02 - Kapitel 9 - 16 (Seite 138 - 237)

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  • Ich bin noch nicht ganz durch, weil zu viel los ist hier, aber ich muss loswerden, dass mir die Schneeballschlacht viel Spaß gemacht hat. Sie erinnert mich an unsere Rollenspielrunde, als wir uns im Nebelgebirge von Mittelerde verirrt hatten und auch eine Schneeballschlacht begonnen wurde. Für mich als Elben und Magier eigentlich fast so wie bei der Druaka, nur dass ich mich mit einer Eisbahn gerächt habe.
    Ist hier die Druaka verliebt? Ist hier die Parallele zu Axt und Glond?
    Im Moment bin ich gerade verwirrt, weil ich dachte, Glond hätte eine Schürferlaubnis gekauft, Habe ich was überblättert und vorausgelesen? Ich hatte doch dieses Händlergespräch gelesen, was richtig toll zu lesen war mit einer klasse Pointe. Jetzt bin ich gerade beim Kampf vor den Minen. Haha Glond als Berserker! Ich mag ja so brutale Szenen eigentlich nicht, aber durch die Art der Charaktere ist es eine Freude sie zu lesen.

  • Dvergat ist der Knaller, wie er ohne Wenn und Aber in das verlassene Zwergendorf will. Es scheint sich tatsächlich um die Pest zu handeln, oder nicht? Und die Zwerge sind genauso betroffen, wie die Orks. Und dann die Story mit dem Rucht, der ein Aasfresser ist – das hat ja etwas gedauert, bis es ihnen gedämmert hat; das wäre mir aber auch auf den Magen geschlagen.


    Glonds Alptraum war auch heftig, ich dachte aber direkt, daß es sich um einen Traum handelt. Gerade weil Glond und Krendar nicht die strahlenden Helden sind, sind sie mir so sympathisch.
    Ich dachte im letzten Abschnitt, zwischen Glond und Axt hätte sich schon mehr entwickelt, aber das ist doch noch nicht der Fall. Und Sekesh mach Krendar ebenfalls schöne Augen – die Schneeballschlacht war klasse :D Und natürlich lassen die eindeutig zweideutigen Frotzeleien nicht lange auf sich warten.


    Dyrion scheint wirklich hinter dem Anschlag auf Borm zu stecken, jedenfalls streitet er es nicht explizit ab. Wenn er auch derjenige ist, der Borm geschubst hat, dann stecken doch Orks dahinter, und keine Zwerge, wie ich zuerst vermutet habe. Außerdem gibt es noch weitere Maulwürfe in der Südstadt, nicht nur Nyorda. Das haben die Zwerge nun davon, daß sie die Menschen nicht besser behandeln. Warum meinte Dyrion, Drangog würde alles sehen? Meint er damit die Drûaka, an denen die obersten Orks festhalten?


    Nyorda ist ganz schön forsch, das hätte auch schief gehen können, aber ihr hilft es tatsächlich. Hat sie das gleiche Mittel wie bei Borm in Gabbros Fass geleert? Aber zu dem Zeitpunkt war sie doch noch gar nicht innerhalb der Festung, oder? Das sieht so aus, als ob sämtliche Generalsanwärter aus dem Weg geschafft werden sollen – so kann man die Zwerge von innen schwächen und auch noch Unruhen schüren, weil niemand weiß, wer hinter den Anschlägen steht.


    Mein Eindruck aus dem ersten Abschnitt, was Farosh und Bruggach angeht, war nicht falsch – leider auch nicht der Verdacht, daß Currg Krendars Anweisung ignoriert. Farosh ist auch ziemlich wehrhaft. Bei Krendars Überlegungen, die seine rhetorischen Fähigkeiten betrafen, mußte ich grinsen.


    Die beiden Reisegruppen in Richtung Dobrog haben mehrere Gemeinsamkeiten: sie fluchen darüber, daß sie ausgerechnet jetzt aufgebrochen sind, wo nach halber Winter herrscht – und sie haben beide keine feste Vorstellung davon, was sie erwarten wird.


    Mein Lieblingsspruch in diesem Abschnitt kommt vom Wolfsmann, bei dem ich laut lachen mußte: Da hat er sich genau den Richtigen ausgesucht. Und damit sich der Auswerwählte nicht ganz allein gegen die drohende Gefahr stemmen muss, hat er ihm einen struppigen Menschen und einen versoffenen Einbeinigen zur Seite gestellt. Also entweder sind Gottes Wege wirklich unergründlich, oder er leidet unter massivem Personalmangel. :totlach:
    Den Haarigen kann ich überhaupt nicht einschätzen, seine Freundlichkeit ist doch sehr verdächtig, nachdem ihn alle als derart schlimm beschrieben haben. Vorallem habe ich ein ganz schlechtes Gefühl, weil Dvergat ihm den Verlust seines Beines zu verdanken hat. Glonds Blutrausch war beängstigend, aber ich kann auch verstehen, wenn ihm irgendwie die Hutschnur hochgeht.
    Dieses unbekannte Dorf erscheint mir ebenfalls sehr mysteriös, dort scheinen Zwerge, Menschen und Orks zusammenzuleben und zu arbeiten. Eigentlich der Idealzustand, aber so ganz traue ich der Sache nicht, ich könnte mir vorstellen, daß es Absicht ist, daß niemand das Dorf kennt. Bei diesen Minen mußte ich direkt an Meister Steinhands Geschichte denke, an die Expedition, die irgendwas ausgraben wollte.


    Es war auch spannend zu erfahren, daß die Krendar & Co. Den Winter über in Gulraka Valak verbracht haben und dort die Zeichnungen studieren konnten. Ich bin gespannt, inwieweit ihre Vermutungen zutreffen; immerhin spürt Glond eine ähnliche Gefahr.


  • Mein Lieblingsspruch in diesem Abschnitt kommt vom Wolfsmann, bei dem ich laut lachen mußte: Da hat er sich genau den Richtigen ausgesucht. Und damit sich der Auswerwählte nicht ganz allein gegen die drohende Gefahr stemmen muss, hat er ihm einen struppigen Menschen und einen versoffenen Einbeinigen zur Seite gestellt. Also entweder sind Gottes Wege wirklich unergründlich, oder er leidet unter massivem Personalmangel. :totlach:


    Ja solche Sprüche liebe ich auch!

  • @ odenwaldcollies


    Ohne irgendetwas zu bestätigen oder zu dementieren ganz pauschal: Deine Voraussagen faszinieren mich. Schon von vornherein.


    Was das hier angeht:

    Zitat

    Aber zu dem Zeitpunkt war sie doch noch gar nicht innerhalb der Festung, oder?


    Da hast du durchaus Recht.


    Und was das hier betrifft:

    Zitat

    Ich werde diese witzigen Sprüche nach dem Buch vermissen.


    - na, wir arbeiten daran, dass du sie auch im nächsten Projekt nicht vermissen musst. Es gibt da Kandidaten, die diesmal zum Einsatz kommen, die sozusagen die indirekten Vorlagen für Dvergat, Modrath und Co waren. Wir geben uns jedenfalls Mühe, es weiterhin unterhaltsam zu gestalten. ;)


  • - na, wir arbeiten daran, dass du sie auch im nächsten Projekt nicht vermissen musst. Es gibt da Kandidaten, die diesmal zum Einsatz kommen, die sozusagen die indirekten Vorlagen für Dvergat, Modrath und Co waren. Wir geben uns jedenfalls Mühe, es weiterhin unterhaltsam zu gestalten. ;)


    Sehr schön 8)


  • @ odenwaldcollies


    Ohne irgendetwas zu bestätigen oder zu dementieren ganz pauschal: Deine Voraussagen faszinieren mich. Schon von vornherein.


    Ich bin auch gespannt, wieviel ich daneben liegen werde - ich bin ja schon ein bisschen enttäuscht, daß Zornthal auf meiner Liste der Verdächtigen ziemlich nach hinten gewandert ist, nachdem Drangog ins Spiel gekommen ist ;D Ich traue ihm einfach nicht so recht, er ist mir zu glatt.


  • Ich dachte im letzten Abschnitt, zwischen Glond und Axt hätte sich schon mehr entwickelt, aber das ist doch noch nicht der Fall.


    Diesen Eindruck hatte ich auch. Ich dachte die beiden wären jetzt ein paar, und hatte mich sehr darüber gefreut.
    Aber dann bricht Glond auf, ohne ihr etwas zu sagen. Und das wurde auch nur in einem Nebensatz erwähnt. Mal schauen, was noch kommt.


    Zitat

    Dyrion scheint wirklich hinter dem Anschlag auf Borm zu stecken, jedenfalls streitet er es nicht explizit ab. Wenn er auch derjenige ist, der Borm geschubst hat, dann stecken doch Orks dahinter, und keine Zwerge, wie ich zuerst vermutet habe. Außerdem gibt es noch weitere Maulwürfe in der Südstadt, nicht nur Nyorda. Das haben die Zwerge nun davon, daß sie die Menschen nicht besser behandeln.


    Bis zu dieser Szene hatte ich wirklich gedacht, das Zwerge hinter diesem Attentat stecken. Aber das wir es hier mit einem beginnenden Aufstand der Menschen zu tun haben, die mit Hilfe der Orks, die Zwergenherrschaft abschütteln wollen, war schon sehr überraschend.
    Entweder gab es bisher nur sehr spärliche Informationen über das Verhältnis von Menschen und Zwergen. Oder ich habe in den vorherigen Bänden einiges überlesen, bzw. falsch gedeutet.
    Wie haben die Orks das geschafft? Bisher ist ja nur ein halbes Jahr vergangen. Wie haben sie Menschen in wichtigen Positionen gefunden? Wie haben sie sie überzeugt? Wie haben sie sie rekrutiert? Und wieso kommen die Menschen auf die Idee, das es ihnen mit den Orks besser geht?

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()

  • Diesen Eindruck hatte ich auch. Ich dachte die beiden wären jetzt ein paar, und hatte mich sehr darüber gefreut.
    Aber dann bricht Glond auf, ohne ihr etwas zu sagen. Und das wurde auch nur in einem Nebensatz erwähnt. Mal schauen, was noch kommt.


    Ich denke, Glond hat sich noch nicht aufraffen können, Ihr zu sagen, dass er mehr für sie empfindet. Er ist halt schüchtern und ich denke, er bricht ohne sie auf, weil er weiß, dass sie es nicht zulassen würde oder einfach mitkommen wollte. Vielleicht eben auch ein wenig um vor sich selbst zu fliehen, weil er sich seiner Feigheit in der Beziehung bewusst ist. So sehe ich das.


    Bis zu dieser Szene hatte ich wirklich gedacht, das Zwerge hinter diesem Attentat stecken. Aber das wir es hier mit einem beginnenden Aufstand der Menschen zu tun haben, die mit Hilfe der Orks, die Zwergenherrschaft abschütteln wollen, war schon sehr überraschend.
    Entweder gab es bisher nur sehr spärliche Informationen über das Verhältnis von Menschen und Zwergen. Oder ich habe in den vorherigen Bänden einiges überlesen, bzw. falsch gedeutet.
    Wie haben die Orks das geschafft? Bisher ist ja nur ein halbes Jahr vergangen. Wie haben sie Menschen in wichtigen Positionen gefunden? Wie haben sie sie überzeugt? Wie haben sie sie rekrutiert? Und wieso kommen die Menschen auf die Idee, das es ihnen mit den Orks besser geht?


    Ich denke Nyorda drückt es ziemlich gut aus. Die Zwerge haben Menschen geduldet und toleriert, aber sie nie respektiert und als gleichwertig angesehen. Bei dem Fall Deroks haben sie die Menschen sich selbst überlassen. Da kann man schon wütend werden. Die Orks gehen nicht nach Rasse allein, sondern auch nach Stärke. Sie respektieren Stärke. Nun, sie sind auch rassistisch, aber im Moment sind sie die einzige Wahl, die die Menschen haben, denn die Zwerge haben schon bewiesen, dass sie die Menschen nicht achten, weil sie eben Menschen sind.
    Das war in den vorigen Bänden schon angedeutet, als es darum ging, wer über die Brücke fliehen durfte und wie ärmlich auch die Menschen in der Stadt leben. Allerdings waren da die Orks auch nicht besser. Jetzt sieht es so aus, als ob sie einfach clever sind und den Menschen eine Chance geben, weil sie sie auch brauchen, hier eben als Spitzel oder Assassinen. Sie nutzen die Wut über die Zwerge, die sie im Stich gelassen haben aus.

  • Perfekte Zusammenfassung zu den orks und Menschen, Rhea. Und korrekte Interpretation.


    Woher deine Interpretation mit dem Aufstand kommt, Torshavn, wüsste ich aber gern.


  • Ich denke, Glond hat sich noch nicht aufraffen können, Ihr zu sagen, dass er mehr für sie empfindet. Er ist halt schüchtern und ich denke, er bricht ohne sie auf, weil er weiß, dass sie es nicht zulassen würde oder einfach mitkommen wollte. Vielleicht eben auch ein wenig um vor sich selbst zu fliehen, weil er sich seiner Feigheit in der Beziehung bewusst ist. So sehe ich das.


    Ja, so erkläre ich mir das bisher auch.


  • Woher deine Interpretation mit dem Aufstand kommt, Torshavn, wüsste ich aber gern.


    Der Gefangene, den Axt verhört, hat doch gesagt, das es noch andere gibt, wie ihn, die im Geheimen, die Macht der Zwerge mit Attentaten untergraben.
    Das läßt sich durchaus weiterdenken. Vielleicht bis zur Rebellion. Es kann natürlich auch nur simple Rache einiger weniger sein, die sich zum Werkzeug der Orks machen liessen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Das Ende dieses Leseabschnitts ist ja noch mal wieder richtig interessant.
    Was Krendars Leute im langen Winter in der alten Aercstadt so alles herausgefunden haben, ist spannend. Ich bin jetzt schon neugierig, wie die drei Völker wohl zusammenkommen werden um diese Dunkelheit aufzuhalten.


    Hatte Glond diesen Kampfrausch eigentlich auch schon früher? Irgendwie kann ich mich nicht recht daran erinnern.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Ich kann mich auch nicht erinnern und er schien davon ja auch sehr überrascht zu sein.


    Aber wo kommt er dann her? Er hat ja früher schon in viel gefährlicheren Situationen gesteckt. Vielleicht hat es ja etwas mit seinem Aufenthalt in der alten Aercstadt zutun.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Aber wo kommt er dann her? Er hat ja früher schon in viel gefährlicheren Situationen gesteckt. Vielleicht hat es ja etwas mit seinem Aufenthalt in der alten Aercstadt zutun.


    Hm, ich dachte jetzt, ihm ist einfach mal der Kragen geplatzt, weil das berühmte Fass nun am überlaufen ist - aber du hast recht, das hätte auch schon früher passieren können, er war schon oft genug in Situationen, in denen er hätte ausrasten können.

  • ich denke, er war ziemlich erschöpft und mit den Nerven am Ende, vielleicht war es das?
    Oder der Würfelwurf hat es nicht gestattet, die Eigenschaft anzuwenden ;D