01 - Kapitel 1 - 8 (Seite 9 - 137)

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  • Hallo Tom & Stephan, liebe Mitleser,


    Hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Orks vs. Zwerge 3: Der Schatz der Ahnen" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders die Autoren Tom & Stephan Orgel- schön, dass ihr uns wieder begleitet!


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch ;)


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Viel Spaß uns allen beim Lesen und Phantasieren!
    Kati :winken:



    Hier könnt ihr zum Abschnitt "Kapitel 1 - 8 (Seite 9 - 137)" schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Nur ein ganz kleiner Eindruck zum Prolog, denn das Wochenende ist mit beruflicher Arbeit zugebaut:


    Die ersten paar Seiten sind wirklich klasse. Ich bin wieder sofort im Buch. Mir war selten ein Zwerg auf Anhieb sympathisch, nach nur vier Seiten. Sehr sehr bedauerlich, das er schon gehen mußte. Und jetzt fällt also auch die Festung über Derok. Traurig. Schauen wir mal, wie es weitergeht (aber erst heute abend, leider).
    Danke für die ersten Seiten 8)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Borm habe ich auch irgendwie gleich gemocht. Eventuell erzählen wir irgendwann auch mal mehr über seine Vorgeschichte ...


    Das wäre toll :).
    Sag mal, Borm wirkt hier so 'lebendig', so ganz da. Konzipiert Ihr auch solche Einstiegscharaktere vorher?

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  • Das nicht unbedingt, aber über solche Schlüsselszenen machen wir uns an sich schon ordentlich Gedanken. Der Prolog ist in Romanen oft der am meisten umgeschriebene und mehrmals neu angefangene Teil. Gegen Ende hin hat man dann allein schon aus Termingründen viel weniger Zeit, Szenen umzuschreiben. Da ist man dann froh, wenn es sich um Actionszenen handelt, weil die viel weniger Arbeit benötigen.
    Ach und manchmal ist es auch reiner Zufall, dass ein Charakter irgendwie mehr an Tiefe gewinnt als andere. Siehe in den Vorgänger-Bänden Figuren wie Modrath, Dudaki oder der Echsenmann. Wenn man richtig Gefallen an diesen Figuren findet, schreiben die sich fast von allein. Dann muss man nur aufpassen, dass sie den Hauptfiguren nicht die Show stehlen.

  • Ich habe auch schon ein bisschen geschafft. Und mal wieder großes Kompliment an euch, ich hatte gleich Kopfkino. Die Worte wirken einfach sofort. 8)


    Prolog
    Ziemlich finster dieser Prolog. Borm mochte ich irgendwie sofort. Erst dachte ich, dem spielt der Alkohol einen Streich. So ein anständiger Rausch hat ja noch keinem Zwerg geschadet. Aber das war wirklich ernst. Was sah er denn im Angesicht des Todes? Wohl kaum einen Ork, sonst hätte er Alarm geschlagen egal wie schlecht es ihm geht. Etwas muss ihn ziemlich geschockt haben.... ein Zauber??


    Nyorda
    Eine Menschenfrau im Auftrag der Orks, sehr schön. Sie hat sich bewährt und durfte leben. Ich mochte es ja schon im zweiten Tel, wie sie sich um die Menschen kümmerten auch wenn sie ihnen nie das Wasser reichen können. Doch nützlich scheint Nyorda zu sein und ihr Hass auf die Zwerge treibt sie an. Was ist das nur für ein Auftrag? Ich bin schon gespannt, wie sie sich in der Festung durchschlagen wird. Dort muss etwas lauern auf das die Orks ganz scharf sind.
    Ihre Schwester Ayna verkörpert den anderen Teil der Menschen, ein Leben in Armut und Sklaverei. Ich fand es sehr schön, wie sie ihr hilft und das auch noch mit Zwergengold!


    Ein düsterer Morgen
    Hier gibt es einen kleinen Rückblick zum Echsenmann aus Band 2. Sehr schön eingestreut, so kommen auch ein paar Erinnerungen zurück. Glond ist nicht untätig, er sucht nach Antworten. Und er befindet sich genau in der Festung, in die auch Nyorda will. Ob es da einen Zusammenhang gibt?
    Diese Archive sind faszinierend, da schlägt jedes Leserherz höher. Ich fand es ziemlich lustig, als er mit seinem Fuß auftrampelte in der Hoffnung, dass ihm die Antworten vor die Füße fallen. ;D
    Was hat es mit dem fehlendem Register auf sich? Hat das jemand entwendet und ist nun unterwegs auf den Spuren dieser Expedition zu den Dobroghöhen? Und was ist dort damals passiert? Es wurde ja auch kurz die Figur des Echsenmannes erwähnt... gibt es da einen Zusammenhang? War in Band 2 nicht auch die Rede von einem tiefen Tunnel, den sie dann aber doch nicht benutzten? Ich habe da nur ein paar Erinnerungsfetzen...
    Was treibt denn Dion dort unten in den Archiven? Mal eben den alten Borm aufscheiden für die Wissenschaft? :o Nun frage ich mich natürlich auch, ober was mit dem "Unfall" zutun hatte, doch so schlecht will ich gar nicht denken.


    :lesen:

  • Ich habe den kompletten ersten Abschnitt gelesen - und bin schon wieder hellauf begeistert 8)


    Zum Prolog:
    Daß Borms Sturz nicht ganz freiwillig und zufällig geschieht, dachte ich mir schon, nachdem er geschubst wurde. Aber warum seine Umgebung geschwankt hat, darauf bin ich gar nicht gekommen. Auch dann nicht, als Dion ihn obduzierte - und ich dachte, er führt da irgendwelche seltsamen Rituale durch :-[
    Dabei ist Dion auch einer der wenigen Zwerge, die nicht nur testosteron-geschwängert mit dicken Hosen durch Deroks Südstadt laufen und nur ihren eigenen Vorteil im Blick haben. Mal ehrlich, die meisten Zwerge haben den Knall doch nicht gehört - was auf Seiten der Orks aber nicht anders ist. Es sind gerade mal Glond, Axt, Variscit, Kearn, Dvergat (der coolste Zwerg weit und breit 8)) und Dion, die ihren Kopf auch mal zum Denken benutzen. Ganz ehrlich, auch wenn Zornthal zuerst ziemlich vernünftig rüberkam, weiß ich wirklich nicht, wer als Variscits Nachfolger geeignet wäre. Egal wer, da gibt es doch weiterhin nur Mord und Totschlag. Es wird Zeit für einen Dialog zwischen Zwergen, Menschen und Orks; früher haben sie doch auch schon mal Handel miteinander getrieben. Und wenn ich das richtig verstanden habe, sind die Zwerge irgendwann in Orkland eingedrungen, kein Wunder, daß die Orks pissig sind.
    Außerdem kapieren die meisten Zwerge nicht, daß, wenn sie sich um die Menschen kümmern würden, Verbündete gewinnen könnten, aber hier können sie nicht über den Tellerrand drüberschauen.


    Die Denker unter den Zwergen sind auch clever genug, den Tod Borms zu untersuchen; denn es ist gut möglich, daß sein Tod durch Zwerge herbeigeführt wurden, die Unruhe unter die Zwerge bringen wollen und damiit die Position von Variscit, Kearn und Axt schwächen wollen bzw. sich eine Vorteil verschaffen wollen. Der General liegt im Sterben und die Aasgeier kreisen bereits am Himmel. Er muß den Mord untersuchen. Daß der General Axt opfern will, daran habe ich nicht geglaubt, er ist ja nicht blöd.
    Nyorda ist eine Verräterin, die von den Orks eingeschleust wird, auf ihre weitere Rolle bin ich sehr gespannt. Wurde sie von Drangog geschickt?


    Ich kann mich gerade nicht mehr erinnern, aber war das Zornthals Sohn, der im zweiten Band Glond & Co. das Leben schwer gemacht hat?


    Dvergat ist einfach der Hammer, den finde ich so klasse - aber auch den Wolfmann finde ich toll. Auf die beiden Begleiter kann sich Glond immer verlassen, da bin ich mir sicher. Und ich finde es gut, daß die Drei diesmal alleine unterwegs sind. Zwischen Glond und Axt scheinen sich inzwischen auch zarte Bande angebahnt zu haben. Außerdem hat Glond einen gewissen Ruf, den selbst irgendwelche Muskelprotze respektieren. Und er ist der Einzige, der registriert, daß die Ereignisse aus dem zweiten Band noch lange nicht zu Ende sind. Ich hoffe zwar, daß der Echsenmann wirklich tot ist, aber sicher bin ich mir auch nicht. Und da sich Krendar mit seinen Orks auch Richtung Dobrog-Berge aufmacht, stehen die Chancen gut, daß die zwei Parteien wieder aufeinandertreffen werden, was ich sehr hoffe.


    Bei den Orks fehlt mir der Rechte immer noch. Aber Krendar ist auch einfach nur clever: wie er die Klingengraskrieger ausbootet, das war schon klasse. Und ich kann mich immer kringeln, wie seine Weggefährten ihn immer wieder aufziehen, was seine Führungsqualitäten anbetrifft ;D Weil es auch nicht bösartig oder mißgünstig ist, sondern liebevoll geneckt - sie respektieren ihn ja schließlich. Und Modraths Hinweise immer auf Ragroths Sprüche :D Und sein zusammengewürfelter Trupp geniesst ebenfalls einen gewissen Ruf.
    Der Humor, nicht nur von Modrath ist auch wieder sehr gelungen, ich mußte schon an einigen Stellen breit grinsen oder laut lachen. Köstlich, als Modrath feststellt, daß es gewaltig nach Verwesung stinkt und auf Krendars Nachfrage, woher der Geruch stammt, lapidar antwortet: von Totem, vermute ich :D


    Sag mal, die Seuche, die das Orkdorf hingerafft hat, ist das die Pest? Befällt das nur die Orks oder auch die Zwerge? Ist das ein Zufall, daß die Seuche mit dem Auftreten der Langen Dunkelheit zusammenzufallen scheint? Oder sind das Nachwirkungen des großen Schlachtens in Derok?


    Auch Krendar & Co. ahnen, wie Glond, daß die Dunkelheit noch nicht besiegt ist, was auch die Berichte der Klingengraskrieger über die wahnsinnigen Drûaka zu belegen scheinen. Auch bei den Orks ist einiges aus dem Gleichgewicht geraten. Ich habe allerdings meine Zweifel, ob die Klingengraskrieger wirklich Krendars bzw. Sekeshs Auftrag ausführen werden. Farosh und Bruggach scheinen mir noch die Zuverlässigsten zu sein. Farosh ist zwar noch etwas naiv, aber bei hm hatte ich doch das Gefühl, daß er die Dinge hinterfragt, außerdem erscheint er mir neugierig und offen. Aber Currg und Traggash sind doch definitiv nicht die hellsten Leuchten auf der Torte.


    Achso: der in die Knochen von Meister Steinhand eingeritzte Bericht ist auch sehr mysteriös. Was hat die Expedition damals nur gefunden? Es muß etwas Schreckliches gewesen sein, wenn nur so wenige zurückgekehrt sind, und das auch noch so traumatisiert. Und warum sind in der Bibliothek genau diese Dokumente verschwunden? Wer hat sie entwendet und warum? Hat das vllt. auch etwas mit Borms Ermordung zu tun? Wenn das alles wirklich eine große Intrige ist, könnte ich mir durchaus Zornthal als Drahtzieher vorstellen, er ist ziemlich raffiniert.


  • Prolog
    Ziemlich finster dieser Prolog. Borm mochte ich irgendwie sofort. Erst dachte ich, dem spielt der Alkohol einen Streich. So ein anständiger Rausch hat ja noch keinem Zwerg geschadet. Aber das war wirklich ernst. Was sah er denn im Angesicht des Todes? Wohl kaum einen Ork, sonst hätte er Alarm geschlagen egal wie schlecht es ihm geht. Etwas muss ihn ziemlich geschockt haben.... ein Zauber??


    Da dachte ich auch erst an die Wirkung des Alkohols, aber so viel hatte doch eigentlich gar nicht getrunken, wenn ich das richtig verstanden hatte. Außerdem ist er doch sicherlich auch ziemlich trinkfest. Als er dann den Schubs bekommt, war klar, daß hier irgendwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Was er gesehen hat, interessiert mich auch brennend.



    War in Band 2 nicht auch die Rede von einem tiefen Tunnel, den sie dann aber doch nicht benutzten?


    Daran kann ich mich gerade gar nicht mehr erinnern :-[



    Was treibt denn Dion dort unten in den Archiven? Mal eben den alten Borm aufscheiden für die Wissenschaft? :o Nun frage ich mich natürlich auch, ober was mit dem "Unfall" zutun hatte, doch so schlecht will ich gar nicht denken.


    Ich hatte den gleichen Eindruck wie du - später in diesem Abschnitt klärt sich das dann auf und ist dann eigentlich ganz logisch ;D


  • Nyorda
    Eine Menschenfrau im Auftrag der Orks, sehr schön.


    Ich habe mich mit dieser Frau in ihrem Einführungskapitel sehr schwer getan. Nach dem guten Start im Prolog, dachte ich ...
    Nyorda nervt mich mit ihrem Hass, der sich ständig Bahn bricht. Ihr Zorn. Ich warte auf den Augenblick, in dem ihr das richtige Probleme einbringt.
    Sie wurde mir erst sympathischer, als sie zu ihrer Schwester sagte: 'Jetzt zeig mir mal deine Enkelin'.
    Jetzt möchte ich zumindestens wissen, wie es mit ihr weitergeht.


    Und dann kamen endlich wieder alte Bekannte:
    Glond und Axt. Schön, das die beiden zusammen sind. Glond, der Held wiederwillen. Ich mag den Typ wirklich. Interessant ist seine Suche in den Archiven. Die Idee seinen eigenen Körper als 'Buch' zu benutzen, klasse. Jetzt weiß Glond wenigstens, warum sie die alten Knochen aus dem Tempel geholt haben.


    Der Broca Krenda und seine Leute. Natürlich geraten sie gleich wieder hinein in große Probleme. Diese Szene in dem Aercdorf ist wirklich gruselig. Aber ich habe mich gefreut, sie alle wieder zu treffen.


    Nun bin ich gespannt, wie es in der zweiten Hälfte des ersten Leseabschnitts weitergeht. :)
    Ich fühle mich echt wohl in dem Buch.

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  • Hi, gar nicht so schlecht, einfach mal zwischendurch zu schreiben.
    Der Prolog war für mich verwirrend, denn Brom war mir so sympathisch und ich merke mir doch keine Namen, also dachte ich es sei einer unserer Helden. Als er starb dachte ich, dass kann doch nicht sein und habe im Namensverzeichnis nachgesehen, wie unser Zwergenheld hieß. Trotzdem schade um Brom. Ich frage mich nicht nur was er gesehen hat, sondern auch, wieso der Stein plötzlich zerfallen ist und was seine Sicht so verändert hat. Ein magisches Wesen oder mehrere?
    Der Umschwung zu Nyorda war auch für mich krass. Ihren Hass kann ich schon verstehen und ich weiß nicht wie wohlerzogen und tolerant ich wäre, wenn ich zusehen müßte, wie meine Rasse im Stich gelassen wird oder viel schlimmer noch dann als die Schwester zusehen muss wie ihre Tochter stirbt, weil sich niemand verantwortlich fühlt. Ich habe in dem Abschnitt die Zwerge auch nicht wirklich lieb gehabt!
    Erkannt habe ich Nyorda erst spät (mein Namensgedächtnis) mir mußte erst die Schwester auf die Sprünge helfen. Ich finde es aber genial, wie sich für mich der Anschluss an die Vorgänger Bände vollzieht. So ganz nebenbei werden Stichworte gegeben, die mein Langzeitgedächtnis erreichen.


    Bei der Übergabe des Zwergengoldes dachte ich nun aber, dass es eigentlich von der Schwester nicht verwendet werden kann. Wird man sich nicht fragen, woher sie plötzlich Geld hat? Ich denke, das wird noch schwierig, obwohl ich hoffe, dass Nichte und Großnichte durchkommen. Vielleicht ist es die Familie, die Nyorda hilft mit ihrem Hass fertig zu werden?


    Dann war er da, der kleine große Glond. Er ist da und sofort steigt die Sympathie für Zwerge wieder an. Sein Interesse, sein Hinterfragen und seine Unlust auf Gewalt sind tolle Eigenschaften. Ich freue mich sehr darauf, mit ihm nach dem Geheimnis zu suchen, welches hinter der Statue steckt. Steinhand verstehe ich nicht so ganz. Er war doch ein kluger Zwerg. Er musste wissen, dass ein Geheimnis sehr gefährlich ist. Die Wahrheit kann nie so gefährlich sein, denn dann kann man sich schützen. Das ist wie mit der verbotenen Tür im Haus. Die Versuchung sie zu öffnen ist immer da und hier kommt noch dazu, dass das Geheimnis nicht verschwunden sein will.


    Schließlich ist auch Krenda wieder da und auch ihn und seine Leute habe ich gern wieder begrüßt. Gut, dass sie jemanden dabei haben, der die Gefahr erkennt. Die armen Tiere, die nur sterben mussten, weil sie niemand herausgelassen hat. Schlägt die Krankheit so schnell zu? Ich dächte, einer hätte doch noch die Zeit finden können, den Pferch aufzumachen bei der sicheren Aussicht auf den Tod. Aber es sieht so aus, als ob die tapferen Aerc im Angesicht des Todes sich einfach hingelegt und auf den Tod gewartet haben. Es sind ja alle in den Zelten.


    Wieder bei Glond angelangt finde ich die Szene mit Dervat sehr philosophisch und sehr verständlich. Es ist zwar fraglich, ob jemand, der immer hinterfragt ein kämpfendes Heer leiten kann, denn da sind ja schnelle Entscheidungen notwendig, aber er wäre auf alle Fälle ein Führer, der nach anderen Mitteln suchen würde um die Kämpfe zu beenden. Das scheint er ja nun zu tun. Ich freue mich auf die nächsten Seiten.


  • Erkannt habe ich Nyorda erst spät (mein Namensgedächtnis) mir mußte erst die Schwester auf die Sprünge helfen. Ich finde es aber genial, wie sich für mich der Anschluss an die Vorgänger Bände vollzieht. So ganz nebenbei werden Stichworte gegeben, die mein Langzeitgedächtnis erreichen.


    Kam Nyorda in den vorigen Bänden schon mal vor? Ich habe doch auch so ein schlechtes Namensgedächtnis, meinte aber, daß bei ihrem Namen bei mir etwas geklingelt hat - oder verwechsle ich das?


  • Bei der Übergabe des Zwergengoldes dachte ich nun aber, dass es eigentlich von der Schwester nicht verwendet werden kann. Wird man sich nicht fragen, woher sie plötzlich Geld hat? Ich denke, das wird noch schwierig, obwohl ich hoffe, dass Nichte und Großnichte durchkommen. Vielleicht ist es die Familie, die Nyorda hilft mit ihrem Hass fertig zu werden?


    Du hast recht, das könnte ein Problem werden.



    Die armen Tiere, die nur sterben mussten, weil sie niemand herausgelassen hat. Schlägt die Krankheit so schnell zu?


    Die Tiere taten mir auch leid :(

  • Ich bin auch so langsam am Lesen, ich bin noch etwas fremd .
    Ich werde mich mal langsam mit den Personen anfreunden , ich denke das wird schon.
    Ich wollte mich nur kurz melden, dass ihr wisst, dass ich noch da bin ;D

  • Kam Nyorda in den vorigen Bänden schon mal vor? Ich habe doch auch so ein schlechtes Namensgedächtnis, meinte aber, daß bei ihrem Namen bei mir etwas geklingelt hat - oder verwechsle ich das?


    Das ging mir aber genauso. Ich konnte mit dem Namen gar nichts mehr anfangen. Dann habe ich in der Mittagspause mal kurz nachgeschlagen. Aber ein wirkliches Bild habe ich immer noch nicht vor Augen.


    Gerade habe ich die geniale Szene gelesen, wie Krendar zum Raut wird. Klasse, wie er das so ganz ohne Kampf hinbekommen hat. Ein richtig guter Bluff 8)

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  • Die Tiere taten mir auch leid :(


    Nur die Tiere. Die Aerc sind doch auch elendig verreckt. Ich glaube kaum, das sie noch einen Sinn für ihre Tiere hatten. Außerdem werden sie sicher gedacht haben, das sie sie noch brauchen. Die Aerc dürften nicht alle auf einmal erkrankt sein. Da war sicherlich bis zuletzt Hoffnung, das einige es vielleicht überleben.

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  • Nur die Tiere. Die Aerc sind doch auch elendig verreckt. Ich glaube kaum, das sie noch einen Sinn für ihre Tiere hatten. Außerdem werden sie sicher gedacht haben, das sie sie noch brauchen. Die Aerc dürften nicht alle auf einmal erkrankt sein. Da war sicherlich bis zuletzt Hoffnung, das einige es vielleicht überleben.


    Naja, aber dumm sind die Aerc ja nicht, und wenn man sieht, wie schnell die Krankheit zuschlägt (es scheint ja niemand versucht zu haben, Hilfe zu holen?) dann könnte doch einer der letzten an die Tiere gedacht haben. Aber sie lagen nicht irgendwo, sondern alle auf ihren Betten. Naja, es sind eben Aerc, keine Indianer :)

  • Kam Nyorda in den vorigen Bänden schon mal vor? Ich habe doch auch so ein schlechtes Namensgedächtnis, meinte aber, daß bei ihrem Namen bei mir etwas geklingelt hat - oder verwechsle ich das?


    die Schwester weist daraufhin, woher wir Nyorda kennen (zumindest bilde ich mir ein, dass es so ist) "Wenn ich mich recht erinnere, hattest du ein eigenes Dorf..... Gräfin Nyorda." Unsere Helden waren dort und sind dabei fast umgekommen.

  • Jup. Nyorda hat einen kurzen Auftritt in Band 2 - die Ex-Geliebte des Wolfmannes und Anführerin der Schmugglersiedlung in den sümpfen westlich von Derok), die die drei Helden in einem Anflug von Sentimantalität (oder auch Voraussicht) ziehen lässt.
    Das hatte sie deutlich an Macht über ihre Leute gekostet - von denen wir einem größeren Teil später im Gefolge des Vermummten in Band 2 wiederbegegnen.


    Man darf also durchaus schließen, dass Nyorda ihren Moment der Schwäche bereut hat - besonders, als die Aerc kamen.
    Und als Anführerin eines wüsten Haufens von Gesetzlosen (oder auch Freien. Frei von Zwergen) war sie schon immer eine eher harte Dame. Über den Winter ist ihr nicht viel passiert, das sie hätte weicher machen können.


  • Ich habe doch auch so ein schlechtes Namensgedächtnis, meinte aber, daß bei ihrem Namen bei mir etwas geklingelt hat - oder verwechsle ich das?


    Das mit dem Namensgedächtnis ist bei mir auch so eine Sache ... es ist quasi nicht existent ;)
    (Irgendwie nervt mich deshalb auch ein wenig, dass George R.R.Martin es manchmal fertig bringt in seinen Büchern, ein und dem selben Charakter auf einer Doppelseite drei bis vier verschiedene Namen und/oder Anreden zu verpassen. Ist ja nicht so, dass es bei ihm nicht ohnehin schon genug Charaktere gibt ...)
    Da Nyorda in unserem zweiten Roman eine eher kleine Nebenrolle hatte, ist das bei ihr aber ohnehin verzeihlich.


  • Da Nyorda in unserem zweiten Roman eine eher kleine Nebenrolle hatte, ist das bei ihr aber ohnehin verzeihlich.


    Ich fand die Rolle nicht so neben..., denn schließlich ist es ihre Entscheidung, dass die Helden um Glond überleben dürfen. Ich denke, sie hätten es sonst nicht geschafft, oder?