03 - Kapitel 5 bis 6

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  • Malachit also. Verflixt, ich hatte ja im letzten Abschnitt noch auf einen guten Gast oder wenigstens eine Hilfe gehofft, aber stattdessen sitzt der Feind höchstpersönlich in Ians Bibliothek.


    Echt? Der Gedanke, dass es jemand Gutes sein könnte, ist mir gar nicht gekommen.



    Mich hat allerdings schon gewundert, dass ihre Angreifer auf einmal von ihnen ablassen. Haben die gedacht, mit den vergifteten Pfeilen hätten sie die beiden getötet oder zumindest so weit verletzt, dass die grausige Wüste den Rest erledigen würde? Wussten sie nicht, dass Pellinore in der Stadt ist und ihnen helfen könnte? Oder war es gewollt, dass die Pellinore befreien?


    Genau das habe ich auch gedacht und bin dann - wie Du ja eigentlich auch schon - zu dem Schluss gekommen, dass sie nicht damit gerechnet haben, dass Pellinore dazu in der Lage ist, die Beiden aus ihrer Versteinerung zu befreien.

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)


  • Enrsetzt den Kopf geschüttelt habe ich aber, als sie sich der Boginfrau in dem Gasthof tatsächlich mit ihrem echten Namen vorstellt!


    Ich habe das gar nicht bemerkt, erst als Ausa sie darauf anspricht.


    Mich hat allerdings schon gewundert, dass ihre Angreifer auf einmal von ihnen ablassen. Haben die gedacht, mit den vergifteten Pfeilen hätten sie die beiden getötet oder zumindest so weit verletzt, dass die grausige Wüste den Rest erledigen würde? Wussten sie nicht, dass Pellinore in der Stadt ist und ihnen helfen könnte? Oder war es gewollt, dass die Pellinore befreien?


    Ich glaube, daß die Angreifer wirklich dachten, das Pfeilgift den Beiden den Rest geben wird und waren sich vllt. wirklich nicht darüber im klaren, welche Möglichkeiten Pellinore hat.


  • Er will die Herrschaft über das ganze Land übernehmen, gemeinsam mit Ragna. Oder auch ohne sie, könnte ich mir vorstellen.


    Bösewichte haben ja oft die Eigenart, dass sie nicht nur die Guten, sondern auch die mit ihnen verbündeten Bösewichte übers Ohr hauen. Insofern könntest du natürlich recht haben.


  • Bösewichte haben ja oft die Eigenart, dass sie nicht nur die Guten, sondern auch die mit ihnen verbündeten Bösewichte übers Ohr hauen. Insofern könntest du natürlich recht haben.


    Bösewichte sind einfach schlecht im Teilen. Wenn Ragna nicht mehr gebraucht wird ...


  • Oder Ragna der Ansicht ist, sie braucht Malachit nicht mehr ... ;D


    Prisca macht tatsächlich keine Gefangenen. :boxen:


    Ich hab ja im nächsten Abschnitt geschrieben, dass die Guten fast ein bisschen zu gefährlich leben. Aber dadurch hält Prisca uns wirklich im Ungewissen, wen es trifft. Ist so wie damals bei "Cracker", der bei uns "Für alle Fälle Fitz" hieß. Da konnte es jeden treffen, auch den Chef oder die Kollegin. Das war damals ziemlich neu und ungewöhnlich und hat es so spannend gemacht. Man musste nur aufpassen, dass der Zuschauer nicht abstumpft oder irgendwann keiner mehr da ist.


    Also: Finger weg von Cady >:(

  • Ich stecke jetzt mittendrin in der Geschichte, und sie zieht mich mehr und mehr in ihren Bann, dass ich gestern Abend gelesen habe, bis mir buchstäblich die Augen zufielen und ich heute morgen unbedingt noch die fehlenden Seiten dieses Abschnittes beenden musste. Manchmal denke ich allerdings, dass es hilfreich wäre, das erste Buch zu kennen, weil doch immer wieder darauf Bezug genommen wird. Aber bisher ist noch kein Faden gerissen...


    Malachit, Bösewicht Nummer 2, ist ja einer von der ganz fiesen und schaurigen Sorte. Dass Cady dem schon mal entkommen konnte, beweist, dass einiges in der kleinen Bogin steckt, ich erwarte da noch mehr. Vor allem ist sie nicht mutlos: "Ich schaffe es. ich bin schon einmal durch die Dunkelheit gewandert und ins Licht getreten. Das wird mir auch ein zweites Mal gelingen." (Seite 188)


    Zu schade, dass die Gabe der Bogins bei dem Myrkalfr nicht wirkt. Es wäre gut zu wissen, ob man dem Schwarzalb irgendwie anders "das Licht ausknipsen" kann, bevor noch weitere von den Guten dran glauben müssen. Bis Cady "diesem verdammten Myrkalfren-Aas in den Hintern" treten wird, und davon bin ich überzeugt, braucht es der geeigneten Mittel, dies zu erreichen.


    Das Glück scheint bislang nicht auf Seite aller unserer Helden zu sein. Denn Valnir wird gefangen genommen. Obwohl sie zuvor eine Übermacht von zwölf Angreifern erledigt, gelingt ihr das beim zweiten Mal (leider) nicht. Denn besonders schlau sind einiger der Männer nicht. Den Spruch "Jetzt schick erst mal ein bisschen Blut ins Gehirn zurück!" (Seite 211) muss ich mir merken, den kann man bestimmt ab und an gebrauchen...
    Zumindest gelangt Valnir mit Unterstützung vom Mernius in die Zelle von Randur und Asgell, beide am Leben. Vielleicht "geht" da später noch mehr.


    Endlich begegnen wir auch Gru Einzahn und Blaufrost wieder, die uns ein paar Schmunzelmomente bescheren, als sie darüber philosophieren, dass sie den Kleinen (Fionn) vermissen, der einen knusprigen, saftigen Bissen abgegeben würde, weil er jung und zart ist, sie aber doch eher wie Väter an ihn denken. Dass die Schattenkrieger auch vor den beiden Riesen nicht halt machen, war fast zu erwarten. Und irgendwie klappt das "Jetz' haun wir die ers' m platt." (Seite 225) leider nicht so ganz bis zum Ende. Kann ja auch nicht, wenn Zauberei am Werk ist. Ihr Glück, dass Pellinore sie rettet, und im Gegenzug durch das den beiden von Lady Kymra übergebene Mittel zu dem ersten Ritter wird, der er einst war. Wenn er zu alter Form und Größe zurückfindet, schaut die Zukunft von Albalon vielleicht nicht ganz so schwarz aus.


    Wobei es ja noch Bösewicht Nummer 3 gibt, Jaderose. Ein Hermaphrodit, der sich prächtig mit Malachit versteht. Da steckt einiges an Zündstoff drin, wenn Ragna nichts von Jaderose weiß. Wäre zu hoffen, dass sich die Bösewichte in die Wolle kriegen und selbst den Garaus machen...

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Was es mit diesem Buch auf sich hat, darauf bin ich auch mal gespannt; vorallem, was steht da genau drin, daß es für Albalon und seine Völker so wichtig ist? Nur die Geschichte der Bogins kann es nicht alleine sein bzw. muß diese Geschichte so brisant sein, daß es die ganze Welt (oder wenigstens Albalon ;D) verändern kann, wenn alle hinter dem Buch her sind. Malachit ist ja richtig wütend, weil das Buch weg ist.


    Ich könnte mir vorstellen, dass das Buch noch eine Schlüsselposition zukommt. Denn warum ist Malachit so verdammt aus, es zu finden?

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Die Dampfmaschinen hatte ich jetzt ganz vergessen, stimmt ja - das hat mich sehr überrascht, daß auf einmal so moderne Technik ins Spiel kommt. In Ansgells Bibliothek stehen schon sonderbare Bücher.


    Dampfmaschinen - ein interessantes Detail. Finde ich gut, dass uns hier auch ein bisschen Steampunk begegnet...

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Gru Einzahn und Blaufrost sind einfach die Besten! Ich freue mich jedes Mal, wenn es mit den Beiden weitergeht.


    „Ist das etwa Deine Spucke, was ich da spür?“ :totlach:


    Ich finde die beiden zum Knuddeln. Raue Schale, weicher Kern. Aber ein bisschen eigen sind sie schon, wenn den einen die Spucke des anderen stört. Wer will das schließlich auch :).

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Cady war auf ihrer Flucht auf jeden Fall ziemlich tough! Enrsetzt den Kopf geschüttelt habe ich aber, als sie sich der Boginfrau in dem Gasthof tatsächlich mit ihrem echten Namen vorstellt! Zum Glück herrscht hier noch Boginehre und die hilft ihr wirklich und findet heraus wo die Zwillinge sind!


    Mir ist das mit dem Namen erst aufgefallen, als Ausa sie darauf hinweist. Cady ist einfach ohne Falsch, und ich hätte es wahrscheinlich ebenso gemacht. Ein Glück, dass es gut ausgegangen ist und die Bogins zusammen halten.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Da steckt einiges an Zündstoff drin, wenn Ragna nichts von Jaderose weiß. Wäre zu hoffen, dass sich die Bösewichte in die Wolle kriegen und selbst den Garaus machen...


    Das hoffen wir alle, daß die sich gegenseitig plattmachen, um mit den Worten eines Ogers oder Trolls zu sprechen ;D



    Cady ist einfach ohne Falsch, und ich hätte es wahrscheinlich ebenso gemacht.


    Ich auch :-[

  • Das hoffen wir alle, daß die sich gegenseitig plattmachen, um mit den Worten eines Ogers oder Trolls zu sprechen ;D



    Ich auch :-[


    Ich vermute, so vertrauensselig, wie wir sind, hätte uns Prisca schon auf den ersten Seiten abmurksen lassen, so dass wir das Plattmachen gar nicht mehr erlebt hätten...

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Oh ja, Cady hat sich auch in mein Herz geschlichen. So ganz vorsichtig und leise.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren