02 - Kapitel 3 bis 4

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  • Ingbar kann ich gar nicht einschätzen, ich hoffe nur, die Anderen behalten ihn gut im Auge. Nicht, daß ich ihm unterstelle, absichtlich gegen Peredur vorzugehen, vielmehr habe ich die Angst, daß er wiederum von seiner Mutter manipuliert werden könnte.


    Ich glaube auch nicht, dass Ingbar absichtlich etwas zu Peredurs Schaden machen würde. Aber Ragna ist anscheinend immer noch sehr mächtig und könnte ihn vielleicht wirklich wieder manipulieren.




    Der Lektor schrieb: "Das kannst du doch nicht machen! Die werden dich dafür hassen!" Ich: "Gut."


    Ein Lektor hat recht. Ich hasse ich dafür! ;D




    Ganz so grausam wollte ich denn doch nicht sein. Sie hatten sogar zwei Nächte! ;D Umso weniger weiß man dann nämlich, was wird ... :unschuldig:


    Ich wurde doch gleich "hellhörig" als von Garten und Kindern die Rede war ...
    [/quote]
    Ach du meine Güte. Ich habe mir dabei gar nichts gedacht (wie so oft :-[)

  • Tät mir auch so gehen (bei solchen Sachen mir nix dabei denken) ich merke ja nicht mal, wenn jemand mich in einem Fremd-Exposé verbrät ... :)


    Lektoren haben meistens recht ... :unschuldig:

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca

    Einmal editiert, zuletzt von Prisca Burrows ()


  • Dökkjorp erstochen, Prisca kennt keine Gnade. Ich kann mir schon denken, was sie uns damit sagen will: seid euch nicht sicher, habt Angst - es kann jeden erwischen, auch eure Lieblinge! Aber das hat Karin ja auch schon erkannt.


    Und was für ein Kampf das war! Da ist mehr Blut geflossen als in einem Peter-Jackson-Film. Und das will was heißen. Prisca hat nun wirklich mehrmals bewiesen, dass sie nicht zimperlich ist. Und es war echt befriedigend, dass Valnir sich gleich so herzhaft gerächt hat.


    Und dafür hat sich Prisca einen besonders schönen, romantischen Ort ausgesucht: "Ein idyllischer Ort; die Abendsonne fächerte ihre Strahlen üppig auf, darin tanzten Eintagsfliegen, das Gras wuchs dicht, an den Rändern blühten zarte Blumen. Mächtige Eichen umstanden den stillen Platz, mit ausladenden Kronen knorrigen Schutz bietend." (Seite 145)

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • [quote author=Lilli33]
    Ach du meine Güte. Ich habe mir dabei gar nichts gedacht (wie so oft :-[)
    [/quote]


    Ehrlich gesagt, habe ich mir dabei auch nichts gedacht. Obwohl ich wiederum oft gedacht habe, dass Cady ihren Fionn bei seiner Rückkehr mit einer solchen Nachricht überraschen müsste.

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________________________

    Nur wer aufgibt hat schon verloren

    Einmal editiert, zuletzt von odenwaldcollies ()


  • Ich bin wirklich froh, daß das Namensverzeichnis gleich am Anfang des Buches ist, ich muß doch noch einige Male nachschlagen, von wem gerade die Rede ist.


    Das hilft mir auch ungemein, vor allem bei den Namen mit den gleichen Anfangsbuchstaben, beispielsweise "A" und "V".



    Gru Einzahn und Blaufrost sind ja zwei Marken :D Ein vegetarischer Oger und ein Troll, dem es immer kalt ist und der sich nach der Sonne sehnt, sie aber gleichzeitig meiden muß, der arme Kerl. Ich glaube, mit den Beiden bekommen wir noch viel Spaß; sie sind zwar einfach gestrickt, aber ich schätze sie so ein, daß die Beiden alles daran setzen werden, daß sie nicht von ihrem Weg abkommen.


    Über die beiden habe ich mich köstlich amüsiert. Sie scheinen trotz ihrer Einfachheit aber das Herz auf dem rechten Fleck zu haben und sondern sich nicht ab wie die anderen Oger und Trolle.



    Ich kann gut verstehen, daß Peredur sich selbst auf die Reise macht, um sein Herz zu suchen, ich würde solch eine Angelegenheit auch niemand anderem überlassen wollen. Und ich finde es auch eine gute Entscheidung, Ragnas Flucht und Peredurs Aufbruch erstmal nicht publik zu machen.


    Da stimme ich dir zu. Manche Dinge muss einfach selbst erledigen, vor allem, wenn es um so etwas Persönliches wie das Herz geht. Ich finde, dass Peredur auch ohne das reale Herz noch ganz viel davon hat.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • So wie Peredur sagt, ist in dem Dokument die Landübereignung an die Bogins festgehalten. Außerdem weiß der Rat ebenfalls Bescheid und es gibt noch eine Abschrift in Sithbaile. Außerdem liegt noch eine schriftliche Entschuldigung für Tiw bei. Peredur geht wirklich davon aus, daß er nicht mehr zurückkehren wird. Ich hoffe, daß er hier falsch liegt.


    Für mich ist dieses Dokument eine Bestätigung, dass Peredur auch ohne sein Herz ganz viel für die Bogins übrig hat und ihren Einsatz richtig werten kann. Ich hoffe sehr, dass er es eines Tages erlebt, wie sie ihr kleines Stücken neue Heimat in Besitz nehmen.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Mir gefällt nach wie vor, dass bei aller Ernsthaftigkeit der Humor nicht zu kurz kommt. Da sind natürlich besonders die beiden knuffigen Gesellen, Oger Gru Einzahn und Troll Blaufrost, die wie große Kinder daher kommen und die reden dürfen, wie ihnen der "Schnabel gewachsen" ist und das "Vertrauen niemals nich" enttäuschen werden, zu erwähnen. Ich denke, dass man sich auf sie verlassen kann, wenn hart auf hart kommt...

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Noch ein bisschen was zu Dökkjörp, der kleinen Stute.
    Für alle, die es interessiert, der Rest blättert einfach weiter. ;D


    Mit der als "Tjalde" bezeichneten Gangart ist natürlich der "Tölt" gemeint, für den vor allem die Isländer bekannt sind, aber es gibt auch viele amerikanische Rassen, die ihn beherrschen, auch Traber zeigen oft die Veranlagung.
    Dökkjörps Verteidigungsverhalten gegenüber den Angreifern - also beispielsweise das Blecken der Zähne und Austreten mit dem Vorderhuf - ist auch der Realität entlehnt. Spanische Stierkampfpferde werden daraufhin gezüchtet, den Stier anzugreifen und in Schach zu halten. Genau wie Westernpferde auch beim Küheschubsen ;) agieren sie selbstständig und schaffen es, ihren Fluchtreflex weitgehend zu unterdrücken und aggressiv vorzugehen.


    [/ausflug beendet] :)

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca


  • Mir gefällt nach wie vor, dass bei aller Ernsthaftigkeit der Humor nicht zu kurz kommt. Da sind natürlich besonders die beiden knuffigen Gesellen, Oger Gru Einzahn und Troll Blaufrost, die wie große Kinder daher kommen und die reden dürfen, wie ihnen der "Schnabel gewachsen" ist und das "Vertrauen niemals nich" enttäuschen werden, zu erwähnen. Ich denke, dass man sich auf sie verlassen kann, wenn hart auf hart kommt...


    Oh ja. Die zwei sind großartig. Und bei Gru muss man wenigstens keine Angst haben, dass er einen irgendwann verspeist ... ;D
    Und, naja, also die Menschen lachen nun mal selbst unter den schlimmsten Umständen. Ich glaube, das macht einen Großteil ihres mächtigen Überlebenswillens aus.
    Ich finde es auch sehr wichtig, bei all der Dramatik noch ein bisschen für Entspannung zu sorgen. So zwischendurch jedenfalls. :) Schön, dass euch das gefällt. :klatschen: :herz:

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca


  • Die Gangart habe ich mit dem Tölt irgendwie gleich verbunden, weil das total passt. Ist schon urig, zu tölten. Ich habe nämlich das Glück, dass ich schon Islandpferde geritten bin. Die treten sogar kurz mal nach hinten aus, wenn ihnen was nicht genehm ist, beispielsweise wenn der Zügel zu straff gehalten wird. Aber sie sind ausdauernd und werden sehr alt (für Pferde).

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Danke für die Erklärung zum Tjalden und Tölten - das sagt mir zwar als Pferdelaie überhaupt nichts ;D aber das mit der Zucht der wehrhaften Pferden ist interessant, denn Pferde gelten doch normalerweise eher als Fluchttiere, oder?


  • Mir gefällt nach wie vor, dass bei aller Ernsthaftigkeit der Humor nicht zu kurz kommt.


    Ja, Humor ist mir auch immer wichtig. Ich hätte aber auch nicht erwartet, dass wir uns hier mal über Zeugungsfähigkeit unterhalten würden :lesen: Andererseits finde ich es gut, dass auch dieser Aspekt des Lebens in der Geschichte vorkommt. Fionn und Cady holen wirklich das meiste aus der kurzen Zeit raus, die ihnen gegeben ist :bussi: Und für Peredur habe ich ein kleines bisschen Hoffnung. Prisca hat die Sache mit der Zeugungsunfähigkeit sicher nicht ohne Grund erwähnt. Entweder ist es von Bedeutung, dass er kein kleines Hutscherle mehr zeugen wird, oder er muss dieses Problem erst in den Griff bekommen, bevor er von der Bühne abtritt. Habe ich das mit genügend Pietät formuliert?


    Ich hoffe nur, wir haben bei all den schrecklichen Schicksalen Rhea nicht in dieser Runde verloren!


  • Danke für die Erklärung zum Tjalden und Tölten - das sagt mir zwar als Pferdelaie überhaupt nichts ;D aber das mit der Zucht der wehrhaften Pferden ist interessant, denn Pferde gelten doch normalerweise eher als Fluchttiere, oder?


    Ja, das sind sie. Deswegen sind sie logischerweise auch immer unberechenbar. Aber ähnlich wie bei Kriegspferden wird bei diesen Stierkampfpferden eine besondere Zuchtauslese besonders mutiger und wehrhafter Pferde getroffen. Wobei ich die Hand nicht ins Feuer legen will, wenn es nicht in die Arbeit gegen den Stier geht, dass so ein Pferd draußen im Gelände nicht trotzdem vor einem schiefstehenden Grashalm erschrickt. ;D Die Arbeit in der Arena verlangt höchste Konzentration, das Pferd ist mit Eifer dabei, da kann man schon mal vergessen, dass man eigentlich ein Angsthase ist ...


    [quote author=Lumberjack]Ich hoffe nur, wir haben bei all den schrecklichen Schicksalen Rhea nicht in dieser Runde verloren![/quote]
    Das hoffe ich auch nicht, L. Jack!


    [quote author=Lumberjack]Und für Peredur habe ich ein kleines bisschen Hoffnung.[/quote]
    Hmmmm ... die Frage ist, ob er selbst das will? Schließlich hat er sich Fionn gegenüber in der Hinsicht ja ziemlich deutlich geäußert.
    Und die Frage ist ohnehin, wie das Dilemma gelöst werden kann, selbst wenn er sein Herz zurückerhält ...

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca

    Einmal editiert, zuletzt von Prisca Burrows ()


  • Hmmmm ... die Frage ist, ob er selbst das will? Schließlich hat er sich Fionn gegenüber in der Hinsicht ja ziemlich deutlich geäußert.
    Und die Frage ist ohnehin, wie das Dilemma gelöst werden kann, selbst wenn er sein Herz zurückerhält ...


    Prisca, mir schwant Böses! :wegrenn:


  • Ja, das sind sie. Deswegen sind sie logischerweise auch immer unberechenbar. Aber ähnlich wie bei Kriegspferden wird bei diesen Stierkampfpferden eine besondere Zuchtauslese besonders mutiger und wehrhafter Pferde getroffen. Wobei ich die Hand nicht ins Feuer legen will, wenn es nicht in die Arbeit gegen den Stier geht, dass so ein Pferd draußen im Gelände nicht trotzdem vor einem schiefstehenden Grashalm erschrickt. ;D Die Arbeit in der Arena verlangt höchste Konzentration, das Pferd ist mit Eifer dabei, da kann man schon mal vergessen, dass man eigentlich ein Angsthase ist ...


    Das ist wirklich spannend.



    Und die Frage ist ohnehin, wie das Dilemma gelöst werden kann, selbst wenn er sein Herz zurückerhält ...


    Ich habe mir das auch schon ein paar Mal überlegt, aber eine wirkliche Lösung erschließt sich mir ebenfalls nicht :(

  • Ich habe mir das auch schon ein paar Mal überlegt, aber eine wirkliche Lösung erschließt sich mir ebenfalls nicht :(


    Das ist mir auch reichlich unklar. Keine leichte Frage!

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren