02 - Kapitel 3 bis 4

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  • Ragna ist also entkommen und der König und seine Gefährten müssen sich wieder auf den Weg machen. Dass Fionn mitreist, ist klar, aber Cady wusste es noch vor ihm. Sie ist wirklich eine besondere und kluge Frau. Sehr gut gefällt mir, dass immer wieder lustige Sätze in eigentlich ernste Szenen eingestreut werden, wie zB als die anderen sagen, sie müssten Fionn jetzt töten, weil sie Cady heiraten wollen ;D


    Das ganze Ausmaß ist ihnen aber allen anscheinend noch gar nicht bewusst. Dass Randur überfällig ist, wissen sie, aber es macht sich nur Valnir allein auf die Suche. Sie will das zwar so, aber wenn sie schon ahnen, dass etwas passiert sein könnte, ist das auch ganz schön leichtsinnig.
    Genauso wird mir ja ganz anders, wenn Peredur zu den Elben reiten will, von dort sind ja Hyazinthe und Alskar verschwunden :o


    Valnir wird auch prompt auf dem Weg zu den Zwergen überfallen. Was wollen diese Männer und in wessen Auftrag handeln sie? Ihr Pferd war ein tapferer Weggefährte, aber nun ist sie endgültig auf sich allein gestellt.


    Tiw mag ich irgendwie, obwohl er so grummelig ist. Er hat ja recht mit seinen Forderungen. Peredur hat es aber auch begriffen und schon umgesetzt, dass die Bogins ihr eigenes kleines Reich erhalten sollen. Das wird Tiw hoffentlich mit ihm versöhnen.
    Wenn sie Ragna aber nicht ausschalten, wird ihnen allen das nichts nutzen, denn dann können die Bogins niemals wirklich frei sein.


    Dass sie Ingbar wieder mitnehmen, ist für mich eine zweischneidige Sache. Einerseits kann er ihnen helfen, Ragna aufzuspüren, weil er als ihr Sohn eben besonders mit ihr verbunden ist. Andererseits kann sie ihn vielleicht so auch wieder für ihre Zwecke benutzen und er könnte eine Gefahr für die kleine Gruppe sein.


    Gru Einzahn und Blaufrost sind auch wieder mit dabei und haben einen besonderen Auftrag bekommen. An diese Gruselstadt in der Wüste erinnere ich mich noch, das war schauderhaft. Da sind die beiden wirklich am geeignetsten, um dort halbwegs unbeschadet hinein- und wieder herauszukommen. Aber sagte Lady Kymra nicht sogar, dass der Weg dorthin noch gar nicht das Schlimmste ist? :o


    Wer hat sich da wohl bei Meister Ian selbst eingeladen? Hoffentlich nicht noch ein Feind, es gibt eh schon so viele undurchsichtige Fronten, ich hoffe ja noch, dass hier Hilfe aus unerwarteter Richtung gekommen ist!
    Immerhin wissen Ian und die anderen anscheinend noch nicht einmal, welche Gefahr von unterhalb der Burg droht, da Ortwin und Halti noch gar nicht vermisst werden!


  • Das ganze Ausmaß ist ihnen aber allen anscheinend noch gar nicht bewusst. Dass Randur überfällig ist, wissen sie, aber es macht sich nur Valnir allein auf die Suche. Sie will das zwar so, aber wenn sie schon ahnen, dass etwas passiert sein könnte, ist das auch ganz schön leichtsinnig.


    In dem Fall sind sie mit ihren 22 Mitglieder einfach zu wenige (wenn sie gerade überhaupt vollzählig sind): sie müssen sich verteilen, weil auch die Probleme verteilt auftauchen, aber gleichzeitig sollten sei jeweils eine bestimmte Truppe sein und dafür fehlen ihnen die Leute - ganz blöde Situation.

  • In dem Fall sind sie mit ihren 22 Mitglieder einfach zu wenige (wenn sie gerade überhaupt vollzählig sind): sie müssen sich verteilen, weil auch die Probleme verteilt auftauchen, aber gleichzeitig sollten sei jeweils eine bestimmte Truppe sein und dafür fehlen ihnen die Leute - ganz blöde Situation.


    Mir ging es zuerst ähnlich, wie Dani. Ich dachte zuerst auch, wie unvernünftig das ist, Valnir alleine loszuschicken. Da ich nicht sicher bin, ob diese Info erst im nächsten Abschnit kam (ich finde die Stelle gerade nicht), halte ich es mal allgemein: Peredur hatte doch ein schlechtes Gewissen und hatte vorgesorgt. Das hat mich dann wieder ein wenig versöhnt. Auch wenn Valnir nicht wirklich was davon hatte.

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)

  • Tiw mag ich irgendwie, obwohl er so grummelig ist. Er hat ja recht mit seinen Forderungen. Peredur hat es aber auch begriffen und schon umgesetzt, dass die Bogins ihr eigenes kleines Reich erhalten sollen. Das wird Tiw hoffentlich mit ihm versöhnen.
    Wenn sie Ragna aber nicht ausschalten, wird ihnen allen das nichts nutzen, denn dann können die Bogins niemals wirklich frei sein.


    Ich mag ihn auch, er ist ja ein Bruder oder zumindest Halbbruder von Fionn. Verstehen kann ich ihn auch, aber er hat auch nicht soooo viel Geduld, es geht halt nicht alles auf einmal. Aber, wie du schriebst, Peredur hat es begriffen.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren


  • Ich mag ihn, weil er so grummelig ist ;)
    Für einen Bogin ist das ja etwas Besonderes. Und mir gefällt es immer gut, wenn die Figuren etwas aus der Rolle fallen.


    Dafür wiederum lerne ich als Bogin-Neuling in den ersten vier Kapiteln zuwenig über Bogins, als dass ich beurteilen könnte, was typisch für einen Bogin ist und was dabei aus der Rolle fällt. Vermute dass sie als Volk ganz ausführlich im ersten Buch vorkommen (inklusive ihrer Pacifier-Rolle) und hätte vielleicht einen Sachtext "Über die Bogins" zu Beginn noch mehr geschätzt als ein in anderen Buchzyklen übliches "Was bisher geschah", auch wenn das auch nicht geschadet hätte.


    Auch mir tat es in diesen Kapiteln leid um das Pferd und bei Troll+Oger hatte ich schon die Befürchtung, diese genauso zu berlieren wie das Aufräum-Kommando von Elf+Zwerg... Ansonsten, wenn sie erhalten bleiben, müssen sie noch etwas daran arbeiten, mir als Neuling ans Herz zu wachsen, denn ich lerne sie ja gerade erst kennen.

    Seit 1987 schreibe und veröffentliche ich Rezensionen meiner Buchmesse-Entdeckungen der Genres Fantasy-Märchen-Mittelalter. Aber so viele Bücher, so wenig Zeit... und eigenes (nicht nur politisches) schreiben möchte ich ja auch noch...

  • Dafür wiederum lerne ich als Bogin-Neuling in den ersten vier Kapiteln zuwenig über Bogins, als dass ich beurteilen könnte, was typisch für einen Bogin ist und was dabei aus der Rolle fällt. Vermute dass sie als Volk ganz ausführlich im ersten Buch vorkommen (inklusive ihrer Pacifier-Rolle) und hätte vielleicht einen Sachtext "Über die Bogins" zu Beginn noch mehr geschätzt als ein in anderen Buchzyklen übliches "Was bisher geschah", auch wenn das auch nicht geschadet hätte.


    Nun, dass Bogins gewöhnlich sehr freundlich und Frieden stiftend sind, hast du ja schon mitbekommen.

  • Dafür wiederum lerne ich als Bogin-Neuling in den ersten vier Kapiteln zuwenig über Bogins, als dass ich beurteilen könnte, was typisch für einen Bogin ist und was dabei aus der Rolle fällt. Vermute dass sie als Volk ganz ausführlich im ersten Buch vorkommen (inklusive ihrer Pacifier-Rolle) und hätte vielleicht einen Sachtext "Über die Bogins" zu Beginn noch mehr geschätzt als ein in anderen Buchzyklen übliches "Was bisher geschah", auch wenn das auch nicht geschadet hätte.


    Das Buch lässt sich zwar auch lesen ohne den Vorgänger gelesen zu haben, aber empfehlenswert wäre es schon. Daher lies den Vorgänger noch, auch wenn Du jetzt vielleicht doch schon einiges weißt.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Oha, ihr habt mich nicht verloren, aber es ist so viel dazwischen gekommen. Unter anderem braucht meine Tochter bis zum 5.1. eine Arbeit zum Vergleich 'Buch und film "Enders Game" und ich habe das Buch vor ca. 15 Jahren das letzte Mal gelesen. Nun muss ich allein durch das Buch reisen, aber vielleicht treffe ich doch noch den einen oder anderen von Euch.


    Das Buch lag auf meinem Nachtisch, eigentlich mit der Hoffnung, vor dem Schlafen noch immer ein paar Seiten zu lesen. Nun habe ich aber gemerkt, dass es das Lesevergnügen in dem Fall ziemlich schmälert, denn bei den vielen Infos, die auf jeder Seite kommen bin ich dann aufgeschmissen. Also habe ich mir heute Früh gegönnt diesen Abschnitt im Zusammen hang zu lesen und werde dann gleich weiter lesen.


    Der Oger und der Troll- zuerst dachte ich auch, dass sie von Ragna gerufen wurden (übrigens haben wir über die Weihnachtsfeiertage "Yggdrasil" gespielt und ich denke Ragna kommt von Ragnarök?) war dann aber froh, dass sie auf der anderen Seite stehen. Die beiden Figuren sind wirklich herrlich erdacht. Ich hoffe, mehr von ihnen zu lesen. Gleichzeitig war diese Stella am schwersten für mich zu lesen, weil so viele Infos kamen, die ich nicht einordnen konnte. In meiner üblichen Strategie in einem solchen Fall habe ich dann einfach weiter gelesen und hoffe, die Handlung auch zu verstehen ohne alle die Andeutungen verstanden zu haben.


    Die Beschreibung der Zwergenkämpferin hat mir sehr gefallen, denn von ihr habe ich nun ein sehr gutes Bild, Namen merke ich mir selten. Mir hat ihre Umsicht gefallen, sowohl in der Gaststätte als auch bei dem Überfall im Wald. Das mit dem Pferd tat mir auch leid, aber es wäre ziemlich viel gewesen, wenn bei dieser Übermacht des Feindes beide heil davon gekommen wären.
    Allerding macht auch mir der Kampf Hoffnung, dass Randur noch lebt, weil die Zwerge scheinbar gebraucht werden. Ich denke wirklich, dass dort Ragnas Armee ausgerüstet wird.


    Tja, bei den Bogins denke ich natürlich an die Hobbits, die Beschreibung und das Verhalten (bis hin zu den Fusshaaren) ist ja ähnlich und ich denke das "Auland", welches sie wollen und bekommen ist auch eine Verneigung vor Tolkien. Natürlich gefällt mir Tiw, denn er hat wirklich Recht. Gut, dass es der König einsieht. Weise ist er ja, trotzt fehlender Emotionen. Die Begründung, warum es also trotzdem ein Dreierrat ist, klingt sehr klug. Schade ist, dass er Tiw das nicht persönlich sagen konnte. Ich kann mir keinen rechten Grund vorstellen, warum er ihm das nicht sagt mit dem Land.
    Ich kenne ja die Bogins nicht, würde aber denken, dass ihre gemütliche Art, die ja die Halblinge scheinbar immer haben, sehr zum Friedenstiften geeignet ist.



    Ingbar tut mir leid, ohne dass ich weiß, was er getan hat. Ich finde es immer eine besondere Leistung, wenn man dem Bösen widersteht. Er hat ja versucht sich davon zu befreien und es ist nicht seine Schuld, dass er geschadet hat. Ich finde es deshalb gut, dass seine ehemaligen Freunde das auch so sehen und ihn dabei haben wollen. Natürlich ist es ein Risiko, aber die ganze Mission ist ein Risiko.


    Wer sitzt nun bei Wisperwind? Ich denke ja auch, dass es Ragna ist, und das wäre ganz schlimm, denn dann kann Ingbar sie nicht spüren. Ich denke nicht, dass er ein Verräter ist. Das hieße aber ihre Kraft ist größer geworden als die anderen vermuten. Oder sie hat einen Helfer gehabt, der jetzt dort auftaucht. Ich muss an Saruman denken, der ja auch auf der guten Seite stand und Gandalf sich von ihm Rag erhofft, während dieser längst zur anderen Seite gewechselt hat. Wäre doch auch denkbar, oder? Auf alle Fälle ist es ein unangenehmer Zeitgenosse, denn er hat Wisperwind das Essen und den WEIN weggetrunken!

  • Ragna ist tatsächlich ein Originalname, stammt einesteils aus dem Nordischen und kann bedeuten "Königin, Reiche" (wobei "Ragn" = "der Rat" ist), ist aber auch, und das ist hier gemeint, ein (früh)keltisches Gotteswesen, deren Name "Kriegerin, Kriegstreiberin, Vernichterin" etc bedeutet, sie ist ähnlich der indischen Kali angelegt.
    Hafren, Schutzpatronin der Bogins und die Herrin der Flüsse und Seen, ist die keltische Umsetzung des lateinischen Namens "Sabrina", des Flusses Severn, in dem mal ein Mädchen ertrunken sein soll und dadurch zur Nymphe bzw. Göttin des Flusses wurde. Es gibt auch eine frühere Legende zu Hafren als Gotteswesen über den Fischreichtum der Flüsse allgemein.


    In meiner Geschichte habe ich die beiden zu sehr mächtigen Elbenfrauen gestaltet, die dereinst an der Ostküste mit einem Schiff gelandet sind.


    Dass die Bogins den Hobbits sehr ähnlich sind, ist in der Tat beabsichtigt, Rhea, das siehst du ganz richtig; wegen der Hobbitfilme war das vom Verlag so beauftragt.

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca

  • Ich habe eigentlich schon im ersten Band die Bogins mit den Hobbits gleichgesetzt.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Naja, eigentlich sind sie nicht gleich. Sie fühlen sich für mich anders an. Ich finde es nicht gut von Verlagen solche Vorschriften zu machen, denn jede Geschichte sollte eigen sein und das Cover ist ja fast ein Foto vom Hobbit. Es gibt auch Leser, die das abschreckt, wenn sie einen Aufguss eines anderen Themas bekommen.

  • Deswegen sind die Bogins an sich auch eigenständig und für sich stehend ;D Für eine spätere Ausgabe werde ich sie geringfügig überarbeiten, um die Ähnlichkeiten weniger deutlich zu machen.
    Die Verlage haben darauf gesetzt, dass die Leute, die den Hobbit-Film sehen, auch jede Menge Literatur dazu haben wollen. Zumeist sind Aufgüsse ja auch sehr erfolgreich, denn die meisten Leser setzen auf Bewährtes. Als Autor fällt mir nicht ein, einen Auftrag abzulehnen, vor allem, wenn man was Schönes und trotzdem auch Eigenständiges draus machen kann. ;)
    Vor allem, weil ich ja noch einige weitere Ideen habe ...

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca


  • Naja, eigentlich sind sie nicht gleich. Sie fühlen sich für mich anders an. Ich finde es nicht gut von Verlagen solche Vorschriften zu machen, denn jede Geschichte sollte eigen sein und das Cover ist ja fast ein Foto vom Hobbit. Es gibt auch Leser, die das abschreckt, wenn sie einen Aufguss eines anderen Themas bekommen.


    Na ja, das erste Buch hieß ja auch Der Fluch der Halblinge!
    Und die Hobbits wurden auch immer als Halblinge bezeichnet.
    Deswegen habe ich zunächst bei den Bogins an Hobbits gedacht.
    Aber irgendwie sind sie eben doch anders.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Als Halblinge werden bei den irischen Mythen alle Faeries bezeichnet, dazu gehören nicht nur die Kobolde und Gnome, sondern auch Feen und Elfen. (Bei den nordischen Mythen ist das genauso) Tolkien hat daraus eine Variante gemacht, indem er die Hobbits schuf und nur sie als Halbinge bezeichnet hat.

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca

  • Suse

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