01 - Kapitel 1 bis 2

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  • Oh weh! ;)


    Heißt das, es gibt hier lauter Intrigen, die wir kennen, aber die Helden nicht? Müssen wir noch öfter zuschauen, wie sie in ihr Unglück rennen und gerade welche, die man mag?
    Ich hoffe ja immernoch, dass die nicht alle tot sind. Wenn ich nicht weiterlese, dann sind sie es auch nicht *abducken*


  • zuerst möchte ich die Gestaltung des Buches loben - das Cover finde ich ziemlich ansprechend und es passt wunderbar zum ersten Teil, aber auch die Karten gefallen mir sehr gut und ein Personenverzeichnis und ein Glossar sind auch noch enthalten - wirklich alles, was das Leserherz sich wünscht :)


    Darauf wollte ich noch mal kurz zurückkommen, bevor wir zu den nächsten Kapiteln weitergehen: Ich finde die Aufmachung auch sehr schön, die Brauntöne in Verbindung mit dem silbern geprägtem Titelschriftzug. Die Karten wirken wie Schatzkarten, perfekt. Als hätte man einen alten Almanach über die Bogins in der Hand. Dieses Gefühl kann einem kein eBook vermitteln.

  • Hm, ich würde sagen, der Umriss erinnert an Großbritannien, die Nordreichkarte sieht ganz nach Schottland aus.


    Dankeschön, jetzt weiß ich - auch in Unkenntnis des ersten Buches - Bescheid. Ich dachte schon, ich müsste das Buch auseinander schneiden und mit dem Puzzeln beginnen ;D.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Darauf wollte ich noch mal kurz zurückkommen, bevor wir zu den nächsten Kapiteln weitergehen: Ich finde die Aufmachung auch sehr schön, die Brauntöne in Verbindung mit dem silbern geprägtem Titelschriftzug. Die Karten wirken wie Schatzkarten, perfekt. Als hätte man einen alten Almanach über die Bogins in der Hand. Dieses Gefühl kann einem kein eBook vermitteln.


    Genau so ist es. Das ist ein Grund, warum ich gerne ein Buch in den Händen halte, um es zu lesen. Aber was tut man, wen man keinen Platz mehr hat (Oder nur noch wenig) aber auch alle vorhandenen Bücher behalten will???? Dann steigt man eben doch auf EBooks um. Zumindest teilweise.


    Edit: Zitat repariert

    Liebe Grüße

    Lerchie

    ____________________________________________

    Nur wer aufgibt hat schon verloren

    Einmal editiert, zuletzt von odenwaldcollies ()

  • Hallo zusammen :),


    Das Cover:
    Das Cover finde ich mehr als gelungen. Eine sehr schöne Idee, das Cover des ersten Bandes noch einmal aufzugreifen und den jungen Fionn durch einen gereifteren, in schickerer Kleidung, zu ersetzen. Mal sehen, ob wir im Buch erfahren, auf was für ein Gebäude Fionn zusteuert.


    Leider gibt es in der Kindle-Ausgabe keine Landkarte – schmoll. Für die Dramatis personae bin ich sehr dankbar. Ich schaue da immer mal wieder rein, weil ich gerade bei den Zwergen und Elfen ständig vergesse, wer wer ist.


    Kapitel 1: Drei Tage
    Wenn ich richtig nachgerechnet habe, müsste mittlerweile etwa ein Jahr seit der Befreiung der Bogins vergangen sein.


    Am ersten Tag geht es um die „Albträume“ von Fionn und Cady. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber irgendwie bin ich ein bisschen misstrauisch, was „Das Gesicht“ angeht, das die beiden sehen. Den beiden kommt das Gesicht bekannt vor, aber Dubh Sùil erkennen sie darin nicht. Hat sie aus dem Verlies raus denn wirklich so viel Kraft, um solche Erscheinungen möglich zu machen und warum erscheint sie nicht mit ihrem eigenen Gesicht? Gewundert hat mich, dass Meister Ian zugestimmt hat, Peredur vorerst nichts von den Träumen zu erzählen. Wie unvernünftig. Ich bin gespannt.


    Ich habe mich sehr gefreut am zweiten Tag etwas mehr über Randur Felsdonner zu erfahren. Während er mir im ersten Band als Mitglied der Fiandur fast gar nicht aufgefallen ist, fand ich ihn hier sofort sympathisch. Fjalli fand ich sehr schön beschrieben, besonders die Thronhalle. Dass der König und die Königin sich so abweisend gegenüber Randur verhalten haben, war merkwürdig. Als er sich umdrehte und den dunklen Schatten zwischen König und Königin sah, musste ich gleich an Schattenkrieger und an den entkommenen Myrkalfr aus dem ersten Band denken. Auch sah es für mich so aus, als ob Djarfur Randur mit dem Rauswurf schützen wollte. Dementsprechend „unbegeistert“ war ich, als Randur sich entschloss in die Röhre zu klettern und k.o. ging. Mist!


    Beruhigt war ich, dass wenigstens die Elfen in Brandfurt ein Friedensabkommen nicht völlig ausgeschlossen haben. Als einer der Elfen-Räte zu Dandelion und Hyazinthe sagte:“[…] Ihr klingt wie Sektierer.“, musste ich laut lachen. Genau das hatte ich bei den Ausführungen der beiden auch gedacht. Toller Auftritt von Cervus, dem Herrn des Waldes. :herz:


    Ich fand es gut, dass am dritten Tag erklärt wurde, warum die Völker Peredur nicht unbedingt als Hochkönig akzeptieren wollen. Ich hätte nicht gedacht, dass so viele Völker Peredur misstrauen, aber die Erklärungen klangen für mich stimmig.


    Màr und Màni verlassen also Sithbaile, weil auch sie – wie die Bogins – etwas Böses spüren. Peredur und Meister Ian scheinen dagegen immun zu sein. Was ist nur mit Asgell und Alskár? Warum kann Peredur sie nicht erreichen?


    Kapitel 2: Tag der Freude
    Mir tut es um Pirmin leid. Er hat doch gar nichts von Dubh Sùil gewusst. Auch wenn er mir im ersten Band nicht sonderlich sympathisch war, konnte ich doch gut nachvollziehen, warum er so war wie er war.


    Den Dialog zwischen Hallmer und Faruk (S. 57, Pos. 782 bis 785) musste ich mindestens 5mal lesen, bis ich begriffen habe, was mit „Sie braucht keine Waffen, begreife das doch.“ gemeint war. Ich bin erst nicht drauf gekommen wer mit „Sie“ gemeint ist. Die Erklärung, dass der Name Dubh Sùil nicht mehr ausgesprochen werden darf, folgte erst danach.

    Ich hatte gleich geahnt, dass es mit Hallmer nicht gut gehen wird. Ich hoffe, Dubh Sùil benutzt ihn nicht zum Gestalt wandeln, denn dann ist er tot.


    Och nöö, jetzt haben wir Ortwin und Halti gerade erst kennen gelernt und ich mag sie … Das kann doch noch nicht vorbei sein mit den Beiden.


    Den Wechsel zwischen den Erzählsträngen finde ich sehr gut gelungen. Was mich betrifft haben sie auf jeden Fall ihr Ziel erfüllt und für hohe Spannung gesorgt.

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)

    Einmal editiert, zuletzt von BettinaP ()


  • Was ist mit Dandelion und Hyazinthe geschehen, warum kamen sie nicht an ihrem Ziel an?


    Den Satz hatte ich glatt überlesen, dass die Beiden gar nicht angekommen sind. :o



    Halti und Ortwin, diese ungleichen Freunde, haben mir auch gut gefallen. Aber auch hier weiß man nun nicht, was mit ihnen passiert ist. :verschwoerung: Kann Halti die Stellung noch halten? Wer hat Orwin niedergeschlagen? Leben die beiden noch?


    Ja, die Beiden mochte ich auch sofort. Prisca, sind Geiseln vorgesehen? ;)

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)

  • Ich vermute, dass Ragna besonders mit Fionn und Cady "ein Hühnchen" zu rupfen hat und deshalb ihren Hochzeitstag für den Beginn ihrer Rache auswählte. Dabei muss sie aber Hilfe von außen haben. Mächte, die darauf aus sind, die Gemeinschaft der Fiandur, die an Peredurs Seite stehen, zu zerstören, um das das angestrebte Gleichgewicht zwischen den Völkern in Albalon zu verhindern.


    Das denke ich auch, denn vorher waren die Bogins ein williges Völkchen, das es nicht anders kannte, als zu dienen.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren


  • schade finde ich es, dass Fionn und Cady nicht über ihr Problem mit dem Gesicht geredet haben - ob sie irgendwie so verhext wurden sind, dass sie es nicht können - auch wenn sie wöllten?


    Darauf bin ich gar nicht gekommen. Vielleicht hast Du recht und sie stehen unter einem Bann, der in Meister Ians geschützten Raum nicht wirksam war. Gute Idee.



    die Szene, in der Peredur seine Lage durchdenkt, hat mir persönlich gut gefallen.


    Das hat mir auch gut gefallen. Irgendwie bin ich automatisch davon ausgegangen, dass zumindest die Elben, Zwerge und Menschen ihn nach der Befreiung von der Adbeana als Hochkönig von Albalon akzeptieren würden. Ich konnte hier sehr gut nachvollziehen, warum es nicht so ist.

    Liebe Grüße,<br />Bettina<br /><br />Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte, aber man verwechselt meistens den Ankauf der Bücher mit dem Aneignen ihres Inhalts.<br /><br />Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph (1788 - 1860)


  • Dankeschön, jetzt weiß ich - auch in Unkenntnis des ersten Buches - Bescheid. Ich dachte schon, ich müsste das Buch auseinander schneiden und mit dem Puzzeln beginnen ;D.


    :o Glück gehabt ;D



    Leider gibt es in der Kindle-Ausgabe keine Landkarte – schmoll. Für die Dramatis personae bin ich sehr dankbar.


    Ich habe mir gestern den ersten Band als ebook auf den Reader gezogen und da ist auch keine Karte dabei, ich hatte schon überlegt, ob es im ersten Band keine Karte gab - aber dann liegt das tatsächlich am elektronischen Format.



    Den beiden kommt das Gesicht bekannt vor, aber Dubh Sùil erkennen sie darin nicht. Hat sie aus dem Verlies raus denn wirklich so viel Kraft, um solche Erscheinungen möglich zu machen und warum erscheint sie nicht mit ihrem eigenen Gesicht?


    Das hat mich auch gewundert.



    Als er sich umdrehte und den dunklen Schatten zwischen König und Königin sah, musste ich gleich an Schattenkrieger und an den entkommenen Myrkalfr aus dem ersten Band denken.


    Die Myrkalfr kenne ich bisher noch nicht, aber das müssen schaurige Wesen sein.



    Ich hoffe, Dubh Sùil benutzt ihn nicht zum Gestalt wandeln, denn dann ist er tot.


    Ach du liebes bisschen, dazu ist sie auch in der Lage :o

  • Die Karte des Südreiches befand sich in Band 1.


    Haltet nicht zu sehr an dem Begriff "Gesicht" fest, es ist ja mehr eine Ahnung, eine diffuse Erscheinung, nicht wirklich als solches erkennbar, sondern eine Interpretation dessen, was Fionn und Cady empfinden.


    Geiseln? Hmmmm ... In ... gewissem Sinne. ;D

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca


  • Die Karte des Südreiches befand sich in Band 1.


    Wenn sie nicht beim E-Book dabei war, habe ich sie leider auch nicht. Den ersten Band habe ich nämlich als E-Book. Ist jetzt aber doch schon ziemlich lange her, dass ich es gelesen habe und weiß es daher nicht, ob da eine Karte dabei war.

    Liebe Grüße

    Lerchie

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    Nur wer aufgibt hat schon verloren

  • Das Cover hat mir gefallen, auch mit der Rückenklappen-Variante aus der Nähe. Das schreit "Hobbit", macht aber nichts, weil ich in dem Bogin-Buch gelesen habe bevor ich jemand fand um in den Hobbit-Film zu gehen, was ich stand jetzt noch vor mir habe.


    Die Karten haben mich enttäuscht - ich mag die Insel, war auch dieses Jahr wieder dort, auch im Norden (direkt vor dem Referendum und deswegen), aber wenn ich einen Fantasy-Roman lese möchte ich eigentlich eine Fantasy-Geographie, also dass die Autorin auch in diesem Aspekt ihre Kreativität zeigt. Wenn es dann doch nur ein Stück von Europa oder den USA ist, ist das für mich immer ein Zeichen von "da hat sich jemand nicht auch noch die Mühe gemacht, etwas eigenes auszudenken".


    Von den Charakteren gefielen mit Halti und Ortwin fast am Besten - umso bedauerlicher, dass es so aussieht, als müsste ich mich sofort auf Dauer von ihnen verabschieden.


    In Unkenntnis des ersten Bandes (aber wissend dass es einen gibt) schien es ein büschen so zu sein, als wolle die Autorin einige Fäden des ersten Buches aufnehmen und eine Reihe davon hier auch gleich wieder abschneiden, um zu erklären warum sie nicht mit allen Figuren weitermacht, sondern nur mit einer Kerngruppe.


    Was mich gestört hat und weniger gelungen war: Die Abholung der LeserInnen, die das erste Buch nicht kannten. Das einzige was uns erzählt wird, ist dass Peredur einst als Tuagh der Wanderkrieger, als Söldner unterwegs war. Das wird uns dafür von wirklich jedem einzelnen Charakter der im ersten Band dabei gewesen sein dürfte, bei jeder sich bietenden Gelegenheit erzählt. Wieder. Und wieder.... Ja, ist gut, wissen wir doch schon nach dem ersten Mal...


    Suchtfaktor auf einer Skala von 1-10: nach Kapitel 1+2: 7
    Wäre Kapitel 1 die Leseprobe gewesen, hätte ich das Buch gekauft um es auf jeden Fall fertig zu lesen. Ich habe mir aus Bequemlichkeit, auch wenn das Papierbuch bei mir dankenswerterweise ankam, auch die Leseprobe auf meinen Kindle geladen... die selbst wäre allerdings für einen Kaufimpuls zu kurz gewesen, danach wäre es nur auf die "Merkliste" gelandet, für später wenn ich mal überlege, was ich als nächstes lesen will... und vielleicht dort untergegangen.

    Seit 1987 schreibe und veröffentliche ich Rezensionen meiner Buchmesse-Entdeckungen der Genres Fantasy-Märchen-Mittelalter. Aber so viele Bücher, so wenig Zeit... und eigenes (nicht nur politisches) schreiben möchte ich ja auch noch...


  • "da hat sich jemand nicht auch noch die Mühe gemacht, etwas eigenes auszudenken".


    Ganz im Gegenteil sogar, und ganz ehrlich gesagt sind solche Vorwürfe einem Autor gegenüber stets sehr unfair. Ich gestehe, dass ich auf so etwas empfindlich reagiere, denn das hat auch nichts mit konstruktiver Kritik zu tun.
    Mag sein, dass der reale Bezug nicht gefällt, aber das ist deshalb kein Minuspunkt, sondern rein persönlicher Geschmack. Hierbei dann gleich zu unterstellen, der Autor hätte sich keinerlei Mühe gegeben, ist nicht gerechtfertigt.


    Nur so nebenbei bemerkt:
    Es war ein großer Aufwand, dies und auch die Namen so zu recherchieren und zu gestalten, alte nordische und keltische Mythen und Legenden aufzugreifen und zu verbinden. Und gerade hier, da es um Halblinge geht, ist der reale Bezug wichtig, da sie nun einmal konkret in unserer Mythologie vorkommen - wie dieser Bezug eben auch bei Mittelerde besteht und ebenso geografisch nachweisbar ist.


    Aber ich kann dir natürlich auch eigene Fantasy-Welten bieten - gleich ein ganzes Universum, nämlich das Träumende Universum ;)
    Da gibt es dann keinerlei Bezug und alles ist selbst erfunden.

    Grüße aus dem Weißen Reich,<br />Prisca

  • "immer ein Zeichen von" heisst ja gerade eben ohne Ansehen der Person, ist also gar kein büschen als persönlicher Angriff gemeint sondern nur als Ausdruck persönlichen Empfindens dieses einen Lesers.


    Das Aufgreifen alter Mythen und Verarbeiten zu einer sehr lesenswerten Geschichte ist eine Arbeit, die ich durchaus schätze und zu schätzen weiss - nicht erst seit Alan Garner (einst im Diederichs-Verlag Hardcover) und Susan Cooper (ein, zwei Jahrzehnte vor der Verfilmung des einen Buches).


    Und gerne schaue ich auch in andere Werke, denn schreiben kann diese Autorin - auch wenn mich manches ärgern und einzelnes - wie die schön gezeichnete Karte - enttäuschen mag. Ich schreibe hier ja keine Amazon-Rezension (auch keine für die ZEIT) sondern dachte, wir geben in der mehr oder weniger geschützten Athmosphäre eines Forums eigene Eindrücke wieder und tauschen diese aus. Nicht mehr als das

    Seit 1987 schreibe und veröffentliche ich Rezensionen meiner Buchmesse-Entdeckungen der Genres Fantasy-Märchen-Mittelalter. Aber so viele Bücher, so wenig Zeit... und eigenes (nicht nur politisches) schreiben möchte ich ja auch noch...


  • "immer ein Zeichen von" heisst ja gerade eben ohne Ansehen der Person, ist also gar kein büschen als persönlicher Angriff gemeint sondern nur als Ausdruck persönlichen Empfindens dieses einen Lesers.


    Du hast in deinem Zitat die entscheidenden beiden Worte weggelassen, die du zuerst ja auch geschrieben hast, nämlich "für mich" (also dich ;) )


    Zitat

    wir geben in der mehr oder weniger geschützten Athmosphäre eines Forums eigene Eindrücke wieder und tauschen diese aus.


    Das ist richtig, dennoch versuchen wir darauf zu achten, dass Kritik nicht verletzend wird :winken:


    Ich persönlich muss gestehen, dass ich mir Karten in Fantasybüchern meist gar nicht wirklich anschaue. So auch hier, wenn nicht darüber gesprochen worden wäre.
    Wenn ich das Buch einfach gelesen hätte, ohne die Karte zu kennen, hätte ich keinen Bezug zu einer gewissen real existierenden Insel festgestellt und halte die geographischen Umrisse dieser Welt daher nicht für ganz so wesentlich.


  • Nur so nebenbei bemerkt:
    Es war ein großer Aufwand, dies und auch die Namen so zu recherchieren und zu gestalten, alte nordische und keltische Mythen und Legenden aufzugreifen und zu verbinden. Und gerade hier, da es um Halblinge geht, ist der reale Bezug wichtig, da sie nun einmal konkret in unserer Mythologie vorkommen - wie dieser Bezug eben auch bei Mittelerde besteht und ebenso geografisch nachweisbar ist.


    Das war mir gar nicht bekannt - danke für die Information, liebe Prisca.