Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler) zu "Jäger im Zwielicht"

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    Wir freuen uns, wenn der/die AutorIn ebenfalls ein Fazit zur Leserunde einstellt.


    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • So erscheint die Rezension nächste Woche auf dem Blog:


    Inhalt:
    Julia sitzt im Flieger Richtung London. Sie wird die nächste Zeit auf einem Reiterhof verbringen und ist schon sehr gespannt.
    Nach einer Landung in London geht es mit dem Bus weiter nach Ascot, wo sie von einem quirligen Mädchen empfangen wird, das sie mit zum Reiterhof nimmt. Dort angekommen zeigt ihr Carry ihr Zimmer für die nächste Zeit und bittet sie darum pünktlich zu 18 Uhr fertig zu sein um mit dem Gutsbesitzern zum Abend zu essen.
    Julia freut sich schon darauf das Ehepaar kennenzulernen und macht sich schnell von ihrer Reise frisch. Als sie sich aufs Bett legt um ein wenig zu entspannen, entdeckt sie ein kleines Büchlein auf ihrem Nachttisch. Darin geht es um Südenglische Mythen und Legenden und weil sie gerade nichts besseres vor hat, blättert sie darin herum. Die Geschichte von Herne dem Jäger zieht ihre Aufmerksamkeit auf sich und so beginnt sie zu lesen.


    Cassandra ist ein junges Ding und über beide Ohren verliebt. Sie ist den Jägern des Königs in die Quere gekommen und hat so den Jäger Herne kennengelernt. Niemand darf von ihrer Liebelei wissen und so treffen sie sich immer heimlich. Meist im Windsor Forest.
    Auch an diesem Morgen ist sie auf dem Weg um sich mit ihrem Geliebten zu treffen. Einige Stunden stehlen sie sich von ihrer eigentlichen Arbeit und ihrer Heimat fort um liebe Worte und scheue Küsse auszutauschen.
    Als sich Herne von ihr verabschiedet, läuft sie auf dem Heimweg einem kleinen Mann beinahe in die Arme. Sie hat diesen Mann noch nie hier gesehen und ist von seinem Äußeren abgeschreckt. Ein kleines knochiges Männchen mit spitzer Nase, krummen Rücken und einem listigen Grinsen im Gesicht. Schnell macht sie, das sie davon kommt, aber schon bald sieht sie sich ihm gegenüber.
    Bereits am Abend reiten die Männer samt König Richard II. in ihr Dorf um sich vor der Jagd zu stärken. Der kleine Mann ist bei ihnen und ihre Blicke treffen sich. Auch Herne ist bei den Jägern dabei und kann sich einen Augenblick davon stehlen.


    Cassandra fragt ihn nach diesem unheimlichen Mann und erfährt so, dass es sich bei ihm um den neuen Leibarzt des Königs handelt. Auch Herne kann ihn nicht sonderlich leiden, aber die Entscheidungen des Königs hinterfragt niemand ungestraft.
    Nach dem Gelage reiten die Männer in den Windsor Forest um ihr Glück zu versuchen. Hierbei kommt es zu einem Unfall und Herne wird schwer verletzt. Sie bringen ihn ins Dorf zurück und es besteht kaum Hoffnung für sein Leben.
    Da unterbreitet der Leibarzt einen merkwürdigen Vorschlag um das Leben des Jägers zu retten. Cassandra ist bereit alles zu versuchen und willigt in den dunklen Zauber ein.
    Jedoch hat alles seinen Preis und nicht nur Cassandra muss diesen zahlen. Wird sie Hernes Leben dafür retten können? Oder ist ihr Geliebter für immer verloren?


    Meinung:
    Jäger im Zwielicht von Stephan Lössl ist eine sehr nette kleine Lektüre für den gemütlichen Abend auf der Couch. Das Büchlein umfasst 150 Seiten, die der Geschichte nicht gerecht werden.
    Das erste Kapitel bringt dem Leser Julia näher, allerdings auch nur sehr kurz angerissen. Über ihre Beweggründe und ihr personelles Feedback erfährt er nichts. Das finde ich sehr schade. Zwei Seiten mehr hätten hier viel ausgemacht.


    Der Wechsel zwischen dem Hier und Jetzt von Julia und der Geschichte des Jägers ist abrupt. Ich weiß nicht ob man das eleganter hätte lösen können bei einer Novelle. So brauchte ich ein wenig um mich auf die neue Situation umzustellen und die neuen Charaktere kennen zu lernen.
    Cassandra ist eine typische Buchheldin. Sie hat ihren eigenen Kopf und lässt das auch gern alle wissen. Sie ist eine sympathische Person und auch Herne macht einiges her.
    Als das Schicksal dann seinen Lauf nimmt, fiebert man auf den folgenden Seiten mit den beiden Liebenden. Zwischendurch war ich immer wieder im Wechsel - kriegen sie sich, kriegen sie sich nicht? Ob sie sich kriegen verrate ich euch natürlich nicht ^^ So viel Spaß müsst ihr noch selbst haben dürfen.


    Dies ist nun mein erstes Buch in diesem Jahr und ich muss sagen - das Lesejahr fängt gut an. Bis auf einige Stellen hat mir das Buch gut gefallen, so dass ich nur ein kleines bisschen zu meckern habe. Das ist vor allem die knappe Abhandlung mit Julia. Auch war ich mit dem Schluss nicht so ganz glücklich. Ging mir auch etwas fix ^^ Ansonsten fand ich es auf alle Fälle lesenswert.
    Es ist das erste Buch des Autors, welches ich gelesen habe - aber ich werde ihn im Auge behalten ;o)

  • Der Gejagte an den Jäger gebunden, spendet Leben, auch wenn es verschwunden .....


    Julia ist auf Oaktree Manor eingetroffen. Auf diesem Reiterhof wird sie in nächster Zeit wohnen und nachdem sie sich in ihrem neuen Zuhause eingerichtet hat und noch etwas ausruhen möchte, findet sie auf ihrem Nachtschrank ein Büchlein „Legenden aus Südengland“. Die Geschichte um Herne, den Jäger, zieht sie sofort in ihren Bann.


    Nach einer kurzen Einführung zu Julia und ihrem zukünftigen neues Zuhause, taucht der Leser gleich in die Geschichte um Herne, den Jäger, ein. Herne ist der höchste Jäger des Königs Richard II und Cassandra, seine Geliebte, ist ein einfaches Mädchen aus dem Dorf. Bislang mussten sie ihre Liebe geheim halten. Bei einem Jagdunfall bei dem Herne schwer verletzt wird offenbart Cassandra jedoch ihre Verbindung und durch Cascadin, den Heiler des Königs, wird Herne gerettet. Anschließend steht er unter einem Bann. Hätte Herne auch so gewählt wenn er selbst die Entscheidung hätte treffen müssen zu leben oder zu sterben?


    Nur Cassandra ist jetzt noch in der Lage ihren Geliebten von diesem Bann zu befreien. Dazu muss sie jedoch die Quelle der Fünf Wasser im Kreis der Fünf Steine finden.


    „Jäger im Zwielicht“ ist eine Novelle von geplanten 10 des UlrichBurger-Verlag.
    Das Büchlein umfasst 150 Seiten und Stephan Lössl versteht es diese Seiten so zu füllen, daß sie sich angenehm und flüssig lesen lassen. In der Kürze des Buches ist es aber leider nicht möglich alle Informationen zu geben die der Leser vielleicht haben möchte. So wird die Person Julia am Anfang nur ganz kurz am Rande beschrieben, sie hat aber mit der Geschichte mehr zu tun als es auf den ersten Eindruck scheint.


    Cassandra und Herne sind mir auf Anhieb sympathisch, genau so wie mir Richard II und sein Heiler Cascadine unsympathisch sind.


    Welche Rolle spielt aber nun Julia in dieser Geschichte um Cassandra und Herne, dem Jäger?
    Eine größere als der Leser am Anfang glauben mag, dies offenbart sich jedoch erst zum Ende des Büchleins.


    Eine schöne, kurzweilige Geschichte für lange Winterabende !


    Leserunde:
    Ich sage schon mal Dankeschön an Dich, Stephan, für Deine Begleitung dieser Leserunde. Aber Du bist ja bei Feenfeuer sicherlich auch noch mit an Bord.
    Novellen werden ganz sicher nicht meine Lieblingsbücher, dafür ist zu wenig Raum um eine Geschichte mit allem Zipp und Zapp zu schreiben, aber mir hat das Büchlein trotzdem sehr gut gefallen.


    Rezension:
    Auf meinem Blog ist die Rezension soeben erschienen: Bücher sind fliegende Teppiche ...


    in den nächsten Tagen streue ich noch auf
    Amazon
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  • *hüstel* Die Rezi erschien dann heute schon auf dem Blog. Im Datum geirrt ^^
    Ich werde sie noch auf Amazon posten, bei Lovelybooks ist sie bereits und bei Goodreads. In einem Bücherforum (BücherTreff) habe ich sie auch gepostet.


    Mehr Plattformen habe ich nicht ^^


    @Leserundenfazit
    Ich fand die Leserunde sehr nett und war begeistert von der regen Anteilnahme des Autors =o)

  • Wie ein wunderbares Märchen


    Julia fliegt von München nach Heathrow, um zukünftig auf einem Reitergut bei Windsor zu arbeiten. Kaum in ihrem neuen Zimmer angekommen, entdeckt sie ein Büchlein mit der Geschichte von Herne, dem Jäger des Königs: während der königlichen Jagd wird Herne durch einen Hirsch schwer verletzt. Seine Geliebte Cassandra bekommt durch den unheimlichen Arzt Cascadine die Möglichkeit, Herne mit einem alten Zauber zu retten, doch der Preis ist hoch.


    Mir hat diese wunderbare Geschichte, dieses Märchen aus Mythen und Legenden sehr gut gefallen und sie hätte auch das Potential zu einen Roman gehabt. Einige Dinge bleiben ungelöst bzw. ungeklärt, was aber dem Umstand geschuldet ist, daß es sich hier um eine Novelle handelt. Daher nimmt auch die Handlung um Julia nicht viel Raum ein.


    Cassandras Suche, um Hernes Bann aufzuheben, hat mir besonders gut gefallen, da sich hier viele zauberhafte und mythische Elemente wiederfinden. Es wird nicht alles bis ins Detail erklärt, so daß daß sich der Leser seine eigenen Gedanken dazu machen kann. Wer oder was Cascadine ist, wird nicht explizit aufgelöst und bietet damit ebenfalls Spielraum für eigene Interpretationen des Lesers. Allerdings hatte ich einen Verdacht, der durch den Autor bestätigt wurde (ich habe die Novelle innerhalb einer autorenbegleiteten Leserunde gelesen).


    Meine Rezension erscheint bei:
    Amazon
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    Literaturschock.de
    LovelyBooks
    Thalia

  • Das Schicksal ist nicht immer ein ruhiger Fluss


    Ein Mädchen fährt in das Abenteuer einer Arbeit im Ausland, auf einen englischen Reiterhof. Ein schwarzer Hengst beobachtet sie, die Besitzer des Reiterhofes reden nur in der Vergangenheit und sie schläft ein, mit einem Büchlein alter Sagen in der Hand. sie träumt.
    Ein Jäger mit dem Instinkt eines Waödtieres und absoluter Treffsicherheit rettet einen Hirsch vor dem Pfeil des beutegierigen Königs und verliert das, was ihn ausmacht, ohne der Liebe zu vertrauen. Kann Liebe ihn retten?



    Jäger im Zwielicht ist eine Sage mit allem was man sich von alten Sagen wünscht und wie diese auch bis heute erzählt werden. Bis dahin, dass nicht alles erklärbar und nicht alles logisch ist, denn das Leben ist nicht logisch. Das Schicksal ist ungewiss. Als Leser begleiten wir die Protagonisten durch den Sagenwalt, der sich vom Märchenwalt unterscheidet, denn er ist nicht nur dunkel und unheimlich oder lichtdurchflutet schön, er ist beides, je nachdem welche Personen sich in ihm aufhalten und wie diese auf den Wald schauen. Das Schicksal webt hier eine Geschichte mit der Natur in einer dialektischen Beziehung von Tod und Leben, von Bestand und Wandlung.


    Es macht Spaß diese Novelle zu lesen und die alten Naturgeister zu begrüßen. Es macht so viel Spaß, dass man gern mehr davon gelesen hätte, aber auch das ist den Sagen entsprechend, die nicht immer eine vollständige Geschichte liefern, sondern meist nur einen Ausschnitt, den Ausschnitt, der die für die Erzähler wichtigsten Geschehnisse aufzählt.


    Es gibt genug Spielraum für eigene Spekulationen, für die Suche nach Personen aus der Novelle und damit sicher den Zugang zu weiteren Sagen. Eine Inspiration für alle Liebhaber von Mythen und Sagen.


    Vielen Dank an die Leserunde für die Spekulationen, die an vielen Stellen zu mehr Einsicht geführt haben und vielen Dank an Stephan für die nette und humorvolle Begleitung.

  • Mir hat die Geschichte rund um Herne auch gut gefallen.
    Wobei mir das ganze als Buch sicher noch besser gefallen hätte denn als Novelle. Ich bin generell kein Freund von kürzeren Geschichten, irgendwie "fehlt" mir da eben immer was. Und so sind auch hier viele Dinge, die ich gerne etwas ausführlicher gelesen hätte. Das ist aber nicht dem Buch an sich anzulasten, da es nunmal eine Novelle ist.


    Es war aber eine interessante und schön zu lesende Geschichte, insgesamt auch "rund" wenn man das bei den notwendigen Abkürzungen noch so sagen kann. Und es macht Spaß, in alte Sagen und Mythen einzutauchen, hier viele verschiedene mystische Gestalten zu treffen.


    Geschrieben ist es angenehm flüssig, die Novelle liest sich sicherlich zügig an einem Abend weg.


    Am wenigsten hat mir eine Stelle gefallen an der quasi eine Schuld eingelöst wird , die ich persönlich nicht als Schuld sehen kann. Da knabbere ich immer noch irgendwie dran ;)


    Die Leserunde hat mir gut gefallen, vielen Dank an alle Mitleser und ein besonderes Dankeschön an Stephan für seine intensive Begleitung ! :bussi:


  • Am wenigsten hat mir eine Stelle gefallen an der quasi eine Schuld eingelöst wird , die ich persönlich nicht als Schuld sehen kann. Da knabbere ich immer noch irgendwie dran ;)


    Ja, da knabbere ich eigentlich auch dran, aber ich glaube, bei Sagen ist das manchmal so. oder?
    Ich kenne es ja auch eigentlich, dass man nur büßen muss, wenn man was böses getan hat oder was Gutes nicht getan hat.

  • Hallo zusammen :winken:,


    ich möchte mich an dieser Stelle auch schon mal bei euch allen bedanken für die nette und humorvolle Leserunde und die anregenden Diskussionen und Meinungen zum Jäger im Zwielicht :) :).
    Mir hat es wie bei "Kampf der Halblinge" sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe irgendwann mit meinem nächsten Werk, das vermutlich im August erscheinen wird, wieder dabei sein zu können.


    Einen schönen Sonntag noch!


  • Mir hat es wie bei "Kampf der Halblinge" sehr viel Spaß gemacht und ich hoffe irgendwann mit meinem nächsten Werk, das vermutlich im August erscheinen wird, wieder dabei sein zu können.


    Das wäre prima, wenn das klappen würde. Dann ist der Erscheinungstermin noch nicht fix? Ich frage nur, wegen der Planungen ;D

  • Hier kommt meine noch ;)


    Julia fliegt nach England, um dort einige Zeit auf einem Reiterhof zu arbeiten. An ihrem Ziel angekommen, wird sie in ihr Zimmer gebracht, richtet sich ein bisschen ein und findet ein Buch mit Sagen, in das sie hineinschnuppert.


    So findet sich der Leser unversehens in der Geschichte des Jägers Herne wieder. Er ist der Jäger des Königs Richard II und begleitet diesen auf all seinen Jagden, wo er sich durch besonderes Talent hervortut, Wildtiere aufzuspüren und dem König so zu seinem Jagderfolg zu verhelfen. Herne und Cassandra, ein Mädchen aus einem der Dörfer in den Wäldern, sind ineinander verliebt, sie halten ihre Beziehung aber noch geheim. Als es zu einem schrecklichen Jagdunfall kommt, wird Herne schwer verletzt in Cassandras Dorf gebracht. Cascadine, der geheimnisvolle neue Leibarzt des Königs, stellt ihr in Aussicht, dass Hernes Leben gerettet werden könnte, wenn Cassandra dies will und die Entscheidung für ihn trifft. Sie will ihren Geliebten nicht verlieren und bittet Cascadine, das Nötige zu tun. Doch sie hat keine Ahnung, was dies bedeutet.


    Es handelt sich um eine Novelle von 150 Seiten und ist somit eine schnell gelesene Geschichte. Mir persönlich war der Wechsel zwischen der Rahmenhandlung um Julia und der Geschichte um Herne und Cassandra etwas zu aprupt, ansonsten habe ich die Novelle gerne und gespannt gelesen, genau das richtige für ein Schmökerstündchen zwischendurch!

  • Spät dran, aber auch ich habs nicht vergessen :)


    Über das Buch
    Julia hat einen neuen Job, sie soll in England mit Pferden arbeiten. In ihrem Zimmer dort findet sie ein Buch, und versinkt in eine Sage über den Jäger Herne. Der zweite Teil der Geschichte erzählt die Geschichte von Herne, dem Jäger, und seiner Geliebten Cassandra. Doch dann geschieht ein furchtbares Unglück, und die Entscheidung über Hernes Leben liegt plötzlich in Cassandras Händen. Sie trifft eine Entscheidung mit weitreichenden Folgen, die ihr beider Leben für immer verändern.


    Diese kurze Novelle erzählt eine sehr schöne Geschichte, die mir gut gefallen hat, auch wenn am Ende einige Fragen offen geblieben sind. Das Schicksal einer Liebe und eines Fluches, der die Jahrhunderte überdauert. Mir kam allerdings der Part von Julia ein klein wenig zu kurz, da wäre ein kurzer Einschub von ihr vielleicht noch ganz schön gewesen, weil man über sie so gut wie nichts erfahren hat. Die Story um Herne und Cassandra war dann aber sehr schön und rund, auch wenn mir Cassandras Prüfung ruhig etwas ausgefallener hätte sein können.


    Fazit
    Die kurze Novelle hat mir gut gefallen, und es ist zum Lesen ein sehr angenehmes Format. Die Geschichte von Herne dem Jäger war sehr dramatisch, und ich habe mit seiner armen Cassandra mitgefiebert, auch wenn mir ihre Prüfung zum Teil ein wenig einfach erschien.


    Streuung folgt auch noch.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen