10 - 53. Kapitel (S. 389) - Ende (S. 415)

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  • Vielen Dank für dieses großartige Ende 8). Das ist ja zum Schluß (Epilog) Idylle pur :)
    Das macht die Geschichte wunderbar rund.
    Die Szene im Thronsaal, als Remon und Kress gemeinsam auf den Knien um Hilfe flehen, ist dir sehr gut gelungen. Beide sind im Zweifel, beide wissen nicht so ganz mehr, was sie wollen, als ihnen die 'Schöpferin' ungeahnte Möglichkeiten offenbart, um über das jeweilige andere Volk zu herrschen.
    Erst als sie erkennen, das alles Leben wertvoll ist, ist die gemeinsame Basis für Sassek und Menschen da. Sie bekommen Hilfsmittel an die Hand, um sich gemeinsam vor den Krienos zu schützen. Das Weiße Licht der Grauwacht, ein schönes Bild.


    Ein ungewohnt positives Ende für einen deiner Romane ;)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Ich fasse es nicht, Bernd, du hast es tatsächlich getan: ein HAPPY END!!!


    Mir gefällt das Ende richtig gut, vor allem, da ich damit gerechnet habe, daß die meisten Protagonisten nicht überleben werden ;D


    Ssarronn und Nata hatten den richtigen Riecher, was das Cestillo und seine Geister angeht. Und Remon ist genau der Richtige für diese Aufgabe, weil er sowohl bei Menschen als auch bei den Sasseks gelebt hat. Gut, daß auch Kress es einsieht, daß die beiden Spezies nur eine Chance haben, wenn es ein Mit- und Nebeneinander gibt, auch mit den Krienos: Verteidigung ist in Ordnung, aber keine Ausrottung, da jedes Lebewesen seine Berechtigung hat, auch wenn es so gruselig wie ein Krienos ist. Die Dinger sind ganz schön wehrhaft und kräftig, wie es sich an Nata fest klammert. Wenn ich mir das vorstelle, daß einem so ein handflächen-großes Irgendwas in die Nase kriecht, schüttelt es mich ganz gewaltig.


    Das ist übrigens auch ein schönes Bild: Mensch und Sassek (Nata und Ssarronn) finden zusammen heraus, was das Geheimnis von Bisola ist und wie sie sich gegen die Krienos schützen können – und wieder Mensch und Sassek (Remon und Kress) müssen dann den endgültigen Schritt gehen, um die Lösung einzuleiten, weil Nata und Ssarronn etwas indisponiert sind.


    Die Szene mit dem brennenden Schiff, das unter die Brücke kracht, lief wie ein Film durch meinen Kopf. Überhaupt fand ich die verschiedenen Architekturen der Metropolen toll beschrieben. Als Kress plötzlich ins Meer springt, dachte ich mir eigentlich gleich, daß sie auf dem Wasserweg ins Cestillo will, und war überrascht, daß Remon angenommen hat, daß sie sich absetzt – zu flüchten hätte gar nicht zu Kress gepasst. Als Remon dann vor dem Thronsaal die Zeit vertrödelte, hätte ich am liebsten in die Tischkante gebissen, ich war überzeugt davon, daß Kress bereits im Saal ist. Aber glücklicherweise berappelt sich Remon noch.


    Der Epilog ist der perfekte Abschluß für das Buch, daß wir einen Ausblick in die Zukunft bekommen. So schön, daß nun endlich Sasseks und Menschen zusammen leben, und auch die Krienos leben lassen und sich lediglich gegen sie verteidigen. Nun arbeitet die Grauwacht für Mensch UND Sassek, das gefällt mir besser als ihre vorige Aufgabe. Die Verteidigung gegen die Krienos scheint auch kein Hexenwerk zu sein, Nata und Remon gehen das ja sehr entspannt an. Und durch das Nabo altern Beide gleich schnell oder langsam.


    Aber am meisten mußte ich wegen Kress grinsen, der jetzt als Männchen seine liebe Not mit seinen drei Weibchen hat :D Nun sieht er mal, wie das ist. Inzwischen ist er auch deutlich gemäßigter und in sich ruhender, es sind ja auch einige Jahre vergangen. Und Ssarronn ist eines natürlichen Todes gestorben, das hat mich ebenfalls gefreut. Ein rundherum tolles Buch voll mit spannenden Ideen und einer sehr schönen Botschaft.


    Lieber Bernd, was hat dich genau zu diesem Buch und seiner Idee inspiriert?


    Ich fasse es immer noch nicht, daß das Buch ein Happy End hat ….


  • Das ist übrigens auch ein schönes Bild: Mensch und Sassek (Nata und Ssarronn) finden zusammen heraus, was das Geheimnis von Bisola ist und wie sie sich gegen die Krienos schützen können – und wieder Mensch und Sassek (Remon und Kress) müssen dann den endgültigen Schritt gehen, um die Lösung einzuleiten, weil Nata und Ssarronn etwas indisponiert sind.


    Ja ein wirklich wunderbares Bild. Die Intellektuellen finden die Lösung, und die Krieger, Kämpfer müßen die Erkenntnis verinnerlichen und um Hilfe bitten. Das hat mir gut gefallen.


    Zitat

    Ein rundherum tolles Buch voll mit spannenden Ideen und einer sehr schönen Botschaft.


    Das stimmt. Der Roman hat mich sehr positiv überrascht :)


    Zitat

    Lieber Bernd, was hat dich genau zu diesem Buch und seiner Idee inspiriert?


    Das würde ich auch gerne wissen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Da sind doch viel zu wenige Charas gestorben - war total geschockt :D



    Ich fasse es nicht, Bernd, du hast es tatsächlich getan: ein HAPPY END!!!
    ...
    Ich fasse es immer noch nicht, daß das Buch ein Happy End hat ….


    Ab und zu muss ein Autor neue Wege gehen, um seine Leser zu verunsichern und das Entsetzen in ihnen zu wecken. ;D
    Nach SCHATTENKULT war ich ein wenig leergeschrieben, was die Finsternis in mir anging.


    Gut, daß auch Kress es einsieht, daß die beiden Spezies nur eine Chance haben, wenn es ein Mit- und Nebeneinander gibt, auch mit den Krienos


    Den "Sieg durch Kooperation" hatte ich schon recht früh auf dem Plan - eventuell wirkt sich da meine Arbeit für Perry Rhodan aus, wo diese Variante gern gewählt wird. Allerdings hatte ich dafür lange Remon und Ssarronn "besetzt", für kurze Zeit sogar Ssarronn und Nata. Dann gab es sozusagen ein "inneres Vorstellungsgespräch", bei dem Kress den Zuschlag für die Rolle erhielt. Sie konnte dadurch überzeugen, dass der Leser bei ihr länger im Ungewissen wäre, wie sie sich wirklich entscheiden würde. Das ist gut für die Spannung im Finale.



    Das würde ich auch gerne wissen.


    Im Kern stand tatsächlich so etwas wie die Grauwacht: Ich wollte in einem Fantasysetting eine Truppe haben, die neutral zwischen den Fronten steht und daher auch mal gegen die eigenen Leute agieren muss.
    Etwas mehr zur Stoffentwicklung erfährt man auch in dem Interview, das ich aktuell für Literatopia gegeben habe.


    Ein rundherum tolles Buch voll mit spannenden Ideen und einer sehr schönen Botschaft.


    Vielen Dank.
    :freu: :freu: :freu:


  • Ab und zu muss ein Autor neue Wege gehen, um seine Leser zu verunsichern und das Entsetzen in ihnen zu wecken. ;D
    Nach SCHATTENKULT war ich ein wenig leergeschrieben, was die Finsternis in mir anging.


    Und vorallem machst du dich jetzt total unberechenbar, weil wir bei deinem nächsten Buch nicht wissen, mit was wir bei den Figuren rechnen sollen :D


    Im Kern stand tatsächlich so etwas wie die Grauwacht: Ich wollte in einem Fantasysetting eine Truppe haben, die neutral zwischen den Fronten steht und daher auch mal gegen die eigenen Leute agieren muss.
    Etwas mehr zur Stoffentwicklung erfährt man auch in dem Interview, das ich aktuell für Literatopia gegeben habe.


    Danke für den Link, und ja, ich finde und fand das Setting auch ziemlich spannend.

  • Ich habe vor einigen Tagen fertig gelesen und irgendwie kam ich nicht so richtig mit dem Ende zurecht. Oh, es ist ein schönes Ende, so friedlich und rosig.
    Aber irgendwas störte mich. Also habe ich überlegt, was es eigentlich ist, das mich stört. Das positive Ende kann es nicht sein, denn ich kenne ja auch andere Bücher von Dir.
    Was mir immer besonders gefällt an Deinen Büchern ist die absolute Logik der Handlung und der Charaktere.
    Nun, die Charaktere handeln logisch. Kress macht eine schöne Entwicklung durch, die ist nachvollziehbar und ihr ist die Entscheidung vor den Geistern bestimmt schwerer gefallen als Remon. Aber ich konnte glauben, dass sie sich so entscheidet. Die Welt funktioniert logisch und auch die Geschichte ist logisch. Die Hauptcharaktere machen sonst keine große Entwicklung durch, aber das ist nicht notwendig, weil sie von vornherein alle zusammen die die richtige Komposition sind. Vielleicht war es einfach nur die Tatsache, dass wir das Ende vorausgeahnt hätten, wäre es kein Buch von Dir ;) (so in einer Dreierbeziehung muss eine sterben, Feinde werden gezwungen, sich zu versöhnen und alles ist gut)
    Aber ganz sicher ist es die Tatsache, dass allein durch die zwei und ihre Entscheidung an einem Ort dieser Welt gleich alles so ändern, dass dort eine Art Paradies entsteht. Was ist aus den Machthabern geworden, die über Leichen gehen? Hat die Grauwacht nun nur noch die Aufgabe gegen die Krienos zu beschützen? Sicher sind sie so und so dezimiert, es sei denn, die erfahren auch, wie man Nabo herstellt.
    In einem hast Du recht, so ist die Geschichte erzählt. Alle Rätsel sind gelöst. Das alles mit dem Epilog. Oder? Was wäre, wenn wir nach noch einmal so langer Zeit den Planeten besuchen würden. Gäbe es dann die Krienos noch? ;)(Würden wir Mücken ausrotten, wenn wir könnten?)
    Mich hätte wirklich interessiert, welche Rolle die Krienos auf dem Planeten spielen und was passieren würde, wenn sie ausgerottet oder dezimiert würden. Normalerweise entwickelt sich nichts, was nicht in einen Kreislauf eingebunden ist.
    Ja, die Welt ist spannend und in Deinem Interview erfährt man noch eine Menge über die verschiedenen Auswirkungen auf die langen Tage und Nächte. Eigentlich Schade, dass alles schon erzählt sein soll.
    Es war eine schöne und spannende Geschichte, vielleicht bin ich auch schon so verdorben, dass mir einfach nur das finsterschöne Böse fehlt. ;D


  • Aber ganz sicher ist es die Tatsache, dass allein durch die zwei und ihre Entscheidung an einem Ort dieser Welt gleich alles so ändern, dass dort eine Art Paradies entsteht. Was ist aus den Machthabern geworden, die über Leichen gehen? Hat die Grauwacht nun nur noch die Aufgabe gegen die Krienos zu beschützen? Sicher sind sie so und so dezimiert, es sei denn, die erfahren auch, wie man Nabo herstellt.
    In einem hast Du recht, so ist die Geschichte erzählt. Alle Rätsel sind gelöst. Das alles mit dem Epilog. Oder? Was wäre, wenn wir nach noch einmal so langer Zeit den Planeten besuchen würden. Gäbe es dann die Krienos noch? ;)(Würden wir Mücken ausrotten, wenn wir könnten?)
    Mich hätte wirklich interessiert, welche Rolle die Krienos auf dem Planeten spielen und was passieren würde, wenn sie ausgerottet oder dezimiert würden. Normalerweise entwickelt sich nichts, was nicht in einen Kreislauf eingebunden ist.
    Ja, die Welt ist spannend und in Deinem Interview erfährt man noch eine Menge über die verschiedenen Auswirkungen auf die langen Tage und Nächte. Eigentlich Schade, dass alles schon erzählt sein soll.


    Ja, das ist mir auch aufgefallen. Es bleiben viele Fragen. Meine Neugierde auf diese Welt ist geweckt. Er hat auch bei mir den Wunsch nach mehr Geschichten auf Bisola geweckt.
    Das zeigt aber auch, wie wunderbar er die Welt beschrieben hat, wenn er über die Lösung des eigentlichen Rätsels, den Wunsch nach mehr geweckt hat.
    Und da gefällt es mir ganz und gar nicht, das Neues in ein Interview gepackt wird, anstatt in eine neue Geschichte ;)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • So kurz vor Schluss dachte ich, soll alles umsonst gewesen sein? Erst sperrt sich Kress und zeigt wieder einmal, warum sie (nicht nur) Ssarronn gleichzeitig verzweifelt und begeistert sein lässt. Dass Remon mit seiner Annahme, die Geister würden ihn allein anhören, unrecht hat, scheint außer Frage, nicht nur weil Nata eindringlich betont hat, dass notwendigerweise ein Mensch und ein Sassek GEMEINSAM um Beistand bitten. Doch dass er es trotzdem versuchen will, ehrt ihn, denn er hat den Ernst der Lage erkannt.


    "Was hier gegen uns steht, ist der Tod... wenn die Krienos siegen, diese Häute, die mit dem Wind treiben, dann erheben sich die Toten und reißen alles Leben in den Untergang. Das wird das Ende der Welt sein, in der es Menschen und Sasseks gibt." (Seite 396)


    Leider öffnet sich diese Erkenntnis noch nicht allen, und so sich Remon zunächst an der Seite der Guardistas der Grauwacht dem Kampf stellen. Doch wozu braucht es die Grauwacht, wenn Krienos die Menschen und die Sasseks massakrieren, bis niemand mehr am Leben ist? Eine berechtigte Frage...


    Deshalb habe ich mich ehrlich gefreut, als Kress schon vor Remon im Thronsaal von Elysior ist und dann - äußerst widerwillig zwar - "überredet" werden kann, sich an Remons Seite den Geistern und den Fragen zu stellen. Denn: "Es war an der Zeit, zu vertrauen." (Seite 409)


    Ich denke, dass Kress eine Weile gebraucht hat, die Lage einzuschätzen. Dann hat sie aber die (teilweise) richtigen Schlüsse gezogen. Dass eben Menschen und Sasseks gemeinsam stehen und fallen und nicht gegeneinander kämpfen. Lediglich hinsichtlich der Krienos ist sie wieder sie selbst: "Für unsere Zukunft wollen wir die Krienos vernichten." (Seite 409)... und Remon ist derjenige, der an den Wert eines jeden Lebens appelliert.


    Und nun, nachdem zwischen Mensch und Sassek Freundschaft erwachsen ist, können sie den maßvollen Kampf gegen die Krienos mit der ihnen in die Hand gegebenen Waffe aufnehmen. Und sie können zukünftig GEMEINSAM im Tag leben, wie der Epilog auf anschauliche Weise zeigt. Was für ein friedvoller Abschluss, der für mich jedoch unbedingt Sinn macht.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Die Dinger sind ganz schön wehrhaft und kräftig, wie es sich an Nata fest klammert. Wenn ich mir das vorstelle, daß einem so ein handflächen-großes Irgendwas in die Nase kriecht, schüttelt es mich ganz gewaltig.


    Ich finde, dass Natas "Kampf" mit einem Krieno ein aufregender Moment ist. Mir hat gefallen, dass sie so noch einmal in Aktion getreten sind. Wobei ich ansonsten genauso gern auf so eine Haut mit Fäden im Gesicht verzichten kann. Dass sie so überraschend stark sind und einigen Druck aushalten können, ist erstaunlich.



    Aber am meisten mußte ich wegen Kress grinsen, der jetzt als Männchen seine liebe Not mit seinen drei Weibchen hat :D Nun sieht er mal, wie das ist. Inzwischen ist er auch deutlich gemäßigter und in sich ruhender, es sind ja auch einige Jahre vergangen. Und Ssarronn ist eines natürlichen Todes gestorben, das hat mich ebenfalls gefreut.


    Ja, Kress als Männchen ist wesentlich entspannter. Aber irgendwo steckt auch noch die Abenteuerlust in seinen Schuppen... wenn er es mit drei Weibchen aushält :). Und dass Ssarronn noch einige Zeit von der Freundschaft zwischen Mensch und Sassek partizipieren konnte, bevor er gestorben ist, stimmt mich auch froh.



    Ein rundherum tolles Buch voll mit spannenden Ideen und einer sehr schönen Botschaft.


    Dieser Meinung schließe ich mich gerne an. Mich haben die Idee und die Geschichte mit ihrem tieferen Sinn wirklich begeistert.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

    Einmal editiert, zuletzt von Svanvithe ()

  • Ich hatte ja schon vor etwas längerer Zeit das Buch fertig gelesen, komme aber erst jetzt dazu, eine ausführlichere Meinung zu posten..
    mir hat das Buch rundherum gut gefallen (nach ein paar Startschwierigkeiten) und ich muss sagen, auch ich bin noch total platt, dass das Buch ein Happy End hat..damit habe ich definitiv nicht gerechnet ;D Es ist so friedlich und idyllisch - die Welt im Epilog..klar, es gibt immer noch Gefahren, aber mit denen konnte man sich wunderbar abfinden und in das alltägliche Leben integrieren - es ist so eine richtige kleine heile Welt..
    Die Entwicklung von Kress hat mir auch gut gefallen - er ist jetzt in seiner männlichen Phase und muss sich mit seinen Weibern rumärgern :D Aber er scheint nicht mehr ganz so der Hitzkopf zu sein - auch wenn immer noch das Feuer in ihm lodert..
    sehr gut fand ich auch, dass Ssarronn ein friedliches Ende bekommen hat - ich hätte es echt schade gefunden, wenn ihm dieses vergönnt gewesen wäre..
    die Krienos sind schon echt interessante Wesen und auch ich könnte mir vorstellen, mehr über diese Wesen zu lesen - da gibt es bestimmt noch einiges zu berichten und sie wurden ja auch nicht ausgerottet - vielleicht haben sie noch ein Ass im Ärmel :totlach:
    Die Rettungsaktion von Remon und Kress hat mir gut gefallen - wie sie gemeinsam für die Sache einstehen - fand ich richtig gut beschrieben und eine tolle Lösung
    interessant finde ich auch den Einwurf von Rhea - wie wird diese Welt nach ganz vielen Generationen aussehen? Wird diesmal das Wissen bewahrt bleiben? Leben die Krienos noch? Wie geht es mit der Grauwacht weiter?

  • Mir hat das Ende auch super gefallen und ich bin immer noch ganz überrascht über den positiven Ausgang. Ich hoffe aber sehr, dass sich diese Lösung auch verbreitet, so dass andere Siedlungen ebenfalls davon profitieren?


    Kress mag ich als Männchen gleich viel lieber. Er ist plötzlich so ausgeglichen. ;D Ich bin so froh, dass sie noch die Kurve bekommen hat und gemeinsam mit Remon vor den Geist trat. Das war also in der Tat ein Notfallplan der Ahnen. Fragen sie vereint nach Hilfe, bekommen sie sie. Sehr gut! So können sich nun beide Rassen gegen die Krienos schützen. Gleichzeitig werden aber nicht alle vernichtet, so dass auch diese Spezies weiterhin ihre Überlebenschance hat. Eine prima Lösung!


    Nata hat auch echte Stärke bewiesen. Wie sie auch mit dieser schweren Verletzung noch so selbstlos handelt und Ssarronn vor dem Krieno beschützt, ist bemerkenswert. Sie hat sich ihren Platz in der Grauwacht mehr als verdient. Wer könnte dafür besser geeignet sein als jemand, der schon zu normalen Lebzeiten an eine andere Rasse denkt. Dafür war die Grauwacht doch gedacht... Schutz ohne Machtgier.


    Zitat von odenwaldcollies

    Ich fasse es nicht, Bernd, du hast es tatsächlich getan: ein HAPPY END!!!


    Ich kann es noch immer nicht glauben. Obwohl ich die düsteren Geschichten der Schattenherren ja ein bisschen lieber mochte. Da kommt wohl meine böse Seite durch. ;D


  • Es war eine schöne und spannende Geschichte, vielleicht bin ich auch schon so verdorben, dass mir einfach nur das finsterschöne Böse fehlt. ;D



    auch ich bin noch total platt, dass das Buch ein Happy End hat..damit habe ich definitiv nicht gerechnet



    Mir hat das Ende auch super gefallen und ich bin immer noch ganz überrascht über den positiven Ausgang ... Obwohl ich die düsteren Geschichten der Schattenherren ja ein bisschen lieber mochte. Da kommt wohl meine böse Seite durch.


    Liebes Tagebuch,
    meine früheren Werke hinterlassen schattige Abdrücke in den Seelen der Leserschaft.



    Das zeigt aber auch, wie wunderbar er die Welt beschrieben hat, wenn er über die Lösung des eigentlichen Rätsels, den Wunsch nach mehr geweckt hat.


    :freu:
    Vielen Dank.



    Ich denke, dass Kress eine Weile gebraucht hat, die Lage einzuschätzen.


    Ich habe mit Interesse beobachtet, wie sich die Einstellung zu Kress in der Leserunde entwickelt hat. Zunächst, in Oculor, hat sie nicht auf Euer Verständnis hoffen dürfen - im Gegenteil, man forderte ihre Bestrafung. Ein wenig Anerkennung bekam sie schon, als sie die blauen Diamanten ins Meer werfen ließ. Jetzt am Schluss erkennt man an, dass sie dazugelernt hat und nun über ihren Schatten springt.
    Ich liebe es, wenn ein Plan Plot funktioniert. ;D



    Dass [die Krienos] so überraschend stark sind und einigen Druck aushalten können, ist erstaunlich.


    Diese Schilderung geht auf eine Kindheitserinnerung zurück. Ich hatte als vielleicht Fünfjähriger eine Spielzeugtrommel mit "indianischen" Verzierungen, die irgendwann in meinen heftigen Soli kaputtgegangen ist. Da sie zum Trommeln nicht mer taugte, habe ich von unten (da war sie offen) gegen das Fell gedrückt. Es war dermaßen dehnbar, dass ich den Rand der Trommel bis zu meiner Schulter ziehen und den Arm strecken konnte, ohne dass es gerissen wäre. Es wurde aber so dünn, dass ich die Hautfarbe an meinen Fingern durchschimmern sehen konnte. Irgendwann ist das Fell dann doch gerissen, und das ging so plötzlich, dass ich mich erschrocken habe.
    Dieses Bild von meiner Hand unter dem Fell der Trommel - das wurde Natas Hand unter dem Krieno.



    Mich haben die Idee und die Geschichte mit ihrem tieferen Sinn wirklich begeistert.



    mir hat das Buch rundherum gut gefallen


    :freu: :freu: :freu:



    sehr gut fand ich auch, dass Ssarronn ein friedliches Ende bekommen hat - ich hätte es echt schade gefunden, wenn ihm dieses vergönnt gewesen wäre..


    Hätte es Euch gefallen, wenn sich Kress und Ssarronn noch vor Ende seiner männlichen Phase "gekriegt hätten"?



    interessant finde ich auch den Einwurf von Rhea - wie wird diese Welt nach ganz vielen Generationen aussehen? Wird diesmal das Wissen bewahrt bleiben? Leben die Krienos noch? Wie geht es mit der Grauwacht weiter?


    Dazu gibt es sehr viele Geschichten - in den Köpfen der Leser ... ;)



    Ich hoffe aber sehr, dass sich diese Lösung auch verbreitet, so dass andere Siedlungen ebenfalls davon profitieren?


    Im Epilog ist von wandernden Sabos und Kress' Plänen bezüglich einer Metropole die Rede. Es gibt also auch eine funktionierende Welt außerhalb des geschilderten Refugios.



    Dafür war die Grauwacht doch gedacht... Schutz ohne Machtgier.


    ;)

  • Ich denke auch, dass es so am besten gepasst hat, ohne es zu einer Beziehung zwischen den beiden kommen zu lassen.



    Diese Schilderung geht auf eine Kindheitserinnerung zurück. Ich hatte als vielleicht Fünfjähriger eine Spielzeugtrommel mit "indianischen" Verzierungen, die irgendwann in meinen heftigen Soli kaputtgegangen ist. Da sie zum Trommeln nicht mer taugte, habe ich von unten (da war sie offen) gegen das Fell gedrückt. Es war dermaßen dehnbar, dass ich den Rand der Trommel bis zu meiner Schulter ziehen und den Arm strecken konnte, ohne dass es gerissen wäre. Es wurde aber so dünn, dass ich die Hautfarbe an meinen Fingern durchschimmern sehen konnte. Irgendwann ist das Fell dann doch gerissen, und das ging so plötzlich, dass ich mich erschrocken habe.
    Dieses Bild von meiner Hand unter dem Fell der Trommel - das wurde Natas Hand unter dem Krieno.


    Gut, dass unser Gehirn so etwas abspeichert. In deinem Fall sieht man, wozu man es noch gebrauchen kann :).

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Hätte es Euch gefallen, wenn sich Kress und Ssarronn noch vor Ende seiner männlichen Phase "gekriegt hätten"?


    Ich fand es auch gut so, denn wenn auch Ssarronn körperlich auf Kress reagiert, war es doch von Kress' Seite eher Respekt, eher das Verhältnis von einer sehr engagierten Schülerin zu dem lebenserfahrenen klugen Lehrer. Zumindest habe ich es so empfunden. Die Art ihres Verhältnises hätte dadurch eventuell Schaden nehmen können.

  • Suse

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