09 - 46. Kapitel (S. 353) - 52. Kapitel (S. 388)

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  • Mir ist es sehr recht, das es diese klassischen Fantasyvölker auf Bisola nicht gibt. Sie hätten für mich irgendwie nicht gepaßt.
    Ich lese 'Grauwacht auch nicht unbedingt als Fantasy, sondern eher als ScienceFantasy oder FantasyScience.


    Ich habe es schon ein paar Mal gesagt, aberDu darfst gerne mehr Geschichten auf Bisola ansiedeln ;)


    Mir geht es ähnlich. AUch wenn es keine Besiedlung von Menschen gewesen wäre hatte das Buch für mich eher SF Charakter als Fantasy und ich hätte ungern Fabelwesen dort sehen wollen. Zum Beispiel sind die Drachen auf Pern ja auch keine Fantasywesen, sondern eben Lebewesen des Planeten. Es ist immer schwer das zu erklären, aber es fühlt sich eben für mich nicht wie Fantasy an.


  • Ist Euch aufgefallen, dass die Bilteca ihr Wissen problemlos preisgibt, als ein Mensch und ein Sassek gemeinsam ihre Hände in den Fall der Kristallbücher halten? ;)


    Stimmt - das ist mir an der Stelle auch aufgefallen (und wahrscheinlich vergessen zu erwähnen :-[)



    Wie stehen die anderen zu dieser Entscheidung der Siedler? Immerhin haben sie ihren Nachfahren damit auch eine sehr harte Zeit beschert ...


    Ich finde die Entscheidung gut und sehr mutig, man hat auf die eigene Bequemlichkeit verzichtet, um eine nochmalige Ausrottung einer Welt zu vermeiden. Der Status Quo wurde akzeptiert, ebenso ein Miteinander. Auch wenn dadurch wiederum andere Probleme aufgetaucht sind - wie schon oben geschrieben, mit der Ankunft der Menschen wurde einfach in das System von Bisola eingegriffen, auch wenn man es so gering wie möglich halten wollte.



    Wie steht Ihr eigentlich dazu, dass es die üblichen Fantasyvölker bei Grauwacht nicht gibt? Hättet Ihr lieber Orks, Trolle oder Elfen statt der Sasseks gehabt?


    Nein, ich finde es immer toll, auch andere Völker und Spezies kennen zu lernen.


  • Ist Euch aufgefallen, dass die Bilteca ihr Wissen problemlos preisgibt, als ein Mensch und ein Sassek gemeinsam ihre Hände in den Fall der Kristallbücher halten? ;)


    Mir ist es schon aufgefallen, denn es ist die einzige logische Erklärung, weshalb die anderen Sabos nicht an das Wissen gekommen sind. Es zeigt aber auch, dass deren Ignoranz beinahe dazu geführt hätte, alle zu vernichten. Gerade heute habe ich gehört, dass das Verschweigen von Wissen auch eine Lüge ist. (Dorothy Sayers ;) ) Es musste eine Möglichkeit geben, dass die beiden Rassen sich einigen und gemeinsam fragen. Das Wissen musste dort versteckt sein und bestimmt gab es einen Weg über fragen darau zu kommen. Es konnte doch nicht nur sein, dass diese Möglichkeit nur funktioniert, wenn zufällig zwei Vertreter in Lebensgefahr versuchen die Welt zu retten.


  • Ist Euch aufgefallen, dass die Bilteca ihr Wissen problemlos preisgibt, als ein Mensch und ein Sassek gemeinsam ihre Hände in den Fall der Kristallbücher halten? ;)


    Jawoll, und Nata bemerkt noch, dass es noch nie so leicht war. Ich denke, genau das ist der "Knackpunkt": GEMEINSAMES Handeln bringt den gewünschten Erfolg und ist wissenserweiternd. Ein sehr guter Gedanke!


    Bei den Krienos habe ich überlegt, ob ich ihre Motivation etwas näher bestimmen sollte. Ich habe mich letztlich dagegen entschieden, um ihnen das Geheimnisvolle, Unbegreifliche zu lassen.
    In der ersten Überlegung waren sie spinnenartige Wesen, aber meine Lektorin hat "gespürt", dass es noch eine bessere Lösung gäbe, und so sind sie zu den fliegenden Häuten geworden.


    Gerade weil sie nicht greifbar sind für unsere Vorstellung, finde ich sie faszinierend. Und unheimlich. Sie sind so zarte, leichte Häute und wirken dadurch harmlos und unschuldig. Man traut ihnen nichts Böses zu. In ihrem Empfinden ist es ja auch nichts, was ihrer Art zu denken zuwiderläuft.
    Von daher ein Hoch auf deine Lektorin, spinnenartige Wesen verbinde ich eher mit bedrohlichen Attributen.



    Wie steht Ihr eigentlich dazu, dass es die üblichen Fantasyvölker bei Grauwacht nicht gibt? Hättet Ihr lieber Orks, Trolle oder Elfen statt der Sasseks gehabt?


    Ich bin wirklich froh, dass uns diese fantastischen Völker erspart geblieben sind. Sie hätten in meinen Augen gar nicht nach Bisola gepasst. Das geht es mir wie Torshavn. Da ich "Fantasy" noch nicht so lange lese (Jules Verne in der Jugend mal ausgeklammert :)), hatte ich so die Möglichkeit, mich effektiv mit den vorhandenen Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Das hat mir persönlich außerordentlich gut gefallen.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Wie steht Ihr eigentlich dazu, dass es die üblichen Fantasyvölker bei Grauwacht nicht gibt? Hättet Ihr lieber Orks, Trolle oder Elfen statt der Sasseks gehabt?


    da kann ich mich den anderen nur anschließen - das hat dem Lesevergnügen keinen Abbruch gemacht..im Gegenteil, ich finde sogar, dass hier die typischen Fantasywesen a la Zwerge, Drachen oder Elfen nicht so gut hereingepasst hätten..die Sasseks sind durch ihr Echsenwesen einfach perfekt für den Tag gemacht und passen somit wunderbar in die Geschichte herein und ich finde es immer interessant, neue Wesen zu entdecken und die Krienos sind auf jeden Fall auch sehr interessant

  • Ich bin wirklich erstaunt. So eine selbstlose Methode mit fremden Welten und ihren Bewohnern umzugehen, hätte ich von der Gattung Mensch nicht erwartet. Die Situation in der Vergangenheit war also verantwortlich, dass man Menschen und Sasseks nach Tag und Nacht trennte und die Grauwacht erschuf. Das war wirklich ein guter Plan, denn wer weiß schon, was sonst aus ihnen geworden wäre... mächtige Menschen und ihre Sassek-Sklaven wahrscheinlich. Bei all dem hat man aber vergessen, für die nachfolgenden Generationen gut vorzusorgen. Klar, jetzt wurde das Kristallbuch mit der Begründung und der Aufgabe gefunden, aber das Massaker ist bereits voll im Gange. Hätte das nicht besser und vorallem früher geklärt werden müssen?


    Nun liegt es also an Remon und Kress, Ordnung in den Haufen zu bringen und gemeinsam gegen den Feind zu kämpfen. So edelmütig dieser Vorsatz damals auch war, die Krienos als Bewohner nicht auszurotten, bleiben sie doch trotzdem die größte Gefahr für alle. Mir kommt das nicht richtig vor. Man muss doch unterscheiden zwischen einer Rasse neben der man existieren kann und diesen Massenmördern. Mit der Entscheidung in der Vergangenheit haben sie doch die Generationen bei der nächsten Blauphase dem Tode geweiht.


    Wurde die Sasseks früher in der Zeit vor der menschlichen Besiedlung durch etwas anderes vor den Krienos geschützt? Sonst wäre sie doch längst ausgestorben. Hilft ihnen vielleicht ihre Fähigkeit der Starre und Regeneration? Und haben sie das mit der Ankunft der menschen vergessen, weil deren Methode einfach viel effektiver war?


    Man, ich bin wirklich auf den letzten Abschnitt gespannt. :lesen:

  • Suse

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