07 - 34. Kapitel (S. 272) - 39. Kapitel (S. 311)

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  • Ah, allmählich wird es Tag (im Kopf) :D Es gibt also tatsächlich 2 Sonnen (nun ist es auch bei mir angekommen :D) und allmählich kommen wir dem Geheimnis des blauen Lichts näher. Diese fliegenden Häute sind ja gruselig, dann sind sie wohl auch dafür verantwortlich, daß die Menschen im Prolog zu Zombies mutierten, oder nicht? Sarlos erkannte ja auch ein Stück Haut im Gesicht von Deresa.
    Diese Häute entstehen aus den Blumen, die aus den Toten wachsen, denke ich. Das sind dann sicherlich die blauen Blumen. Das könnte erklären, warum die Goraja blaue Blumen verbrennt, aber das würde doch auch bedeuten, daß die Goraja irgendwann gewußt haben muß, welche Gefahr von den blauen Blumen ausgeht. Ist dieses Wissen inzwischen verloren gegangen und sie wissen nur noch, daß sie die Blumen verbrennen müssen und daß Blau schlecht ist, aber nicht mehr den konkreten Grund?


    Dann die nächste Frage: wachsen diese blauen Blumen nur auf den Toten? Sind die toten Körper eine Art Wirtskörper? Aber woher kommt dann der erste Blumensame, der dann die Ansteckungskette auslösen kann? Und es braucht dazu das blaue Licht.
    Oder das Wachstum der blauen Blumen wird generell unter blauem Licht angeregt (dann muß aber auch ein Samen/Ei die ganze Zeit im/am Boden überdauert haben) und breiten sich dann über die Leichen weiter aus. Die Pflanzen kommen mir wie fleischfressende Pflanzen vor.
    Was mich auch noch interessiert, ob es zwischen diesen Blumen und dem Plexo eine Verbindung gibt. Ob das Plexo über die Häute Bescheid weiß? Ich denke ja, da ich mir vorstellen kann, daß das Plexo sehr alt ist und die Zeit, in der das blaue Licht schon einmal auf Bisola gefallen ist, miterlebt hat.


    Firando ist doch nicht ganz so feige, wie ich gedacht habe, er hat versucht, Nata zu schützen, aber nun sind ihm irgendwo auch die Hände gebunden. Im Moment scheint es mir aber eher so, als ob Agnecodo und Orresta Nata nur ins Abseits stellen und nicht direkt ihren Kopf aufspiessen wollen. Waren die toten Ratsmitglieder dann dagegen, daß Sombralor sich nach außen hin abschottet bzw. wollten sie außerhalb lebenden Menschen und Sasseks warnen, was auf sie zukommt? Daher auch die bauliche Aufrüstung in Sombralor, man will einen Massenansturm auf die Metropole vermeiden, da der Schild ein wirksamer Schutz gegen diese Häute sein soll.
    Und der neue Rat tut alles, um zu verhindern, daß die Wahrheit nach außen dringt. Es scheint mir, als ob man sich in Sombralor dafür entschieden hat, das Leben einiger Menschen zu retten, bei denen das Überleben gut gesichert ist, auf Kosten der großen Mehrheit, die außerhalb der Metropole lebt. Hm, ich kann das zwar aus Sicht der Sombralorer ein stückweit verstehen, schön ist aber nicht.


    Auf dem Segler des Händlers, der mit den blau angehauchten Diamanten unterwegs war, hat Kress tatsächlich mal so was wie Köpfchen bewiesen, das hätte ich gar nicht mehr zugetraut ;D
    Warum sagt der Händler aber, das Licht der blauen Sonne sei ein Segen? Den Häuten scheint er dabei eher nicht begegnet zu sein.


    Spannend fand ich zu erfahren, warum Vorena so konsequent hinter ihrer Aufgabe als Guardista steht, sie will mit ihrem Dienst die – in ihren Augen – Schwäche ausmerzen, daß sie immer noch Liebe für ihre verräterischen Eltern empfindet.

  • Diese Häute entstehen aus den Blumen, die aus den Toten wachsen, denke ich. Das sind dann sicherlich die blauen Blumen. Das könnte erklären, warum die Goraja blaue Blumen verbrennt, aber das würde doch auch bedeuten, daß die Goraja irgendwann gewußt haben muß, welche Gefahr von den blauen Blumen ausgeht. Ist dieses Wissen inzwischen verloren gegangen und sie wissen nur noch, daß sie die Blumen verbrennen müssen und daß Blau schlecht ist, aber nicht mehr den konkreten Grund?


    So was in der Art hatte ich vermutet. Ich denke die blaue Sonne kreist eventuell einige Zeit um den Planeten und säubert ihn von Parasiten ;)



    Dann die nächste Frage: wachsen diese blauen Blumen nur auf den Toten? Sind die toten Körper eine Art Wirtskörper? Aber woher kommt dann der erste Blumensame, der dann die Ansteckungskette auslösen kann? Und es braucht dazu das blaue Licht.
    Oder das Wachstum der blauen Blumen wird generell unter blauem Licht angeregt (dann muß aber auch ein Samen/Ei die ganze Zeit im/am Boden überdauert haben) und breiten sich dann über die Leichen weiter aus. Die Pflanzen kommen mir wie fleischfressende Pflanzen vor.
    Was mich auch noch interessiert, ob es zwischen diesen Blumen und dem Plexo eine Verbindung gibt. Ob das Plexo über die Häute Bescheid weiß? Ich denke ja, da ich mir vorstellen kann, daß das Plexo sehr alt ist und die Zeit, in der das blaue Licht schon einmal auf Bisola gefallen ist, miterlebt hat.


    Alles Fragen, die es wert sind von Wissenschaftlern beantwortet zu werden und eigentlich nicht erst so spät. Es scheint ja so, als ob sich einige Sabos schon eher damit beschäftigt haben, aber die Menge an Gelesenem ersetzt nicht einen ordentlichen wissenschaftlichen Verstand.


    Firando ist doch nicht ganz so feige, wie ich gedacht habe, er hat versucht, Nata zu schützen, aber nun sind ihm irgendwo auch die Hände gebunden. Im Moment scheint es mir aber eher so, als ob Agnecodo und Orresta Nata nur ins Abseits stellen und nicht direkt ihren Kopf aufspiessen wollen. Waren die toten Ratsmitglieder dann dagegen, daß Sombralor sich nach außen hin abschottet bzw. wollten sie außerhalb lebenden Menschen und Sasseks warnen, was auf sie zukommt? Daher auch die bauliche Aufrüstung in Sombralor, man will einen Massenansturm auf die Metropole vermeiden, da der Schild ein wirksamer Schutz gegen diese Häute sein soll.
    Und der neue Rat tut alles, um zu verhindern, daß die Wahrheit nach außen dringt. Es scheint mir, als ob man sich in Sombralor dafür entschieden hat, das Leben einiger Menschen zu retten, bei denen das Überleben gut gesichert ist, auf Kosten der großen Mehrheit, die außerhalb der Metropole lebt. Hm, ich kann das zwar aus Sicht der Sombralorer ein stückweit verstehen, schön ist aber nicht.


    Nata war nun wieder sehr undiplomatisch. Wieso versucht sie nicht erst einmal in Ruhe nachzudenken und achtet nicht auf die Zeichen Firandos? Bei allem was richtig sein mag um eine Panik zu verhindertn, ich vergesse die abgeschlagenen Köpfe nicht und das geht mir zuweit. (Bernd, ich muss an die 10 Fragen denken, die wir in der Vorlesung bekommen haben und die du genau entgegengesetzt zu mir beantwortet hast. Somit ist klar, dass wir hier auch unterschiedlich denken. Wobei ich hoffe, Dir iat noch eine andere Lösung eingefallen)


    Vermutlich kann man was dagegen unternehmen, aber es scheint nicht klar zu sein was. Nun fühlen sich die Sabos in Sombralor sicher und vor allem sehen sie keinen Ausweg. Ich denke schon, dass die Gefahr einer Panik besteht und damit alle sterben, weil ein Kampf gegen die Stadt beginnen würde.Aber ich finde es eben nicht in Ordnung, dass man nicht mit allen Mitteln forscht, was man dagegen unternehmen kann. Eigentlich müßte die Bibliothek ständig voll von Sabos sein, die nach der Möglichkeit suchen, die Menschen und Sassek zu retten. Bisher ist nicht klar, ob die Blumen der wirkliche Grund sind, oder die Panik der beiden Rassen. (ZUmindest uns als Leser ist dies noch nicht klar)


    Auf dem Segler des Händlers, der mit den blau angehauchten Diamanten unterwegs war, hat Kress tatsächlich mal so was wie Köpfchen bewiesen, das hätte ich gar nicht mehr zugetraut ;D
    Warum sagt der Händler aber, das Licht der blauen Sonne sei ein Segen? Den Häuten scheint er dabei eher nicht begegnet zu sein.


    Kress hat eine tolle Lösung gefunden, das lag aber auch daran, dass sie nun einen Rat annimmt und zuhört.
    Für den Händler war das mit der blauen Sonne sicher ein Segen, denn Gefahren und Panik sind immer gut für Händler. Bei den blauen Steinen hat er ja auch seinen Profit gemacht.


    Spannend fand ich zu erfahren, warum Vorena so konsequent hinter ihrer Aufgabe als Guardista steht, sie will mit ihrem Dienst die – in ihren Augen – Schwäche ausmerzen, daß sie immer noch Liebe für ihre verräterischen Eltern empfindet.


    Ja, das war schon mal irgendwo angedeutet. Ich denke das ist ein Trauma, was sie mit sich rumschleppt. Schön fand ich deshalb die Szene im Wasser, wo sie sich ohne Rüstung und Schwert als leicht empfunden hat und wie aufgetaut wirkte.


  • So was in der Art hatte ich vermutet. Ich denke die blaue Sonne kreist eventuell einige Zeit um den Planeten und säubert ihn von Parasiten ;)


    Das wäre ja nicht unpraktisch - wenn man kein Mensch oder Sassek ist ;D



    Alles Fragen, die es wert sind von Wissenschaftlern beantwortet zu werden und eigentlich nicht erst so spät. Es scheint ja so, als ob sich einige Sabos schon eher damit beschäftigt haben, aber die Menge an Gelesenem ersetzt nicht einen ordentlichen wissenschaftlichen Verstand.


    Wie lange muß die letzte Blauphase eigentlich zurückliegen, daß sich keiner mehr an diese Häute und die blaue Sonne zu erinnern scheint, bis auf Wenige, die ihr Wissen unter Verschluß zu halten scheinen.



    Nata war nun wieder sehr undiplomatisch. Wieso versucht sie nicht erst einmal in Ruhe nachzudenken und achtet nicht auf die Zeichen Firandos? Bei allem was richtig sein mag um eine Panik zu verhindertn, ich vergesse die abgeschlagenen Köpfe nicht und das geht mir zuweit.


    Stimmt, Nata hätte hier etwas diplomatischer sein können, aber ich kann sie auf der anderen Seite wiederum verstehen, weil die Zeit immer enger wird. Und daß sie immer ungeduldiger wird, je mehr man versucht, sie von dem Wissen fern zu halten, kann ich auch nachvollziehen.



    Vermutlich kann man was dagegen unternehmen, aber es scheint nicht klar zu sein was. Nun fühlen sich die Sabos in Sombralor sicher und vor allem sehen sie keinen Ausweg. Ich denke schon, dass die Gefahr einer Panik besteht und damit alle sterben, weil ein Kampf gegen die Stadt beginnen würde.Aber ich finde es eben nicht in Ordnung, dass man nicht mit allen Mitteln forscht, was man dagegen unternehmen kann. Eigentlich müßte die Bibliothek ständig voll von Sabos sein, die nach der Möglichkeit suchen, die Menschen und Sassek zu retten. Bisher ist nicht klar, ob die Blumen der wirkliche Grund sind, oder die Panik der beiden Rassen. (ZUmindest uns als Leser ist dies noch nicht klar)


    Ja, das ist die Frage, ob die Sabos selber nicht wissen, was sie tun könnten oder ob sie es nicht wollen, wegen irgendeines Machtdenkens, das sich uns noch nicht erschließt. Vielleicht haben die Sabos noch nicht die richtigen Fragen gestellt? Aber dann hast du schon recht, dann sollten sie sich zusammen tun und gemeinsam forschen. Daher denke ich, daß noch was anderes dahinterstecken könnte.



    Für den Händler war das mit der blauen Sonne sicher ein Segen, denn Gefahren und Panik sind immer gut für Händler. Bei den blauen Steinen hat er ja auch seinen Profit gemacht.


    Vielleicht aber auch deswegen, weil er sich nun länger im blauen Zwielicht aufhalten kann, normalerweise müßte er doch auch schon längst in der Nacht sein, oder?



    Ja, das war schon mal irgendwo angedeutet. Ich denke das ist ein Trauma, was sie mit sich rumschleppt. Schön fand ich deshalb die Szene im Wasser, wo sie sich ohne Rüstung und Schwert als leicht empfunden hat und wie aufgetaut wirkte.


    Ja, die Szene im Wasser hat mir auch gut gefallen.


  • Deine Anmerkungen bzw. Ideen zu dem blauen Licht gefällt mir..es wird nun auch offiziell bestätigt, dass es zwei Sonnen gibt - wobei man vielleicht durch den Namen der Welt auch selber darauf hätte kommen können - wobei ich leider weder italienisch noch spanisch kann, ich kann nur mit Latein dienen..deswegen ist es mir wohl auch nicht sofort aufgefallen..
    die fliegenden Häute sind echt komische Kreaturen. Wenn sie so gefährlich sind, warum scheint sie dann keiner zu kennen? Warum sind sie in Vergessenheit geraten - zumindest hatte ich das Gefühl, dass kaum einer von ihrer Existenz weiß.. Auch mein erster Gedanke war gleich, dass das die Wesen aus dem Prolog gewesen sein müssen. Und da stellt sich die Fragen, welcher Zusammenhang zu den blauen Blumen besteht. Was sind das für Kreaturen? Die Idee, dass die Goraja deswegen vielleicht alles blaue vernichtet, gefällt mir und es klingt auf jeden Fall logisch. Den Gedanken sollte man im Hinterkopf behalten.
    Bezüglich Firando: irgendwie ist er für mich doch noch recht undruchsichtig. Im Vergleich zum vorherigen Abschnitt scheint er es besser mit Nata und Enna zu meinen, scheint sich mit ihr über sein Wissen austauschen zu wollen - aber irgendwie ist er mir nicht ganz geheuer..
    Die Ursache der Verschanzun wurde auch geklärt. Man denkt, dass ein Massenauflauf in Sombralor erfolgen könnte. Die Sasseks sollen weiterhin die Oberhand am Tag haben und die Menschen müssen in der Nacht bleiben, die aber wohl immer mehr zurückgedrängt wird. Daher denkt man, dass sich die Menschen in diese Metropole retten wollen. Einerseits kann ich dieses Gedankenspiel schon verstehen, aber andererseits finde ich, dass es auch keine Lösung ist.
    Der Abschnitt mit Vorena fand ich auch gut. Remon scheint sich mittlerweile in seiner Aufgabe, als Mitglied der Grauwacht, wieder wohl zu fühlen. Er spürt die Kraft und hat sich mit seiner Rolle abgefunden. Und als Vorena dann so unbeschwert badet - ich finde, da hat man von ihr nochmal einen anderen Blick auf sie bekommen. Raue Schale, weicher Kern.


  • die fliegenden Häute sind echt komische Kreaturen. Wenn sie so gefährlich sind, warum scheint sie dann keiner zu kennen? Warum sind sie in Vergessenheit geraten - zumindest hatte ich das Gefühl, dass kaum einer von ihrer Existenz weiß.. Auch mein erster Gedanke war gleich, dass das die Wesen aus dem Prolog gewesen sein müssen. Und da stellt sich die Fragen, welcher Zusammenhang zu den blauen Blumen besteht. Was sind das für Kreaturen? Die Idee, dass die Goraja deswegen vielleicht alles blaue vernichtet, gefällt mir und es klingt auf jeden Fall logisch. Den Gedanken sollte man im Hinterkopf behalten.


    Das Ereignis der letzten blauen Sonne muß wirklich schon ewig zurück liegen, wenn sich kaum einer daran erinnern kann. Wir hatten in einem der vorigen Abschnitt den Verdacht, daß die Goraja zwar weiß, daß Blau schädlich ist, aber nicht mehr den genauen Grund dafür weiß - ich finde, diese Annahme erhärtet sich in diesem Abschnitt. Und du hast recht, die Blau-Abneigung der Goraja steht nach diesem Abschnitt in einem etwas anderen Licht da.

  • Das Ereignis der letzten blauen Sonne muß wirklich schon ewig zurück liegen, wenn sich kaum einer daran erinnern kann. Wir hatten in einem der vorigen Abschnitt den Verdacht, daß die Goraja zwar weiß, daß Blau schädlich ist, aber nicht mehr den genauen Grund dafür weiß - ich finde, diese Annahme erhärtet sich in diesem Abschnitt. Und du hast recht, die Blau-Abneigung der Goraja steht nach diesem Abschnitt in einem etwas anderen Licht da.


    Bei all den Aufzeichnungen, die die Sabu machen, muss es doch auch über diese blaue Sonne und ihre Auswirkungen Notizen geben. Für mich sieht das eher so aus, als ob sie bewußt unter Verschluss gehalten würden.
    Und dann die Mementoren bei den Ssaasek. Ihre Aufgabe ist es auch, Wissen zu bewahren und weiterzugeben. Eine solche existenzielle Gefahr kann doch nicht in Vergessenheit geraten.
    Für mich klingt das eher so, als wenn eine Elite von Menschen und Ssaasek, diese Entvölkerung bewußt in Kauf nehmen. Aber warum.



    Dieser Leseabschnitt :lesen: hat mir zum einen sehr gut gefallen. Ich habe Vorena von einer anderen Seite kennengelernt, sehr zart und liebevoll und schön. Auch die verbissene Kämpferin (im Kampf gegen den Kraken) gefällt mir. Irgendwie fordert sie den Tod immer wieder bewußt heraus, bringt das Nabu in sich an seine Grenzen. Hoffentlich wird ihr das nicht irgendwann zum Verhängnis.


    Auf der anderen Seite bekommen wir endlich die Erklärung, was es höchstwahrscheinlich mit der blauen Sonne auf sich hat. Und damit wieder die Frage, wer es wert ist gerettet zu werden. Eine Elite aus Menschen (Sabu) und Ssaasek bunkert sich ein. Der Rest darf ruhig verrecken. Anstatt ihr besonderes Wissen zur Rettung aller zu nutzen. >:(

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Remon scheint sich mittlerweile in seiner Aufgabe, als Mitglied der Grauwacht, wieder wohl zu fühlen. Er spürt die Kraft und hat sich mit seiner Rolle abgefunden.


    Ich glaube auch, das ihm das Leben bei der Grauwacht gut gefällt, das er vielleicht sogar vermißt hat.
    Auf jeden Fall hat er wieder Gefallen an Vorena gefunden. Mal schauen was passiert, wenn er Nata und Enna wiedersehen sollte.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Das ist die Frage, was wichtiger ist. sicher fühlt er sich in der Grauwacht wohl, aber das war eigentlich keine Frage. Auch Nata hat sich in der Metropole wohl gefühlt. Beide haben auf viel verzichtet, weil sie sich liebten und ihre Familie ihnen wichtig war. Nicht umsonst ruft er nachts Natas Namen.


  • [Was denkt Ihr, wie hat sich Remon in den Jahren "unter Menschen" gefühlt? Zwar war er mit seiner Frau und seiner Tochter vereint, aber er musste in ewiger Nacht leben und seine speziellen Fähigkeiten verborgen halten.


    Er wird sich sicherlich an seine Zeit im Tag erinnert haben, hätte wahrscheinlich auch nichts dagegen gehabt, Zeit im Tag zu verbringen, aber schlußendlich hätte er Nata und Enna nicht verlassen. Ich hatte auch das Gefühl, daß er sich konkret für das Leben in der Eiswüste entschieden und es nicht bereut hat.

  • Er wird sich sicherlich an seine Zeit im Tag erinnert haben, hätte wahrscheinlich auch nichts dagegen gehabt, Zeit im Tag zu verbringen, aber schlußendlich hätte er Nata und Enna nicht verlassen. Ich hatte auch das Gefühl, daß er sich konkret für das Leben in der Eiswüste entschieden und es nicht bereut hat.


    Hat er sich für die Eiswüste entschieden oder für Nata und die Eiswüste war der Ort, an dem sie zusammen leben konnten?


  • Hat er sich für die Eiswüste entschieden oder für Nata und die Eiswüste war der Ort, an dem sie zusammen leben konnten?


    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann haben sich Remon und Nata für die Eiswüste entschieden, weil die Wahrscheinlichkeit, nach ihrem vorgetäuschten Tod dort gefunden zu werden, als sehr gering angesehen wurde. Von daher hast du recht, er hat sich für seine kleine Familie entschieden und Beide sich dann für die Eiswüste, was er aber nicht bereut hat - das war von mir etwas unglücklich ausgedrückt.


  • Diese fliegenden Häute sind ja gruselig, dann sind sie wohl auch dafür verantwortlich, daß die Menschen im Prolog zu Zombies mutierten, oder nicht? Sarlos erkannte ja auch ein Stück Haut im Gesicht von Deresa.
    Diese Häute entstehen aus den Blumen, die aus den Toten wachsen, denke ich. Das sind dann sicherlich die blauen Blumen. Das könnte erklären, warum die Goraja blaue Blumen verbrennt, aber das würde doch auch bedeuten, daß die Goraja irgendwann gewußt haben muß, welche Gefahr von den blauen Blumen ausgeht. Ist dieses Wissen inzwischen verloren gegangen und sie wissen nur noch, daß sie die Blumen verbrennen müssen und daß Blau schlecht ist, aber nicht mehr den konkreten Grund?


    Dann die nächste Frage: wachsen diese blauen Blumen nur auf den Toten? Sind die toten Körper eine Art Wirtskörper? Aber woher kommt dann der erste Blumensame, der dann die Ansteckungskette auslösen kann? Und es braucht dazu das blaue Licht.
    Oder das Wachstum der blauen Blumen wird generell unter blauem Licht angeregt (dann muß aber auch ein Samen/Ei die ganze Zeit im/am Boden überdauert haben) und breiten sich dann über die Leichen weiter aus. Die Pflanzen kommen mir wie fleischfressende Pflanzen vor.


    Ich denke, dass die Goraja nicht umsonst das Blaue verfolgt. Dass aber viele Doppelmonde vergehen, bis es zum "blauen Phänomen" kommt, und zwar nur dann, wenn die blaue Sonne da ist. „Niemals hat etwas Blaues Verderben über uns gebracht! Die Lehre der Goraja ist falsch!“ (Seite 281) - Also muss es doch tatsächlich schon mal "Verderben" gegeben haben. Ich vermute, dass es eben diese blauen Häute sind, die sowohl Menschen als auch Sasseks befallen. Und vielleicht können diese tatsächlich nur im Licht der blauen Sonne "gedeihen".


    Nata beobachtet ja im Grunde die "Geburt" einer Haut: "Eine weiße Wucherung saß an dem Stängel. Ein Ei, kaum größer als der Nagel an Natas kleinem Finger. In dem Ei regte sich etwas. Die Hülle beulte sich aus, zog sich wieder zurück und wölbte sich an anderer Stelle vor. Als das Ei platzte, fiel eine Haut heraus, viereckig mit nach innen gebogenen Seiten. Sie war halbdurchsichtig und schimmerte fahl im blauen Licht... Mit einem Dutzend Fäden hielt sie sich an der Pflanze fest." (Seite 291) - Ich kann mir vorstellen, dass die Häute eigenständige Lebewesen sind, denn schon im Ei "bewegen" sie sich, und auch danach können sie sich selbständig von den Pflanzen lösen.


    Und wie sich herausstellt, kennt Orresta diese Häute bereits: "Krienos heißen die Wesen, die Ihr als Häute beschreibt, und ihr fürchtet sie zu Recht." (Seite 302) - Sie muss darüber in den Kristallbüchern gelesen haben. Sie und die anderen Sabos wollen jedoch nicht die Sasseks warnen und nur einen Teil der Menschen schützen. Ob dies der richtige Weg ist?

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

    Einmal editiert, zuletzt von Svanvithe ()


  • Und wie sich herausstellt, kennt Orresta diese Häute bereits: "Krienos heißen die Wesen, die Ihr als Häute beschreibt, und ihr fürchtet sie zu Recht." (Seite 302) - Sie muss darüber in den Kristallbüchern gelesen haben. Sie und die anderen Sabos wollen jedoch nicht die Sasseks warnen und nur einen Teil der Menschen schützen. Ob dies der richtige Weg ist?


    Wenn das zuträfe und der Plan gelänge - wäre Orresta dann "die Gute"? Immerhin hätte sie dann die Menschheit gerettet ...

  • Hätte sie nicht, denn es wären, denke ich, viel zu wenige, um eine gesunde Rasse zu erhalten und außerdem hat sie nicht mit allen Mitteln nach einer anderen Lösung gesucht.


  • Hätte sie nicht, denn es wären, denke ich, viel zu wenige, um eine gesunde Rasse zu erhalten und außerdem hat sie nicht mit allen Mitteln nach einer anderen Lösung gesucht.


    Das sehe ich auch so, denn lediglich ein Teil der Menschen könnte gerettet werden. Und es ist nicht sicher, ob das eine Rettung ist. Denn, wenn nur einige Menschen bevorzugt werden, könnten die anderen aus Angst dagegen revoltieren. Von den Sasseks ganz zu schweigen. Und eins drei fix schlachten sie sich alle gegenseitig ab. Den Rest "übernehmen" dann möglicherweise die Krienos. Weil denen egal ist, wen sie vernichten. So kommt es mir jedenfalls vor. Ist es nicht sinnvoller, etwas zu finden, was gegen diese Häute eingesetzt werden kann? Vielleicht sogar in Zusammenarbeit von Mensch und Sassek?

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Zitat von odenwaldcollies

    Diese Häute entstehen aus den Blumen, die aus den Toten wachsen, denke ich. Das sind dann sicherlich die blauen Blumen. Das könnte erklären, warum die Goraja blaue Blumen verbrennt, aber das würde doch auch bedeuten, daß die Goraja irgendwann gewußt haben muß, welche Gefahr von den blauen Blumen ausgeht. Ist dieses Wissen inzwischen verloren gegangen und sie wissen nur noch, daß sie die Blumen verbrennen müssen und daß Blau schlecht ist, aber nicht mehr den konkreten Grund?


    So habe ich mir das auch zusammengereimt. Ich denke nicht, dass sie etwas verheimlichen. Sie werden sich nur nicht mehr daran erinnern. Dieses Wissen um die Blumen und das Blau wird durch die Generationen weiter gegeben ohne die ganze Geschichte. Wahrscheinlich ist die irgendwann auf der Strecke geblieben.


    Zitat von odenwaldcollies

    Firando ist doch nicht ganz so feige, wie ich gedacht habe, er hat versucht, Nata zu schützen, aber nun sind ihm irgendwo auch die Hände gebunden.


    Hier war ich positiv überrascht. Man soll halt doch nicht von allen Figuren schlecht denken, auch wenn sie Bernard geschaffen hat. ;D
    Sombralor soll also die einzig sichere Festung werden und nun wird alles vorbereitet. Das Orresta sich so über Natas Nachforschungen aufgeregt hat und sie unterbinden wollte, wundert mich nun nicht mehr. Solch eine Nachricht kann nicht in Umlauf gebracht werden, weil dann das Chaos ausbricht und man die Stadt dann nicht halten kann. Statt sich zu verbarrikadieren, sollte man aber etwas gegen die fliegenden Häute tun. Es muss doch ein Mittel geben, um diese "Invasion" zu stoppen. Aber dafür müssen alle gemeinsam an einer Lösung arbeiten... Sasseks und Menschen.


    Zitat von Rhea

    Wieso versucht sie nicht erst einmal in Ruhe nachzudenken und achtet nicht auf die Zeichen Firandos?


    Sie hat lange auf diese Entdeckung hingearbeitet und dann sprudelt die Lösung aus einem raus, das kann ich schon verstehen. Und dann noch das Adrenalin von der Klettertour und den Schmerzen durch das Kristallbuch. Es war wohl alles zu viel! ???


    Zitat von Torshavn

    Ich habe Vorena von einer anderen Seite kennengelernt, sehr zart und liebevoll und schön. Auch die verbissene Kämpferin (im Kampf gegen den Kraken) gefällt mir.


    Ganz meine Meinung. Toll war dann noch, dass der Sassek es ihr mit der Rettung dankt als sie ohnmächtig wird. Hier geht sie wirklich an ihre Grenzen, aber dafür bewundere ich sie. Das "Date" mit Remon fand ich für sie auch schön. Etwas menschliche Nähe tut ihr sicherlich gut. Sie wird aber kaum die Frau in seinem Herzen vertreiben können.


    Zitat von Bernard

    Was denkt Ihr, wie hat sich Remon in den Jahren "unter Menschen" gefühlt? Zwar war er mit seiner Frau und seiner Tochter vereint, aber er musste in ewiger Nacht leben und seine speziellen Fähigkeiten verborgen halten.


    Seine Familie war ihm wichtig, deswegen hat er das all die Jahre gemacht. Aber tief drinnen wird da schon immer eine Sehnsucht gewesen sein nach Licht und Kraft.


  • Sombralor soll also die einzig sichere Festung werden und nun wird alles vorbereitet. Das Orresta sich so über Natas Nachforschungen aufgeregt hat und sie unterbinden wollte, wundert mich nun nicht mehr. Solch eine Nachricht kann nicht in Umlauf gebracht werden, weil dann das Chaos ausbricht und man die Stadt dann nicht halten kann. ?


    Ich verstehe, dass man es unterbinden will die Nachrichten unter die Massen zu bringen, aber ich verstehe nicht, dass man nicht alle Wissenschaftler zusammen nimmt und an einer Lösung arbeitet. Nata ist nicht dumm und wenn man ihr nichts vorenthalten hätte, dann hätte man sicher auch wegen der Information mit ihr reden können. Aber sie, und die anderen geköpften, wären sicher auch eine Potenzierung des Wissens gewesen.

    Sie hat lange auf diese Entdeckung hingearbeitet und dann sprudelt die Lösung aus einem raus, das kann ich schon verstehen. Und dann noch das Adrenalin von der Klettertour und den Schmerzen durch das Kristallbuch. Es war wohl alles zu viel! ????


    sie hat aber die Toten gesehen und sie weiß noch nicht einmal, wie Firando selbst wirklich denkt und sie hat sich und ihn damit in Todesgefahr gebracht. Schließlich ist sie auch kein Teenager mehr.



    [


  • Sombralor soll also die einzig sichere Festung werden und nun wird alles vorbereitet. Das Orresta sich so über Natas Nachforschungen aufgeregt hat und sie unterbinden wollte, wundert mich nun nicht mehr. Solch eine Nachricht kann nicht in Umlauf gebracht werden, weil dann das Chaos ausbricht und man die Stadt dann nicht halten kann. ?


    Liebes Tagebuch,
    die erste Leserin entdeckt ihr Herz für Orresta!
    Ich freue mich, das miterleben zu dürfen.



    Ich verstehe, dass man es unterbinden will die Nachrichten unter die Massen zu bringen, aber ich verstehe nicht, dass man nicht alle Wissenschaftler zusammen nimmt und an einer Lösung arbeitet. Nata ist nicht dumm und wenn man ihr nichts vorenthalten hätte, dann hätte man sicher auch wegen der Information mit ihr reden können. Aber sie, und die anderen geköpften, wären sicher auch eine Potenzierung des Wissens gewesen.


    Ich habe mal einen Western gesehen, in dem ein Revolverheld meinte: "Drei Männer können ein Geheimnis bewahren, insofern zwei von ihnen tot sind."
    Soll heißen: Je mehr Sabos man einbezieht, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass einer davon redet. Was nicht bedeutet, dass die Strategie von Agnecodo richtig ist - aber wenn man etwas geheimhalten möchte, ist jeder Mitwisser ein Risiko.