06 - 28. Kapitel (S. 233) - 33. Kapitel (S. 272)

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  • Ich glaube ja nicht, dass alle Memoren so nervig sind. Manche werden vermutlich auch leise memorieren. Es wurde ja wohl gesagt, dass er ein übersteigerte Selbstbewusstsein hat.


  • Das Experiment von Elana hat mir gut gefallen, es war anschaulich beschrieben.


    Das finde ich auch. Ich vermute, dass es tatsächlich so ist, dass sich die blaue Sonne hinter der gelben Sonne befindet. Entweder bewegen sich die Sonnen um Bisola oder umgekehrt, das weiß ich jetzt noch nicht. Jedenfalls vergeht eine Menge Zeit, bis die blaue Sonne sichtbar wird. Dass es sie schon immer gegeben hat, belegt für mich das Wandbild, das ich schon im vierten Abschnitt ansprach.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Als Remon das kaputte Artefakt repariert, war das sehr faszinierend. Man kann sich diese Welt unter den Eindrücken des Nabo kaum vorstellen, aber durch die Beschreibung kommt es sehr gut rüber.


    Einiges an der Beschreibung des Plexo spricht in meinen Augen für meine "Netzwerktheorie": Das Geflecht, das manchmal silbrig, manchmal hellgrau glänzt, die Wand komplett aus silbrigen Metall, die sich in einer dicht bewachsenen Höhle befindet, auch wenn die Oberfläche organisch wirkt (womöglich als Tarnung?). In den Einbuchtungen schimmern kupferfarbene Bereiche.


    Remon benutzt "eine handgroße, schwarze Scheibe, deren Rand mit Schriftzeichen versehen" ist und drückt bestimmte Schriftzeichen. Damit scheint er eine Verbindung zu öffnen, denn er vernimmt ein "Wispern". Er antwortet darauf mit den auswendig gelernten Worte einer Sprache, die er selbst gar nicht versteht. "Er hatte das Gefühl, dass seine Waden erkalteten, weil etwas sie verließ und in seinem Körper nach oben floss, sich in Brust, Kopf und Armen sammelte und einen Gesang anstimmte, in dessen Melodie sein Fleisch vibrierte. Wie wenn ein großer Gong geschlagen wurde und der tiefe Ton durch den Bauch strömte." (Seite 260 f.) - Das ist meiner Meinung nach das Nabo in seinem Blut, das nun endgültig die Verbindung zum Plexo herstellt...


    Ich gebe zu, das Nabo beschäftigt mich sehr. Inzwischen gehe ich ja davon aus, dass es irgendwie auch ein Bestandteil des "Netzwerkes" ist. Letzten Anstoß zur Verhärtung meiner Theorie hat ein Wort in einem gänzlich anderen Buch gegeben, das mir einen Geistesblitz bescherte. Ich trau mich nur noch nicht recht, darüber zu spekulieren...

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Dass es sie schon immer gegeben hat, belegt für mich das Wandbild, das ich schon im vierten Abschnitt ansprach.


    Als Du das erwähnt hast, dachte ich: Dieser Leserunde entgeht nichts. ;)



    Einiges an der Beschreibung des Plexo spricht in meinen Augen für meine "Netzwerktheorie": Das Geflecht, das manchmal silbrig, manchmal hellgrau glänzt, ...


    Silbrig oder hellgrau ist es allerdings nicht überall:
    Seite 38:

    Zitat

    Seine Stränge lagen wie Seile über den Felsen, faserten auf, bis sie zu Adern wurden, durchdrangen den Mutterboden, kletterten an den Höhlenwänden empor und leuchteten golden von der Decke herab. Nicht in jedem Refugio hatte das Plexo diese Farbe. So, wie sich verschiedene Zweige an einem Ast unterschieden, variierte auch die Erscheinungsform des Plexos. In manchen faserten seine taudicken Stränge nur selten aus, während das Geflecht anderswo einem Teppich gleich auf dem Boden lag, sodass man achtgeben musste, wohin man seine Füße setzte. Dennoch war das Plexo eins, überall dieselbe Entität.



    Remon benutzt "eine handgroße, schwarze Scheibe, deren Rand mit Schriftzeichen versehen" ist


    ... die auch auf dem Titelbild zu sehen ist. ;)



    Das ist meiner Meinung nach das Nabo in seinem Blut, das nun endgültig die Verbindung zum Plexo herstellt...


    Eine interessante Schlussfolgerung! Was meinen die anderen?


    Inzwischen gehe ich ja davon aus, dass es irgendwie auch ein Bestandteil des "Netzwerkes" ist. Letzten Anstoß zur Verhärtung meiner Theorie hat ein Wort in einem gänzlich anderen Buch gegeben, das mir einen Geistesblitz bescherte. Ich trau mich nur noch nicht recht, darüber zu spekulieren...


    Immer raus damit! Wir sind doch zum Spekulieren hier. ;)


  • Eine interessante Schlussfolgerung! Was meinen die anderen?


    Ja, das denke ich auch. Die Frage ist nur, was schlussfolgert daraus. Es sieht aus wie eine Symbiose, die durch ein künstlich erschaffenes Wesen mit dem Menschen eingegangen wird. Deshalb auch nur Menschen in der Grauwacht, weil eben nur sie mit ihren Gliedmaßen für diese Symbiose geeignet sind. Ein Sassek könnte vermutlich die Reparaturen nicht durchführen und die Handscheibe ist nicht für Sasseks ausgelegt, oder? Geschickterweise sieht man das nicht auf dem Cover.


  • Immer raus damit! Wir sind doch zum Spekulieren hier. ;)


    Okay, dann wage ich es mal: Das gelesene Wort war die Nanosekunde. Und komischerweise bin ich genau bei NANO hellhörig geworden. Nano bedeutet ja Zwerg, also etwas Kleines... sehr Kleines... Nanoteilchen. Künstlich hergestellte winzige Teilchen, die mit besonderen Eigenschaften und/oder Funktionalitäten ausgestattet sind. Die dürften so winzig sein, dass ein einzelnes Teilchen wie ein Sandkorn aussieht und mengenmäßig flüssig wirkt. Aber eben technisch und in der Lage, zerstörtes Gewebe usw. neu herzustellen. So wie bei "Transformer" (danke an Sohnemann, dass ich bei allen Filmen ins Kino fahren durfte :)), nur eben in allerkleinster Größe.


    Mit einer Buchstabenveränderung wird aus NANO das NABO, das irgendwer geschaffen hat, wie auch das Plexo, die Kristallbücher, die Geister... Eine sehr fortschrittliche Technologie, von der weder Menschen noch Sassek genaue Kenntnis haben. Sie dürfte daher nur "von außen" nach Bisola gekommen sein. Aber von menschenähnlichen Wesen, die beispielsweise die Geister, die ich in diesem Zusammenhang jetzt wirklich als Hologramme sehe, nach ihrem Abbild geschaffen haben.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Suse

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