03 - 13. Kapitel (S. 97) - 18. Kapitel (S. 147)

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  • Warum erzählt Perul Nata nicht, was mit Remon ist, bevor sie irgendeine Dummheit begeht? Ist es wegen der Nähe zum Turm der Grauwacht, dem er eigentlich fernbleiben wollte, wie er Remon doch versprochen hat? Ich hoffe sehr, daß ich mich nicht iin Perul täusche.


    Ich ahne auch schlimmes und hoffe einfach mal, dass es wirklich an der Nähe zur Grauwacht lag. Aber theoretisch... was bekommt man denn als Belohnung, wenn man einen flüchtigen Grauwächter ans Messer liefert? :o

  • Ich ahne auch schlimmes und hoffe einfach mal, dass es wirklich an der Nähe zur Grauwacht lag. Aber theoretisch... was bekommt man denn als Belohnung, wenn man einen flüchtigen Grauwächter ans Messer liefert? :o


    Ja, die Frage war schon aufgetaucht, aber das hätte er doch machen können, ohne mit Nata zu sprechen, oder?


  • Diese Geister finde ich sehr faszinierend. Wie funktioniert das genau? Und was treibt diese Wesen dazu, den Sabo´s zu dienen?


    Im engeren Sinne dienen sie nicht den Sabos, sondern denjenigen, die ihre Einrichtungen in Anspruch nehmen. Das können Sabos sein, müssen es aber nicht.



    Und Felex Studien beweisen: es gab diese Mondlichter schon früher einmal. Ich bin mal gespannt, wie er auf Natas Anwesenheit reagieren wird. Das scheint ja jemand zu sein, der die Arbeit ihres Vaters sehr geschätzt hat. Vielleicht ist das eine nette Begleitung für den Nordpol. ;)


    Meinst Du, Felex hat diese Studien angestellt?
    Der letzte Absatz lautet:

    Zitat

    Sie kannte diese Handschrift. Es war die ihres Vaters.


    ;)



    Ja, die Frage war schon aufgetaucht, aber das hätte [Perul] doch machen können, ohne mit Nata zu sprechen, oder?


    Um Eure Paranoia mal ein wenig anzuheizen: Sind Enna und Nata zufällig in der Nähe des Turms der Grauwacht, als Perul sie findet - oder ist es umgekehrt? ;)

  • Zitat von Bernard

    Meinst Du, Felex hat diese Studien angestellt?
    Der letzte Absatz lautet:


    ;)


    Ja, so hatte ich das auch verstanden. Aber er stellt ja auf dieser Grundlage weitere Nachforschungen an. Er ist interessiert, statt es als Humbug abzutun. So meinte ich es. :)


    Zitat von Bernard

    Im engeren Sinne dienen sie nicht den Sabos, sondern denjenigen, die ihre Einrichtungen in Anspruch nehmen. Das können Sabos sein, müssen es aber nicht.


    Sie sind also eine beständige Größe in den Metropolen, ja? Also können sie theoretisch auch den Sasseks dienen, die bald einziehen. So kennen sie so ziemlich alle Geheimnisse... beeindruckend.

  • Nata beschäftigt die Farbe der Monde und mich ebenfalls.


    Noch ist Dya vollständig gelb. Aber Nata weiß, dass sich dann ein grünes Band wie ein Hauch auf die Wölbung legen wird, das weiter wandert und dabei zunehmend blaues Licht hinter sich her zieht, bis der Monde ebenso blau ist wie Mezza. Zuerst kam auch dort der sanfte, grüne Schimmer, dann das reine Blau. Werden die Monde nie mehr in ihrer gewohnten gelben Farbe zu sehen sein? Weshalb wechseln sie ausgerechnet ins Blau, die Farbe, die unter den Sasseks als verflucht gilt. Dass die Amphibien die Veränderung als Zeichen drohenden Unglücks sehen könnten, liegt nahe. Und damit haben sie möglicherweise recht. Sie sind nicht so dumm, wie viele Menschen das von ihnen meinen. Machen auch sie sich Sorgen, vielleicht sogar mehr als die Menschen das tun?


    Was steht Bisola noch bevor, wenn schon die Monde ihr Angesicht wechseln? Oder verändert sich die Farbe gar erneut?


    Und geschah dies alles schon einmal?


    Vielleicht sollte Nata wie alle anderen den Lauf der Dinge abwarten? Ihre Freundin Alissja meint ja, man müsse akzeptieren, was man nicht zu ändern vermag. Aber ich denke, dass Nata nicht so den Menschen gehört, die Gegebenheiten akzeptieren, ohne sie zu hinterfragen. Denn es ist ja denkbar, dass man, wenn man Dinge ergründet, sie doch neu gestalten kann.


    Ich kann nachvollziehen, dass sie sich Gedanken macht, ob es gut gewesen ist, dass sie einst die Metropole verlassen hat. Dann wäre Enna niemals ausgesetzt worden und hätte den Weg zurückfinden müssen. Andererseits wäre ihre Tochter wahrscheinlich gar nicht geboren worden, weil Nata mit Remon nie zusammen hätte leben können. Dort, in der unmittelbaren Nähe der Grauwacht. Jeder Tag gemeinsam mit Remon, und später auch Enna, ist es wert gewesen, in die Wildnis gegangen zu sein. Es hatte auch sein Gutes. Enna ist nach der Prüfung viel mutiger. In der ihr unbekannten Metropole betrachtet sie alles neugierig, jedoch keineswegs ängstlich.


    Dass Natas Vater gestorben ist, habe ich bedauert. Bestimmt hätte sie in ihm den richtigen Gesprächspartner für all ihre Fragenb und Überlegungen gefunden. Aber hat Natas Vater sich wirklich selbst vergiftet, oder musste er das Gift unfreiwillig nehmen, weil er etwas herausgefunden hat, dass nicht ins Bild der Welt von Bisola passt? In dem Zusammenhang erscheint mir Orresta sehr undurchsichtig. Was bezweckt sie? Sie scheint keine Skrupel zu kennen. Dass sie die Bücher und Aufzeichnungen von Natas Vater mitnimmt, kommt fast einer Beschlagnahme gleich, damit niemand anderes einen Blick in die Unterlagen wirft. Es könnte eben eine Bestätigung dafür sein, dass Natas Vater wegen seines Wissens sterben musste.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen


  • Warum erzählt Perul Nata nicht, was mit Remon ist, bevor sie irgendeine Dummheit begeht? Ist es wegen der Nähe zum Turm der Grauwacht, dem er eigentlich fernbleiben wollte, wie er Remon doch versprochen hat? Ich hoffe sehr, daß ich mich nicht iin Perul täusche.


    Genau die Frage stellt sich für mich auch. Denn wollte er nicht Nata informieren, wenn er sie findet. Stattdessen sagt er nichts von Remon. Vielmehr sieht er zum Turm der Grauwacht hinüber und behauptet, er müsse Vorräte für die Wanderung besorgen. Ihm tue leid, was mit Remon geschehen ist. - Also in meinen Augen ist das ziemlich verlogen und sieht ganz nach Verrat aus. Es bestätigt irgendwie meine Vermutung, dass da Neid mit im Spiel ist...

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Genau die Frage stellt sich für mich auch. Denn wollte er nicht Nata informieren, wenn er sie findet. Stattdessen sagt er nichts von Remon. Vielmehr sieht er zum Turm der Grauwacht hinüber und behauptet, er müsse Vorräte für die Wanderung besorgen. Ihm tue leid, was mit Remon geschehen ist. - Also in meinen Augen ist das ziemlich verlogen und sieht ganz nach Verrat aus. Es bestätigt irgendwie meine Vermutung, dass da Neid mit im Spiel ist...


    Ich weiß, dass man bei Bernd alle Hoffnung fahren lassen soll, aber ich habe immernoch die Hoffnung, dass Perul aus Angst sich und Remon zu verraten so handelt. Wenn er beobachtet würde, dann wäre das eine Möglichkeit, aber sehr vage. Nun manchmal überrascht uns der Autor auch.

  • So was hatte ich mir auch schon überlegt, auch dieser "Körperscanner", auf dem Nata sich damals befunden hat, hört sich sehr modern an.


    Vielleicht ist das Plexo so etwas wie ein großer Computer. Und die "Geister" Hologramme. Könnt ihr euch vorstellen, was ich meine? Dazu passt auch Bettinas Gedanke.



    Die Tür des Observatorio hat die gleiche kupferne Farbe, wie die Natas Haare und das Metall ist gänzlich unbekannt. Außerirdisch?


    Bisola ist nicht ins Mittelalter zurückgefallen, denn die Existenz der Sasseks erklärt sich für mich sonst nicht. Sondern es wurde von außen die Welt von Bisola technisiert, die sich ansonsten gesellschaftlich auf mittelalterlichem Niveau bewegt.

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Hm, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Immerhin brauchen die Plexo die Guardista wohl, um ihre Tefactos zu heilen, die irgendwie mit dem Plexo verbunden sind. Aber wirklich eine Idee habe ich auch nicht, wie das Plexo überhaupt so viel Macht haben kann, wie es bisher scheint, um die Grauwacht zu befehligen, die wiederum auf die korrekten Wanderungen und Übergaben der Metropolen achtet.


    Das bestätigt meine Schlussfolgerung, dass das Plexo so etwas ähnliches wie ein Computer, ein großes Netzwerk ist. Das kann möglicherweise die Störungen seiner Tefactos nicht allein heilen oder in dem Fall "reparieren". Dazu benötigt es die Guardista. Vielleicht funktioniert das nur, weil diese mit Nabo ausgestattet sind, welches wiederum eine Verbindung zum Plexo hat oder aufbauen kann. Ich hoffe meine, Fantasie geht jetzt nicht gerade mit mir durch...

    Das Leben ist das schönste Märchen. Hans Christian Andersen

  • Bisola ist nicht ins Mittelalter zurückgefallen, denn die Existenz der Sasseks erklärt sich für mich sonst nicht. Sondern es wurde von außen die Welt von Bisola technisiert, die sich ansonsten gesellschaftlich auf mittelalterlichem Niveau bewegt.


    Was Ihr so alles wisst. Ich bin da nicht so weit im Denken. Ich finde nicht, dass die Gesellschaft auf Mittelalterlichem Niveau ist, weder zurückgefallen noch von außen.
    Theoretisch wäre es für mich durchaus möglich, dass es die verschiedenen Lebensformen auf dem Planeten gibt und sich die Art Symbiose entwickelt hat. Vielleicht gehen wir zu sehr von unserer Welt aus und selbst bei uns gibt es ja sehr große Unterschiede im gesellschaftlichen Niveau (Man siehe z.B. Eskimos oder auch den Unterschied zwischen Indianern und Europäern...)


    Ich bin da naiv gläubig.


  • [..]Bei der dicken Zunge dachte ich direkt an Vergiftung, und zwar nicht freiwillig, was Hurnendo indirekt bestätigt. Aber wer steckt dahinter? Orresta, weil sie so schnell die Unterlagen von Refeal an sich bringen will und dafür bereit ist, Nata unter Druck zu setzen? Oder weiß Orresta, wer dahintersteckt und will die Aufzeichnungen in Sicherheit bringen?
    Ennas abwehrende und Hurnendos verneinende Reaktion auf Orresta läßt mich allerdings sehr mißtrauisch werden. Und warum bringt sie bei dem Ball Nata mit den anderen Sabo zusammen und bringt das Gespräch ausgerechnet auf die Monde, ein Thema, das Refeal stark beschäftigt hat? Das ist doch kein Zufall, will sie herausfinden, was Nata weiß? Ob der dunkle Stern wirklich etwas damit zu tun hat? Daß Nata ebenfalls eine Sabo ist, hat mich überrascht.


    Warum erzählt Perul Nata nicht, was mit Remon ist, bevor sie irgendeine Dummheit begeht? Ist es wegen der Nähe zum Turm der Grauwacht, dem er eigentlich fernbleiben wollte, wie er Remon doch versprochen hat? Ich hoffe sehr, daß ich mich nicht iin Perul täusche.


    Sehr spannend fand ich die Daten zum Nordpol Sombralor, daß dort Sasseks und Menschen zusammen wohnen, weil die Metropole zur Hälfte in der Nacht und zur Hälfte im Tag liegt. Sie sitzen dort sogar in einem gemeinsamen Rat. Hm, ich hätte jetzt nichts dagegen, wenn Nata sich auf den Weg dorthin machen würde, um Firando aufzusuchen ;D


    Die Umstände, die zu der Vergiftung von Natas Vater geführt haben, interessieren mich auch. Nata schätzt ihren Vater ja auch so ein, dass er ein neues Leben in einer anderen Metropole, vielleicht sogar in Sombralor in Erwägung gezogen hat und hält einen Selbstmord eigentlich eher für unwahrscheinlich, kann es zumindest nicht ganz verstehen, so wie sie ihren Vater zumindest vor Jahren gekannt hat. Auch Hurnendo scheint es abwegig zu sein, dass er sich selber vergiftet hat.
    Diese Orresta ist wirklich komisch. Wie sie Nata erpresst, um an die Aufzeichnungen zu kommen - da muss doch irgendetwas dahinter stecken..und wie sie auf dem Ball Nata in diese Gruppe bringt und bewusst das Thema auf die Monde und dessen eigenartige Farbe bringt - will sie damit erfahren, was Nata denkt?


    Auch ich habe mich gefragt, ob ich mich so in Perul getäuscht habe..irgendwie kam es mir so vor, als ob er sich bei dem Gespärch nicht wohl gefühlt hat - ob er vielleicht nicht offen reden konnte? nd warum hatte er so ein großes Tier in den engen Gassen dabei?


    Die kurzen Ausführungen, die von dem Leben in der Metropole Sombralor erzählt haben, fand ich auch interessant - vielleicht erfahren wir daüber ja noch mehr..


  • ... und Nata ist ebenfalls ein Kind der Metropolen. Erst mit Remon ist sie in die Wildnis der Nacht hinausgewandert - vorher kannte sie sie nur von vergleichsweise kurzen Reisen zwischen angenehmeren Orten.


    [..]


    Darauf wollte ich ein wenig hinaus, als ich im letzten Leseabschnitt gefragt habe, was Ihr von Nata haltet. Meine Lektorin meinte nämlich - und ich vermute, dass sie auch damit recht hat -, dass Nata zunächst als abergläubische Frau mit vergleichsweise geringer Bildung erscheint und man dann in der Metropole lernt, dass das Gegenteil der Fall ist. In der Wildnis wurde sie nur als Wissenschaftlerin kaum gebraucht. Auf so eine Problematik hat Rhea ja bereits hingewiesen.
    [..]


    Wer weiß, ob Nata jemals die Metropole verlassen hätte, wenn Remon nicht gewesen wäre..vielleicht wäre sie auch ein typischer Metropolen-Bewohner, der die Vorteile dieses Lebens nicht richtig zu schätzen weiß und hätte selber Selbstmord vor der Wanderung begangen und hätte darüber anderes gedacht, als sie es jetzt tut
    Bezüglich des Themas Selbstmord der Metropolen-Bewohner:
    Es stimmt schon..diese Metropolen-Bewohner kennen nichts anderes, haben immer nur in diesem Luxus gelebt und wissen somit gar nicht, wie sie sich draußen behaupten sollen - sie müssen große Angst haben, dass sie erfrieren oder verhungern oder von den wilden Tieren draußen angegriffen werden und sich nicht verteidigen können..aber ob Selbstmord die richtige Methode ist - es stimmt schon, die schwächsten werden zurückbleiben, sie würden die Communidad nur schwächen und belasten..
    Aber vielleicht finden sie sich in diesem Leben besser zurecht, als sie vorher annehmen..eine Art Überlebenstraining finde ich für diese Leute nicht schlecht - auch wenn es die Realität nur in geringem Maße wiedergeben wird..


    mich hatte es auch verwundert, dass Nata eine Sabo ist - ich hätte auch eher gedacht, dass sie sich halt einfach Gedanken über die Farbe der Monde macht, weil es anders ist - etwas ungewöhnlich, dass halt von Menschen, die die Zeit dazu haben, groß debattiert wird - ohne groß wissenschaftlich darüber nachzudenken..dass sie eine Wissenschaftliche Ausbildung genossen hat und dann auch eine Sabo ist, hätte ich in den ersten Abschnitten nun nicht vermutet..

  • mich hatte es auch verwundert, dass Nata eine Sabo ist - ich hätte auch eher gedacht, dass sie sich halt einfach Gedanken über die Farbe der Monde macht, weil es anders ist - etwas ungewöhnlich, dass halt von Menschen, die die Zeit dazu haben, groß debattiert wird - ohne groß wissenschaftlich darüber nachzudenken..dass sie eine Wissenschaftliche Ausbildung genossen hat und dann auch eine Sabo ist, hätte ich in den ersten Abschnitten nun nicht vermutet..


    Gerade das, dass wir es nicht vermutet haben, zeigt aber auch: Wissenschaftler werden auf der Wanderung nicht gebraucht. Sie konnte diese Kenntnisse dort nicht anwenden.
    Ich glaube aber auch nicht, dass sie Selbstmordbegangen hätte, wenn sie in der Metropole wohnen geblieben wäre. Sicher wäre sie mit ihrem Vater gewandert zu einer anderen Metropole (das Vorrecht der Sabos) aber auf alle Fälle ist sie kein oberflächlicher Mensch und weiß den Wert des Lebens zu schätzen. Sie hätte sich einfach selbst auf die Wanderung vorbereitet. Scheinbar war sie das auch, denn sie hat ja ohne große Probleme überlebt.


  • [..]
    Was ist eigentlich, wenn die Menschen und Sasseks gar nicht den Plexo brauchen, sondern der Plexo die Menschen und Sasseks? Menschen und Sasseks können außerhalb der Refugien und Metropolen leben, aber der Plexo nicht. Was ist, wenn der Plexo das angenehme Klima der Refugien und Metropolen braucht und weder mit dem (extremen) Klima in der Nacht oder im Tag klar kommt? Nur was braucht der Plexo von den Menschen und Sasseks? Das ist mir noch nicht klar.


    [..]
    Auf dem Bild, das dem Sabo heruntergefallen war, stand in der Handschrift Refaels: „Exakt wie damals.“ Die große Frage: Hat Refael dieses Phänomen schon einmal selbst erlebt oder hat er Aufzeichungen gefunden, die von dem Phänomen berichteten? Wie alt ist Refael eigentlich geworden? Hat er schon mal selbst eine Wanderung miterlebt? Es war zwar die Rede davon, dass Natas Mutter auf der Wanderung nach Oculor gestorben ist, aber das kann ja nicht "die Wanderung" gewesen sein. Wenn ja, könnte das erklären, warum er so anders gelebt hat, als die anderen Bewohner von Oculur. Denn dann hat er mitbekommen, was die Verweichlichung anrichtet und dass viele Menschen auf der Wanderung gestorben sind.


    die Frage mit dem Plexo finde ich sehr interessant, darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht bzw. auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen..


    und auch mich hat diese Bemerkung "exakt wie damals" irritiert - hat Refael es schonmal erlebt, dass die Monde eine eigenartige blaue Färbung angenommen haben? Wie alt ist er geworden?


  • Ich glaube aber auch nicht, dass sie Selbstmordbegangen hätte, wenn sie in der Metropole wohnen geblieben wäre. Sicher wäre sie mit ihrem Vater gewandert zu einer anderen Metropole (das Vorrecht der Sabos) aber auf alle Fälle ist sie kein oberflächlicher Mensch und weiß den Wert des Lebens zu schätzen. Sie hätte sich einfach selbst auf die Wanderung vorbereitet. Scheinbar war sie das auch, denn sie hat ja ohne große Probleme überlebt.


    Ich schätze Nata auch nicht so ein, daß sie sich das Leben genommen hätte, wenn sie bisher nur in der Metropole gelebt hätte. Dafür schätze ich sie zu stark und neugierig ein.

  • Dank einiger Feierlichkeiten am Wochenende komme ich erst jetzt zum Posten meiner Eindrücke..
    bei den ersten beiden Abschnitten habe ich mich ja noch etwas schwergetan, jedoch hatte ich jetzt im dritten Abschnitt das Gefühl, endlich in der Welt richtig angekommen zu sein :freu:
    die Beschreibungen der Metropole haben mir gut gefallen, man bekommt einen guten Einblick in diese Gegensätzlichkeit - wie das Leben außerhalb und in der Metroploe so ist, was die Menschen beschäftigt und wie unterschiedlich die Lebensumstände so sind..das hat mir gut gefallen
    was mich auch etwas verwundert hat, dass keinerlei Vorbereitungen auf die Wanderun innerhalb der Metropole erwähnt wurden - aber es kann ja auch sehr gut sein, dass soetwas angeboten wird, aber vom Volk einfach nicht wahrgenommen wird..oder das man sich mit solchen Vorschlägen unbeliebt macht und deswegen niemand seine Macht gefährden möchte - so kurz vor der Wanderung..
    Interessant fand ich auch die Geister - dass sie quasi unterstützend in der Metropole leben und diverse Arbeiten verrichten. Auch dass manchmal etwas erst zerstört werden muss, damit etwas neues geschaffen werden kann..auch ich habe mich gefragt, wer die Geister eigentlich sind - sind sie vielleicht die Spione des Plexos? Haben sie noch eine andere Aufgabe, als das Verrichten von diversen Aufgaben?? (Irgendwie haben mich diese Geister an eine Dr. Who- Folge erinnert - da sind auch Geister auf die Welt gekommen und wurden dann freundlich begrüßt, man hat sich mit ihnen abgefunden - und es sich dann als Cybermen herausstellen..)
    Orresta erscheint mir persönlich als eine sehr falsche Person - ich bezweifle, dass sie eine gute Bekannte von Refael war - sie will aus irgendeinen Grund nur dessen Aufzeichnungen haben - hat sie vielleicht Refael ermordet? Wusste er zu viel? Und wollte sie, indem sie Nata in dieses Gespräch über die Färbung der Monde, nur herausfinden, was sie weiß - ob ihr Vater vielleicht Aufzeichnungne darüber hinterlassen hat? ???
    Die Beschreibung des Astrovatorios haben mir gut gefallen - wie sie in dem Umhang zu dem Gebäude läuft und sich Gedanken über die Trauerfeier macht..und wie sie dann mit Hilfe des Geistes die Monde btrachtet und nachforscht..Was mich beschäftigt: Wer ist dieser Sabo Felex? Was hat es mit der Bemerkung Refaels auf dessen Aufzeichnungen zu tun? Vielleicht begeben sich die beiden (drei mit Enna) ja auf gemeinsame Reise in Richtung Sombralor?
    Und was mich auch beschäftigt: Habe ich mich in Perul getäuscht? Warum geht er auf das Angebot nicht ein, Nata später in dem Haus des Vaters zu besuchen? Warum hat er nichts gesagt und warum war er in der Nähe des Turm?
    Auf jeden Fall ein spannender Abschnitt, sodass ich am liebsten gleich weiter lesen möchte..