(5) Simone Behnke - "Federspiel" Seite 203 - Seite 250

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  • Ich könnte schreien und heulen zugleich :'( Warum ist die Liebe immer so schwierig?
    Elaine und Thoralf verabschieden sich in Berlin voneinander und ich weiß genau, dass jeder vom anderen ein "Geh nicht" hören möchte, aber keiner sich traut, es zu sagen, weil er den anderen nicht einengen will, weil er Angst hat, zurückgewiesen zu werden oder einfach, weil er sich nicht sicher ist, ob die Beziehung eine Zukunft hat. Ich glaube Elaine und Thoralf sogar, dass sie zweifeln, ob sie zueinander finden können, aber warum stürzt sich einer von beiden nicht einfach mutig in die Liebe rein und reißt den anderen mit?
    ;D Wenn es so einfach wäre, wären alle Liebesromane schon nach 50 Seiten vorbei, ich weiß. Das ist ja auch das Schöne an solchen Romanen, dass man als Leser mitfiebert und denkt "sags schon", oder "trau dich". Ich hoffe ja immer auf ein Happy End, auch hier. Aber die beiden sind solche Dickköpfe...


    Allerdings muss ich auch noch meckern:
    Elaine ist total in Thoralf verknallt und vergisst dann binnen 30 Minuten, ihn zurückzurufen???? Das kann jawohl nicht stimmen.


    LG
    Claudi

  • Claudi ich stimme dir voll und ganz zu.


    Wieso traut sich nicht einer von beiden. Schließlich haben sie damals telefonisch sehr schnell zueinander gefunden und auch von Gefühlen gesprochen.
    Und ich finde nicht, dass so etwas am Telefon unbedingt leichter ist.
    Wenn man wirklich sein Leben mit einem besonderen Menschen teilen möchte, der einen in jeder Sekunde Abwesenheit die Nähe vermissen läßt... warum spricht man es nicht einfach aus. ???
    Elaine fehlt eine beste Freundin, die ihr mal einen Tritt in die richtige Richtung gibt.


    Kati


  • Claudi ich stimme dir voll und ganz zu.
    ....
    Elaine fehlt eine beste Freundin, die ihr mal einen Tritt in die richtige Richtung gibt.


    Ich mache hieraus ein Herdenposting. Natürlich habt ihr recht. Ich hatte beim Lesen auch den Gedanken, wo sind die guten Freunde der beiden, die den entscheidenden Anstoß geben. Aber sie sind sich in dieser Hinsicht auch sehr ähnlich. Thoralf ist bekennder Einzelgänger. Elaine ist auf ihre Art auch eine Einzelgängerin, das weiß sie wohl aber nicht. Denn in der Medienbranche ist man Einzelkämpfer und dieses Muster überträgt sie auch ins Privatleben. Aber ENDLICH weiß Tom, dass es aus ist.


    In einem der vorangegangenen Abschnitte bin ich auf die Doppeldeutigkeit des Titel Federspiel gestoßen. Auf der einen Seite ist es ja ein bewährtes Mittel für die Falknerei, auf der anderen Seite ist Elaine eine Art Lockmittel für Thoralf.


    Ich bin inzwischen schon richtig gespannt, wie es mit den beiden weiter geht.

  • So, habe gerade mit diesem Abschnitt begonnen und Kapitel 16 beendet. Elaine hängt jobtechnisch ja nun voll drin in der Falknerei-Sache. Mich stört immer mehr das Elaine sich alle möglichen Gedanken um Reaktionen, Gefühle, Gedanken und weiß der Teufel was von Thoralf macht, aber Tom nur mit einem "Ein schlechtes Gewissen Tom gegenüber war auf keinen Fall der Grund" abgespeist wurde...


    Mal sehen wies weiter geht. :lesen:


    (Schön übrigens das der Titel des Buches im Zusammenhang mit der Falknerei steht. Ich dachte das wäre einfach nur hübsch ausgedacht, aber scheinbar ist es ein echter Fachbegriff - umso passender ;) )


  • Mal sehen wies weiter geht. :lesen:


    Dieser Abschnitt wäre nun auch geschafft. Nicht mal beim Frühstücken konnte ich das Buch aus der Hand legen. Habe aber kein Müsli drauf gekleckert ;)


    Mann das ist ja ein ewiges Hin und Her, erst denkt man es ist aus, dann hat er aber den Brief erst so spät bekommen, sie wollen sich treffen, es dauert aber immer weiter... meine Güte ich hoffe sie kommen jetzt endlich mal zum Punkt. Etwas unbefriedigend fand ich die Beschreibung der Trennung von Tom. Schließlich wurde gar nicht erwähnt wie er darauf reagiert hat das sie bereits einen anderen Mann hat und ihm fremd gegangen ist oder ob sie es ihm überhaupt nicht erzählt hat... An dieser Stelle wirkt alles viel zu einfach finde ich. Denn im Grunde beendet sie da ja eine Ehe und hat ihn aufs Übelste hintergangen und sein vertrauen in sie missbraucht, aber irgendwie kommt das nicht so richtig zur Sprache. Und dass sie das eigentlich so gar nicht trifft finde ich schade und macht sie zumindest in diesem Aspekt äußerst unsympathisch!


    So, die letzten paar Seiten mache ich jetzt auch noch :lesen: ;D


  • In einem der vorangegangenen Abschnitte bin ich auf die Doppeldeutigkeit des Titel Federspiel gestoßen. Auf der einen Seite ist es ja ein bewährtes Mittel für die Falknerei, auf der anderen Seite ist Elaine eine Art Lockmittel für Thoralf.


    Daran musste ich auch denken. Es ist ja auch nahe liegend, Thoralfs Verhalten mit dem seiner Falken zu vergleichen. Er geht weg, er kommt wieder und irgendwann ist der Punkte erreicht, an dem er bleiben will.




    Allerdings muss ich auch noch meckern:
    Elaine ist total in Thoralf verknallt und vergisst dann binnen 30 Minuten, ihn zurückzurufen???? Das kann jawohl nicht stimmen.


    Darüber habe ich mich auch gewundert. Endlich macht Thoralf den entscheidenden Schritt auf sie zu und sie vergisst ihr zurückzurufen??? Wahrscheinlich ist für sie der Punkt schon überschritten, an dem Thoralf ihr am wichtigsten war.


    :winken:


    Olima

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen