#04 Seite 349 bis 457 (kompletter vierter Teil)

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  • Hier könnt Ihr zum vierten und letzten Abschnitt schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Mmmmh, so schnell war ich doch gar nicht. Aber nun bin ich doch alleine fertig :(


    Mir hat das Buch super gut gefallen. Und ganz ehrlich. Ich hatte mal ganz kurz bei einem Satz am Anfang des Abschnittes überlegt ob Jason nicht so nett ist wie er tut. Alicia erwähnte, das Jason schon als Kind gerne im Herrenhaus gewohnt hätte. Da habe ich mich gefragt ob sich bei ihm seit seiner Kindheit vielleicht einiges an Neid aufgestaut hat. Aber dann habe ich es wieder verworfen. Und dann war er es doch....... :) Jason hat also tatsächlich Jerry getötet und er hätte noch viel mehr Menschen umgebracht. Wie gut das Elaine ihrem inneren Gefühl getraut hat und gleich zum Herrenhaus aufgebrochen ist.


    Vielleicht bekommen Elaine und Becky es nach diesem traumatischen Erlebnis nun hin, mal wirklich miteinander zu reden.


    Alicia hätte ich vielleicht eher zugetraut das sie etwas schreckliches tut. Letztendlich hat sie jetzt alle gerettet. Alicia war igrnedwie eine wirklich tragische Figur in dieser Geschichte. Das richtige Glück konnte sie nie finden.....


    Kalinda hat sich selbst umgebracht. Ich hatte nicht mal daran geglaubt das Rhygin sie bis zu Jack bringt. Was für ein teuflischer Plan. Ich sage es ja nicht gerne, aber letztendlich hat er dann doch bekommen was er verdient hat.


    Lousia war es, die den Fluch ausgesprochen hat, der kein Glück mehr zugelassen hat. Er hat sich wirklich bewahrheitet. Alles Glück hat sich in Unglück verwandelt und wirklich Liebe hat es nicht mehr gegeben. Nun ist der Fluch hoffentlich gebrochen. Vielleicht weil eine Nachfahrin von Lousia nun ihr Glück mit einem Nachfahren von Gerald findet......

  • Oh, schon jemand fertig :-)
    Das ging ja fix. Freut mich, dass dir die Story gefiel und du mit der Auflösung zufrieden bist.


    Ja, es gab ein paar ziemlich tragische Gestalten in dem Buch. Das traurige Ende in der Vergangenheit drohte sich in der Zukunft zu wiederholen, aber der Fluch konnte gebrochen werden, weil die Liebe am Ende stärker war. Das hat irgendwie so eine tröstliche Symbolik.
    Ich glaube übrigens fest daran, dass Häuser so was wie eine Seele haben. Sicher kennt es jeder von uns - manchmal kommt man in ein Haus oder eine Wohnung, da ist alles voller Harmonie und Freude, wobei das überhaupt nichts mit der Einrichtung zu tun hat. Es sind einfach ... Schwingungen. Und in anderen Häusern spürt man manchmal so ein diffuses Unbehagen, ohne es an irgendwas festmachen zu können. Ich glaube, die Atmosphäre in einem Haus bekommt im Laufe der Jahre, in denen es von Menschen bewohnt wird, beinahe etwas Fassbares.


    Herzlichen Gruß,
    Eva (die jetzt gleich GNTM gucken geht; eigentlich finde ich es schrecklich, aber wenn man einmal damit anfängt ...)

  • Hallo zusammen,


    es war tatsächlich Jason! Einfach nur, weil er den unbändigen Willen hatte, einmal der Herr von Swift Great House zu sein... Unfassbar, wie krank dieser Typ ist. :o Und Alicia erinnert im letzten Abschnitt an Judith, denn beide sind den Tätern nahe, begreifen aber nicht, was diese getan haben.
    Judith hat sich mitschuldig gemacht, denn sie konnte doch nicht ernsthaft annehmen, dass Rhygin Kalinda und Jake "nur" zum Schiff bringt. Dank seiner ganzen gewalttätigen Vorgeschichte hätte Judith ahnen müssen, dass dem Verwalter nur der Sinn nach seinem Vergnügen und seiner Bereicherung geht. Auch wenn ich es Judith anrechne, dass sie später die Beisetzung Louisas und Rudds bezahlt, hätte ich mir gewünscht, dass sie Louisa auch reinen Wein einschenkt. Aber auch hier handelt Judith letzten Endes egoistisch, weil sie sich einredet, dass es für niemanden etwas ändern würde. Ich denke doch. Es macht für Louisa mit Sicherheit einen Unterschied, ob sie annimmt, dass Kalinda freiwillig in den Tod ging, weil sie ihren Eltern übel genommen hat, dass die ihre Liebe zu Jake nicht wollten, oder ob sie gesprungen ist, weil Jake vor ihren Augen getötet wurde und sie vergewaltigt werden sollte.
    Trotz der vielen Toten gibt es letztlich dann trotzdem ein Happyend: Becky und David freuen mich am allermeisten - auch wenn jetzt noch nicht klar ist, wie die beiden eine Beziehung auf die Beinen stellen. Aber auch Russell und Elaine nehmen - nach einer ziemlichen Talfahrt - dann doch noch ihr Herz in die Hand. Schön fand ich die Szene als Elaine begreift, dass all das Dunkle, Düstere, diese brutal-heftige Anziehungskraft zwischen den beiden weg ist - und warme, leuchtende Liebe über ist.
    Tja, und auch für Alicia scheint es noch eine echte Chance zu geben, denn dieses Mal will sie den Entzug ganz offensichtlich aus eigenen Stücken. Dann gibt es sicherlich auch sehr viel mehr Hoffnung auf "Heilung"!


    Irgendwie hätte ich mir noch so einen kleinen Epilog gewünscht, denn ich bin ziemlich neugierig, wo Russell und Elaine zukünftig leben werden. Und ob Becky und David wirklich gemeinsam zur Uni gehen...


    Liebe Grüße
    dubh

  • Wow, was für eine Ende!


    Wieder zeigen sich deutlich Parallelen zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
    Rhygin tötet Jack und Gerald, und schiebt die Schuld auf den Sklaven, Jason tötet Jerry und will Russell hängen und die Schuld dann Wayne geben, auch er wird von ihm umgebracht.
    Ich hätte nicht gedacht, dass er von sich aus die Ehefrauen Russells getötet hat. Nur um irgendwann Herr auf der Plantage zu werden.
    Alicia war also nur eine tragische Figur in der Geschichte, jetzt tut sie mir wieder richtig leid. Als sie sich dazu entschließt Jason zu heiraten, um endlich Ruhe zu finden und von den Drogen loszukommen, entpuppt dieser sich als irrer Mörder.
    Richtig schön fand ich, dass Becky und Elaine sich ausgesprochen haben und ein ganz neues Mutter-Tochter Verhältnis beginnen können.
    Ob beide irgendwann auf der Plantage in Jamaika leben werden. Ich dachte eigentlich, dass Elaine gleich bleiben würde, da die düstere, bedrohliche Stimmung, die sie immer gespürt hat, jetzt fort ist.
    Warum jetzt der Fluch gebrochen wurde, habe ich nicht ganz verstanden, aber ich finde es toll.
    Die Wahrheit über Louisa wissen ja nur die Leser, Elaine kennt ja nur den Brief.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ich fand, das Buch hat einen tollen Spannungsbogen aufgebaut und hat doch einige überraschende Wendungen genommen.
    Ich mag auch Bücher mit zwei Handlungssträngen in verschiedenen Zeiten sehr gerne. Beide Zeiten fand ich spannend geschildert und ich kann hier nicht sagen, welche Zeit mir besser gefallen hat.

  • Ich habe das Buch auf der gestrigen Anreise nach Dresden ausgelesen. Ein schöner Zeitvertreib für eine langweilige Autofahrt. ;)


    Ich habe ja nun die ganze Zeit geglaubt, dass Alicia die Böse in unserer Geschichte ist, aber da hat mich die liebe Frau Autorin an der Nase herumgeführt. Jason ist ja schon sehr krank, dass er das getan hat, nur weil er schon immer gern im Herrenhaus leben wollte. Heftig, zumal ich ihn überhaupt nicht auf der Liste der Verdächtigen hatte. Aber so kann es gehen...


    Die Ereignisse um Kalinda haben mich ja echt verstört. Ich glaube an ihrer Stelle hätte ich ganz genauso gehandelt, denn wie soll man nach solchen Erlebnissen weiterleben und damals gab es ja so etwas wie Psychologen noch nicht.


    Russell habe ich ansonsten auch recht schlecht eingeschätzt, aber ich glaube leider eher selten an das Gute im Menschen. Umso schöner, dass sich meine Vermutungen nicht bestätigt haben und Russell doch der Liebe und Nette ist. Ich gönne es Elaine.


    Abschließend kann ich nur sagen, dass mir das Buch gut gefallen hat. Die Rezension zum Buch erfolgt in den nächsten Tagen.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Alicia hätte ich vielleicht eher zugetraut das sie etwas schreckliches tut. Letztendlich hat sie jetzt alle gerettet. Alicia war igrnedwie eine wirklich tragische Figur in dieser Geschichte. Das richtige Glück konnte sie nie finden.....


    Ja Alicia war hier wirklich eine sehr tragische Figur, die zumindest ich total falsch eingeschätzt habe. Dass sie dann noch die Retterin war, hat sie wirklich in ein anderes Licht gerückt.



    Lousia war es, die den Fluch ausgesprochen hat, der kein Glück mehr zugelassen hat. Er hat sich wirklich bewahrheitet. Alles Glück hat sich in Unglück verwandelt und wirklich Liebe hat es nicht mehr gegeben. Nun ist der Fluch hoffentlich gebrochen. Vielleicht weil eine Nachfahrin von Lousia nun ihr Glück mit einem Nachfahren von Gerald findet......


    Das mit dem Fluch fand ich spannend. In Büchern lese ich so etwas ja gern, im wahren Leben kann ich jedoch nicht daran glauben, dafür bin ich zu pragmatisch. :-[

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Ich habe ja nun die ganze Zeit geglaubt, dass Alicia die Böse in unserer Geschichte ist, aber da hat mich die liebe Frau Autorin an der Nase herumgeführt. Jason ist ja schon sehr krank, dass er das getan hat, nur weil er schon immer gern im Herrenhaus leben wollte. Heftig, zumal ich ihn überhaupt nicht auf der Liste der Verdächtigen hatte. Aber so kann es gehen...


    Ich dachte, er könnte mit den Verbrechen etwas zu tun haben, aber ich war der Meinung, dass er aus Liebe zu Alicia gehandelt hätte, dass er Alicia irgendwie hörig gewesen wäre.
    Aber um im Herrenhaus zu leben?? Verrückt!




    [size=5pt][/size]Zitat repariert. LG dubh


  • Mmmmh, so schnell war ich doch gar nicht. Aber nun bin ich doch alleine fertig :(


    Mir hat das Buch super gut gefallen.


    Das freut mich :-)


    Zitat

    Und ganz ehrlich. Ich hatte mal ganz kurz bei einem Satz am Anfang des Abschnittes überlegt ob Jason nicht so nett ist wie er tut. Alicia erwähnte, das Jason schon als Kind gerne im Herrenhaus gewohnt hätte. Da habe ich mich gefragt ob sich bei ihm seit seiner Kindheit vielleicht einiges an Neid aufgestaut hat.


    Ja, da wurde das absichtlich dort so eingestreut.


    Zitat

    Aber dann habe ich es wieder verworfen.


    Gut so :-) Denn so ganz sicher sollte man hier noch nicht sein.



    Zitat


    Lousia war es, die den Fluch ausgesprochen hat, der kein Glück mehr zugelassen hat. Er hat sich wirklich bewahrheitet. Alles Glück hat sich in Unglück verwandelt und wirklich Liebe hat es nicht mehr gegeben. Nun ist der Fluch hoffentlich gebrochen. Vielleicht weil eine Nachfahrin von Lousia nun ihr Glück mit einem Nachfahren von Gerald findet......


    Ja, das war der Gedanke dahinter - dass sich Vergangenheit und Zukunft wie in einem Kreis des Schicksals schließen und den Fluch dann endgültig auflösen.


    Herzlich,
    Eva

  • Das war auf jeden Fall sehr gut gemacht. Ein bisschen Rätseln bis zum Schluß und dann eine plausible Aufklärung.....




    Zitat von nicigirl85


    Das mit dem Fluch fand ich spannend. In Büchern lese ich so etwas ja gern, im wahren Leben kann ich jedoch nicht daran glauben, dafür bin ich zu pragmatisch. :-[


    Ich lese so etwas in Romanen auch sehr gerne. Im wirklichen Leben glaube ich da auch eher nicht dran :)

  • Ich lese so etwas in Romanen auch sehr gerne. Im wirklichen Leben glaube ich da auch eher nicht dran :)


    Ich glaube auch nicht dran, aber in Büchern und Filmen liebe ich Flüche (zB in Fluch der Karibik: Die ganzen Seeleute, die wegen Stiefelriemen-Bill's Fluch bei Mondlicht als Skelette rumlaufen müssen) :-)


    Auch wenn man eigentlich weiß, dass es so was nicht gibt, wird man trotzdem immer von einer abergläubischen kleinen Scheu davon abgehalten, andere zu verfluchen, egal wie sehr sie es verdient hätten. Denn es könnte ja wirklich mal was passieren. Und wer würde dann nicht anfangen insgeheim zu grübeln, ob es wirklich hundertprozentiger Zufall war ...


    Herzlich,
    Eva

  • Elaine ist ja ein ziemlich perfekter Mensch - sie sieht toll aus, beherrscht ihren Job und die meisten Leute scheinen sie zu mögen. Nur mit ihrer Tochter kriegt sie es irgendwie nicht auf die Reihe... ::) Dass es sie gewundert hat, dass Becky ihr nicht berichtet hat, was sie über ihren Vater in Erfahrung gebracht hat, fand ich schon harter Tobak. Immerhin reden die beiden ja auch sonst nicht wirklich miteinander, da war das wohl alles andere als überraschend....


    Alicia entwickelt sich in diesem Abschnitt ja radikal! Dass sie das Feuer in Elaines Zimmer gelegt hat, ist krass, aber nicht wirklich überraschend. Doch als sie dann mit dem Gewehr durch die Nacht gelaufen ist, habe ich mir wirklich Sorgen gemacht. Bei ihrer emotionalen Instabilität kam sie mir vor wie ein Pulverfass mit einer extrem Lunte! Dass ausgerechnet sie letzten Endes Elaine und Becky das Leben gerettet hat, war eine ziemliche Überraschung.


    Jason war also der Bösewicht. Gut, das zeichnete sich zunehmend ab. Hellhörig bin ich spätestens geworden, als er Alicia bei jeder sich bietenden Gelegenheit mit Tabletten aus seiner Hosentasche versorgt hat. Bei aller möglichen Ko-Abhängigkeit habe ich mich gefragt, warum er das Zeug ständig mit sich rumträgt (ohne selbst anscheinend Schmerzen zu haben) und konnte es mir nur damit erklären, dass er auf diese Weise versucht hat, Alicia an sich zu binden.
    Doch was ist das Motiv für seine vielzähligen Mordtaten? Wahnsinn allein greift mir hier zu kurz. Kontrollwahn und der übermäßige Wunsch die Plantage zu besitzen auch. Was war also der wahre Hintergrund dafür, dass er seit Jahren Menschen ermordet?


    Was im "damals" passiert, ist natürlich auch krass. Dass Rhygin nicht zu trauen war, war klar. Aber dass sich Kalinda letzten Ende selbst tötet, hat mich dann doch überrascht. Und Judith - mit einem Fluch belegt - bleibt also auf der Plantage zurück, während Louisa in Rudds Armen ihr spätes Glück findet. Ein wahres Happy Ende (für diesen Erzählstrang sieht anders aus.


    Dafür gelingt es dann ja im "Jetzt". Alle Paare finden sich, die Bösen werden bestraft (oder - in Alicias Fall - therapiert) und der Fluch wird durch die Geschehnisse aufgehoben - wie praktisch. ;D


    Als kleiner Wehmutstropfen bleibt für mich dennoch, dass ich zuletzt Jasons Motiv für seine Taten nicht wirklich nachvollziehen konnte...


  • Alicia erwähnte, das Jason schon als Kind gerne im Herrenhaus gewohnt hätte. Da habe ich mich gefragt ob sich bei ihm seit seiner Kindheit vielleicht einiges an Neid aufgestaut hat. Aber dann habe ich es wieder verworfen. Und dann war er es doch....... :)


    Trotzdem erscheint mir Neid als Motiv für seine Taten als zu geringfügig. Irgendwas (pathologisches?!) muss da doch nicht gewesen sein...?!



    Richtig schön fand ich, dass Becky und Elaine sich ausgesprochen haben und ein ganz neues Mutter-Tochter Verhältnis beginnen können.


    Das wurde ja auch aller höchste Zeit!!! :P


  • Trotzdem erscheint mir Neid als Motiv für seine Taten als zu geringfügig. Irgendwas (pathologisches?!) muss da doch nicht gewesen sein...?!


    Der größter Antrieb war sicher seine enttäuschte Liebe - er wollte Alicia für sich haben, seit er ein Junge war, aber er war nie gut genug für sie.
    Er stand immer im Abseits, bildlich auch dadurch symbolisiert, dass er im Verwalterbungalow lebte. Alicia blieb immer ein Stück außerhalb seiner Reichweite. Er hat sich mit Swift Great House identifiziert, aber es war nie wirklich sein Zuhause. Russell hatte alles unter sich, einschließlich der Nähe von Alicia, die ihren Bruder viel mehr brauchte als Jason.
    Und pathologisch waren Jasons Zustände sicherlich auch, was sich auch aus den ziemlich heftigen Erlebnissen mit seiner Mutter und seinem Stiefvater erklärt, da ging wohl schon in seiner Jugend viel in ihm kaputt. Sprach die Hobbypsychologin, die sich gerade mal schnell notiert, dass sie solche Sachen beim nächsten Buch genauer herausarbeiten sollte, weil sich Motive ja eigentlich selbst erklären sollten :-)


    Herzlichen Wochenendgruß,
    Eva

  • Ich muss gestehen, ich hab das Buch einfach so durchgelesen und konnte mich nicht zum Unterbrechen und Posten zwingen. Aber ich bin natürlich neugierig, was ihr so geschrieben habt und lese mir die Beiträge jetzt mal durch! Rezension folgt natürlich auch noch.



    Kalinda hat sich selbst umgebracht. Ich hatte nicht mal daran geglaubt das Rhygin sie bis zu Jack bringt. Was für ein teuflischer Plan. Ich sage es ja nicht gerne, aber letztendlich hat er dann doch bekommen was er verdient hat.


    Rhygin habe ich auch nicht getraut, dennoch aber bis zuletzt gehofft, dass Kalinda einen Ausweg findet - und nicht nur den in den Tod.



    es war tatsächlich Jason! Einfach nur, weil er den unbändigen Willen hatte, einmal der Herr von Swift Great House zu sein... Unfassbar, wie krank dieser Typ ist. :o


    Dass er nicht ganz sauber ist, hatte ich während der Lektüre schon mal kurzfristig angenommen, aber das Ausmaß hatte ich nicht erwartet :o
    So unsympathisch mir Alicia die meiste Zeit hindurch war, gegen Ende handelt sie einmal richtig und erledigt diesen grauenvollen Typen. Aber es tut mir dann auch irgendwie leid für sie, dass sie erkennen muss, mit wem sie da beinahe ihr Leben verbracht hätte. Hoffentlich hat sie nun endlich den Anstoß gefunden, ihr Leben in den Griff zu bekommen!



    Elaine ist ja ein ziemlich perfekter Mensch - sie sieht toll aus, beherrscht ihren Job und die meisten Leute scheinen sie zu mögen. Nur mit ihrer Tochter kriegt sie es irgendwie nicht auf die Reihe... ::) Dass es sie gewundert hat, dass Becky ihr nicht berichtet hat, was sie über ihren Vater in Erfahrung gebracht hat, fand ich schon harter Tobak. Immerhin reden die beiden ja auch sonst nicht wirklich miteinander, da war das wohl alles andere als überraschend....


    Naja, ich hatte es so verstanden, dass sie vorher ein ganz normales Mutter-Tochter-Verhältnis gehabt haben. Und da hätte Becky ja auch trotz Enttäuschung anders reagieren und ihre Mutter ansprechen können anstatt das alles jahrelang in sich reinzufressen. Aber das sagt sich natürlich leicht, wenn man die Teenagerjahre glücklicherweise schon lange hinter sich hat ;D

  • Auch wenn bereits klar war, dass es das Schicksal mit Kalinda und Jack nicht gut meinte, war deren Ende ziemlich traurig. Jason will Alicia gar nicht helfen, sonst würde er ihr keine Tabletten besorgen. Die beiden werden tatsächlich davon der Alten dabei überrascht, während sie Sex hatten. Wie peinlich ist das denn?


    Ich fand es gut, dass Becky ihrer Mutter erzählte, dass sie den Namen ihres Vaters kennt. David scheint Bevky wirklich gern zu haben.


    Irgendwie komme ich mit dem Lesennicht so recht voran. Ich lese deutlich langsamer als sonst

  • Nur kein Stress, es gibt ja kein Zeitlimit oder so!


    Herzlich,
    Eva


    Mir hatten noch 14 Seiten gefehlt. Das 46. Kapitel hat es in sich. Jasons Machenschaften werden aufgeklärt und Elaine und Becky kommen sich endlich näher.


    @ Dsni: so ging es mir auch aber Rhyg hätte es sicher nie geduldet, dass er eine Miteisserin hat, die beobachtet hat, wie er jemanden umgebracht hat.

  • Suse

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