Vegan im Alltag & Bilder(galerie)

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  • Ich weiß es nicht 100%ig aber ich kann es mir vorstellen, dass es so ist.


    Bei Leinsamen wird empfohlen 150 ml Flüssigkeit zu trinken pro 1 EL Gold-Leinsamen.
    Das Aufquellen ist ja generell gewünscht (das ist ja das was satt macht) aber man muss halt aufpassen, dass man ausreichend Flüssigkeit hinterherschüttet, damit das Zeug eben nicht dem Körper Wasser entzieht sondern Wasser vorhanden ist das aufgenommen werden kann.


    Chia quillt aber viel mehr als Leinsamen, von daher muss man wohl auch mehr Flüssigkeit zu sich nehmen.

  • Das mit der Blutverdünnung wollte ich gerade schreiben. Ich muss während meiner Schwangerschaft Blutverdünnungsmittel nehmen um der Gefahr einer Thrombose vorzubeugen. Chia Samen würden diesen Effekt verstärken und könnten in meinem Fall sogar schädlich sein.


    Allerdings kenne ich viele menschen die auf die Samen schwören und sie täglich nehmen und auch abgenommen haben. Ob das aber an der generellen Umstellung ihrer Essgewohnheiten oder tatsächlich nur an den Samen liegt kann ich nicht sagen.

  • Sie meinte, das würde wie Fischeier aussehen ;D


    Ich befürchte, dass das der Grund ist wieso ich gar nicht auf die Idee komme die Chia-Samen zu probieren.
    Vermutlich würde ich mich Deiner Tochter anschließen müssen was die Optik betrifft. :o

  • Ich befürchte, dass das der Grund ist wieso ich gar nicht auf die Idee komme die Chia-Samen zu probieren.
    Vermutlich würde ich mich Deiner Tochter anschließen müssen was die Optik betrifft. :o


    Ich persönlich finde die Chia-Konsistenz überhaupt nicht schlimm, aber ich weiß, dass einige das nicht so mögen. Das kann man dann leider wirklich nicht ändern. Eigentlich aber schade, weil Chia so geil ist! 8)

  • Hallo,
    in meiner Familie gehen die Meinungen über Chia-Samen und die verschiedenen Rezepte auch auseinander. Ich mag sie, aber auch nicht jedes Rezept. Ich habe ein leckeres Rezept mit Kaffee und Schoko, das könnte es fast jeden Tag geben. Mein Freund mag sie gar nicht, egal in welcher Form. Und meine Schwester verwendet sie oft. Ins Müsli, als Drink, Gel oder auch ins Brot.


    Jeder so wie er mag.
    Was mich nur wundert. Am Anfang habe ich sie nur übers Internet bekommen. Und jetzt bekomme ich sie fast überall.



    Gruß Lena


  • Nun, irgendwie sind die ja jetzt "Mode", oder ? Da versucht dann jeder auf den Zug aufzuspringen (und sie anzubieten).


    Ich bin total froh, dass es dir überall gibt, weil ich nicht mehr ohne Chia sein will ;D Aber im Ernst, das ist ja mit vielen Lebensmittel so. Von Matcha, Acai oder gepopptem Amaranth hat man hier bis vor wenigen Jahren auch nix gesehen. Es freut mich, dass immer mehr gesunde Lebensmittel besser verfügbar werden, von daher ist mir das am Ende auch egal, ob das gerade in ist oder nicht. Wenn gesund Leben in ist, dann ist das super 8)

  • Wobei ich mich oft frage, ob es notwendig ist, ein Lebensmittel über mehrere Ozeane zu uns herzukarren, auch wenn einheimische Lebensmittel das Gleiche können/beinhalten. Und die Auswirkungen muss man auch im Auge behalten, siehe Quinoa - das kommt mir nicht mehr in die Küche.


    Aber das ist ein anderes Thema. :)


  • Und die Auswirkungen muss man auch im Auge behalten, siehe Quinoa - das kommt mir nicht mehr in die Küche.


    Ja, die Informationen über die Folgen des stark zugenommenen Quinoas haben mich damals auch sehr schockiert. Bis dahin hatte ich sehr gerne zu diesem Samen gegriffen, heute kommt er mir nur sehr selten auf den Tisch. Gerade für Menschen mit Glutenunverträglichkeit ist das eine tolle Alternative, auch deshalb sind die Entwicklungen in den Anbauländern besonders traurig.


  • Wobei ich mich oft frage, ob es notwendig ist, ein Lebensmittel über mehrere Ozeane zu uns herzukarren, auch wenn einheimische Lebensmittel das Gleiche können/beinhalten. Und die Auswirkungen muss man auch im Auge behalten, siehe Quinoa - das kommt mir nicht mehr in die Küche.


    Aber das ist ein anderes Thema. :)


    Hm, ich finde gar nicht, daß das ein anderes Thema ist...
    Ich denke, sich bewußt zu ernähren hat eben auch mit solchen Dingen zu tun.
    Bzw ist es natürlich immer die Frage, welche "Leitlinien"man hat.


    Sich vegan zu ernähren ohne sich um irgendwelche menschlichen, umweltpolitischen oder sonstigen Aspekte - das geht natürlich auch.
    Und wenn man sich zB aus gesundheitlichen Gründen vegan ernährt, ist es ja auch klar, daß der Fokus darauf liegt und nicht zB beim ökologischen Fußabdruck.


    Aber kein Tierleid verursachen zu wollen einerseits und dann Menschenleid zu ignorieren andererseits passt nicht, oder !?


    (Also, ich meine das ganz allgemein, nicht irgendwen hier aus unserer Runde !!!!!!! Ich kenne ja Eure "Leitlinien" gar nicht !!!)

  • Zitat

    Aber kein Tierleid verursachen zu wollen einerseits und dann Menschenleid zu ignorieren andererseits passt nicht, oder !?


    Ich stimme dir zu. Was das anbelangt haben wir hier in der Lese/Kochrunde ja schon Einiges diskutiert. Palmöl, Quinoa... da gibt es bestimmt noch mehr. Vielleicht sollte man ganz auf Produkte aus diesen Ländern verzichten (da wäre die Speisekammer aber relativ leer).

  • Vielleicht sollte man ganz auf Produkte aus diesen Ländern verzichten (da wäre die Speisekammer aber relativ leer).


    Da kann ich nicht zustimmen.
    Ich achte sehr auf das Herkunftsland der Lebensmittel, auch wenn mir das die Hersteller nicht leicht machen, oft steht nur "Nicht-EU" auf der Packung. Da kann man sich dann ausmalen, wieviele Kilometer zwischen mir und den Anbaugebiet liegen. Man muss ziemlich viel lesen, aber es lohnt sich. Hier wird mehr angebaut, als man denkt. Ich war auch überrascht, rote Bohnen aus Thüringen zu finden, aber die habe ich dann gerne gekauft.
    Bei Kaffee wird's natürlich schwierig - von der Droge konnte ich mich noch nicht lösen und für ein Gewächshaus habe ich keinen Platz. ;)

  • Da kann ich nicht zustimmen.
    Ich achte sehr auf das Herkunftsland der Lebensmittel, auch wenn mir das die Hersteller nicht leicht machen, oft steht nur "Nicht-EU" auf der Packung. Da kann man sich dann ausmalen, wieviele Kilometer zwischen mir und den Anbaugebiet liegen. Man muss ziemlich viel lesen, aber es lohnt sich. Hier wird mehr angebaut, als man denkt. Ich war auch überrascht, rote Bohnen aus Thüringen zu finden, aber die habe ich dann gerne gekauft.
    Bei Kaffee wird's natürlich schwierig - von der Droge konnte ich mich noch nicht lösen und für ein Gewächshaus habe ich keinen Platz. ;)


    Wenn man sich schon damit befasst, sollte man eigentlich nur lokale Produkte der Saison kaufen, und das bedeutet nun mal, dass die Palette eingeschränkt ist. :)


  • Wobei ich mich oft frage, ob es notwendig ist, ein Lebensmittel über mehrere Ozeane zu uns herzukarren, auch wenn einheimische Lebensmittel das Gleiche können/beinhalten. Und die Auswirkungen muss man auch im Auge behalten, siehe Quinoa - das kommt mir nicht mehr in die Küche.


    Aber das ist ein anderes Thema. :)


    Ich finde nicht, dass das ein ganz anderes Thema ist. :)
    Toll, wenn Du da konsequent bist.Ich bewundere das immer. Ich versuche auch, darauf zu achten. Aber ich verbanne jetzt nicht alles ... ich bin da vielleicht einfach zu faul, die zeit zu investieren, geb ich zu. Aber es gibt wirklich keinen Grund Äpfel aus Neuseeland zu kaufen! Bio Bananen und Fair Trade Kaffee sind aber eben nunmal trotzdem von weit her. Ich weiß - man könnte drauf verzichten ... da bin ich schwach.

  • Mir ist es durchaus wichtig, dass ich alle möglichen frischen Lebensmittel möglichst regional kaufe - zum Beispiel kaufe ich keine italienischen Kartoffeln oder neuseeländischen Äpfel. Zudem versuche ich auch saisonal zu kaufen, sprich keinen Spargel im Februar oder Kürbis im Sommer. Selbst wenn die Produkte bio sind - dass sie als verderbliche Ware um den halben Globus gekarrt werden, möchte ich nicht.
    Aber es gibt Produkte, auf die ich nicht verzichten möchte: beispielsweise Kaffee, Orangen oder Bananen. Hier versuche ich dann wenigstens, möglichst fair zu kaufen. Oder Dosentomaten! Für mich ein unverzichtbares Produkt und zwar das ganze Jahr. Hier ist es mir wichtig, keine Tomaten aus China zu kaufen, da ich über die Produktion dort mal einen Bericht gesehen habe... :o Auf den Dosen steht immer, woher die Tomaten stammen und da achte ich auf Italien.
    Was soll ich sagen? Man wird sich leider nie vollkommen korrekt ernähren können, da unsere Welt nun mal vom Geschäftemacher lebt. Man kann nur versuchen, möglichst zu vermeiden, dass es allzu viele Verlierer bei dieser Kette gibt. Wenn man auf Saison achtet und regionale Lebensmittel bevorzugt, dann ist schon viel gewonnen und man kann sich auch mal fair gehandeltes Quinoa oder Chiasamen (oder was man gerne mag) leisten.