05: Seite 243 bis Ende (Kapitel 26 bis Ende)

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  • Oh ein Kapitel von Patrick, wow.
    er ist echt doof, nimmt das mit Sarah ein bisschen zu ernst und auch das er Josh hinterher fährt und an Drogen denkt und was er dann machen möchte, ist schon dumm. Auch das es wohl nichts bringen würde, wenn es so wäre. Sie würde sich nicht zurück zu ihm begehen, sondern sich den nächsten suchen... Und dann sieht er Sarah und Josh knutschen. Na selber Schuld.
    Und dann folgt er den beiden weiter und meint, dass die Beiden aus einen Narren machen. Und das will er jetzt ansprechen. Na denn Patrick, mach dich mal peinlich.


    Warum Josh in der Realität bleiben will, damit die 3 ein schönes Leben haben, ist ein wenig einfach von Josh gedacht. Denn in seiner Realität sind sie immer noch tot und selbst wenn er weggeht, leben sie immer noch ihr Leben weiter.


    Ok, Sarahs Gedanken wegen Patrick kann ich nachvollziehen, aber da ich mehr weiß, ärgern mich diese Gedanken nur. Sie hätte ihm das angetan. Er ist ein eigener Mensch, keiner hat ihn zu dem gezwungen, was er gemacht hat. Grrr... Denn Patrick hat durch seine blinde Liebe einfach unachtsam gehandelt und ist dem Tanklaster vor die Füße gelaufen... Auch das sie ihn betrogen hätte... Laut ihrer Realität waren sie getrennt. Äh ne, das geht nicht in meinen Kopf. Und dann erkennt sie es, aber auch ziemlich schnell...


    Das Ende finde ich ok. Sie trifft also ihn in einer anderen Realität und er weiß nichts von ihr.. Ok...


    Wisst ihr was ich gedacht habe. Was passiert, wenn das Café in einer Realität nicht steht. Kommt sie dann da nicht hin, da das Café nicht da ist oder kommt sie dann da nicht wieder weg. Oder ist das Café nicht wichtig, sondern der Ort. Also wenn da was anderes wäre, wäre es auch nicht schlimm?

  • Ich denke, ich weiß jetzt warum, Sarah am Anfang des Buches so betont oberflächig daher kommt, damals gab es nichts Wichtigeres, als die Sorge um die Bauchfalte, das Essen, die Schule, was anziehen, die Freundin.. im Laufe des Buches ändert sich das schnell, eine Einzige Sache passiert und nichts ist mehr wie vorher..Prioritäten verlagern sich und irgendwann wünscht man sich nichts mehr, als die allgemeinen "Sorgen", wo das Leben noch schön und geradlinig verlief..
    (War am Anfang nicht auch etwas mit einer Ohrfeige, sprich 5 Fingerabdruck auf der Backe? Befindet sich Sarah in einer Schleife?)
    Patrick ist nicht wirklich der harmlose Typ, er fällt von einem Extrem ins andere..Erst will er Sarah erschiessen, dann verfolgt er Josh und will ihn auch gleich etwas anhängen und ist bereit sofort die Polizei zu rufen, um Josh auszubooten, dann stalkt er ihn und verursacht folgenschweren Unfall, er war nur noch auf Rache aus, das Schicksal schlug kräftig zurück. Diesmal sollte sie sich keine Schuld geben, sie ist nicht verantwortlich für Patricks Dummheiten..Sie tut es dennoch und Josh versteht es auch noch falsch..Im Krankenhaus ist Patrick geläutert, in seiner schwächsten Stunde wird er plötzlich stark..Das gibt auch Sarah wieder Motivation.
    Diese letzte Realität war zwar ok für Sarah, aber für Josh war es eine hoffnungslose Realität, alle seine Freunde tot, Mr Johannsen krank und dann meinte er noch Sarah gehen lassen zu müssen, wäre der Unfall nicht gewesen, er wäre in dieser Welt geblieben um es zu ertragen.
    Erst wenn keiner mehr da ist, um den man sich Gedanken machen muß, ist man frei, es ist zwar traurig, aber auch eine "Wahrheit"..
    Kein "Apfel", keine "Tante Gucki"..da muß einiges danebengelaufen sein, der Vergnügungspark ist abgerissen, warum nicht wieder aufgebaut..? Kriege dort und da..so manche Veränderungen hätte ich gerne genauer beschrieben bekommen, aber, das war ja eh nur ein Schmankerl am Rande..
    Mir hat das Buch wirklich gut gefallen.


  • Das Ende finde ich ok. Sie trifft also ihn in einer anderen Realität und er weiß nichts von ihr.. Ok...


    Wisst ihr was ich gedacht habe. Was passiert, wenn das Café in einer Realität nicht steht. Kommt sie dann da nicht hin, da das Café nicht da ist oder kommt sie dann da nicht wieder weg. Oder ist das Café nicht wichtig, sondern der Ort. Also wenn da was anderes wäre, wäre es auch nicht schlimm?


    Ja, das war seltsam, das hiesse, er wäre auch noch nie gesprungen? Dieses Mal erzählt Sarah die verrückte Geschichte..
    (übrigens, sie hätte sie nicht ihrer Mom erzählen sollen, klar, das sie denkt, ihre Tochter muß zu "Dr Freud"..)
    --
    Das mit dem Cafe habe ich mr auch schon überlegt, aber ihr einziger Trigger ist das zerbrochene Glas, sie sollte nie auf einen Polterabend gehen..
    ::)

  • Ach ja, was ich wirklich gruselig fand, war Lorenzo, als er sagte, er wolle Physik studieren..
    :o
    Wer weiß, was der in der Zukunft erfindet, an der Stelle bekam ich eine Gänsehaut..
    (auch ein Widerspruch, welcher Footballspieler studiert Physik..)
    ;)

  • Ja, das war seltsam, das hiesse, er wäre auch noch nie gesprungen? Dieses Mal erzählt Sarah die verrückte Geschichte..
    (übrigens, sie hätte sie nicht ihrer Mom erzählen sollen, klar, das sie denkt, ihre Tochter muß zu "Dr Freud"..)
    --
    Das mit dem Cafe habe ich mr auch schon überlegt, aber ihr einziger Trigger ist das zerbrochene Glas, sie sollte nie auf einen Polterabend gehen..
    ::)


    Ich würde ja gerne mal wissen, wenn sie das wann anders macht, wo anders, geht das denn auch?
    Und wenn ich die Annahme hätte, das der Moment in anderen Realitäten gleich ist, heißt dass das sie nur im Café ist und vielleicht sogar alleine ist und das Glas umstößt?

  • Am Ende kommt dann auch noch Patrick zu Wort, was mich ein wenig gewundert hat. Denn für mich hat er eher eine Nebenrolle gespielt. Aber letztendlich ist er ja dann der Grund, warum Josh Sarah verlässt. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, dass er für Sarah auf einmal so wichtig war. Wichtiger als Josh. Klar hat er ein Bein verloren, aber war doch nicht ihre Schuld. Sie kann dann zwar alles mit ihm klären, aber Josh ist weg. Blöd!


    Sarah reist also 3 Monate lang jeden Tag in eine andere Realität??? Das kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Und dass die beiden sich dann am Ende in irgendeiner Realität treffen und er sie nicht kennt, hat mir nicht gefallen. Und verstehen konnte ich es auch nicht. Ich habe mit Zeitreisen ja schon so meine Probleme. Aber mit diesen Realitätenwechseln komme ich noch weniger klar.

  • Wisst ihr was ich gedacht habe. Was passiert, wenn das Café in einer Realität nicht steht. Kommt sie dann da nicht hin, da das Café nicht da ist oder kommt sie dann da nicht wieder weg. Oder ist das Café nicht wichtig, sondern der Ort. Also wenn da was anderes wäre, wäre es auch nicht schlimm?


    Also das ist wirklich eine gute Frage. Ich würde jetzt einfach sagen, das sie dann wahrscheinlich gar nicht dort landen würde.

  • Ich finde es Schade, das Josh sich am Ende nicht an Sarah erinnert. Ich hätte mir gewünscht das beide zusammen in einer Welt landen in der beide zufrieden sind.
    Patrick war für mich ein Charakter, der sein Wesen immer am stärksten verändert hat.



    Am Ende kommt dann auch noch Patrick zu Wort, was mich ein wenig gewundert hat. Denn für mich hat er eher eine Nebenrolle gespielt. Aber letztendlich ist er ja dann der Grund, warum Josh Sarah verlässt. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, dass er für Sarah auf einmal so wichtig war. Wichtiger als Josh. Klar hat er ein Bein verloren, aber war doch nicht ihre Schuld. Sie kann dann zwar alles mit ihm klären, aber Josh ist weg. Blöd!


    Aber sie hat wohl Schuldgefühle ihm gegenüber. Vielleicht ähnlich wie Josh gegenüber seinen Freunden.

  • Ich habe gestern Abend das Buch beendet, aber meine Meinung konnte das Ende leider nicht mehr positiv beeinflussen.


    Dani hatte also Recht mit dem umstürzenden Wasserglas. Fragt sich nur, ob es dazu dann noch das Cafe braucht (vermute ich mal, wo ich mich dann frage was jetzt ist wo es das Cafe nicht mehr gibt)?


    Hier gingen mir nun wirklich alle Protagonisten auf die Nerven. Patrick verfolgt Sarah und Josh vor Eifersucht. Wie kann ich in seinem Alter ohne zu gucken die Straße überqueren? Da habe ich dann auch kein Mitleid, dass er ein Bein verloren hat. Noch viel seltsamer aber Sarah, die sich an dem Unfall die Schuld gibt. Wieso? Kann sie etwas dafür, wenn Patrick blind über die Straße rennt? Wohl kaum. Und dass sie gleich zu ihm hin rennen musste, was auch unnötig und übertrieben.


    Josh fand ich ja bisher immer sehr gut, aber auch hier fiel er mir negativ auf. Überstützt springt er in die nächste Realität. Warum handeln eigentlich alle so impulsiv, anstatt erst einmal die Sache zu klären? Das Einzige was mir gut gefallen hat war, dass er Sarah rettet und somit leider die Realität verlässt, in der seine Freunde leben. Das zeigte wie wichtig Sarah ihm ist.


    Dann gab es für mich drei Szenen, die in meinen Augen unlogisch oder unrealistisch waren.


    1. Szene: Patrick verfolgt unsere beiden mit dem Auto, auf der normalen Strecke gibt es Stau und Josh und Sarah benutzen einen Umweg, um zum Hafen zu kommen. Wie kann Patrick da wissen, dass wenn die beiden 1 Mal links abbiegen, dass sie zum Hafen wollen? Die normale Strecke wäre doch die gewesen, auf der sie sich befunden haben oder nicht? Sie sind doch nur aufgrund des Staus von der Straße runter und haben den anderen Weg, der sicher ein Umweg ist gewählt. Also woher weiß Patrick das dann?


    2. Szene: Sarah haut von zu Hause ab, klettert durchs Fenster und hangelt sich an der Dachrinne runter. Geht das wirklich? Wir haben zwar Fallrohre aus Metall, aber ich kann mich da nicht runter hangeln, denn da gibt es nichts wo man sich dran festhalten kann, also wie soll das gehen?


    3. Szene: Sarah will Patrick im Krankenhaus besuchen, aber die Schwester sagt, dass er nur wenig Besuch bekommen darf und das nur von den Eltern und sehr engen Verwandten. Sie behauptet seine Freundin zu sein und zack kommt sie durch. Ich denke nicht, dass das im Krankenhaus so lasch gehandhabt wird…


    Das Ende konnte mich dann auch nicht überzeugen. Sarah macht also das was Josh vor ihr gemacht hat. Sie reist durch die Realitäten um Josh zu finden und als sie ihn dann endlich hat, kennt er sie nicht und Ende. Hätten die beiden Mal vernünftig geredet, dann hätten sie in der einen Realität zusammen bleiben können. Sarah kannte Josh doch kaum, warum verlässt sie dann lieber ihre Familie, um einem Kerl hinterher zu jagen, wo sie nicht sicher ist wie sie zu einander stehen. Sehr merkwürdig.


    Über die Rezension muss ich jetzt erst einmal noch grübeln…

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Ok, Sarahs Gedanken wegen Patrick kann ich nachvollziehen, aber da ich mehr weiß, ärgern mich diese Gedanken nur. Sie hätte ihm das angetan. Er ist ein eigener Mensch, keiner hat ihn zu dem gezwungen, was er gemacht hat. Grrr... Denn Patrick hat durch seine blinde Liebe einfach unachtsam gehandelt und ist dem Tanklaster vor die Füße gelaufen... Auch das sie ihn betrogen hätte... Laut ihrer Realität waren sie getrennt. Äh ne, das geht nicht in meinen Kopf. Und dann erkennt sie es, aber auch ziemlich schnell...


    Oh Gott bin ich froh, dass ich mit meinen Empfindungen nicht alleine bin. Mich hat das so geärgert, dass sie so denkt, denn sie muss sich dafür nun wirklich nicht die Schuld geben.


    Ich muss immer daran denken, dass so ein Jugendbuch auch 12 Jährige lesen, die dann glauben, dass man an so etwas Schuld sein kann. ::) Sarah und Co sind ganz klar kein Vorbild für junge Leser...

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Aber sie hat wohl Schuldgefühle ihm gegenüber. Vielleicht ähnlich wie Josh gegenüber seinen Freunden.


    Ja aber Josh hat auch das Auto gelenkt, in dem seine Freunde gestorben sind, da kann man nachvollziehen, dass er sich die Schuld gibt, aber Sarah kann nun weiß Gott nichts dafür, dass Patrick blind über die Straße rennt, dafür ist er nun wirklich selbst verantwortlich, egal ob wütend auf Sarah oder nicht. >:(

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Ich denke, ich weiß jetzt warum, Sarah am Anfang des Buches so betont oberflächig daher kommt, damals gab es nichts Wichtigeres, als die Sorge um die Bauchfalte, das Essen, die Schule, was anziehen, die Freundin.. im Laufe des Buches ändert sich das schnell, eine Einzige Sache passiert und nichts ist mehr wie vorher..Prioritäten verlagern sich und irgendwann wünscht man sich nichts mehr, als die allgemeinen "Sorgen", wo das Leben noch schön und geradlinig verlief..


    SABO ich bewundere dich dafür, dass du dem Ganzen noch etwas Positives entnehmen kannst. Das mit der Oberflächlichkeit hatte ich schon weider verdrängt, dass Sarah da nur an ihre Optik gedacht hat.


    Von dem Punkt aus gebe ich dir recht, dass sich Sarah zumindest ein wenig verändert hat, auch wenn ich sie weder vorher noch danach mochte...

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)

  • Ich bin auch schon längst fertig, aber auch ein klein wenig enttäuscht. Das ganze Realitätswechsel-Ding wird nicht weiter erklärt. Die beiden springen durch die Realitäten und das war es dann.


    Die "künstlichen" Missverständnisse zwischen Josh und Sarah am Ende gingen mir ein wenig auf die Nerven.


    Patrick ist in der einen Realität ein von Eifersucht zerfressener Idiot, in der nächsten ein richtig toller Typ, nur leider ohne Bein, der Sarah praktischerweise gleich von sich aus "frei gibt", so dass sie dann ohne schlechtes Gewissen zu Josh laufen kann.


    Dummerweise ist der ja nun erstmal weg, weil er dachte, sie will nichts von ihm und nun muss Sarah durch die Welten hüpfen, um ihn wiederzufinden.


    Am Ende hab ich erst nicht verstanden, warum er sie nicht erkennt, aber dann wurde mir klar, dass sie jetzt zwar irgendeinen Josh gefunden hat, aber nicht den ursprünglichen. Somit ist der Josh jetzt ja auch gar nicht der, in den sie sich verliebt hat und umgekehrt. Er könnte in dieser Realität ja auch ein totaler Idiot sein, was hätte sie dann damit gewonnen, dass sie ihn gefunden hat? Wir hatten ja bei ihm und Lindsey gesehen, dass Gefühle sich nicht unbedingt durch die Realitäten retten lassen...


  • Wisst ihr was ich gedacht habe. Was passiert, wenn das Café in einer Realität nicht steht. Kommt sie dann da nicht hin, da das Café nicht da ist oder kommt sie dann da nicht wieder weg. Oder ist das Café nicht wichtig, sondern der Ort. Also wenn da was anderes wäre, wäre es auch nicht schlimm?


    Hauptsache, es gibt ein Wasserglas ;D
    Nein, ich finde deine Frage schon berechtigt, das bleibt ein wenig schwammig.



  • SABO ich bewundere dich dafür, dass du dem Ganzen noch etwas Positives entnehmen kannst. Das mit der Oberflächlichkeit hatte ich schon weider verdrängt, dass Sarah da nur an ihre Optik gedacht hat.


    Nein, dafür nicht, denn mir hat das Buch ganz gut gefallen.. :bussi:
    Das mit der Oberflächigkeit ist auch nicht negativ, jeder schaut auf seine Optik, es ist einfach der Anfang des Buches, ein Teil der Entwicklung, der die Geschichte trägt..
    (Wo gibt es einen Teenie, der das nicht tut, ich denke, oberflächlich wäre es nur in einem älterem Lebensabschnitt)


  • Ich bin auch schon längst fertig, aber auch ein klein wenig enttäuscht. Das ganze Realitätswechsel-Ding wird nicht weiter erklärt. Die beiden springen durch die Realitäten und das war es dann.


    Das hat mich auch sehr gestört. Ich gebe zu, dass man mir so etwas ganz genau erklären muss, damit ich es verstehe. Und das ist hier gar nicht passiert. Deswegen habe ich es dann einfach hingenommen, was mich aber etwas frustiriert hat.


    Die "künstlichen" Missverständnisse zwischen Josh und Sarah am Ende gingen mir ein wenig auf die Nerven.


    Wo du es schon so deutlich sagst, kann ich dir auch zustimmen. ja, nervig war es am Ende und das hat mir das Ende auch ganz schön vermiest.




    Am Ende hab ich erst nicht verstanden, warum er sie nicht erkennt, aber dann wurde mir klar, dass sie jetzt zwar irgendeinen Josh gefunden hat, aber nicht den ursprünglichen. Somit ist der Josh jetzt ja auch gar nicht der, in den sie sich verliebt hat und umgekehrt. Er könnte in dieser Realität ja auch ein totaler Idiot sein, was hätte sie dann damit gewonnen, dass sie ihn gefunden hat? Wir hatten ja bei ihm und Lindsey gesehen, dass Gefühle sich nicht unbedingt durch die Realitäten retten lassen...


    Ich sehe den Sinn nicht wirklich darin. Wäre toll, wenn Rainer etwas dazu sagen könnte, warum er so ein Ende gewählt hat.

  • Das Wasserglas ist also tatsächlich der Auslöser für den Realitätenwechsel.
    Josh entschied sich dafür, Sarah zu retten und musste somit die Realität, in der seine Freunde noch leben, verlassen. Doch er glaubt, dass Sarah sich gegen ihn entschieden hat und wechselt die Realität. Sarah bleibt allein zurück.


    Sarah erwacht in einer Realität, in der sie eigentlich tot ist. Sie versucht ihrer Mutter alles zu erzählen, doch sie glaubt ihr nicht. Ich finde das verständlich. Patrick verlor bei dem Unfall ein Bein. In dieser Realität ist er sehr nett und als Sarah ihm die Wahrheit erzählt, glaubt er ihr sogar.


    Der Epilog hat mir sehr gut gefallen und auch das offene Ende fand ich toll. Allerdings muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht bin, dass so viele Fragen offen bleiben. Ehrlich gesagt habe ich selbst jetzt so vieles nicht verstanden und kann auch gar nicht weiter darüber nachdenken ohne es noch schlimmer zu machen.


  • Warum handeln eigentlich alle so impulsiv, anstatt erst einmal die Sache zu klären?


    Das stört mich auch sehr, weil ich es einfach nicht verstehen kann.


    Oh Gott bin ich froh, dass ich mit meinen Empfindungen nicht alleine bin. Mich hat das so geärgert, dass sie so denkt, denn sie muss sich dafür nun wirklich nicht die Schuld geben.


    Auch ich habe nicht verstanden, warum Sarah Schuld sein soll. Sie hat doch gar nichts getan?



    Wo du es schon so deutlich sagst, kann ich dir auch zustimmen. ja, nervig war es am Ende und das hat mir das Ende auch ganz schön vermiest.


    Auch hier muss ich euch leider recht geben.

  • Zum Ende hin überschlagen sich ja dann die Ereignisse.


    Ganz verstehen konnte ich zwar nicht, dass Josh lieber in der Realität bei seinen Freunden geblieben wäre und seine Liebe zu Sarah geopfert hätte. Aber so weit kommt es ja dann gar nicht, da er sie vor dem Truck rettet und sie in die nächste Realität gelangen.
    Etwas irritiert war ich allerdings darüber, wieso Sarah für 3 Tage verschollen war und trotz fehlender Leiche für tot gehalten wurde.
    Für Josh erscheint diese Realität aber leider so unerträglich, dass er bereit ist schon wieder zu springen.
    Also diesen übereilten Schritt habe ich nun absolut nicht nachvollziehen können.
    Natürlich hat sich Sarah ihm gegenüber nicht gerade feinfühlig verhalten und die Emotionen von beiden lagen etwas blank, aber dann gleich so einen Schlussstrich zu ziehen … mir kam das etwas zu konstruiert vor. ;)


    Im Epilog gibt es doch noch ein Happy End für Sarah und Josh – auch wenn ich es mir etwas anders vorgestellt habe.
    Sarah ist nun tatsächlich in einer Realität gelandet, in der es Josh gibt, er ist ihr aber nie zuvor begegnet ist.
    Scheinbar sind alle Versionen der beiden in den unterschiedlichen Realitäten als eine Art Seelenverwandte füreinander bestimmt und so haben sie sich auch hier am Ende gefunden, obwohl sich Josh nicht an ihre gemeinsame Geschichte erinnern kann.
    Schön, dass sich die beiden schließlich doch zusammenkommen. ;D


    Mich irritiert allerdings die Vorstellung, dass es noch andere Versionen der Beiden gibt – so zum Beispiel der Josh, der verzweifelt nach seiner Sarah sucht … :o
    Denn so interpretiere ich mittlerweile den Prolog!


    Ich fand die Geschichte bis zum Ende hin zwar schon fesselnd, aber mir hat dann doch das gewisse Etwas gefehlt.
    Die Realitätswechsel-Thematik fand ich teilweise etwas unlogisch und die Reaktionen der Figuren leider auch nicht immer ganz nachvollziehbar.
    Schade, dass auch nicht aufgelöst wird, was denn nun die Trigger für die Realitätswechsel sind – ehrlich gesagt, habe ich das immer noch nicht ganz kapiert.
    Ist es für Sarah der Ort (das Cafe war doch nach dem Unfall total zerstört) plus Extremsituation plus umfallendes Wasserglas? ::)