1) Anfang bis Seite 87 (einschließlich Kapitel 6)

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  • Hallo liebe Brigitte, liebe Mitleser,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Fahr zur Hölle, Schatz" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders die Autorin Brigitte Kanitz - schön, dass Du unsere Runde begleitest!


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden (https://leserunden.de/forum/index.php?thread/7444.0.html) und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette (https://leserunden.de/forum/index.php?thread/7338.0.html) durch.


    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch ;)


    Wenn Ihr erst ein paar Tage später in die Leserunde einsteigen könnt, gebt bitte hier oder per PN an den Moderator kurz Bescheid.


    Es wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Viel Spaß uns allen beim Lesen und Diskutieren! :winken:




    Hier könnt Ihr zum Inhalt des ersten Abschnitts (bis Seite 87) schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Hallo Zusammen!


    Ich musste einfach schon anfangen. Ich habe richtig Lust darauf, das Buch zu lesen, denn es scheint mir richtig gut zum Sommer zu passen! Leicht, locker, lustig.
    Die ersten Seiten haben sich dann auch schnell weglesen lassen und ich habe mich schnell in der Geschichte wohlgefühlt.


    Svea und ihre Familie mag ich sehr, besonders Oma Lina! Die alte Dame ist toll, und ich glaube, sie ist alles andere als dement. Ich glaube eher, sie weiß ganz genau, was sie will und wie sie ihre Familie manipulieren kann.


    Auch die Zwillinge mag ich sehr. Sönke und Nils sind wirklich interessante Persönlichkeiten; mit zwei solcher Brüder wird es bestimmt niemals langweilig! ;D


    Alexander König mag ich eigentlich auch. Er scheint mir sehr nett zu sein. Svea mag ihn nicht, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sie ihre Meinung noch ändern wird. Ich bin gespannt darauf!


    Dass Sveas gerade frisch renovierte Wohnung geflutet wurde, ist ja richtig ärgerlich. Ich finde, sie bleibt dafür noch erstaunlich ruhig. Ich glaube, ich würde mich mehr aufregen. :-[


    Martin ist irgendwie komisch. Dass er von Svea verlangt, dass sie sich nun nach dem Ende der Beziehung wieder siezen, finde ich doch sehr seltsam. Ich glaube auch nicht, dass ich das könnte. Und dass die beiden nun trotzdem noch weiterhin miteinander arbeiten müssen, ist natürlich sicherlich auch nicht gerade einfach. Sie haben sich ja scheinbar nicht im Streit getrennt, aber trotzdem... Schön ist es bestimmt nicht.


    Die Szene mit dem alten Koffer und Sveas grauer Unterwäsche fand ich klasse. Auch die Szene, in der ihr Schlüpfer auf Papas Regenschirm hängt. ;D ;D ;D
    Oh je, was für ein Bild! Ich an Sveas Stelle wäre im Erdboden versunken. ;D


    Nun bin ich erst mal sehr gespannt, was für ein Buch Svea da gefunden hat! Werden jetzt all ihre Wünsche wahr?
    Das wünscht sich wohl jeder mal, aber ob das wirklich nur ein Segen ist? Es könnte auch nach hinten losgehen.


  • heute ist eine liebe Freundin zu Besuch gekommen. Nachdem ich mir die Fotos angeschaut habe, die sie von uns beiden gemacht hat, wünsche ich mir schlagartig weniger Falten ;D


    Ach ja, mir würden auf Anhieb auch so einige kleine Wünsche einfallen ;D
    So ein bisschen Zauberei wäre vielleicht wirklich nicht schlecht! ;D

  • Ach ja, mir würden auf Anhieb auch so einige kleine Wünsche einfallen ;D
    So ein bisschen Zauberei wäre vielleicht wirklich nicht schlecht! ;D


    Da würden mir auch ganz spontan ein paar Wünsche einfallen, nichts großes. Freue mich immer wenn dann solch ein Wunsch in Erfüllung geht, meist wenn ich gar nicht damit rechne.


    Gruß Lena

  • Es ist ja schon schlimm genug das der Freund mit einem Schluss macht, weil man ihm zu langweilig ist. Und er ist auch noch ihr Vorgesetzter im Büro. Dies ist aber kein Grund für Svea sich eine neue Arbeitsstelle zu suchen. Halt oder besser gesagt eine neue Aufgabe in ihrem Leben ist, sich die neue Wohnung schön zu machen. Dies lenkt auch ein wenig von dem Trennungsschmerz ab. Auch wenn Martin sich von ihr getrennt hat, kann sie froh sein ihn los zu sein.
    Aber sie kann kaum ihre neue Wohnung genießen. Ihr neuer Vermieter der über ihr wohnt passiert ein kleines Missgeschick, mit großen Folgen. Glaube auch, das Alexander gerne mehr Kontakt zu Svea hätte.
    Warum sehen ihre Eltern, die Oma und auch ihre Zwillingsbrüder, Alexander so ganz anders ? . Oder was sieht Svea nicht? . Gibt es etwas schlimmeres bei den Eltern wieder einzuziehen, kaum das man ausgezogen ist. Geht es noch schlimmer? .


    Weiß nicht was ich getan hätte wenn mir das mit der Unterwäsche passiert wäre. Musste laut lachen beim lesen, arme Svea.


    Gruß Lena

  • Ich mag solche lustigen Bücher meist gar nicht, irgendwie treffen die selten meinen Humor. Seit "Onkel Humbert" weiß ich aber, dass Brigitte da meine Wellenlänge trifft und so habe ich mich hier auf den ersten Seiten schon wieder ziemlich amüsiert.


    Was für eine Idee, eine norddeutsche Familie mit Nachnamen "Amore" ;D
    Und dann sind die auch noch alle so absolut unitalienisch! Bis auf Oma Lina, die fällt eindeutig aus der Reihe und ist somit natürlich eine Quelle der Peinlichkeit für Sohn und Enkelin.


    Svea ist aber auch echt ungeschickt. Der Schlüpfer an Vaters Regenschirm... :geil:


    Zu Alexander kann ich mir noch gar kein Bild machen. Die ganze Familie scheint ihn sympathisch zu finden, nur Svea beschreibt ihn ja quasi als Gruselmonster.
    Was stimmt denn nun?
    Auch ihre kleinen Brüder mögen ihn ja - das passt für mich noch nicht so recht zusammen.


    Diese Familie würde mich aber auch in den Wahnsinn treiben. Ich kann Svea gut verstehen, dass sie da rauswollte. Und die Verzweiflung über die durchnässte Wohnung und dass sie nun wieder daheim unterkriechen muss, ist auch sehr realitätsnah, finde ich.
    Den Ex der Tochter zum Abendessen einzuladen - hey, wo bleibt da die Familienloyalität? Der Kerl geht ja gar nicht! Nach einer Beziehung wieder siezen, wie affig? Die kleinen Brüder hinterfragen das ja dann auch gleich mal und führen ihm so hoffentlich vor Augen, wie dämlich das ist!


    Ich freu mich aufs Weiterlesen morgen, das ist ein Buch für die Terrasse und seeehr gute Laune - meine Nachbarn wundern sich sicher, warum ich da immer vor mich hinkichere ;D

  • Als ich an diesem Roman im vergangenen Frühjahr geschrieben habe, rief manchmal meine Tochter hoch: "Mama, was lachst du denn so laut?" Tja, das sind so die Momente, in denen ich meinen Job liebe.

  • Was für eine Idee, eine norddeutsche Familie mit Nachnamen "Amore" ;D


    Stimmt, da musste ich auch schmunzeln. Obwohl mir persönlich ja der Name durchaus gefällt; ich hätte nichts dagegen, so zu heißen. ;D :-[

  • Das Buch lässt sich ja mal wieder sehr gut lesen. Ich dachte, ich schaue mal langsam rein, da ich noch ein anderes Buch an Lesen bin, doch ich habe dann doch den ersten Teil gelesen.


    Brigitte hat uns da wieder eine herrlich verrückte Familie beschert. Auch ich musste natürlich über den norddeutschen Klaas Amore schmunzeln.
    Sehr schön diese pfiffige Oma Lina, lässt sich nach einer durchfeierten Nacht nach Hause fahren, aber was für einen Anblick muss die Familie geboten haben... allen voran Klaas mit der Unterhose am Schirm!


    Nachdem uns dieser Abschnitt die handelnden Personen vorgestellt hat, wird es ja jetzt erst richtig interessant.
    Svea findet also das Buch der Wünsche und der durchscheinende Nachbar fällt bei der Berührung in Ohnmacht.


    Bestimmt bleibt er nicht so unscheinbar und gruselig. Ich hoffe ja nicht, dass Svea diesen Martin wieder haben will, fand ich schon sehr seltsam, dass er sie zu Hause wieder gesiezt hat, im Büro kann ich das vielleicht noch verstehen, aber zu Hause auch?


    Wieso kam der eigentlich wirklich zu Sveas Eltern? Das fand ich schon seltsam, hatte er doch was in der Wohnung?


    Ich freue mich aufs Weiterlesen.

  • Auch die Zwillinge mag ich sehr. Sönke und Nils sind wirklich interessante Persönlichkeiten; mit zwei solcher Brüder wird es bestimmt niemals langweilig! ;D


    Alexander König mag ich eigentlich auch. Er scheint mir sehr nett zu sein. Svea mag ihn nicht, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass sie ihre Meinung noch ändern wird. Ich bin gespannt darauf!


    Ich fand die Zwillinge mit ihren Einfällen und "Berufswünschen" auch sehr spaßig, aber ich denke als ältere Schwester der Beiden, kann das ganz schön nervig und anstrengend sein.
    Der Altersunterschied scheint ja auch recht groß zu sein für Geschwister, oder ? Svea ist doch an die 30 und die Zwillinge noch keine 18.
    Dass Svea den Alexander sooo gruselig findet, wobei doch alle anderen ihn so nett und sympathisch finden, fand ich auch sehr seltsam.
    Aber als er bei ihr zuhause ist, scheint sich das ja schon ein bisschen zu ändern

  • Das Buch ist bisher genau so, wie ich es mir gewünscht habe: leicht zu lesen, frisch, fröhlich und durch die etwas chaotische Protagonistin Svea immer für einen Schmunzler gut. Allein der Prolog macht schon richtig Lust auf die Geschichte und ich will unbedingt wissen, wie "Fahr zur Hölle, Schatz" und "Ich liebe das Leben" zusammen passen.


    Ich kann Svea sehr gut verstehen, dass sie sich statt für eine anonyme Neubauwohnung für dieses alte Fachwerkhaus in der Altstadt entschieden hat. Ich glaube, meine Wohnungswahl wäre ähnlich ausgefallen. Dass die Wohnung nun gleich wieder überflutet wird, ist sehr ärgerlich. Trotzdem musste ich schmunzeln, als Svea die Nachricht bekam und erst absolut nicht drauf gekommen ist, dass es ein größerer Schaden sein könnte.


    In diesem Abschnitt habe ich die anderen Mitglieder der Familie Amore kennen gelernt.
    Oma Lina finde ich richtig gut. Allein ihre Gedanken. Da muss man schon Bundespräsident sein, um 2 Telefonnummern haben zu können - köstlich, die alte Dame. Sie schert sich um nix und scheint ihren Lebensabend so richtig zu genießen. Und wenn ihr was nicht passt, stellt sie sich "dement".


    Die Zwillinge scheinen es faustdick hinter den Ohren zu haben. Ich bin schon sehr gespannt, was die noch alles anstellen werden. Ich kann mir vorstellen, dass sie ihre große Schwester ganz schön nerven können.


    Mir tut Svea richtig leid. Da muss sie weiterhin jeden Tag mit dem Mann, der sie verlassen hat, zusammen arbeiten. Und jetzt, nach dem Ende ihrer Beziehung, soll sie ihn auch wieder siezen. Was ist denn das für ein Typ. Ich hoffe doch nicht, dass sich zwischen den Beiden wieder etwas entwickelt.


    Da habe ich z.B. bei dem Geistermann Alexander König irgendwie ein anderes Gefühl. Alle finden ihn nett und sympathisch, nur Svea empfindet für ihn Widerwillen und Faszination. Na, daraus ließe sich doch was machen - oder?
    Super fand ich die Szene, als der Koffer aufgeht und Sveas Unterwäsche rausfällt. Da hat Alexander aber die ältesten Höschen und BH´s aus ihrer Schublade rausgefischt. Und dann das Höschen am Regenschirm - herrlich.


    Nun bin ich sehr gespannt, was es mit dem Buch auf sich hat, dass Svea gefunden hat. Warum fällt Alexander in Ohnmacht, als er es entgegen nimmt?


    Bisher bin ich ganz begeistert von der Geschichte, die bei mir noch einige Fragen offen lässt. Also heißt es weiter lesen.


  • Svea und ihre Familie mag ich sehr, besonders Oma Lina! Die alte Dame ist toll, und ich glaube, sie ist alles andere als dement. Ich glaube eher, sie weiß ganz genau, was sie will und wie sie ihre Familie manipulieren kann.


    Oma Lina hat es mir neben Svea auch am meisten angetan. Ich finde die alte Dame einfach herrlich amüsant.



    Martin ist irgendwie komisch. Dass er von Svea verlangt, dass sie sich nun nach dem Ende der Beziehung wieder siezen, finde ich doch sehr seltsam. Ich glaube auch nicht, dass ich das könnte. Und dass die beiden nun trotzdem noch weiterhin miteinander arbeiten müssen, ist natürlich sicherlich auch nicht gerade einfach. Sie haben sich ja scheinbar nicht im Streit getrennt, aber trotzdem... Schön ist es bestimmt nicht.


    Ich glaube, ich könnte mit einem Mann, mit dem ich mal eine Beziehung hatte und von dem ich angenommen habe, dass es mich vielleicht heiraten möchte, nicht mehr zusammen arbeiten. Da bewundere ich Svea schon, dass sie das alles doch eher gelassen und abgeklärt nimmt.


  • Ach ja, mir würden auf Anhieb auch so einige kleine Wünsche einfallen ;D
    So ein bisschen Zauberei wäre vielleicht wirklich nicht schlecht! ;D


    Da bin ich ganz Deiner Meinung. Auch mir fallen da automatisch so zwei/drei Wünsche ein, die ich sofort äußern würde.


  • Warum sehen ihre Eltern, die Oma und auch ihre Zwillingsbrüder, Alexander so ganz anders ? . Oder was sieht Svea nicht?


    Vielleicht kann Svea, die ja erst frisch getrennt ist, nur noch nicht zugeben, dass sie Alexander auch sympathisch findet. Mir scheint, dass da schon etwas "mehr" zwischen den Beiden ist. Aber vielleicht irre ich mich auch.


  • Den Ex der Tochter zum Abendessen einzuladen - hey, wo bleibt da die Familienloyalität? Der Kerl geht ja gar nicht!


    Was Martin bei diesem Essen zu suchen hatte, habe ich auch nicht verstanden. Dass Svea, dem Dickerchen, der Appetit vergeht, verstehe ich sehr gut.


  • Ich glaube, ich könnte mit einem Mann, mit dem ich mal eine Beziehung hatte und von dem ich angenommen habe, dass es mich vielleicht heiraten möchte, nicht mehr zusammen arbeiten. Da bewundere ich Svea schon, dass sie das alles doch eher gelassen und abgeklärt nimmt.


    Stimmt, das ist bestimmt keine einfache Situation. Ich hätte da auch meine Probleme.

  • Der Anfang des Buches gefällt mir schon mal sehr gut. Bis jetzt habe ich noch kein Buch der Autorin gelesen. Ihr Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und der Humor ist toll.
    Svea ist mir sehr sympathisch, gerade weil sie etwas tollpatschig und verpeilt wirkt, mag ich sie. Ihre Oma finde ich super, die würde ich gerne mal live sehen ;D. Bei den Zwillingen hätte ich allerdings nicht gedacht, das sie schon fünfzehn sind. Durch ihr Verhalten wirken sie auf mich doch deutlich jünger. Alexander finde ich ein wenig seltsam, irgendwie kan ich mir noch kein richtiges Bild zu ihm machen.