06 - Seite 391 bis Ende (ab Kapitel 24)

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  • Also doch Dorothea. Ihr habt mich mit der Haarfarbe ganz durcheinandergebracht.


    Wie schrecklich, dass sie und Kirschbaum nicht mehr weggehen konnten. Ich weiß gar nicht, was ich schlimmer finden soll, einen judenfeindlichen Anschlag oder eben diesen verrücktgewordenen, eifersüchtigen Packenius. Am Ergebnis ändert es nichts, Kirschbaum ist tot und Dorothea nun ganz allein, sie hatte ja niemanden mehr.
    Rosalie natürlich, aber auch der Freundin gelingt es nicht, Dorothea wieder Lebenswillen einzuimpfen.


    Ich finde es so berührend, was Rosalie nach ihrem Tod für die Freundin tut. Sie lässt nicht zu, dass sie als Sünderin außerhalb des Friedhofs verscharrt wird, sondern organisiert ihr eine ganz eigene Grabstelle, nur für sie.
    Und das Medaillon gibt sie ihr, damit sie wenigstens irgendeine Art Rosen bei sich hat. Auch wenn es eigentlich Lilien sein müssten, wie Nora heute herausfindet.


    Nach Afras Tod hätte Rosalie mit Minter zusammensein können, aber sie kann ihm nicht mehr trauen. Hat er Afras Tod wirklich herbeigeführt? Er konnte sie nicht verlassen, aber umbringen konnte er sie? Was für eine Tragik für ihn, wenn es wirklich so gewesen ist und er Rosalie dadurch dann ganz endgültig verloren hat.
    Rosalie geht ihren Weg, wandert nach Amerika aus und wird dort ganz sicher ihr Studium absolviert haben und ist Apothekerin geworden. Und ihre Tochter hat sie Dorothea genannt.


    In der Gegenwart schließt sich der Kreis, als Dorotheas Überreste nun endlich auf dem Friedhof ihrer Gemeinde bestattet werden können.
    Und für Nora ist dieses Begräbnis auch das für ihr totgeborenes Kind und sie kann ihren Frieden mit ihrem Verlust machen.
    Sie wird nie die ganze Geschichte erfahren, aber es ist gut so, wie es jetzt ist.


    Ich fand die letzten Seiten wirklich sehr bewegend und musste mir ein bisschen die Tränen verkneifen.
    Vielleicht erzählt Rosalie ihrer Enkelin nun die ganze Geschichte und diese kommt eines Tages nach Wuppertal und findet Dorotheas Grab - wer weiß?


  • Also doch Dorothea. Ihr habt mich mit der Haarfarbe ganz durcheinandergebracht.


    Alle Asche auf mein Haupt, aber es wurde so beschrieben. Ich bin übrigens noch nicht fertig, aber doch so weit, dass ich jetzt weiß dass das, was ich im letzten Abschnitt für wilde Spekulation angesehen habe, wohl im großen und Ganzen zutrifft. Damit habe ich mich selbst überrascht. ;D

  • Was für ein schönes, versöhnliches Ende: Dorothea wird auf dem Friedhof ihrer Kirchengemeinde beigesetzt.


    Es ist auch schön, dass Rosalie mit so viel Bedacht Dorotheas letzte (wie sie annahm) Ruhestätte ausgewählt hat. Und sie hat ihr tatsächlich das Medaillon gegeben, statt Rosen.


    Packenius und seine Eltern mussten wohl noch eine Weile unter seinem Geisteszustand leiden -- ob er wohl auch ein frühes Ende gefunden hat, wie Afra?


    Schade, dass die Unsicherheit darüber, ob Afra eines natürlichen Todes gestorben ist, oder Minter nachgeholfen hat, zu solch einer Belastung der Beziehung wird.



    Andererseits gab es jetzt nichts mehr, was Rosalie daran gehindert hat, ihren Traum zu verfolgen und zu verwirklichen.
    Das finde ich natürlich schöner, als wenn sie bei Minter geblieben wäre, wo sie über die Stelle einer gehilfin nie herausgekommen wäre.


    Kelly scheint sich doch überraschend schnell einzukriegen -- das ist natürlich für Nora und Robert gut.


    Nora will ihr Studium wieder aufnehmen und abschließen, sie hat endlich ihr inneres Gleichgewicht wieder.

  • Oh, wow! Ihr seid ja schon fertig. Ich freu mich, dass es euch gefallen hat. Hach, dieses Buch liegt mir so am Herzen.
    Die Niederländisch-Reformierten und Kohlbrügge ich mir natürlich nicht ausgedacht. Und den Friedhof gibt es auch wirklich – er liegt in der Katernberger Straße. Wer mal nach Wuppertal kommt, sollte ihn unbedingt besichtigen (am besten jetzt im Juni). Für mich ist es der schönste Ort in Wuppertal.
    http://www.reformierte-gemeinde.de/seiten/friedhof.php

    Der Roman über verbotene Musik:<br />Gina Mayer, &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;<br />Rütten &amp; Loening, 448 Seiten, € 19,95


  • Oh, wow! Ihr seid ja schon fertig. Ich freu mich, dass es euch gefallen hat.


    Ich musste mich zurückhalten, sonst hätte ich das Buch in einem Zug durchgelesen. ;D Es ist aber immer nett, sich mit den Anderen abschnittsweise auszutauschen. :)

  • Ich musste dieses Buch gestern Abend unbedingt noch zu Ende lesen, sonst hätte ich nicht schlafen können! Ich war richtig aufgeregt und hatte Herzklopfen, das war echt toll!


    Als ich vor ein paar Abschnitten noch spekuliert habe, dass die Tote ja auch Dorothea sein könnte, weil der Hass auf sie wegen ihrer Beziehung zu Isaak ausartet, dachte ich wirklich, dass die Theorie fast ein wenig zu wild ist. Aber leider war der Wahn, wer auch immer nun wirklich hinter dem Anschlag gesteckt hat, viel zu groß. Ich finde es übrigens gut, dass wir nicht ganz genau erfahren haben, wer das Feuer gelegt hat. Packenius, ja, könnte sein. Es hätte aber auch ein anderer wütender Bürger sein können, dem diese Beziehung ein Dorn im Auge war. Zum Beispiel jemand aus der ehemaligen Gemeinde von Isaak, die waren ja auch alles andere als begeistert.


    Sehr traurig, dass es mit Dorothea und Isaak so ein schlimmes Ende nehmen musste, das hat mich richtig berührt. Da hätte sie endlich ehrlich ihre Liebe leben können, aber starre Sichtweisen haben es verhindert.



    Ich finde es so berührend, was Rosalie nach ihrem Tod für die Freundin tut. Sie lässt nicht zu, dass sie als Sünderin außerhalb des Friedhofs verscharrt wird, sondern organisiert ihr eine ganz eigene Grabstelle, nur für sie.


    Das hat mich auch sehr berührt. Das war noch mal der ultimative Beweis für ihre Freundschaft und glücklicherweise noch ein schönes Begräbnis, so weit man so was eben als schön betrachten kann. Im Gegensatz zu Isaak beispielsweise, der auf den jüdischen Friedhof gekommen ist, obwohl er dort bestimmt eher nicht hinwollte.


    Ein wenig schade, dass Rosalie und Minter nicht mehr zusammengefunden haben, aber ich kann das auch vollkommen verstehen. Wenn sie sich nie wirklich sicher sein kann, ob er Afra eventuell getötet hat, kann sie auch nie unbeschwert mit ihm zusammen leben. Ich freue mich allerdings für sie, dass sie ihren Traum dann in Amerika verwirklichen konnte, denn dort hatte sie ja offensichtlich auch ein erfülltes Leben!


    Die letzten Seiten mit Nora fand ich auch sehr berührend. Schön, dass sie auch für sie alles zusammen gefügt hat.


    PS. Die Katze vom Cover, die ist aber nicht aufgetaucht, oder doch? ;)

  • Ein sehr bewegendes und dennoch auch sehr schönes Ende dieses wundervollen Romans! :)


    Es war also wirklich Dorothea, die sich aus Verzweiflung das Leben genommen hat – dabei war sie noch so jung und hatte das ganze Leben eigentlich noch vor sich.
    Der Brandanschlag auf die Leihbibliothek und das ungleiche, von allen diffamierte Paar war fürchterlich und extrem heimtückisch.
    Den tragischen Verlust ihres geliebten Isaaks konnte Dorothea einfach nicht verkraften.
    Sehr traurig – obwohl sich Rosalie so sehr um ihre Freundin bemüht hat, konnte sie sie nicht mehr aus der großen Trauer und Hoffnungslosigkeit herausreißen.
    Erschreckend klar und zielstrebig plant sie die Tat, in der sie eine Erlösung sieht … selbst in ihrem Abschiedsbrief hat sie nicht mehr viel zu sagen.
    Steckte eigentlich wirklich der verrücktgewordene Packenius hinter dem Anschlag? Mir machte er zum Schluss hin den Eindruck, als ob er gar nicht mehr dazu fähig gewesen wäre. Und hätte er tatsächlich den Tod Dorotheas gewollt?
    Nun erklärt sich auch, wie das Skelett in die Höhle gekommen ist.
    Wirklich bewundernswert wie sich Rosalie nach dem Tod ihrer Freundin noch bemüht, eine würdige Bestattung zu organisieren und um Verständnis bei denen zu werben, die sie doch schon vor langer Zeit fallen gelassen haben.
    Mehr konnte sie ja leider nicht mehr für sie tun.


    Immerhin aber eine schöne Geste des Gemeindeoberhaupts, den Pflanzling der Libanonzeder für sie als Sünderin bereitzustellen.
    Nun bekommt auch der Bibelspruch eine ganz andere Tragweite.
    Mit Noras hartnäckigen Ermittlungen bekommt das Medaillon mit dem Rosenmotiv auch einen ganz neuen Sinn – toll, dass es ihr zum Schluss doch noch mit vielen Zufällen zwar, aber immerhin! - dem Skelett einen Namen zu geben und Dorothea in geweihter Erde zur letzten Ruhe zu betten.
    Die Verwicklungen um Minter ganz am Ende haben mich etwas erstaunt, denn eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass sie gemeinsam ausgewandert sind.
    Afras plötzlicher Tod hat für Rosalie dann die tatsächliche Wende gebracht!
    Auch wenn sie nie darüber gesprochen haben, will sie mit Minter nicht mehr zusammenleben, da sie einfach nicht mehr trauen kann.
    Irgendwie habe ich mir ja nicht vorstellen können, dass er zu so einer Tat fähig wäre, doch andererseits sind Zeitpunkt und Symptome der Sterbenden schon sehr verdächtig.


    Sie macht sich mit großer Zuversicht auf nach Amerika. Einem Land, das schon damals den Frauen die Möglichkeit gegeben hat, zu studieren und einen akademischen Beruf auszuüben.
    Genau das, wovon sie die ganze Zeit geträumt hatte!
    Nun hält sie keiner mehr in Deutschland… ich hatte den Eindruck, dass sie auch später nie mehr in ihre Heimat zurückgekehrt ist und mit einem neuen Mann sehr glücklich dort drüben geworden ist.
    Ihre Freundin jedoch und ihren tragischen Tod hat sie nie vergessen können – das zeigt der Name, den sie ihrer Tochter gegeben hat und scheinbar hat sie bei den anderen auch ein Wörtchen mitzureden ... June, Rose???


  • Die habe ich gar nicht wahrgenommen (oder mein Bewusstsein hat sie ausgeblendet), ich hatte nur die lesende Frau in Erinnerung.


    An eine Katze kann ich mich auch nicht erinnern - aber ich finde das Bild fängt sehr schön die Atmosphäre mit der völlig ins Lesen versunkenen Frau ein und ist sehr treffend gewählt! ;)


  • Vielleicht erzählt Rosalie ihrer Enkelin nun die ganze Geschichte und diese kommt eines Tages nach Wuppertal und findet Dorotheas Grab - wer weiß?


    Daran hatte ich auch beim Lesen denken müssen - allerdings hätte die bewegende Geschichte mindestens 1 bis 2 Generationen weitergetragen werden müssen, damit jemand das Grab auf dem Niederländisch-Reformierten Friedhof hätte entdecken können. ;)

  • Ja, da hast du natürlich recht :-[
    Die Szenen zwischen Rosalie und ihrer Enkelin spielen ja Anfang des 20. Jahrhunderts. Aber vielleicht schreibt June sie ja auf. Oder sie wird mündlich weitergegeben.


  • Die Verwicklungen um Minter ganz am Ende haben mich etwas erstaunt, denn eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass sie gemeinsam ausgewandert sind.
    Afras plötzlicher Tod hat für Rosalie dann die tatsächliche Wende gebracht!


    Ich hatte auch gedacht, dass Minter und Rosalie gemeinsam auswandern, aber Afra plötzlicher Tod hat wahrscheinlich bei Rosalie etwas zerbrechen lassen, sie kann das Gefühl nicht loswerden, dass Minter seine kranke Frau getötet hat. Wahrscheinlich ist es einfach nicht gut, einen Beziehung auf solchen Befürchtungen aufzubauen, ein Teil des Grundvertrauens ist da einfach zerstört.


    Die Ereignisse um den Tod Kirschbaums sind einfach nur furchtbar. Der Brand in der Leihbibliothek wurde von einem Brandstifter gelegt und Dorotheas große Liebe kommt dabei ums Leben. Sie war bereit für diesen Mann alles aufzugeben, den Kontakt zu ihrer Familie abzubrechen. Nach seinem Tod hatte sie das Gefühl komplett alleine zu sein. Dabei hatte sie noch immer Rosalie, die hier sicher geholfen hätte, über den Tod Kirschbaum hinwegzukommen.
    Aber auch Rosalie konnte ihr zu Lebzeiten nicht mehr helfen. Immerhin organisiert sie für ihre Freundin ein Grab in der Höhle, nachdem sie als Selbstmörderin nicht auf dem Friedhof der Kirchengemeinde beigesetzt werden sollte.


    Ich hatte ja vermutet, dass Dorothea auswandert und Rosalie die Tote in der Höhle ist. Aber da habe ich komplett falsch gelegen. Dank Noras Nachforschungen in der Gegenwart findet Dorothea nach der langen Zeit doch noch einen Platz auf dem Friedhof, eine gelungener Abschluss.


    Rosalie schafft es also, ihren Traum vom Apothekerstudium in Amerika zu verwirklichen. Die geht als junge Frau alleine in die USA, ein mutiger Schritt. Sie bleibt ihrer Freundin treu, sogar ihre Tochter bekommt den Namen Dorothea in Erinnerung an ihre Freundin.


    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ein runde Geschichte, gut gezeichnete Personen und ein interessantes Setting im Neandertal der Entdeckung Urmenschen mit den Diskussionen über ihre Entstehung. Die Rezension folgt in den nächsten Tagen.


  • PS. Die Katze vom Cover, die ist aber nicht aufgetaucht, oder doch? ;)


    Nee, die Katze ist eine Cover-Erfndung. Die neue Ausgabe des Medaillons ist ja bei einem ganz kleinen Verlag erschienen, da mussten wir beim Cover auf ein gemeinfreies - sprich kostenloses - Bild zurückgreifen. Mir hat die Stimmung des Ganzen gefallen, deshalb haben wir uns dafür entschieden. Das erste Cover sah so aus: http://www.amazon.de/Das-Medai…-Gina-Mayer/dp/3453351762
    Auch ganz schön, oder?

    Der Roman über verbotene Musik:<br />Gina Mayer, &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;<br />Rütten &amp; Loening, 448 Seiten, € 19,95

  • Der letzte Schwung musste nun in einem Rutsch gelesen werden, es war einfach alles zu spannend. Dorothea hat wirklich Selbstmord begangen, weil Kirschbaum gestorben ist. Irgendwann kann ich sie verstehen. Sie hat ihr ganzes Leben für Kirschbaum aufgegeben und nun ist er tot. Auf dem Grabstein steht, er ist ca. 43 Jahren geworden – irgendwie habe ich ihn mir immer viel älter vorgestellt. Die beiden hätten unter anderen Umständen noch viele schöne Jahre vor sich gehabt. Dass jemand das Haus angezündet ist, kann ich kaum glauben, aber wie sollte das Feuer sonst ausgebrochen sein. Ob es wirklich Packensius war? Anscheinend, seine Eltern gehen allem Anschein nach auf jeden Fall auch davon aus. Was für ein trauriges Ende, mir war Packensius ja von Anfang an nicht geheuer. ;)
    Auch für Minter und Rosalie gibt es kein gutes Ende, was ich ehrlich gesagt sehr schade finde. Afra stirbt, Minter hat wahrscheinlich nachgeholfen, umso trauriger, dass er dann im Endeffekt alleine dasteht. Aber er hätte ja auch mit Rosalie gehen können. Zusammen in Amerika neuanfangen. Vielleicht hat er das ja getan? Rosalie ist nicht alleine im Alter, sie hat Kinder und man weiß nicht, ob es ihre und Minters sind. Von einem Mann erfahren wir nichts… Aber eigentlich gefällt mir auch die Vorstellung, dass sie nochmal komplett neuangefangen hat und sich unabhängig von allem anderen, ein Leben aufgebaut hat.
    Für Nora und Robert kommt es auch zu einem glücklichen Ende und somit für Dorothea auch, sie wird am Ende doch auf ihrem Friedhof beigesetzt. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. So kann sie in ihrer Gemeinde vielleicht noch den Frieden finden, den es auf der Erde ja lebend für sie nicht lange gegeben hat.
    Das Ende kam ein wenig unerwartet, alles ging auf einmal so schnell. Das fand ich ein wenig schade, hätte mir gerne noch zehn Seiten mehr gewünscht und alles nicht so Schlag auf Schlag.


  • Ich finde es so berührend, was Rosalie nach ihrem Tod für die Freundin tut. Sie lässt nicht zu, dass sie als Sünderin außerhalb des Friedhofs verscharrt wird, sondern organisiert ihr eine ganz eigene Grabstelle, nur für sie.
    Und das Medaillon gibt sie ihr, damit sie wenigstens irgendeine Art Rosen bei sich hat. Auch wenn es eigentlich Lilien sein müssten, wie Nora heute herausfindet.


    Die Beerdigung durch Rosalie fand ich auch sehr bewegend. Auch den Grund, warum sie sich von dem Medaillon getrennt hat, wobei es ihr vielleicht auch nicht mehr so viel bedeutet, wie noch damals.



    Steckte eigentlich wirklich der verrücktgewordene Packenius hinter dem Anschlag? Mir machte er zum Schluss hin den Eindruck, als ob er gar nicht mehr dazu fähig gewesen wäre. Und hätte er tatsächlich den Tod Dorotheas gewollt?


    Ja, den Gedanken finde ich auch krass. Er muss wirklich irgendwie besessen gewzesen sein, anders lässt sich das alles nicht erklären. :-\

  • Das war ein sehr spannendes Finale. Die letzten Seiten habe ich nur noch verschlungen :)
    Für mich haben sich fast alle Fragen gelöst. Ein schlüssiges, wenn auch teilweise sehr trauriges Ende.
    Ob Rosalie mit ihrem Minter in Amerika glücklich geworden ist, weiß man allerdings nicht genau. Es wird kein Name genannt, so dass man hier noch etwas fantasieren kann. Mir gefällt die Vorstellung, dass sie mit Minter in Amerika noch einmal einen Neuanfang gemacht haben könnte.


    Wie schade, dass Dorothea keinen anderen Ausweg sah, nachdem ihr geliebter Kirschbaum so brutal bei dem Brand sterben musste. Sie war so glücklich mit ihm und hat so viel für ihre Beziehung geopfert. Das sie sich von ihrer Familie distanziert hat, war mit Sicherheit der schwerste Schritt. Für diesen Mut bewunder ich sie irgendwie.
    Sehr rührend, was Rosalie nach Dorotheas Tod für ihre Freundin tut, z.B. das Begräbnis. Das zeigt wie eng ihre Bindung und Freundschaft zu ihr war. Auch über ihren Tod hinaus, was der Name ihrer Tochter deutlich macht.


    Auch in der Gegenwartshandlung kommt es zu einem guten Ende. Nora und Robert sind glücklich miteinander. Und sorgen, dafür dass Dorothea doch noch auf dem Friedhof beigesetzt werden kann.


    Obwohl ich mit einigen Vermutungen richtig lag, habe ich am Ende dennoch einige Überraschungen erleben können. Das liebe ich bei so spannenden und packenden Geschichten immer ganz besonders :)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen