Allgemeine Fragen an Gina Mayer

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  • Die Erstausgabe ist im Diana-Verlag erschienen, die haben es ziemlich schnell aus dem Programm genommen. Weil ich sehr oft von Leser(innen) nach dem Buch gefragt wurde, hab ich die Rechte zurückgefordert, den Text überarbeitet und das Ganze bei der edition Oberkassel - einem kleinen Düsseldorfer Verlag wieder rausgebracht. Und voilà, da ist es wieder!

    Der Roman über verbotene Musik:<br />Gina Mayer, &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;<br />Rütten &amp; Loening, 448 Seiten, € 19,95

  • Find ich gut - ich finde es immer wieder erschreckend, wie schnell man die Backlist aus den Augen verliert, ich selbst ja auch, ich bin total auf Neuerscheinungen gepolt, dabei gibt es so viele "alte" Schätzchen, deren Entdeckung sich auch lohnen würde.

  • Ich war mal auf der Website. Wenn ich mal wieder gaaaaanz viel Zeit habe werde ich mir Die Protestantin holen.


    Ich habe gesehen, dass du viele Nominierungen für deine Bücher bekommen hast, wie fühlt man sich da? ist es wichtig, gut abzuschneiden, oder ist es einfach schon toll, nominiert zu werden?

  • Nominierungen sind etwas Feines. Preise sind noch viel schöner, aber ich freu mich auch über Nominierungen und bin immer ganz gespannt, ob es was wird. Aber wirklich wichtig sind mir weder die Nominierungen noch die Preise. Ich schreib schließlich für meine Leser und nicht für die Kritiker, die meist ganz andere Kriterien haben.

    Der Roman über verbotene Musik:<br />Gina Mayer, &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;<br />Rütten &amp; Loening, 448 Seiten, € 19,95


  • Nominierungen sind etwas Feines. Preise sind noch viel schöner, aber ich freu mich auch über Nominierungen und bin immer ganz gespannt, ob es was wird. Aber wirklich wichtig sind mir weder die Nominierungen noch die Preise. Ich schreib schließlich für meine Leser und nicht für die Kritiker, die meist ganz andere Kriterien haben.


    Das hast du schön gesagt. :)


    Beim lesen der Zitate, besonders denen von Fuhlrott, habe ich mich gefragt, wie du an die Texte gekommen bist? Ich habe mal nachgeforscht, und nur nach längerer Suche etwas gefunden. Hast du vor Ort recherchiert?

  • Ja, ganz viel. Ich war im Neanderthalmuseum, dort habe ich sehr viel Unterstützung bekommen und natürlich auch vor Ort in Wuppertal. Und in der Niederländisch-reformierten Gemeinde in Wuppertal Katernberg war ich auch häufig, der damalige Pfarrer Heinrich Lüchtenborg hat mir sehr geholfen. Ein wunderbarer Mensch. Ich hab sogar Hebe Kohlbrugge, Kohlbrügges Urenkelin, getroffen, sie war damals schon Mitte neunzig, aber noch megafit und sehr sympathisch. (Widerstandskämpferin im dritten Reich. Aber das ist wieder ein Geschichte für sich. Wer mehr darüber erfahren will, muss ihre Biographie lesen: "Zweimal zwei ist fünf".)

    Der Roman über verbotene Musik:<br />Gina Mayer, &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;<br />Rütten &amp; Loening, 448 Seiten, € 19,95

  • Wie schwer ist es dir gefallen, aus all der Fülle von Material auszusuchen? Ich habe eine Zeitlang Sachartikel für eine Webseite geschrieben, und mitunter habe ich so viel Material gefunden, dass ich den Überblick verlor und es mir unmöglich schien, auszusieben.

  • Es war unendlich schwer. Schrecklich. Aber das ist bei jedem Buch immer das Schwierigste, aus der Fülle der Recherchen das Wesentliche rauszusuchen. Sich nicht zu verzetteln. Irgendwie klappt es am Schluss immer, aber zwischendurch möchte man verzweifeln.

    Der Roman über verbotene Musik:<br />Gina Mayer, &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;<br />Rütten &amp; Loening, 448 Seiten, € 19,95

  • Ja, nicht wahr?

    Der Roman über verbotene Musik:<br />Gina Mayer, &quot;Das Lied meiner Schwester&quot;<br />Rütten &amp; Loening, 448 Seiten, € 19,95


  • Ja, ganz viel. Ich war im Neanderthalmuseum, dort habe ich sehr viel Unterstützung bekommen und natürlich auch vor Ort in Wuppertal. Und in der Niederländisch-reformierten Gemeinde in Wuppertal Katernberg war ich auch häufig, der damalige Pfarrer Heinrich Lüchtenborg hat mir sehr geholfen. Ein wunderbarer Mensch. Ich hab sogar Hebe Kohlbrugge, Kohlbrügges Urenkelin, getroffen, sie war damals schon Mitte neunzig, aber noch megafit und sehr sympathisch. (Widerstandskämpferin im dritten Reich. Aber das ist wieder ein Geschichte für sich. Wer mehr darüber erfahren will, muss ihre Biographie lesen: "Zweimal zwei ist fünf".)


    Das klingt ja nach einer sehr spannenden Recherche, besonders wenn man dann noch direkte Nachfahren dieser Persönlichkeiten trifft.

  • Ich habe nun noch "Das Maikäfermädchen" im Regal stehen, das ich demnächst lesen werde. Auch da klingt der Klappentext wieder sehr interessant.
    Das Buch handelt ja zu einer anderen Zeit als "Das Medaillon". Daher nun meine Frage: Woher nimmst du die Ideen für deine Bücher?

  • Da die Runde ja schon eine Weile vorbei ist, weiß ich nicht, ob Gina noch reinschaut und deine Frage sieht. Ggfs. musst du sie beim nächsten Mal fragen, es gibt bestimmt irgendwann wieder eine Runde mit ihr :winken:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen