06 - Seite 467 bis Ende (ab Parabellum)

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  • Ich hatte echt erwartet, sie würde zurück zu ihm nach Finnland reisen, aber das können sie ja jetzt gemeinsam tun..
    Als sie dann ins kalte Wasser glitt, habe ich schon ein bissl schneller gelesen, das hätte mich frustriert, aber sie kam ja wieder hoch, hat sich für ihr neues Leben entschieden..brauchte sie das, um zu sehen, das sie den Tod ihrer Mutter akzeptieren kann? Moira war zwar crazy, aber suizidgefährdet kam sie mir nicht vor. Hat Aarto Angst gehabt, das sie sich was antut, so wie er gerannt ist?
    ....
    Am Flughafen, ganz große Klasse - wieder Aarto:
    Die wunderschöne Danae hat mal wieder einen Drama-Baby Auftritt am Flughafen, jeder schaut sie an..Aarto fragt:
    "Ist das deine Schwester?" nimmt sie kurz zur Kenntnis und konzentriert sich auf das, was ihm wichtig ist, sein Abschiedskuss für Moira.
    Sie hat ihm ja einiges über Danae erzählt, entweder ist Aarto wirklich für Danaes Charme unempfänglich, oder er wusste genau, wie gut das Moira tun würde, ich tippe auf beides.. Danae ist gewohnt angestarrt zu werden, das Aarto es nicht tut, sondern sein Augenmerk auf Moira durch den Kuss noch verstärkt, hat sie bestimmt irritiert..lach
    Aarto macht auch so viele kleine richtige Dinge..


  • Ich hatte echt erwartet, sie würde zurück zu ihm nach Finnland reisen, aber das können sie ja jetzt gemeinsam tun..


    Das hätte ich ja auch gedacht. Hätte nicht gedacht, dass Aarto extra zu ihr kommt. Aber ich denke, das liegt auch an dem was Aarto vorher getan und gesagt hat. Das er wusste, er muss den nächsten Schritt tun.



    Ich fand es auch sehr schön, dass Aarto Dani nicht wirklich beachtet hat. Nicht so wie Leon...
    Und sie fühlt sich ja auch in gewisser Weise von ihr bedroht und weiß von ihrer verschlingenden Art.
    Da sie sie ja Sirene nennt.

  • Hier läßt Aino ja noch mal einige Knaller los :o
    Ich hatte nicht erwartet, daß sie nach dem Tango nciht nach Hause (also zu Aarto) geht und war ganz verdattert, als Mo sie nicht im Haus finden konnte.


    Und wieder weiß Aarto gleich, wo und wen er anrufen muß um Infos zu bekommen... Toll.


    Ich bin froß, daß nicht Aino Aki erschossen hat sondern daß er dann quasi "von alleine" (naa jaa) gestorben ist.
    Und Aino hat diese Geschichte ihr Leben lang mit sich herumgetragen. Um nun endlich noch Rache oder Vergeltung zu üben.


    Daß Moira völlig entsetzt ist, kann ich verstehen... das man die ganze Zeit einen quasi "gelandene Revolver" neben sich hatte ist eine erschreckende Vorstellung.


    Und nun ist die Reise der beiden Frauen zuende... damit das Mo Ainos Familie anrufen muß. Auch das bringt Aarto genau auf den Punkt.
    Was wohl passiert wäre, wenn Aino ihre eigenen Papiere bei sich gehabt hätte ?


    Ich finde es schade, daß die beiden nicht mehr zusammenkommen, andererseits war irgendwie ja auch "alles gesagt", sie können also durchaus in gewisser Weise ..."ihren Abschluß machen".


    Schön, daß Leon Moira nun gleichgültig ist ! Hier passt ja durchaus "Lieber ien Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Von Danaes Seite finde ich es immer noch total daneben aber letztlich hätte Moira fast nichts besseres passieren können als direkt vor Augen geführt zu bekommen, was für ein Typ Leon ist.
    Ihre Begegnung am Flughafen gefiel mir dann auch sehr gut !
    Zum einen prima, daß Du das noch eingabaut hast, Nina, aber auch toll, wie Mo sich da verhalten hat.


    Was Aki da im Keller getan hat ist ja völlig unglaublich... mal eben die "untreue Ehefrau" erschießen !? (Schwester hin oder her) Den "gehörnten Freund" rächen ?
    Nebendem finde ich es in solchen Situationen (also im Krieg, wo so viele Menschen sterben und dann zusätzlich noch in dem eingefallenen Keller, wo es ja ohnehin so ein Glück war, daß die drei überlebt haben) noch viel viel absurder, einen Menschen zu töten. Also "neben dem Krieg" quasi.
    Na ja und damit daß er Mathilda einliefern ließ, hat er sein Zeil ja dann noch übererfüllt.
    Schlimm, wie auch Ainos Leben dadurch belastet wirde. Also, über den Verlust von Mikael und Mathilda hinaus, meine ich.
    Da haben Aki und sein sauberer Freund Pettar ja ganze Arbeit geleistet.


    Richtig klasse war ja dann die Szene im KH mit Aarto, Onni, Harri und Elmo.
    In Aartos Kosmos ist es ganz logisch: NIemals allein, keine Geheimnisse :herz:


    Und "Er muss wirklich ziemlich fertig sein, wenn er so viel am Stück redet" :D

  • Ich bin froß, daß nicht Aino Aki erschossen hat sondern daß er dann quasi "von alleine" (naa jaa) gestorben ist.
    Und Aino hat diese Geschichte ihr Leben lang mit sich herumgetragen. Um nun endlich noch Rache oder Vergeltung zu üben.


    Ich war froh, dass es doch der Schock war und Aino so ihre Rache doch ausgeführt hat. Ich kann sie so gut verstehen. Dieser Mann hat so viel kaputt gemacht. Sicher wäre es besser gewesen, ihn anzuklagen, aber hätte sie Beweise gehabt? Vielleicht hätte den Prozess Aarto für sie geführt, aber ob sie die Entscheidung noch erlebt hätte? Es wäre sicher eine größere Befriedigung gewesen, ihn vor Gericht zu sehen und endlich den Schuldspruch zu bekommen, der ihm gebührt, aber ich habe da so meine Zweifel, ob dies wirklich passiert wäre. Bei der Familie hätte man eher wohl Aino weggesperrt. Wenn sie mit Mo ehrlich gewesen wäre, hätte die ihr sicher geholfen und sich damit schuldig gemacht. Dazu ist Aino ein zu sauberer Mensch. Sie wollte Mo da nicht mit reinziehen. Ihre Handlungsweise ist die einzig logische und für mein Empfinden auch richtige. Jetzt kann ihr niemand mehr etwas tun.


    Und nun ist die Reise der beiden Frauen zuende... damit das Mo Ainos Familie anrufen muß. Auch das bringt Aarto genau auf den Punkt.
    Was wohl passiert wäre, wenn Aino ihre eigenen Papiere bei sich gehabt hätte?


    Ich denke dann hätten sie Aino schon eher gefunden und eingesperrt in ihrer blöden Familie in der sie niemanden hat, der sie versteht. Schön wäre es gewesen, sie hätte ihre letzten Tage mit Mo und den Freunden verbringen können. Aber, wenn ich das richtig gelesen habe, ist sie schon nach Mos Besuch in ihr Innerstes abgetaucht und hat ihren Frieden so gefunden.


    Ich finde es schade, daß die beiden nicht mehr zusammenkommen, andererseits war irgendwie ja auch "alles gesagt", sie können also durchaus in gewisser Weise ..."ihren Abschluß machen".


    Ja, so sehe ich das auch.


    Schön, daß Leon Moira nun gleichgültig ist ! Hier passt ja durchaus "Lieber ien Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende". Von Danaes Seite finde ich es immer noch total daneben aber letztlich hätte Moira fast nichts besseres passieren können als direkt vor Augen geführt zu bekommen, was für ein Typ Leon ist.
    Ihre Begegnung am Flughafen gefiel mir dann auch sehr gut !
    Zum einen prima, daß Du das noch eingabaut hast, Nina, aber auch toll, wie Mo sich da verhalten hat.


    Ja, schade, dass Leon sich nicht mit unseren Augen sehen kann. Ich bin immernoch der Meinung, die schlimmste Strafe für solche Leute wäre es, Ihnen ein Gewissen zu geben (in einer Star Trek Folge gibt es so was mal)


    Was Aki da im Keller getan hat ist ja völlig unglaublich... mal eben die "untreue Ehefrau" erschießen !? (Schwester hin oder her) Den "gehörnten Freund" rächen ?


    Ja, unglaublich, was er da vorhat. Er hätte wohl sowieso beide erschossen.


    Nebendem finde ich es in solchen Situationen (also im Krieg, wo so viele Menschen sterben und dann zusätzlich noch in dem eingefallenen Keller, wo es ja ohnehin so ein Glück war, daß die drei überlebt haben) noch viel viel absurder, einen Menschen zu töten. Also "neben dem Krieg" quasi.


    Das Schlimme ist, dass der Krieg genau das Gegenteil bewirkt. Die Menschen stumpfen ab. das Töten wird normal.


    Na ja und damit daß er Mathilda einliefern ließ, hat er sein Zeil ja dann noch übererfüllt.
    Schlimm, wie auch Ainos Leben dadurch belastet wirde. Also, über den Verlust von Mikael und Mathilda hinaus, meine ich.
    Da haben Aki und sein sauberer Freund Pettar ja ganze Arbeit geleistet.


    Und trotzdem hat er ja noch eins drauf gesetzt, indem er Mathilda das Kind weggenommen hat.


    Richtig klasse war ja dann die Szene im KH mit Aarto, Onni, Harri und Elmo.
    In Aartos Kosmos ist es ganz logisch: NIemals allein, keine Geheimnisse :herz:


    Ja, er ist das Gegenteil von Mo. Sie stellt Familie über alles und er definiert sich selbst über sichund seine Fraunde und braucht dazu keine Familie. Diese Einstellung finde ich toll und hätte ich auch gerne. Freunde kann man sich aussuchen, Familie nicht. Das hat Mo nun wohl gelernt.

  • .
    Ich denke dann hätten sie Aino schon eher gefunden und eingesperrt in ihrer blöden Familie in der sie niemanden hat, der sie versteht. Schön wäre es gewesen, sie hätte ihre letzten Tage mit Mo und den Freunden verbringen können. Aber, wenn ich das richtig gelesen habe, ist sie schon nach Mos Besuch in ihr Innerstes abgetaucht und hat ihren Frieden so gefunden.


    Ja, so sehe ich das auch.


    Ja, hier sind wir uns glaube ich völlig einig... Ich glaube für Aino war es "gut so", also, daß sie das auch selber so gesehen hat.


  • Schön wäre es gewesen, sie hätte ihre letzten Tage mit Mo und den Freunden verbringen können.


    Daran habe ich auch mal kurz gedacht, aber das hätten Michael und Konsorten garantiert niemals zugelassen - und Aino hätte nicht mal was dagegen tun können, denn ihre Familie hatte es ja schwarz auf weiß, die sie nicht mehr ganz zurechnungsfähig sein soll >:(

  • Auf keinen Fall hätten die das zugelassen... Sie haben ja auch Mo den Zutritt zu ihr verwehrt.
    Und auch daß sie sich niemandem aus der Familie nähern/mit ihm sprechen darf zeigt ja, daß sie Mo ganz weit von sich weghaben wollen.


    Aber ist das nicht schrecklich, die Bedürfnisse eines alten Menschen einfach so zu übergehen ? :'(

  • Ich fand es auch richtig schrecklich, dass sie einfach für Aino entschieden haben, mit wem sie bis zum Schluss Zeit verbringt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass sie lieber mit Mo als mit der Familie geredet hätte. Die hatten ja sowieso kein gutes Verhältnis und das Verhalten gegenüber Aino hat sich ja offensichtlich nicht geändert. Sie haben ihre Meinung immer noch übergangen und wollten "das Beste" für sie. Und Zugehört haben sie ihr garantiert auch nicht.

  • Sie haben ihre Meinung immer noch übergangen und wollten "das Beste" für sie. Und Zugehört haben sie ihr garantiert auch nicht.


    Hm, ich glaube noch nicht mal, daß die "das Beste für Aino" wollten, die haben über Ainos Bedürfnisse gar nicht nachgedacht. Die haben zum einen "08/15" gehandelt ("macht man ja so mit alten Menschen, die nicht mehr ganz beeinander sind") und zum anderen nach ihren eigenen Bedürfnissen gehandelt.


    Einerseits ärgert es mich ja, daß die da in ihrer Welt munter weitermachen, andererseits hätte natürlich auch eine Konfrontation mit Moira da nichts dran geändert.

  • Hm, ich glaube noch nicht mal, daß die "das Beste für Aino" wollten, die haben über Ainos Bedürfnisse gar nicht nachgedacht. Die haben zum einen "08/15" gehandelt ("macht man ja so mit alten Menschen, die nicht mehr ganz beeinander sind") und zum anderen nach ihren eigenen Bedürfnissen gehandelt.


    Einerseits ärgert es mich ja, daß die da in ihrer Welt munter weitermachen, andererseits hätte natürlich auch eine Konfrontation mit Moira da nichts dran geändert.


    Ja, leider. Es wäre unrealistisch hier auf eine Genugtuung zu hoffen.

  • Hm, ich glaube noch nicht mal, daß die "das Beste für Aino" wollten, die haben über Ainos Bedürfnisse gar nicht nachgedacht. Die haben zum einen "08/15" gehandelt ("macht man ja so mit alten Menschen, die nicht mehr ganz beeinander sind") und zum anderen nach ihren eigenen Bedürfnissen gehandelt.


    Einerseits ärgert es mich ja, daß die da in ihrer Welt munter weitermachen, andererseits hätte natürlich auch eine Konfrontation mit Moira da nichts dran geändert.


    Das Skurrile an solchen in ihren Rollenmustern und "Bildern" voneinander geradezu erstarrten Familien ist, dass da häufig gar kein Unrechtsbewusstsein aufkommt. Die Oma "ist" eben schwierig und man "muss" eben für sie entscheiden. Es wäre zumindest in dieser Familie extrem unwahrscheinlich, dass sich daran durch Mo oder sonstwen/was etwas geändert hätte und Michael und Olga plötzlich erkannt hätten, dass dieser Umgang nicht okay war. Eine wirkliche Aussprache oder Versöhnung wäre nicht glaubhaft gewesen.


    Ich glaube, in der Wahrnehmung der Kusnetzows sind sie selbst die Opfer, geschlagen mit einer Verrückten und gezwungen, auf diese Eskapaden zu reagieren. Und im Endeffekt bestätigt sich ja aus ihrer Sicht die Einschätzung der Mutter/Schwiegermutter als nicht zurechnungsfähig.


    Aber zwischen den Zeilen gelesen - vielleicht - könnte es ja sein, dass es zumindest zwischen Michael und Aino nochmal ein recht deutliches Gespräch im Krankenhaus gab. Immerhin respektiert er letztendlich Ainos Wunsch, dass Mo nicht belangt wird und auch das versenkte Auto und den versetzten Familienschmuck nicht ersetzen muss (und ich wette, das hätte Olga nur zu gerne Mo büßen lassen!). Also irgendeine, wenn auch kleine Klärung oder Klarstellung wird da schon gelaufen sein. Vermute ich ...


    Liebe Grüße!
    Nina


  • Aber zwischen den Zeilen gelesen - vielleicht - könnte es ja sein, dass es zumindest zwischen Michael und Aino nochmal ein recht deutliches Gespräch im Krankenhaus gab. Immerhin respektiert er letztendlich Ainos Wunsch, dass Mo nicht belangt wird und auch das versenkte Auto und den versetzten Familienschmuck nicht ersetzen muss (und ich wette, das hätte Olga nur zu gerne Mo büßen lassen!). Also irgendeine, wenn auch kleine Klärung oder Klarstellung wird da schon gelaufen sein. Vermute ich ...


    Liebe Grüße!
    Nina


    Eine schöne Vermutung, Vielleicht konnte sie ihm erzählen, warum er so heißt und vielleicht, nur vielleicht ändert sich ein klein wenig.


  • Aber zwischen den Zeilen gelesen - vielleicht - könnte es ja sein, dass es zumindest zwischen Michael und Aino nochmal ein recht deutliches Gespräch im Krankenhaus gab. Immerhin respektiert er letztendlich Ainos Wunsch, dass Mo nicht belangt wird und auch das versenkte Auto und den versetzten Familienschmuck nicht ersetzen muss (und ich wette, das hätte Olga nur zu gerne Mo büßen lassen!). Also irgendeine, wenn auch kleine Klärung oder Klarstellung wird da schon gelaufen sein. Vermute ich ...


    Stimmt, Aino war bei dem Vier-Augen-Gespräch ziemlich erfolgreich und durchsetzungsfähig.

  • Das Ende hat sich gestern in einem Rutsch lesen lassen!


    Aber... :'( Ainooo! :'( Das muss ich erstmal verdauen! Ich habe es zwar von Anfang an geahnt, aber dennoch die ganze Zeit gehofft, dass sie doch nicht sterben würde (oder zumindest, dass wir Leser nicht davon lesen müssen, sondern dass es offen gehalten wird, damit ich weiter hoffen kann :) ;D ). Ich bin so traurig darüber, aber ja...der Tod gehört nunmal zum Leben dazu, ich weiß. Es ist dennoch so traurig, weil ich Aino wirklich gern gehabt habe.
    Aber ihr Auftritt mit der Pistole war wieder so dermaßen cool ;D Ich musste total grinsen als ich das gelesen habe.


    Dass Leons Familie Mo für verrückt erklärt und Mo im Gegenzug aber Ainos Geheimnisse und ihre Geschichte für sich behält, passt wie die Faust aufs Auge. Das bildet auch einen schönen Rahmen um die Geschichte. Alles begann mit Leons Familie und nun endet es auch damit, mit dem einzigen Unterschied, dass Mo sich entwickelt hat. Sie ist reifer, sieht vieles klarer und ich denke, sie hat den Blick durch die Linse abgelegt :)


    Auch mit Dani gab es nun ja das klärende Gespräch. Die beiden Schwestern hatten es wirklich nicht leicht und wurden ja geradezu von ihren Eltern gegeneinander gedrängt. Auch wenn sie jetzt einiges geklärt haben..ich glaube nicht, dass sie sofort richtig dicke miteinander sein werden. Dafür liegen zu viele Jahre der Zerstrittenheit zwischen ihnen, das muss langsam aufgebaut werden und nicht überstürzt werden.


    Und auch zwischen Aarto und Mo wird am Ende alles gut. Sie ist bereit vergangenes loszulassen und Aartos Liebeserklärung fand ich schön :) Ich hätte die Geschichte auch ohne diese Entwicklung toll gefunden, aber ein bisschen was fürs Herz muss ja auch sein ;)

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/


  • Das hätte ich ja auch gedacht. Hätte nicht gedacht, dass Aarto extra zu ihr kommt. Aber ich denke, das liegt auch an dem was Aarto vorher getan und gesagt hat. Das er wusste, er muss den nächsten Schritt tun.


    Ich hatte eher damit gerechnet, dass Mo bleibt wo sie ist und Aarto bleibt wo er ist, dass die Gefühle also eben doch nicht so groß sind, wie es schien. Aber dass Aarto dann zu Mo kam, gefiel mir gut :) Das war eben noch einmal richtig was fürs Herz und so endete der Roman nicht mit einem Ende (dem Tod von Aino), sondern mit einem Anfang, einer Möglichkeit für einen Neuanfang für Mo.
    Das fand ich richtig schön :herz:

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/


  • Hm, ich glaube noch nicht mal, daß die "das Beste für Aino" wollten, die haben über Ainos Bedürfnisse gar nicht nachgedacht. Die haben zum einen "08/15" gehandelt ("macht man ja so mit alten Menschen, die nicht mehr ganz beeinander sind") und zum anderen nach ihren eigenen Bedürfnissen gehandelt.


    Ich glaube auch, dass sie eher auf ihre eigenen Bedürfnisse bedacht waren und vor allem darauf, möglichst wenig Arbeit und Aufwand zu haben. Jemand altes, der nicht mehr "beisammen" ist, so wie sie Aino sehen, merkt es in ihren Augen vielleicht nicht, ob man sich um ihn kümmert oder ihn abschiebt und ruhig stellt. :(

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/


  • Aber... :'( Ainooo! :'( Das muss ich erstmal verdauen! Ich habe es zwar von Anfang an geahnt, aber dennoch die ganze Zeit gehofft, dass sie doch nicht sterben würde (oder zumindest, dass wir Leser nicht davon lesen müssen, sondern dass es offen gehalten wird, damit ich weiter hoffen kann :) ;D ).


    Ich finde es so wie es ist tatsächlich am "schönsten"... denn was hätte da noch auf Aino gewartet ?
    Ein Leben in der Familie, von der sie bevormundet und untergebuttert wird ?


    Irgendwie war es jetzt so, daß sie "ihre Aufgabe erledigt hat und in Ruhe gehen kann"... so wie das am Ende eines Lebens ja sein sollte. Also, nicht mit so einer Aufgabe wie Aino sie sich auferlegt hat :o aber eben so mir dem Gefühl, wenn alles gesagt und getan ist.


  • Und auch zwischen Aarto und Mo wird am Ende alles gut. Sie ist bereit vergangenes loszulassen und Aartos Liebeserklärung fand ich schön :) Ich hätte die Geschichte auch ohne diese Entwicklung toll gefunden, aber ein bisschen was fürs Herz muss ja auch sein ;)


    Ich fand die Entwicklung für diese Geschichte eigentlich ziemlich wichtig, weil Mo das erste Mal in der Lage war, sich in einen Menschen zu verlieben und nicht in seine Familie, die in Aartos Fall nicht mal existiert.


  • Ich hatte eher damit gerechnet, dass Mo bleibt wo sie ist und Aarto bleibt wo er ist, dass die Gefühle also eben doch nicht so groß sind, wie es schien. Aber dass Aarto dann zu Mo kam, gefiel mir gut :) Das war eben noch einmal richtig was fürs Herz und so endete der Roman nicht mit einem Ende (dem Tod von Aino), sondern mit einem Anfang, einer Möglichkeit für einen Neuanfang für Mo.
    Das fand ich richtig schön :herz:


    Das hast du sehr schön zusammengefasst ;)
    Es war das Ende von Aino und auch ein Neuanfang.
    Ich finde es auch schön, dass das die Zukunft eher offen gelassen worden ist. Somit weiß ich was jetzt ist, aber nicht, wie es weitergeht und kann mir das selber denken