03 - Seite 200 bis 285 (ab Zeitreisen)

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  • Ja... daran sollten sich viele Leute mal ein Beispiel nehmen.

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • Dieser Abschnitt ist wieder ganz anders als der erste und der zweite, für mich bis jetzt der schwelgerischte..
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    Ainu hat wirklich verzwifelt einen altvertrauten Anhaltspunkt in Helsinki zu finden, erst als sie das Theater und das Museeum erkennt atmet sie auf.
    @ Moira, wirklich eins auf die Nuss, wie kannst du jetzt glauben, Ainu würde erst noch ins Hotel gehen wollen, wo das Museum nur auf der anderen Straßenseite liegt, das erste Ziel beinahe erreicht und dann ins Hotel?? Wer weiß wieviel Zeit Ainu noch bleibt, in ihren letzten Tagen müssen sich ihre Erlebnisse verdichten, oder es war alles umsonst, jede Sekunde ist eine Chance, die sie nutzen kann, ein Meter mehr an ihrem Ziel. Wenn man dieses Gefühl hat, so als ob die Luft brennt, dann darf man nicht warten..

  • Das muß ja schlimm für Aino sein, "ihr Helsinki" so völlig verändert vorzufiinden...aber nach über 50 Jahren ist das natürlich "normal".


    Die Geschichte um Onerva und vor allem Mathilda ist ja wirklich spannend... Und schrecklich, der Gedanke, Menschen "via Anstalt aus dem Wege zu räumen".


    Warum wird Moira durch das Bild mit dem aus dem Wasser geholten jungen Mann so sehr verstört ? Ich bin so gespannt, mehr über ihre Geschichte zu erfahren !!!


    Und was hat es mit Suzana auf sich ? Sie ist also die "neue Frau an Vaters Seite" und versucht sich nicht zuletzt über die Mädchen an den Vater zu binden.
    Daena schafft ja dann den Absprung... bzw wird verstoßen (ins Internat) - schwer zu sagen was nun die schlimmere Entwicklung ist. Jedenfalls haben beide Frauen nun ein ordentliches Päckchen zu tragen, war also weder das eine noch das andere Leben "richtig".


    Mein Mitleid für Suzana hält sich bislang sehr in Grenzen. Sie gibt Moira keine Wärme oder Geborgenheit, kann aber nicht zulassen daß sie die in einer anderen Familie findet ? Da kann ich ehrlich nur kotzen.


    Und Danae verstehe ich bislang auch noch nicht. Nimmt sie es Mo ernsthaft so übel, das "Daddygirl" zu sein ? Zumal der sich ja nun nicht gerade überschlägt in seiner Vaterrolle !
    Wobei natürlich beide Mädchen in einer schlimmen Situation stecken, da ist es auch für die "Große" nicht einfach, "nett zu sein".


    Wie Aino es schafft, sich bei Aarto einzuquartieren hab ich ja nicht so richtig verstanden... Aber diese ganze Begegnung ist sowieso ziemlich skurril.


  • Dieser Abschnitt ist wieder ganz anders als der erste und der zweite, für mich bis jetzt der schwelgerischte..


    Sabo... was meinst du denn mit schwelgerischte.. :-\ ???

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.

  • Die Geschichte um Onerva und vor allem Mathilda ist ja wirklich spannend... Und schrecklich, der Gedanke, Menschen "via Anstalt aus dem Wege zu räumen".


    War aber in früheren Jahren eine oft geübte Praxis und einmal dort ist es ziemlich unmöglich wieder herauszukommen ohne Hilfe von außen.


    Warum wird Moira durch das Bild mit dem aus dem Wasser geholten jungen Mann so sehr verstört ? Ich bin so gespannt, mehr über ihre Geschichte zu erfahren !!!


    jungen Mann??? Habe ich mich wohl verlesen, vielleicht weil ich eine Frau erwartet habe (siehe Anfang) Ich bin immernoch der Meinung, dass sie dieses Bild an ihre Mutter erinnert.



    Mein Mitleid für Suzana hält sich bislang sehr in Grenzen. Sie gibt Moira keine Wärme oder Geborgenheit, kann aber nicht zulassen daß sie die in einer anderen Familie findet ? Da kann ich ehrlich nur kotzen.


    Ganz so ist es ja nicht. Wenn man es von Suzannas Seite aus sieht, dann hat sie der Mann mit seinen Töchtern sitzen lassen und das ist alles was ihr an Familie geblieben ist. Dann wird sie über eine lange Zeit von Mo angelogen. Sicher, die Reaktion ist total daneben, zeugt aber auch von der Verzweiflung und Enttäuschung die sie hier erfährt. Ich denke auch Suzanna will geliebt werden. Sie hat bloss keine Chance. Ich frage mich allerdings, was passiert ist, denn irgendwie klingt immer wieder durch als sei Suzanna doch eine Zeit lang Mos Familie gewesen oder etwas in der Art?


    Und Danae verstehe ich bislang auch noch nicht. Nimmt sie es Mo ernsthaft so übel, das "Daddygirl" zu sein ? Zumal der sich ja nun nicht gerade überschlägt in seiner Vaterrolle !


    Nein Danae verstehe ich überhaupt nicht. Ja, sie fühlt sich allein gelassen, ihre Art von Trauer wird nicht verstanden. Mit beiden Mädchen wurde keine Trauerarbeit geleistet (so denke ich) Aber Danae war älter und ist irgendwann erwachsen geworden. Da hätte sie ihr Verhalten mal überdenken können.

  • Sabo... was meinst du denn mit schwelgerischte.. :-\ ???


    Ich würde denken, die Geschichte in der Geschichte ist so zum schwelgen in der Vielfalt der EReignisse und Personen. Die Beschreibungen der Ausstellung, die viel über die Kulturgeschichte Finnlands erzählt. Liege ich da richtig?


  • jungen Mann??? Habe ich mich wohl verlesen, vielleicht weil ich eine Frau erwartet habe (siehe Anfang) Ich bin immernoch der Meinung, dass sie dieses Bild an ihre Mutter erinnert.


    Rhea, das steht auf Seite 216 : "Die Mutter hat seinen Leichnam soeben aus dem Wasser gehoben"
    & 217... "Die linke Hand liegt locker und offen neben dem Kopf des Mannes... "
    Auf dem Bild sind eine alte Frau und ein junger Mann, wenn ich alles richtig verstanden habe.



    Aino? Aino schafft alles! ;D


    *g* ja, so betrachtet ist die Erklärung einfach ;D

  • Mit beiden Mädchen wurde keine Trauerarbeit geleistet (so denke ich)


    Mo durfte noch nicht eimal bei der Beerdigung dabei sein... Und beide Mädchen dürfen keinerlei Erinnerungsstücke an die Mutter haben. Und mit Sicherheit redet der Vater auch nicht mit ihnen darüber (er scheint ohnehin eher nicht mit ihnen zu reden).


    Das ist ja etwas, was Trauernde ganz schrecklich finden: nicht mit anderen Menschen über den Verstorbenen und über ihre Trauer reden zu können.

  • Rhea, das steht auf Seite 216 : "Die Mutter hat seinen Leichnam soeben aus dem Wasser gehoben"
    & 217... "Die linke Hand liegt locker und offen neben dem Kopf des Mannes... "
    Auf dem Bild sind eine alte Frau und ein junger Mann, wenn ich alles richtig verstanden habe.


    Ja, Mutter und Sohn, Du hast recht, aber ich denke trotzdem, dass dieses Bild sie an die Leiche ihrer Mutter erinnert. Sie muss sie gesehen haben oder zumindest in ihrer Phantasie. (obwohl ich immernoch glaube, dass sie sie gesehen hat und eventuell auch fotographiert) Es ist wohl der Leichnam an sich, der am Wasser liegt, der sie so schockiert zusammen mit dem, was sie schon gesehen hat.

  • Ja, das wäre jetzt die naheliegenste Erklärung... daß sie bei "Wasserleiche" an ihre Mutter denkt.


    Trotzdem war´s aber ein Mann, darum ging Deine Frage ja eben :)


  • Ja, das wäre jetzt die naheliegenste Erklärung... daß sie bei "Wasserleiche" an ihre Mutter denkt.


    Trotzdem war´s aber ein Mann, darum ging Deine Frage ja eben :)


    Ja, ich habs ja schon zugegeben und nachgelesen (im Papierbuch) :)

  • Wenn ihr wollt, könnte ihr euch die Ateneum-Bilder mal direkt anschauen. In dem Fotoalbum zur Recherchereise sind es die Fotos 7 bis 10 (also ziemlich weit vorne): http://www.ninablazon.com/index.php?thema=8


    Und ansonsten finde es mal wieder absolut toll, wie differenziert und sorgfältig ihr lest und mit wieviel "Möglichkeitsraum" und Neugier ihr die Figuren betrachtet (man könnte sie ja auch rundweg ablehnen, weil sie eben nicht dem Hollywood-Schema entsprechen).


    Mir ist wohl bewusst, dass die Figuren knifflig sind und dass sie den Lesern durchaus Toleranz abfordern (in einem anderen Forum wurden sie gerade ziemlich abgewatscht und verurteilt). Als ich mich durch die Sachliteratur zum Thema Traumatisierungen (von Kriegserlebnissen über Gewalterfahrungen in der Kindheit bis hin zu schweren Verlusten) gelesen habe, war mir schnell klar, dass es eben NICHT möglich sein wird, Menschen mit solchem Hintergrund (und den üblichen Reaktionen darauf wie z.B. Verdrängung etc.) auch nur annähernd realistisch darzustellen und sie dabei trotzdem dem üblichen Hollywood-Schema anzupassen. Im Sinne von: Plötzlich fallen sich die Figuren bei der großen Aussprache in die Arme, sind fürderhin herzlich und zugewandt und alles ist wieder gut.


    Fakt ist aber: Es sind Schritte zurück zu Vertrauen und Beziehung möglich, aber es sind kleine Schritte und es braucht Zeit. Es kann eben keine komplette "Drehung" sein, wie in einer Szene wie in einem Film (der ja auch nur ein begrenzte Zahl von Szenen zur Verfügung hat). Eine Weile stand ich vor der Entscheidung: Mache ich nicht doch lieber ein lustiges, plätscherndes Road-Movie mit Finnland-Colorit daraus? Dann wäre es wohl zwangsläufig das Stereotyp von der leicht kauzigen, aber wahnsinnig liebenswerten, witzigen Oma geworden - das hätte aber die Geschichten über die Kriegserlebnisse völlig unglaubwürdig gemacht. So habe ich mich für die realistische Linie entschieden.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Schön, hier dabei zu sein und die Figuren in so guten Händen zu wissen! :-*


    Liebe Grüße
    Nina


  • Fakt ist aber: Es sind Schritte zurück zu Vertrauen und Beziehung möglich, aber es sind kleine Schritte und es braucht Zeit. Es kann eben keine komplette "Drehung" sein, wie in einer Szene wie in einem Film (der ja auch nur ein begrenzte Zahl von Szenen zur Verfügung hat). Eine Weile stand ich vor der Entscheidung: Mache ich nicht doch lieber ein lustiges, plätscherndes Road-Movie mit Finnland-Colorit daraus? Dann wäre es wohl zwangsläufig das Stereotyp von der leicht kauzigen, aber wahnsinnig liebenswerten, witzigen Oma geworden - das hätte aber die Geschichten über die Kriegserlebnisse völlig unglaubwürdig gemacht. So habe ich mich für die realistische Linie entschieden.


    Lange Rede, kurzer Sinn: Schön, hier dabei zu sein und die Figuren in so guten Händen zu wissen! :-*


    Liebe Grüße
    Nina


    Das Leben ist leider ja auch nicht immer Hollywood...


    Ich denke aber auch, dass viele Leser von dir es sich damit schwertun, dass du in zwei Kategorien schreibst und deswegen evtl. was anderes erwarten!?

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.


  • Und beide Mädchen dürfen keinerlei Erinnerungsstücke an die Mutter haben. Und mit Sicherheit redet der Vater auch nicht mit ihnen darüber (er scheint ohnehin eher nicht mit ihnen zu reden).


    Das ist ja etwas, was Trauernde ganz schrecklich finden: nicht mit anderen Menschen über den Verstorbenen und über ihre Trauer reden zu können.


    Das finde ich auch richtig schlimm - und wiederum verdächtig, was den Vater angeht. Warum reagiert er so?



    Im Sinne von: Plötzlich fallen sich die Figuren bei der großen Aussprache in die Arme, sind fürderhin herzlich und zugewandt und alles ist wieder gut.


    Oh nein, bloß nicht - ich bin froh, Nina, daß du den im Buch beschriebenen Weg gegangen bist. So eine seichte Story hätte auch nicht zu deinem anspruchsvollen Schreibstil gepasst.

  • Schon wieder so ein emotionaler und berührender Abschnitt. Es gefällt mir richtig, wie sich die Beziehung von Aino und Mo immer weiter entwickelt. Und dass Aino Mo sogar schon so intime Erlebnisse erzählt, die bisher niemand wissen durfte.


    Die Situation, in der Matilda und sie sich kennen gelernt haben, kann ja fast nur zu einer innigen Verbundenheit führen. Bewundernswert fand ich, wie Aino sich um das Kind gekümmert hat, obwohl sie doch selbst so in Panik war und sogar nicht mal die Mutter sich gekümmert hätte. Allerdings denke ich auch, dass man eine solche Situation überhaupt nicht nachvollziehen kann, wenn man selbst nie etwas ähnliches erlebt hat. Wir können uns da schon glücklich schätzen! Deshalb kann ich gar nicht wirklich sagen, warum genau die Mutter ihre Tochter “vergessen” hat, und verurteilen möchte ich sie auch nicht. Aber mich hat dieser Satz zum Ende der Szene berührt: wie lange das Kind wohl braucht, bis sie vergisst, dass ihr Mutter sie bei diesem Angriff im Stich gelassen hat (oder so ähnlich).
    Matilda scheint ein ganz besonderes Mädchen gewesen zu sein. Ich finde es immer besonders sympathisch, wenn jemand offensichtlich andere Denkweisen hat, sich dessen aber gar nicht bewusst ist und dann damit ganz natürlich anderen Menschen guttut.
    Ich bin wirklich gespannt, was mit ihr passiert ist. So ganz untypisch halte ich es nicht, falls die (reiche) Familie sie eher für tot erklärt hat als zuzugeben, dass sie ins Irrenhaus musste.


    Hach, Mos Vergangenheit wird immer bedrückender. Bei mir legt sich ja immer sofort ein Schalter um, wenn ich mitbekomme, dass jemand geschlagen wird. Dann werde ich direkt wütend und fordere im Kopf laut Gerechtigkeit. Aber was soll man denn tun? :( (Besonders jetzt hier in der Geschichte natürlich, da kann man ja nichts tun) Es ist ja schon vorher angeklungen, dass Mo wahrscheinlich misshandelt wurde und deshalb jetzt auch unter anderem Fotos wie die von Kim macht. Aber direkt noch mal von den Umständen zu lesen, ist noch schlimmer. Zunächst dachte ich noch, dass Suzana sich immerhin Mühe gibt und versucht, alles richtig zu machen, damit Mo sie mag. Wenn es mir auch insgesamt zu bemüht vorkam und sie Mo eher zu sehr bemuttert und deshalb nicht ernst genommen hat. Aber wenn man dann auch noch liest, wie leichtfertig der Vater Mo in fremde Hände gibt, wird mir ganz anders. Mal abgesehen von Dani, die ja so richtig abgeschoben wurde, die arme. Es kam mir so vor, als wäre der Vater so richtig froh, endlich wieder seine Freiheit zu haben. Das führt nur leider dazu, dass er nicht nur seine Töchter, sondern auch seine neue Freundin vernachlässigt und die lässt es ausgerechnet an Mo aus. Unfaire Welt.



    Dann endlich der Gesuchte (bisschen blöd, dass es der letzte ist, aber Murphy schlägt wohl zu). Aino erschrickt als sie ihn sieht. Warum? Sie nistet sich bei ihm ein mit einer sicheren Selbstverständlichkeit. Warum macht Aaron mit?


    Mein erster Gedanke war, dass Aino Matilda in ihm erkannt hat. Vielleicht ist es ihr Enkel oder so? Allerdings frage ich mich auch, warum Aarto mitmacht. Wir wissen ja leider überhaupt nicht, was die beiden auf finnisch besprochen haben. Wie sind sie zu diesem Deal gekommen? Oder ist es hier nach dem Motto: dreist kommt weiter?


    Mo durfte noch nicht eimal bei der Beerdigung dabei sein... Und beide Mädchen dürfen keinerlei Erinnerungsstücke an die Mutter haben. Und mit Sicherheit redet der Vater auch nicht mit ihnen darüber (er scheint ohnehin eher nicht mit ihnen zu reden).


    Das ist ja etwas, was Trauernde ganz schrecklich finden: nicht mit anderen Menschen über den Verstorbenen und über ihre Trauer reden zu können.


    Das finde ich auch sehr schlimm. Sicherlich wollten sie nur gutes für Mo, als sie sie von der Beerdigung ausgeschlossen haben, aber man sieht ja nun, was daraus geworden ist. In jungen Jahren glaubt sie ja nicht mal daran, dass ihre Mutter wirklich tot ist, weil sie die Leiche ja nicht gesehen hat. Könnte ja auch wer anders gewesen sein.


    Ganz schrecklich finde ich auch die Atmosphäre im Haus des Vaters, der ihnen verbietet auch nur irgendetwas anzufassen oder die Schränke zu öffnen. Und dann auch noch der Verfolgungswahn der beiden, die Haare an die Tür kleben, um zu prüfen, ob der Vater ihnen hinterher spioniert. Zumindest Mo wächst ja inmitten von Angst auf, Dani ist da schon mutiger oder eher rebellischer.


  • Matilda scheint ein ganz besonderes Mädchen gewesen zu sein. Ich finde es immer besonders sympathisch, wenn jemand offensichtlich andere Denkweisen hat, sich dessen aber gar nicht bewusst ist und dann damit ganz natürlich anderen Menschen guttut.


    Ich finde Matilda auch sehr interessant und spannend.



    Mein erster Gedanke war, dass Aino Matilda in ihm erkannt hat. Vielleicht ist es ihr Enkel oder so?


    In die Richtung gehen meine Gedanken ebenfalls.


  • Das finde ich auch sehr schlimm. Sicherlich wollten sie nur gutes für Mo, als sie sie von der Beerdigung ausgeschlossen haben, aber man sieht ja nun, was daraus geworden ist.


    Nö, die wollten nicht wirklich was GUTES für Mo, dann hätten sie ja über sie und über die Trauer nachgedacht... und Raum dafür gelassen.


    Aber es gibt ja viele Menschen die Trauer verdrängen - das ist in unserer Kultur weit verbreitet. :(