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  • Ich finde nichts was ein Kind in dem Alter tun konnte macht Danaes Handeln verständlich. Für mich ist sie wirklich psychisch gestört. Ohja, ich kenne das auch, wenn die jüngeren, braveren Geschwister mehr geliebt werden aber da können die ja meist nichts dafür und dann ist doch eine Aussprache immernoch das Beste was man tun kann. Wenn das nicht geht, gut, dann spricht man nicht viel miteinander, aber das hier geht ja in eine so gemeine Richtung. Da fehlt mir jedes Verständnis. Ich bin froh, aus dieser Feier raus zu sein. Ich hatte so was erwartet, obwohl ich denke, die eigentliche Schuld liegt bei Leon. Leon hat den Fehler begangen mit der besten Freundin seiner Schwester ein Verhältnis anzufangen und dann scheinbar nicht treu zu sein. Das scheint etwas zu sein, was er für normal hält. Sie beste Freundin war von Kindheit an in der Familie, gehört also dazu. Ist immernoch mit Leon verbandelt, denn er verbringt ja sehr viel Zeit vor dem Computer und also damit mit seiner EX und seiner Schwester. Klar, dass Mo hier nur als Störenfried angesehen wird. Viel tut Leon ja nicht dazu, dass es anders wird. Überhaupt ist mir der Typ absolut unsympathisch und vielleicht war es sogar Glück, dass Danae an der Stelle so gehandelt hat, denn früher oder später hätte Mo ihn beim Fremdgehen erwischt. Schlimm ist, dass sich beide hier so belogen haben, wobei ich Mo verstehe. Familie ist ihr so wichtig und sie kommt sich sicher wie ein Krüppel vor, dass sie keine hat die mit ihr was zu tun haben will. sie sieht ja die Schuld immer bei sich.


    Normalerweise wird man bei russischen Feiern als Fremder herzlich willkommen geheißen und wenn man sich drauf einlässt sind gerade diese Feiern wunderschön (gewesen, mag heute anders sein) Es wurde immer viel gesungen und getanzt und gegessen. Etwas, was bei den wenigsten Familienfeiern in Deutschland der Fall ist. Früher war es auch bei uns so, aber seit meine Großmutter tot ist, werden Familienfeiern auch bei uns zu Essen und Trinken und in Grüppchen-herumsitzen bis endlich alles vorbei ist. Diese Art Feiern mag ich überhaupt nicht und versuche mich zu drücken wo es geht, denn die sind langweilig und frustrierend und wenn man ein Buch liest ist das auch nicht erwünscht.

  • :unschuldig:


    Aber ich wette, man kann auch von Dir Fotos machen, auf denen es so aussieht als würdest Du Deine Hunde gerne auf den Mond schießen ;D ;D


    Ich glaube wir wären keine Menschen, wenn es das nicht gäbe, aber was Mo sieht ist ja mehr. Sie sieht, dass die Braut nicht glücklich ist, dass die Schwiegermutter ein Verhältnis hat. Das sind keine Ausnahmenmomente, sondern sie sieht Geschichten hinter den Fassaden. Ich denke eigentlich sucht sie nach der perfekten Familie, aber so wie sie das sieht gibt es sie nicht.


  • Ich finde nichts was ein Kind in dem Alter tun konnte macht Danaes Handeln verständlich. Für mich ist sie wirklich psychisch gestört.


    Nein, verständlich macht es das nicht... Aber einen "Auslöser"muß es ja gegeben haben.



    Ich bin froh, aus dieser Feier raus zu sein. Ich hatte so was erwartet, obwohl ich denke, die eigentliche Schuld liegt bei Leon. Leon hat den Fehler begangen mit der besten Freundin seiner Schwester ein Verhältnis anzufangen und dann scheinbar nicht treu zu sein. Das scheint etwas zu sein, was er für normal hält. Sie beste Freundin war von Kindheit an in der Familie, gehört also dazu. Ist immernoch mit Leon verbandelt, denn er verbringt ja sehr viel Zeit vor dem Computer und also damit mit seiner EX und seiner Schwester. Klar, dass Mo hier nur als Störenfried angesehen wird. Viel tut Leon ja nicht dazu, dass es anders wird. Überhaupt ist mir der Typ absolut unsympathisch und vielleicht war es sogar Glück, dass Danae an der Stelle so gehandelt hat, denn früher oder später hätte Mo ihn beim Fremdgehen erwischt.


    Du hast recht, an Leon ist gerade nichts "Einnehmendes"... was für ein Idiot. Das Gemeinste ist aber wohl wirklich, daß er Mo da so blind hat reinlaufen lassen... Was hat er sich denn gedacht, was seine Familie tun würde ?



    Ich glaube wir wären keine Menschen, wenn es das nicht gäbe, aber was Mo sieht ist ja mehr. Sie sieht, dass die Braut nicht glücklich ist, dass die Schwiegermutter ein Verhältnis hat. Das sind keine Ausnahmenmomente, sondern sie sieht Geschichten hinter den Fassaden. Ich denke eigentlich sucht sie nach der perfekten Familie, aber so wie sie das sieht gibt es sie nicht.


    Hm, okay, das sind in dem Falle wirklich mehr als Momentaufnahmen...


    Die perfekte Familie gibt es natürlich wirklich nicht... Aber hoffentlich bessere als die von der Hochzeit und die von Leon (oder gar die von Moira).

  • Wow, ihr habt ja schon viel geschrieben! Schade, dass das Wochenende mir einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und ich mich erst jetzt zum ersten Abschnitt melden kann, aber ich schreibe trotzdem erst mal meine Eindrücke auf und lese dann eure.


    Mos Faszination mit anderen Familien fand ich am Anfang ziemlich amüsant. Wie sie die Hochzeitsgesellschaft analysiert und entsprechend fotografiert, erschien mir schon ziemlich punktgenau und nah an der Wahrheit. Da hat sie also schon eine bemerkenswerte Beobachtungsgabe. Allerdings kam da auch relativ schnell ein bedrückender Unterton, sie schien so krampfhaft nach all den bösen Familiengeheimnissen zu suchen. Und überhaupt ihre Fixierung auf Familien, das fühlte sich schon fast krank an. Aber wir erfahren ja auch schon, dass ihre eigene Familie im Grunde nicht existiert hat. Und das, was es gab, ist einfach vollkommen kaputt und ungesund. Die Beziehung zu ihrer Schwester ist ja krass. Ich habe selten zwei Leute gesehen, die sich so viel böses an den Hals wünschen. Ok, in diesem Abschnitt war eher Mo das Opfer von Danae, allerdings lässt Danae ja auch einige Hinweise fallen, dass Mo ihr auch mal etwas zerstört hat. Wenn ich es richtig verstanden habe, war Mo damals auf der Hochzeit von Danae und Alex und dort ist etwas passiert. Ausgespannt hat sie ihn wohl nicht, die beiden sind ja noch zusammen (auch wenn ich mir deren Beziehung nicht so gesund vorstellen kann), aber hat sie vielleicht wieder ihre Beobachtungsgabe eingesetzt und allerlei Vergrabenes ausgebuddelt? Was auch immer es war, Danaes Reaktion ist wirklich schlimm, zu schlimm für mich, als dass ich sie nur annähernd sympathisch finden kann. Sie hat sich hier wie eine Schlange und wahrscheinlich auch wie eine Schlampe verhalten. Erst muss sie Mo bei der potenziellen neuen Familie schlecht machen und dann schnappt sie sich den neuen Freund von ihr. Und ihr Mann? Außerdem: Kein Wunder, dass das Kind so viel brüllt. Irgendwie muss es sich ja die Aufmerksamkeit holen, wenn die Mutter so furchtbar egozentrisch ist.


    Und die Beziehung Mo und Leon? Ohje, ohje, was schon so einen Anfang nimmt, daraus kann ja nichts werden. Mo wollte ihn nur wegen der Familie und Leon geht wahrscheinlich direkt mal fremd, sobald eine Frau mal ein bisschen forscher auftritt. Ich hoffe ja, dass das Ganze jetzt vorbei ist, aber das Buch geht ja noch ein bisschen weiter. ;)


    Meine persönliche Heldin in diesem Abschnitt war übrigens Anusch! Sie war zwar zu Beginn sehr abweisend und fast schön bösartig, aber wahrscheinlich hatte sie auch einfach kein Bock auf die scheinheilige Familie. Dann erkennt sie in Mo eine Artgenossin und — zack — Verbündete.


    Ansonsten: Ninas Schreibstil ist wieder wunderbar, immer wunderbar, egal für welche Zielgruppe.


    Und bei Tante Mo war er plötzlich ganz ruhig, das würde mir zu denken geben.


    Den Oskar Matzerath fand ich auch herrlich! Und klar, für mich ist das ziemlich “selbstverständlich”, dass er bei Tante Mo so ruhig ist, denn sie beachtet ihn ja wenigstens.


    Nein, verständlich macht es das nicht... Aber einen "Auslöser"muß es ja gegeben haben.


    Den Auslöser gab es ganz bestimmt und Danae will sich jetzt rächen. Jedenfalls kam es mir so vor, als wäre sie schon regelrecht rachsüchtig und müsste aktiv etwas dafür tun, dass es Mo schlecht geht und dass diese nie ihr Glück finden wird.
    Und auch das rote Handy und dass Mo Danae nichts vom Umzug erzählt hat, kam mir so vor, als würde Mo sich vor Danae verstecken. Ein extra Handy, damit Mo darüber bestimmen kann, wann sie reden, und gefunden werden will sie auch nicht.


  • Aber ich wette, man kann auch von Dir Fotos machen, auf denen es so aussieht als würdest Du Deine Hunde gerne auf den Mond schießen ;D ;D


    Schuldig :D



    Überhaupt ist mir der Typ absolut unsympathisch und vielleicht war es sogar Glück, dass Danae an der Stelle so gehandelt hat, denn früher oder später hätte Mo ihn beim Fremdgehen erwischt.


    Das dachte ich nach diesem ersten Abschnitt auch: wer weiß, wozu es gut ist, was zwischen Dani und Leon passiert ist.



    Außerdem: Kein Wunder, dass das Kind so viel brüllt. Irgendwie muss es sich ja die Aufmerksamkeit holen, wenn die Mutter so furchtbar egozentrisch ist.


    Ich fand das auch sehr bezeichnend, daß Max so ein Schreikind ist.

  • Wobei ich aber auch ganz bezaubernde, zugewandte Mütter kenne, die mit ähnlichen Kindern wie Max gesegnet sind.
    Manchmal steckt man wohl nicht drin ... ;)


    Manchmal sind sie auch zu sehr zugewandt. ;) Dann wissen die Kinder, dass sie immer im Mittelpunkt stehen, wenn sie schreien und alles bekommen, was sie wollen.
    Aber davon abgesehen gibt es ja auch die Schreikinder, da gibt es wohl aber durch Heilpraktiker gute Hilfe.
    Max ist aber, denke ich, ein ganz normales Kind, dass einfach nicht in dieser langweiligen Kneipe vollgeraucht werden will. Eine meiner Enkeltöchter hat immer geheult und geschrien, wenn sie mit in die Kneipe ihrer anderen Oma sollte, ich vermute mal einfach, sie hat in dem Rauch genauso wenig Luft bekommen wie ich. Schließlich läßt sich ja Max ganz leicht beschäftigen. Ich habe auch meist irgendwelche Spiele mit den Kindern gemacht, damit es in einer Gaststätte nicht zu langweilig wurde. Gern Häuser aus Bierdeckeln bauen. Das beschäftigt eine Weile. Hier tuts ja schon die Jacke.

  • So, ich hechel dann mal als Schlusslicht hinterher! :-[ Ich habe die ersten zwei Abschnitte schon am Mittwoch und Donnerstag gelesen, komme aber erst heute zum Schreiben.


    Hach, Nina! Wie nicht anders von dir gewohnt, haben wir es hier wieder mit einer wundervoll geschriebenen Geschichte zu tun! Ich bin super reingekommen, finde mich gut zurecht und versinke in deinem tollen Schreibsti :herz:


    Der Anfang hat mir ja sofort den Atem genommen! :o Einen Tod so mitzuerleben hätte ich nicht erwartet (vor allem nicht bei dem Pink/Rosa auf dem Cover! ;D). Umso überraschter und gefesselter war ich natürlich. Ich mochte diesen Anfang aber sehr, das war wie ein "Eyecatcher" (obwohl er doch recht düster war, er hat mich als Leser aber eben einfach sofort an die Geschichte gefesselt, weil er so intensive Gefühle ausgelöst hat) :)


    Mit Mo komme ich bisher gut klar, sie schaut ja öfter durch die Kameralinse statt durch ihre eigenen Augen. Fast immer ist die Linse zwischen ihr und ihrer Umgebung ;D Das finde ich irgendwie lustig, andererseits frage ich mich allerdings auch, ob das Leben nicht so auch ein wenig an ihr vorbei zieht. Wobei sie ist ja nicht der Typ, der andauernd nach dem perfekten Foto sucht, sondern sie fotografiert einfach nur gerne. Aber dennoch, immer etwas zwischen mir und der Umwelt zu haben (auch wenn es "nur" eine Kamera ist), ich glaub, für mich wäre das nichts.


    In diesem Zusammenhang finde ich auch Mos Einstellung sehr interessant und diskussionswürdig. Sie meint ja einmal, dass Fotos alles zeigen und verraten würden (vor allem im Zusammenhang mit Familien). Aber was ist mit gestellten Fotos? Dass Fotos ALLES zeigen, ist vielleicht etwas zu verallgemeinernd. Sie zeigen zwar, wie Mo sagt, fehlende Familienmitglieder und somit auch in gewisser Weise Lücken und Fehler in einer Familie. Aber man kann sich doch auf Fotos sehr gut verstellen und sich so zeigen wie man möchte. Ich meine, wie oft zeigen wir ein Grinsen, obwohl uns nicht danach ist oder statt einfach nur natürlich zu schauen? Fotos verraten daher doch nicht immer ALLES. Wenn man sich gut verstellen kann, dann verraten sie nicht die wahren Gefühle.


    Die ganzen Familiengeschichten sind ja auch sehr heftig :o
    Beinahe jeder hat da ja irgendeine "Leiche im Keller" und somit auch sein Päckchen zu tragen. Das hat mir nochmal schön vor Augen geführt, dass ich doch sehr viel Glück mit meiner Familie habe, auch wenn wir nur eine sehr kleine Familie sind. Ich war jedenfalls sehr berührt.

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/


  • Mos Faszination mit anderen Familien fand ich am Anfang ziemlich amüsant. Wie sie die Hochzeitsgesellschaft analysiert und entsprechend fotografiert, erschien mir schon ziemlich punktgenau und nah an der Wahrheit. Da hat sie also schon eine bemerkenswerte Beobachtungsgabe. Allerdings kam da auch relativ schnell ein bedrückender Unterton, sie schien so krampfhaft nach all den bösen Familiengeheimnissen zu suchen. Und überhaupt ihre Fixierung auf Familien, das fühlte sich schon fast krank an. Aber wir erfahren ja auch schon, dass ihre eigene Familie im Grunde nicht existiert hat. Und das, was es gab, ist einfach vollkommen kaputt und ungesund.


    Ihre Suche nach den Fehlern rührt ja aus ihren schlechten Erfahrungen. Ich glaube immer, dass Menschen, die in einem Bereich schlechte Erfahrungen gesammelt haben, überall in diesem Bereich schlechte Erfahrungen erwarten (bei Mo sind es die Familien). Sie hatte keine wirkliche Familie und hat nur negative Erfahrungen damit, also erwartet sie, dass es in jeder Familie irgendwo etwas negatives oder zumindest ein Geheimnis gibt. Bei anderen Menschen ist es vielleicht der Bereich der Freunde. Sie haben da schlechte Erfahrungen gemacht und es fällt ihnen ab da schwer, anderen zu vertrauen. Man erwartet dann bei allen Menschen/potenziellen Freunden Geheimnisse, schlechte Erfahrungen etc.


    Ihre Beobachtungsgabe fand ich auch sehr bemerkenswert! Ich hab ein paar Mal überlegt, was wohl wäre, wenn mehr Menschen wie Mo durch unsere Welt laufen würden, mit solch wachen Argusaugen! Ich jedenfalls bin nicht ganz so gut im beobachten, glaube ich manchmal :)



    Ansonsten: Ninas Schreibstil ist wieder wunderbar, immer wunderbar, egal für welche Zielgruppe.


    Oh jaa! :flirt:

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  • Manchmal sind sie auch zu sehr zugewandt. ;) Dann wissen die Kinder, dass sie immer im Mittelpunkt stehen, wenn sie schreien und alles bekommen, was sie wollen.
    Aber davon abgesehen gibt es ja auch die Schreikinder, da gibt es wohl aber durch Heilpraktiker gute Hilfe.
    Max ist aber, denke ich, ein ganz normales Kind, dass einfach nicht in dieser langweiligen Kneipe vollgeraucht werden will. Eine meiner Enkeltöchter hat immer geheult und geschrien, wenn sie mit in die Kneipe ihrer anderen Oma sollte, ich vermute mal einfach, sie hat in dem Rauch genauso wenig Luft bekommen wie ich. Schließlich läßt sich ja Max ganz leicht beschäftigen. Ich habe auch meist irgendwelche Spiele mit den Kindern gemacht, damit es in einer Gaststätte nicht zu langweilig wurde. Gern Häuser aus Bierdeckeln bauen. Das beschäftigt eine Weile. Hier tuts ja schon die Jacke.


    Den Tipp mit dem Heilpraktiker sollte ich wohl mal unseren Nachbarn geben! Die haben zwei Jungs (der eine ist noch im Kindergarten, der andere mittlerweile in der Grundschule) und mannoman! Die beiden haben es in sich. Da kriegt "Schreikind" nocheinmal eine ganz andere Bedeutung.


    Vielleicht lag es bei deiner Enkelin ja auch daran, dass sie die andere Oma nicht so gerne mochte? ;) Als ich kleiner war, habe ich immer geweint und gemeckert, wenn ich zu einer Großtante der Familie sollte. Ich fühlte mich da nicht so wohl (auch nicht mit Beschäftigungsmaßnahmen in Form von Plüschtieren) und hab nur rum geschrien. Gene, Umwelt und die Eltern kommen bei sowas einfach oft zusammen, denke ich :) (Wobei es leider heutzutage ja immer mehr diese Mittelpunkt-Kinder, wie du sie oben beschreibst, gibt...die akzeptieren auch kein Nein, auch später in der Schule nicht)

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/


  • So, ich hechel dann mal als Schlusslicht hinterher!
    Hach, Nina! Wie nicht anders von dir gewohnt, haben wir es hier wieder mit einer wundervoll geschriebenen Geschichte zu tun! Ich bin super reingekommen, finde mich gut zurecht und versinke in deinem tollen Schreibsti :herz:


    Willkommen in der Runde! :winken:
    Und danke für die Schokoladen-Breitseite! :-*



    Zitat

    sie schaut ja öfter durch die Kameralinse statt durch ihre eigenen Augen. Fast immer ist die Linse zwischen ihr und ihrer Umgebung ;D Das finde ich irgendwie lustig, andererseits frage ich mich allerdings auch, ob das Leben nicht so auch ein wenig an ihr vorbei zieht.


    Messerscharf, Skyline, messerscharf! :daumen:


    Zitat

    Dass Fotos ALLES zeigen, ist vielleicht etwas zu verallgemeinernd.


    Wäre auch etwas zu einfach (wie Mo vielleicht noch erfahren wird ...) ;D


    Liebe Grüße!
    Nina


  • Ihre Beobachtungsgabe fand ich auch sehr bemerkenswert! Ich hab ein paar Mal überlegt, was wohl wäre, wenn mehr Menschen wie Mo durch unsere Welt laufen würden, mit solch wachen Argusaugen!


    Ich wage mal die Prognose, die Partys wären ziemlich unspaßig. ;D Jeder observiert jeden, keiner tanzt auf den Tischen, hm ...
    ;-)

  • Ich wage mal die Prognose, die Partys wären ziemlich unspaßig. ;D Jeder observiert jeden, keiner tanzt auf den Tischen, hm ...
    ;-)


    Das mit dem Observieren findet doch aber statt, oder? Ich kenne keine Parties ohne die wachen Augen der Frauen. Männer sind da anders, aber bei den meisten Frauen bestimmen doch ihre Beobachtungen das Gespräch auf der Party.


  • Wäre auch etwas zu einfach (wie Mo vielleicht noch erfahren wird ...) ;D


    ;D Sehr gut, ein bisschen habe ich mir schon gedacht, dass Mo da im Verlauf des Romans einige Erkenntnisse sammeln wird :) Ein Roadtrip zum Blick hinter die Linse bzw. zum Sehen ohne Linse, sozusagen! ;)



    Das mit dem Observieren findet doch aber statt, oder? Ich kenne keine Parties ohne die wachen Augen der Frauen. Männer sind da anders, aber bei den meisten Frauen bestimmen doch ihre Beobachtungen das Gespräch auf der Party.


    Die Partys, die ich kenne, sind ausgelassener, da beobachtet niemand die anderen. Darum könnte ich mir auch eher so wie Nina vorstellen, dass die Partys um einiges verkopfter wären ;)

    Es gibt mehr Schätze in Büchern als Piratenbeute auf der Schatzinsel... und das Beste ist, du kannst diesen Reichtum jeden Tag deines Lebens genießen. (Walt Disney)<br /><br />http://skyline-of-books.blogspot.de/

  • Ihr glücklichen! Wie oft wurde mir gesagt, ich sei wohl sehr betrunken gewesen, und ich hatte nichts getrunken, war nur ausgelassen und wie oft höre ich heute noch die Lästereien in den Frauen und Mädelsgruppen über andere Partygäste in der Art: Guck mal die, wie die tanzt, oh die Dicke da, die traut sich ja was! Ne, die hat wohl den Pfiff nicht gehört, was die trägt ist doch schon megaout! Abgesehen von Beobachtungen, wer mit wem und wer sexy ist und wer nicht usw.

  • Rhea, das sind dann die, die in den Keller zum Lachen gehen und gerade aus diesem Grund haben sie Angst um ihre Kerle und wollen dauernd Vergleiche ziehen..wer einfach so Spaß haben kann, ist verdächtig..
    ;)


  • Ihr glücklichen! Wie oft wurde mir gesagt, ich sei wohl sehr betrunken gewesen, und ich hatte nichts getrunken, war nur ausgelassen und wie oft höre ich heute noch die Lästereien in den Frauen und Mädelsgruppen über andere Partygäste in der Art: Guck mal die, wie die tanzt, oh die Dicke da, die traut sich ja was! Ne, die hat wohl den Pfiff nicht gehört, was die trägt ist doch schon megaout! Abgesehen von Beobachtungen, wer mit wem und wer sexy ist und wer nicht usw.


    Ja, dieses oberflächliche und lästernde "Beharken" kenne ich auch noch von Feten (frü-her, ja frü-her! :belehren:)
    Aber lieber verdächtig sein als das Leben als Missgunst-Show an sich vorbeiziehen zu lassen! 8)


    Liebe Grüße
    Nina

  • Ja, dieses oberflächliche und lästernde "Beharken" kenne ich auch noch von Feten (frü-her, ja frü-her! :belehren:)
    Aber lieber verdächtig sein als das Leben als Missgunst-Show an sich vorbeiziehen zu lassen! 8)


    Liebe Grüße
    Nina


    Um so etwas zu hören, muss man nicht mal auf Feten, das hört man ja schon im Supermarkt oder auf der Straße ...

    Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche die Böden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken.