Leserundenfazit, Rezensionen (ohne Spoiler)

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    Bitte achtet darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Es hat viel Spaß gemacht bei dieser Leserunde. Vielen Dank für die Begleitung.


    :winken:
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    Corrida de toros


    Beim Tauchen entdeckt Kommissar Rubén de Freitas einen alt aussehenden, versiegelten Behälter. Das Dokument, welches sich darin befindet, sieht aus, als stamme es aus der Zeit des Untergangs der spanischen Armada. Da er das Schriftstück nicht entziffern kann, wendet er sich an eine Professorin. Sie teilt Rubén mit, dass der Fund ohne Wert ist. Doch kurze Zeit später ist die Frau tot. Auch Rubéns Wohnung wird durchsucht. Hängt die Vorgänge mit dem Dokument zusammen? Rubén nutzt seinen Urlaub und macht sich mit seinen Freunden zu einer Bootstour auf, die zu einer Hippie-Kommune führt, denn dort gibt es einen weiteren Experten. Und wieder gibt es Tote.
    Der schnörkellose Schreibstil ist gut und flüssig zu lesen. Eine gehörige Portion Situationskomik macht das Ganze sehr unterhaltsam, so dass die sehr drastischen Beschreibungen nicht so stark in den Vordergrund treten.
    Die Charaktere sind authentisch beschrieben und jeder hat eine Besonderheit, die ihn sehr plastisch darstellt. Dem Kommissar und seinen Freunde stehen eine perfektionistische Auftragskillerin und ihr sadistischer Auftraggeber gegenüber. Rubén, etwas dunkelhäutig aufgrund seiner karibischen Wurzeln, kifft gerne und hält sich selten an Regeln. Sein Auftreten, auch Kollegen gegenüber, ist oft drastisch, so dass sein Vorgesetzter von einem Tobsuchtsanfall in den nächsten kommt. Aber Rubén ist ein guter Ermittler und sieht Details, die andere nicht bemerken. Ihm zur Seite steht seine Kollegin Lucia Cienfuegos, die eher auf die Vorschriften achtet, aber im Notfall genauso impulsiv handelt wie Rubén.
    Neben dem Kriminalfall lernen wir vieles aus dem persönlichen Umfeld unserer Protagonisten kennen. Da dies der dritte Band der Andalusien-Trilogie ist, wird natürlich auf die Vorgeschichte von Joana, Kilian, Maite und Rubén hingewiesen.
    Dieser spannende und humorvolle Krimi hat viele unverhoffte Wendungen und ist sehr actionreich.

  • Meine Rezi steht nur auch, herzlichen Dank für die Runde! Es hat wieder sehr viel Spaß gemacht!


    Mann über Bord


    Rubén de Freitas, Freundlingers ebenso unkonventioneller wie sympathischer Protagonist, ist nämlich nicht nur ein engagierter Ermittler, sondern auch ein begeisterter Taucher, der bei einem Tauchgang während seines Urlaubs eine geheimnisvolle Schriftrolle, die offenbar aus dem 16. Jahrhundert stammt entdeckt. Wissbegierig und interessiert an der Geschichte seines Heimatlandes, wie er eben ist, beginnt er zu recherchieren und mit Personen Verbindung aufzunehmen, die sich mit so etwas auskennen.


    Rasch wird deutlich, dass dies nicht gerade ein ungefährliches Unterfangen ist, auf das er sich da eingelassen hat. Natürlich fehlen hierbei auch die weiteren üblichen Protagonisten, Rubéns Freunde, der Münchner Kilian mit Gattin Joana und Rubéns Freundin Maite nicht, ebenso ist seine bisexuelle Kollegin Lucia von der Polizei in Granada wieder mit von der Partie.


    Und sie erleben so einiges, denn wie gewohnt spinnt Freundlinger eine sehr handlungsreiche, stellenweise brutale Geschichte, in der auch der Humor nicht zu kurz kommen.


    Hier spinnt Freundlinger eine actionreiche, vielschichtige, spannende, außergewöhnliche und dadurch auch nicht so schnell zu vergessende Geschichte, in der andalusisches Lokalkolorit nicht zu kurz kommt. Daher verzeiht der werte Leser - in diesem Falle ich - auch großmütig, dass nicht alle Ausführungen des Autors so richtig nachvollziehbar sind - hier und da bleibt die Logik ein wenig auf der Strecke.


    Ein Hinweis noch: bei dieser Krimireihe ist es ratsam, die Bücher in der Reihenfolge ihrer Entstehung zu lesen - es wird nicht bzw. nur in Andeutungen Bezug auf frühere Ereignisse genommen. Ich freue mich jedenfalls auf den bereits angekündigten 4. Fall dieser ebenso spannenden wie originellen Krimi- bzw. Thrillerreihe!


    Ich empfehle diesen Krimi allen Freunden gut geschriebener Spannungsliteratur der nicht alltäglichen Art, die es auch gern etwas härter bzw. brutaler lieben und auch einigen durchaus plastischen Sexszenen in einem Krimi - wobei das Buch bei mir eher unter Thriller firmiert - nicht abgeneigt sind. Natürlich auch bestens geeignet als Lektüre für den nächsten Strandurlaub auf der iberischen Halbinsel!

  • Hallo zusammen,
    ich habe mit Interesse eure interessanten Beiträge gelesen. Vielen Dank für eure Einschätzung zu "Im Schatten der Alhambra".
    Ich ziehe mal das Fazit, dass euch der Krimi halbwegs gut gefallen hat - nur dass das Ende etwas too much war.
    Ich bedanke mich für die Beteiligung und für Eure Renzensionen.
    Liebe Grüße aus Salzburg,
    Eduard Freundlinger

  • Dokumente, die die Geschichte eines ganzen Landes verändern würden


    Gemeinsam mit Freundin Maite, dem befreundeten Ehepaar Joana, Kilian und deren Sohn Xaver, verbringt Kommissar Rubéns de Freitag einen Urlaubstag auf seinem Segelschiff „Papa San“ vor der Küste Andalusiens.


    Bei einem unvorhergesehenen Wendemanöver fällt Maites Sonnenbrille ins Meer. Rubéns möchte seinen Freunden wahrscheinlich nur etwas beweisen, als er sich zum Tauchgang fertig macht und zur Bergung der Sonnenbrille ins Meer springt, aber er findet die Brille tatsächlich und darüber hinaus eine versiegelte Metallröhre, in der sich uralte Dokumente befinden.


    Handelt es sich um Dokumenten der spanischen Armada, die vor 400 Jahren mit Mann und Maus vor der Küste Andalusiens untergegangen ist? Da Rubéns die Dokumente in altspanischer Schrift nicht lesen kann, betraut er eine Professorin damit, den Inhalt der Dokumente zu entziffern. Nach Aussage von Professorin Montserrat del Prado sind die Papiere wertlos. Scheinbar litt Montserrat del Prado an großen Depressionen, denn kurze Zeit später findet man ihre Leiche .... in der Badewanne .... mit aufgeschlitzten Pulsadern.


    Noch immer weiß Rubéns de Freitag nicht, um welche Dokumente es sich handelt und so segelt er mit seinen Freunden nach San Pedro. Er möchte den Schriftsteller Thomás Redondo zu Rate ziehen, der seit Jahren in einer Hippiekommune lebt.


    Dort angekommen überschlagen sich die Ereignisse.


    „Im Schatten der Alhambra“ ist der dritte Andalusien-Krimi aus der Feder von Eduard Freundlinger. Man kann dieses Buch gut lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. In der Geschichte wird ein paar Mal auf Erlebnisse zurückgeblickt, die die 4 Freunde gemeinsam überstanden haben und das macht Lust darauf, die beiden anderen Andalusien-Krimis auch noch zu lesen. Verständnisprobleme gibt es ohne Vorkenntnisse aber nicht.


    Kommissar Rubéns de Freitag ist ein sehr eigenwilliger Ermittler. Er ist gründlich, hat auch die notwendige Spürnase, aber er nimmt nicht alle Vorschriften ernst und widersetzt sich gerne mal seinem Vorgesetzten. Das führt manchmal zu witzigen, manchmal aber auch zu peinlichen Dialogen. Mit all seinen Ecken und Kanten ist er ein Typ, der nicht allzu viele Freunde hat.


    Seine Freundin Maite spielt keine sehr große Rolle in diesem Buch und hinterlässt deswegen bei mir auch nicht unbedingt einen tiefen Eindruck.


    Neben der Auflösung des Kriminalfalles spielt auch die Beziehung zwischen Joana und Kilian mit in die Geschichte hinein und gerade Kilian fällt zum Ende hin eine sehr bedeutende Rolle zu. Sympathisch sind mir beide Protagonisten, wobei ich mich durchaus ein klein wenig mit Joana, der leicht eifersüchtigen Ehefrau, identifizieren konnte.


    Rubéns Kollegin Lucia macht vermutlich die größte Entwicklung durch in diesem Roman – zum Finale setzt auch sie sich über einige Vorschriften hinweg, was zwar durchaus mutig aber auch extrem gefährlich für alle Beteiligten war.


    Eduard Freundlinger versteht es, die Schauplätze seines Krimis so zu beschreiben, dass man Lust hat den nächsten Urlaub dort zu verbringen (wobei es mich jetzt eher nicht in die Hippiekommune zieht, mit all den nackten Menschen). Mir gefällt der Humor, mit dem der Autor sein Werk gespickt hat und die Spannung hielt mich sehr schön bei Laune immer weiterlesen zu wollen. Der Schluss wäre allerdings auch mit etwas weniger Drama ausgekommen.


    Leserunde:
    Vielen Dank an Eduard, für die Begleitung der Leserunde und an meine MitleserInnen für die netten Diskussionen.


    https://buechersindfliegendete…mbra-eduard-freundlinger/


    https://www.amazon.de/review/R…66412761_cm_rv_eml_rv0_rv


    http://www.lovelybooks.de/auto…3-w/rezension/1178613042/



    http://wasliestdu.de/rezension…landes-veraendern-wuerden



    https://literaturschock.de/lit….msg863697.html#msg863697



    Thalia (unter meinem Namen Barbara Diehl)


    Weltbild (unter meinem Namen Barbara Diehl)

  • Wie immer , erst ein herzliches Dankeschön an die Leserunde, den Autor und an den Verlag für mein Freiexemplar


    zum Buch


    "Im Schatten der Alhambra ist das dritte Buch der Andalusien-Trilogie , ich habe die Vorgängerbände "Pata Negra " und "Die schwarze Finca" gelesen, ich denke aber, man kann den dritten Teil auch gut verstehen, wenn man diese beiden Bücher nicht kennt, denn es wird doch öfters ein kleiner Rückblick gemacht. Man sollte sich aber das Lesevergnügen gönnen und die Bücher chronologisch lesen.


    Nach den ganzen turbulenten Ereignissen der letzten Jahre machen Kilian mit seiner Familie und Ruben mit Freundin Maite Urlaub in Andalusien.
    Bei einem Tauchgang findet Ruben eine alte Schriftrollen, diesen mutmaßlichen Schatz will er von einer Professorin prüfen und übersetzen lassen, doch kurze Zeit später ist diese Dame tot. Die Polizei geht von Selbstmord aus, doch Ruben wittert ein Verbrechen.


    Seine Ermittlungen führen ihn in eine Hippiekommune, die Ereignisse dort lassen den Schluss zu, dass Ruben auf etwas ganz Großes gestoßen ist , und um zu verhindern, dass der Fund an die Öffentlichkeit gerät, wird die Professorin nicht das einzige Opfer bleiben.
    Mir hat das Lesen dieses Buches viel Spaß gemacht. Ich mochte die Personen schon aus den Büchern vorher, und besonders Ruben , den ungewöhnlichen , doch etwas schrägen Ermittler ,find ich richtig gut. Gerne würde ich von ihm noch mehr lesen.


    Die Schilderung der Landschaft Andalusiens macht zusätzlich Lust auf einen Spanienurlaub.

  • So, jetzt habe ich auch noch die Ausstehende Rezension zu diesem Buch geschrieben. Für die Verspätung bitte ich um Entschuldigung.


    Inhalt:
    Ruben de Freitas befindet sich mit seiner Freundin Maite und dem befreundeten Ehepaar Kilian und Joanna sowie deren Sohn Xaver auf einem Segeltörn vor der spanischen Küste. Bei einem Tauchgang, um eine verlorene Sonnenbrille zurückzuholen, findet Ruben einen versiegelten Behälter. Bei einer näheren Untersuchung entdeckt er ein altes Dokument, das wohl aus dem 16. Jahrhundert stammt. Da er außer dem Datum das Dokument nicht lesen kann, sucht er eine Geschichtsprofessorin auf, um mehr über den Hintergrund des Dokuments zu erfahren. Kurze Zeit später wird die Frau tot in ihrer Wohnung aufgefunden, angeblich Selbstmord. Als auch in einer Hippikolonie zu Todesfällen kommt, nachdem Ruben einem dort lebenden Autor historischer Romane das Dokument gezeigt hat, spitzt sich die Situation zu.

    Meine Meinung:

    Von der ersten Seite an hat mich dieser Krimi gepackt. Diese geheimnisvolle Dokument patzt so richtig in eine ruhige Urlaubsszene und schon schnell wird klar, dass dieses Dokument eine Geheimnis birgt, das Menschen zu Mördern macht. Längen gibt es in diesem Buch keine, die Handlung überschlägt sich und das meine ich im positiven Sinne.


    Wir haben hier aber nicht nur einen spannenden Krimi, in dem ein Kommissar einen Fall aufklärt, sondern auch viel Situationskomik und Szenen, die einen die Luft anhalten lassen. Auch wenn diese Szenen zum Teil extrem sind, sind sie noch glaubwürdig und geben dem Geschehen eine gewisse Würze.


    Interessant ist an diesem Krimi auch, dass die Handlung sich zum Großteil außerhalb des Kommissariats abspielt. Ruben stößt in seiner Freizeit auf das Dokument und betreibt die ersten Untersuchungen auf privater Basis, nichts ahnend, dass was er damit anrichtet. So lernen wir diesen Kommissar als Privatmann kennen, der auch gleichzeitig Teil des zu lösenden Falls ist.


    Zusammenfassend läßt sich also sagen: Es handelt sich hier um einen spritzig geschriebenen Krimi mit viel Situationskomik und einer interessanten Geschichte. Der Krimi ist absolut lesenswert, insbesondere für Leser, die mal einen etwas anderen Krimi lesen wollen:


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    Vielen Dank, dass ich bei dieser Runde dabei sein durfte. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich hoffe, dass wir eine mögliche Fortsetzung wieder hier lesen können.

  • Zugegeben, mit dieser Rezension habe ich mich schwer getan, was allerdings keine Entschuldigung dafür ist, dass sie erst jetzt kommt. :-[


    *
    Rubén de Freitas verbringt mit seiner Freundin Maite, dem befreundeten Pärchen Kilian und Joana und deren Sohn Xaver seinen Urlaub auf seinem Boot. Als bei einem Segeltörn vor der andalusischen Küste die Sonnenbrille seiner Freundin ins Wasser fällt, zögert Rubén nicht lange und springt hinterher. Doch er findet nicht nur das gute Stück, sondern auch auch eine vielversprechende Metallröhre. Wenn ihn nicht alles täuscht, dann handelt es sich bei dem Inhalt um Schriftstücke, die 450 Jahre lang gut versiegelt in der Röhre auf dem Meeresgrund... Da Rubén die Schrift nicht entziffern kann, befragt er dazu eine Professorin der Universität von Granada, die allerdings wenige Tage später tot in ihrer Wohnung gefunden wird. Sie hatte die Dokumente als unbedeutend eingestuft, aber als in Rubéns Wohnung eingebrochen und alles auf den Kopf gestellt wird, fragt sich Rubén, von Beruf Polizist, ob das alles nicht doch zusammenhängen könnte. Er ahnt noch nicht im Entferntesten, in welcher Gefahr er nun schwebt...


    Der Hintergrund der Papiere aus der Metallröhre lassen sich leider doch recht bald schon erahnen - ca. ab Seite 100 hatte ich ein Vorahnung, die sich dann auch als wahr entpuppte. Dennoch fand ich die Einarbeitung der historischen Fakten interessant - wenn sie für meinen Geschmack ruhig mehr Platz bekommen hätten können. Stattdessen habe ich detaillierte Beschreibungen zu Nebenfiguren wie Loredana gelesen - die Tatsache, dass sie aus einem reichen italienischen Elternhaus stammt und was ihre Pläne sind, fand ich jetzt eher unspektakulär und wurden von mir auch nicht als Finte wahrgenommen. Aber dafür ereignen sich nun doch ein paar Wendungen, die für mich faustdicke Überraschungen waren. Zum Beispiel auf den Mörder der Professorin wäre ich im Leben nicht gekommen!
    Dennoch bleibe ich dabei, dass es mir zu wenig um die tolle historische Vorlage ging und stattdessen Machogehabe und einige überraschende Zufälle (da ist der Täter den halben Tag beschäftigt und dann - ganz plötzlich - zur richtigen Zeit am richtigen Ort) zum Thema wurden. Auch die Tatsache, dass der ansonsten so engagierte Kommissar mit guten Gespür an den letzten geschriebenen Worten der ermordeten Professorin erstaunlich wenig Interesse zeigt, hat mich sehr überrascht.
    Im Grunde finde ich den unorthodoxen Ermittler sehr sympathisch, sein Kiffen und sein Biss waren durchaus unterhaltsam. Als er dann aber die Hosen herunterlässt, fand ich das einfach nur übertrieben. Sollte das witzig sein? Zumal ich mir nicht vorstellen kann, dass man mit solch einer Aktion einfach durchkommt.
    Das Ende ist mir dann auch zu konstruiert - einfach "too much". Plötzlich agiert selbst die düsterste Gestalt noch im Sinne der Guten... Immerhin Rubéns Kollegin Lucia, die einzige mir komplett sympathische Figur, bekommt noch einen tollen, wenngleich ziemlich gewagten Auftritt.


    Kurzum, für mich wurde bei diesem Krimi viel Potential verschenkt. Die Idee, die hinter den Schriftstücken steht, ist spannend und hätte mich - wie gesagt - viel mehr interessiert. So aber ist es für mich ein undefinierbarer Mix geworden: gute Spannung, interessante historische Hintergründe, prollige Aktionen, ein bisschen viel "Sex-Appeal" und reichlich nackte Hippies, einige seltsame Zufälle und ein etwas übertriebenes Ende.
    *


    Viele Grüße
    dubh



    Edit - hier die entsprechenden Links:
    http://www.amazon.de/review/R3…m?ie=UTF8&ASIN=3492304966
    https://literaturschock.de/lit….msg872145.html#msg872145
    http://www.literaturschock.de/…-im-schatten-der-alhambra
    http://www.lovelybooks.de/auto…3-w/rezension/1202857387/
    https://www.goodreads.com/review/show/1430570992

    Liebe Grüße

    Tabea

    Einmal editiert, zuletzt von dubh ()

  • Suse

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