05 - Kapitel 30 bis Ende

  • Nun ist dieses Buch für mich zu Ende. :'(


    Juliette versteht sich selbst nicht mehr, denn sie erkennt nun das sie total falsch reagiert hat als sie aus der Wohnung von Gerard geflohen ist. Nur blöd das sie ihn zu Hause nicht erreichen kann, weil er seine Eltern zu ihrem Ferienhaus bringt. Aber die Gespräche mit Manon haben ihr gezeigt, das sie Gerard unbedingt finden muss.
    Nur doof das ihr Handy weg ist, aber Manon kann helfen.
    Guy wird nach dem Krankenhausaufenthalt zu seinem Sohn geholt um sich zu erholen. Hier fügt sich für Guy alles zum Guten, denn ich bin sicher das er und Juliette die Werkstatt behalten, notfalls verkaufen sie die zwei Tischchen. Nun wissen wir auch warum der Dachboden immer verschlossen war. :D


    Der Brief, den Jean Claude so super gut versteckt hat, ist wirklich eine Liebeserklärung und gleichzeitig auch ein Abschied.


    Sèvèriene hat also die Noten vom Klavier einfach mitgenommen und veröffentlich. >:( 
    Man muss sich wundern, das Jean Claude sie überhaupt noch in sein Haus gelassen hat. Aber offenbar hat sie sich über Lilly immer wieder in sein Leben eingemischt.


    Das Manon auch nach Jean Claude noch einmal eine Beziehung hatte, mit Octave, hat mich gefreut. Auch wenn kein anderer als Jean Claude in Manon das Feuer der tiefen Liebe entfachen konnte, so war es doch eine gute Beziehung.


    Nach einer Mords Odyssee mit der Bahn finden auch Gerard und Juliette sich. :herz:
    Die Hochzeit von Julietts Bruder wird bestimmt nicht die letzte in dieser Familie sein. ;)
    Diesen Brauch mit den Mandeln im Rest des Stoffes vom Brautschleier, kannte ich auch noch nicht, aber ich finde das eine schön.
    So hat jeder Gast ein Andenken an diese Hochzeit.


    Es war eine schöne Reise durch Paris und die Musik für mich. Die Stadt der Liebe wird ihren Zauber wohl nie verlieren, auch wenn eine achtspurige Straße für mich der absolute Horror wäre. :schwitzen:

  • Ich habe etwas Zeit für diesen Abschnitt gebraucht, denn eigentlich wollte ich noch nicht die Protagonisten und Paris ziehen lassen, aber irgendwann ist dann doch jedes gute Buch mal zu Ende...


    Mir hat hier wirklich gut gefallen, dass Juliette endlich erkennt wie dumm sie sich verhalten hat und das sie das zwingend ändern muss. Sie und Gerard finden dann auch nach kleinen Umwegen endlich zu einander, hach das war wirklich herrlich. Auch wenn sie mich die ganze Zeit mit ihrer Art genervt hat, so gönne ich es ihr doch von Herzen.


    Jean Claude sein Brief hat mich übrigens zu Tränen gerührt. :'(


    Manon ist mir mit ihrem unheimlich spannenden Leben echt ans Herz gewachsen, was für eine starke Frau. Ich hoffe, dass ich Schicksalsschläge auch so gut wegstecken kann wie sie.


    Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen, meine Rezension dazu folgt zeitnah.


  • Das Manon auch nach Jean Claude noch einmal eine Beziehung hatte, mit Octave, hat mich gefreut. Auch wenn kein anderer als Jean Claude in Manon das Feuer der tiefen Liebe entfachen konnte, so war es doch eine gute Beziehung.


    Ich fand es schön, dass sie jemanden hatte, denn ganz allein auf Dauer macht ja auch keinen Spaß. Und mal ehrlich: manch einer findet nie so eine intensive Liebe wie sie sie mit Jean Claude hatte und diese Menschen sind trotzdem zufrieden.



    Die Hochzeit von Julietts Bruder wird bestimmt nicht die letzte in dieser Familie sein. ;)
    Diesen Brauch mit den Mandeln im Rest des Stoffes vom Brautschleier, kannte ich auch noch nicht, aber ich finde das eine schön.
    So hat jeder Gast ein Andenken an diese Hochzeit.


    Das hoffen wir doch mal, dass das nicht die letzte Hochzeit gewesen ist. Wir hatten auf unserer Hochzeit auch für jeden Gast 5 Mandeln in einem weißen Organza- Säckchen als Gastgeschenk. Einen Brautschleier hatte ich nicht...
     


    Es war eine schöne Reise durch Paris und die Musik für mich. Die Stadt der Liebe wird ihren Zauber wohl nie verlieren, auch wenn eine achtspurige Straße für mich der absolute Horror wäre. :schwitzen:


    Das hast du schön formuliert. Für mich wären schon 3 oder 4 Spuren der Horror... ::)

  • Huch, mein Feedback zum Ende fehlt ja auch noch.
    Ich mochte mich gar nicht trennen.


    Juliette macht wenigstens keine halben Sachen ;D Erst war sie unglaublich kindisch und zickig, aber jetzt, wo sie sich endlich eingesteht, was sie für Gerard empfindet, will sie ihn auch sehen und mit ihm direkt sprechen, nicht nur über Telefon und setzt sich dafür auch in den Zug.
    Dumm, dass sie sich verpassen, so bleibt es doch erst bei einem telefonischen Liebesgeständnis, aber immerhin werden die Missverständnisse nun ausgeräumt und alles weitere kommt dann wie von selbst.


    Die Geschichte von Manon und Jean-Claude finde ich immer noch so traurig. Ich kann mich da auch nicht trösten, dass sie eine große Liebe hatten, sie haben so viel Zeit miteinander nicht gehabt, weil andere neidisch und missgünstig waren... Auch Lilly kann doch so nie wirklich glücklich geworden sein, immer mit der Gewissheit, dass ihr Mann eine andere als seine große Liebe empfindet.
    Nein, bei so viel verlorener Zeit kann ich echt nicht so gelassen und versöhnlich sein wie Manon. Ich weiß, man soll froh sein, über das was man gehabt hat, statt dem nachzutrauern was man nicht haben konnte, aber für mich ist hier eben nicht sicher, dass sie es nicht hätten haben können, dass sie nicht doch einfach miteinander hätten weggehen können und sollen... versteht man diesen Konjunktiv-Satz, wisst ihr, was ich meine?


    Das Buch hat mir sehr gefallen, ich hab am WE die ganze Zeit youtube mit französischen Chansons laufen lassen ;)

  • Auch ich hatte das Buch schon einige Tage durchgelesen und mochte mich noch gar nicht trennen :).


    Im letzten Abschnitt wirkt Juliette viel stärker und auch selbstbewusster.
    Sie regelt die Sache mit dem Lieferwagen, ist die Probleme mit dem Vermieter angegangen und gesteht sich jetzt endlich ihre Gefühle zu Gerard ein.


    Endlich wird sie aktiv und setzt sich in den Zug, um zu ihm zu fahren. Zwar klappt die ganze Sache nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat, aber das ist gar nicht schlimm, sie finden im Zug zueinander. Sie Szene hat mir wirklich sehr gefallen :herz:


    Und man erfährt, weshalb der Chanson mit einem anderen Vornamen veröffentlicht wurde, einige Geheimnisse wurden im letzten Abschnitt noch offengelegt.


    Auch wenn Manon in Liebesdingen noch einem netten Mann über den Weg gelaufen ist, bleibt für mich ein bittersüsser Beigeschmack. Die Geschichte um Manon und Jean-Claude empfand ich trotzdem als zutiefst traurig.


    Insgesamt ein schöner Liebesroman mit Hintergrund :winken:.


  • Hier fügt sich für Guy alles zum Guten, denn ich bin sicher das er und Juliette die Werkstatt behalten, notfalls verkaufen sie die zwei Tischchen.


    Genau, mit dem Erlös können die beiden denke ich, locker die Werkstatt kaufen ;D



    Manon ist mir mit ihrem unheimlich spannenden Leben echt ans Herz gewachsen, was für eine starke Frau.


    Sie ist wirklich ein ganz besonderer Charakter.

  • Delena schrieb:

    Endlich wird sie aktiv und setzt sich in den Zug, um zu ihm zu fahren. Zwar klappt die ganze Sache nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat, aber das ist gar nicht schlimm, sie finden im Zug zueinander. Sie Szene hat mir wirklich sehr gefallen :herz:


    Ja die Szene im Zug war schon sehr berührend und passte sehr gut in die romantische Atmosphäre, die uns durch das ganze Buch getragen hat. :klatschen:


    Ein wenig hatte ich am Ende diese "bittersüße Szene" aus dem Film > Ein Herz und eine Krone< (mit Audrey Hepburn und Gregory Peck) vor Augen, als der Reporter am Ende mit der Prinzessin nur noch mit gebührenden Abstand sprechen darf.
    So ähnlich haben auch Manon und Jean Claude ihre Liebe nur noch aus der Entfernung leben dürfen.


    Dani schrieb:

    Nein, bei so viel verlorener Zeit kann ich echt nicht so gelassen und versöhnlich sein wie Manon. Ich weiß, man soll froh sein, über das was man gehabt hat, statt dem nachzutrauern was man nicht haben konnte, aber für mich ist hier eben nicht sicher, dass sie es nicht hätten haben können, dass sie nicht doch einfach miteinander hätten weggehen können und sollen... versteht man diesen Konjunktiv-Satz, wisst ihr, was ich meine?


    Ja man versteht diesen Konjunktiv-Satz sehr gut. :D


    Und JA, ich sehe das genauso wie du, Jean Claude hätte seiner Schwester und Familie klare Grenzen setzten müssen.
    Sèvèrinè hätte er ganz klar Hausverbot erteilen müssen. :boxen:
    Eine solche Liebe, wie Manon und er erlebt haben, darf man sich nicht kaputt machen lassen.
    Man lebt nur einmal und da sollte man schon zusehen das man dieses Leben glücklich verbringt.


    nicigirl schrieb:

    Manon ist mir mit ihrem unheimlich spannenden Leben echt ans Herz gewachsen, was für eine starke Frau.


    Manon war unheimlich gut charakterisiert und sie ist auch mir ans Herz gewachsen.


    Mit dem plötzlichen Schub an Selbstbewusstsein hat Juliette mich nicht so recht überzeugen können. Klar, sie hat sich plötzlich einen Ruck gegeben und nach Gerard gesucht und auch alles andere geregelt....
    ABER, das Ganze kommt so plötzlich durch einen Besuch bei einem Voodoo-Zauberer, etwas Kräuter-Sud und einen Zicken-Aufstand mit dieser reichen Marie-Tussi (komme grad nicht auf den vollen Namen) !!!
    Was glaubt ihr wie lange es dauern wird, bis Juliette bei einem kleinen Schicksalsschlag oder einer Enttäuschung wieder in ihre alten Selbstzweifel und Selbstmitleid verfällt?
    Gut Gerard ist nun an ihrer Seite, aber auch in der besten Beziehung gibt es Höhen und Tiefen.


    Was mich noch ehrlich interessieren würde, wären diese Tücher oder Schals die Manon so gerne trägt. Ob es dazu irgendwo eine Internetseite oder Informationen gibt?
    Weiß das jemand von Euch?


  • Was mich noch ehrlich interessieren würde, wären diese Tücher oder Schals die Manon so gerne trägt. Ob es dazu irgendwo eine Internetseite oder Informationen gibt?
    Weiß das jemand von Euch?


    Ich glaube, sie trägt eine Art von Schultertuch, so wie diese hier. Schau mal : http://www.amazon.de/Edle-Cash…hochwertige/dp/B005L8BZAK .
    Die gibt es in ganz verschiedenen Materialien :winken:

  • Nach einer stressigen Woche bringe auch ich meine Gedanken zum letzten Abschnitt zu Papier. Obwohl ich das Buch nun schon zum zweiten Mal gelesen habe, fällt es mir immer noch schwer Manon und Juliette ihre Wege gehen zu lassen.


    Nach ihrer Zickerei und ihrem "ich weiß nicht, was ich will", hat Juliette sich wohl Manons Wort zu Gemüte geführt und endlich mal nur auf ihr Herz gehört. Allerdings finde ich die Aktion Gerard hinterher zu reisen auch etwas überreagiert - aber es passt genau zu ihr. Ich fand es so reizend, wie Manon ihre Beobachtungen bzgl. Gerard beschreibt. Und dann ihr Satz: Ich bin zwar alt aber nicht blind. Einfach klasse. Schlussendlich fügt sich alles zum Guten. Die letzte Szene mit dem kleinen Jungen finde ich richtig süß.
    Überhaupt habe ich den Eindruck, dass sich Juliette in diesem letzten Abschnitt sehr zu ihrem Vorteil verändert. Sie packt an, als es um einen neuen Lieferwagen geht; kümmert sich um Guy. Ihn sehe ich mit der Concierge Händchen haltend in eine verliebte Zukunft "gehen". Das hat er sich auch redlich verdient.


    Nun wird auch klar, wie das Lied, das Jean-Claude für Manon geschrieben hat an die Öffentlichkeit gelangt ist. Severine ist einfach nur eine missgünstige, neidzerfressene Frau, die sich mit allen Mitteln Befriedigung zu verschaffen sucht. Aber immer auf Kosten Anderer.


    Schon wieder habe ich Hunger bekommen. Diesmal auf Entenbrüstchen in Champagner. Die Rezepte sollten im nächsten Buch bitte zum Nachkochen mit veröffentlicht werden. :kochen:


    Manon selbst ruft bei mir die verschiedensten Gefühle hervor. Sie ist eine tolle Frau, die es versteht, die Männer für sich einzunehmen. Aber es kommt mir auch so vor, als wenn sie im tiefsten Inneren eine nicht zu fassende Traurigkeit ausstrahlt. Ich finde es so schade, dass sie sich nicht getraut hat, zusammen mit Jean-Claude die Brücken hinter sich abzubrechen, irgendwo ein anderes Leben anzufangen und ihre Liebe zu leben.
    Beim Lesen von Jean-Claudes Liebesbrief hatte ich Gänsehaut.


    Schade, dass ich die Stadt der Liebe nun verlassen muss. Aber vielleicht schreiben Tania Schlie und Katrin Traoré ja einen weiteren Roman aus dieser großartigen Stadt. Dann bin ich wieder mit dabei. :lesen:


  • Diesen Brauch mit den Mandeln im Rest des Stoffes vom Brautschleier, kannte ich auch noch nicht, aber ich finde das eine schön.
    So hat jeder Gast ein Andenken an diese Hochzeit.


    Diese Brauch mit den Giveaways setzt sich immer mehr durch. Es ist aber auch eine heiden Arbeit, die kleinen Päckchen zu packen, je nachdem für wie viele Gäste man welche braucht.

  • Gaby schrieb:

    Nun wird auch klar, wie das Lied, das Jean-Claude für Manon geschrieben hat an die Öffentlichkeit gelangt ist. Severine ist einfach nur eine missgünstige, neidzerfressene Frau, die sich mit allen Mitteln Befriedigung zu verschaffen sucht. Aber immer auf Kosten Anderer.


    Damit hast du diese bösartige und unmögliche Person genau Charakterisiert! Super. :daumen:


    Gaby schrieb:

    Schon wieder habe ich Hunger bekommen. Diesmal auf Entenbrüstchen in Champagner. Die Rezepte sollten im nächsten Buch bitte zum Nachkochen mit veröffentlicht werden. :kochen:


    Gute Idee! Ich bin auch dafür, das wir im nächsten Buch bitte auch die Rezepte lesen dürfen. Besonders zu der Tarte die Hugo gemacht hat.


    Gaby schrieb:

    Ich finde es so schade, dass sie sich nicht getraut hat, zusammen mit Jean-Claude die Brücken hinter sich abzubrechen, irgendwo ein anderes Leben anzufangen und ihre Liebe zu leben.


    Dieser Gedanke beschäftigt mich auch noch immer. :-\
    Ich frage mich jedoch, ob Jean Claude überhaupt in einer anderen Stadt eine solche Karriere hätte machen können? Paris und die Musik, da sind die Chancen wohl größer, als in irgendeiner anderen Stadt.

  • Die Schultertücher sind meine Idee gewesen. Ich besitze sehr viele, ganz dünne, flattrige für den Sommer und dicke für den Winter. Sie dienen mir als Pulloverersatz, besonders wenn ich am Schreibtisch sitze. Meine letzten Erwerbungen: ein hauchdünner Wollschal in hellgrau mit Lochmuster und ein (zugegeben) sündhaft teures Teil aus Frankreich in allen Herbstfarben. Gerade gestern hatte ich ihn um, weil hier die Temperaturen von 30 auf 15 Grad gefallen sind. Ich liebe meine Schals, das wissen auch alle. Ich kann nur jeder raten, ab und zu in so einen Herzenswärmer zu investieren. Eure Natalie

  • Natalie schrieb:

    Ich kann nur jeder raten, ab und zu in so einen Herzenswärmer zu investieren. Eure Natalie


    Ja das habe ich schon beim lesen erkannt, dass diese Tücher / Schals sehr praktisch sein müssen, daher war ich auch so neugierig wo ich so ein Teil herbekommen kann.
    Vielen dank für deine Erklärung, ich bin sicher, das bald auch meine Schultern von einem schicken Herzenswärmer geschmückt werden. ;)

  • Natalie schrieb:

    Oder selber stricken!
    Natalie


    Stimmt, stricken ist zwar nicht mein Dingen, aber Häkeln sieht sicher auch toll aus. Da muss ich mal nach passendem Garn schauen.
    Außerdem kommt grad der Herbst, da ist der Winter nicht weit und da hat man viel Zeit zum Handarbeiten. ;)
    Danke für den Tipp
    Annette :winken:

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