04: Kap. 13. Ein neues Leben - Kap. 17. Der Dolch (S. 143 - 183)

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  • Wow, eine tolle Zeremonie. Da gehört schon Mut dazu, in ein Drachenmaul zu steigen (vor allem soll es da mächtig stinken-puhh) und den Drachen in die Zunge zu stechen. Ganz davon abgesehen, das Blut zu trinken. Da würde bei mir vermutlich der Würgereiz einsetzen.
    Aber die Tänzerin ist auch da. Wird sie mit neuem Drachenfeuer gefüllt?


    Dann war ich ja schockiert. Da macht die Garde einfach was sie will und hört auf jemand anderen als auf die neue Obristin? Das ist ja ein Ding! So was hätte ich nicht erwartet. Immer wieder wird Zarria gedemütigt und muss um ihren Respekt kämpfen. Dabei hat sie doch in der Stadtwache schon gezeigt, dass sie sich durchsetzen kann und keiner Protektion bedarf. Sie kann doch nichts dafür. Ich bin immer wieder überrascht, wie souverän sie die Situation meistert.


    Weniger hat mir gefallen, dass sie die Mönche wirklich angreift, aber sie hatte auch hier keine Wahl, oder? Mönche und Drachen scheinen sich nicht zu verstehen. Selbst die Draken wollen nicht ins Kloster ;D


    Nun hat Zarria auch noch den Beweis gefunden, dass die Mörder nicht die Mönche sind. sicher ist die Garde selbst verwickelt und Josefa wohl auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mord ohne ihr Wissen geschehen ist. Hatte sich vielleicht Gerro geweigert die Mönche zu verfolgen? Wäre so was denkbar? Musste er deshalb weg, weil er zu stark war? War es von Anfang an das Ziel, die Mönche auszurotten, weil sie von den Draken nicht angegriffen werden? Sind sie eine Gefahr für Josefa? Sind die Mönche stärker geworden und hat deshalb der Schutz versagt und die Geister den Angriff führen können?


    Xina als Geist. Werden alle Verstorbenen zu Geistern? Fehlt ihnen die Weihe? Könnten die Mönche sich mit den Geistern verbünden?


    Bei dem Kampf zeigt sich wieder die Führungseigenschaft von Zarria. Sie kümmert sich um ihre Leute (keinen zurücklassen)


    Durfte Glad wissen, was er jetzt weiß?

  • Puuh... was für ein Kapitel ...


    Die Zeremonie war ja echt irre. Ich weiß nicht, woher Zarria den Mut und die Kraft genommen hat splitterfasernackt in das Maul des DACHEN zu steigen, ihm einen Dolch mit integrietem Strohhalm unter die Zunge zu rammen und dann noch sein Blut zu trinken. Ihhh, da ist mir schon beim lesen schlecht geworden. :o Und mit dem DRACHEN hatte ich ja echt Mitleid. Das muss doch irre wehtun. Das er da stillgehalten hat zeugt davon, wie groß Josefas Macht über den DRACHEN ist.


    Die Drachengarde ist ja wohl ein Fall für sich. Da ziehen die einfach mal so ohne ihre Obristin los und machen was sie wollen. Wo gibts denn sowas? :tststs:
    Zarria wird ja auch ganz schon im Regen stehen gelassen. Man lässt sie echt im Dunklen tappen. Keiner zeigt ihr was oder will das sie überhaupt die Fähigkeiten, die notwendig sind, um das Amt der Obristin richtig ausführen zu können, lernt. Dass sie da von der Garde keinerlei Respekt erwarten kann ist logisch. Sie soll also wohl doch nur als Strohfigur herhalten. Den Respekt muss sich Zarria dann wohl in der Zukunft doch noch sehr hart erkämpfen. Sie hat es wirklich nicht leicht. Hoffentlich schafft sie das mit ihren jungen Jahren und wird nicht zu einer Marionette von Josefa und den Hohen Häusern.


    Ehrlich gesagt bin ich schon etwas enttäuscht, dass Zarria gegen die Mönche vorgegangen ist. Aber andererseits hatte sie wohl gar keine andere Wahl. :(


    Im Moor taucht dann auch noch Xinas Geist auf und hilft Zarria - oder war es doch nur ein Trugbild? Das ist schon seltsam. Werden alle, die ausserhalb der Stadtmauer begraben werden zu Geistern? Kommen daher die ganzen Geister vor der Stadt? Sind sie "sauer", dass sie nicht in der Stadt begraben worden?


    Welche "neue Zeit" wohl bald anbrechen wird? Dieser kleine Blick von Zarria in die Zukunft macht echt nachdenklich und neugierig. Was wird passieren? ??? ??? ???


    Warum hat Zarria eigentlich diesen Handschuhtick? Das frage ich mich schon die ganze Zeit. Hat dazu irgendwer eine Theorie? Wird dieser Aspekt im Lauf der Geschichte noch geklärt?


    Glad mag ich auch von mal zu mal mehr. Ich hoffe, dass ihm der kleine Ausflug mit Zarria weitergeholfen hat.


    Zarria hat nun endlich herausgefunden, dass die Mönche wohl tatsächlich nicht die Mörder sind. Der Dolch konnte nur von jemanden aus der Drachengarde aus der Schatzkammer geholt werden. Doch von wem? Und wer lässt Zarria überwachen?

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Aber die Tänzerin ist auch da. Wird sie mit neuem Drachenfeuer gefüllt?


    Was mit der Tänzerin passiert interessiert mich auch. Ob sie wohl neue "Funken" erhält?



    Ich bin immer wieder überrascht, wie souverän sie die Situation meistert.



    Bei dem Kampf zeigt sich wieder die Führungseigenschaft von Zarria. Sie kümmert sich um ihre Leute (keinen zurücklassen)


    Ja das stimmt. Sie macht das alles wirklich toll. Da bin ich auch jedesmal wieder begeistert, wie Zarria das alles meistert.



    Nun hat Zarria auch noch den Beweis gefunden, dass die Mörder nicht die Mönche sind. sicher ist die Garde selbst verwickelt und Josefa wohl auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mord ohne ihr Wissen geschehen ist. Hatte sich vielleicht Gerro geweigert die Mönche zu verfolgen? Wäre so was denkbar? Musste er deshalb weg, weil er zu stark war? War es von Anfang an das Ziel, die Mönche auszurotten, weil sie von den Draken nicht angegriffen werden? Sind sie eine Gefahr für Josefa? Sind die Mönche stärker geworden und hat deshalb der Schutz versagt und die Geister den Angriff führen können?


    Genau die gleichen Fragen stelle ich mir auch. Ich denke, dass die Garde, Josefa und die Rubinsteyns irgendwie in den Mord verwickelt sind. Nur wie, das ist die Frage ... Die Theorie mit Gerro finde ich interessant. Wäre tatsächlich möglich.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Was die Diskussion um die Träume, die der DRACHE gewährt angeht kommt in diesem Abschnitt noch ein wenig Stoff zum nachdenken und rätseln dazu.
    In dem Gespräch zwischen Glad und Zarria sagt GLad zwei Dinge, die mich sehr zum nachdenken bringen:
    "Sie merken nicht, wie sie ihnen verfallen." und "Die Möglichkeit ist oft nur Täuschung. In seinem Spiel mag er uns manche Illusion gewähren, doch am Ende ist es immer der DRACHE, der gewinnt"
    Sind die Träume nur dazu da, die machthabenden Patrizier unter Kontrolle zu halten und einzulullen, bis sie die eigentliche Gefahr/das Wesentliche nicht mehr sehen können?

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Was die Diskussion um die Träume, die der DRACHE gewährt angeht kommt in diesem Abschnitt noch ein wenig Stoff zum nachdenken und rätseln dazu.
    In dem Gespräch zwischen Glad und Zarria sagt GLad zwei Dinge, die mich sehr zum nachdenken bringen:
    "Sie merken nicht, wie sie ihnen verfallen." und "Die Möglichkeit ist oft nur Täuschung. In seinem Spiel mag er uns manche Illusion gewähren, doch am Ende ist es immer der DRACHE, der gewinnt"
    Sind die Träume nur dazu da, die machthabenden Patrizier unter Kontrolle zu halten und einzulullen, bis sie die eigentliche Gefahr/das Wesentliche nicht mehr sehen können?


    So wie Drogen. Die sahen ja auch so aus wie weggetreten. Also entwickelt sich eine Sucht, die abhängig macht vom Drachen. Der Drache gewinnt.

  • So wie Drogen. Die sahen ja auch so aus wie weggetreten. Also entwickelt sich eine Sucht, die abhängig macht vom Drachen. Der Drache gewinnt.


    Gewinnt dadurch nur der Drache? Oder auch Joesefa? Wie eng sind die beiden verknüpft? Oder hat sich der Drache eine gewisse 'Freiheit' mit den Trämen erkämpft, die er gegen seine Herrin wenden könnte?



    Irgendwie geht es mir im Augenblick alles ein bißchen schnell.
    Die Zeremonie in der Kathedrale hat mir gut gefallen. Wunderbar atmosphärisch. Sehr interessant, wie der Drache hier ein wenig Besitz von Zarria ergreift. Sie sagt es ja dann später auch im Moor beim Kampf gegen die Mönche, das sie eigentlich keine Wahl hat. Der Drache in ihr verlangt die Mönche als Opfer.


    Sehr schade, das die Mönche im Handstreich gefangen wurden. Ich hätte gern mehr über das Kloster erfahren.


    Vitoria Rubinsteyn ist ja ganz schön dreist. Sie übernimmt einfach das Kommando und führt die Drachengarde gegen die Mönche. Kein bißchen Ehre im Leib die Frau. Ich war froh, das Zarria sich schon bald beweisen konnte, da sie deutlich mehr Erfahrungen außerhalb der Stadt gesammelt hat, bisher, als Vitoria.


    Und dann am Ende noch der Beweis, das die Mönche nicht hinter dem Mord stecken können.
    Die Führung durch die Schatzkammer ist auch sehr beeindruckend. All die vielen christlichen Artefakte.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()

  • Oh, ich fand es auch sehr enttäuschend dass sich Zarria genau an so einem wichtigen Punkt nicht durchsetzen konnte. :(
    Einfach die offensichtlich nicht kampferprobten Mönche so heftig angreifen. Aber vielleicht lag es ja nur am Drachenblut in ihr? Und ihr eigentlicher Charakter wurde dadurch in den Hintergrund gedrängt? Wobei - was ist schon ihr eigentlicher Charakter? ;) Bin mir grad gar nicht so sicher... den Finger des Drachengardisten brechen ist ja auch ganz schön drastisch...


    Ob die Toten zu Geistern werden ist die Hauptfrage in diesem Abschnitt!
    Insgesamt kann man aber weniger sagen über diesen Teil - finde ich. :winken:

    Greetz,<br />Weratundrina<br /><br />...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM


  • Dann war ich ja schockiert. Da macht die Garde einfach was sie will und hört auf jemand anderen als auf die neue Obristin?



    Die Drachengarde ist ja wohl ein Fall für sich. Da ziehen die einfach mal so ohne ihre Obristin los und machen was sie wollen. Wo gibts denn sowas?


    Das ist eine Beobachtung aus meiner Bundeswehrzeit. Den formalen Rang kann man verliehen bekommen, aber den Respekt der Truppe hat man deswegen noch lange nicht. Ein langgedienter Feldwebel hat oft mehr Einfluss als ein Leutnant, der gerade im dritten Jahr ist.
    In dem Spielfilm Platoon ist das sehr gut dargestellt.


    Sie soll also wohl doch nur als Strohfigur herhalten. Den Respekt muss sich Zarria dann wohl in der Zukunft doch noch sehr hart erkämpfen.




    Nun hat Zarria auch noch den Beweis gefunden, dass die Mörder nicht die Mönche sind.


    Sagen wir: ein starkes Indiz ... ;)



    sicher ist die Garde selbst verwickelt und Josefa wohl auch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mord ohne ihr Wissen geschehen ist. Hatte sich vielleicht Gerro geweigert die Mönche zu verfolgen? Wäre so was denkbar? Musste er deshalb weg, weil er zu stark war? War es von Anfang an das Ziel, die Mönche auszurotten, weil sie von den Draken nicht angegriffen werden? Sind sie eine Gefahr für Josefa? Sind die Mönche stärker geworden und hat deshalb der Schutz versagt und die Geister den Angriff führen können?


    Liebes Tagebuch,
    die Spekulationen über das Tatmotiv werden konreter. Es wird eng für den Mörder ...



    Xina als Geist. Werden alle Verstorbenen zu Geistern? Fehlt ihnen die Weihe? Könnten die Mönche sich mit den Geistern verbünden?



    Im Moor taucht dann auch noch Xinas Geist auf und hilft Zarria - oder war es doch nur ein Trugbild?


    Geister - Mönche - Draken ...
    Ein paar Glieder fehlen noch in der Kette, und einige sind schon in den bisherigen Leseabschnitten versteckt. Der Nebel lichtet sich ... Aber wollt Ihr wirklich sehen, was dahinter ist? Ihr könntet Euch gruseln ...
    ;D
    Noch ein kleiner Hinweis: In den bisherigen Leseabschnitten gab es zwei Bestattungen, die sehr unterschiedlich abliefen ... ;)



    Ich weiß nicht, woher Zarria den Mut und die Kraft genommen hat splitterfasernackt in das Maul des DACHEN zu steigen, ihm einen Dolch mit integrietem Strohhalm unter die Zunge zu rammen und dann noch sein Blut zu trinken.


    Verspricht sie sich einen besonderen Vorteil?
    Fürchtet sie die Konsequenzen, wenn sie es nicht tut?
    Oder ist sie einfach der Typ, Sachen, die sie einmal begonnen hat, auf jeden Fall durchzuziehen?



    Welche "neue Zeit" wohl bald anbrechen wird? Dieser kleine Blick von Zarria in die Zukunft macht echt nachdenklich und neugierig. Was wird passieren? ??? ??? ???


    Liebes Tagebuch,
    die sorgfältig platzierten Einschübe zeigen Wirkung - totale Verunsicherung in der Leserschaft! Die rechnen jetzt mit allem ...



    Und wer lässt Zarria überwachen?


    Wer hätte einen Grund dazu?
    Oder sollte man besser Fragen: Wer hätte keinen Grund dazu? ;)



    Durfte Glad wissen, was er jetzt weiß?


    ... oder kriegt er jetzt Ärger? >:D



    Gewinnt dadurch nur der Drache? Oder auch Joesefa?


    Vielleicht auch die Rubinsteyns? Die Senatoren? Die Hohen Häuser?
    Eventuell sogar die Stadt in ihrer Gesamtheit, weil dadurch zumindest eine gewisse Stabilität erreicht wird?



    Die Zeremonie in der Kathedrale hat mir gut gefallen. Wunderbar atmosphärisch.


    :freu:



    Sehr interessant, wie der Drache hier ein wenig Besitz von Zarria ergreift.



    Aber vielleicht lag es ja nur am Drachenblut in ihr? Und ihr eigentlicher Charakter wurde dadurch in den Hintergrund gedrängt?


    Glaubt Ihr, das ist ein kurzfristiger Effekt, der bald wieder verfliegen wird - wie ein Rausch nach Alkoholgenuss? Oder wird diese Erfahrung Zarria dauerhaft verändern?



    Vitoria Rubinsteyn ist ja ganz schön dreist. Sie übernimmt einfach das Kommando und führt die Drachengarde gegen die Mönche. Kein bißchen Ehre im Leib die Frau.


    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Urteil etwas milder ausfallen würde, wenn die Geschichte aus Vitoras Sicht erzählt würde. Sie dient schon lange in der Drachengarde, bei der es sich um eine verschworene Elitetruppe handelt. Plötzlich wird ihr eine Achtzehnjährige vor die Nase gesetzt, die sich bislang nur mit Gaunern geprügelt hat, vom DRACHEN nichts weiß, die Gardisten nicht kennt und überhaupt nur auf ihren Posten kommt, weil es irgendwelchen einflussreichen Intriganten gelegen kommt. Die Gardisten sind sich einig: Mit der wollen wir nichts zu tun haben! Also beweisen wir, dass wir auch ohne sie unsere Aufgaben erfüllen können - sogar besser als mit ihr.


  • Noch ein kleiner Hinweis: In den bisherigen Leseabschnitten gab es zwei Bestattungen, die sehr unterschiedlich abliefen ... ;)


    AHA, die guten ins Drachenfeuer (werden keine Geister) die Niedrigen in die Erde und vermutlich in ungeweihte Erde.


    Verspricht sie sich einen besonderen Vorteil?
    Fürchtet sie die Konsequenzen, wenn sie es nicht tut?
    Oder ist sie einfach der Typ, Sachen, die sie einmal begonnen hat, auf jeden Fall durchzuziehen?


    Alles drei, denn sie hat nun einmal wegen der Konsequenzen für ihre Familie und die Stadt zugestimmt Obristin zu werden, tja, da muss sie wohl. Ein Feigling ist sie nie gewesen und sie hat wohl eine besondere Beziehung zum Feuer. (Kerze und so :) )
    [


    Gewinnt dadurch nur der Drache? Oder auch Joesefa?


    Vielleicht auch die Rubinsteyns? Die Senatoren? Die Hohen Häuser?
    Eventuell sogar die Stadt in ihrer Gesamtheit, weil dadurch zumindest eine gewisse Stabilität erreicht wird?[/quote]
    Josefa denkt das jedenfalls - es ging immer um die Stadt.
    Der Drache gewinnt eigentlich nicht wirklich, er ist gefangen, da kann er nicht gewinnen.


    Glaubt Ihr, das ist ein kurzfristiger Effekt, der bald wieder verfliegen wird - wie ein Rausch nach Alkoholgenuss? Oder wird diese Erfahrung Zarria dauerhaft verändern?


    Noch hat sie sich mit dem Traum nicht intensiv beschäftigt, aber ich denke sie wird es noch tun.


    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Urteil etwas milder ausfallen würde, wenn die Geschichte aus Vitoras Sicht erzählt würde. - sogar besser als mit ihr.


    Es bleibt trotzdem eine Befehlsverweigerung und das bei einer wichtigen Aufgabe.

  • Hallo Ihr Lieben,


    die Zeremonie hat mir auch sehr gut gefallen. Sehr intensives Bild, wie Zarria da komplett schutzlos in das Maul des Drachen steigt und von seinem Blut trinkt. Wow, Respekt, dass sie das ohne mit der Wimper zu zucken durchgezogen hat und ich fand es auch sehr gut beschrieben, was dieses Blut mit ihr macht. Ich habe schon das Gefühl, dass es sie erstmal verändert hat und ich bin gespannt, ob diese Veränderung von Dauer ist oder sich irgendwann wieder verflüchtigt. Obwohl ich fast glaube, dass die Veränderung bleiben wird und damit auch Zarria's Machtgedanken. Also vielleicht ist der Begriff "Machtgedanken" zu stark formuliert, aber ich konnte schon beobachten, dass das Drachenblut Zarria irgendwie zorniger und auch tollkühner und mutiger macht. Bin gespannt, ob der Effekt bleibt.



    Ich könnte mir vorstellen, dass dieses Urteil etwas milder ausfallen würde, wenn die Geschichte aus Vitoras Sicht erzählt würde. - sogar besser als mit ihr.


    Also ich konnte Vitoria sehr gut verstehen. Da verliert sie zum einen welchen irgendwelchen Intrigen ihren Lebenspartner und dann wird ihr auch noch dieses Gör vor die Nase gesetzt, wo sie sich doch schon lange den Respekt der Truppe erworben hat. Klar ist Zarria auch nicht komplett unerfahren, aber die Gardisten kennt sie gar nicht und sie kennen sie nicht und wissen ja auch gar nicht, ob sie ihr vertrauen können oder nicht. Bei Vitoria wissen alle, dass sie ihr Vertrauen können und sie auch die notwendige Erfahrung hat, um die Truppe sicher ans Ziel zu bringen und darüber hinaus.


    Gleichzeitig zolle ich Zarria auch tiefen Respekt, dass sie sich nicht verunsichern lässt, sondern tapfer ihre Position verteidigt und dabei ja auch gut handelt. Es könnte aber genauso passieren, dass sie ihre Position behaupten möchte und dabei total schwachsinnig agiert, weil sie einfach keine Ahnung hat. Aber so wie sie sich bis jetzt geschlagen hat, denke ich schon, dass sie sich auf Dauer den Respekt erarbeiten wird. Stellt sich nur die Frage, ob das funktioniert oder im Endeffekt immer ihre Herkunft das Entscheidende sein wird.


    Schlimm fand ich, dass die Mönche auch noch angegriffen worden sind, wobei die sich ohne Gegenwehr ergeben hätten. Mich würde ja wirklich interessieren, wer die Mönche als Bedrohung ansieht, dass er so unbedingt möchte, dass sie getötet werden. Ist es der Drache selber, der seine Macht durch die Mönche bedroht fühlt oder Josefa? Ich bin mir nämlich im Moment nicht mehr so sicher, wer da wirklich die Oberhand hat: Josefa oder der Drache. Er liegt da zwar in Ketten, aber nach den kurzen Gedankenschüben, die Zarria von ihm empfangen hat, scheint er ja die ganzen Menschen eh nicht wirklich ernst zu nehmen und sie eher zu verachten.


    Gleichzeitig fand ich die Bemerkung von Josefa spannend, dass der Drache nur sie lieben würde. Ist da jemand etwa eifersüchtig? Gibt es da doch irgendeine Art von Beziehung zwischen Josefa und dem Drachen? :-\



    AHA, die guten ins Drachenfeuer (werden keine Geister) die Niedrigen in die Erde und vermutlich in ungeweihte Erde.


    Oh, interessanter Gedanke. Nur die, die verbrannt werden, wandeln dann nicht weiter als Geister auf der Erde. Hm, aber warum hat jemand ein Interesse daran, dass die Geister da überhaupt unterwegs sind? Möchte Josefa so die Kontrolle über die Stadt behalten? Und passt es ihr vielleicht nicht, dass die Mönche anscheinend eine Möglichkeit gefunden haben, sich auch vor den Geistern zu schützen und deswegen müssen sie jetzt sterben?



    Wer hätte einen Grund dazu?
    Oder sollte man besser Fragen: Wer hätte keinen Grund dazu? ;)


    Also anscheinend muss es ja jemand aus dem Hause Rubinsteyn sein, der Zarria überwachen lässt. Bleibt ja nur die Wahl zwischen Albrecht und Josefa, obwohl ich ja fast eher auf Josefa tippe. Sie will nicht, dass Zarria weiter nach dem Mörder von Gerro sucht und vor allem möchte sie Zarria eigentlich schnell wieder los werden, ist zumindest so mein Gefühl. Vielleicht hat sie unterschwellig sogar ein bisschen Angst vor Zarria, dass die ihr doch gefährlicher werden könnte, als sie denkt?


    Alles in allem bleibt es spannend und auf diese angekündigte "neue Zeit" bin ich ja auch schon sehr neugierig! :lesen:


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:


  • Hallo Ihr Lieben,


    Oh, interessanter Gedanke. Nur die, die verbrannt werden, wandeln dann nicht weiter als Geister auf der Erde. Hm, aber warum hat jemand ein Interesse daran, dass die Geister da überhaupt unterwegs sind? Möchte Josefa so die Kontrolle über die Stadt behalten? Und passt es ihr vielleicht nicht, dass die Mönche anscheinend eine Möglichkeit gefunden haben, sich auch vor den Geistern zu schützen und deswegen müssen sie jetzt sterben?


    Vielleicht wissen die Mönche woher die Geister kommen. Das würde doch passen. Sie sind die einzigen, die den Geistern helfen wollen und auch können, denke ich.
    Ob es bekannt ist, dass die Menschen, die nicht verbrannt werden zu Geistern werden, weiß ich nicht. Eventuell weiß es Jozefa, aber eigentlich passt das nicht zu ihrer eigenen Sicht, die Stadt zu schützen. Allerdings braucht sie einen äußeren Feind um die Notwendigkeit des Drachen zu unterstützen und um die Häuser davon abzubringen, sich gegenseitig auszumerzen.


  • Ist es der Drache selber, der seine Macht durch die Mönche bedroht fühlt oder Josefa? Ich bin mir nämlich im Moment nicht mehr so sicher, wer da wirklich die Oberhand hat: Josefa oder der Drache. Er liegt da zwar in Ketten, aber nach den kurzen Gedankenschüben, die Zarria von ihm empfangen hat, scheint er ja die ganzen Menschen eh nicht wirklich ernst zu nehmen und sie eher zu verachten.


    Das ist eine Kernfrage: Wer hat die Macht in der Stadt? Die Familien? Die Rubinsteyns allein? Josefa, weil sie den DRACHEN kontrolliert? Oder vielleicht doch irgendwie der DRACHE, der eventuell nicht so wehrlos ist, wie er scheint?



    Oh, interessanter Gedanke. Nur die, die verbrannt werden, wandeln dann nicht weiter als Geister auf der Erde.


    Liebes Tagebuch,
    die Leserunde reagiert erfreulich deutlich auf eingeworfene Andeutungen. Ob sie das zur Lösung oder in die Irre führen wird ...?

  • Ein bisschen enttäuscht bin ich ja jetzt schon, daß Zorria einfach weiterhin brav ihre Pflicht erfüllt und die Mönche als die Schuldigen einkassiert, obwohl sie davon überzeugt ist, daß sie nicht die Mörder waren. Klar, sie muß ihre Pfilcht erfüllen - und ich bin immer noch der Meinung, das war auch mit ein Grund, sie zur Obristin zu machen, damit sie kaum noch die Möglichkeit hat, eigene Spuren zu verfolgen, sondern sich mit ihrer neuen Pflicht und den widerspenstigen Gardisten rumschlagen muß. Mir ist schön öfters aufgefallen, daß die Untergebenen in dem Buch oftmals ganz schön frech gegenüber ihren Vorgesetzten sind: erst Bentur und jetzt Vitora :D


    Schade, daß es bei dem Kloster keine Geheimnisse zu entdecken gab, ich habe mich schon auf ein wenig Grusel eingestellt ;D Die Mönche sind Zorria immer noch sehr fern, obwohl sie eine Verbindung zwischen ihnen, den Kreuzsymbolen, den Engeln und der Kathedrale sieht, aber so wirklich damit auseinandersetzen will sie sich noch nicht.


    Die Weihe zur Obristin war sehr spannend. Kurz dachte ich, daß das menschliche Blut durch das Drachenblut dickflüssig wird, aber Glad hatte ja bei Gerro festgestellt, daß so dickes Blut nicht mehr vom Herzen hätte transportiert werden können. Josefa scheint ja ziemlich eifersüchtig und besitzergreifend zu sein, was den Drachen angeht. Ist das wirklich so, wie sie sagt oder hat sie Angst, der Drache könnte noch jemand anderem seine Zuneigung zukommen lassen? Für Josefa steht die Stadt an erster Stelle und nicht die Familie, was wiederum dafür spricht, daß sie das Mädchen aus dem Prolog ist.


    Der Marsch der Garde durch das Moor hat bei mir einige Fragen aufgeworfen: warum hatte der rote Geist das Gesicht von Xina? Sind es die Geister der Verstorbenen? Und der Xina-Geist scheint Zorria erkannt zu haben, auf die Beine stellen ist eher kein Angriff. Wenn es die Geister der Toten sind, finden sie keine Ruhe, müssen sie dazu in die Stadt bzw. irgendwie zur Kathedrale gelangen?
    Dann hat mich Vitoras Aussage zu den Engel als Boten zwischen Himmel und Erde verwirrt: "Der Drache hat sie uns geschickt, um seinen Willen zu verkünden, bevor er selbst in der Kathedrale Wohnstatt nahm." Eigentlich gehören Engel zu Gott und nicht zu dem Drachen, außer er wäre Drache und Gott in einem. Aber schickt DER Gott Draken aus, um den Menschen Albträume zu schicken? Oder ist das nur der Fall, weil er gefesselt in der Kathedrale sitzt? Wobei ich mir immer nicht so sicher bin, ob er wirklich unfreiwillig in der Kathedrale ist, Zorria fällt doch auch immer wieder auf, daß der Drache eigentlich leichtes Spiel haben müßte, sich zu befreien bzw. alles in Schutt und Asche zu legen.
    Es könnte aber auch sein, daß Vitoras Aussage einfach falsch ist, vllt. hat Josefa seinerzeit dieses Gerücht in die Welt gesetzt, um eine Erklärung für die Engel zu haben.


    Der Kirchenschatz ist ebenfalls spannend, und von dort stammt der angebliche Morddolch, d.h. es muß ihn jemand entwendet haben, der dort Zutritt hat. Und es wurden auch schon andere Dinge entwendet, nicht nur der Dolch. Irgendwer muß doch etwas über den Ursprung dieses Schatzes wissen bzw. seine frühere Bedeutung? Ich würde mir wünschen, Zorria wäre neugieriger.


  • Aber die Tänzerin ist auch da. Wird sie mit neuem Drachenfeuer gefüllt?


    Stimmt, die Figur hatte ganz verdrängt.



    Selbst die Draken wollen nicht ins Kloster ;D


    Warum meiden sie eigentlich das Kloster? Wegen der christlichen Symbole kann es weniger sein, denn dann müßten sie auch die Kathedrale meiden, wobei im Kloster natürlich kein Drache gefangen sitzt. Weil dort Geister in großer Zahl vorkommen? Einen sehr irren Eindruck machen die Mönche nun ja nicht, das würde mir an Zorrias Stelle zu denken geben, warum sie sich scheinbar mit den Geistern arrangiert haben.



    Hatte sich vielleicht Gerro geweigert die Mönche zu verfolgen? Wäre so was denkbar? Musste er deshalb weg, weil er zu stark war? War es von Anfang an das Ziel, die Mönche auszurotten, weil sie von den Draken nicht angegriffen werden? Sind sie eine Gefahr für Josefa? Sind die Mönche stärker geworden und hat deshalb der Schutz versagt und die Geister den Angriff führen können?


    Interessante Überlegungen, da könnte was dran sein. Während der Weihe zur Obristin hatte ich mir auch überlegt, ob Gerro vllt. dem Drachen zu nahe gekommen ist, worauf Josefa eifersüchtig reagiert und ihn umgebracht hat.



    Welche "neue Zeit" wohl bald anbrechen wird? Dieser kleine Blick von Zarria in die Zukunft macht echt nachdenklich und neugierig. Was wird passieren? ??? ??? ???


    Darauf bin ich auch gespannt.



    Warum hat Zarria eigentlich diesen Handschuhtick? Das frage ich mich schon die ganze Zeit. Hat dazu irgendwer eine Theorie? Wird dieser Aspekt im Lauf der Geschichte noch geklärt?


    Gut, daß du das ansprichst, das mit den Handschuhen ist mir auch aufgefallen.


    So wie Drogen. Die sahen ja auch so aus wie weggetreten. Also entwickelt sich eine Sucht, die abhängig macht vom Drachen. Der Drache gewinnt.


    An Drogen mußte ich an der Stelle auch direkt denken. Und ich habe mich ebenfalls gefragt, inwiefern die Patrizier das alles tatsächlich im Griff haben oder ob sie lediglich nur Marionetten des Drachen (oder auch von Josefa) sind.



    AHA, die guten ins Drachenfeuer (werden keine Geister) die Niedrigen in die Erde und vermutlich in ungeweihte Erde.


    Oder diejenigen, die verbrannt werden, gelangen ins Fegefeuer >:D Mir kommt gerade ein ganz bekloppter Gedanke: könnten aus den verbrannten Leichen die Draken entstehen?


  • Ein bisschen enttäuscht bin ich ja jetzt schon, daß Zorria einfach weiterhin brav ihre Pflicht erfüllt und die Mönche als die Schuldigen einkassiert, obwohl sie davon überzeugt ist, daß sie nicht die Mörder waren. Klar, sie muß ihre Pfilcht erfüllen ...


    Liebes Tagebuch,
    Zarria verliert Brownie-Punkte, weil sie ihre Befehle befolgt, Vitora sinkt in der Gunst, weil sie es nicht tut ... Leserinnen sind wankelmütig ...



    Josefa scheint ja ziemlich eifersüchtig und besitzergreifend zu sein, was den Drachen angeht. Ist das wirklich so, wie sie sagt oder hat sie Angst, der Drache könnte noch jemand anderem seine Zuneigung zukommen lassen?


    Nur als Gedankenspiel: Was würde es für Josefa bedeuten, den DRACHEN zu verlieren?



    Wenn es die Geister der Toten sind, finden sie keine Ruhe, müssen sie dazu in die Stadt bzw. irgendwie zur Kathedrale gelangen?


    Wenn das so wäre - wer würde es ihnen verwehren wollen, und warum?



    Ich würde mir wünschen, Zorria wäre neugieriger.


    Manche Wünsche gehen in Erfüllung. ;)



    Interessante Überlegungen, da könnte was dran sein. Während der Weihe zur Obristin hatte ich mir auch überlegt, ob Gerro vllt. dem Drachen zu nahe gekommen ist, worauf Josefa eifersüchtig reagiert und ihn umgebracht hat.


    Ah, ein neues Motiv: ein innerfamiliärer Konflikt bei den Rubinsteyns?



    Und ich habe mich ebenfalls gefragt, inwiefern die Patrizier das alles tatsächlich im Griff haben oder ob sie lediglich nur Marionetten des Drachen (oder auch von Josefa) sind.


    Der DRACHE ... Josefa ... Wer dient wem, wer hat die Macht?



    Mir kommt gerade ein ganz bekloppter Gedanke: könnten aus den verbrannten Leichen die Draken entstehen?


    Hmmmm ... :)


  • Wenn das so wäre - wer würde es ihnen verwehren wollen, und warum?.


    Ich bin der Meinung, das Drachenfeuer verwehrt es ihnen und Josefa. Aber wollen sie in die Kathedrale? Sie wollen sicher Ruhe, aber die könnten ihnen doch die Mönche auch geben? Wenn sie das allerdings könnten, dann gäbe es keine Geister mehr, vor denen der Drache schützen muss...
    [quote author=Bernard link=topic=11775.msg243876#msg243876 date=1440258036


    Ich würde mir wünschen, Zorria wäre neugieriger.


    Manche Wünsche gehen in Erfüllung. ;).[/quote]


    In dem Fall bin ich davon überzeugt.
    [quote author=Bernard link=topic=11775.msg243876#msg243876 date=1440258036


    Interessante Überlegungen, da könnte was dran sein. Während der Weihe zur Obristin hatte ich mir auch überlegt, ob Gerro vllt. dem Drachen zu nahe gekommen ist, worauf Josefa eifersüchtig reagiert und ihn umgebracht hat.


    Ah, ein neues Motiv: ein innerfamiliärer Konflikt bei den Rubinsteyns?.[/quote]


    Ich denke, das hätte sie anders lösen können. Es sei denn sie braucht den Mord um einiges umzustrukturieren.
    [quote author=Bernard link=topic=11775.msg243876#msg243876 date=1440258036


    Und ich habe mich ebenfalls gefragt, inwiefern die Patrizier das alles tatsächlich im Griff haben oder ob sie lediglich nur Marionetten des Drachen (oder auch von Josefa) sind.


    Der DRACHE ... Josefa ... Wer dient wem, wer hat die Macht? .[/quote]


    Ich denke Josefa hat die Macht solange es ihr gelingt, den Drachen gefangen zu halten.
    [quote author=Bernard link=topic=11775.msg243876#msg243876 date=1440258036


    Mir kommt gerade ein ganz bekloppter Gedanke: könnten aus den verbrannten Leichen die Draken entstehen?


    Hmmmm ... :)
    [/quote]


    Kann ich mir nicht vorstellen.

  • Ich denke Josefa hat die Macht solange es ihr gelingt, den Drachen gefangen zu halten.


    Das denke ich auch. Aber andererseits ist doch in dem ganzen Intrigenspiel irgendwie jeder die Spielfigur von jedem. Alle wollen noch mehr Macht als sie schon haben und gehen dabei über Leichen. Wer da am Ende tatasächlich über allen steht und die Fäden in der Hand hält wird wohl erst ganz am Schluss klar werden ...

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Die Zeremonie oder das Ritual das Zarria gemacht hat fand ich ebenfalls sehr spannend. Ich ahnte zwar, dass ihr dabei nicht wirklich was passieren kann, wäre ja doof für die Story, aber trotzdem war ich sehr gespannt wie das ablaufen wird. Die beklemmende Atmosphäre ist in dem Moment gut rüber gekommen. Damit steht dann ja auch fest, dass die Verbindung mit dem Drachen jetzt nicht nur eine moralische ist, sondern scheinbar auch eine körperliche. Blut ist eben dicker als Freundschaft ;)


    Der Überfall auf das Kloster hat mich dann ebenfalls überrascht. Ich hätte gedacht, dass dies nicht so drastisch erfolgen wird und das Zarria eher versucht auf eine andere Einigung hinzuwirken. Aber so irrt man sich. Das war dann ja am Ende ein richtiges Gemetzel und die Mönche hatten Null Chance. Dafür das es so blutig abgelaufen ist sind dann ja doch noch ein paar Mönche übergeblieben.


    Die Geisterscheinung mit dem Aussehen von Xina hat mich ebenfalls überrascht und bestärkt in meiner Vermutung. Ich war irgendwie ja eh schon davon ausgegangen, dass die Toten wegen des Drachens keine Ruhe finden können und deswegen um die Stadt umherschleichen und nicht ins Totenreich einkehren können. Das man aber so schnell wieder auf Xina trifft hat mich dann doch gewundert. Scheinbar haben die toten keine lange Wartezeit bis sie zu den Geistern werden. Oder Zarria hat einfach nur etwas gesehen, was ihr irgendein Geist zeigen wollte.

  • Offenbar bietet dieser Leseabschnitt einige Überraschungen. :)



    Ich ahnte zwar, dass ihr dabei nicht wirklich was passieren kann, wäre ja doof für die Story, ...


    Diese Schlussfolgerung halte ich bei meinen Geschichten generell für gewagt. Lasst Euch nicht durch die Perspektive der Ich-Erzählerin in trügerische Sicherheit wiegen ...
    >:D



    Ich hätte gedacht, dass dies nicht so drastisch erfolgen wird und das Zarria eher versucht auf eine andere Einigung hinzuwirken. Aber so irrt man sich. Das war dann ja am Ende ein richtiges Gemetzel und die Mönche hatten Null Chance.


    Glaubt Ihr, das lag in Zarrias Absicht? Oder hatte sie einen anderen Plan und die Situation ist ihr entglitten?