01: Anfang - Kap. 4. Der rote Palast (Anfang - S. 53)

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  • Hallo Ihr Lieben,


    hier treffen wir uns ab dem 14.08.2015 zur Leserunde zu "Drachenmahr". Ich begrüße alle TeilnehmerInnen herzlich und ganz besonders Robert Corvus, den Autor. Wir freuen uns sehr, dass Du, lieber Robert, uns bei der Lektüre Deines Buches wieder begleitest!


    Bitte lest Euch kurz die Informationen zu Leserunden und auch die neuen Ausführungen zur Netiquette durch. Postet bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu schreiben oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Es wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte.


    Hier könnt Ihr vom Anfang bis Seite 53 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns allen viel Spaß beim Lesen, Spekulieren und Diskutieren!


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Mein erster Eindruck nach dem Lesen des Kapitels:


    Ein ganz ausgezeichnetes Cover, das mir sehr gefällt.


    Dann die etwas durchwachsene Karte, die wirkt wie die Häuseraufstellung bei einer Spielzeugeisenbahn. Die erste Frage, die mir in den Sinn kam:
    Wie groß ist diese Stadt eigentlich? Es fehlen jedwede Maßstabangaben auf der Karte.
    Die Karte eignet sich allerdings gut zur groben Orientierung.


    Als nächstes dann das Dejavu:
    Eine Stadt, verschiedene wohlhabende 'adelige' Familien mit einem Stadthaus; ein Mord an einem herausragenden Mitglied dieser Gesellschaft; eine Polizistin (Leutnant bei der Stadtwache) zwischen allen Stühlen soll ihn aufklären.
    Eine ganz ähnliche Konstellation hatten wir schon mal in einem Deiner Romane.


    Aber da ist auch noch einiges Interessantes, das mich neugierig macht und zum Weiterlesen ermunterte:
    die Stadt liegt an einer Steilwand, ansonsten ist sie von Moor umgeben, in dem 'böse' Geister hausen und die Stadt bedrängen. Sie ist sozusagen im Belagerungszustand.
    Ein Drache in einer Kathedrale und ein Orden, der ihm dient.


    Dazu kommt die Hauptdarstellerin: Zarria Machon, Leutnant der Stadtwache, die mir sehr gefällt. Ich bin gespannt, wie sie die Probleme anpackt, da ihre Position durchaus wackelig ist und nicht von allen gewollt.


    Hinzu kommt ein packender, spannender und neugierigmachender Erzählstil (wie eigentlich immer in deinen Romanen).


    Mal schauen, wie es weitergeht :lesen:


    Fast hätte ich es vergessen:
    Ein großes Dankeschön für die übersichtliche Länge der Leseabschnitte :) :)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()

  • Wow, 10 Uhr morgens am ersten Lesetag und schon der erste Beitrag! Das geht ja fix los.
    :)



    Ein ganz ausgezeichnetes Cover, das mir sehr gefällt.


    Auf dem Piper-Sommerfest durfte ich die junge Dame kennenlernen, die das Cover designt hat (die Zeichnung wurde allerdings zugekauft). Ich habe ihr gesagt, dass ich das Buch sehr schön finde - besonders, dass auf der Rückseite das Drachenauge noch einmal aufgenommen wird.



    Dann die etwas durchwachsene Karte, die wirkt wie die Häuseraufstellung bei einer Spielzeugeisenbahn. Die erste Frage, die mir in den Sinn kam:
    Wie groß ist diese Stadt eigentlich? Es fehlen jedwede Maßstabangaben auf der Karte.
    Die Karte eignet sich allerdings gut zur groben Orientierung.


    Die Karte ist nach mittelalterlichen Vorbildern gestaltet, sprich: nicht ganz maßstabsgerecht. Das Leidende Land ist zum Beispiel im Vergleich zur Stadt etwas größer, beziehungsweise breiter. Aber man bekommt Anhaltspunkte.
    Ich bin gespannt, wie Du die Karte am Ende der Lektüre bewerten wirst, denn der Künstler Timo Kümmel hat viele kleine Details eingebaut, die man wiedererkennen wird, wenn man die entsprechenden Schilderungen gelesen hat. ;)



    Eine Stadt, verschiedene wohlhabende 'adelige' Familien mit einem Stadthaus; ein Mord an einem herausragenden Mitglied dieser Gesellschaft; eine Polizistin (Leutnant bei der Stadtwache) zwischen allen Stühlen soll ihn aufklären.
    Eine ganz ähnliche Konstellation hatten wir schon mal in einem Deiner Romane.


    Ja, in der Reihe Die Türme von Taladur. Damals war ich fasziniert von den Möglichkeiten eines solchen Settings - komprimiert, und dennoch mit einer Vielzahl von Ansatzpunkten für Konflikte und Geschichtchen.



    Dazu kommt die Hauptdarstellerin: Zarria Machon, Leutnant der Stadtwache, die mir sehr gefällt.


    Eigentlich gibt es Zarria Machon sogar zweimal: die Zarria, die die Ereignisse durchlebt, und die Zarria, die in der Rückschau davon berichtet. DRACHENMAHR hat eine deutlich sichtbare Ich-Erzählerin, die die Ereignisse aus ihrer Erfahrung heraus kommentiert und manchmal auch vorgreift, auch schon im ersten Kapitel (findet Ihr die Stelle? ;) ). Diese zweite Zarria war zwischenzeitlich noch spannender für mich als die erste. Sie taucht ja nicht unmittelbar handelnd auf, aber ich glaube, durch ihre Auswahl, was sie erzählt, wie sie es erzählt und was sie weglässt, wird sich der Leser nach und nach auch ein Bild von dieser Figur machen können, die in der eigentlichen Geschichte überhaupt nicht vorkommt.



    Hinzu kommt ein packender, spannender und neugierigmachender Erzählstil (wie eigentlich immer in deinen Romanen).


    Vielen Dank.
    :freu:

  • Zitat

    Eigentlich gibt es Zarria Machon sogar zweimal: die Zarria, die die Ereignisse durchlebt, und die Zarria, die in der Rückschau davon berichtet. DRACHENMAHR hat eine deutlich sichtbare Ich-Erzählerin, die die Ereignisse aus ihrer Erfahrung heraus kommentiert und manchmal auch vorgreift, auch schon im ersten Kapitel (findet Ihr die Stelle? ;) ).


    Gott sei Dank ist es im ersten Kapitel noch kaum aufgetaucht. Ich erinnere mich jetzt nur an die Stelle, wo sie sich die Mordwaffe anschaut, und meint das sie in Kürze das Emblem erkennen wird.
    Ich mag dieses kommentierende Erzählen nicht so sehr, und schon gar nicht, wenn dadurch etwas vorweggenommen wird, das noch nicht passiert ist.



    Ich habe gerade im 'Börsenblatt des deutschen Buchhandels' eine schöne positive Kurzbesprechung von Maren Bonacker über 'Drachenmahr' gelesen. :)

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Ich erinnere mich jetzt nur an die Stelle, wo sie sich die Mordwaffe anschaut, und meint das sie in Kürze das Emblem erkennen wird.


    Das ist zwar im ersten Leseabschnitt, aber nicht im ersten Kapitel ... ;)



    Ich habe gerade im 'Börsenblatt des deutschen Buchhandels' eine schöne positive Kurzbesprechung von Maren Bonacker über 'Drachenmahr' gelesen. :)


    In Heft 24 hat sie Grauwacht vorgestellt - gibt es jetzt eine weitere Besprechung, diesmal zu Drachenmahr?


  • In Heft 24 hat sie Grauwacht vorgestellt - gibt es jetzt eine weitere Besprechung, diesmal zu Drachenmahr?


    Ja in Heft 33. Der Artikel heißt 'Die Drachen in uns'. Du hast da jede Menge nette Gesellschaft, z.B. Akram El- Bahays 'Flammenwüste'. :)

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  • An dieser Stelle erst einmal ein freundliches "Hallo" an alle Teilnehmer der Leserunde und natürlich auch im Besonderen an unseren Autor.


    Ich habe heute den ersten Leseabschnitt mit großem Interesse gelesen und bin immer noch ganz kribbelig. Der schritt in ein neues Buch und insbesondere in eine neue Fantasywelt finde ich immer besonders spannend. Ich bin 38 und lese seit meiner Kindheit gerne Fantasy. Das Schwarze Auge, die unendliche Geschichte und Taran und der Zauberkessel haben mich schon früh für Fantasy begeistern können. Das soll aber erst mal zu mir reichen.


    Der erste Leseabschnitt hat uns in die neue Welt geführt. Für gewöhnlich bin ich Anfangs erst mal mit einer neuen Welt überfordert und müßte ansich alles noch mal lesen. Aber das liegt wohl an mir. Ich habe das E-Book und mich erst mal ausgiebig mit der Karte beschäftigt, die mir gut gefällt. Ich mag das künstlerische an der Karte und brauche keine genauen Straßenzüge etc. Mir gefällt an der karte das ich nach ein wenig Lektüre sehr gut sehen kann wo die verschiedenen Familien wohnen und bekomme ein Gefühl für die Umgebung. Danke dafür!


    Der Prolog läßt mich gleich mit einer Frage zurück. Was ist dieses Ding das die Stadt Retten kann? In welchem zeitlichem Zusammenspielt dies? Vor oder nach dem Mord? Ich tippe irgendwie auf später, da die Stadt zerstört beschrieben wird. Wieso muss die Stadt überhaupt gerettet werden und wovor?


    Der Anfang rund um Zarria Machon hat mich erst mal etwas verwirrt. Das hängt aber damit zusammen, dass ich mich erst mal in der Welt einfinden muss. Es gibt also Geistererscheinungen ausserhalb der Stadt. Gibt es noch weitere Städte? Handel? ein Königreich? woher kommen die Geister? Ich bin gespannt auf die Welt.


    Zarria Machon ist ein Charakter der mir gefällt. Eine junge Frau die gut ist in dem was sie tut. Gleichzeitig ist sie aber auch eine, die noch sehr jung ist und ältere überholt hat ohne deren "Erfahrung" zu haben. Jemand der wie ich 38 ist und etwas mehr Lebenserfahrung hat, als jemand der "erst" 20 ist, kann dies ganz gut beobachten und kennt evtl. ähnliches aus dem eigenen Berufsleben. Das soll jetzt bitte nicht überheblich oder altklug klingen! Aber ich kann mich auch mit dem älteren Kollegen von Zarria Machon identifizieren.


    Insbesondere die überall in der Stadt verteilten Kristallfiguren machen mich bis jetzt neugierig. Da muss doch mehr dahinter stecken, so oft wie die erwähnt werden...


    Ausserdem gefällt mir die Darstellung der Familie Rubinsteyn. Die Farbe rot prägt diese Familie, der Echthaarteppich ist ein cooles Gimick und der
    Patriarch mit seinem Stützstab erscheint nach seiner Beschreibung fast körperlich in meinem Lesezimmer.


    Ich habe auch ein direkte Frage an Bernard. Du hast zu deinen Schattenherren Romanen mal gesagt, dass du zu jeder Buchserie dich auch gerne von Musik inspirieren läßt. Arkona war für mich auch eine richtig gute Musikalische Empfehlung. Was hat dich beim Erschaffen von Drachenmahr musikalisch begleitet?


  • Das Schwarze Auge, die unendliche Geschichte und Taran und der Zauberkessel haben mich schon früh für Fantasy begeistern können.


    Die gehören auch zu meinen ersten Fantasy-Erfahrungen! Ich kann mich erinnern, in der Micky Maus einige Berichte zu Taran und der Zauberkessel gelesen zu haben.



    Ich habe das E-Book und mich erst mal ausgiebig mit der Karte beschäftigt,


    Bei Interesse findest Du eine etwas größere und interaktive Version der Karte auf meiner Homepage.



    Ich mag das künstlerische an der Karte und brauche keine genauen Straßenzüge etc. Mir gefällt an der karte das ich nach ein wenig Lektüre sehr gut sehen kann wo die verschiedenen Familien wohnen und bekomme ein Gefühl für die Umgebung.



    Dann die etwas durchwachsene Karte, die wirkt wie die Häuseraufstellung bei einer Spielzeugeisenbahn.


    So unterschiedliche Eindrücke sind natürlich spannend! :) Mal sehen, wie die Karte bei den anderen ankommt ...



    Was ist dieses Ding das die Stadt Retten kann? In welchem zeitlichem Zusammenspielt dies? Vor oder nach dem Mord? Ich tippe irgendwie auf später, da die Stadt zerstört beschrieben wird. Wieso muss die Stadt überhaupt gerettet werden und wovor?


    Die letzte Frage müsste man anhand der Szenerie im Prolog beantworten können, hoffe ich - jedenfalls, was das Wovor angeht, nicht im Hinblick darauf, wieso diese Bedrohung besteht.
    Die anderen Fragen sind genau diejenigen, von denen ich gehofft habe, dass sie meine Leserschaft beschäftigen würden ... ;D
    In den nächsten Leseabschnitten wird es weitere Hinweise geben - ich bin gespannt auf Eure Spekulationen.


    Es gibt also Geistererscheinungen ausserhalb der Stadt. Gibt es noch weitere Städte? Handel? ein Königreich? woher kommen die Geister? Ich bin gespannt auf die Welt.
    ...
    Insbesondere die überall in der Stadt verteilten Kristallfiguren machen mich bis jetzt neugierig. Da muss doch mehr dahinter stecken, so oft wie die erwähnt werden...


    Ich habe es auch immer gern, wenn ich die Welt eines neuen Buchs erforschen kann - das ist ja auch etwas, das in der Fantasy besonders intensiv möglich ist. In einer Leserunde ist es für mich als Autor besonders spannend, zu beobachten, wie sich die Leserinnen und Leser nach und nach mit den Gegebenheiten vertraut machen. Ich freue mich darauf, wie Ihr diese Fragen klären werdet. Zum Teil beschäftigen sie auch Zarria selbst, sodass sie gemeinsam mit Euch nach den Antworten suchen wird.



    ... der Echthaarteppich ist ein cooles Gimick ...


    ... und eine Verbeugung vor Andreas Eschbach, einem der ganz Großen in der fantastischen Literatur. Wer sein Buch Die Haarteppichknüpfer noch nicht kennt, dem empfehle ich es uneingeschränkt. ;)



    und der Patriarch mit seinem Stützstab erscheint nach seiner Beschreibung fast körperlich in meinem Lesezimmer.


    Mehr kann ich mir als Autor nicht wünschen!
    :freu:


    Du hast zu deinen Schattenherren Romanen mal gesagt, dass du zu jeder Buchserie dich auch gerne von Musik inspirieren läßt. Arkona war für mich auch eine richtig gute Musikalische Empfehlung. Was hat dich beim Erschaffen von Drachenmahr musikalisch begleitet?


    Bei DRACHENMAHR waren das vor allem I See Fire und Song of the Lonely Mountain, beide aus den Soundtracks zu den Hobbit-Filmen.

  • Hallo an alle Leserundenteilnehmer :winken:,
    ich habe hier gerade mal die Möglichkeit zu schreiben.
    Ich habe gestern den ersten Abschnitt gelesen. Ich finde den Einstieg in die Geschichte sehr gelungen und ich bin schon jetzt in die Geschichte eingesogen.


    Der Prolog wirft schon gleich mal einige Fragen auf. Wer greift die Stadt an und warum? Was ist in der Kiste? Wer ist das Mädchen? Ich denke, dass Mädchen ist Josefa uns in der Kiste ist irgendwas, womit sie den Drachen unter ihre Herrschaft gezwungen hat. Sie ist eine Glasbläserin und ich denke sie wird etwas wunderschönes aus Glas gemacht haben, dem der Drache vielleicht nicht widerstehen könnte. Drachen sind ja bekanntlich hinter allem her , was einem Schatz gleichkommt. Die Geister, die die Stadt belagern sind ja vielleicht die ehemaligen Angreifer die durch den Drachen zu Geistern wurden oder so. Sie belagern die Stadt vielleicht aus Rache weiter? Wer weiß ... Ich bin gespannt, wie sich das Ganze aufklären wird.


    Zarria ist mir sehr sympathisch. Obwohl ich etwas erschrocken darüber bin, dass sie nur noch ein Auge hat. Die Arme und das mit gerade mal 18 Jahren. Sie hat es auch so nicht leicht.Sie sitzt überall zwischen den Stühlen. Von den Patriziern ist sie eine ganz Geringe und zu den Bürgerlichen gehört sie auch nicht. Sie ist mit ihren 18Jahren schnell aufgestiegen und muss sich jetzt durchsetzen ohne sich dabei überall Feinde zu machen. Keine leichte Aufgabe.


    Dann der Mord. Da bin ich mir sehr unsicher, ob der Patriarch da wirklich die Wahrheit sagt. Ich trau ihm irgendwie nicht über den Weg. Ich bin gespannt, was da noch so passiert.


    Die Karte finde ich völlig ausreichend. Ich brauche keine genauen Maßstäbe. Ich kann mir anhand der Karte eine Vorstellung machen, was sich wo befindet. Das reicht mir persönlich.


    Alles in allem bisher sehr spannend und gut geschrieben. Ich freue mich aufs weiterlesen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich finde den Einstieg in die Geschichte sehr gelungen und ich bin schon jetzt in die Geschichte eingesogen.
    ...
    Alles in allem bisher sehr spannend und gut geschrieben. Ich freue mich aufs weiterlesen.


    :freu:



    Ich denke, dass Mädchen ist Josefa uns in der Kiste ist irgendwas, womit sie den Drachen unter ihre Herrschaft gezwungen hat. Sie ist eine Glasbläserin und ich denke sie wird etwas wunderschönes aus Glas gemacht haben, dem der Drache vielleicht nicht widerstehen könnte. Drachen sind ja bekanntlich hinter allem her , was einem Schatz gleichkommt. Die Geister, die die Stadt belagern sind ja vielleicht die ehemaligen Angreifer die durch den Drachen zu Geistern wurden oder so. Sie belagern die Stadt vielleicht aus Rache weiter? Wer weiß ...


    Das sind sehr interessante Theorien, die viel vom Geschilderten aufgreifen. Was meint die Runde dazu?



    Zarria ist mir sehr sympathisch. Obwohl ich etwas erschrocken darüber bin, dass sie nur noch ein Auge hat. Die Arme und das mit gerade mal 18 Jahren. Sie hat es auch so nicht leicht.Sie sitzt überall zwischen den Stühlen. Von den Patriziern ist sie eine ganz Geringe und zu den Bürgerlichen gehört sie auch nicht. Sie ist mit ihren 18Jahren schnell aufgestiegen und muss sich jetzt durchsetzen ohne sich dabei überall Feinde zu machen. Keine leichte Aufgabe.


    Da Zarria Euch durch die gesamte Geschichte begleiten wird, ist es wichtig, dass Ihr eine Verbindung zu ihr aufbauen könnt. Deswegen freut mich, dass das bei Dir klappt. :) Wie ist das bei den anderen Leserinnen und Lesern?



    Dann der Mord. Da bin ich mir sehr unsicher, ob der Patriarch da wirklich die Wahrheit sagt.


    Arlbert Rubinsteyn ist eine Figur, bei der ich immer schmunzele, wenn ich an sie denke. Beim Schreiben mag ich alte Grantler ... :)

  • So, nun auch von mir ein Hallo,


    Auch mir gefällt das Cover sehr gut, vor allem die erhobene Schrift. Fühlt sich gut an und sieht gut aus.
    Auch ich kann nur bestätigen, der Einstieg in die Geschichte ist sofort da. Die Spannung zieht und eigentlich ist es schwer aufzuhören nach dem Leseabschnitt. Aber ich höre auf, weil die Spekulationen Spaß machen. Die Karte hatte ich mir ja schon im Internet angesehen und ich finde sie ausreichend, wobei ich immer noch mehr die Beschreibung im Buch nutze, um mir ein Bild zu machen.



    Das sind sehr interessante Theorien, die viel vom Geschilderten aufgreifen. Was meint die Runde dazu?


    Ich denke zumindest auch, dass es sich um eine Glasbläserarbeit handelt und Josefas Geschichte erzählt wird. Die Glasbläserfiguren scheinen eine Art Schutz zu sein oder/und Annäherungsalarm. Die Veränderung der Tänzerin scheint ein Hinweis darauf gewesen zu sein, dass Gefahr droht. Allerdings hält Josefa das geheim, sicher um ihre eigene macht zu stärken. Ich würde fast auch denken, dass die Geister die ehemaligen Gegner sind und vielleicht sind die Glasfiguren ihnen nachgebildet und haben ihr Substanz in sich? Das würde die Verbindung erklären.
    Unklar ist allerdings, warum die Geister sich plötzlich herangewagt haben. Sicher, weil die Draken nicht in der Nähe waren. Warum haben sie ihre Bewachung aufgegeben? Die Drachengardisten wurden abgezogen wegen des Mordes, aber die Draken? Wobei ich auch nicht verstehe, warum die Gardisten abgezogen wurden, denn sie können ja nun nichts bei der Aufklärung des Mordes tun und es scheint sich ja trotzdem noch nicht in der Stadt herumgesprochen zu haben. Fällt es nicht auf, wenn so viele Gardisten in die Stadt zurückkommen?




    Da Zarria Euch durch die gesamte Geschichte begleiten wird, ist es wichtig, dass Ihr eine Verbindung zu ihr aufbauen könnt. Deswegen freut mich, dass das bei Dir klappt. :) Wie ist das bei den anderen Leserinnen und Lesern?


    Auch meine Sympathie hat sie sofort gewonnen. Ich kann ja verstehen, dass sie Probleme hat, ihre Untergebenen, die mal die Kameraden waren, unter ihren Befehl zu bekommen, aber ich kann nicht verstehen, dass die, die eigentlich zur Bewachung eingeteilt sind, sie daran hindern, den Kameraden zu helfen. Zumindest von Bentur hätte ich mehr Mut erwartet. Sie deshalb für verrückt zu halten ist schon unwürdig. Wen hat man da zu Stadtwachen ernannt? Es zeigt sich deutlich, warum sie befördert wurde und nicht Bentur.


    Arlbert Rubinsteyn ist eine Figur, bei der ich immer schmunzele, wenn ich an sie denke. Beim Schreiben mag ich alte Grantler ... :)


    Ich mag ihn auch (auch wenn ich dabei immer Artur Rubinstein lese, der ja nun keine Übereinstimmung mit ihm hat, oder spielt Arlbert Klavier?) Ja, ich bin für solche Patriarchen (auch wenn ich bei Taladur dafür kein Verständnis erhalten habe ;D)
    Warum sollte er lügen?



    Das ist zwar im ersten Leseabschnitt, aber nicht im ersten Kapitel ... ;).


    Was mir mehr aufgefallen ist, waren die Hinweise, dass sie sich irrt in Bezug auf die Notwendigkeit starke Kämpfer um sich zu haben.
    "dass ich bald für jeden Weichling in der Stadtwache dankbar sein würde" und "Fünf Leute können ein Geheimnis nur dann bewahren, wenn vier von ihnen tot sind....Ich konnte nicht ahnen, wie falsch ich mit diesem Spruch lag"


    Ich finde nicht, dass damit etwas verraten wird, weil ich mir bei beiden Sachen nicht vorstellen kann, was an dieser Ansicht falsch sein könnte im Verlaufe der Handlung oder warum ausgerechnet Weichlinge forteilhaft sein könnten. Geht es bei letzterem um die pure Masse, weil Leute fehlen oder ist es besser mit Weichlingen gegen Geister zu kämpfen??? Keine Ahnung.
    Geht es bei Verrat darum, dass natürlich der Alkohol auch bei einem Einzelnen das Geheimnis preis gibt oder geht es darum, dass es Geheimnisse gibt, die viele wissen???? Mich machen diese Einschübe neugierig und etwas ängstlich für die netten zu denen ich auch Bentur zähle.



    ... und eine Verbeugung vor Andreas Eschbach, einem der ganz Großen in der fantastischen Literatur. Wer sein Buch Die Haarteppichknüpfer noch nicht kennt, dem empfehle ich es uneingeschränkt. ;)


    :freu:


    Ich habe auch diese kleine Verbeugung mit Freude gelesen und kann mich der Empfehlung nur anschließen. Es ist eines der herausragenden Bücher und m.M. nach das beste von Andreas Eschbach.


  • Auch mir gefällt das Cover sehr gut, vor allem die erhobene Schrift. Fühlt sich gut an und sieht gut aus.


    Ich habe auch gern ein bisschen Haptik bei einem Buchumschlag.



    Auch ich kann nur bestätigen, der Einstieg in die Geschichte ist sofort da. Die Spannung zieht und eigentlich ist es schwer aufzuhören nach dem Leseabschnitt.


    :freu:



    Ich denke zumindest auch, dass es sich um eine Glasbläserarbeit handelt und Josefas Geschichte erzählt wird. Die Glasbläserfiguren scheinen eine Art Schutz zu sein oder/und Annäherungsalarm. Die Veränderung der Tänzerin scheint ein Hinweis darauf gewesen zu sein, dass Gefahr droht. Allerdings hält Josefa das geheim, sicher um ihre eigene macht zu stärken. Ich würde fast auch denken, dass die Geister die ehemaligen Gegner sind und vielleicht sind die Glasfiguren ihnen nachgebildet und haben ihr Substanz in sich? Das würde die Verbindung erklären.


    Offenbar nähert Ihr Euch einer gemeinsamen Interpretation. ;) Nur Xeledorn bringt die Frage auf, wie der Prolog zeitlich zu verorten ist - vor oder nach dem Mord. Haltet Ihr das nach dem Stand der Diskussion für geklärt?


    Wobei ich auch nicht verstehe, warum die Gardisten abgezogen wurden, denn sie können ja nun nichts bei der Aufklärung des Mordes tun und es scheint sich ja trotzdem noch nicht in der Stadt herumgesprochen zu haben. Fällt es nicht auf, wenn so viele Gardisten in die Stadt zurückkommen?


    Um sich ein Bild von der Drachengarde zu machen, hilft es vielleicht, sich historische Einheiten vorzustellen, die wichtige Persönlichkeiten geschützt haben. Beispielsweise die Prätorianer, die zwar keinen Drachen, aber den römischen Kaiser bewachten. In solchen Verbänden gibt es ein starkes Elitedenken, man sieht sich außerhalb der üblichen Befehlsketten. Da kann es schon einmal sein, dass man etwas tut, was im Gesamtbild nicht unbedingt gewünscht ist. Hier wurde die Drachengarde ins Herz getroffen: ihr Obrist wurde ermordet ... Das löst gewisse Reflexe aus.


    aber ich kann nicht verstehen, dass die, die eigentlich zur Bewachung eingeteilt sind, sie daran hindern, den Kameraden zu helfen. Zumindest von Bentur hätte ich mehr Mut erwartet. Sie deshalb für verrückt zu halten ist schon unwürdig. Wen hat man da zu Stadtwachen ernannt?


    Was denkt Ihr, warum Zarrias Büttel so handeln?
    Welches Verhalten wäre gegenüber den Geistern mutig oder sinnvoll gewesen?



    Was mir mehr aufgefallen ist, waren die Hinweise, dass sie sich irrt in Bezug auf die Notwendigkeit starke Kämpfer um sich zu haben.
    "dass ich bald für jeden Weichling in der Stadtwache dankbar sein würde" und "Fünf Leute können ein Geheimnis nur dann bewahren, wenn vier von ihnen tot sind....Ich konnte nicht ahnen, wie falsch ich mit diesem Spruch lag"


    Ja, das meinte ich.
    :klatschen:



    Mich machen diese Einschübe neugierig und etwas ängstlich für die netten zu denen ich auch Bentur zähle.


    Ich bin gespannt, in welchem Leseabschnitt Ihr diese Andeutungen auflösen werdet ... :)


  • Offenbar nähert Ihr Euch einer gemeinsamen Interpretation. ;) Nur Xeledorn bringt die Frage auf, wie der Prolog zeitlich zu verorten ist - vor oder nach dem Mord. Haltet Ihr das nach dem Stand der Diskussion für geklärt?


    Für mich ist es geklärt, aber man kann ja nie wissen. :-\ Bisher ist es jedoch logisch es so zu sehen, denn im Prolog geht es darum, dass man ihr verboten hatte mit den Glasbläsern zu spielen und das Handwerk zu lernen. Das war falsch. Deshalb denke ich, dass sie genau mittels Glasbläserei die Stadt gerettet hat und auch jetzt noch beschützt. Zumindest aus ihrer Sicht.


    Wobei ich auch nicht verstehe, warum die Gardisten abgezogen wurden, denn sie können ja nun nichts bei der Aufklärung des Mordes tun und es scheint sich ja trotzdem noch nicht in der Stadt herumgesprochen zu haben. Fällt es nicht auf, wenn so viele Gardisten in die Stadt zurückkommen?


    Um sich ein Bild von der Drachengarde zu machen, hilft es vielleicht, sich historische Einheiten vorzustellen, die wichtige Persönlichkeiten geschützt haben. Beispielsweise die Prätorianer, die zwar keinen Drachen, aber den römischen Kaiser bewachten. In solchen Verbänden gibt es ein starkes Elitedenken, man sieht sich außerhalb der üblichen Befehlsketten. Da kann es schon einmal sein, dass man etwas tut, was im Gesamtbild nicht unbedingt gewünscht ist. Hier wurde die Drachengarde ins Herz getroffen: ihr Obrist wurde ermordet ... Das löst gewisse Reflexe aus[/quote]


    Ja, aber sie waren abgestellt um die Bauern zu schützen und wenn sie abziehen, dass muss doch eine Panik ausgelöst haben, aber in der Stadt ist sonst alles ruhig.



    Was denkt Ihr, warum Zarrias Büttel so handeln?
    Welches Verhalten wäre gegenüber den Geistern mutig oder sinnvoll gewesen?


    Ich denke, es gibt ja kein Vorbild. Sie haben so etwas noch nie erlebt. Aber normalerweise hilft man den Kameraden, auch wenn man sonst so die kleinen Plänkeleien hat. Ob es sinnvoll ist, zurückzugehen, ist die Frage. Die stellt sich ein Kämpfer aber selten. Der Reflex hätte bei Kämpfern der gleiche sein müssen wie bei Zarria. Eventuell hätte ich noch verstanden, wenn sie als Offizier gesagt, hätte,dass man nicht helfen kann und die anderen abgehalten, um keine unnötigen Opfer zu haben, aber bei Bentur war ich enttäuscht.

  • Ein Nachtrag hierzu:


    Gibt es noch weitere Städte? Handel? ein Königreich? woher kommen die Geister? Ich bin gespannt auf die Welt.


    [quote author=Seite 20]Einstmals hatten diese Befestigungsanlagen die Handelsstraße entlang des Bergs geschützt, die schmalen Durchlässe, die das Moor östlich und westlich der Stadt freiließ. Beide standen an einem Fluss, der aus der Bergflanke kam. Die Brücken waren längst eingestürzt.[/quote]
    [quote author=Seite 33]Die ursprüngliche Breite der Handelsstraße war nur noch zu erahnen. Auf diesem Weg hatten einst mehrere Gefährte einander passieren können. Inzwischen wucherten Moos und Gräser auf den übrig gebliebenen Pflastersteinen.[/quote]


  • Ein Nachtrag hierzu:


    [quote author=Seite 20]Einstmals hatten diese Befestigungsanlagen die Handelsstraße entlang des Bergs geschützt, die schmalen Durchlässe, die das Moor östlich und westlich der Stadt freiließ. Beide standen an einem Fluss, der aus der Bergflanke kam. Die Brücken waren längst eingestürzt.


    [quote author=Seite 33]Die ursprüngliche Breite der Handelsstraße war nur noch zu erahnen. Auf diesem Weg hatten einst mehrere Gefährte einander passieren können. Inzwischen wucherten Moos und Gräser auf den übrig gebliebenen Pflastersteinen.[/quote]
    [/quote]


    Danke für den Verweis auf die Textpassagen. Da scheint ja seit Jahren alles zum Erliegen gekommen zu sein. Aber das ist ja auch kein Wunder. Eine "The Walking Dead" Zone rund um die Stadt macht das Reisen wohl eher unattraktiv und ist schlecht fürs Geschäft.



    Was denkt Ihr, warum Zarrias Büttel so handeln?
    Welches Verhalten wäre gegenüber den Geistern mutig oder sinnvoll gewesen?


    Gute Frage. Für mich ist noch schwer einzuschätzen, wie Stark die Geister zum Alltag der Menschen dort gehören und wie weit diese mittlerweile gegen diesen Schrecken abgestumpft sind. Gibt es überhaupt eine wirkungsvolle Bekämpfung der Geister mit profanen Waffen oder ist der Kampf gar sinnlos und man hätte lediglich eine Rettungsaktion mit evtl. eigenen Verlusten aber keine Bekämpfung starten können? Ich vermute mal das die Wachen im Kampf nichts hätten ausrichten können und diese deswegen auch nichts machen wollten. Mutig wäre es natürlich schon gewesen die Geister abzulenken oder zu Versuchen die Kameraden zu retten, in dem man für die Geister mehr Ziele anbietet. Helden machen sowas, normale Wachen wohl eher weniger...

  • Hab grad den ersten Abschnitt in der Badewanne gelesen. Danach war dann auch das Wasser kalt. ;D


    Ich tu mich immer schwer nochmal in allen Einzelheiten auf den Text einzugehen, wenn schon so viele vor mir etwas geschrieben haben, daher nur meine persönlichen Eindrücke.


    Optik vom Buch - super klasse; Haptik in der Schrift gefällt mir bei Büchern immer gut und es ist ein besonders schöner Drache. Musste an dieses Video denken: https://www.facebook.com/artFi…713157653581/?pnref=story


    Die Karte find ich gelungen. Ich brauche nicht so viele Details. Ausführliche Karten hindern meinen Kopf beim Lesen daran in eine andere Richtung zu laufen - daher reicht mir eine hübsch gezeichnete Karte die mir eine grobe Orientierung verschafft. Beim Rollenspiel mag mehr Detail wichtig sein - bei einem Roman nicht. Der Stil des Zeichners gefällt mir auch gut.


    Das Lesen hat mir schon mal großen Spass gemacht, da ich sofort "drin" war. Hatte in der letzten Zeit leider oft Bücher erwischt, wo das nicht der Fall war - daher schon mal ganz toll, dass es hier gut geklappt hat.


    Wie Xeledorn habe ich mir auch Gedanken über das Alter von Zarria gemacht. Ich bin 41 - meine Kinder sind in ihrem Alter. Wenn ich denke, dass einer von ihnen einen so wichtigen Posten übernehmen sollte?! :o Da kann ich den älteren Kollegen schon verstehen, dass er mit Bitternis reagiert - zumal der Onkel von Zarria ja der Hauptmann ist und das dann nach Klüngel riecht. Bisher hat mich persönlich Zarria daher noch nicht richtig gefangen genommen, aber das stört mich auch gar nicht. Ich kann mich auch von Büchern begeistern lassen in denen ich mich mit keiner einzigen Figur identifizieren kann. ;) Bisher sind mir ihre Qualitäten, die sie befähigen den Posten zu bekleiden noch nicht so ganz klar. Einzig die Szene mit der Kerze - warum konnte sie so viel besser als Bentur mit dem Schmerz umgehen? Sie hat bestimmt +9 in Willenskraft. ;D


    Der etwas wirre zukünftige-Drachen Geweihte Glad (DRACHEN! - sowas wie G.O.T.T.?) ist eine sehr interessante "graue" Figur. Bin gespannt welche Rolle er noch spielen wird. Die Szenen auf dem Feld fand ich wirklich gut. Durch sein leicht tölpelhaftes Auftreten hatte ich gleich eine Art "Schmendrik" vor meinem geistigen Auge.
    Eine weiter Figur die mir positiv aufgefallen ist ist Morga - weil ich es mag, wenn mein sein Knie nicht vor Obrigkeiten beugt. Auch hier kann ich den Missmut Zarria gegenüber nachvollziehen - die Veränderung ihrer Beziehung nach der Ernennung.
    Auch Arlbert Rubinsteyn ist eine sehr plastische Figur. Schön - insgesamt verspricht die Charakterentwicklung von so mancher Person spannend zu werden.


    Besonders neugierig bin ich auf die Rolle der Glasfiguren und was es mit den "Funken" (bzw. den fehlenden Funken im Wachturm) auf sich hat. Glasbläserei ist etwas so schönes. Daher ist es toll dass es in dem Buch eine zentrale Rolle zu spielen scheint.
    Beim Prolog denke ich auch, dass es sich um Josefa handelt. Bisher fehlen die Infos zum DRACHEN. Als sie im Prolog die Kathedrale betritt wird keine DRACHE erwähnt. Auch fehlt eine Beschreibung des großen runden Fensters. Kann es sein, dass sie den DRACHEN erschaffen hat mit der Glasbläserei und er dann die Stadt gerettet hat? Der Angriff damals scheint ja keine Geisterangriff gewesen zu sein, da es ja Wunden und abgetrennte Gliedmassen gibt - keine vertrockneten, eingefallenen Körper. Die Idee, dass die Angreifer von damals in Geister verwandelt wurden ist auch gut. Vielleicht wollen sie sich nun endgültig rächen? Haben eine Möglichkeit gefunden den Schutz der Glasbläsereien zu überwinden?


    Ansonsten sind die Geister im Moor natürlich classic - dazu kleine Drachen 'Draken' , konkurrierende Häuser, eine Kathedrale im Berg... ja also bisher 100 Punkte. ;)


    Jetzt bin ich froh dass ich gestern nicht zum Lesen gekommen bin. D.h. dass ich heute ja gleich den nächsten Abschnitt lesen kann. 8)

    Greetz,<br />Weratundrina<br /><br />...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM


  • Bisher sind mir ihre Qualitäten, die sie befähigen den Posten zu bekleiden noch nicht so ganz klar. Einzig die Szene mit der Kerze - warum konnte sie so viel besser als Bentur mit dem Schmerz umgehen? Sie hat bestimmt +9 in Willenskraft. ;D


    Ich finde schon, dass sie mehr Befähigung zeigt. Sicher hat sich eine Menge Routine eingeschlichen und Bentur hätte daran auch nichts geändert, aber sie nimmt die Aufgaben ernst. Sie denkt. Ich finde das ist schon ein großer Vorteil.