Tod dem Zaren 05: Der Hinterhalt bis einschließlich Epilog-Das Bild der Zukunft

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Kapitel Der Hinterhalt bis einschließlich Epilog-Das Bild der Zukunft schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Mein Gott in diesem Abschnitt wird wirklich deutlich, wie tief die menschlichen Gefühle sind, die Boris und Olga füreinander entwickelt haben.


    "Bitte wach auf" flehte sie leise "Was soll ich denn ohne dich tun? Ich hab doch sonst niemanden."


    Und auch Boris ruft in seiner Verzweiflung nach Olga:


    "Olga" wisperte er "Olga"


    Also wie auch immer man diese Beziehung bezeichnen mag, sie ist auf jeden Fall sehr, sehr tief! Auf beiden Seiten. :herz:


    Diesen Zaren kann man echt in die Tonne kloppen. Da verleiht er Orden, schreibt Absolutionen für kleine Diebinnen und fuchtelt ein paar Seiten weiter wieder mit der Pistole rum. :vogelzeigen:
    Also dieser Zar ist echt nicht mein Fall und ich bin froh das Olga immer auf der Hut vor ihm ist.


    Die Sorgen die der Zar sich macht sind doch sehr egoistisch. Er denkt an SEINE Familie, an SEINE Frau, aber er verschwendet leinen Gedanken daran, das er seinen "Untertanen" viel schlimmeres angetan hat! Ich könnte.... :explodier:


    Zu beginn dieses Abschnitts redet der Zar auch oft wirres Zeug! Da ist er mal im Empire und dann irgendwie in Cöln - oder hat er das nur geträumt? Irgendwie passt das Gerede zeitlich jetzt gar nicht. ???
    Ich bin da doch etwas verwirrt.


    Und wieder wird Boris schwer verletzt vom Zaren und Olga kann ihm nicht mehr helfen.
    Was das arme Kind da durch macht! :'(
    Auch wenn Lew und Ilja sie zu trösten versuchen, ihre Trauer ist nicht zu lindern.


    Dann kommt es, wie es kommen musste. Boris und auch alle anderen fallen Major Rysakow in die Hände.
    OK, vielleicht ist es für Boris noch eine Rettung, aber Olga wird zunächst eingesperrt.
    Die Flucht misslingt. Na ja, aber mit etwas Mut kommen dann alle aus dieser Falle wieder raus. :D


    Zwischendurch erfahren wir, wie und warum Olga so überzeugt ihre Parole gerufen hat. Sie ist von den Widerstandskämpfern gesund gepflegt worden und freundlich aufgenommen worden.
    Schon cool welche Geschichten Olga den Soldaten da glaubwürdig präsentiert hat. :daumen:


    Zumindest haben Olga und Boris eine gemeinsame Freundin: Wassilisa
    Und was noch schöner ist: Wassilisa hat überlebt!


    Lew bringt Olga lesen und schreiben bei und so kann Olga die Widmung im Buch und auf dem Bild lesen. Und das verrückte ist, Buch und Bild stammen aus der Zukunft.!!!
    Also werkelt da doch schon irgendwer mit der Zeitmaschine rum verdammt noch mal!!! >:(


    Das Bild muss sehr schön sein und ist bestimmt tröstlich für Olga und Boris. Sie wissen ja beide nicht, was diese, in Schreibschrift geschriebene, Widmung bedeutet. :'(


    >In Gedenken an Boris und Olga. Wir werden euch nie vergessen. Mögt ihr in Frieden Ruhen.<


    SELMA...!!! Das kannst du doch nicht ernst meinen.... Das haben Boris und Olga nicht verdient. :'(


    Zumindest erklärt der Zar am Ende Olga was es mit diesem "Strahlenfresser-Dings" auf sich hat und das dieses Teil Boris sehr schadet!
    Aber auch wenn der Zar sich hier mal freundlich zeigt, bei mir kann er nicht mehr punkten! Er IST und BLEIBT eine linke Bazille für mich! Basta!!!


    Wieso kann Yegor auf einmal fliegen? Kann man ihm noch helfen?


    Es bleiben noch viele Fragen am Ende offen und ich bin froh das ich nicht lange auf Neuigkeiten aus Perm warten muss. :D

  • Hey, der Zar ist ja doch nicht so ein Ekel, wie ich immer dachte. Das freut mich total, dass er am Ende Olga und Boris hilft und ihnen sogar das Geld überlässt. Nun ja, er weiß es zwar nicht, aber damit rettet er auch sein eigenes Leben. Denn Rysakow, dieser falsche Fuffziger, hat es in Kauf genommen, ja befohlen, dass Boris erschossen werden soll und wusste genau, dass bei dessen Tod eine riesige Explosion erfolgen würde, die alles in der Umgebung mit in den Tod gerissen hätte. Ich hoffe nur, dem Zaren in Perm bekommt das nicht noch schlecht, dass er Rysakow vertraut. Aber der ist ja jetzt erstmal in Cöln, daher auch der Schussbefehl erst in ein paar Stunden. Als Olga laut ausruft: „Lang lebe der Zar!“, da musste ich lachen.


    Ilja Repin kannte ich bisher gar nicht :-[ Nun ist klar, warum er den Zaren so gut „kennt“, wenn dieser ihm Modell gesessen ist. Die Widmung auf dem Bild von Boris und Olga hat mir Gänsehaut beschert, ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit. Ich hoffe sehr, dass durch diese Zeitkontinuumsgeschichte ein Tod von Boris und Olga vermeiden lässt, evtl. mit Zeitzwillingen oder wie auch immer.


    Diese Zeitzwillingsgeschichte hört sich plausibel an, es könnte zwar sein, dass Rysakow ihm eine Lügengeschichte vorgesetzt hat, aber es spricht doch sehr viel dafür, dass es wahr ist. Wenn es den Zaren doppelt gibt, dann ist auch klar, warum er in einer Kiste nach Perm transportiert wurde. Wenn der Petersburger Zar aber wirklich verändert erscheint, frage ich mich, ob der Permer Zar ein echte Kopie ist oder womöglich ein Teil des ganzen Zaren, sprich, solange diese beiden Personen getrennt unterwegs sind, ist auch der Zar nicht mehr vollständig.


    Und wie der Zar bin ich auch davon überzeugt, dass ihn, Boris und Olga wirklich eine Aufgabe verbindet, des ist doch kein Zufall, dass sie sich alle schon mal über den Weg gelaufen sind. Hier war ich teilweise schon ganz verwirrt durch die vielen Zeitebenen, aber das lief doch chronologisch korrekt ab. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass Wassilisa die Razzia damals überlebt hat, sie ist ein guter Mensch.


    Was ist mit Yegor nur los? Warum kann er plötzlich fliegen? Hoffentlich halten ihn Ilja und Tolstoi gut fest.


    Karelius und Karel sind tatsächlich ein und dieselbe Person – ich bin froh, dass Boris bei seinem Anblick sämtliche Sicherungen durchbrennen und er diesmal nicht das hilflose Opfer ist, sondern sich befreien kann. Dass der Wissenschaftler danach nicht mehr lebt, macht mich überhaupt nicht traurig, einer weniger, der Lebewesen und ihre Gefühle missbraucht und zerstört.


    Dass Boris nicht tot sein kann, war fast schon klar, denn sonst gäbe es wohl keinen zweiten Teil, aber erschrocken habe ich mich schon mächtig. Er sollte diesen Sprengmechanismus im Nacken irgendwie loswerden können, das ist echt brandgefährlich.


    So, eine Sache bereitet mir gerade noch einen Knoten im Gehirn: Jacqueline schreibt am Ende, wer wissen möchte, wohin Rysakow so überstürzt abreist, sollte „Der blaue Tod“ lesen. Dort erfahren wir, dass er von Magnus an die Engländer verraten wird. Das würde bedeuten, die Handlung dieses Buches erfolgt noch vor der des blauen Todes. Aber der Perm-Zar hat es mitbekommen, als Magnus und Paulina die Zeitmaschine ausprobieren – und das passierte erst zu einem späteren Zeitpunkt. D.h. der Perm-Zar kann sich an etwas erinnern, das in der Zukunft liegt :verrueckt: Das hat ganz bestimmt etwas mit dem Riss im Zeitkontinuum zu tun ;D


    Nun bin ich sehr gespannt, wie es mit Boris und Olga weitergeht. Der Titel des zweiten Bandes lässt darauf schließen, dass die beiden evtl. nach Cöln kommen. Wenn ja, bin ich gespannt, welchen bekannten Gesichtern wir dort begegnen werden.


  • Ohja, da hatte ich auch Gänsehaut.



    Aber auch wenn der Zar sich hier mal freundlich zeigt, bei mir kann er nicht mehr punkten! Er IST und BLEIBT eine linke Bazille für mich! Basta!!!


    Bei mir hat Rysakow dem Zaren den Rang der linken Bazille nach diesem Abschnitt abgelaufen.

  • Zitat von Karin

    So, eine Sache bereitet mir gerade noch einen Knoten im Gehirn: Jacqueline schreibt am Ende, wer wissen möchte, wohin Rysakow so überstürzt abreist, sollte „Der blaue Tod“ lesen. Dort erfahren wir, dass er von Magnus an die Engländer verraten wird. Das würde bedeuten, die Handlung dieses Buches erfolgt noch vor der des blauen Todes. Aber der Perm-Zar hat es mitbekommen, als Magnus und Paulina die Zeitmaschine ausprobieren – und das passierte erst zu einem späteren Zeitpunkt. D.h. der Perm-Zar kann sich an etwas erinnern, das in der Zukunft liegt :verrueckt: Das hat ganz bestimmt etwas mit dem Riss im Zeitkontinuum zu tun ;D


    In gewisser Weise läuft das wirklich alles Chronologisch ab, aber es sind auch immer wieder Passagen dazwischen gewesen die mich verwirrt haben. Besonders als der Zar in seinen Erinnerungen kramt.
    Warten wir mal ab, wie sich diese Zeitknoten auflöst.


    Zitat von Karin

    Karelius und Karel sind tatsächlich ein und dieselbe Person – ich bin froh, dass Boris bei seinem Anblick sämtliche Sicherungen durchbrennen und er diesmal nicht das hilflose Opfer ist, sondern sich befreien kann. Dass der Wissenschaftler danach nicht mehr lebt, macht mich überhaupt nicht traurig, einer weniger, der Lebewesen und ihre Gefühle missbraucht und zerstört.


    Stimmt, da bin ich ganz deiner Meinung! :five: Es war höchste Zeit das dieser Unmensch zur Hölle fährt!


  • :-[ Eine der Fragen wird erst im 3. Band wieder aufgegriffen. Ich hoffe es ist euch nicht zu lange hin.


    Da kann ich nur hoffen, das ich bis dahin die Frage nicht vergessen habe. :D
    Aber meistens schaue ich eh` noch mal in die "Vorgänger-Teile" einer Serie bevor ich mich auf das neue Buch stürze. ;)

  • :verrueckt: Das hat ganz bestimmt etwas mit dem Riss im Zeitkontinuum zu tun ;D


    8)

    Zitat


    Nun bin ich sehr gespannt, wie es mit Boris und Olga weitergeht. Der Titel des zweiten Bandes lässt darauf schließen, dass die beiden evtl. nach Cöln kommen. Wenn ja, bin ich gespannt, welchen bekannten Gesichtern wir dort begegnen werden.

    Ein paar bekannte Gesichter findet man. ;D :lesen:




    Die Geschichte mit dem Bild von Ilja Rein war ursprünglich gar nicht eingeplant. Ich war schon recht weit mit dem Buch, Tolstoi hatte sich der Gruppe schon angeschlossen, zusammen mit Ilja, der gar keine so große Rolle spielen sollte. Eines Tages saß ich an einem Coverauftrag und googelte nach Bildern zur Inspiration und sah plötzlich dieses Bild. Ich dachte sofort: "Das ist doch Boris!" Ich schaute nach, wie der Maler hieß, stellte fest, dass er ein Zeitgenosse Tolstois war und nicht nur das, dass sie befreundet waren und … das Rein von der Persönlichkeit Tolstois etwas eingeschüchtert war, sodass man im ersten Augenblick ihn für einen Untergebenen des Grafen halten könnte.
    Ich musste echt noch mal nachlesen, weil ich es nicht glauben konnte, aber ja, ich hatte den Begleiter Tolstois "Ilja" genannt.


    Da war mir klar, das Bild musste mit ins Buch!
    [Blockierte Grafik: http://jspieweg.de/BorisOlga/Images/Welch_Freiheit_BundO1903.jpg]

  • Die Geschichte zum Bild ist ja toll...
    Ich mußte das Bild direkt noch mal googlen, nachdem ich das Buch "zugeklappt" hatte, dort ist es ja auf der letzten Seite und ich wollte es natürlich noch mal in Farbe und größer sehen.
    Und fand das da bereits klasse, daß Du das mit eingebaut hattest. Zumal es eben wirklich perfekt zur Geschichte passt ! (Als hätte Ilja es wirklich in Erinnerung an Bors und Olga gemalt)
    Aber daß das so ein Zufall war ist ja noch mal schöner.

  • Ach, ich muss euch noch zwei Fehler gestehen, die es geschafft haben, bisher unerkannt zu bleiben:


    In "Der zeitzwilling" sagt Rysakow, der Zar wäre vor zwei Jahren bei Queen Viktoria gewesen, es war aber letztes Jahr.
    Und einmal wird gesagt Wassilisas Haare wären braun, sie sind aber blond.


    ::) :-[

  • Das ist ja fast unheimlich, wie gut das mit dem Bild, Ilja und Tolstoi passt :o Klasse.


    Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen: den Anhang mit seinen ausführlichen Informationen finde ich richtig gut.


    Und die beiden Fehler wären mir überhaupt nicht aufgefallen.

  • Zitat


    Der Tag an dem ich das rausgefunden habe war auch schon sehr schräg. :o Ich saß fassungslos vorm Rechner und starrte den Monitor an, als immer mehr Einzelheiten passten, wie zu letzt, dass der Knecht schon den richtigen Namen hatte und die Frau vom Alter her tatsächlich die 17/18 jährige Olga sein konnte.


    Der Einzige, der sich nicht darüber wunderte war Boris. ;)




    Das hatte ich ganz vergessen zu erwähnen: den Anhang mit seinen ausführlichen Informationen finde ich richtig gut.


    Das freut mich riesig. :D



    Und die beiden Fehler wären mir überhaupt nicht aufgefallen.


    Das beruhigt mich.

  • Das Ende hatte zwar einen traurigen Nachklang, hat mir aber dennoch richtig gut gefallen. Wie da alle Fäden und auch unerwartete Fäden zusammengelaufen sind, klasse! Ich hätte zum Beispiel nie damit gerechnet, dass Boris und Olga sich schon mal vorher begegnet sind, aber ich gehe mal davon aus, dass sie das Kind ist, dass er gerettet hat, aber dann nicht mitnehmen durfte? Und dann ist es auch noch Wassilisa, bei der sie landet und zum ersten Mal von "Tod dem Zaren" hört, hihi! <3



    >In Gedenken an Boris und Olga. Wir werden euch nie vergessen. Mögt ihr in Frieden Ruhen.<


    SELMA...!!! Das kannst du doch nicht ernst meinen.... Das haben Boris und Olga nicht verdient. :'(


    Genau das meinte ich mit dem traurigen Nachgeschmack. NEEEEIN! Zeitmaschinenkontinuum-Dings. Mach was! Obwohl das ja schon aus der Zukunft kommt, aber wenn man die jetzt ändert? Dann dürfte die Widmung ja dort gar nicht mehr stehen? Äh? Schwurbel?
    Aber ich freue mich jetzt erst mal, dass wir Boris und Olga noch mindestens 2 weitere Bände begleiten dürfen. Die Widmung scheint schon mal nicht zu bedeuten, dass die beiden morgen tot umkippen.



    Wenn der Petersburger Zar aber wirklich verändert erscheint, frage ich mich, ob der Permer Zar ein echte Kopie ist oder womöglich ein Teil des ganzen Zaren, sprich, solange diese beiden Personen getrennt unterwegs sind, ist auch der Zar nicht mehr vollständig.


    Das ist ein SEHR interessanter Gedanke. Man bekommt ja in jeder Geschichte, die irgendwie mit Zeitreisen zu tun hat, zu hören, dass das alles sehr gefährlich ist und IMMER Konsequenzen hat. Meistens keine guten. (Und dass man sich niemals selbst aufsuchen darf, weil dann mindestens ein Selbst wahnsinnig wird oder so.) Deshalb finde ich es auch logisch, dass der Zar zwar momentan in zwei Köpern zur gleichen Zeit existieren könnte, dass aber kein Teil komplett ist. Zumindest nicht im Inneren. Denn es kann ja jede Person nur 1x geben und wenn das plötzlich nicht mehr so ist, muss die Persönlichkeit eben irgendwie aufgespalten werden. Oder so.


    Danke, Selma, dass du hier auch gleich noch mal das Bild in Farbe gepostet hast! Ich fand es auch richtig klasse, wie du hier reale Personen und Objekte eingearbeitet hast. Und den Anhang, der das (und noch viel mehr) noch mal erklärt hat.


  • Der Tag an dem ich das rausgefunden habe war auch schon sehr schräg. :o Ich saß fassungslos vorm Rechner und starrte den Monitor an, als immer mehr Einzelheiten passten, wie zu letzt, dass der Knecht schon den richtigen Namen hatte und die Frau vom Alter her tatsächlich die 17/18 jährige Olga sein konnte.


    Der Einzige, der sich nicht darüber wunderte war Boris. ;)


    Also doch ein Riss im Zeit-Kontinuum, ich sag es euch ;D

  • NEEEEIN! Zeitmaschinenkontinuum-Dings. Mach was! Obwohl das ja schon aus der Zukunft kommt, aber wenn man die jetzt ändert? Dann dürfte die Widmung ja dort gar nicht mehr stehen? Äh? Schwurbel?


    Wir wissen ja nicht WELCHE Widmung hinten auf dem Bild steht, das kann ja schon eine "erneuerte Fassung" sein sowas wie "Schön war es mal wieder zu Besuch bei Euch beiden im friedlichen Häuschen" oder so ! :)

  • Vielen Dank Selma das du das Bild hier gepostet hast. Es ist wunderschön und passt perfekt zu Boris und Olga. Vater und Tochter am (schwarzen?) Meer. ;)


    Zitat von Selma

    Der Tag an dem ich das rausgefunden habe war auch schon sehr schräg. :o Ich saß fassungslos vorm Rechner und starrte den Monitor an, als immer mehr Einzelheiten passten, wie zu letzt, dass der Knecht schon den richtigen Namen hatte und die Frau vom Alter her tatsächlich die 17/18 jährige Olga sein konnte.


    Der Einzige, der sich nicht darüber wunderte war Boris. ;)


    Seltsam, eine liebe Autorin mit der ich befreundet bin, hat auch immer wieder derartige Erlebnisse "der dritten Art" beim schreiben. :-\
    So hat sie zum Beispiel einen Auftrag für einen Roman bekommen, der im Kloster Heisterbach einen Haupt-Handlungsort hat. Die Autorin hatte schon die ersten 20 Kapitel des Romans geschrieben, nur mit Hilfe der Internet-Bilder vom Handlungsort.
    Nur von den Kellergewölben gab es keine Bilder oder Beschreibungen, weil die schwere Eichentür seit Jahrhunderten verschlossen war. Als die Autorin dann dahin fuhr um sich wenigstens von den Resten des Klosters ein gescheites Bild zu machen, fand sie den Eingang zum Gewölbe auf Anhieb und .....
    Die schwere Eichentür stand sperrangelweit offen!!!
    Und was noch verrückter war: Die Gänge und Nischen waren genau so in dem Gewölbe angeordnet, wie die Autorin das schon in ihren ersten Kapiteln beschrieben hatte. :ohnmacht:


    Ich glaube, es gibt Geschichten die wollen erzählt werden und suchen sich dafür auch mit diesen mysteriösen Begebenheiten den RICHTIGEN Autor oder Autorin.


    Zitat von Selma

    Ach, ich muss euch noch zwei Fehler gestehen, die es geschafft haben, bisher unerkannt zu bleiben:


    Das ist das schlimme an einer LR, man liest viel Aufmerksamer. Wenn ich das Buch OHNE Leserunde gelesen hätte, dann hätte ich mir über diesen Zeitknoten wahrscheinlich nicht lange Gedanken gemacht. Ich schätze das fällt anderen Lesern gar nicht auf. ;)


    Tja und Wassilisas Haare.....
    Ich denke, eine Widerstandskämpferin muss sich äußerlich des Öfteren verändern um die Verfolger zu täuschen. Haare färben gehörte sicher dazu. :D


  • Vielen Dank Selma das du das Bild hier gepostet hast. Es ist wunderschön und passt perfekt zu Boris und Olga. Vater und Tochter am (schwarzen?) Meer. ;)


    Das weiß ich leider nicht. ich habe versucht mehr über das Bild herauszufinden, bin aber nicht weiter gekommen.


    Zitat


    Seltsam, eine liebe Autorin mit der ich befreundet bin, hat auch immer wieder derartige Erlebnisse "der dritten Art" beim schreiben. :-\
    So hat sie zum Beispiel einen Auftrag für einen Roman bekommen, der im Kloster Heisterbach einen Haupt-Handlungsort hat. Die Autorin hatte schon die ersten 20 Kapitel des Romans geschrieben, nur mit Hilfe der Internet-Bilder vom Handlungsort.
    Nur von den Kellergewölben gab es keine Bilder oder Beschreibungen, weil die schwere Eichentür seit Jahrhunderten verschlossen war. Als die Autorin dann dahin fuhr um sich wenigstens von den Resten des Klosters ein gescheites Bild zu machen, fand sie den Eingang zum Gewölbe auf Anhieb und .....
    Die schwere Eichentür stand sperrangelweit offen!!!
    Und was noch verrückter war: Die Gänge und Nischen waren genau so in dem Gewölbe angeordnet, wie die Autorin das schon in ihren ersten Kapiteln beschrieben hatte. :ohnmacht:


    Spannend. Zum Gänsehaut bekommen.

    Zitat


    Ich glaube, es gibt Geschichten die wollen erzählt werden und suchen sich dafür auch mit diesen mysteriösen Begebenheiten den RICHTIGEN Autor oder Autorin.

    Das glaube ich auch. :)


    Zitat


    Das ist das schlimme an einer LR, man liest viel Aufmerksamer. Wenn ich das Buch OHNE Leserunde gelesen hätte, dann hätte ich mir über diesen Zeitknoten wahrscheinlich nicht lange Gedanken gemacht. Ich schätze das fällt anderen Lesern gar nicht auf. ;)


    Ich denke auch. Zumindest hat sich bisher keiner beschwert, auch mein Vater nicht, der als Testleser auch schon den 2. Teil kennt, in dem ich auf dieses Ereignis zurückkomme. Und als ehemaliger Lehrer fragt der aber ganz genau nach, wenn etwas unklar ist. ;)


    Zitat

    Tja und Wassilisas Haare.....
    Ich denke, eine Widerstandskämpferin muss sich äußerlich des Öfteren verändern um die Verfolger zu täuschen. Haare färben gehörte sicher dazu. :D


    :D Natürlich. Das muss es sein.

  • Wow - was ein Ende 8) Obwohl ich es schon zum zweiten Mal lese, bekomme ich immer noch Gänsehaut, wenn die Widmung genannt wird...


    Zeitreisen-Geschichten mag ich immer sehr gerne, obwohl ich häufig das Gefühl habe, dass ich hinterher einen Knoten im Kopf habe :-\


    Wenn ich es richtig verstanden habe:
    Alles läuft "normal". Der Zar begibt sich ins Empire, wo Rasul als erster eine funktionierende Zeitmaschine gebaut hat (leider doch noch etwas Fehlerhaft und der Riss im Zeit-Kontinuum entsteht). Es wird ein Zeitzwilling vom Zaren erschaffen und somit existiert der Perm-Zar und der Petersburger-Zar. Für alle anderen Menschen nicht auseinander zu halten - so eine Art Klon, oder? Aber mit den gleichen Erinnerungen vor dem Riss.


    Ich frage mich allerdings ob noch mehr in diesem Riss "kaputt" gegangen ist oder ob es der einzige "Fehler" war.



    So, eine Sache bereitet mir gerade noch einen Knoten im Gehirn: Jacqueline schreibt am Ende, wer wissen möchte, wohin Rysakow so überstürzt abreist, sollte „Der blaue Tod“ lesen. Dort erfahren wir, dass er von Magnus an die Engländer verraten wird. Das würde bedeuten, die Handlung dieses Buches erfolgt noch vor der des blauen Todes. Aber der Perm-Zar hat es mitbekommen, als Magnus und Paulina die Zeitmaschine ausprobieren – und das passierte erst zu einem späteren Zeitpunkt. D.h. der Perm-Zar kann sich an etwas erinnern, das in der Zukunft liegt :verrueckt: Das hat ganz bestimmt etwas mit dem Riss im Zeitkontinuum zu tun ;D


    Jetzt merke ich, dass ich mich wirklich schlecht an "der blaue Tod" erinnern kann - aber wir wissen auch nicht so genau was passiert, als die beiden die Zeitmaschine ausprobieren, oder? Ich meine, dass uns da noch ein Teil fehlt - die Geschichte ist zumindest in meinem Kopf noch nicht so richtig abgeschlossen...könnte am Raum-Zeit-Problem liebe. Ich habe gehört da treten so Gedächtnisprobleme auch mal auf ;)


    Ach, ich finde es auch schön, dass Wassilia überlebt hat und auch die gleiche Person ist, die bei Boris noch versucht hat etwas Gutes zu bewirken. Ich hatte ja schon erwähnt, dass mir manchmal eine Mutter-Figur für Olga fehlt...tatata, da ist sie nun :) Ich bin sehr zufrieden!


    Die Geschichte mit dem realen Bild finde ich echt unglaublich! Wahnsinn was es für Zufälle gibt!


    Ich glaube, es gibt Geschichten die wollen erzählt werden und suchen sich dafür auch mit diesen mysteriösen Begebenheiten den RICHTIGEN Autor oder Autorin.


    Aber wirklich. Besser kann man es gar nicht beschreiben!



    Wenn der Petersburger Zar aber wirklich verändert erscheint, frage ich mich, ob der Permer Zar ein echte Kopie ist oder womöglich ein Teil des ganzen Zaren, sprich, solange diese beiden Personen getrennt unterwegs sind, ist auch der Zar nicht mehr vollständig.


    Das finde ich einen sehr interessanten Gedanken! Wie weiter oben geschrieben, bin ich einfach nur von einer Art "Klon" ausgegangen, aber ich finde deine Idee sehr plausibel und bin gespannt wie es sich im nächsten Band weiter entwickelt!


  • Ich frage mich allerdings ob noch mehr in diesem Riss "kaputt" gegangen ist oder ob es der einzige "Fehler" war.


    Das ist eine sehr gute Frage, ob nicht auch noch andere "Unfälle" außer dem gespaltenen Zaren passiert sind, daran hatte ich noch gar nicht gedacht.



    Jetzt merke ich, dass ich mich wirklich schlecht an "der blaue Tod" erinnern kann - aber wir wissen auch nicht so genau was passiert, als die beiden die Zeitmaschine ausprobieren, oder? Ich meine, dass uns da noch ein Teil fehlt - die Geschichte ist zumindest in meinem Kopf noch nicht so richtig abgeschlossen...könnte am Raum-Zeit-Problem liebe. Ich habe gehört da treten so Gedächtnisprobleme auch mal auf ;)


    Wenn ich mich recht entsinne, passiert überhaupt nicht viel, als Paulina und Magnus die Maschine testen - jedenfalls in den Augen der beiden. Magnus wollte doch die Zeit zurückdrehen, aber das hat - auf den ersten Blick - nicht funktioniert. Was ich jetzt falsch bin, dann liegt das auch an dem Riss ;D

  • Wenn ich mich recht entsinne, passiert überhaupt nicht viel, als Paulina und Magnus die Maschine testen - jedenfalls in den Augen der beiden. Magnus wollte doch die Zeit zurückdrehen, aber das hat - auf den ersten Blick - nicht funktioniert. Was ich jetzt falsch bin, dann liegt das auch an dem Riss ;D


    Ja, das ist schon richtig so. Es passiert nicht viel, Magnus sieht Rasul zwar schemenhaft, aber die Zeitmaschine funktioniert nicht richtig.