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  • Toller Abschluss der Phoenix-Trilogie


    Während sich die Phoenix Tavi im Gewahrsam der Kontinentalarmee befindet, macht sich ihr Geliebter Leon auf Geheiß der Hexe Katharina mit seinen Mitstreitern auf den Weg nach Hamburg zurück. Dort angekommen, wird deutlich, dass die Ereignisse von Paris bis nach Hamburg strahlen. Im Untergrund versuchen Leon, Katharina und ihre Begleiter weiterhin die Befreiung der Menschen und der Seelenlosen voranzutreiben.


    Mit diesem dritten Teil findet die Trilogie um die Phoenix Tavi und ihren Geliebten Leon einen tollen und spannenden Abschluss. Die relevanten Fragen, die in den ersten beiden Bänden aufgetaucht sind, werden hier Stück für Stück beantwortet. Dabei kommt es zu manch überraschender Auflösung und Wendung. Daher sollte man die Vorgängerbücher in jedem Fall zuvor gelesen haben.


    Auch diesmal sind einige Charaktere schwierig einzuschätzen, welche Motive sie tatsächlich verfolgen und inwiefern man ihnen trauen kann. Einer meiner Lieblingscharaktere in dem dritten Teil ist der Eisriese Jörenson, da er so ausgeglichen, vernünftig und vorausschauend handelt. Wahrscheinlich ist das Eis dafür verantwortlich, wenn man im Gegenzug dazu Tavis feuriges und ungeduldiges Temperament sieht.


    Mir persönlich hat der dritte Teil noch ein Stück besser gefallen als die zwei vorherigen Bücher und ich kann diese Trilogie uneingeschränkt empfehlen.


    Meine Rezension erscheint bei:
    Amazon
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    LovelyBooks
    Thalia


    Bei Literaturschock.de wollte ich die Rezi ebenfalls einstellen, habe das Buch aber dort nicht gefunden :winken:


    Zur Leserunde:
    Nun ist sie leider vorbei, die Phoenix-Trilogie. Mir haben die Leserunden sehr viel Spaß gemacht, dafür dir, liebe Ann-Kathrin, ein herzliches Dankeschön. Und ich hoffe sehr, dass wir uns hier noch öfters treffen werden.

  • Hier nun auch - leider total verspätet - meine Rezi:


    Die Tesla-Punk-Dystopie von Ann- Kathrin Karschnick namens „Phoenix – Kinder der Glut“ ist der dritte Teil einer Trilogie. Um die Handlungen zu verstehen, ist es meiner Meinung nach dringend notwendig, dass man die vorherigen Bände gelesen hat.


    Inhaltsangabe (Quelle: Amazon):
    Um die Menschen von der Schreckensherrschaft der Saiwalo zu befreien, hat Tavi hat alles geopfert - ihre Liebe, ihre Freunde und auch sich selbst unzählige Male. Ganz auf sich allein gestellt, kehrt sie nach Hamburg zurück und begegnet ihrer eigenen Vergangenheit. Im fulminanten Abschluss der Teslapunk-Trilogie stellt sie sich dem größten Feind dieses Planeten. Doch wie besiegt man einen Gegner, der so mächtig ist? Und wie kontrolliert man seine Gefühle, wenn man in der Lage ist, die gesamte Menschenwelt zu vernichten?


    Ansprechend finde ich auch dieses mal wieder das Cover. Es ist in grün gehalten und es ist wieder die Phoenix Tavi abgebildet. Aufgrund der Gestaltung des Buches, kann man leicht die Zugehörigkeit zu der Phoenix- Reihe erkennen.
    Wie bereits erwähnt, ist „Phoenix – Kinder der Glut“ der finale Band der Trilogie rund um die Phoenix Tavi und ihren Begleiter Leon. Der letzte Teil schließt nahtlos an die vorherige Geschichte an, daher ist es meiner Ansicht nach erforderlich, dass man bereits die Bücher „Phoenix- Tochter der Asche“ und „Phoenix – Erbe des Feuers“ gelesen hat. Auch der Abschluss der Reihe ist wieder spannend geschrieben. Der angenehme Schreibstil ist gewohnt flüssig zu lesen und man ist direkt mitten im Geschehen. Auch werden kleine Rückblenden eingeflochten, die ich als hilfreich empfunden habe. Ich konnte eine Veränderung der Atmosphäre im Vergleich zu den vorherigen Büchern spüren. Dieses Mal wirkt diese viel rebellischer, die anstehenden Aufstände kann man quasi spüren, sie wirken greifbar. Ich hatte immer das Gefühl, dass die Rebellion in der Luft liegt – die Veränderungen, welche in der Welt passieren, sind deutlich zu erkennen – eine Aufbruchsstimmung liegt vor. So ist es nicht verwunderlich, dass auch dieses Buch wieder actiongeladen ist und einige Befreiungsaktionen werden in die Geschichte eingeflochten. Durch unvorhersehbare Wendungen wird die Spannung permanent aufrecht erhalten.
    Auch im finalen Band kann man wieder einiges über die liebgewonnenen Charaktere lese. So fiebert man mit der emotionalen Tavi mit. Die Phoenix muss auch in diesem Teil wieder einiges erleiden und geht oftmals mit dem Kopf durch die Wand. Wenn es um ihren Schützling Nathan geht, dann ist jeder gut gemeinte Rat zu viel und sie lässt sich einfach nicht in ihre Beziehung zu ihm herein reden und reagiert oftmals ziemlich emotional. Was mir auch gut gefallen hat: Im Prolog können wir die Entstehung der Phoenix lesen. Ihr Partner Leon, der ein Cupido ist, kann leider immer noch nicht allzu gut seine Fähigkeiten einsetzten. Er wirkt auf mich viel reifer und ausgeglichener, ich habe das Gefühl, dass er sich mit seiner Rolle im Kampf gegen die Saiwalo angefreundet hat. Er hat an seiner Seite den Eisriesen Jörenson. Dieser besticht durch seine sympathische und bedachte Art. Auch der Phoenix Eleazar ist wieder mit dabei und ich finde es gut, dass wir ein bisschen was über ihn erfahren. Gerne hätte ich mehr über diese Kreatur gelesen. Und auch die Hexe Katharina spielt wieder eine zentrale Rolle. Ich kann es durchaus verstehen, dass sie mit ihren mystischen Vorhersagen, die man einfach nicht richtig interpretieren kann, die Protagonisten ordentlich zur Weißglut bringt. Aber auch über Katharina erfahren wir etwas aus ihrer Vergangenheit.
    Und in diesem Teil werden einige Fragen aus den vorherigen Büchern in Bezug auf die Saiwalo und Geisterwächter aufgegriffen und erklärt. Auch das actionreiche Finale hat mir zugesagt und ist realistisch beschrieben wurden. Man fiebert mit seinen Lieblingen mit und die Auflösung des Konfliktes mit den Saiwalo konnte mich überzeugen.


    Alles in allem konnte mich der finale Band der Trilogie gut unterhalten. Ein wirklich gekonnter Abschluss der Reihe. Jedoch muss ich mit Bedauern sagen, dass mich die vorherigen Bücher mehr packen konnten. Trotzdem ein gelungenes Buch und eine tolle Auflösung des Konfliktes. Hierfür möchte ich 4 Sterne und eine Leseempfehlung geben.


    Diese werde ich auch noch auf folgenden Seiten veröffentlichen:
    Lovelybooks (http://www.lovelybooks.de/auto…1-w/rezension/1202658932/)
    wasliestdu (http://wasliestdu.de/rezension/phoenix-kinder-der-glut)
    Amazon (http://www.amazon.de/product-r…ar=four_star&pageNumber=1)


    Vielen lieben Dank, dass ich dieses tolle Buch innerhalb dieser Leserunde mitlesen durfte - es hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht und mich konnte auch der finale Phoenix- Band berzeugen. Jetzt bin ich echt auf weitere Projekte gespannt ;)

  • So, hier kommt meine Rezension.


    Vielen Dank , dass ich mitlesen durfte. Die Rezension wird natürlich auch noch gestreut :-)


    Tesla-Punk vom Feinsten
    Nach dem Aufstand in Paris, bei dem Tavi den Einsatz des Seelenmagneten verhindern konnte, befindet sie sich in Gefangenschaft der KA, die sie zurück nach Hamburg bringen. Dort begegnet sie ihrer Vergangenheit in Form der jungen Frau, die Nathans Seele beherbergt. Auf sich gestellt versucht Tavi sich selbst und Nathan zu befreien. Doch auch Leon ist nicht untätig, gemeinsam mit der Hexe Katharina und einigen Gefährten aus Paris macht sich der Cupido auf den Weg nach Hamburg, um auch dort den Funken der Rebellion in den Menschen zu entfachen.
    „Kinder der Glut“ ist der Abschluss dieser Teslapunk-Trilogie, und überzeugt erneut mit einem gelungenen Szenario und einer greifbaren Stimmung von Rebellion. Die Ereignisse setzten direkt am Ende von Band zwei an und schaffen einen nahtlosen Übergang. Dabei fällt der Einstieg trotz der Wartezeit leicht und man ist direkt wieder mitten drin.
    Wie schon in den ersten beiden Bänden konnte man sehr gut mit Tavi mitfühlen. Trotz ihrer 2000 Jahre Lebenserfahrung ist sie sehr emotional und wird von ihren Gefühlen gesteuert. Ja, sie ist klug, aber wenn es um ihren Schützling Nathan geht, verliert sie auch schon mal ihre Rationalität, was sie unglaublich menschlich erscheinen lässt. Für die, die sie liebt, würde sie alles geben, und sie kämpft unablässig für die Freiheit und das Recht der Menschen zur Selbstbestimmung. Dennoch hätte ich mir gewünscht, dass sie einen kühleren Kopf behält und sich etwas mehr auf die Rebellion und Leon konzentriert.
    Auch andere bekannte Gesichter sind natürlich wieder mit von der Partie. Der Cupido Leon, der alles für seine geliebte Tavi tun würde, obwohl sie ihn ziemlich vernachlässigt. Die Hexe Katharina, die Tavi und Co, ebenso wie mich als Leser mit ihren kryptischen Aussagen und Anweisungen oftmals in den Wahnsinn getrieben hat, ist natürlich auch mit von der Party. Und auch einige der Rebellen aus Paris, wie der mysteriöse Phönix Eleazar und der gutmütige Eisriese Jörenson sind wieder dabei und tragen wesentlich zur Handlung bei, die sich spannend und actiongeladen entwickelt, und durchaus einige Überraschungen bereit hält.
    Obwohl ich das Ende gelungen fand, bleiben für mich nach wie vor einige Fragen offen, vor allem, was Eleazar und seine Vergangenheit angeht. Über ihn hätte ich gerne noch mehr erfahren, auch wenn immerhin einige Details offenbart wurden.


    Fazit
    „Phoenix – Kinder der Glut“ ist ein würdiger Abschluss dieser außergewöhnlichen Teslapunkt-Trilogie und ich bin schon gespannt, was Ann-Kathrin Karschnick als nächstes für uns auf Lager hat. Wer Band 1 und 2 mochte, liegt auch mit Band 3 auf jeden Fall richtig.


    Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.
    :blume: :blume: :blume: :blume:

  • Phönix – Die Entscheidung


    Im dritten Teil der Geschichte um die Phönix spitzt sich das Geschehen wirklich stark zu. Das Liebespaar hatte sich am Ende des zweiten Teils getrennt, hauptsächlich auf Empfehlung der Hexe Katharina, die sich nun mit Cupido Leon, Eisriese Jörensen und Phönix Eleazar zu Fuß auf eine abenteuerliche Reise nach Hamburg begibt. Dabei weiß Leon nicht, was aus Tavi geworden ist. Diese hatte sich gefangen nehmen lassen, nachdem sie die Rebellion gegen die herrschenden Sawailo unter Einsatz von Leben und Freiheit verhindert hatte, um die vielen Menschen zu retten, die als Kollateralschaden dabei gestorben wären. Katharina meint, sie sei am richtigen Ort und wir müssen ihr das glauben. Ebenso wie Leon ihr das glauben muss. Treffpunkt ist also Hamburg. Tavi erlebt dort einige Überraschungen und muss schwere Entscheidungen treffen. Leon und seine Begleiter sammeln immer mehr Menschen und Geist-Wesen um sich.
    Was können sie gegen die Sawailo tun? Ist ein Krieg gegen sie die einzige Lösung? Worin liegen die Chancen, die Katharina scheinbar sieht?
    Der dritte Teil dieser Geschichte ist ein absolut würdiger Abschluss. Die Ereignisse überschlagen sich fast und Unmögliches wird möglich. Wichtige Fragen entstehen und werden auf interessante und ungewöhnliche Art gelöst. Die Charaktere entwickeln sich und kommen auch in Situationen, die sie total überfordern. Wird Tavis Temperament ihr zum Verhängnis werden, oder kann sie ihre Emotionen zügeln? Wird sie an der Liebe sterben oder hat Katharina da wieder etwas prophezeit, was wir nicht verstehen und deuten können? Welche Rolle spielt Eleazar? Wird er alle im entscheidenden Moment verraten?
    Der Autorin gelingt es, verschiedene Spannungsbögen aufzubauen und diese immer wieder zusammenzuführen und sich wieder trennen zu lassen. Fast jeder Charakter hat eine eigene Geschichte und sie reagieren sehr eigenwillig. Tavi, diese eigentlich uralte Frau, kämpft ständig gegen ihre Emotionalität und hat durchaus nicht die abgeklärte Weisheit, die solch alten Wesen meist zugesprochen wird. Leon muss gegen seine Vergangenheit noch mal kämpfen. Eleazar bleibt lange Zeit allen, einschließlich dem Leser, weiterhin ein Rätsel. Allerdings bleiben die größten Rätsel nach wie vor die von Katharina.
    Die Phönix Trilogie ist eine wirklich gelungen Verschmelzung von Phantasy, Tesla-Punk und Science Fiction.
    Eine absolute Buchempfehlung. :buchtipp:

  • Suse

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