Leserundenfazit und Rezensionen (bitte ohne Spoiler)

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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein, die ihr nach der Leserunde schreiben wollt. Denkt bitte daran, dass eure Rezensionen eine Art "Gegenleistung" für die Freiexemplare der Verlage sind. Es wäre deshalb schön, wenn sich hier möglichst alle beteiligen - ebenso ist ein Fazit zur Leserunde (auch eines der Autorin) immer interessant.


    Bitte vermeidet komplette Zusammenfassungen des Inhalts in den Rezensionen, da diesen Thread vielleicht auch Leute lesen, die das Buch noch nicht gelesen haben, es aber noch tun wollen.


    Außerdem wäre es sicherlich für Vera Buck sowie den Limes Verlag, der uns so freundlich und großzügig Freiexemplare spendiert hat, schön, wenn ihr eure Rezensionen nicht nur hier, sondern auch auf anderen Internetseiten, Blogs und so weiter einstellen und hier darauf verlinken würdet.


    Danke! :winken:

  • Noch mal vielen Dank, das ich hier mit lesen durfte und an Vera für viele Lesestunden :winken:


    >>Runa<< von Vera Buck


    Da ist Jori ( Johann Richard Hell ), der als junger Schweizer Medizinstudent Ende des 19. Jahrhunderts in der Salpêtrière in Paris arbeitet, die offiziell ein Altershospitz für Frauen ist. Es sind dort zwar auch wirklich ältere Frauen untergebracht, aber die meisten dort sind Kinder und jüngere Frauen, die als geisteskrank diagnostiziert wurden. Dr. Jean-Marie Charcot, der berühmte Leiter, hält dort regelmäßig Vorträge und macht bizarre Veranstaltungen mit seinen Patientinnen.


    Jori bewundert seinen Chef über alles und möchte gerne mal in seine Fußstapfen treten, wenn er endlich seine Doktorarbeit geschrieben und als Arzt zugelassen wird. Diese Bewunderung bröckelt aber mit der Zeit ganz schön ein, die Frauen die dort wie Jahrmarktsattraktionen ihrem Publikum vorgeführt werden, die tun in zunehmend immer mehr leid. Er zweifelt langsam an den Behandlungsmethoden. Das einzige was ihn antreibt, ist die Liebe zu Pauline, die leider auch in solch einer Klinik ist und zunehmend daran zerbricht.


    Dieser Roman geht wirklich unter die Haut, er fasziniert und erschreckt im gleichen Moment. Vera Buck hat toll recherchiert und geschickt wahre Personen und Begebenheiten mit einer fiktionalen Geschichte verknüpft. Das Buch ist authentisch und hat mich mit ins Salpêtrière nach Paris genommen. Mitten drin in einer Zeit wo die Ärzte von einer Heilung der kranken Menschen sehr weit entfernt waren und viele Behandlungsmethoden einfach nur Unmenschlich und Grausam waren. Beim lesen selbst, ist man wirklich froh, sowas nicht selbst erleben zu müssen. Von einigen Tierversuchen im Rahmen der Forschung ist auch zu lesen und vieles war für mich als Tierfreund fast am Rande des erträglichen und ich war froh wenn ich wieder mit etwas anderen abgelenkt wurde.


    So toll das Buch ist, durch die Naivität von Jori, habe ich einige Längen gespürt und es ging manchmal einfach in der Hauptgeschichte nichts vorwärts. Mir hätte auch Gefallen ein bisschen was darüber zu lesen, wie sich die Frauen gefühlt haben, oder besser gesagt was sie wohl darüber gedacht haben. Dadurch, das man darüber so gut wie nichts erfahren hat, blieben sie wirklich ein bisschen das Material, wie sie auch in der Salpêtrière genannt wurden, wenn man sie einfach für Versuche missbraucht hat und dann entsorgt wurden.


    Die Charaktere hat Vera Buck sehr detailliert und lebensnah mit all ihren Eigenarten in Szene gesetzt. Das Buch ist bis auf ein paar stellen flüssig zu lesen und die Spannung zieht sich mal mehr und mal weniger durch das ganze Buch.


    Der Epilog bildet einen gelungenen Abschluss, auch wenn mir doch zu viel offen bleibt.Auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung, ein interessantes, erschreckendes und fesselndes Buch, über die Schrecken einer Geisteskrankheit, die oft gar keine war.


    Meine Rezension steht dann :


    Hier ( Pelikanchen ) https://literaturschock.de/lit…x.php?thread/38520.0.html
    Lovely Books ( Pelikanchen ) http://www.lovelybooks.de/auto…2-w/rezension/1200764935/
    Amazon ( Carmen ) http://www.amazon.de/review/R2…14BQNZ/ref=cm_cr_rdp_perm
    Was liest du ( Pelikanchen ) http://wasliestdu.de/rezension/geht-wirklich-unter-die-haut



    Thalia ( Kunde aus Ansbach ) 21.10. http://www.thalia.de/shop/home…6526.html?jumpId=14381807
    Bücher Pustet ( Pelikanchen ) geht nicht, da Rezension zu lange, Ärgerlich
    ebook.de ( Pelikanchen ) erster Kommentar 21.10. http://www.ebook.de/de/product/24064527/vera_buck_runa.html
    Weltbild ( Anonym ) erster Kommentar 21.10. https://www.weltbild.de/artikel/buch/runa_20356279-1

  • Cover:
    Das Cover finde ich interessant und gelungen. Mir gefällt der verschachtelte Schriftzug. Die Wasser- oder Quecksilberblasen, in denen wohl Runa oder ein anderes Mädchen zu sehen ist, finde ich auch gut und geheimnisvoll.


    Charaktere:
    Jori ist die Hauptperson. Er ist ein intelligenter, sympathischer Medizinstudent, der alles für seine Liebe Pauline macht. Selbst die Doktorarbeit beginnt er für sie, damit er sie später behandeln kann, denn Pauline ist - wie viele andere Frauen auch damals - als hysterisch abgestempelt worden.
    Dabei geht aber auch er über Leichen und ist an mehreren Operationen beteiligt, bei der die Patientin nicht durchkommt.
    Ich finde es toll, dass Jori versucht hat in Runa ein Kind zu sehen und sie auch oft so behandelt hat, auch wenn Runa dies nicht angenommen und ihn sogar gebissen hat.


    Dann ist da auch noch Leqoc und dieser ist ein sehr interessanter und gut gemachter Charakter. Leqoc ist quasi der Vorläufer von Sherlock Holmes und versucht ein Verbrechen aufzuklären.
    Er hat früher für das Gute Verbrecher geschnappt, heute versucht er selbst ein Vebrecher zu sein, da er durch die physiognomische Lehre wie einer aussieht und diese Lehre ja wahr sein muss.. Hier fand ich den Aspekt mit der Physiognomie und Phrenologie ziemlich interessant.


    ,,Lecoq legte die Hände auf die Oberschenkel und versuchte sich zu entspannen. Er kannte die Stadt, er kannte die Menschen. Viele von ihnen hatter er schon einmal verhört, verhaftet oder beraubt." S. 422


    Man findet im Buch noch Haufen weitere Personen, teilweise auch welche, die es in der Vergangenheit wirklich gegeben hat wie z.B Dr. Charqot.
    Runa ist auch gut ausgearbeitet und bringt den einen oder anderen schaurigen und gruseligen Moment mit sich. Den Namen Runa finde ich übrigens total passend, genauso mysteriös wie das Kind selbst.


    Meine Meinung:
    Ich muss sagen, dass ich etwas anderes erwartet habe. Das heißt aber nicht, dass es minder schlecht sei sondern einfach anders, als man denkt...


    ,,Dann wollte er nach der zweiten Fessel greifen, doch dazu kam es nicht mehr. Plötzlich spürte er einen Griff um sein Handgelenk. Jori schrak zusammen. Wie beim ersten Mal fuhr der Blick aus Runas Augen ihm direkt bis in den Magen. [...] Jori riss die Hand nach oben, es ging nicht, das Mädchen hielt sie fest. Jori unterdrückte einen Schrei.."


    Man wird in die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts geworfen, man findet sich dank dem tollen Schreibstil aber schnell und gut zurecht.
    Ich weiß ziemlich wenig über die dortigen Verhältnisse in Krankenhäusern. So hat es mich auch erstaunt, dass die hysterischen Patienten wie Puppen vorgeführt wurden.
    Man merkt auch schnell, dass dieser Begriff ,,hysterisch" ziemlich weit umfassend ist. So wurden z.B onanierende Personen als krank und hysterisch abgestempelt und mit fragwürdigen Medikamenten behandelt, die sie kranker machen als sie eigentlich sind..


    Gefallen hat mir, dass dieser Roman Realität und Fiktion verbindet. So hat man nicht nur was über die damalige Zeit erfahren, sondern man lernte auch Ärzte und bedeutende Personen kennen.


    Das Rätsel um Runa ist meines Erachtens ein wenig zu kurz geraten und das Ende diesbezüglich ziemlich offen. Jedoch erfährt man, wieso Runa so ist wie sie ist und das hat mir auch gut gefallen. Ich hätte es schade gefunden, wenn die Diagnose zu ihr einfach ,,vom Teufel besessen" bedeutet hätte.


    Abschließend konnte der Roman meine Erwartungen nicht ganz erfüllen, ich wurde aber von einem interessanten und spannenden Buch mit Gruselfaktor überzeugt, vermischt mit wahren Begebenheiten.
    Mein Tipp: Einfach mal drauf einlassen, aber mit Geduld! Es ist sicher kein Buch, was man in einem Stück wegliest.


    http://www.lovelybooks.de/auto…2-w/rezension/1200906825/
    http://wasliestdu.de/rezension…nend-gruselig-verstoerend
    https://literaturschock.de/lit…x.php?thread/38520.0.html
    http://www.literaturschock.de/…sliteratur/vera-buck-runa
    https://www.weltbild.de/artikel/buch/runa_20356279-1 (als Me teorit)
    https://www.amazon.de/review/R…m?ie=UTF8&ASIN=3809026522


    Vielen lieben Dank, dass ich das Buch lesen und hier in der Leserunde bei sein durfte! :)

  • Meine Meinung zum Buch:


    Titel: Ein faszinierender Ausflug zu den Anfängen der Psychiatrie...


    Je mehr ich über das Buch hörte, desto mehr wuchs meine Neugierde und um diese zu befriedigen, blieb mir nichts anderes übrig als mir selbst eine Meinung zu bilden und was soll ich sagen: Dieses Debüt hat mich geflasht.


    Die Autorin entführt uns nach Paris um 1884, in die berühmte Nervenklinik Salpêtrière. Hier studiert Jori Hell am lebenden Objekt Psychologie. Zu seinem Erfolg fehlt ihm nur noch der Doktortitel, den er durch eine ganz besondere Operation erlangen will. Er möchte der erste Mediziner sein, der den Wahnsinn aus den Hirnen der Patienten schneidet. Kann ihm dieses gewagte Unterfangen wirklich gelingen und wird er dabei Unterstützung bekommen?


    Vera Buck erschafft hier eine Welt, die faszinierend und abstoßend zur selben Zeit ist. Es ist wie bei einem schweren Unfall: man mag nicht hinsehen, aber die Neugierde treibt einen dazu.


    Zunächst werden dem geneigten Leser zahlreiche Protagonisten in unterschiedlichen Handlungssträngen vorgestellt. Da die Autorin sehr detailliert und authentisch die Charaktere zeichnet, kann man diese sehr gut auseinander halten und jeder ist für sich überaus interessant und spannend. Alle Darsteller sind Menschen mit Ecken und Kanten, die sehr glaubwürdig und realistisch rüber kommen. Mir hat es ganz besonders Lecoq angetan, der etwas von einem Antihelden hatte, der mich einfach beeindruckt hat.


    Die Story an sich ist ein Mix aus Historie, Krimi und Horror. Die historischen Einschübe bringen einem die Erforschung psychischer Krankheiten näher. Dabei streut die Autorin auch real existierende Personen ein. Ein Krimi ist es deshalb, weil es gilt herauszufinden, was es mit dem mysteriösen Mädchen Runa auf sich hat. Horror ist vielleicht etwas übertrieben von mir dargestellt, aber die Operationsszenen und Behandlungsmethoden kamen mir ein ums andere Mal wie aus dem fiesesten Folterkeller erdacht vor.


    Mich hat dieses Debüt wirklich überrascht. Es fesselt bis zur letzten Seite und hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Ein Buch, das zum Nachdenken anregt.


    Fazit: Überzeugende Geschichte, die einen in ihren Bann zieht. Von mir aus hätte der Roman noch einige hundert Seiten mehr haben können. Ich kann nur eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen. Genial!


    Bewertung: 5/ 5 Sternen


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    Rezensionslinks:


    Amazon: https://www.amazon.de/review/R…QKV1AO/ref=cm_cr_rdp_perm


    Mein Blog: http://nicigirl85.blogspot.de/…/rezension-vera-buck.html


    Goodreads: https://www.goodreads.com/revi…33?book_show_action=false


    Lovelybooks: http://www.lovelybooks.de/auto…2-w/rezension/1201480317/


    Wasliestdu: http://wasliestdu.de/rezension…anfaengen-der-psychiatrie


    Literaturschock- Hauptseite: http://www.literaturschock.de/…sliteratur/vera-buck-runa


    Literaturschock- Forum: https://literaturschock.de/lit….msg871025.html#msg871025

    &quot;Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende&quot; (H.M. Enzensberger)

  • Die Koryphäen der frühen neurologischen Forschung wie Charcot, Tourette, Babinski, Bleuler und viele andere trifft der Leser dieses Romans aus nächster Nähe: Sie alle tummeln sich nämlich an der Salpêtrière, der berühmten Nervenklinik des 19. Jahrhunderts, an der Johann Richard Hell, Schweizer und Protagonist der Geschichte sein neuromedizinisches Studium vollenden und am liebsten mit einer Promotion krönen will. Und ich kann Ihnen jetzt bereits verraten, dass Babinski mir mit großem Abstand am sympathischsten ist. Wenn Sie wissen wollen, warum - nun, dann sollten Sie sich dieses Buch gönnen.


    Denn es lohnt sich unbedingt, wenn man sich für die Geschichte der Neurologie, Psychatrie und Psychologie auch nur im Ansatz interessiert. In diesen Kontext nämlich hat die junge Schweizer Autorin Vera Buck ihren sensationellen Spannungsroman "Runa" angesiedelt - ein Roman wie ein Beben!


    Denn es geht um die ersten Hirnoperationen der Medizingeschichte - in dieser Disziplin liefern sich die Wissenschaftler im ausgehenden 19. Jahrhundert ein Wettrennen sondergleichen, bei dem es um alles Mögliche, als Letztes jedoch um das Wohl der Patientinnen - die Salpêtrière war zu der Zeit eine Frauenklinik - geht. Und mitten drin Jori, wie Hell genannt wird, der aus ganz besonderen Gründen seine Meriten gerade in der Neurologie erlangen will - es geht ihm um die Schwester seines Freundes und Kollegen Eugen (Paul) Bleuler, die er liebt und die selbst Patientin einer Nervenklinik ist: ihr will er helfen, um im Anschluss mit ihr glücklich zu werden.


    Und er traut sich dafür was - er meldet sich zu einer höchst komplizierten Operation an einem kleinen Mädchen - Runa - deren Erfolg seinen Doktortitel besiegeln soll. Und dann ist nichts mehr, wie es war, denn diverse Interessenskonflikte, die Jori nicht einmal im Ansatz erfasst, brechen orkanartig hervor und sind nicht mehr aufzuhalten. Und so nimmt die Entwicklung ihren - höchst überraschenden, befremdenden und sonderbaren Lauf.


    Vera Buck schreibt faszinierend und packend und das Beste: ihre Schilderungen beruhen auf einer profunden Recherche, die ihresgleichen sucht! Die historischen Fakten werden hier aufs Trefflichste mit einer fiktiven Handlung vermengt, die überrascht und durchaus auch schockiert. Vor allem das Ende, dem etwas von einem erlöschenden Licht anhaftet - zumindest in einigen Aspekten. Einiges bleibt offen und ehrlich gesagt: Ich fand es ein bisschen schade, nicht alles zu erfahren, andererseits passt es sehr gut zur Atmosphäre dieses Romans. Am Ende bleibt greifbar, was Zukunft hat, was real ist ist bzw. war: Babinski mit seinen weiteren Aktivitäten in Sachen Neurologie, Bleuler als Direktor des Burghölzli, der Zürcher Nervenklinik.


    Mit Genuss habe ich mir auch die Literaturliste, die Anmerkungen und Zitatnachweise zu Gemüte geführt und bin beeindruckt - was für eine sorgfältige Vorarbeit, auf der eine wirklich spannende und originelle Geschichte aufgebaut wurde! Ich hoffe sehr, dass Vera Buck dies beibehält und wir von ihr noch zahlreiche ähnlich überraschende Werke erwarten dürfen!

  • Inhalt:
    Im endenden 20. Jahrhundert überschlagen sich die wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnisse. Auch vor der Psyche des Menschen macht das Interesse der Wissenschaft nicht halt. Wie funktioniert das Gehirn? Wie entstehen scheinbar absonderliche Verhaltensmuster? Warum verhalten sich Frauen häufig so hysterisch?


    Vor diesem Hintergrund werden die damaligen Koryphäen der Pariser Salpetriere-Klinik lebendig. Sie und ihre Assistenzärzte, die noch nach wissenschaftliche Anerkennung streben. So wie Jori, der hofft mit Hilfe eines Doktortitels könne er seiner Geliebten Pauline helfen. Dazu muss er sein Können aber erst einmal unter Beweis stellen – dieser Beweis wird Runa sein.


    Ein eigenwilliges, wildes Kind, das keine Nahrung zu sich nimmt und auch sonst so anders ist als alle anderen Menschen, die er bisher kennen gelernt hat. Auch weil sie ihn auf eine eigentümliche Art anrührt.

    Meine Meinung:


    Mit „Runa“ ist Vera Buck ein großartiger Debütroman gelungen. Stilistisch changiert er zwischen einem Geschichtsroman und einem Thriller.


    Die Amazon-Kategorisierung „Medizingeschichte“ zeigt wie liebevoll und detailreich Vera Buck mit der historischen Vorlage umgegangen ist. Wenn man im Bereich Neurologie, Psychologie, Psychiatrie Vorkenntnisse hat, kann man diesen Roman genauso gut genießen wie Leser, die bisher keine Berührungspunkte damit hatten. Denn die Fragestellungen sind allgemein gültig: was macht den Menschen aus? Wie weit darf man für wissenschaftliche Erkenntnis gehen? Ethische Fragen, die heute genauso relevant sind, wie sie damals waren.
    Dabei werden einzelne Szene so gekonnt beschrieben, dass man sich direkt in die Atmosphäre einfühlen kann und die Szenen interessiert-abgestoßen beobachtet. Empfindungen, die man bestimmt mit den Beobachtern der damaligen Zeit geteilt hat.


    Die Thriller-Komponente ist Teil dieser geschichtlichen Entwicklung. Menschen sterben, es passiert ein Mord, Kinder verschwinden und es tauchen merkwürdige Zeichen an unterschiedlichen Stellen der Stadt auf. Was passiert dort? Wer ist dafür verantwortlich? Der Spannungsaufbau ist sehr gut gelungen, wobei ein sehr gutes, weil realistisches und den Charakteren entsprechendes, Ende gefunden wird.


    Die Charaktere verfügen über Ecken und Kanten, was das Herausfiltern eines wahren Sympathieträgers erschwert, aber die Figuren um so realistischer erscheinen lässt. Egal, wen ich mir vorstelle, es bereitet mit keine Schwierigkeiten alle vor mein geistiges Auge zu rufen und mit ihnen zu diskutieren.


    Ein ganz großartiges Buch, das ich unbedingt weiterempfehlen möchte!


    Meine Rezension erscheint auch hier:
    Amazon
    wasliestdu
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    Vielen lieben Dank für dieses interessante Buch! Und auch meinen Mitleserinnen für die Diskussionen, auch bzw. gerade weil wir nicht immer einer Meinung waren - dass macht für mich eine interessante Leserunde aus: andere Sichtweisen, Gedanken und Interpretationen kennen zu lernen. Danke dafür!

  • Hallo zusammen,


    ehrlicherweise musste ich das Buch noch ein bisschen wirken lassen, bevor ich nun meine Rezension geschrieben habe.
    Herzlichen Dank an alle MitleserInnen - es war bei diesem Roman besonders toll, Eure Eindrücke zu lesen und so den Blick auf das Gelesene zu "erweitern". Ein ganz besonders dickes Dankeschön geht natürlich an Dich, Vera! Großartig, dass Du Dir die Zeit genommen hast und uns begleitet und hinter die Kulissen hast blicken lassen! Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Schreiben und würde mich freuen, wenn wir uns hier zu Deinem nächsten Roman wieder lesen. :winken:


    *
    Was für ein Debüt! Vera Buck legt mit "Runa" einen medizinisch-historischen Roman vor, der mir nicht nur einmal einen kalten Schauer den Rücken hinunter gejagt hat.
    Es ist eine große Zeit auf dem Gebiet der Neurologie und die große Zeit des Pariser Hôpital de la Salpêtrière. Eine sogenannte Nervenheilanstalt, die viele Weichen für die Forschung, auf dem Weg zu unserem heutigen Wissen, gestellt hat und wichtige Fachausdrücke geprägt hat - aber zu welchem Preis? Das ist eine der Fragen, mit der man sich bei der Lektüre unweigerlich beschäftigt...
    "Runa" entführt den Leser ins Jahr 1884 an die berühmte Salpêtrière, wo unter der Leitung von Dr. Jean-Martin Charcot Experimente an Patientinnen durchgeführt werden. Seine dienstäglichen "Vorführungen" locken zahlreiche Neugierige an - unter ihnen auch die Schweizer Studenten Jori und sein Freund Paul. Die beiden verfolgen die Versuche an hysterischen Patientinnen wie gebannt. Besonders Jori, der in Pauline verliebt ist, die - ausgerechnet - ebenfalls an einer angeblichen Hysterie erkrankt und in der heimischen Nervenheilanstalt Burghölzli in Behandlung ist. Jori hat das hehre Ziel, seiner großen Liebe helfen zu können und steckt deshalb alle Energie in sein Studium.
    Doch dann taucht Runa auf, ein Mädchen, das nicht isst und spricht, aber all den gängigen Behandlungsmethoden an der Salpêtrière trotzt. Selbst Charcot - stets von seinem Bestreben nach mehr Ruhm getrieben - resigniert an Runa, im Gegenteil zu Jori, der seine Chance sieht. Kann er mit einer gewagten Operation seinen lang ersehnten Doktortitel erlangen und dann zu Pauline heimkehren und sie ebenfalls heilen? Doch sein Plan ist sogar für die damalige Zeit schier undenkbar: er möchte den Wahnsinn aus dem Gehirn Runas schneiden und ihr so eine Genesung ermöglichen...


    Dieses Buch ist etwas Besonderes, so viel schon einmal vorweg. Zum einen liegt das am Thema an sich, da ich so eine Geschichte noch nie gelesen habe. Ich finde, dass man deutlich die Leidenschaft der Autorin für dieses Fachgebiet bemerkt - die Herangehensweise ist bemerkenswert, da sich sehr gute Recherche, medizinische Details und Schilderungen mit haarstäubenden Gruselelementen mischen. Für mich war hier nicht nur stellenweise das Fürchten angesagt, sondern vor allem musste ich vieles sacken lassen. Es ist schlicht und ergreifend schockierend, was vor nicht einmal 150 Jahren viele Frauen im Dienste der Forschung und der Heilkunst (!) erdulden mussten. Nicht nur, dass man sie in Schubladen gedrängt und durch Zwänge und komplett absurde Methoden sie erst recht krank gemacht hat, nein, sie wurden auf das Übelste bloß gestellt, gequält und sogar getötet! Und keinen hat es so recht gekümmert... Wenn man dann noch liest, dass es sich bei den behandelnden Ärzten um Koryphäen der Neurologie gehandelt hat, von denen sich mancher zum Beispiel mit Sigmund Freud ausgetauscht hat, wird einem schlecht. Zumal mir klar wurde, dass so manche - noch heutige gültige - Erkenntnis auf Basis von brutalsten Versuchen erlangt wurde. Hier hat der Roman für mich schon fast philosophische Tendenzen, da er mich sehr stark zum Nachdenken gebracht hat, was ethisch ist und was gar unmenschlich. Diese angeblich hysterischen Frauen waren in den Augen der großen und wichtigen Köpfe lediglich Mittel zum Zweck. Ihr Leben war keinen Heller wert.
    Der andere große Faktor dieses Buches ist die Sprache und der Stil der Autorin. Schlicht sind die Sätze und dennoch von ungeheuerlicher Eleganz. Dadurch wird die Geschichte besonders eindringlich und geht nicht nur aufgrund der schockierenden Stellen unter die Haut... Aber auch der Mix aus medizin-historischen Fakten und fiktiven Handlungen ist einfach nur gelungen. Auch wenn ich manche Stellen als schwer zu ertragen empfand, hat mich diese Geschichte und das Können Vera Bucks einfach vom Hocker gehauen.


    Auch wenn "Runa" kein einfach zu lesendes Buch ist - was an der Thematik und dem bei mir ausgelösten Nachdenken darüber liegt, es lohnt sich so sehr. Als ich mich halbwegs an das Personal gewöhnt hatte, wurde ich auch schon von einer ganz eigenen Spannung mitgerissen und mit einer Handlung mitgerissen, die mich zu wichtigen Fragen geführt hat. Dass die Figuren nicht unbedingt Sympathieträger sind, liegt nicht an einer Autorin, die sie mir nicht nahebringen konnte, sondern schlicht und ergreifend daran, dass Vera Buck sie sehr authentisch dargestellt hat. So ist der einzige Lichtblick ein gewisser Joseph Babinski - aber um das in Gänze einordnen zu können, empfehle ich die Lektüre von "Runa".


    Fazit: Wenn dies das Debüt einer jungen Autorin ist, dann kann ich nur sagen, dass ich schon jetzt mit allergrößter Neugier auf den zweiten Roman warte! Unbedingt lesen - auch wenn man für manche Szenen nicht unbedingt allzu zartbesaitet sein darf!
    *


    Herzliche Grüße
    Tabea


    Edit - hier noch die Links:
    https://literaturschock.de/lit….msg872046.html#msg872046
    http://www.literaturschock.de/…sliteratur/vera-buck-runa
    http://www.lovelybooks.de/auto…2-w/rezension/1202754239/
    https://www.goodreads.com/review/show/1429988064
    https://www.amazon.de/review/R…5HPXBS/ref=cm_cr_rdp_perm

    Liebe Grüße

    Tabea

    Einmal editiert, zuletzt von dubh ()

  • Inhaltsangabe:


    Jori ist Medizinstudent an der berühmten Salpêtrière, dem Krankenhaus, in dem psychisch kranke Frauen behandelt werden. Sein Dozent Dr. Charcot sieht die Patientinnen dort eher als Experimentiermasse und Jori ist von seinen Methoden hin- und hergerissen. Doch dann trifft er auf das Mädchen Runa und ist von ihrer Krankheit, an der jeder Heilungsversuch wirkungslos abprallt, fasziniert. Kann Jori ihr die Krankheit aus dem Gehirn herausoperieren? Und kann er dann endlich der Arzt sein, der seiner Freundin Pauline Rettung bringt?


    Die Geschichte spielt in Paris im Jahr 1884.


    Der erste Satz:


    „Ich holte Luft, als wir uns aufstellten und ich nun selbst sah, was man sich vorhin, beim Umkleiden, nur hinter vorgehaltener Hand zu erzählen gewagt hatte.“


    Meine Meinung zum Buch:


    Mit dieser Geschichte wartet keine einfache Lektüre auf den Leser. Ich war von den hier beschriebenen (uns sicher sehr gut recherchierten) medizinischen Experimenten teilweise sehr entsetzt und fassungslos. Die Goldgräberstimmung der Ärzte und der rücksichtslose Umgang mit Kranken bzw. solchen Personen, die sich nicht in die gängige Norm einfügen konnten oder wollten, sind sehr eindringlich beschrieben. Wieder einmal war ich nach dem Lesen eines Buches sehr froh, in der heutigen Zeit leben zu dürfen.


    Aber das ist nur ein kleiner Aspekt dieses Buches. Die sehr spannende Geschichte um Jori und die anderen Ärzte an der Salpêtrière, bei denen man viele später sehr bekannte Namen erkennen kann, ist sehr gut geschrieben. Auch wenn ich das Buch nur in kleinen Häppchen lesen konnte, ging es mir nicht mehr aus dem Kopf. Es ist ganz sicher kein Buch, das man liest und anschließend gleich wieder vergisst, sondern eines, das die Gedanken noch über das Lesen hinaus beschäftigt. Das habe ich als sehr positiv empfunden.


    Normalerweise beschreibe ich in meinen Rezensionen auch, welche Figuren mir sympathisch waren oder nicht, aber das ist hier sehr schwierig. Alle Protagonisten sind Menschen ihrer Zeit und es ist für mich heute schwer nachvollziehbar, wie sie handeln. In ihrer Haltung sind sie aber alle glaubwürdig, auch wenn ich ihre Ansichten als ziemlich roh empfinde. Aber das ist natürlich mein Blick aus der heutigen Zeit, mit den heutigen Erkenntnissen, zurück in die Vergangenheit.


    Die Sprache in diesem Buch habe ich als sehr schön empfunden. Es gibt einige Passagen, die ich mehrfach gelesen habe, einfach weil ich das Lesen genossen habe.


    Mein Fazit: :buchtipp: und Zeit nehmen zum Lesen.


    Zur Leserunde:


    Auch wenn ich aufgrund einer Kieferoperation angeschlagen war und kaum an den Gesprächen teilnehmen konnte, habe ich eure Kommentare sehr gerne gelesen. Ich erinnere mich an nur wenige Runden, bei denen so intensiv und tiefgehend diskutiert wurde. Danke dafür!


    Danke auch an Vera Buck, die uns so nett durch die Leserunde begleitet hat. Ich hoffe, wir können eines deiner nächsten Bücher hier wieder gemeinsam lesen.


    Viele Grüße von Annabas


    Amazon
    Literaturschock

  • Hallo zusammen,


    vor vier Wochen haben wir uns zu dieser Leserunde zusammengefunden und nun wird es Zeit, sie zu beenden.
    Was aber nicht heißen soll, dass die noch fehlenden Rezensionen nicht mehr geschrieben werden sollen. ;)


    Liebe Vera, vielen Dank für deine Begleitung durch diese sehr spannende und interessante Leserunde! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht.
    Ich wünsche dir viel Erfolg für deine weiteren Bücher. :winken:

  • Vera Bucks Debütroman "Runa" entführt den Leser in die Welt der Pariser Nervenheilanstalt Hôpital de la Salpêtrière am Ende des 19ten Jahrhunderts. Große Entdeckungen im Bereich der Neurologie und Psychiatrie wurden bereits gemacht und große Entdeckungen sind noch zu erwarten. Es herrscht eine Goldgräberstimmung unter den Herren Gelehrten, moralisch-ethische Überlegungen gibt es noch nicht.


    In diesem Umfeld möchte der junge Medizinstudent Jori Hell einerseits eine Heilung für seine große Liebe Pauline finden und andererseits ein ergiebiges Thema für seine Promotion finden. Dieses präsentiert sich in Form des jungen Mädchens Runa, das sogar dem weithin berühmten Prof. Charcot ein Rätsel aufgibt. Jori beschließt, an ihr den ersten psycho-chirurgischen Eingriff vorzunehmen, um sie so zu heilen.


    Anhand des fiktiven Falles "Runa" entwirft Vera Buck ein erschreckend realistisches Sittenbild der damaligen medizinischen Forschung. Schönenden, stark verzerrenden Kitsch wird man hier vergeblich suchen. Die Protagonisten handeln als Kinder ihrer Zeit, mit eben einer anderen Einstellung zu Patienten und deren Rechten. Niemand denkt sich etwas dabei, zu Forschungszwecken an einer als unheilbar eingestufte Frau experimentell zu operieren. Ihr sicherer Tod wird billigend in Kauf genommen. Was bedeutet schon ein Leben, wenn es im Endeffekt hilft, eine Heilung für viele zu finden?!


    Namhafte Professoren führen ihre Patientinnen in medizinischen Vorlesungen zum Vergnügen der gelangweilten Pariser Bohéme vor. Alles im Namen der Wissenschaft versteht sich natürlich. Trotz allem Abscheu vor diesen Methoden muss sich der moderne Leser vor Augen halten, welche bahnbrechenden Erkenntnisse die Neurologie Männern wie Jean-Martin Charcot, Joseph Babinski oder George Gilles de la Tourette zu verdanken hat. Vera Bucks Spagat zwei Seiten einer Medaille abzubilden ist meiner Meinung nach gelungen.


    Reale historische Persönlichkeiten agieren ungekünstelt mit fiktiven Romanfiguren. Der eingebaute Kriminalfall sorgt für Spannung und ist gleichzeitig eine Verbeugung an das literarische Vorbildes für Sherlock Holmes, dem gallischen Detektiv Lecoq. Gothic Novel Elemente verdichten die Atmosphäre zusätzlich.


    Das offene Ende lässt nicht unbefriedigt zurück. Es wird genug beantwortet, um den Leser nicht zu frustieren und erlaubt trotzdem genug Raum für eigene Gedanken und Interpretationen.


    Fazit:


    Ein gelungenes Erstlingswerk einer jungen Autorin, welches aus dem großen Wulst von historischen Romanen positiv herausragt. Der Mut ein kontroverses Thema ungeschönt darzustellen trifft auf fesselnde Thrillerelemente in einem stimmigen Ambiente.


    Zur Leserunde:


    Diese Runde wird mir aufgrund der sehr intensiven kontroversen Diskussion sicher lange in Erinnerung bleiben. Es hat mich besonders gefreut, dass der Ton dabei immer von gegenseitigem Respekt geprägt war, trotz der teilweise sehr gegensätzlichen Standpunkte. Vielen Dank dafür :winken:


    Liebe Vera, vielen Dank für deine freundliche und eingehende Begleitung unserer Runde. Ich erwarte mit Spannung deinen nächsten Roman :)


    Edit: Hier noch die freigeschaltenen Rezensionen


    Amazon
    Großes Litschockforum
    Literaturschock

  • Zum Buch:


    Paris im 19. Jahrhundert. An einer renommierten Nervenheilanstalt werden psychisch kranke Frauen behandelt. Der Medizinstudent Jori Hell möchte seiner großen Liebe Pauline helfen und endlich promovieren. Als das Mädchen Runa eingeliefert wird, sieht er seine Chance gekommen. Da bei Runa sämtliche Behandlungmethoden des großen Professor Charcot versagen, will Jori sich beweisen. Er plant eine Hirnoperation bei Runa.


    Meine Meinung:


    Vera Buck verbindet in ihrem Debüt-Roman den fiktiven Fall von Runa mit historisch belegten Fakten. Die damals aktiven Ärzte waren Koriphäen ihrer Zeit. Die Behandlungsmethoden muten heutzutage unmenschlich und brutal an. Die Frauen wurden als Forschungsobjekte benutzt und im Rahmen von Vorlesungen vor den Augen der Studenten "behandelt". Beim Lesen war ich von den unglaublichen Dingen, die den Frauen angetan waren, schockiert. Man muss dabei aber auch bedenken, dass Männer wie Tourette und Charcot im Dienste der Wissenschaft gehandelt haben und dazu beitrugen, dass die Neurologie heute so weit ist, wie sie ist. Der Autorin gelingt es sehr gut, das in ihrem Roman darzustellen.


    Das Buch fesselt den Leser, insbesondere nachdem Runa in die Klinik eingeliefert wird. Warum redet sie nicht und warum hat sie so einen eigenartigen Blick? Gut hat mir gefallen, dass Jori während des Romans seine Menschlichkeit entdeckt und Runa nicht nur als Mittel zum Zweck betrachtet, sondern sie wirklich heilen will. Aber kann man defekte Teile des Gehirns einfach wegschneiden?


    Das Ende des Romans ist nicht komplett offen, lässt aber Spielraum für eigene Gedanken des Lesers.


    Der Autorin ist ein beeindruckendes Erstlingswerk gelungen.


    Zur Leserunde:


    Vielen Dank für diese tolle Runde. Der Austausch der sehr unterschiedlichen Sichtweisen war spannend. Danke auch an Vera für die informative Begleitung. Ich hoffe sehr, dass der nächste Roman nicht allzu lange auf sich warten lässt :winken:

  • Hallo Ihr Lieben! Ich bedanke mich ebenfalls für die Leserunde und die tollen Rezensionen, die ihr geschrieben habt! Das hat mich wirklich gefreut!


    Jetzt brauche ich noch einmal eure Hilfe :winken: RUNA ist ausgewählt für den Leserpreis auf LovelyBooks.de und zählt zu den Favoriten!


    http://www.lovelybooks.de/…/abstimmungen/historische-romane/
    (Kategorie "Historische Romane" und "Buchcover" wählen).


    Viele von euch sind doch bestimmt im Forum angemeldet. Das ganze endet heute nacht, wir haben also genau noch 12 Stunden, um RUNA ein bisschen nach oben zu helfen. Ich freue mich über jede Stimme!


    Ganz lieben Dank an alle!
    :bussi: :bussi:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen