Leserundenfazit, Rezensionen, etc. (bitte ohne Spoiler)

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  • Hier ist Platz für Rezensionen zum Buch und Meinungen zur Leserunde allgemein.


    Wir legen Wert darauf, dass ihr zum Abschluss der Leserunde ein Fazit einstellt. Eure Rezensionen hier und ihre Verteilung auf anderen Seiten sind wichtig für die Steigerung der Attraktivität von Leserunden.de und eine "Gegenleistung" für eure Freiexemplare. Ebenso sind sie ein Dankeschön für die Autoren, die mit uns hier ihre Zeit verbringen.


    Wir freuen uns natürlich auch, wenn die Autoren ebenfalls ein Fazit zu ihrer Leserunde einbringen.


    Bitte achtet bei eurem Feedback darauf, nichts Wichtiges zu verraten. Diesen Thread lesen evtl. auch Personen, die das Buch noch nicht gelesen haben, aber es noch tun wollen!

  • Hallo und guten Tag,


    so dann werde ich gerne mal den Anfang machen.


    Zum Inhalt:


    Das kleines Dorf Hagetmau im Königreich von Akitanien träumt einen Dornröschenschlaf. Alles geht seinen geregelten Gang man hat Rauthne, die als Dorfbyrghe das Dorf führt und leitet und den Seher und Feuersemanen Mardein. Dem die Aufgaben der Heilung von Krankheiten der Dorfbewohner zukommt, seherische Fähigkeiten besitzt und als religiöses Oberhaupt des Apfelgottes Abelion seinen Berufung hat. Einen Taugenichts mit Namen Tautun, seine Freundin Varlie , ihre Schwester Nendlece und es kommen im Laufe der Geschichte noch einige weitere Personen dazu.


    Diese schöne Dorfidylle wird je unterbrochen als Nendlece plötzlich und ohne Vorwarnung ein mit dreißig Mann besetzte Heer aus dem Königinnenreich Nafarroa auf das Dorf zu kommen sieht. Zu dem besitzt der Führer einen Gryph, mit dem er fliegt kann. Zur Erklärung ein Gryph ist eine Mischung aus Pferd und Vogel. Von Seiten der Dörfler gibt es erst einmal keine Gegenwehr und so versammelt der Capitar Angaszin die Dorfbewohner auf dem Marktplatz und erklärt ihnen, dass sie jetzt ein Teil des Königinnen Reiches von Nafarroa sind. Und somit wäre das Reich Aktitanien, dem sie bis dato angehörten für sie nun Geschichte. Es kommen keine großen Veränderungen auf sie zu. Alles würde beim Alten bleiben. Trotzdem um seinen Worte etwas Nachdruck zu verleihen lässt er die Dorfbyrghe, den Seher und noch einige andere, wahllos genommen Dorfbewohner in der Ratshalle erst einmal festhalten.


    Kann man ein Dorf wirklich so einfach unterwerfen ohne Kampf und Blutvergießen. Interessante Frage oder?



    Meine Meinung:


    Ein Dorf und seine Bewohner, die durch ein Ereignis plötzlich zum Handeln gezwungen werden. Und somit kommt eine Lawine in Gang, die mal lustig, mal tragisch, mal traurig ihren weiteren Verlauf nimmt. Schön wie der Autor hier seine Personen agieren, schalten und walten lässt.
    Bewusst gibt er auch den Soldaten ein Gesicht, Persönlichkeit und Geschichte und lässt sie nicht wie sonst eher üblich als graue, unbekannte Masse den Dörflern gegenübertreten. Bei den Beschreibungen der Taten der Bauern in der Folge wird es dann sehr genau. Und da musste ich schon desöfteren schlucken. Also kein Roman für Weicheier. Aber es zeigt, wie grausam es in kriegerischen Auseinandersetzung zu geht kann. Gut finde ich auch, dass der Autor Tobias O. Meissner hier kein Schubladen denken bei den Lesern des Romans erzeugen möchte. Jeder bekommt seine faire Chance und jeder Leser kann sich sein, eigenes Urteil bilden.


    Und so entsteht eine sehr spannende Geschichte, mit vielen Facetten und einer Grundidee, die wirklich zum Nachdenken anregt.
    Und einem Ende das noch kein Ende für den Roman darstellt.



    Danke das ich wieder bei einer LR dabei sein durfte. Verbreitung gerne LB..Amazon . Danke an den Autoren Tobias und die Mitleser für den tollen Austausch. ..LG..starone...

  • Die Besetzung eines kleinen Dorfes und seine Folgen


    In dem kleinen Dorf Hagetmau in Akitania plätschert das Leben friedlich vor sich hin, als eines Tages ein Heer des Nachbarlandes Nafarroa mit 30 Soldaren einmarschiert. Die Übernahme erfolgt friedlich, der Capitar des Heeres setzt eher auf Kooperation und Diplomatie. Außerdem setzt er die Dorfbewohner darüber in Kenntnis, dass insgesamt sieben Heere ebenfalls die benachbarten Dörfer besetzt halten. Zunächst ändert sich im Tagesablauf der Hagetmauer nicht viel, bis eines Abends zwei Soldaren im Suff erschlagen werden.


    Laut dem Klappentext könnte man erwarten, dass in dem Buch hauptsächlich brutale Schlachten geschlagen werden, aber das wird dem Buch meines Erachtens nicht gerecht. Es werden zwar auch unschöne Kampfszenen (welcher Kampf ist schon schön?) beschrieben, aber sie machen nicht den Hauptteil der Handlung aus. Vielmehr kommt das Buch in großen Teilen eher ruhig daher und der fantastische Anteil ist sehr gering.
    Dennoch ist das Buch alles andere als langweilig, was nicht zuletzt auch an dem genialen Sprachstil des Autors liegt.


    Mich erinnert das Buch an ein Strategiespiel, denn die Figuren stehen immer wieder vor der Aufgabe, ihr zukünftiges Schicksal neu durchzuplanen. Ich fand es ungemein spannend, den Bewohnern von Hagetmau bei diesen Planungen zu lauschen, denn sie regten mich zu eigenen Überlegungen und Argumenten an. In einigen Punkten konnte ich den Dorfbewohnern nicht zustimmen und doch kann ich nicht sagen, wie ich mich in der Situation verhalten hätte.


    Das Leben in dem 500-Seelendorf Hagetmau war bisher sehr friedlich, beschaulich und bewegte sich in den immer gleichen Bahnen. Die Bewohner hatten in diesem Leben ihren festen Platz. Die Krone, der Akitania unterstellt ist, hat vor Jahren ihr Heer aufgelöst, weil es kein Interesse an Kriegshandlungen hatte. Daher sehen sich die feindlichen Besetzer kaum Widerstand gegenüber. Bis der Tod der beiden Soldaren (nein, es handelt sich hier nicht um einen Schreibfehler, der Autor hat manche Bezeichnungen etwas abgewandelt) das friedliche Dorf in seinen Grundfesten erschüttert. Plötzlich werden die Rollen im Dorf neu verteilt. Können die Hagetmauer das Unmögliche schaffen?


    Das ist ein weiterer spannender Punkt in diesem Roman, wie sich die Charaktere unter der neuen Situation entwickeln: schwache Figuren entdecken plötzlich Talente in sich, die ihnen niemand zugetraut hätte, Führungsfiguren geraten dagegen immer mehr unter Druck.


    Wie schon oben erwähnt, gibt es auch Kampfszenen, die sogar besonders fies sind, und das nicht, weil sie so blutig sind, sondern eher auf psychologischer Ebene. Mehr möchte ich hier aber nicht verraten.


    Dieser Band ist der Auftakt zu einer Trilogie und ich bin nun sehr gespannt, wie es mit Hagetmau und seinen Bewohnern weitergehen wird.


    Meine Rezension erscheint bei:
    Amazon
    Großes Literaturschock-Bücherforum
    Literaturschock.de
    LovelyBooks
    Thalia
    Piper-Verlag (unter Kommentare) (noch nicht freigeschaltet, ich hoffe, das hat auch geklappt, dort kommt nie eine Meldung, dass der Kommentar erfasst wurde :-[)


    Zur Leserunde:
    Mir hat diese Leserunde wieder sehr viel Spaß gemacht. Ich fand es auch toll, dass wir etwas langsamer unterwegs waren und so ziemlich beiander geblieben sind. Herzlichen Dan für deine Begleitung, Tobias und ich freue mich auf das nächste Mal. Und nun wünsche ich euch alle noch schöne Weihnachten.

  • Ja, Dankeschön für die wohlmeinenden Rezis bislang - und euch allen ebenfalls Frohe Weihnachten!


    Wartet, ich habe sogar ein kleines Weihnachtsgeschenk für die Leserunde ...
    ...moment ...
    ...hier ist sie: die Verfilmung von "Sieben Heere":



    :barbar: :barbar: :barbar: :barbar: :barbar: :barbar: :barbar: :schwert:



    Kann man sich stundenlang anschauen, finde ich. Deutlich zu sehen: Sieben Heere, eins davon wird von Rebellen angepiekst.
    (Das ganze Budget ist für die aufwändigen Kostüme draufgegangen, und dennoch sind - typisch für Großverfilmungen - dann doch Äxte und Schwerter statt Hämmer verwendet worden, die Produzenten fanden das geläufiger ...)


    :winken: :elch:
    Tobias

  • Hallo alle zusammen,


    allen wünsche ich ein friedliches und besinnliches Fest.


    Und ich denke mir, die LR geht auch noch nach den Feiertagen munter weiter. Denn es gibt doch immer wieder neue Aspekte zum diskutieren .
    Man findet einfach kein Ende.... ;)


    LG..starone... :winken:

  • Dann ist der Film auch genau rechtzeitig zur Weihnachtszeit rausgekommen :totlach:
    Auch von mir noch ein frohes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage euch allen! :)

  • Meine Meinung:


    Etwas schwer habe ich mich zu Beginn des Buches mit bestimmten Wortschreibweisen oder -neuschöpfungen getan, wie der Bezeichnung Soldaren (für Soldaten), Capitar (für Capitän) oder Generar (für General). Doch daran gewöhnt man sich mit der Zeit beim Lesen.
    Von dem Buch habe ich eine Geschichte erwartet, in der sich eine Gruppe mutiger Krieger findet, die sich gegen die Unterdrückung durch die feindliche Übernahme heldenhaft wehrt. Man merkt jedoch schon bald, dass die "Sieben Heere" in eine ganz andere Richtung gehen, das war für mich zwar etwas überraschend, aber auch sehr spannend.
    Die kurzen Kapitel und die Spannung, die beim Lesen erzeugt wird, sorgen dafür, dass man sehr zügig liest. Dabei sind die Kapitel immer aus Sicht einer Person beschrieben, die sich jedoch abwechseln. Dadurch rückt eine Gruppe von Personen in den Vordergrund der Erzählung, die auch ausschlaggebend für die Entwicklung der Ereignisse im Dorf Hagetmau sind.
    Der Konflikt der sich irgendwann anbahnt zwischen den Besetzern und den Hagetmauern ist sehr spannend, aber auch schwierig zu Lesen, weil es hierbei keine Einteilung in "Gut" und "Böse" gibt, dadurch fiebert man einfach mit und ist dem Verlauf der Geschichte hoffnungslos ausgeliefert.
    Auch die Charaktere sind allesamt sehr interessant, auch wenn man nicht mit allen Entscheidungen einverstanden ist, werden sie realistisch dargestellt und umfassend beschrieben. Man erhält dadurch einen guten Eindruck von den einzelnen Figuren und taucht dadurch ganz in das Hagetmauer Dorfleben ein. Gerade die Figuren, deren Verhalten und Beziehung zueinander sind das, was das Buch so interessant gestalten.
    In diesem Buch geht es auch gar nicht so sehr um den Konflikt zweier Länder, sondern vielmehr um Konflikt innerhalb eines Dorfes. Dadurch erhält das Buch meiner Meinung nach etwas stark gesellschaftskritisch. Die Ereignisse sind dabei sehr tragisch und an einigen Stellen sehr detailliert, was für leicht besaitete Leser etwas verstörend sein könnte. Doch trotz diesem ernsten Grundton kommt es meiner Meinung nach immer wieder zu Dialogen, die extrem komisch waren.
    Zudem spielen die Ereignisse in einer leicht magisch angehauchten Welt, da es Magier und ein Vogel-Pferd-Mischwesen (Gryph) gibt. Dann vielleicht noch ein interessanter Fact zum Schluss: die Länder (Akitanien, Nafarroa) und das Dorf Hagetmau hat/gibt es tatsächlich, auch wenn die Namen das im ersten Moment nicht vermuten lassen.



    Fazit:


    Die Ereignisse konnte ich so nicht vorhersehen, was für mich sehr spannend und schön zu lesen war. Mich hat das Buch oft mehr als überrascht und somit echt richtig gut gefallen. Ich bin auch schon sehr gespannt wie es im nächsten Band der Trilogie weitergeht!



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    Fazit zur Leserunde:
    Auf dieses Buch bin ich durch den Literaturschock-Newsletter gestroßen und darüber bin ich auch ganz froh, weil ich auf "Sieben Heere" so vielleicht nie aufmerksam geworden wäre. Es ist etwas außerhalb meiner üblichen Lesezone, war aber wirklich spannend zu Lesen und auch die Leserunde macht mir hier sehr viel Spaß! Auch Vielen Dank an Tobias für die Erklärungen und Zusatzinformationen an der ein oder anderen Stelle!

    Liebe Grüße<br />Sara

    Einmal editiert, zuletzt von Sara ()

  • Rezension:


    Stell dir vor es ist Krieg und keiner Kämpft... Keiner?


    Akitania wird durch Nafarroas sieben Heere besetzt. So auch das Dorf Hagetmau. Ohne eine wahre Schlacht sehen sich die Bewohner plötzlich als geschlagen und einer neuen Herrschaft unterworfen. Das zunächst friedlich fortgesetzte Leben findet ein jähes Ende als einige Bewohner Hagetmaus den Kampf gegen die Besatzer eröffnen.


    Der Roman zeichnet sich durch seine unterschiedlich und gleichmäßig präsenten Protagonisten aus, in deren Gefühlswelten der Leser tief einzutauchen vermag. Die unterschiedlichen Charaktere erleben innerhalb des Romans nachvollziehbare Veränderungen, welche insbesondere in kritischen Situationen gut erkennbar sind.
    Der Leser wird im Laufe der Geschehnisse selbst vor verschiedene moralische Fragen gestellt. Was ist gut, was ist böse? Dem Autor gelingt es diese Grenze zu verwischen und die klare Sicht seiner Leser zu trüben und auf diese Weise nachdenklich zu stimmen.


    Der Roman ist stellenweise äußerst brutal und deswegen mit Vorsicht zu genießen. Er bietet jedoch weit mehr als reine kriegerische Brutalität. Hierbei soll insbesondere das Spiel mit der Sprache und die Wortneuschöpfungen des Autors genannt werden, welche den ein oder anderen Leser sicherlich stolpern, anschließend allerdings schmunzeln lassen.
    Erstaunlich ist außerdem die Untermalung inhaltlicher Ereignisse durch die äußere Textgestaltung. Dies gelingt besonders gut durch die Struktur der Kapitel.


    „Sieben Heere“ lässt sich als Einzelroman lesen, ist jedoch als Mehrteiler gedacht. Man darf gespannt auf die Fortsetzung warten.



    Zur Leserunde:


    Leider konnte ich nicht in dem Ausmaße teilnehmen wie ich es gerne getan hätte. Ich war jedoch froh das Buch gemeinsam zu lesen und freue mich schon auf die Forstetzung in gemeinschaftlicher Runde! :lesen: Hoffentlich wird dann genauso fleißig diskutiert wie hier :)
    Ich bin froh dass mich die literaturschock Facebookseite auf dieses Buch und die Leserunde aufmerksam gemacht hat.

  • Hier nun auch endlich meine Rezi:
    Das neue Werk aus der Feder von Tobias O. Meißner „Sieben Heere“ ist der Auftakt zu einer fantastischen Reihe über die Bewohner des Dorfes Hagetmau.


    Inhaltsangabe (Quelle: Klappentext):
    Der letzte aller Kriege hat begonnen…
    Es ist die dunkelste Stunde des Reiches Akitanien. Sieben Heere, gebildet aus den skrupellosesten Kriegern, halten Einzug ins Land undbesetzen Städte und Dörfer. Den Bewohnern bleibt nur eine Wahl zwischen bedingungsloser Unterwerfung oder qualvollem Tod. Doch aus Verzweiflung können ungeahnte Kräfte entstehen. Eine einzelne vom Feind besetzte Siedlung erwacht aus seiner Ohnmacht und entwirft einen Plan, der das Kräfteverhältnis in diesem Krieg für immer verändern könnte.


    Der Schreibstil von Tobias O. Meißner ist recht angenehm und klar formuliert. Das Buch hat sich flüssig lesen lassen und auch die kurzen Kapitel, welche oftmals einen Perspektivewechsel mit sich führten, haben zur zusätzlichen Spannung verholfen. Zu Beginn des Buches musste ich mich erst mal an die Wortneuschöpfungen des Autors gewöhnen – wie z.B. Soldaren anstatt Soldaten – dies ging aber relativ schnell und haben dann auch nicht mehr zum Abbruch des Leseflusses geführt.
    In „Sieben Heere“ wird die feindliche, aber friedliche Übernahme des Dorfes Hagetmau durch Soldaren des Landes Nafarroa beschrieben. Man erhält hierbei einen sehr gut beschriebenen Einblick in die einzelnen Vorgänge – was die Dorfbewohner denken, welche Sorgen sie haben, aber auch die Soldaren werden beleuchtet. Es entsteht ein Konflikt – wie wird das Dorf mit der Belagerung umgehen? Wie reagieren sie auf die feindlichen Soldaren, die ihnen bisher keine Gewalt oder ähnliches angedroht haben. Durch den recht vielseitigen Wechsel der Perspektiven erhält man in beide Parteien einen Einblick, kann dessen Denkweise besser nachvollziehen und erhält Informationen über ihr Handeln. Dies hat zur Folge, dass man mit beiden gegnerischen Parteien bangt, sich um sie fürchtet und man als Leser nicht weiß, auf welcher Seite man eigentlich steht. Das hat mir so ausgezeichnet an diesem Werk gefallen, dass keine typische Schwarz-Weiß- Malerei betrieben wird. Man fühlt mit beiden Seiten mit. Sowohl die Dorfbewohner als auch die Soldaren erhalten ein Gesicht oder eine Vergangenheit. Sie sind keine graue Masse, man leidet mit ihnen und ist gespannt, wie es ihnen auf den nächsten Seiten ergehen wird. Dies hat für mich aber auch zur Folge gehabt, dass ich mich keiner Seite geschweige denn einem einzelnen Charakter richtig zugehörig fühlte. Meine Sympathien waren verstreut, haben sich teilweise auch verschoben – einen richtigen Lieblingscharakter, mit dem ich ganz fest mit gefiebert hatte, hatte ich leider nicht. Ich wusste als Leser nicht, welchen Ausgang ich mir eigentlich für den Ausgang des Buches wünsche, wem ich eher einen Erfolg gegönnt habe. Somit konnte ich keine direkte Beziehung zu den Charakteren aufbauen und das fand ich etwas schade, denn irgendwie hat mir das gefehlt. Die handelnden Personen allgemein sind recht vielseitig und vielschichtig aufgebaut. Besonders hat mir die Entwicklung einiger Charaktere im Verlauf der Belagerung gefallen. So hat sich der ein oder andere Dorfbewohner im Verlauf der Geschichte ganz schön gewandelt. Ist z.B. vom stotternden und scheuen Jungen zu einem selbstsicheren und kühlen Kopf geworden, welcher die Dorfbewohner mit seinen strategischen Überlegungen lenkt.
    Interessant fand ich auch die ausgeführten Diskussionen unter den Dorfbewohnern, wenn beredet werden musste, wie man sich nun zu verhalten hat – wenn schwerwiegende Entscheidungen getroffen werden mussten. Das Für und Wider wurde abgewogen und auf beiden Seiten wurden Ideen und Überlegungen angebracht. Somit erhält man als Leser einen Einblick, warum die Dorfbewohner so gehandelt haben und nicht anders.
    Schließlich kommt es zu kriegerischen Auseinandersetzungen und im späteren Verlauf des Buches wird dieses immer blutiger und brutaler. Diese Szenen werden recht detailliert erzählt, es ist also nicht unbedingt etwas für schwache Nerven. Aber andererseits finde ich es gut, dass der Krieg nun mal auch so brutal und blutig dargestellt wird, wie er nun mal ist, dass beschrieben wird, wie die Halswirbel brechen und dass man damit ein Menschenleben auslöscht und somit auch, welche Konsequenzen das mit sich bringt. Die Gewaltszenen werden nicht verharmlost.
    Oftmals hatte ich bei diesem Werk das Gefühl, dass es stark sozialkritische Tendenzen hat. Oftmals schwingt ein Unterton mit, welcher Gesellschaftskritik ausübt. Und damit hatte ich persönlich so ein bisschen meine Probleme. Das liegt aber daran, dass ich anhand des Klappentextes einfach ein vollkommen anderes Werk erwartet habe. Ich hatte mir ein fantastisches Epos mit Schlachten erhofft. Stattdessen habe ich ein sozialkritisches Werk erhalten, welches eher in einer fantastisch angehauchten Welt spielt. Der Klappentext setzt falsche Hoffnungen in das Werk und hat mir persönlich etwas den Lesespaß genommen. Dieses Buch ist wirklich nicht schlecht, das steht für mich außer Frage – bloß habe ich einen Fantasy- Roman erwartet, welchen ich leider nicht wirklich erhalten habe.


    Mit „Sieben Heere“ hat Tobias O. Meißner ein sozialkritisches Werk in einer fantastisch angehauchten Welt erschaffen, welches seinen Schwerpunkt auf die charakterliche Entwicklung legt. Aber auch, was passieren könnte, wenn ein Dorf einer feindlichen Belagerung durch Soldaren des Nachbarlandes ausgesetzt wird. Eine recht interessante Fallstudie, doch aufgrund der falschen Erwartungen an das Buch kann ich leider nur 3,5 Sterne vergeben.



    Diese werde ich auch auf folgenden Seiten veröffentlichen
    Lovelybooks (http://www.lovelybooks.de/auto…9-w/rezension/1215383420/)
    Amazon (https://www.amazon.de/review/R…710ZEP/ref=cm_cr_rdp_perm)
    Wasliestdu (http://wasliestdu.de/rezension/sieben-heere)
    Literaturschock - noch nicht freigeschaltet


    Vielen Dank für diese wirklich diskussionsreiche Leserunde, welche ich sehr informativ und unterhaltsam empfunden habe. Leider konnte mich das Buch nicht 100%ig überzeugen. :(

  • Meine Rezension ist fertig und auch schon auf Amazon hochgeladen. Ich hoffe es ist für Loomis und Tobias in Ordnung, dass ich dreisterweise euer Gespräch über das Diebstahl-Szenario mit eingebaut habe. Ich fand, dass sich das einfach gut angeboten hat ;D


    Rezension (Amazon-Titel: Versuch einer möglichst spoilerfreien Rezension)


    Angenommen, ein Einbrecher gelangt in dein Heim und beginnt sich an deinen Eigentum zu bereichern. Was würdest du tun? Den Einbruch hinnehmen und den Räuber gewähren lassen? Oder würdest du die exakt andere Richtung einschlagen und ihn erschießen?
    Vermutlich keines von Beidem. Bei einem Einbruch hat man schließlich doch eine große Bandbreite an Optionen. Man kann die Polizei rufen oder wenn man es sich zutraut versuchen den Einbrecher auf nicht letale Weise niederzustrecken.


    In "Sieben Heere" werden Leser und Protagonisten mit genau dieser Situation konfrontiert, nur in einer ungleich extremeren Version. Das friedliche Akitania wird vom Nachbarland Naffaroa erobert. Im Zentrum der Handlung steht hierbei ein einfaches akitanisches Dorf, welches vom "Feind" besetzt wird. Aber es gibt kein Blutbad. Kein Gemetzel. Die Soldaten bedienen sich zwar an den Vorräten der Dörfler bemühen sich aber um eine friedliche Übernahme. Es stellt sich die Frage, wie mit dieser schwierigen Lage umgegangen werden soll. Soll die plötzliche Fremdherrschaft und die Abkehr von der akitanischen Kultur einfach hingenommen werden? Oder sollte man sich um Widerstand bemühen, der zudem aussichtslos erscheint? Für diese Lage scheint es einfach keine richtige Entscheidung zu geben...aber ab einem gewissen Punkt wird das Dorf gezwungen eine zu treffen.


    Dieses Buch ist nicht, was der Klappentext verspricht. Epische Schlachten zwischen zwei Ländern, skrupellose Krieger...all das wird man hier vergebens finden. Und das ist absolut nichts Schlechtes. Ich persönlich empfinde es ganz angenehm, dass Tobias Meißner keine klare Trennung zwischen Gut und Böse zieht. Es gibt Actionsequenzen, das ist wahr, aber im Fokus der Handlung stehen Entscheidungen, schwere Entscheidungen, sowie die Veränderung des Dorfes Hagetmau und seiner Bewohner. Für mich persönlich war diese Thematik sehr spannend. Und Tobias hat sie in diesem Roman auch hervorragend umgesetzt. Wem aber er eher der Sinn nach mehr Action, axtschwingenden Kriegern und finsterer Magie steht, was ich auch verstehen kann, dem kann ich dieses Buch leider nicht empfehlen.


    Zu meiner Bewertung: Über weite Strecken hinweg, konnte mich "Sieben Heere" gut unterhalten. Warum, hatte ich gerade schon aufgeführt. Fünf Sterne kann ich für dieses Werk dennoch nicht vergeben. Ich hatte eben erwähnt, dass ich es gut finde, dass Meißner seine Charaktere nicht einfach in Gut und Böse aufteilt. Bei diesem Statement würde ich auch bleiben. Dadurch das er aber versucht das Geschehen mit Hilfe mehrerer Perspektiven wiederzugeben und die einzelnen Figuren zwar interessant, aber nicht wirklich sympathisch dargestellt wurden, fiel es mir schwer Bindungen zu den Protagonisten einzugehen. Es mussten also die Handlung, die Geschehnisse im Dorf sein, die die Geschichte für mich spannend machten. Und das taten sie auch. Für zwei Drittel des Buches. Doch am Ende war leider die Luft für mich raus, das muss ich gestehen. Die Geschehnisse gerieten mir schlicht und ergreifend zu vorhersehbar.
    Ich weiß, dass es Leser gibt, die dieses Buch auch als Einzelroman okay fänden. Aber würde es sich wirklich um einen handeln, wäre meine Rezension bestimmt schlechter ausgefallen. So, wie das bisherige Ende aussieht, bin ich nämlich mit dem Abschluss dieser Geschichte noch nicht zufrieden. Zum Glück handelt es sich bei diesem Roman aber um den Auftakt einer Trilogie und da kann ich es wesentlich besser verschmerzen, wenn der letzte Abschnitt des ersten Teils meine Erwartungen etwas enttäuscht. In diesem Sinne bin ich schon gespannt, was die beiden Folgebücher für uns bereithalten werden!


    Zum Abschluss meiner Rezension möchte ich noch eine Sache positiv erwähnen. Und zwar den Schreibstil von Tobias. Das erste Buch, dass ich von ihm las, war "Die Soldaten" und dort konnte ich mich genauso sehr an seinen gewandten Formulierungen begeistern, die ich so im literarischen Raum noch nicht (oder wenn, nur in seltenen Einzelfällen) zu Gesicht bekommen hatte. Hier, bei "Sieben Heere" ist das nicht anders.
    Um einmal ein Beispiel zu nennen: "Nendlèce rannte. Die Bäume fetzten an ihr vorüber, das Sonnenlicht flackerte, von Blättern zerhackt."
    Mit Sätzen wie diesen schafft er es in meinem Kopf ausdrucksstarke Bilder zu erzeugen. Selbstverständlich ist das Geschmackssache. Für mich persönlich aber ist gerade dieser Schreibstil einer der größten Pluspunkte eines jeden Meißner-Romans.


    ----


    LG,
    Fisherman

  • So, hier wird es ruhiger und so langsam können wir nun also die Leserunde mit den noch fehlenden Rezensionen abschließen. Ich bedanke mich für eure spannenden Diskussionen und ganz besonders bei dir, Tobias, für deine tolle Begleitung. :) Hier ist nun auch mein Fazit, das ich noch im Netz verteile und die Links dann hier nachliefern werde:


    Inhalt
    Das akitanische Dorf Hagetmau wird eines Tages aus seinem Alltag gerissen, als ein fremder Trupp von 30 nafarroanischen Soldaren ins Dorf einmarschiert und verkündet, dass Hagetmau, wie auch die anderen umliegenden Dörfer, nun dem benachbarten Reich zugesprochen wird. Es soll sich für die Einwohner in ihrem Tagesablauf nichts ändern, man habe nicht vor Gewalt anzuwenden und erwarte nur, dass die „freundliche Übernahme“ akzeptiert werde.


    Und tatsächlich verhalten sich die Soldaren unauffällig und lassen die Dörfler in Ruhe, plündern nicht und zeigen keine Gewalt. Im Gegenteil, sie sind freundlich und zurückhaltend. Nach der ersten Verblüffung und Unsicherheit beginnen die Dorfbewohner, sich mit der neuen Situation zu arrangieren, immerhin erleiden sie keinen Schaden. Doch nicht alle empfinden die Situation hinnehmbar, einige haben ein ungutes Gefühl damit und fühlen sich hintergangen. Doch wie geht man mit einem Feind um, der einem auf den ersten Blick scheinbar nichts antut? Wie wehrt man sich, wenn einen keiner wirklich angreift und keine Gewalt ausgeübt wird? Wie reagiert man auf einen Feind, der den Frieden und den Alltag im Dorf gar nicht verändert und die Bewohner daher gar keinen Schaden haben?


    Eines Tages wird den Dorfbewohnern die Entscheidung abgenommen und von nun an heißt es nur noch überleben. Das Dorf und seine Bewohner müssen handeln ...

    Meine Meinung
    Diese Geschichte ist wirklich außergewöhnlich und hat mir gut gefallen. Mit epischen Schlachten und finsterer Magie hat sie wenig zu tun, dafür aber bietet sie ein überraschendes Szenario, das die beschauliche Welt einer Gruppe Menschen auf den Kopf stellt, in ihnen etwas verändert und sie zu Handlungen führt, deren Entwicklungen mindestens genauso spannend zu beobachten sind, wie große actionreiche Schlachten.


    Spannend ist hier besonders die Veränderung der Dorfbewohner und wie sie mit der Situation umgehen. Man begleitet sie als Leser bei ihren Beratungen und ihren Streitereien, welche Strategien die besten sind und wie man sie ausführt. Dabei treffen unterschiedliche Charaktere zusammen, wie eine unerschrockene vorlaute junge Frau, die sich nichts gefallen lassen will, der „böse Junge“ des Dorfes, der für seine Aggressionen bekannt ist, der schüchterne Stotterer, der sich sonst immer im Hintergrund hält, der ambitionierte Sohn der Dorfvorsteherin, der bisher meist nur durch Worte, weniger durch Taten glänzte. Diese und einige andere Dorfbewohner haben nun ihren meist ersten echten Kontakt mit Gewalt und Tod und ich fand es sehr spannend, ihre unterschiedlichen Reaktionen auf die neue Situation zu verfolgen. Nachdem der „erste Stein gefallen ist“ und es kein Zurück mehr gibt müssen sie zu einer eingeschworenen Gruppe werden und viele bisherigen Skrupel und Ansichten verlieren an Bedeutung oder werden verdrängt. Ich habe mich hier sehr oft gefragt, wie ich mich wohl in der Situation der Dorfbewohner verhalten würde. Wie skrupellos kann man werden in einem Krieg? Wie passiert es, dass man eine Grenze überschreitet, die man vorher auch nur in Gedanken nie überschritten hätte?


    Der Autor macht es dabei nicht nur den Protagonisten schwer, sondern auch dem Leser, denn er gibt beiden Seiten Menschlichkeit, sprich, er lässt die Dörfler einige der Besatzer kennenlernen und lässt auch die Leser in die Köpfe einiger Feinde schauen und was Dörfler und Leser dabei sehen sind Menschen, die zuhause Familie und Kinder haben, nach denen sie sich sehnen oder Soldaren, die anstatt feindlich zu reagieren hilfsbereit ihren Schutz anbieten. Aber es sind die Dörfler, die einfach überrannt wurden und ihre Religion und ihre Freiheit aufgeben sollen für Fremde. So sieht man in die Köpfe beider Seiten und es passierte mir nicht nur einmal, dass sich im Laufe der Geschichte meine Sympathien auch verschoben haben. Gerade das Verhalten der Dörfler, die eigentlich zu Beginn die Opfer waren, hat mich oft sehr entsetzt, auch wenn ich ihre Sorgen und Ängste nachvollziehen konnte. Ich schwankte viel hin und her, ich fand niemanden, zu dem ich eine Bindung aufbauen konnte, aber ich konnte mit jedem mitleiden, der den Tod fand. Es gibt hier kein Schwarz und Weiß, aber es gibt aber viele Entwicklungen und auch unerwartete Wendungen und Menschen, die sich durch die Geschehnisse verändern.


    Für zarte Gemüter ist der Roman vielleicht mit Vorsicht zu genießen, denn der Tod wird gezeigt, wie er ist: nicht schön. Und er ist oft persönlich, von Angesicht zu Angesicht, was für mich immer schlimmer zu ertragen war, als anonymes Gemetzel. Aber gerade dies gab der Geschichte auch seine besondere Bedeutung und ein Beschönigen hätte nicht gepasst. Die Menschen haben eine Entscheidung getroffen und was diese Entscheidung genau bedeutet, damit müssen sie nun umgehen. Nicht jeder kommt einfach damit klar und bei manch einem zeigte sich im Laufe der Geschichte eine Verhaltensänderung, die mich etwas gruseln lässt und die im nächsten Teil sicherlich noch zu Konflikten führen wird.


    Es ist also eine nicht so leicht verdauliche Geschichte, die mich zwar aufgrund der entstandenen Ausgangssituation einer feindlichen Besetzung schnell an „Asterix und Obelix“ erinnert hat, aber die trotz des auch vereinzelt mal aufblitzenden Humors natürlich nicht die Komik dieser Helden besitzt. Der Schreibstil des Autors ist dagegen sehr besonders finde ich. Sein Stil, seine Beschreibungen der Umgebung und der Handlungen erzeugen eine besondere, manchmal poetische Stimmung und eindrucksvolle Bildmomente. Insgesamt ist es keine „hektische“ Geschichte, sie wirkt eher düster, vielleicht auch das ein oder andere Mal etwas zu gedehnt, auch wenn ich die strategischen Gespräche der Charaktere interessant fand. Das Buch endet abrupt, aber als erster Teil einer Trilogie ist das in Ordnung. Man könnte es sogar so stehen lassen und sich selbst überlegen, wie es nach der ersten Etappe weitergehen könnte, aber ich bin natürlich nun doch sehr gespannt darauf, wie sich die nun entstandene Situation weiterentwickelt.


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  • Jetzt tut sich, glaube ich, nichts mehr. (Ich wollte nichts zu früh abwürgen, weil noch nicht ganz so viele Rezis angekommen sind, wie wir Teilnehmer hatten... ;))


    Ich bedanke mich bei euch allen für die regen Diskussionen! Band 2 war ja schon so gut wie fertig, aber in den abschließenden Band 3 wird sicherlich einiges von dem, was wir hier erörtert haben, einfließen können.
    Für mich ist es immer wieder erfrischend (und auch bestätigend), mich im Rahmen eines Fantasy-Romans über komplexe und ernsthafte Themen austauschen zu können, die auch in unserer Welt von Relevanz sind.


    Ich bin schon gespannt, wen von euch ich in der Leserunde zu Band 2 wiedertreffen werde!




    :winken: 8) :elefant:
    Tobias


  • Jetzt tut sich, glaube ich, nichts mehr. (Ich wollte nichts zu früh abwürgen, weil noch nicht ganz so viele Rezis angekommen sind, wie wir Teilnehmer hatten... ;))


    Ja, ich denke, Svanvithe ist uns aufgrund ihrer familiär etwas stressigen Situation im Dezember dann doch ganz verloren gegangen. Das Fazit von Loomis findet sich wegen Spoilern im sechsten Abschnitt. Aurian und Magnhor, eure Rezis fehlen uns somit noch, wir würden uns freuen, wenn ihr noch eines einstellst? :winken:


    Ich bin schon sehr gespannt auf das nächste Buch und hoffe auch, wir lesen uns dann alle hier wieder!

  • Bedanke mich auch bei euch allen! Fand es sehr interessant, mich derart intensiv über ein Buch austauschen zu können.
    Lesen werde ich die nächsten Bände mit Sicherheit, ob ich bei den Leserunden dazu mitwirken werde, überlege ich mir dann zu gegebener Zeit (;


    LG,
    Fisherman

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen