06 - Kapitel 34 bis Ende

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  • Hier könnt ihr zum Inhalt von Kapitel 34 bis Ende schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • So, das erste beendete Buch 2016 ;D


    Gegen Ende des letzten Abschnitts hatte ich schon etwas Bedenken, wie all das auf den verbleibenden Seiten noch zu einem Ende kommen soll, es war noch so viel unklar und offen. Aber es hat funktioniert.


    Natürlich musste Olaf nochmal auftauchen. Und seine Rolle ist noch viel größer als ich auch nur ansatzweise spekuliert hatte! Er ist selbst ein Alfr und hat seit Generationen in der Menschenwelt gelebt und sich entsprechend gut angepasst und getarnt.


    Und Eleni war nicht einfach nur eine besondere Heilerschülerin, sondern ein Mitglied dieser Geheimgesellschaft. Ich glaube, sie war für mich das ganze Buch hindurch eine der spannendsten Figuren. Einerseits so gefühlsarm, andererseits glaube ich ihr auch irgendwie, dass ihre Freundschaft zu Thea nicht nur gespielt war.


    Ian spielt am Ende keine große Rolle mehr, er ist ein Gefangener und beim großen Showdown an der Eisfeste gar nicht mehr dabei. Seine Bedeutung hat über das Buch hinweg immer mehr abgenommen, sowohl in der Handlung allgemein, als auch für Thea speziell.


    Nach allem, was sie und Anders gemeinsam erlebt und geleistet haben, sind sie wohl nun wirklich zusammengeschweißt, in Feuer und Eis!
    Aber auch ganz abgesehen von ihre Fähigkeiten und ihrer Aufgabe schien mir immer, dass sie mehr miteinander gemeinsam haben, als Thea und Ian. Die beiden hatten ihre gemeinsame Kindheit und Jugend, die scheinbar gemeinsame Herkunft... aber Anders und sie haben nun hoffentlich die gemeinsame Zukunft, die sie nicht nur für sich selbst, sondern für ihre ganze Welt erkämpft haben.


    Das Wesen der Alfr kam im letzten Abschnitt sehr gut rüber, wie wenig ihnen die Menschen bedeuten, wie selbstsüchtig sie ihren "Spielen" nachgehen und aus reiner Langeweile und Überdruss solche grausigen Experimente gestartet haben.
    Aber Macht verführt, wie man auch an Zenon gesehen hat.


    Schön fand ich, dass Elenis Feuertanz am Ende noch einmal eine Rolle spielt, so schließt sich der Kreis zum Beginn des Buches und ihrer Prüfung.


    Ich hab das Buch trotz "Feiertagsstress" immer nur ungern aus der Hand gelegt, das zeigt wohl am besten, wie gut es mir gefallen hat und wie spannend ich es fand!
    Jetzt bin ich neugierig auf eure Eindrücke!

  • Hallo :winken:


    Ich war gestern Abend so gefesselt von dem Buch, dass ich noch bis 2 Uhr morgens gelesen habe, war dann jedoch zu müde um hier noch etwas zu posten.


    In vielen Dingen kann ich mich Dani anschließen. Für mich war auch Eleni eine der spannendsten Figuren dieses Buches. Bei ihr war ich mir sehr bald nicht mehr sicher, was ihr halten sollte und hatte sie auch im Verdacht, dass sie Thea nicht immer nur Gutes wolle. Fast schade, dass sie so plötzlich dann gestorben ist.


    Jedoch hat Olaf eine ganz andere Rolle eingenommen als ich vermutet hatte. Das er selbst ein Alfr ist und der Vater von Thea und der Großvater von Anders ist, hätte ich nie vermutet. Zwar hätte mich die Ähnlichkeit zwischen den beiden stutzig machen sollen, aber irgendwie wollte ich es anscheinend anders haben ;D Natürlich passt es auch, dass Thea und er auch gleich Persönlichkeitszüge haben. Beide sind nur schwer zu kontrollieren und machen was sie wollen (kommen und gehen, wann sie wollen :D ).


    Gut gefallen hat mir am Schluss, dass Thea anscheinend selbst auch endlich eingesehen hat, dass Ian nicht mehr der Mann ist, in den sie sich ursprünglich verliebt hat und auch die Rolle von ihm keinen so großen Raum mehr eingenommen hat. So wie er sich verhalten hat, empfand ich ihn über weite Strecken als einen sehr grausamen Menschen.



    Das Wesen der Alfr kam im letzten Abschnitt sehr gut rüber, wie wenig ihnen die Menschen bedeuten, wie selbstsüchtig sie ihren "Spielen" nachgehen und aus reiner Langeweile und Überdruss solche grausigen Experimente gestartet haben.
    Aber Macht verführt, wie man auch an Zenon gesehen hat.


    Da kann ich mich nur anschließen. Ich empfand die Darstellung auch als äußerst gelungen.


    Wie man schon erahnen kann, hat mir das Buch auch sehr gut gefallen. Ich war über weite Strecken sehr gefesselt, sodass ich auch Probleme hatte, das Buch aus der Hand zu legen. Ich bin auch gespannt, wie eure Eindrücke von dem Buch sind.


  • Jedoch hat Olaf eine ganz andere Rolle eingenommen als ich vermutet hatte. Das er selbst ein Alfr ist und der Vater von Thea und der Großvater von Anders ist, hätte ich nie vermutet. Zwar hätte mich die Ähnlichkeit zwischen den beiden stutzig machen sollen, aber irgendwie wollte ich es anscheinend anders haben ;D Natürlich passt es auch, dass Thea und er auch gleich Persönlichkeitszüge haben. Beide sind nur schwer zu kontrollieren und machen was sie wollen (kommen und gehen, wann sie wollen :D ).


    Ist er wirklich Anders Großvater? Das hatte ich gar nicht unbedingt so gelesen. Nur, dass Anders eben der Enkel eines Alfr ist.
    Das wäre ja doof, dann wären er und Thea ja relativ eng verwandt... Ich muss die Stelle nochmal nachlesen.


    Edit: das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen. Anders' Großmutter war eine Alfr, mit Olaf ist er nicht weiter verwandt. Dann besteht ja doch noch romantische Hoffnungen für ihn und Thea ;)

    Liebe Grüße

    Dani

    Einmal editiert, zuletzt von Dani79 ()


  • Ist er wirklich Anders Großvater? Das hatte ich gar nicht unbedingt so gelesen. Nur, dass Anders eben der Enkel eines Alfr ist.
    Das wäre ja doof, dann wären er und Thea ja relativ eng verwandt... Ich muss die Stelle nochmal nachlesen.


    Edit: das hat mir jetzt keine Ruhe gelassen. Anders' Großmutter war eine Alfr, mit Olaf ist er nicht weiter verwandt. Dann besteht ja doch noch romantische Hoffnungen für ihn und Thea ;)


    Huch, stimmt :-[

  • Die erste Division scheint anscheinend tot zu sein und die Frostseelen kommen. Sie sind dieses Mal aber nicht mehr chaotisch, sondern werden gelenkt von Beor. Das die Clanführer dagegen stimmen war klar, besonders diese machthungrigen denken nicht weiter und verstehen nicht das, was sie nicht kennen.


    Olaf taucht auch wieder auf und sagt, er hat Marius nich getötet, aber wer dann? Eleni? So wie sie Thondra tötet, könnte es doch gut sein. Und sie war es auch, sie ist viel berechnender als ich je geglaubt habe. Heftig. Ihr tot tut mir nicht leid.
    Und das die Befallenen reinkam war ein Unfall? Ernsthaft? Unmöglich...
    Ich hoffe trotzdem, er kann ihnen helfen, damit sie gewinnen.
    Und Olaf ist ihr Vater, ich habe ja nicht daran gedacht, dass das Haar schwarz gefärbt sein könnte. Er ist ein Alfr, heftig.
    Das Ende fand ich ziemlich kurz, aber sehr gut gemacht. Leifr ist in seiner Welt und Beor unschädlich gemacht. Damit ist das größte Problem gelöst. Und wie geht es jetzt weiter?

  • Echt, fandest du es so kurz? Da passiert ja doch noch einiges, bis Beor zurück in seiner Welt und das Portal geschlossen ist. Gut, im Vergleich zum ganzen Weg dahin ist es vielleicht kurz, aber ich fand es gut so, der Kampf dauerte mir schon lang genug und wenn es noch länger gegangen wäre, hätten Thea und Anders auch gar keine Chance gegen Beor gehabt, das hätten sie nicht durchgehalten.

  • Für mich war das Ende auch stimmig. Wenn es länger gewesen wäre, hätte ich es auch nicht als realistisch empfunden, wenn Thea und Anders gegen Beor durchgehalten hätten.

  • Ja besonders der letzte Abschnitt, aber wie oben schon geschrieben, er ist trotzdem stimmig. Es passt und ich hätte nicht gedacht, dass das kurze Ende passt. Ich hätte einen längeren Kampf erwartet.

  • Wow. In diesem Abschnitt gibt es so einige Wendungen, die ich NIE vorhergesehen hätte. In der rechten Hand waren zudem nur noch so wenige Seiten und ich habe mich gefragt, wie das in der kurzen Zeit noch zufriedenstellend aufgelöst werden soll, aber es hat geklappt. Ich finde es auch gut, dass das Buch ohne kitschigen Epilog auskommt, der beschreibt, wie die Protagonisten nach dem Sieg weiter leben. Das finde ich fast immer unnötig.


    Ich muss über mich selbst lachen, dass ich Olaf mal als "love interest" bezeichnet habe. Haha, wie unpassend! Andererseits habe ich auch gesagt, dass ich das Gefühl habe, dass Thea und Olaf etwas verbindet und dass sie neugierig aufeinander sind, und das stimmt ja schon. Nur eben meine Weiterführung war völlig falsch. :D Da hast du uns mit seinem jungen Aussehen ganz schön an der Nase herumgeführt, Natalie!


    Und Eleni. *seufz* Bis zum Schluss wollte ich nicht ganz dran glauben, dass sie so etwas böses getan haben könnte. Abgrundtief böse war sie natürlich auch nicht, ich habe ihr geglaubt, dass ihre Freundschaft zu Thea zwar geplant, aber dann doch echt war. Ehrlich gesagt fand ich es ein wenig schade, dass sie so kurz nach der Enthüllung sterben musste. Ich hätte gern noch mehr über ihre Beweggründe und über die Gruppe Cathedra selbst erfahren.



    Ian spielt am Ende keine große Rolle mehr, er ist ein Gefangener und beim großen Showdown an der Eisfeste gar nicht mehr dabei. Seine Bedeutung hat über das Buch hinweg immer mehr abgenommen, sowohl in der Handlung allgemein, als auch für Thea speziell.


    Dass seine Bedeutung für Thea und gleichzeitig für die Geschichte selbst immer mehr abgenommen hat, fand ich auch bezeichnend und eindrucksvoll. Das ist gut gelungen. Zudem freue ich mich, dass das Beziehungsende der beiden ohne großes Drama ausgekommen ist. Ok, das klärende Gespräch haben wir nicht mehr lesen können, aber Ian muss auch schon länger gemerkt haben, dass sich etwas verändert hat. Anders gegenüber war er immer feindselig, aber das würde ich eher damit begründen, dass es eben "der Feind" war. Eifersüchteleien gab es zum Glück nicht.

  • Das war ein unglaublich spannender letzter Abschnitt.
    Thea und Anders scheinen die Einzigen zu sein, die Stolz und Hass beiseite schieben können, der Krieg an sich ist nicht das Wichtigste, keiner muss unbedingt recht haben.
    Und wieder kommt wie aus dem Nichts Olaf zurück, Thea begrüßt ihn mit Flammen und einer Ohrfeige, auch Anders reagiert ungewöhnlich spontan und angriffsbereit.
    Ich liebe es, wenn aus seiner Hand Eiszapfen wachsen..
    Die Norländer sind richtige Plappermäuler, sie können kein Geheimnis wahren, eine sehr seltsame Angewohnheit, die mich eher abschreckt, ich frage mich woher das kommt, sind sie so naiv, wie sehr kann ich jemand trauen, der alles weitererzählt, ich hoffe doch sehr, das der Zusatz: "Nicht weitersagen!" seinen Nutzen erfüllt. Damit könnten sie sich aber auch selber ins Chaos stürzen, sollte ein "Lügenbold" unter ihnen sein, könnten 1000 fatale Gerüchte entstehen.. Anders erzählt Fenris alles und diese erzählt es weiter und jetzt weiß es das ganze Camp..Na Bravo! :-/ ..und daher weiß es auch Olaf..
    Da Olaf bestreitet Marius umgebracht zu haben, kann es eigentlich nur Eine gewesen sein, Eleni hat ihn ja angeblich gefunden. Ja, das kleine Biest hat tatsächlich das Silber in die Pastillen getan, um Theas Kraft unten zu halten, was aber doch etwas überrascht, ist, das sie zur Cathreda Genea gehört, aber es ergibt Sinn.. Marius bekam kalte Füße, sie musste ihn loswerden, deswegen konnte sie auch Trondur so eiskalt abstechen. Das kleine zierliche Ding hat uns alle an der Nase herumgeführt, das sie irgendein seltsames Spiel treibt, ja..im Dienste der Forschung, aber soviel Brutalität hätte ich ihr nicht zugetraut..da war Ian noch ein Menschenfreund dagegen.
    Eleni stirbt und kann Thea noch sagen, dass Olaf Theas Vater ist..
    Olaf ist der Kronprinz der Lys, der das Reich verlassen musste, seit 500 Jahren sucht er einen Weg um zurückzukommen.
    Thea hat ihren Vater gefunden und doch legen ihre Erwartungen sie lahm, Olaf ist kein liebender Vater, so sehr Thea es sich auch gewünscht hätte.
    Der Kampf in der Eisfeste, der Spiegel, dessen Fläche wie ein Vorhang hin und herbauschte, Boer der doch noch bezwungen wurde und ein sehr geschwächter Leifr/Olaf, nicht Gut oder Böse, sondern Böse und etwas weniger Böse..

  • Am Ende tragen Thea und Anders Leifr durch den Spiegel, er hat es endlich geschafft und wird sich erholen, er bietet ihnen an zu bleiben, nicht unbedingt aus Liebenswürdigkeit - so denke ich, aber vielleicht aus gewachsenen Respekt und Anerkennung.. Für jemanden wie ihn, war das schon beinahe nett.
    Ich dachte schon, es hört so auf, dass beide oder nur Thea nicht mehr hinauskönnen und das dies der Grundstein für eine - mir sehr willkommende - Fortsetzung wäre.
    Das Ende ist gut so, es fehlt an nichts, ich finde schlüssig in jeder Richtung, also, es könnte jetzt ebenso zu Ende sein, wie das es weitergeht..
    Thea muss sich von Ian verabschieden, ihr Weg ist ein anderer..


    "Frostseelen" ist ein starkes Fantasy-Epos, ich konnte mich so richtig darin suhlen..
    :blume:


    Achja, der Tod der Vargs ging mir nahe, schnüff, die hatte ich lieb gewonnen..

  • Nun zum letzten Abschnitt: Die Tatsache, dass Olaf 1. überhaupt noch einmal auftaucht, dass er 2. Theas Vater und 3. ein Alfr ist, hat mich richtig umgehauen. :o Aber positiv. 8)


    Eleni stirbt einen kurzen Tod. Um sie tut es mir nicht wirklich leid. Ich konnte sie im Verlaufe der Handlung immer weniger leiden.


    Thea und Anders kämpfen am Schluss gegen Beor, der die Frostseelen-Seuche überhaupt erst ausgelöst hat und besiegen ihn mit vereinten Kräften von Feuer- und Eismagie. Das war sehr schön, diese Szene.


    Thea erkennt als letztes, dass Ian doch nicht der Mann ist, mt dem sie ihr restliches Leben verbringen möchte. Er gammelt ja bis zum Schluss nur noch in einem Gefängnisverlies herum. :D


    Ich hoffe auf eine Fortsetzung mit Anders und Eleni als weitere Hauptprotagonisten. :)

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen