02 - Kapitel 9 bis 14

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  • Heute ist einer meiner wenigen Lesetage in der Zeit zwischen den Jahren, das muss ich nutzen!


    Diese "Zombies" sind also wirklich von der Seuche befallen. Aber wie diese Krankheit entstanden ist und wie sie geheilt werden kann, ist noch völlig unklar.


    Immerhin gelangen Thea und die anderen Überlebenden gemeinsam mit diesem mysteriösen Olaf (ein ungewohnter Name in einem Fantasybuch ;D )sicher in die Festung.


    Einen Gedanken hatte ich zu Theas nun anscheinend so viel stärkeren Kräften. Was ist, wenn das nicht an der Münze liegt, sondern daran, dass sie Elenis komische Kügelchen nicht mehr nimmt? Mir kam das schon am Anfang komisch vor, wenn die Heilerinnen so viel können, warum muss Thea diese Medizin dann dauerhaft nehmen, warum konnte Eleni ihre Probleme nicht dauerhaft heilen?
    Und als sie dann davon hört, dass Thea die Dose verloren hat, fand ich ihre Reaktion auch sehr merkwürdig.
    Vor allem, da Theas gesundheitliche Probleme ja inzwischen schon abgeklungen waren, ist es doch auffällig, dass Eleni ihr trotzdem umgehend Nachschub verschafft.
    Ich mag zwar eigentlich nicht glauben, dass sie irgendein falsches Spiel mit ihrer Freundin spielt, aber irgendwas stimmt da nicht!


    Dass Ian sich erstmal gar nicht freut, seine Verlobte an der Front zu begrüßen, kann ich schon irgendwie verstehen. Welcher Mann wüsste seine Geliebte nicht lieber in Sicherheit, fernab von Krieg und Gewalt?
    Thea wäre es sicher auch lieber, wenn sie beide irgendwo in Frieden leben könnten. Aber es herrscht nun mal Krieg und ich kann sie genausogut verstehen, dass sie ihren Teil beitragen will. Anfangs war ich noch ein wenig in Sorge über ihr Motiv, Ian nahe zu sein und ihn beschützen zu wollen, schien mir nicht ausreichend, um sich freiwillig zu melden, er kann sicher auch auf sich selbst aufpassen, soweit das in einem Kampfgebiet eben möglich ist. Aber inzwischen geht es ihr auch um mehr als "nur" um ihren Verlobten, denke ich.


    Diese Münze ist rätselhaft. Ich an Theas Stelle hätte Olaf solange ausgequetscht, bis er alles verrät, was er weiß. Sie hat offensichtlich ja wirklich keine Ahnung, was es mit ihrem "Glücksbringer" auf sich hat.

  • Oh gleich als erstes werden zwei Geheimnisse gelüftet, Marius ist nich freiwillig hier und er weiß mehr über die Seuche.
    Und das Thea Myk hinterher geht, sehe ich als Fehler. Ich denke nur dank Olaf haben beide überlegt. Ob ihn zu trauen ist, wird sich dann noch zeigen. Olaf wirkt auch sehr geheimnisvoll, wo der wohl hinverschwunden ist? Er weiß auch mehr über das Amulett, komischer Kerl.
    Ich würde gerne mehr darüber wissen. Und es hört sich so an, als ob Thea stärker ist, als sie denkt, vielleicht wegen den Pillen und noch stärker mit Amulett ist.


    Eleni taucht auch wieder auf, hätte ich ja nicht gedacht. Aber sie hilft Thea. Was ich ja komisch finde, sind die Tabletten für Thea. Haben die vielleicht noch einen anderen Sinn? Eleni ist wohl dort angesehen, auch dank ihres Vaters. Aber sie ist auch sehr begabt, nachdem sie so gut abgeschlossen hat. Eleni finde ich auch etwas komisch, liegt vielleicht an ihrem Mangel an Gefühl. Sie ist so abgeklärt, so gefühllos. Manchmal zeigt sie auch Gefühle, z. B. wie bei ihren Kräften.


    Und dann trifft sie auf Ian, er hat schon einen starken Beschützerinstinkt, den Thea wohl so nicht will. Ich finde Ian jetzt nicht so schlecht, aber ich denke, er versteht Thea nicht so recht. Aber er ist schon etwas hart zu ihr...


  • Einen Gedanken hatte ich zu Theas nun anscheinend so viel stärkeren Kräften. Was ist, wenn das nicht an der Münze liegt, sondern daran, dass sie Elenis komische Kügelchen nicht mehr nimmt? Mir kam das schon am Anfang komisch vor, wenn die Heilerinnen so viel können, warum muss Thea diese Medizin dann dauerhaft nehmen, warum konnte Eleni ihre Probleme nicht dauerhaft heilen?
    Und als sie dann davon hört, dass Thea die Dose verloren hat, fand ich ihre Reaktion auch sehr merkwürdig.
    Vor allem, da Theas gesundheitliche Probleme ja inzwischen schon abgeklungen waren, ist es doch auffällig, dass Eleni ihr trotzdem umgehend Nachschub verschafft.
    Ich mag zwar eigentlich nicht glauben, dass sie irgendein falsches Spiel mit ihrer Freundin spielt, aber irgendwas stimmt da nicht!


    Ich finde Eleni hier auch sehr komisch. Vielleicht meint sie es ja nur gut. Jeder normale hätte sich das auch angehört, dass es auf ein Mal besser ist, aber Eleni ist das einfach übergangen. Vielleicht will sie sie ja schützen? Wer weiß?



    Diese Münze ist rätselhaft. Ich an Theas Stelle hätte Olaf solange ausgequetscht, bis er alles verrät, was er weiß. Sie hat offensichtlich ja wirklich keine Ahnung, was es mit ihrem "Glücksbringer" auf sich hat.


    Ich frage mich, was Olaf da so macht. Er ist ein bisschen wie ein Geist, der ab und an mal auftaucht. Ganz komischer Zeitgenosse...
    Naja mal schauen ;)

  • Hallo :winken:


    Nachdem das Internet ein wenig gezickt hat, kann ich auch endlich zum zweiten Teil posten. Es geht auf jeden Fall spannend weiter und es ist wirklich schwer, das Buch einmal zur Seite zu legen ;D


    Die Seuche ist wahrlich gruselig! Ich bin auch sehr gespannt, wie sie entstanden ist und ob sie in naher Zukunft geheilt werden kann. Es wirkt auf mich so, als wenn sie von Menschen gemacht ist. Wobei ich nicht sagen kann, ob es wirklich von dem Norden oder nicht doch von der Republik selbst geschaffen worden ist. In einem Krieg geht es selten nur um einen Streitpunkt und es sind immer viele Interessen dahinter.


    Thea wirkt auf mich in diesen Kapiteln etwas kopflos. Sie will Myk hinterherrennen, obwohl sie gerade erst die Schlacht mit den Infizierten hinter sich gebracht, aber das mag auch an einem Schock liegen.


    Die Begegnung mit Ian empfand ich als äußerst merkwürdig. Mag sein, dass er sich aus dem Grund nicht freut, weil er sich um sie Sorgen macht. Aber ich glaube, das ist nicht der einzige Grund. Ich glaube, er verbirgt etwas vor ihr.



    Ich finde Eleni hier auch sehr komisch. Vielleicht meint sie es ja nur gut. Jeder normale hätte sich das auch angehört, dass es auf ein Mal besser ist, aber Eleni ist das einfach übergangen. Vielleicht will sie sie ja schützen? Wer weiß?


    Eleni wird mir auch etwas suspekter. Ich hatte auch beim Lesen gleich die Vermutung, dass es mit den Kügelchen noch mehr auf sich hat als nur eine Medizin gegen den Juckreiz den sie ohne diese verspürt. Ich bin mir nicht sicher, ob bereits erwähnt worden ist, wie lange sie diese bereits nimmt, aber wenn sie die schon zum Anfang der Ausbildung genommen hat und diese wirklich ihre Feuerkräfte mindern, frage ich mich was Eleni im Schilde führt und vor allem warum.



    Ich frage mich, was Olaf da so macht. Er ist ein bisschen wie ein Geist, der ab und an mal auftaucht. Ganz komischer Zeitgenosse...
    Naja mal schauen ;)


    Olaf ist zwar ein äußerst merkwürdiger Zeitgenosse, aber ich glaube die Abneigung von Thea ihm gegenüber ist nur so heftig, weil sie sich im Grunde von ihm angezogen fühlt und er somit ihre Gefühle Ian gegenüber (die sie für absolut unumstößlich gehalten hatte) ins Wanken bringen könnte. Ich denke, dass ihr dieses freie an ihm sehr gefällt, da sie auf mich den gleich Eindruck macht.


    Bei der Münze bin ich auch am rätseln. Ich habe mich gleich zu Anfang gefragt, weshalb die Münze eigentlich verboten ist. Es macht doch irgendwie keinen Sinn, ein Instrument, mit dem die Waffen, die ein Volk hat zu verstärken, zu verbieten. Aber vielleicht ist das alles doch nicht so einfach, wie es auf den ersten Blick erscheint. Vielleicht gibt es auch bei der Nutzung der Münze Nebenwirkungen?

  • Thea sieht ihre Kameraden auf dem "Schlachtfeld" liegen, die Trauer und das Entsetzen um das Geschehene legt sich wie ein Giftnebel auf ihre Gedanken, sie würde sich am liebsten dazu legen, damit alles sein Ende hat..
    Erst als sie Myk in noch größerer Mutlosigkeit vorfindet, legt sich ein Schalter in ihr um, der ihr sagt, das es Zeit ist, weiterzumachen, sie zieht Myk mit sich.
    Ist ein Zeichen von großer Stärke:
    Sie gestattet sich einen Moment, lässt sich fallen, aber Myks Trauerlässt sie nicht mehr an sich denken, es muß weitergehen, sie muß ihre Freunde da rausbringen.


    Ein geheimnisvoller junger Mann taucht auf, die Sorte, der man nicht traut, ein Führer durch die Berge und Kopfgeldjäger. Myk kennt Olaf und so darf er am Leben bleiben.
    Thea kann ihn nicht leiden, sie hält ihn für gefühllos. Er sagt auch, das dem Land das Chrysos ausgeht und zufällig ein Krieg einher geht. Komt mir bekannt vor..
    Marius wollte tatsächlich nicht in diesen Krieg, sein Vater wollte es so.
    Marius weiß einiges über die Seuche und auch über den Krieg und das die Aufgabe der Brenner ein perfides Schauspiel darbieten wird.
    Zoe wird auch zu einem Ungeheuer werden, es wird nicht leicht für Thea, falls sie sie wieder trifft. Was ist dann noch von ihr übrig, was macht sie noch aus.
    Wie ich gerade sehe, kommt es euch auch komisch vor, hier meine Notizen dazu:
    Hat Thea wirklich eine Stoffwechselstörung, wenn ja, macht diese sie immun?
    Ja, seltsam, eigentlich braucht Thea diese Pastillen gar nicht mehr, aber Eleni will ihr sofort neue herstellen, sie müsse sie auf jeden Fall weitereinnehmen. Was, wenn sie sie gar nicht braucht, was, wenn Eleni als Forscherin zu weit geht, was, wenn die Pastillen etwas unterdrücken, wie zB den Trieb?

    Mir ist das nicht geheuer und Thea wird auch nur so zun, als nehme sie sie ein, aber nicht weil sie argwöhnisch ist, sondern weil sie ihre Freundin nicht kränken möchte.
    Als Thea dann von Eleni ins Labor gebracht wird, erzählt sie ihr von den Forschungen und zeigt stolz ihr Forschungsobjekt, Thea ist schockiert, es ist..war..Zoe.
    Ich frage mich, wie das Heilmittel aussehen soll, als eine Art Impfung, oder das man auch Befallene heilen kann, aber Letzteres wohl eher nicht.
    Eleni kommt mir vor, wie eine kleine Miss Frankenstein..
    :o

  • Die Prägung:
    Thea ist langweilig an ihrem freien Tag und geht auf eigene Erkundungstour, am Fluss holt sie die Münze heraus und Olaf springt heraus und weiß genau, was er da gerade gesehen hat. Er kommt viel herum und kennt viele alte Geschichten und Prophezeiungen, er will sehen, was sie damit anstellen kann, als wolle er sie testen. Als hätte er von ihr gewusst und sie gesucht um sie auf dem Weg zu beschützen und beizustehen, für eine Mission, von der sie noch gar nichts weiß.
    Da kommt mir ein Gedanke..ob Olaf und sie dasselbe Blut haben? Sind sie Geschwister, die sich finden müssen? Ist Theas Mutter wirklich ihre Mutter, oder hat sie sie bloß aufgezogen?


    Ich glaube Olaf war selbst überascht, als Thea die Münze mit ihrem Blut prägte.
    Darauf singt er etwas, weiß aber nicht, was es bedeutet, oder tut so..


    "Dein Blut ist sein Blut"
    Tochter - Vater/die Münze


    "Dein Leben ihm unantastbar"
    Unsterblichkeit, die Kraft kann ihr nichts anhaben


    "Seine Kraft wird gehorchen, der Kraft der Sechs"
    Die sechsfingrige Hand beherrscht die Münze/das Chrysos.


    "Dich schützen, sich niemals umkehren"
    Es schützt sie und wird sie niemals verraten


    "Bis es sich dereinst verbindet in Zweiheit des kristallenen Lichts"
    ???
    Entweder bezieht sich das auf zwei Menschen, oder Thea soll die Münze an einen Ort bringen, wo sie sich mit etwas wiedervereint..


    ???

  • Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit! Die Welt in diesem Buch nimmt mich so richtig gefangen, gerade weil da so vieles geheimnisvoll, aber auch grausam erscheint.


    Othon. Die Atmosphäre dort kam mir etwas seltsam vor. So nah an der Grenze, also auch so nah am Krieg und dennoch genug Zeit, um ausgiebig zu baden oder für Treffen unter Hauptmännern. Aber nun ja, irgendwer muss ja die Planungen übernehmen. Und auch Ian treffen wir schon, auf ihn war ich besonders gespannt. In dem kleinen Rückblick im ersten Abschnitt erschien er mir noch so jung und unschuldig (ok, genau das waren sie ja auch), aber er musste schnell erwachsen werden. Seine Sorge und Wut um Theas Ankunft im Kriegsgebiet in allen Ehren, bei seinem restlichen Verhalten bekomme ich dennoch Gänsehaut. Dieses "Du gehörst nur mir" hört sich in meinen Augen fast nie romantisch an, sondern eher gefährlich.


    Ob Olaf so etwas wie ein neuer love interest wird? Thea findet ihn ja schon mal hübsch genug. ;) Zudem scheinen die beiden auch auf einer Wellenlänge zu sein, auch wenn die Kommunikation bisher nicht ganz rund gelaufen ist. Das Wissen um die Münze wird die beiden auf jeden Fall verbinden. SABO, deine Interpretation der Prägung und der Zeilen finde ich sehr spannend! Ich bin wirklich gespannt, was uns die Münze noch bescheren wird.



    Einen Gedanken hatte ich zu Theas nun anscheinend so viel stärkeren Kräften. Was ist, wenn das nicht an der Münze liegt, sondern daran, dass sie Elenis komische Kügelchen nicht mehr nimmt?


    Und als sie dann davon hört, dass Thea die Dose verloren hat, fand ich ihre Reaktion auch sehr merkwürdig.


    Ich mag zwar eigentlich nicht glauben, dass sie irgendein falsches Spiel mit ihrer Freundin spielt, aber irgendwas stimmt da nicht!


    Ich finde Elenis Verhalten auch äußerst verdächtig, andererseits kam sie mir durch ihren pragmatischen Charakter nicht so vor, als würde sie Thea böswillig etwas verheimlichen oder sie gar manipulieren. Fakt ist aber, dass Thea, als sie Olaf und Myk aufgesammelt hat, die kleine Feuerkugel besser als je zuvor manipulieren konnte und zwar ganz allein durch ihren Trieb. Die Münze konnte doch kaum dafür verantwortlich sein, denn zu dem Zeitpunkt war sie noch nicht auf Thea geprägt. Vielleicht hat Thea noch etwas viel schlimmeres in sich, das ihr keiner sagen mag, und Eleni möchte das mit der vorgeschobenen Immunerkrankung unterdrücken?

  • Spannend, eure Eindrücke! Sabos Interpretation von Olafs geheimnisvollem Zitat finde ich super - will aber nicht verraten wie nah/fern sie damit liegt - das werdet ihr erst nach so einigen Seiten erfahren. ;D


    Das Eleni bei euch auf gemischte Gefühle stößt, kann ich verstehen. Ihr Verhalten ist undurchsichtig, obwohl Thea das nicht wirklich reflektiert - sie vertraut ihrer Freundin einfach zutiefst, ebenso ihrem Verlobten. Ist ja auch irgendwie verständlich - wenn die Welt um einen zusammenbricht, will man nicht an dem zweifeln, was einem Halt gibt, sondern klammert sich mit aller Kraft daran fest.


    Sie alle sind nicht unbedingt die einfachsten Persönlichkeiten, und so wollte ich sie haben. Sie alle machen auch Fehler, besonders Thea. Allerdings lernt sie auch daraus, Ich hoffe, das lässt euch nachsichtig mit ihr sein. ;)


    Lg Natalie

  • Ich mag Thea sehr, gerade darum vielleicht und Eleni ist wahrscheinlich wirklich eine sehr pragmatische Forscherin,
    sie muß es nicht böse meinen, sie hat nur andere Prioritäten, mit ihrer Forschung verfolgt sie ein höheres Ziel, da fällt viel
    "Nebensächliches" durch den Filter. Wie Olaf schon so treffend bemerkte, die Ahnenforschung läge wohl in der Familie..
    ;)


  • Sie alle sind nicht unbedingt die einfachsten Persönlichkeiten, und so wollte ich sie haben. Sie alle machen auch Fehler, besonders Thea. Allerdings lernt sie auch daraus, Ich hoffe, das lässt euch nachsichtig mit ihr sein. ;)


    Genau das ist aber auch gut so. Von Anfang bis Ende perfekte Figuren wären doch total langweilig und unglaubwürdig!

  • Im zweiten Abschnitt geht es spannend weiter, alle Überlebenden stehen unter Schock und dann taucht auch noch dieser mysteriöse Olaf auf, dern Thea wegen seiner Gefühlskälte erst einmal nicht leiden kann. Er scheint viel über das Chrysos zu wissen und Myk von irgendwo her zu kennen, seltsam.


    Dani79: Ich fand Elenis Reaktion auf das Verschwinden von Theas Pastillen auch sehr, sehr merkwürdig. Eleni erscheint mir wie eine gefühllose Wissenschaftlerin, die nur auf ih re Forschungen fixiert ist, siehe auch wie sie Zoe behandelt und kaum auf Theas Unwohlsein eingeht. Irgendetwas stimmt da nicht.


    Zu Ian: Ich finde ihn auch irgendwie gruselig, er hat so etwas Besitzergreifendes an sich, ich denke, er wird Thea im weiteren Verlauf der Geschichte nicht wirklich gut tun, es wird wahrscheinlich heftig krachen.


    Zu der Szene mit dem Amulett: Olaf scheint immer dann aufzutauchen, wenn Thea es nicht vermutet. Er gibt ständig rätselhafte Andeutungen von sich.
    SABO: Deine Interpretation zu dem Spruch fand ich richtig klasse, das könnte sogar stimmen, wenn man darüber nachdenkt.


  • Seine Sorge und Wut um Theas Ankunft im Kriegsgebiet in allen Ehren, bei seinem restlichen Verhalten bekomme ich dennoch Gänsehaut. Dieses "Du gehörst nur mir" hört sich in meinen Augen fast nie romantisch an, sondern eher gefährlich.


    Ob Olaf so etwas wie ein neuer love interest wird?


    Ich hale ihn weder romantisch noch gefährlich. Beide sind ziemlich roh miteinander im Bett, da nehmen die sich nichts, es könnte ja jeden
    Tag das letzte Mal sein.. Ian sollte sich eher in Acht vor Thea nehmen, sie wird nie Angst vor ihm haben, sie ist stärker als er.
    Das er jetzt Hauptmann ist, nützt ihm da gar nichts. Die Veränderung, die Thea spürt, liegt an ihm, sie hat sich nur weiterentwickelt,
    er aber will sich nicht bei sich haben, will über ihr Schicksal bestimmen, aber Thea lässt nicht locker. Vielleicht ist er sogar gekränkt oder
    er unterschätzt sie und sieht sie als unnötige Ablenkung oder Untergrabung seiner Autorität, an der es allerdings noch zu fehlen scheint, denn
    "Red Sonja - Malefi" nennt Thea Hauptmannsliebchen, was eine Frechheit beiden gegenüber ist. Vielleicht aber spürt er auch ihre Stärke und
    das gefällt ihm immer weniger, er hat sie nicht unter Kontrolle.


    Was ist ein "love interest"? Nennt man das jetzt so?

  • SABO: Ein "Love Interest" ist jemand, mit dem der oder die Hauptprotagonist*in zukünftig zusammen kommen könnte. Also jemand, auf den der/die Hauptprotagonist*in ein Auge geworfen hat oder umgekehrt.


    Ich fand, dass Ian schon grob mit Thea umgegangen ist, aber vielleicht ist das den Umständen (Krieg, die Seuche etc.) zu verdanken. Wer weiß, wie sie sich entwickelt hätten, gäbe es keine akute Bedrohung.

  • Ich mag den Begriff "Love interest" auch nicht sonderlich, muss ich zugeben, er klingt sehr technisch. Aber es ist tatsächlich der stehende Begriff in der Autoren-und Verlagssprache für den (potenziellen) Liebespartner der Hauptfigur und die betreffende Nebenhandlung. Und welcher (Unterhaltungs-)Roman kommt schon ganz ohne Liebe aus? ;)
    Ich mag als Autorin solche Elemente jedenfalls nicht missen - auch weil sie oft noch mal weitere Seiten der Figuren zeigen und manchmal ein paar Lichter in sonst eher düstere Handlungen bringen ... Bei Frostseelen hatte ich eigentlich sogar gedacht, das Theas Liebe und Liebesleben eine größere Rolle spielt. Beim Schreiben habe ich dann jedoch gemerkt, dass dafür die äußeren Umstände nicht genug Raum geben. In erster Linie geht es doch ums Überleben und auch für Thea um größere Ziele als das persönliche Glück - und so ist die Liebesgeschichte nur ein kleines Puzzleteil des großen Bildes geblieben.


  • Ich mag den Begriff "Love interest" auch nicht sonderlich, muss ich zugeben, er klingt sehr technisch. Aber es ist tatsächlich der stehende Begriff in der Autoren-und Verlagssprache für den (potenziellen) Liebespartner der Hauptfigur und die betreffende Nebenhandlung. Und welcher (Unterhaltungs-)Roman kommt schon ganz ohne Liebe aus? ;)


    War mir auch klar, das es sich um "Fachchinesisch" handelt, aber wie du sagst, er klingt sehr technisch..es ging mir auch nur um den Ausdruck,
    die ganzen "Elemente" sollen natürlich drin bleiben, obwohl ich sie in einer guten Fantasy, wie deiner, wenig vermisse.
    :)


  • Aurelia
    ja, so etwas konnte ich mir schon denken, ich finde nur den Ausdruck zum Schütteln.. sorry, piranha.. :bussi:


    Macht doch nichts! :bussi:
    Ich benutze den Ausdruck zwar, aber nur weil ich ihn zweckmäßig und nicht weil ich ihn so klasse finde. Ich kann dein Schütteln also verstehen. Ich hätte natürlich auch sagen können: Bei den beiden (Olaf und Thea) scheint sich was anzubahnen, weil ich das Gefühl habe, dass sie sehr viel verbindet und dass sie neugierig aufeinander sind.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen