06 - Seite 458 "Das war erst der Anfang" bis Seite 545

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  • Ich habe drei Tage mit Fieber gelegen, aber nun bin ich wohl doch die erste, die hier postet.


    Es war ja ein ganz schönes Auf und Ab in diesem Abschnitt. Sara muss also das Kriegshandwerk lernen. So schnell geht das, wenn man um sein Leben kämpft und es sind eben auch Gegner dabei, die genauso wenig über das Sterben wissen, weil es der erste Kampf ihres Lebens ist.
    Flüster hat mir gut gefallen, es ist schade um ihn, er hatte so gut gekämpft. Wie konnte er auch damit rechnen, dass die Prinzessin sich von ihrer Gegnerin löst, sobald sie ihren Geliebten in Gefahr sah. Naja, im Kampf werden Fehler eben sofort mit dem Tod bestraft.
    Interessant ist, dass Ejin mittels Blaustein in Sara eine Göttergesegnete erkennt. Es scheint eine ganze Menge Göttergesegnete zu geben. Zumindest wenn angeblich die Götter tot sind.


    Die Szenen bei Antreno. Im letzten Abschnitt sah deren Lage ja noch hoffnungslos aus, aber inzwischen zeigen sich doch einige Lichtblicke. Messer wird immer spannender. Auch hier treffen sich die beiden Mächte wieder, die ein Land verteidigen und also gegen den gemeinsamen Feind auch zusammen halten. Irgendwie kann ich Messer meinen Respekt nicht verleugnen. Ich möchte ihn nicht zum Feind haben.
    Jap, und dann die Ordensritter. Sie haben da also noch was in der Hinterhand oder im Oberschenkel ;)
    Es ist ja nicht neu, dass man um jemanden zu fangen, jemanden nimmt, der in der gleichen Art denkt oder von der gleichen Art ist. Hier überrascht es ja aber doch, denn bei Rittern rechnet man nicht mit so was, oder? Zumal deren Oberhaupt ja ziemliche Angst hat, dass jemand mitbekommt, dass er ein Gezeichneter ist. Aber gefreut hat es mich doch und vor allem möchte ich mir das dumme Gesicht des Cunrat gern vorstellen. Das wird wohl der Anfang einer kleinen Einbuße seiner Arroganz sein. Bin gespannt, was sein Talent sein wird. Aber auch die Kriegsknechte haben sicher eine List gefunden, wie sie ihr Leben retten können.


    Marten, er hat sich also doch erst mal für seine Neugier entschieden. Eine Königin hat überlebt. Schafft es die zweite auch?
    Die Zeremonie ist wunderschön.

  • Gute Besserung, Rhea! Ich habe den Abschnitt sogar auch schon längst gelesen, komme aber jetzt erst dazu hier was zu schreiben.


    So so, die tollen und ach so ehrenhaften Ritter haben genau die Talente, die so verachtet werden. Nun gut, sie haben an sich vielleicht recht, dass am einfachsten geht seinesgleichen zu finden. Allerdings ist es auch "von oben" eine gute Strategie erst Angst zu machen, weil Göttergesegnete nicht gern gesehen sind (vorsichtig ausgedrückt ;) ), dann aber einigen Ausgewählten Absolution zu erteilen, damit sie sich wichtig und geehrt fühlen und die Uneinsichtigen umso heftiger hassen und jagen. Als ich gelesen habe, wie der eine da plötzlich ein Messer aus seinem Oberschenkel gezogen hat, musste ich zweimal hingucken — und dann lachen! Gibt's ja nicht! Vielleicht hab ich genauso verblüfft aus der Wäsche geschaut wie Cunrat? Haha, sein Gesicht hätte ich so gern gesehen! Ich kann mir allerdings überhaupt nicht vorstellen, was für ein Talent er haben könnte, könnt ihr das? An sich gibt's in dieser Geschichte aber allerhand ungewöhnliche Talente, die ich niemals hätte vorhersagen können.


    Hach Sara. Ihre Begegnung mit dem ersten Gegner hat mich sehr berührt. Das hat richtig gezeigt, wie arbiträr Situationen im Krieg sein können. Da stehen Leute auf dem Schlachtfeld, weil Herrscher oder Vorgesetzte sich gedacht haben, dass das nun nötig ist, aber für die Kämpfenden selbst ist es im Grunde nur der Kampf gegen irgendwelche anderen, die zufällig einem anderen Herrscher dienen (müssen). Ich trauere um Flüster. Ich fand ihn zwar wegen seiner Sichtweise immer sehr gruselig, aber genau die hat ihn zu etwas Besonderem gemacht.


    Das Macouban finde ich immer noch sehr spannend! Mir hat die Zeremonie auch sehr gut gefallen. Die scheint wirklich einen Neuanfang zu symbolisieren, ich bin gespannt!


    Genauso bei Messer. Den will man wirklich nicht zum Feind haben, vor allem, weil man nie wissen kann, was er als nächstes vorhat, was er sich denkt oder wie er allgemein tickt. Seine ruhige Art macht mir immer wieder Gänsehaut. Er spielt mit den Menschen um sich herum, versucht so seine Ziele zu erreichen. Und wenn es mal gerade nicht so einfach klappt, benutzt er sein Talent. Aber scheinbar alles vollkommen seelenruhig. Brr!

  • Na sowas: die Ritter des Flammenordens tragen allesamt das „Schandmal“? Das gefällt Cunrat natürlich ganz und gar nicht, das kann ich mir sehr gut vorstellen. Und keiner darf etwas davon wissen, denn die ach so geradlinigen Ritter sollen ja schließlich Menschen mit Talenten jagen; ganz schön verlogen irgendwie. Aber gar nicht so selten im religiösen Bereich. Wenn selbst bei den Reisenden welche dabei waren, die das Mal trugen, verstehe ich nicht so ganz, warum solche Menschen überhaupt gejagt werden müssen.


    Wie das ist, durch das Metall durchgehen zu können, will ich mir lieber auch nicht näher vorstellen, gruselig. Aber teilweise ganz schön nützlich, diese Talente. Ich bin mal gespannt, was die Ritter tun werden, wenn sie frei kommen – dass sie frei kommen, daran habe ich keine Zweifel. Ob sie die Landsknechte aufsuchen werden? Sie haben sich auch noch nicht entschieden.


    Lebt die Kaiserinmutter noch oder nicht? Der Kampf scheint recht aussichtslos zu sein. Und ich hatte so gehofft, dass Flüster Odoin besiegen würde, so ein Mist, dass diese blöde Ejin wieder dazwischen gefunkt hat. Sie ist mir mit ihrer blöden Laberei einfach nur unsympathisch. Aber auch sie ist talentiert, daher verschwammen zuvor immer wieder ihre Konturen. Sehr schade, dass Sara, obwohl unsichtbar, sie nicht hat töten können.


    Dass Ness Messer kennt, hat mich überrascht, er scheint bei den Landsknechten allgemein nicht unbekannt zu sein – und eher ungeliebt, weil sie der Meinung sind, dass er sie mal verraten bzw. im Stich gelassen hat, wenn ich das richtig verstanden habe. Mir wäre es lieber, Messer wäre wieder mit dem Botensegler abgereist, so ist er immer noch in Martens Nähe.


    Und dann die nächste Überraschung: Imara und Emeri huldigen Duambe, die ganze zuvorige Ablehnung war nur vorgetäuscht. Was kein Wunder ist, denn Berun wäre garantiert alles andere als begeistert, wenn sie davon wüssten. Aber wer sind die Männer, die Marten im Gesträuch gehört hat? Ich hatte den Eindruck, dass das keine Hofbewohner waren, vielleicht die falschen Rotkittel?


  • Ich kann mir allerdings überhaupt nicht vorstellen, was für ein Talent er haben könnte, könnt ihr das?


    Keine Ahnung - ich bin auch gespannt, welches Talent er haben wird.



    Ihre Begegnung mit dem ersten Gegner hat mich sehr berührt. Das hat richtig gezeigt, wie arbiträr Situationen im Krieg sein können. Da stehen Leute auf dem Schlachtfeld, weil Herrscher oder Vorgesetzte sich gedacht haben, dass das nun nötig ist, aber für die Kämpfenden selbst ist es im Grunde nur der Kampf gegen irgendwelche anderen, die zufällig einem anderen Herrscher dienen (müssen).


    Ich fand es auch gut, dass es diese Szene gab.

  • Keine Ahnung - ich bin auch gespannt, welches Talent er haben wird.


    Vorschläge? *gg*


    Ich habe zwar schon eine konkrete Vorstellung - aber wer weiß - vielleicht hat ja jemand von euch eine geniale, viel bessere Idee. Was ich jetzt habe, ist vorerst jedenfalls noch nicht plotrelevant, auch wenn es das natürlich weren könnte.

  • Haha, ja! :D
    Ansonsten? Na gut, das ist kein richtiger Vorschlag, aber ich gehe davon aus (ich hoffe vielmehr, sorry, meine Sympathien liegen schon bei anderen Charakteren ;) ), dass es nicht unbedingt was sonderlich nützliches sein muss. Also nützlich auch für andere. So was wie ... äh ... kann sich die Haare schnell nachwachsen lassen, wenn die Frisur zerstört wurde. Obwohl das ja schon wieder seiner Eitelkeit nützen würde, hm!

  • Ich denke es müßte eine Fähigkeit sein, die er benutzt, ohne es zu merken, weil es ihm nicht ungewöhnlich vorkommt, aufmerksame Beobachter aber merken es. Normalerweise hätte ich auf besondere Sehkraft/Schießkünste geschlossen, aber da war ja Marten ihm über. Vielleicht eine besondere Schnelligkeit mit dem Schwert, Beidhändigkeit oder Rundumsicht, irgendwas in der Art. Es könnte auch ein besonderes Sprachtalent sein, oder? Wenn ihn ein Ausbilder zum Beispiel in einer fremden Sprache anspricht und er antwortet normal, weil er sie so versteht wie seine Muttersprache...


  • So was wie ... äh ... kann sich die Haare schnell nachwachsen lassen, wenn die Frisur zerstört wurde. Obwohl das ja schon wieder seiner Eitelkeit nützen würde, hm!


    Die Gabe des Drei-Wetter-Taft? Könnte ich mir toll für einen extrem eitlen Bösewicht-Schönling vorstellen. Obwohl das wahrscheinlich zu sehr in die Klamauk-Ecke abdriften würde ;)

  • Ein sehr eindrücklicher spannender Leseabschnitt mit einigen Überraschungen. Das Tempo zieht merklich an zum Buchende hin.


    Messer wird langsam fassbar, und verliert damit ein bißchen von seinem Nimbus, was mir gut gefällt. Er hat also in seiner Vergangenheit mit der Truppe um Ness zu tun gehabt, die wegen seines Verrats alle sauer auf ihn sind. Bisher dachte ich immer, Messer will ich nicht im Dunkeln begegnen. Aber er ist auch nur ein Mensch, den man schlagen kann. Ich bin sehr gespannt welche Rolle er noch beim Aufstand des Macouban spielt.


    Besonders spannend und emotional empfand ich den Kampf um Confino. Das zur Schau gestellte Selbstbewußtsein der Beruner ist ja enorm. Obwohl sie wissen, das für sie hier Schluss ist. Sara wird gezwungen in ihrer Entwicklung einen Sprung zu machen. Sie muss nun töten um am Leben zu bleiben. Flüster und Sara sind ein gutes Team. Hier ist mir Flüster das erste Mal ein bißchen sympathisch geworden. Sehr schade, das er tot ist. Diese kolnorische Prinzessin ist ja übermenschlich im Kampf, dank ihres Talents. Sie hätte Sara ohne Probleme töten können. Tut sie es wirklich nur nicht, weil sie in ihr eine 'gezeichnete Schwester' sieht? Ich bin sehr gespannt, ob noch jemand lebend aus diesem Kampf herauskommt.


    Die größte Überraschung waren sicherlich die Ordensritter in diesem Abschnitt. Mit allem hätte ich gerechnet, abbr nicht damit, das sie alle ein Schandmal haben. Das das sogar die Vorraussetzung für die Aufnahme in den Orden ist. Ich dachte Cajetan wäre der einzige, und das er sich seinen Finger abschneidet, um genau diesen Umstand geheim zu halten.
    Cunrats Verblüffung war einzigartig. Ich konnte sein Gesicht regelrecht vor mir sehen. Ich habe mich gefreut, das dieser arrogante Sack so einen Dämpfer bekommt.
    Ich habe mich sogar dabei erwischt, das ich den Ordensrittern Glück bei ihrem Ausbruchsversuch wünsche. Und das ich gerne weiter ins Innere dieses Ordens blicken würde, um mir ein besseres Bild von ihm machen zu können. Bisher haben wir ja nur ein paar der wirklichen Extremisten kennengelernt.


    Und dann ist da ja auch noch Marten und seine Erlebnisse im Macouban. Diese Szenen haben mich regelrecht gefesselt. Dieser Einblick in eine andere Kultur war großartig. Überrascht war ich, das alle drei Frauen die Fürstin, ihre Tochter und Xari bei der Zeremonie zum neuen Jahr dabei waren. Immerhin hatten die beiden jungen Frauen ja ganz unterschiedliche Auffassungen, wie Marten sich jetzt verhalten sollte. Mir gefällt, das Marten weiterhin seinem Kopf folgt. Im Augenblick ist er neben Sara mein Sympathieträger. Bin gespannt, ob das so bleibt. Oder ob ihr uns noch eine 'dunkle' Seite an ihm zeigt.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Nun bin ich auch endlich hier gelandet 8) Die Geschichte ist wirklich gut.


    Warum wurden Sara und Flüster am Leben gelassen? Es wäre doch ein leichtes gewesen sie zu töten. Der Kampf war aber echt gut beschrieben. Was mich erstaunt hat: dass Flüster offenbar keinen Schmerz spürt.


    Messer ist ein ganz gerissener Hund. Lässt die armen Männer im Kerker einfach versauern. Seine Kunst Menschen zu manipulieren indem er ihnen was in den Kopf steckt finde ich unheimlich.


    Marten steckt jetzt voll in der Zwickmühle. Was soll er jetzt bloß machen? Ich würde ja schleunigst das Weite suchen, aber ich befürchte der Depp macht was Unvernünftiges. Was war das aber für ein eigenartiges Ritual. Immer wurde gesagt sie glauben nicht an Duambe und nun beten sie ihn erst an.


    Und die Ritter finde ich ja voll cool. Cunrats Gesicht hätte ich ja gerne gesehen als einige Ritter ihre Zauberkünste vorgeführt haben. Ich bin ja gespannt was seine Kunst sein wird.




    Nun gut, sie haben an sich vielleicht recht, dass am einfachsten geht seinesgleichen zu finden. Allerdings ist es auch "von oben" eine gute Strategie erst Angst zu machen, weil Göttergesegnete nicht gern gesehen sind (vorsichtig ausgedrückt ;) ), dann aber einigen Ausgewählten Absolution zu erteilen, damit sie sich wichtig und geehrt fühlen und die Uneinsichtigen umso heftiger hassen und jagen.


    Das ist ein wirklich zweischneidiges Schwert. Einerseits finde ich es cool, dass die Ritter genauso sind wie jene, die sie verachten. Andererseits ist es ja echt daneben sich so überheblich zu benehmen wenn man im Grunde auch nichts besseres ist.




    Ich kann mir allerdings überhaupt nicht vorstellen, was für ein Talent er haben könnte, könnt ihr das?


    Nein, nicht mal ansatzweise einen Plan.




    Ich trauere um Flüster.


    Ist er wirklich tot? So ganz eindeutig steht das doch nirgends, oder?




    Lebt die Kaiserinmutter noch oder nicht?


    Gute Frage, das ist mir auch nicht ganz klar, aber ich denke es wird noch geklärt werden.




    Dass Ness Messer kennt, hat mich überrascht, er scheint bei den Landsknechten allgemein nicht unbekannt zu sein – und eher ungeliebt, weil sie der Meinung sind, dass er sie mal verraten bzw. im Stich gelassen hat, wenn ich das richtig verstanden habe. Mir wäre es lieber, Messer wäre wieder mit dem Botensegler abgereist, so ist er immer noch in Martens Nähe.


    Ich fand es auch überraschend dass die sich kennen. Aber es hat mich nicht überrascht als ich gelesen hab, dass Messer seine Leute mal verraten hat. Passt irgendwie zu ihm.
    Dass er weiterhin in Martens Nähe ist finde ich auch nicht besonders gut.




    Immerhin hatten die beiden jungen Frauen ja ganz unterschiedliche Auffassungen, wie Marten sich jetzt verhalten sollte.


    Vielleicht war das aber auch nur eine List. Irgendwas steckt doch sicher dahinter, dass jede ihn woanders haben wollte.




    Im Augenblick ist Marten neben Sara mein Sympathieträger. Bin gespannt, ob das so bleibt. Oder ob ihr uns noch eine 'dunkle' Seite an ihm zeigt.


    Ich bin Marten Fan, von Sara bin ich nicht so angetan. Ich finde sie sehr nett, aber es würde mich auch nicht sonderlich stören wenn es sie nicht mehr gäbe.
    Cunrat dagegen soll bleiben, einen kleinen Fiesling braucht jede Geschichte ;D und der großen Fiesling ist schon Messer.


    Und nun ab zum Endspurt :lesen:

  • Suse

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