03 - Seite 178 "Im Kreis" bis Seite 267

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  • In dem Abschnitt ist ja echt eine Menge passiert 8)


    Die Geschehnisse am Schiff bei Marten finde ich derzeit am spannendsten. Auch wenn ich über den Burschen immer nur den Kopf schütteln kann. Er schafft es echt sich in jedes Fettnäpfchen zu setzen.
    Zuerst der blöde Kampf bei dem er all seine Kameraden im Stich gelassen hat um als strahlender Sieger dazustehen. Von Zusammenhalt hat er anscheinend noch nichts gehört. Und dann auch noch die Sache mit Cunrat.


    Warum hat sich der Vollidiot nicht aus dem Staub gemacht als er die Gelegenheit hatte. Aber da war seine Klappe mal wieder schneller. Zumindest weiß Cunrat jetzt, dass er auf dem Schiff ist und irgendwie findet er sicher noch eine Gelegenheit sich zu rächen.


    Die dümmste Idee aber war es diese großen Sturmdrachen vom Himmel zu schießen. Wie dämlich kann man sich eigentlich innerhalb eines Tages benehmen?



    Saras Strang finde ich im Moment etwas langweilig. Das einzige was ich mich frage: Hat Danil wirklich ein Interesse an ihr und wird sie in die Burg eindringen?
    Außerdem fällt es mir schwer sie in einem Kleid zu sehen ;D


    Und die liebe Königinmutter ist die Strategin am Hof, aber das war eh schon klar. Ihr Sohn wird wohl diejenige heiraten müssen, die sie ihm aussucht. Je mehr ich vom Hof mitbekomme, desto weniger glaube ich, dass der Auftrag die Bastarde zu töten wirklich vom König kommt. Vielleicht hat die Mutter ihre Finger im Spiel um die Ansprüche ihres Sohnes zu schützen.



    Die Schilderungen im Kapitel von Lebrec fand ich manchmal echt grausam. Was Wasser alles bewirken kann - das wollte ich mir gar nicht so genau vorstellen. Aber wird Lebrec nicht auch benutzt von wem? Er fantasiert doch daher, dass die Beruner sein Macouban angreifen wollen, was ja Blödsinn ist. Die haben nichts dergleichen vor. Wer hat da noch seine Finger im Spiel und provoziert mit Lügen einen Krieg.



    Und zu guter Letzt: Wer ist dieser Cajetan? Kam der schon mal vor? Ich glaube, dass ich den Namen schon mal gelesen hab, komm aber nicht drauf wer ihn erwähnt hat und in welchem Zusammenhang. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?

  • Nachdem Feyst Danil und Sara aufgelauert hat, dachte ich mir schon, dass er Ärger machen wird. Ich hatte gehofft, Thoren lässt ihn wegen seines Verrates evtl. heimlich verschwinden, andererseits hätte das Beltran warnen können. Und die Verbindung der Verräter zwischen Berun und Macouban wäre damit gekappt geworden, somit hätte es auch keine Möglichkeit mehr gegeben, evtl. weitere Beweise zu erhalten. Hoffentlich macht Cajetan Thoren keinen Strich durch seinen Plan. Ich wusste doch, dass Thoren mit Sara noch etwas bestimmtes vor hat. Ich habe mich schon gewundert, dass er mit der der Kaiserinmutter und den Anderen so offen vor Sara über Beltrans Verrat spricht, so gut kennt er sie ja nun doch nicht. Da dachte ich mir schon, dass er nun den versprochenen Gefallen einfordern wird.


    Was läuft da eigentlich zwischen Thoren und Cajetan? Eigentlich kämpfen sie auf der gleichen Seite, aber Cajetan ist ja ganz begierig darauf, Thoren zu stürzen. Und Danil sollte auch aufpassen, manchmal ist er mir zu sorglos – jedenfalls macht er ab und an diesen Eindruck. Bei seinen Mutmaßungen über Ann Revin und Thoren musste ich allerdings lachen.


    Na super, Marten hat echt Glück, dass Cunrat ausgerechnet auf dem gleichen Schiff wie er ist. Stimmt, er sagte das ja damals noch zu Danil, aber das habe ich völlig vergessen. Und prompt laufen die beiden sich natürlich über den Weg. Marten kann jetzt allerdings auch nichts mehr dafür, wenn seine wahre Identität nun bekannt wird, das ist dumm gelaufen.


    Die Einführung der neuen Rekruten ist ja schon sehr speziell ;D Und Marten kann zwar gut kämpfen, aber er ist auch ein Hitzkopf und nicht sehr teamfähig, was immer wieder Ärger einbringt. Ness scheint wirklich nicht so übel zu sein, mir gefällt er ziemlich gut. Bei den Dialogen der Landsknechte muss ich immer wieder grinsen. Wenn sich Ness allerdings Sorgen wegen dem abgeschossenen Azhdar macht, mache ich mir sie, ehrlich gesagt, auch. Womöglich ist da wirklich was dran. Spannend fand ich auch die unterschiedlichen Geschichten, wie die Reisenden damals die Götter besiegt haben. Wer oder was sind diese Reisenden tatsächlich?


    Dann dieses Blausteinzimmer: an Thorens Stelle würde mich diese Anhäufung von Blaustein ebenfalls Sorge machen. So eine protzige Zurschaustellung kann schnell als Affront gedeutet werden bzw. Neider auf den Plan rufen.


    Lebrec ist immer noch am Leben und unterwegs, ich bin wirklich gespannt, ob er sein Ziel erreicht. Aber was ist, wenn die falschen Rotkittel wirklich im Auftrag von Macouban marodierend durch das Land ziehen, dann wäre es für ihn besser, er würde seine Warnung nicht am Fürstenhof vorbringen können, denn das ist dann sicherlich sein Todesurteil.


  • Außerdem fällt es mir schwer sie in einem Kleid zu sehen ;D


    Mir auch ;D



    Und die liebe Königinmutter ist die Strategin am Hof, aber das war eh schon klar. Ihr Sohn wird wohl diejenige heiraten müssen, die sie ihm aussucht. Je mehr ich vom Hof mitbekomme, desto weniger glaube ich, dass der Auftrag die Bastarde zu töten wirklich vom König kommt. Vielleicht hat die Mutter ihre Finger im Spiel um die Ansprüche ihres Sohnes zu schützen.


    Hm, an die Kaiserinmutter als Messers Auftraggeberin habe ich bisher gar nicht gedacht, habe aber auch meine Zweifel, dass der Kaiser tatsächlich dahintersteckt.



    Und zu guter Letzt: Wer ist dieser Cajetan? Kam der schon mal vor? Ich glaube, dass ich den Namen schon mal gelesen hab, komm aber nicht drauf wer ihn erwähnt hat und in welchem Zusammenhang. Kann mir da jemand auf die Sprünge helfen?


    Er ist das Oberhaupt des Flammenordens und wenn ich mich recht entsinne, hatte er seinen ersten Auftritt während der Hinrichtung, der Sara und Flynn beiwohnten.


  • Nachdem Feyst Danil und Sara aufgelauert hat, dachte ich mir schon, dass er Ärger machen wird.


    Ja, leider. Aber ich denke nun kommt er selbst in die Bredouille. Geschieht ihm recht dem Halunken.



    Wenn sich Ness allerdings Sorgen wegen dem abgeschossenen Azhdar macht, mache ich mir sie, ehrlich gesagt, auch. Womöglich ist da wirklich was dran. Spannend fand ich auch die unterschiedlichen Geschichten, wie die Reisenden damals die Götter besiegt haben. Wer oder was sind diese Reisenden tatsächlich?


    Ich glaube auch, dass der Abschuss noch Konsequenzen haben wird.
    Und diese Reisenden werden wir hoffentlich noch kennen lernen. Finde sie nämlich sehr interessant.



    Er ist das Oberhaupt des Flammenordens und wenn ich mich recht entsinne, hatte er seinen ersten Auftritt während der Hinrichtung, der Sara und Flynn beiwohnten.


    Jetzt geht mir ein Licht auf :-\
    Hab das noch mal nach gelesen, den Typen hab ich schon wieder komplett vergessen gehabt :-[


  • Die Schilderungen im Kapitel von Lebrec fand ich manchmal echt grausam. Was Wasser alles bewirken kann - das wollte ich mir gar nicht so genau vorstellen.


    Das ging uns beim Schreiben tatsächlich genauso.
    Da überlegt man sich eine Fähigkeit und denkt sich: Na gut, über Wasser gehen ist in Ordnung - und nützlich in einem Sumpf.


    Und DANN denkt man darüber nach, wie er das - rein physikalisch - macht.
    Er muss wohl die Molekülstruktur bzw. die Molekülbeweglichkeit von Wasser beeinflussen können, bzw. seine Moleküle gezielt anordnen. Das heißt, er macht Wasser träger (bis hin zum Gefrierpunkt oder noch darunter?) oder schneller (er kann es also auch kochen?!) und kann es formen.


    Und DANN fällt einem irgendwann auf, dass nahezu alles Wasser enthält. Zum Beispiel wir zu über 70% ...
    Und dann merkt man als Autor, wie verdammt mächtig diese unscheinbare Fähigkeit ist, wenn man sie konsequent weiterdenkt. Aber da ist das halbe buchschon geschrieben und man hat den Salat.
    Es hat mich aber gelehrt, sehr vorsichtig mit diesen Talenten zu sein. sie sind oft harmlos, solange sie in den Händen eines unkreativen Menschen sind. aber wenn man mal darüber nachdenkt, kann jedes einzelne absolut verheerend sein. Mir fällt jedenfalls keines ein, dass man nicht erschreckend kreativ einsetzen könnte.


    Tja. Jetzt dürft ihr daran weiterdenken, was man damit alles so anstellen kann, solange genügend Blaustein vorhanden ist ...


  • Und dann merkt man als Autor, wie verdammt mächtig diese unscheinbare Fähigkeit ist, wenn man sie konsequent weiterdenkt. Aber da ist das halbe buchschon geschrieben und man hat den Salat.


    :D Das ist natürlich blöd :D
    habt ihr die Kapitel mit ihm dann noch mal überarbeitet und diese (grausamen) Fähigkeiten eingebaut?

  • Nö, die Erkenntnis kam während des Schreibens eben jener Szene.
    Man muss da ja konsequent bleiben. Lebrec hat ein Ziel und er hat Dutzende Feinde, die ihn töten wollen. Im Grunde eine ganze Armee hinter sich. Er wird sich - er KANN sich in dieser Situation gar nicht zurückhalten. Und er hat nur seine Fähigkeit (und ist voll auf Blaustein). Was bleibt ihm also übrig?

  • Ich finde Marten klasse! Der Kerl lässt kein Fettnäpfchen aus und ist ein Dickkopf, der scheinbar nicht ganz so viel nachdenkt, aber das macht seine Geschichte amüsant. Ich kann mich herrlich über ihn aufregen. Dieses "Erzähl bloß niemandem, wer du bist oder wo du herkommst" ist erschreckend schnell nach hinten losgegangen, oder? Ich bin mal gespannt, wie schnell das Konsequenzen haben wird. Der Puppenspieler wird es nicht gut finden, wenn sein wohl auf sehr lange Sicht geplantes Spiel aus dem Ruder läuft.
    Gleichzeitig sind der Puppenspieler und Cunrat nicht die einzigen Personen, die Marten nun fürchten muss. Wird auf der Schifffahrt nur eine einzige Sache ein wenig schief laufen oder komisch wirken, werden die meisten es darauf schieben, dass er den Sturmdrachen abgeschossen hat. Ganz egal, ob es wirklich daran liegt. So ähnlich wie bei Seefahrern, die geglaubt haben, dass Frauen an Bord Unglück bringen, und es dann natürlich die Schuld der Frau war, wenn ein Gewitter aufgezogen ist oder so. Verdammte große Klappe! Warum musste er sich unbedingt einmischen? So ein riesiges und gefährliches Geltungsbewusstsein.



    Marten kann jetzt allerdings auch nichts mehr dafür, wenn seine wahre Identität nun bekannt wird, das ist dumm gelaufen.


    Er hätte sich allerdings auch zurückhalten und hoffen können, dass er sich für den Rest der Reise versteckt halten kann. Betonung auf hätte. Der Hitzkopf hätte es ja doch nicht geschafft.


    Aus Sara und Danil werde ich momentan nicht wirklich schlau. Besonders bei Danil könnte ich gar nicht sagen, was er wirklich plant. Garantiert nichts, das offensichtlich ist. Das ist doch einer, der immer einen Hintergedanken hat, oder? Allerdings möchte ich nicht ganz ausschließen, dass ihm wirklich was an Sara liegt. Und wie schnell alles bei ihr geht! Erst sollte sie mit ihren Fähigkeiten nur beobachten und jetzt soll sie in eine Burg eindringen und den Weg für die anderen ebnen. Wow. Das wird bestimmt nicht ganz ungefährlich. Ich mache mir Sorgen um sie.


    Ja, leider. Aber ich denke nun kommt er selbst in die Bredouille. Geschieht ihm recht dem Halunken.


    Hier musste ich mir ehrlich gesagt auch ins Fäustchen lachen. Wenn man schon petzt, dann muss man eben vorher abwägen, wem man das erzählt. Und wenn man das nicht richtig abschätzen kann — Pech gehabt!

  • Zitat

    Wird auf der Schifffahrt nur eine einzige Sache ein wenig schief laufen oder komisch wirken, werden die meisten es darauf schieben, dass er den Sturmdrachen abgeschossen hat. Ganz egal, ob es wirklich daran liegt. So ähnlich wie bei Seefahrern, die geglaubt haben, dass Frauen an Bord Unglück bringen, und es dann natürlich die Schuld der Frau war, wenn ein Gewitter aufgezogen ist oder so.


    Um ganz ehrlich zu sein - die Szene ist ein wenig inspiriert von einem anderen seemännischen Aberglauben (unser Onkel ist Jahrelang zur See gefahren. Da kann man ausreichlich Geshichten schöpfen). In diesem Fall ist es die Tatsache, dass kein Seemann (zumindest kein Segler) jemals einen Albatross töten würde.
    Was übrigens absolut großartig in Samuel Taylor Coleridges "Rhyme of the Ancient Mariner" in Balladenform gebracht wurde. Solltet ihr bei Gelegenheit mal lesen.
    Diese Szene ist unter anderem eine winzigkleine Hommage an diese großartige Ballade.

  • Es ist schon interessant, dass Martens Dummheit als amüsant gesehen werden kann. Ich finde sie nicht amüsant. Es gibt Menschen, die auf ihn aufpassen sollen (da bin ich mir sicher) und denen macht er das Leben schwer. Er macht sich Feinde wo er kann und er betrachtet sich immernoch als etwas besseres als die Kriegsknechte ringsum. Er hört nicht zu, er befolgt keine Befehle, er denkt nicht an die Folgen für andere (wenn schon nicht an die für sich selbst. Der Kampf mit Cunrat war auch zum größten Teil seiner Eitelkeit geschuldet. Ich kenne mindestens einen Autoren, bei dem er nicht überleben würde.


    Die Kaiserin Mutter ist vermutlich der einzige Schutz für das Land. Ich verstehe gar nicht, warum sie so viele Gegner hier im Forum hat. Ihr Sohn ist nicht in der Lage die komplizierte Politik des Friedens zu verstehen und zu erhalten. Es ist ja schließlich der Frieden, der bedroht ist. Es geht nicht darum, dass die Kaiserin einen Krieg anzettelt, sondern sie versucht, ihn zu vermeiden, oder wenigstens zur Verteidigung bereit zu sein. Thoren hilft ihr dabei. Und nun weiß ich auch, dass er nicht Richelieu ist, sondern Captain Treville mit dessen Fähigkeiten, und die braucht er auch, denn es geht auch hier um den Bestand des Reiches. Der eigentliche Richelieu ist jetzt wieder aufgetaucht und ich sehe ihn genauso vor mir als Feyst seinen Ring küsst. Ein Intrigant im Namen des "Nichtglaubens" (ich wundere mich immer, dass der Glaube an die Reisenden nicht als solcher angesehen wird). Beide stehe auf der gleichen Seite, wenn es um den Bestand des Reiches geht, aber beide haben unterschiedliche Gründe dafür. Es wird so sein, dass Cajetan den schwachen Kaiser sehr gut beeinflussen kann und damit eine hohe Machtposition hat, die gestört wird durch die Macht, die ihm die Kaiserin Mutter entgegenstellt. Eigentlich dachte ich, dass man nun, wenn man den Feind Thorens kennt, eine fiese Möp, dass man Thoren besser versteh, aber ich scheine noch allein mit meiner Sympathie für diesen zu sein. :)



    Die Schilderungen im Kapitel von Lebrec fand ich manchmal echt grausam. Was Wasser alles bewirken kann - das wollte ich mir gar nicht so genau vorstellen.


    Jetzt weiß ich, warum ich als Magier in Mittelerde immer nur einen cm² Wasser in Eis verwandeln durfte. Aber auch da gibt es schon viele Möglichkeiten...
    Die Szene fand ich sehr toll. Mir tat auch der Hund leid, der nun nichts für seine Herren konnte. Aber ich konnte mir gut vorstellen, wie Leberecs Talent sich so gewaltig entwickelt durch etwas, was scheinbar noch keiner dort im Land gemacht hat, tagelange Nutzung des Blausteins und damit auch Training des Talents und Abschaltung aller Hemmungen. Das war mal was, wo ich einen Film ablaufen sah. Ein wenig erinnerte es mich an "Das Leben des Pi" und die verschiedenen Bilder des Meeres.



    [\quote]
    Was übrigens absolut großartig in Samuel Taylor Coleridges "Rhyme of the Ancient Mariner" in Balladenform gebracht wurde. Solltet ihr bei Gelegenheit mal lesen.
    Diese Szene ist unter anderem eine winzig kleine Hommage an diese großartige Ballade.


    Ich liebe Balladen, danke.http://www.poetryfoundation.org/poem/173253 Muss ich aber mal in Ruhe lesen.


    Die Beziehung zwischen Danil und Sara ist für mich nicht so unverständlich. Ich denke, er versucht ihr etwas mehr zu geben dafür, dass sie eine Puppe im Spiel ist und er wird sich in sie verlieben, denke ich. Er ist diese langweiligen Adligen sicher eher leid und sie ist eine Frau (eben kein Kind mehr und will auch nicht so behandelt werden) die sich seinen Respekt verdienen wird, denke ich.
    Thoren beweist mit seiner Aussage zu den Blausteinen zweierlei, erstens seine Umsicht zum Schutz des Reiches und zweitens, dass er die Verschwendungssucht des Kaisers nicht gut findet.

  • Zitat

    Es ist schon interessant, dass Martens Dummheit als amüsant gesehen werden kann... Ich kenne mindestens einen Autoren, bei dem er nicht überleben würde.


    Ich glaube, ich kenne diesen Autor auch. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob er Marten wirklich sterben lassen würde.
    Was ist an Marten denn so schlimm? Er kommt aus einem Soldatenhaushalt. Von Kindesbeinen an folgt er Befehlen. Gehorsam, Pflicht dürften seine Erziehung geprägt haben. Jetzt versucht er seinen eigenen Weg zu gehen, seinem eigenen Kopf zu folgen. Er ist selbstbewußt, weiß was er kann und nimmt kaum ein Blatt vor den Mund. Er versucht sich nicht mehr herumschubsen zu lassen. Er ist eigenwillig, kann gut mit dem Schwert umgehen und lebt sein Leben. Er nimmt allerdings auch die Konsequenzen für sich in Kauf. Ich mag ihn. Und ich hoffe, das er nnicht über die Klinge springen muss


    Zitat

    Die Kaiserin Mutter ist vermutlich der einzige Schutz für das Land. Ich verstehe gar nicht, warum sie so viele Gegner hier im Forum hat. Ihr Sohn ist nicht in der Lage die komplizierte Politik des Friedens zu verstehen und zu erhalten. Es ist ja schließlich der Frieden, der bedroht ist. Es geht nicht darum, dass die Kaiserin einen Krieg anzettelt, sondern sie versucht, ihn zu vermeiden, oder wenigstens zur Verteidigung bereit zu sein.


    Ich weiß viel zu wenig (bisher) über das Land Berun, um mich hinter die Kaiserinmutter zu stellen. Frieden mag vordergründig herrschen. Aber was ist hinter der Fassade? Öffentliche Hinrichtungen Andersdenkender, Bespitzelung und Denunziation. Ist wirklich das Recht auf der Seite Beruns? Mir ist das bisher alles zu dünn.
    Jetzt erfahren wir ja so langsam etwas über die mythologische Entstehung des Reiches Berun. Eine sehr schöne Szene überings an Bord als Marten und Ress diese Geschichte unterschiedlich erzählen. Das ist euch sehr gut gelungen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Er ist eigenwillig, kann gut mit dem Schwert umgehen und lebt sein Leben. Er nimmt allerdings auch die Konsequenzen für sich in Kauf. Ich mag ihn. Und ich hoffe, das er nnicht über die Klinge springen muss


    Da hoffe ich ganz mit dir! Genau aus diesen Gründen mag ich ihn auch. Er ist so unberechenbar, aber gleichzeitig mit seinem Hitzkopf vorhersehbar. Wie ich gezittert habe, als Cunrat unbedingt erwirken wollte, dass er gewonnen hat, weil der andere "aufgegeben" hat. Mit vorhersehbar meine ich an dieser Stelle, dass ich mir denken konnte, dass Marten das auf keinen Fall auf sich sitzen lassen wird. Dennoch fand ich es ungemein spannend darauf zu warten, wie er reagiert. Sein Trotz war wahrscheinlich ziemlich egoistisch, aber dennoch hat er damit irgendwie die Ehre seiner neuen Kameraden beschützen wollen. Zugegeben, es ist ganz schön nach hinten losgegangen, weil er sich mit dem Aberglauben natürlich gar nicht auskannte bzw. diesen nicht ernst genug genommen hat.

  • Ich glaube, ich kenne diesen Autor auch. Aber ich bin mir nicht so sicher, ob er Marten wirklich sterben lassen würde.
    Was ist an Marten denn so schlimm? Er kommt aus einem Soldatenhaushalt. Von Kindesbeinen an folgt er Befehlen. Gehorsam, Pflicht dürften seine Erziehung geprägt haben. Jetzt versucht er seinen eigenen Weg zu gehen, seinem eigenen Kopf zu folgen. Er ist selbstbewußt, weiß was er kann und nimmt kaum ein Blatt vor den Mund. Er versucht sich nicht mehr herumschubsen zu lassen. Er ist eigenwillig, kann gut mit dem Schwert umgehen und lebt sein Leben. Er nimmt allerdings auch die Konsequenzen für sich in Kauf. Ich mag ihn. Und ich hoffe, das er nnicht über die Klinge springen muss


    Ich finde nicht, dass er viel Herumgeschubst wurde. Er hat bisher doch ein sehr lockeres Leben geführt, und sich hauptsächlich amüsiert. Über die Konsequenzen seines Handelns hat er nie viel nachgedacht. Gehorsam war wohl nie seine Stärke. Bisher ist es auch immer irgendwie gut gegangen. Lag vielleicht auch daran, dass er aus einer adligen Familie kam.
    Nun ist er unter ganz anderen Menschen und dort ist er der Unterste. Das hat er aber noch nicht begriffen. Er meint immernoch alles besser zu wissen. Er achtet die Menschen nicht. Es wurde doch klar gesagt, warum dieser Wettbewerb nicht weiter geführt wird. Hat er gedacht, der andere kneift nur und nutzt eine Ausrede? Das ist arrogant und Arroganz mag ich nicht, die ist dumm.