03 - Wolfram Fleischhauer - Schule der Lügen (Erster Teil, Kapitel 9-13, S.159)

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  • Folgendes möchte ich mal niederschreiben, das ging mir gestern durch den Kopf:


    Dieses Buch ist ziemlich erotisch. Und obwohl Wolfram männlich ist, knistert und prickelt es sehr, das erreichen nicht viele männliche Autoren bei mir. Vielleicht ist der Grund dafür, dass Alina die Selbstbewusste verkörpert, sie die Hosen an hat. Und vielleicht ist es auch der Traum, den viele Frauen teilen, das einmal zu sein. Aber hier bedient sich Wolfram dann einer Göttin ;) Das ist nämlich das Bild, dass man von dieser Frau schlechthin hat, oder?
    Müssen es immer diese makellosen Frauen sein, die so sein können? Fast jeder, und bestimmt jede Frau hat irgendetwas an ihrem Körper zu bemängeln. In diese Richtung muss die Gesellschaft noch umdenken, bedenke man den Demographischen-Wandel ;) Eigentlich hätte ich es richtig klasse gefunden, wenn Alina nicht so makellos wäre!
    Okay, ein paar Disharmonien im Gesicht beschreibt Wolfram, aber Disharmonien erzeugen erst Attraktionsenergie, weil die vollkommende Harmonie langweilig ist (Claudia Schiffer).

  • Ich habe diesen Teil jetzt auch durch.
    Nach dem erotischen wurde es hier eher politisch und esoterisch. Eine interessante Mischung.
    Wolfram Herzlich Willkommen und auch von mir ein Dankeschön für die kurze zeitliche Zusammenfassung. Ich war da ja besonders verwirrt den Prolog einzuordnen. Hatte aber dann nach dem Vetrag von Locarno gegoogelt und dort dann auch Oktober 1925 gefunden.


    Ich grübel natürlich auch ganz wild vor mich hin, wo zwischen den Figuren eine Verbindung bestehen könnte.
    Nach wie vor denke ich, dass Alina die Tochter der Contessa ist.
    Allerdings macht mich der Name von Wilhelms Frau etwas stutzig. Also der englische Zweig der Familie Falkenbeck.
    Wilhelms Frau soll ja eine Frau aus jüdischen Umfeld mit starken englischen Neigungen sein (nett vormuliert).
    Aber ihr Nachname lautet Nandor was sich für mich doch sehr indisch als wie englisch-jüdisch anhört.
    Mein Tipp Alinas teilindischer Vater und diese Sarah Nandor sind Geschwister.
    Somit hätten wir eine Verbindung. ;D


    Zu den Figuren im allgemeinen.
    Im Gegensatz zu den ganzen anderen Figuren ist mir Edgar noch ein wenig zu blass. Er wirkt auf mich irgendwie farblos ja irgendwie ohne Profil. Das kann sich natürlich noch ändern, wir sind ja noch ziemlich am Anfang der Geschichte.
    Die anderen Figuren sind dafür um so interessanter. Ich kann auch das Verhalten von Edgars Familie sehr gut nachvollziehen. Die wollen einfach noch retten was zu retten ist. Leider wussten sie ja auch 1926 noch nicht was wir heute wissen. Robert tut mir einfach leid. Der Krieg hat aus ihm das gemacht was er heute ist.
    Na und Alina und Phil Manings sind bisher ja sowieso die interessantesten Figuren. Sehr mysteriös.


    Grüße
    Flor


  • Folgendes möchte ich mal niederschreiben, das ging mir gestern durch den Kopf:


    Dieses Buch ist ziemlich erotisch. Und obwohl Wolfram männlich ist, knistert und prickelt es sehr, das erreichen nicht viele männliche Autoren bei mir. Vielleicht ist der Grund dafür, dass Alina die Selbstbewusste verkörpert, sie die Hosen an hat. Und vielleicht ist es auch der Traum, den viele Frauen teilen, das einmal zu sein. Aber hier bedient sich Wolfram dann einer Göttin ;) Das ist nämlich das Bild, dass man von dieser Frau schlechthin hat, oder?
    Müssen es immer diese makellosen Frauen sein, die so sein können? Fast jeder, und bestimmt jede Frau hat irgendetwas an ihrem Körper zu bemängeln. In diese Richtung muss die Gesellschaft noch umdenken, bedenke man den Demographischen-Wandel ;) Eigentlich hätte ich es richtig klasse gefunden, wenn Alina nicht so makellos wäre!
    Okay, ein paar Disharmonien im Gesicht beschreibt Wolfram, aber Disharmonien erzeugen erst Attraktionsenergie, weil die vollkommende Harmonie langweilig ist (Claudia Schiffer).


    Ist ja lustig, genau die gleichen Gedanken hatte ich in Bezug auf Alina auch.
    Ich dachte: schade, schon wieder so eine perfekte Frau - insofern fand ich (als Frau) die Beschreibung ihres Äußeren schon fast langweilig.
    Provokante Frage an den Autor: muß eine interessante Frau denn unbedingt immer den optischen Wunschträumen der Männer - und hier hatte ich schon den Eindruck, als ob ein Mann seine heimlichen Wünsche "zusammenbaut" - entsprechen ?


    Dennoch, die Lust Edgars durch den Beischlaf mit einem anderen Mann zu entfesseln und zu steigern hat mir sehr gut gefallen, das war wirklich Erotik pur !

  • @Krümel, Coco
    Ich denke da ganz anders. Mir gefällt die Beschreibung ihres Äußeren sehr gut. Exotisch, dunkelhäutig, lange dunkle Haare, schön, eben indisch. Genau so stelle ich sie mir vor. Wie ein exotischer (Männer)Traum?.............Ja vielleicht, aber auch ich als Frau sehe gerne schöne Menschen.
    Mir gefallen schöne Hauptfiguren, besonders natürlich schöne Männer ;), Damián mein exotischer Latin-Lover :herz: aus "Drei Minuten mit der Wirklichkeit", einfach besser, sei es in Büchern oder auch in Filmen.


  • Dennoch, die Lust Edgars durch den Beischlaf mit einem anderen Mann zu entfesseln und zu steigern hat mir sehr gut gefallen, das war wirklich Erotik pur !


    Dass das einem Mann erregt ist klar. Wer hätte da noch widerstehen können?
    Ich finde die Beschreibungen auch wahnsinnig gut.


    Katrin


  • Dieses Buch ist ziemlich erotisch. Und obwohl Wolfram männlich ist, knistert und prickelt es sehr, das erreichen nicht viele männliche Autoren bei mir. Vielleicht ist der Grund dafür, dass Alina die Selbstbewusste verkörpert, sie die Hosen an hat. Und vielleicht ist es auch der Traum, den viele Frauen teilen, das einmal zu sein. Aber hier bedient sich Wolfram dann einer Göttin ;) Das ist nämlich das Bild, dass man von dieser Frau schlechthin hat, oder?


    Ich fand das Buch bis dahin nicht unbedingt nur erotisch, für mich gab es da schonVerläufe zwischen Erotik und Pornografie.
    Allerdings fand ich die Beschreibungen von Wolfram sehr gelungen, da sie bei aller Derbheit nicht geschmacklos wurden.


    Alina wird als Göttin beschrieben, mich stört dieses Bild jedoch nicht.
    Die Abhängigkeit Edgars zu dieser exotischen Schönheit wird dadurch nur deutlicher. Ich kann mir vorstellen, dass ich als Leser mich eher ablenken lassen würde bei dem Gedanken "o.k. jetzt hat er sich in eine 08/15-Schönheit verliebt, und?"


    Davon abgesehen sind Frauen mit 23 noch oft ohne Makel, ich hatte da noch keine Cellulite und Ähnliches (nicht das ich jetzt welche habe ;D)

  • Ich bin nun auch hier angekommen, und das Buch hat mich schon total in seinen Bann gezogen.


    Die Abendgesellschaft bei Lord Pembroke, ein bizarres erotisches Erlebnis für Edgar und Alina, das aber nur ein Vorspiel für ihre eigene Liebesnacht sein sollte. Alina meint, es sei nur ein Spiel, aber ist das alles wirklich so harmlos? Nur Spaß? Oder steckt mehr hinter ihrer Verführung? Ich fand das Kapitel sehr brillant geschrieben und schliesse mich da Papyrus an, bei aller Erotik war es nicht geschmacklos, was ich mir sehr schwierig für den Autor vorstelle - bestimmt hast du daran eine Weile gefeilt, Wolfram...


    Dass Alina eine exotische Schönheit ist, passt in die Geschichte und gefällt mir gut - ich habe kein Problem mit ihrer Darstellung; gerade ihre besondere Ausstrahlung lässt doch Edgar auf sie aufmerksam werden. Irgendwie passt das auch ganz gut in das mondäne, dekadente Berlin. Und ihre halbindische Herkunft hat sicher noch eine weitere Bedeutung für den Handlungsverlauf, den wir noch nicht kennen. Hochinteressant finde ich ihre Ansichten über Zeit und Raum, über Zufall und Wille - eine für Edgar völlig neue Betrachtungsweise des Lebens.


    Die Familie streckt ihre Fühler nach Edgar aus und offenbar ist nun der Zeitpunkt gekommen, an dem sein fröhliches Studentenleben ein jähes Ende finden wird. Nach wie vor befindet er sich in einer passiven Rolle; der Familienrat tritt zusammen und sagt Edgar, was er zu tun hat. Dabei hat er doch nur Alina im Kopf!


    Eine weitere Figur tritt auf den Plan: Edgars Großmutter! Ein klasse Frau, wie ich finde. Sie ist die erste, die Edgar bezüglich der Familiensituation reinen Wein einschenkt - sie lässt eine gehörige Bombe platzen! Jetzt soll plötzlich Edgars Erbe und sogar sein Leben in Gefahr sein, ein völlig unerwartete Wendung der Geschichte. Auch Alina und Manings stehen plötzlich in einem anderen Licht da. Wobei Edith von Rabov noch nicht alles erzählt hat, da wurde einiges weggelassen. Ihre Reaktion auf die Erwähnung von Indien ist ja sehr bemerkenswert - die Gründe dafür würden mich brennend interessieren...


    Sehr gut gefällt mir Edgars Gespräch mit Daniel. Hier bekommen auch wir als Leser einen kurzen Überblick über die bisherigen Geschehnisse und Zusammenhänge, das ist wirklich sehr hilfreich. Auf das Ergebnis von Daniels Überlegungen bin ich schon gespannt.


    Die erneute Begegnung mit Alina verwirrt mich genauso wie Edgar. Sie geht auf Distanz und in mir keimt der Verdacht, dass sie vielleicht wirklich auf Edgar angesetzt ist und jetzt ein schlechtes Gewissen hat. Manings dagegen erscheint zunehmend als Vertrauensperson; dennoch frage ich mich, was er in dem Sektierer-Vortrag zu schaffen hatte. Ein privates Interesse an der Bewegung - das kaufe ich ihm nicht ab. Schon eher, dass er für die Engländer spioniert und den Auftrag hat, diese Entwicklung innerhalb Deutschlands im Auge zu behalten.


    Die Spannung steigt und ich spekuliere, dass Edgar in den nächsten Abschnitten aus seiner passiven Rolle herausfindet und endlich sein Leben selbst in die Hand nimmt, freiwillig oder unfreiwillig. Es wäre an der Zeit.

  • Ich habe nun den zweiten Teil (bis S. 159) auch beendet.
    Ihr habt ja schon viel von dem erwähnt, was mir so durch den Kopf geht.


    Phil Manning kann ich nicht als "Vertrauensperson" sehen, im Gegenteil - er wirkt auf mich in Bezug zu Edgar undurchschaubar und äußerst reserviert in seinen Antworten (z.B. warum er diesem Vortrag tatsächlich beigewohnt hat).


    Ach der arme Edgar, ganz verwirrt durch die neuen Informationen bezüglich seiner Familie.
    Die Theorie Alina und Manning wären auf ihn angesetzt, um ihn evtl. aus dem Weg zu schaffen, scheint mir zu weit hergeholt, das wäre für mich zu abstrus.
    Aber ich vermute, wir werden im Laufe dieses Buches mitanschauen dürfen, wie Edgar einen großen Schritt in Richtung "Erwachsen werden" macht. ;)


    Nun, ich will die Rätsel gar nicht lösen - ich schaue einfach mal, wie es weitergeht.


    Bisher wirklich ein gelungenes Buch, das versteht, den Spannungsbogen zu halten - jede gelesene Seite macht mich neugierig auf die nächste.

  • Hallo!


    Ich habe gerade das 11. Kapitel beendet.


    Eine weitere Figur tritt auf den Plan: Edgars Großmutter! Ein klasse Frau, wie ich finde. Sie ist die erste, die Edgar bezüglich der Familiensituation reinen Wein einschenkt - sie lässt eine gehörige Bombe platzen! Jetzt soll plötzlich Edgars Erbe und sogar sein Leben in Gefahr sein, ein völlig unerwartete Wendung der Geschichte. Auch Alina und Manings stehen plötzlich in einem anderen Licht da. Wobei Edith von Rabov noch nicht alles erzählt hat, da wurde einiges weggelassen. Ihre Reaktion auf die Erwähnung von Indien ist ja sehr bemerkenswert - die Gründe dafür würden mich brennend interessieren...


    Ja, Edith ist wirklich auch eine sehr interessante Figur. Allerdings war ich dann etwas enttäuscht, dass sie im Grunde genommen, die gleichen Ansichten wie Edgars Vater hat. Ich meine, sie kennt Edgar am besten, weil sie ihn großgezogen hat, wieso versteht sie nicht, dass er noch nicht weiß, was er wirklich machen will? Alles dreht sich nur um das Familienunternehmen und wehe es gelangt in fremde Hände... ::)


    Dass Manings und Alina auf Edgar angesetzt wurden...mmh ich weiß nicht recht. Das erklärt immer noch nicht Alinas Verahlten. Wieso sollte sie ihm diese seltsame Geschichte über diesen Typen erzählen, den sie sucht? Auch wenn die beiden ein falsches Spiel spielen sollten, bei beiden steckt auf jeden Fall noch mehr dahinter (persönliche Gründe?).


    fairy

    &quot;I can believe anything, provided that it is quite incredible.&quot;<br />-&quot;The picture of Dorian Gray&quot;by Oscar Wilde-

  • Ich bin nun auch mit diesem Teil durch, und möchte mich nur kurz zu Wort melden.
    Eure Spekuationen finde ich recht interessant, ich selber spekuliere aus den bereits erwähnten Gründen nicht mit ;)


    So richtig anfreunden kann ich mich mit der Geschichte bisher leider nicht. Es fehlt mir die Spannung und die Begeisterung, die z.B. "Die Frau mit den Regenhänden" bei mir verursacht hat. Diese Geschichte hier wirkt auf mich stellenweise sehr konstruiert und klischeebesetzt. Ich habe deshalb gerade einen ziemlichen "Hänger" und hoffe aber, dass sich die Story wieder erfängt. Ich harre den Dingen und lese mal einfach weiter :)


  • Diese Geschichte hier wirkt auf mich stellenweise sehr konstruiert und klischeebesetzt.


    So krass würde ich das nicht betiteln, es sind ein wenig zu viele Zufälle, die im Moment alle wirksam sind. Aber ich denke, dass es am Ende des Buches gar nicht mehr so nach Zufällen aussehen wird, weil sie alle miteinander verbunden sind.

  • Konstruiert habe ich bisher eigentlich noch gar nichts an der Geschichte empfunden. Etwas anstrengend, schwierig, ja....aber konstruirt, finde ich nicht.
    Ich bin zwar schon einiges weiter in der Geschichte, aber irgendwie war von Anfang an klar das hier nichts zufällig passiert sondern das jemand hier die Fäden in der Hand hält. Und irgendwie wissen alle etwas, nur eben Edgar weiß gar nichts.

  • Da ich am Ende dieses Teils angelangt bin, melde ich mich auch mal eben schnell hier zu Wort, bevor ich mich wieder ans Lesen mache... :lesen:


    Im Moment ist es immer noch so, dass mehr Fragen als Antworten entstehen. Aber dieses Buch ist interessant, anders, aber sehr interessant.


    Was ich von Alina und Manings halten soll - tja, das weiß ich immer noch nicht. Ich bin immer noch nicht aus ihnen und ihr Verhalten schlau geworden und bin gespannt auf erste, konkretere Hinweise. Dass sie darauf angesetzt wurden, Edgar aus dem Weg zu schaffen, das glaube ich auch nicht wirklich - wie auch einige von euch.


    Und Edgar denkt das erste Mal in seinem Leben wirklich darüber nach, zu arbeiten. Manchmal erscheint er mir ein wenig unreif.
    Da "studiert" er seit einigen Jahren, hat sich aber noch nie über Arbeiten Gedanken gemacht, was wohl an der wohlhabenden Familie liegt. Und dann kommt Alina, er verliebt sich in sie und macht sich Gedanken darüber nach Indien zu gehen und dort zu arbeiten.


    Warum Alina dann plötzlich so abweisend und so nervös ist, das habe ich mich auch gefragt. Im Moment habe ich den Versuch, sie zu verstehen, erstmal ein wenig zurückgestellt. ;)
    Und dann stellt sich heraus, dass sie in einem Ashram lebt... mit sowas habe ich auch nicht gerechnet...

    Ein Buch ist ein Garten, den man in der Tasche trägt.

  • Aber ich denke, dass es am Ende des Buches gar nicht mehr so nach Zufällen aussehen wird, weil sie alle miteinander verbunden sind.


    So denke ich auch. Liegt bei mir teilweise daran, dass ich nicht an Zufälle glaube, sondern das alles seinen tieferen Sinn hat.


  • So denke ich auch. Liegt bei mir teilweise daran, dass ich nicht an Zufälle glaube, sondern das alles seinen tieferen Sinn hat.


    Ich auch, ich bin ganz klar ein Schicksalsdenker, aber in Büchern kann man dieses Wort schlecht benutzen, okay hier spielt Wolfram Schicksal. Zufall gefällt mir bei Büchern aber besser, weil sie fiktiv sind ;)

  • Mit "konstruiert" meine ich weniger den Zufall als vielmehr, dass die Geschichte ein wenig unglaubwürdig ist. "Liebe auf den ersten Blick", das mag ja wohl vorkommen, aber alles liegen und stehen lassen, den Verstand komplett ausschalten für jemanden, den ich im Grunde überhaupt nicht kenne, etc. das ist für mich einfach nicht real.

  • creative: Ach so meinst du das! Jetzt verstehe ich :) Du wirst es zwar nicht glauben, aber solche "Verrückten" gibt es wirklich, die jeden Verstand der Liebe wegen ausschalten, dass man staunend davor steht und sich fragt: Hab ich die/den mal wirklich gekannt, weil die/der ist ja völlig anders ;)

  • Na ja, nur wegen der Liebe lässt Edgar ja nicht alles stehen und liegen. Er wird von allen Seiten nach Strich und Faden belogen und will wissen, warum. Alina ist nur ein Faktor, seine Familie, die ganzen ungeklärten Vorfälle der Vergangenheit spielen eine mindestens ebenso wichtige Rolle. Dass Edgar lange passiv und farblos bleibt, stimmt. Das war auch beim Schreiben ein Problem. Aber genau deshalb stösst ihm ja diese Geschichte zu. Er wird aus einer totalen Erstarrung herausgeholt, und das dauert natürlich eine Weile...


  • creative: Ach so meinst du das! Jetzt verstehe ich :) Du wirst es zwar nicht glauben, aber solche "Verrückten" gibt es wirklich, die jeden Verstand der Liebe wegen ausschalten, dass man staunend davor steht und sich fragt: Hab ich die/den mal wirklich gekannt, weil die/der ist ja völlig anders ;)


    Hi, so einen kenne ich auch: Mich! ;D (Also als ich noch 20 war ;) )

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen