Die kreisende Schwärze

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  • Mit meinem Alter bin ich wahrscheinlich noch Opfer der Klischees geworden.
    Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es heute immer besser wird.
    Ich habe versucht es bei meinen Kindern alles offen zu halten, leider sind nicht alle Eltern so und beharren auf den alten Rollen. Ich hab ja nichts gegen Frauen in Männer Jobs, aber.... Man kennt ja die Thematik. ;)
    Lehrer sind so wichtige Personen im Leben, ich frag mich immer ob sie sich ihrer Macht bewusst sind.

    Greetz,<br />Weratundrina<br /><br />...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM


  • Allerdings hat sich später auf dem Gymnasium heraus gestellt dass ich mit Naturwissenschaften nichts anfangen kann und auch nicht will.
    Das wurde dann sehr krampfhaft und vieles habe ich aus Prinzip abgelehnten.


    Wobei ich das interessant finde. Mit Physik kann ich nämlich auch nichts anfangen, aber anscheinend assoziiere ich Sci-Fi damit überhaupt nicht.
    Allerdings muss ich zugegeben, dass ich mir richtige Hard-SF, worunter ich einen sehr starken Technikfokus verstehe, auch eher weniger zusagt.

    Even when reading is impossible, the presence of books acquired produces such an ecstasy that the buying of more books than one can read is nothing less than the soul reaching towards infinity... We cherish books even if unread, their mere presence exudes comfort, their ready access reassurance.

  • Mir auch nicht ;) Wobei es auch da Abstufungen gibt. Arthur C. Clarke zum Beispiel kann herzzereißende Geschichten über Relativität schreiben (in der Art von "Interstellar"), William Gibsons frühe Geschichten sind voller Technik, aber atemberaubend geschrieben. Und natürlich gibt es SF, in der Technik oder sogar jegliche Form von Wissenschaft keine Rolle spielt. Der kleinste gemeinsame Nenner des Genres ist lediglich, dass das Unmögliche, das beschrieben wird, irgendwann, irgendwo vielleicht doch möglich sein könnte; das Genre glaubt also (im Gegensatz zur Fantasy) an seine eigene Realisierbarkeit.


    Die unerreichte Meisterin am SF-Himmel ist für mich persönlich mittlerweile James Tiptree, Jr (Alice Sheldon), in deren Geschichten es häufig um ganz persönliche Schicksale, gesellschaftliche Konflikte und auch Genderfragen geht. Viele dieser Geschichten sind allerdings so dunkel, dass meine Sammlung sich daneben fast humorvoll ausnimmt. Außerdem kann sie besser schreiben als die meisten anderen Autoren zusammen.


    Dazu kommen noch die ganzen Rand- und Untergenres wie die ungezählten Dystopien und Endzeitszenarien der letzten Jahre. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir hier Cormac McCarthys "The Road", ebenfalls wegen des Stils; auch nicht gerade ein Gute-Laune-Roman.


    PS Damit das jetzt keine Trauerrede wird, sei auch auf Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" verwiesen. Dann hätten wir die Extreme des Genres glaube ich ganz gut abgedeckt ;)


  • Die unerreichte Meisterin am SF-Himmel ist für mich persönlich mittlerweile James Tiptree, Jr (Alice Sheldon), in deren Geschichten es häufig um ganz persönliche Schicksale, gesellschaftliche Konflikte und auch Genderfragen geht. Viele dieser Geschichten sind allerdings so dunkel, dass meine Sammlung sich daneben fast humorvoll ausnimmt. Außerdem kann sie besser schreiben als die meisten anderen Autoren zusammen.


    Oh ja. An einer Sammlung ihrer Geschichte lese ich gerade. Ziemlich düster, ziemlich anspruchsvoll, aber richtig gut...

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  • Freut mich, dass sie noch Leserinnen findet! Liest Du auf Englisch, oder eine der deutschen Ausgaben?


    Ich lese die englische SF-Masterworks-Ausgabe: Her Smoke Rose Up Forever

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    Wobei wir auf der Buchmesse schon diese Komplettausgaben des Septime-Verlangs auf Deutsch bewundert haben:

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  • Diew Geschichte war für mich ziemlich zweigeteilt. Da ich auch zu denen gehöre, denen die technischen Details ziemlich egal sind. Was bei SF eigentlich nicht sein sollte sind irgendwelche unerklärlichen magischen Elemente, die als solche auch benannt werden. Eigentlich ist das aber ziemlich schwer, denn vieles kann als magisch erscheinen, weil wir es nicht oder vor allem noch nicht kennen. Aber zu viel Technik macht es für mich langweilig. Wenn die Geschichte mir gefällt, dann überlese ich es aber einfach (Mußte ich bei David Weber viel überlesen, um die Geschichten über die Baumkatzen zu verfolgen).
    Das Gothik-elemen passt natürlich bei mir im Moment gerade ziemlich gut, denn es ist WGT. Ich bin nur hier, weil jemand zuhause bleiben musste, weil die Gäste einen Hund mitgebracht haben, den ich sitte und ich heute nach einem Tag im Heidnischen Dorf mit drei Kindern ziemlich geschafft bin. Ich wurde beim Lesen an "Ich, der letzte Mensch" erinnert. Ein tolles Buch, dass leider ziemlich schlecht verfilmt wurde.

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen