04 - Seite 281 bis Seite 338 (ab THE ORACLE)

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  • Ach du Schreck! :o Damit habe ich nun gar nicht gerechnet, dass Aidan fast stirbt und das auch noch aus der Hand seines besten Freundes. Aber so unerwartet sollte das gar nicht sein, denn hier ist das passiert, was schon Elena und ihrer Wächterin fast passiert wäre. Ich habe diese Gefahr nur ziemlich verdrängt und sie auf den Inseln "zurückgelassen", aber warum sollte dieses Einflüstern von Hass darauf begrenzt sein? Die Seeteufel haben ja auch das Festland betreten, warum also nicht auch diese Magie? Und hier ist sie wohl. Doch was ist am Schluss nun passiert? Eine Stimme für die Stimme. Musste Revus sich opfern, also sterben für seinen Freund? Oder muss er nur seine Stimme opfern und bleibt (stumm?) am Leben? Zumindest spritzt Blut und das ist nicht gut...


    Mittlerweile ist mir Elena sehr nahe gekommen. Ich finde, sie zeigt viel Stärke und Mut. Sie hat ihr Volk in Ungewissheit zurückgelassen, hält sich selbst in einem völlig fremden Land auf, hat nur eine vage Möglichkeit, Hilfe durch ein Orakel zu finden und zeigt dabei auch Verantwortung und Hilfsbereitschaft für ihre Umgebung. Sie wirkt lange Zeit so souverän ein bisschen unnahbar und ich habe mich schon gefragt, ob sie irgendwann zusammenklappt. Hier in dem Abschnitt hat man nun ihre Erschöpfung erlebt, ihre Angst vor dem Ende, sie wirkte sensibler ... und trotzdem hat sie noch die Kraft gefunden, Aidan zu erreichen, ihm klar zu machen, dass sie an ihn glaubt und er sich dem Kampf nicht entziehen kann, wenn er nicht alleine zurückbleiben will. Das waren sehr emotionale Szenen, die mir gut gefallen haben. Auch die Annäherung zwischen ihr und Aidan hat mir gefallen. Schön zart und gefühlvoll und irgendwie passend, finde ich. Man könnte zwar denken, für so was ist nun wirklich keine Zeit, aber in der so negativ emotionalen Situation braucht man gerade auch ein paar positiv emotionale Gefühle, nicht wahr? :)


    Und doch hat Aidan auch hier nicht verraten, was früher vorgefallen ist und ihn so abwehrend auf den "Ruf des Barden" reagieren lässt. So langsam werde ich ungeduldig. ;)


    Sehr gut gefallen hat mir auch die Szene in der Höhle mit dem Orakel. Das fand ich sehr atmosphärisch beschrieben, wie der Nebel sich bewegt und zu Bildern bzw. Drachenköpfen wird. Das hatte eine etwas unheimliche und besondere Stimmung und erzeugte tolle Bilder im Kopf. Hier erfahren wir nun von den Drachen und besonders dem fünften Drachen, der offensichtlich am Erwachen ist. Auf ihn bin ich echt gespannt.


    Elena soll also die Harmonie wieder herstellen, Einklang bringen. Mir gefällt es, wie sich hier die Musik durch das Buch zieht. Es sind so viele kleine Details oder Bemerkungen und Beschreibungen, die musikalisch wirken. Auch, wenn man die Musik nicht nebenbei laufen lässt oder sich Trailer anhört, wirken auf mich viele Textstellen allein durch die Worte wie Musik. Vielleicht ist das so, weil ich von der dazugehörigen Musik weiß. Aber wenn ich von Chaos oder Harmonie oder der Bewegung im Wind, dem Rauschen von Wasser oder ähnlichem hier lese, wirkt das auf mich irgendwie musikalischer, als in anderen Geschichten. Ich habe oft das Gefühl, Musik zu hören, obwohl ich es nicht tue. Hmmm, wie auch immer, es ist irgendwie ein schönes Lesegefühl.

  • Zitat

    Mir gefällt es, wie sich hier die Musik durch das Buch zieht. Es sind so viele kleine Details oder Bemerkungen und Beschreibungen, die musikalisch wirken... Ich habe oft das Gefühl, Musik zu hören, obwohl ich es nicht tue. Hmmm, wie auch immer, es ist irgendwie ein schönes Lesegefühl.


    Diese Verbindung zwischen Literatur und Musik gefällt mir auch sehr gut. Das erinnert mich sehr stark an einige Romane von Anne McCaffrey aus ihrem PERN- Zyklus.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Ja, die Orakelszene in der Höhle war wirklich sehr atmosphärisch. Obwohl ich beim Lesen draußen in der Sonne saß, hatte ich das Gefühl, ich tauche mit ein in die Nebelschwaden und erkunde mit der Truppe die Höhle. Hier merkt man wieder einmal, dass du, Christoph, Pen und Paper Fan bist. Du bist ein Meister im Beschreiben und Atmosphäre schaffen. Schön ist hier die Parallele zum Vorwort, da der fünfte Drache angekündigt wird.


    Der Kuss zwischen Elena und Aidan war für mich ein wenig überraschend, aber wirklich süß. Elena ist wirklich eine tolle Frau und verdient es, geliebt zu werden und umso mehr habe ich mich für die Beiden gefreut. :)


    Dass die vier Gefährten die auserwählte Truppe ist, um die Welt zu retten, ist natürlich nicht überraschend. In diesem Punkt ist das Buch storymäßig leider sehr vorhersehbar und für mich daher oft langweilig. Aber wer weiß, was noch geschieht. So war es beispielsweise überraschend, dass ausgerechnet Revus versucht, seinen Freund Aidan umzubringen. Aber gut, er war nicht er selbst. Er hatte quasi den einen Ring in der Tasche und wusste nicht, wie ihm geschieht. ;)

  • Diese Verbindung zwischen Literatur und Musik gefällt mir auch sehr gut. Das erinnert mich sehr stark an einige Romane von Anne McCaffrey aus ihrem PERN- Zyklus.


    Habt ihr beide die CD und hört nebenbei Van Canto oder findet ihr nur den Schreibstil musikalisch?

  • Habt ihr beide die CD und hört nebenbei Van Canto oder findet ihr nur den Schreibstil musikalisch?


    Ich habe zwar CD (höre ich nicht dabei) und Hörbuch (höre ich paralell auf dem Weg zur Arbeit), aber ich meinte eher das Einbeziehen der Musik in den Text, einmal ganz ersichtlich durch das Einfügen der Bardenlieder, und zum anderen scheint mir die Musik überall präsent, in allem zu liegen, ein wichtiger Teil der Welt zu sein. Das lese ich schon heraus. Mich erinnert das ein bißchen an das Schöpfungslied in den Mittelerdebüchern von Tolkien.

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  • Zitat

    In diesem Punkt ist das Buch storymäßig leider sehr vorhersehbar und für mich daher oft langweilig.


    Mittlerweile lese ich das Buch nicht mehr wegen der Story, die wirklich keine Überraschungen bietet, sondern z.B. wegen der Schauplätze. Gerade in diesem Leseabschnitt sind die Naturbeschreibungen wunderbar, die Höhle ist großartig geschildert. Ich habe wirklich das Gefühl da zu sein. Das ist klasse. Und mich fasziniert die Bardenmagie, dieses Zusammenspiel von Musik und Magie.


    Klasse fand ich Elena auf Jagd. Die armen Kaninchen haben ja überhaupt keine Chance. Weglaufen ist nicht, daneben schießen kann sie nicht. Sie trennt einfach den Lebensfunken vom Körper mit ihrer Magie und fertig. Eigentlich gruselig, wenn man es bedenkt. Bei Menschen funktioniert das nicht oder?


    Weiterhin geht es mir so, das ich nicht wirklich Angst um die Charaktere habe. Selbst als Revus Aidan die Kehle aufschlitzt, weiß ich das er es überlebt. Erst wenn sie ihre Aufgabe erledigt haben, bzw. unmittelbar vor der Lösung stehen, könnte ich mir vorstellen, das einige aus dem Heldenteam abtreten müssen. Aber ganz ehrlich: ich hätte hier auch nichts gegen ein Happy End, die vier dürfen ruhig überleben...

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  • Mittlerweile lese ich das Buch nicht mehr wegen der Story, die wirklich keine Überraschungen bietet, sondern z.B. wegen der Schauplätze.


    Ja, so geht es mir auch!


  • Ach du Schreck! :o Damit habe ich nun gar nicht gerechnet, dass Aidan fast stirbt und das auch noch aus der Hand seines besten Freundes. Aber so unerwartet sollte das gar nicht sein, denn hier ist das passiert, was schon Elena und ihrer Wächterin fast passiert wäre. Ich habe diese Gefahr nur ziemlich verdrängt und sie auf den Inseln "zurückgelassen", aber warum sollte dieses Einflüstern von Hass darauf begrenzt sein?


    Diese Szene habe ich nicht unbedingt erwartet, aber sie überrascht mich auch nicht. So gemein wie Aidan die ganz Zeit war, ist es nicht verwunderlich, dass Revus mal "zurückschlägt".
    Aidan hätte es auch ganz ohne den Einfluss von Magie mal verdient gehabt den Hintern versohlt zu bekommen. Das was ihm dann letztendlich passiert ist, hat natürlich niemand verdient.
    Aber es hat mich doch inzwischen sehr gestört, dass Revus immer alles abbekommt. Das muss ihn ganz schön gewurmt haben. Wenn dann noch ein bösartiger, magischer Verstärker im Umlauf ist, ist es nicht verwunderlich, dass dann so etwas dabei herauskommt. Und letztendlich muss er sich dann wieder für ihn opfern. :(



    Ja, die Orakelszene in der Höhle war wirklich sehr atmosphärisch. Obwohl ich beim Lesen draußen in der Sonne saß, hatte ich das Gefühl, ich tauche mit ein in die Nebelschwaden und erkunde mit der Truppe die Höhle. Hier merkt man wieder einmal, dass du, Christoph, Pen und Paper Fan bist. Du bist ein Meister im Beschreiben und Atmosphäre schaffen. Schön ist hier die Parallele zum Vorwort, da der fünfte Drache angekündigt wird.


    Die Befragung des Orakels war wirklich sehr stimmungsvoll und wirklich gut beschrieben. Findet ihr nicht, dass sie es etwas leicht gefunden haben?
    Es war überhaupt kein Rätsel, keine Gefahr damit verbunden, so als könnte jeder losgehen und man kommt so mehr oder weniger "automatisch" hin? Der Weg war ja mehr oder weniger mit Leuchtreklame markiert.


    Mittlerweile lese ich das Buch nicht mehr wegen der Story, die wirklich keine Überraschungen bietet, sondern z.B. wegen der Schauplätze. Gerade in diesem Leseabschnitt sind die Naturbeschreibungen wunderbar, die Höhle ist großartig geschildert. Ich habe wirklich das Gefühl da zu sein. Das ist klasse. Und mich fasziniert die Bardenmagie, dieses Zusammenspiel von Musik und Magie.


    Weiterhin geht es mir so, das ich nicht wirklich Angst um die Charaktere habe. Selbst als Revus Aidan die Kehle aufschlitzt, weiß ich das er es überlebt. Erst wenn sie ihre Aufgabe erledigt haben, bzw. unmittelbar vor der Lösung stehen, könnte ich mir vorstellen, das einige aus dem Heldenteam abtreten müssen. Aber ganz ehrlich: ich hätte hier auch nichts gegen ein Happy End, die vier dürfen ruhig überleben...


    Die Story verläuft geradlinig und im Moment wenig spannend, da gebe ich euch schon recht, aber natürlich interessiert es mich schon wie es weitergeht.
    Schauplätze, so schön sie beschrieben und geschildert sind alleine würde mir nicht reichen. Das wäre mir einfach zu wenig.


    Jetzt, wo du es sagst, wird es mir auch erst richtig bewusst. Ich habe auch keine Angst um die Charaktere. Vor allem Aidan wird mir eigentlich immer unsympathischer...
    Revus hingegen tut mir wirklich Leid. Aber das ist ein Phänomen, dass ja oft so ist. Man denkt selten daran, dass Hauptcharaktere sterben könnten. Wir sind hier ja nicht bei Game of Thrones. ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Habt ihr beide die CD und hört nebenbei Van Canto oder findet ihr nur den Schreibstil musikalisch?


    Nein, ich höre nicht nebenbei Musik, habe auch nur vor der Leserunde in die Hörproben reingehört. Ich meine hier wirklich, dass ich beim Lesen immer wieder das Gefühl habe, dass Musik klingt. Die Beschreibungen des Windes, der Wolken, Wasser, Wald ..... Es sind so kleine Details, die auf mich dann auch Worte wie Harmonie, Chaos, Ruhe, Sturm, Einklang, Wut, Freude, etc. so anders wirken lassen, als gewohnt. Ich "hör" da einfach beim Lesen Musik raus. :)


  • Klasse fand ich Elena auf Jagd. Die armen Kaninchen haben ja überhaupt keine Chance. Weglaufen ist nicht, daneben schießen kann sie nicht. Sie trennt einfach den Lebensfunken vom Körper mit ihrer Magie und fertig. Eigentlich gruselig, wenn man es bedenkt. Bei Menschen funktioniert das nicht oder?


    Nein, das glaube ich nicht, denn Elena hatte ja anfangs darüber nachgedacht, dass ihre Magie Ihnen in einem möglichen Krieg nicht hilft, also nicht als Waffe eingesetzt werden kann, sondern nur den Alltag erleichtert, weil es beim Erschaffen von eher unmöglichen Dingen den Menschen Verstärkung bringt oder auch Heilkraft bzw. Linderung bewirkt. Aber für die Jagd von kleinen Tieren scheint die tödliche Wirkung zu reichen. Das fand ich ganz schön fies, den armen Häschen so ganz ohne Anstrenung den Lebenssaft abzutrennen.


  • So gemein wie Aidan die ganz Zeit war, ist es nicht verwunderlich, dass Revus mal "zurückschlägt".
    Aidan hätte es auch ganz ohne den Einfluss von Magie mal verdient gehabt den Hintern versohlt zu bekommen. Das was ihm dann letztendlich passiert ist, hat natürlich niemand verdient.
    Aber es hat mich doch inzwischen sehr gestört, dass Revus immer alles abbekommt. Das muss ihn ganz schön gewurmt haben. Wenn dann noch ein bösartiger, magischer Verstärker im Umlauf ist, ist es nicht verwunderlich, dass dann so etwas dabei herauskommt. Und letztendlich muss er sich dann wieder für ihn opfern. :(


    Stimmt, man hat ja schon irgendwann gemerkt, dass Revus emotional angespannt ist und sich bei ihm einiges wegen Aidan angestaut haben muss. Wenn man immer nur Rücksicht nimmt und seine eigenen Bedürfnisse vielelicht zurücksteckt, so ist das irgendwann ungesund. Mich hat Aidans Verhalten nach und nach auch etwas genervt, er hat immer nur an seine Gefühle gedacht, wie schlecht es ihm doch geht, das war schon egoistisch seinem Freund gegenüber. Zumindest hat er doch immer nur von seinem Unglück gesprochen, wie es Revus geht, kam dabei nicht zur Sprache. Und das hat sich die Magie dann gut zunutze machen können.



    Zitat


    Die Befragung des Orakels war wirklich sehr stimmungsvoll und wirklich gut beschrieben. Findet ihr nicht, dass sie es etwas leicht gefunden haben?
    Es war überhaupt kein Rätsel, keine Gefahr damit verbunden, so als könnte jeder losgehen und man kommt so mehr oder weniger "automatisch" hin? Der Weg war ja mehr oder weniger mit Leuchtreklame markiert.


    Man müsste aber von dem Orakel erst mal wissen. Allgemein bekannt war es wohl nicht, so wie ich es verstanden habe. "Pilgerströme" waren also nicht zu erwarten. ;) und hatte nicht das Amulett auch eine "öffnende Wirkung"? Ich fand es eigentlich mal ganz angenehm, dass nicht erst vier Rätsel oder Gefahren zu überstehen waren, um dort Einlass zu bekommen.

  • Man müsste aber von dem Orakel erst mal wissen. Allgemein bekannt war es wohl nicht, so wie ich es verstanden habe. "Pilgerströme" waren also nicht zu erwarten. ;) und hatte nicht das Amulett auch eine "öffnende Wirkung"? Ich fand es eigentlich mal ganz angenehm, dass nicht erst vier Rätsel oder Gefahren zu überstehen waren, um dort Einlass zu bekommen.


    Na ja so leicht fand ich es gar nicht. Das Wissen um das Orakel haben ja Elena und Kaleona von den Inseln mitgebracht, aus dem Reisebericht eines Vorfahren. Aidan und Revus kannte es ja gar nicht. Dann haben sie ein paar alte Liedtexte interpretiert und dann noch ergänzende Infos aus dieser einen Bibliothek geholt.
    Eigentlich mal eine klasse Sache: keine Rätsel und tödliche Gefahren bei der Informationsbeschaffung, sondern 'simple' Bibliotheksarbeit. Mir hat das sehr gut gefallen.
    Und dann haben ja auch Aidan und Elena eine besondere magische Begabung, vielleicht hat ihnen das, die Arbeit auch erleichtert.
    Ich fand's glaubwürdig und nachvollziehbar.

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  • Na ja so leicht fand ich es gar nicht. Das Wissen um das Orakel haben ja Elena und Kaleona von den Inseln mitgebracht, aus dem Reisebericht eines Vorfahren. Aidan und Revus kannte es ja gar nicht. Dann haben sie ein paar alte Liedtexte interpretiert und dann noch ergänzende Infos aus dieser einen Bibliothek geholt.
    Eigentlich mal eine klasse Sache: keine Rätsel und tödliche Gefahren bei der Informationsbeschaffung, sondern 'simple' Bibliotheksarbeit. Mir hat das sehr gut gefallen.
    Und dann haben ja auch Aidan und Elena eine besondere magische Begabung, vielleicht hat ihnen das, die Arbeit auch erleichtert.
    Ich fand's glaubwürdig und nachvollziehbar.


    Ihr habt schon recht, dass es stimmig und auch nachvollziehbar war. Vielleicht ist man das auch gewohnt, dass so etwas mit Rätsel verbunden sein muss.
    So letztendlich hat mir halt etwas die Schwierigkeit gefehlt. Oder dass sich die Gruppe mal gefragt hat, wo´s denn jetzt lang geht...

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  • Ich fand es super, dass in diesem Abschnitt endlich eine Erklärung kam, worum es sich bei diesem Bardenruf eigentlich handelt, da wurde endlich meine Neugier dahingehend befriedigt ;) Wobei ich erwartet hätte, dass die Suche nach dem Orakel länger andauert bzw. sich schwieriger gestaltet... mir kam das auch fast zu einfach vor.
    Allerdings kam wenig später schon der nächste Dämpfer. Ich frage mich wirklich womit Revus das alles verdient hat, wie Aidan ihn manchmal behandelt, ihn immer wieder zurück stößt und sehr harsch zurechtweist... ihm tut es zwar hinterher meistens leid, aber er entschuldigt sich nie bei Revus und solche Szenen kommen ja ständig vor... irgendwie ist es Aidan ja bewusst, dass er Revus oft ungerecht behandelt und dass er doch auf ihn angewiesen ist und er wahrscheinlich nie einen besseren Freund hatte... trotzdem bekommt er sein Verhalten nicht in den Griff und geht immer wieder auf ihn los. Der Typ ist wirklich sehr ambivalent, ich könnte mit sowas ja gar nicht umgehen!


    Die Szene in der Höhle fand ich wirklich großartig, sehr atmosphärisch, mit dem Nebel und allem!
    Nun wird auch den Protagonisten klar, was einem als Leser ja schon recht bald in den Sinn kam, nämlich dass alle Hoffnung in Aidan liegt und er zum "Helden wider Willen" werden muss.


    Ah und ich fand es schön, dass das zarte Anbandeln zwischen Aidan und Elena nun etwas konkreter wurde, auch wenn sie prompt von Sash gestört werden mussten, sowas war ja wieder klar ;)


    Stimmt, die Jagdszene sollte vielleicht friedlich wirken, aber ich fand sie sehr gruselig. Wie Elena einfach Körper und Seele voneinander trennt, das war doch ziemlich beängstigend. Da habe ich mir fast den guten alten, gut gezielten Schuss zurückgewünscht ;)


    Und was dann kam, nun ja, damit hätte ich beim besten Willen nicht gerechnet. Ich fand es so schrecklich, als Aidan plötzlich von Revus überfallen wurde. Er wirkte ja schon verändert, abgezehrt, irgendwie nicht richtig anwesend, aber dass er von dieser bösen Macht ergriffen war und versuchte Aidan umzubringen, war mir dann doch etwas zu viel... ich dachte tatsächlich, Christoph würde Aidan sterben lassen, zumindest für einen kurzen Moment. ;)

  • Suse

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