11 - Seite 450 bis Ende ("Diese Demütigung nähme ..." bis zum Ende)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Puh, unsere unbekannte Vielleicht-Fianna hat die beiden Männer nicht an die Krebse verfüttert, sondern tatsächlich nur ein Krebsessen zubereitet. Tja, ist sie es jetzt oder ist sie es nicht? ;D


    Wenn es um Beorn geht, schaltet Phileasson leider gern mal seinen Verstand aus: da hat er sich wohl zu früh gefreut bei der Mammutjagd und wie er mit einem stattlichen Tier seinem Konkurrenten eines auswischen will. Und hätte er sich nicht so sehr auf den König des Tals versteift, könnte Ragnor vielleicht auch noch leben. Wobei ich Phileasson zugute halte, dass er das Tier im fairen Kampf besiegen wollte und nicht mit "faulem Zauber". Wobei der Zauber ebenfalls Ragnors Gesundheit vielleicht besser getan hätte. Habe ich das jetzt richtig verstanden: Phileasson hat die erste Aufgabe bestanden, auch wenn das Mammut bei der Überfahrt die Knorre zum Sinken bringen sollte?


    Mit Salarin bin ich auch wieder versöhnt, es geht ihm selber nahe, dass er Shaya im Stich gelassen hat, aber ich glaube es, dass die Eisigel ihn hier negativ beeinflusst haben. Das ist doch sehr beruhigend, dass dasselbe Böse, wie in den Eisigeln, auch im Norden lauert, wahrscheinlich am/im Himmelsturm :o


    Laut Galandel handelt es sich bei denjenigen, die mit dem Himmelsturm den Zorn auf sich gezogen haben, tatsächlich um Vorfahren der Elfen und nicht um Menschen, da wäre ich mit meiner Vermutung im letzten Abschnitt gar nicht so falsch gelegen - wenn ihre Version tatsächlich die Korrekte ist. Dieser Turmbau erinnert mich ein wenig an den Turmbau von Babel, bei dem die Menschen zu hoch hinaus wollten. Die Vorfahren der Elfen haben allerdings keine Götter durch ein Tor gelassen und keinen Tempel gebaut. Ich bin gespannt, welche Version schlussendlich richtig ist. Vielleicht waren diese Ahnen sowohl die Vorfahren der Menschen als auch der Elfen? Wenn ich auch keine Ahnung habe, wie das biologisch möglich sein könnte ;D


    Galandel brach damals mit ihren Gefährten tatsächlich auf, um den Himmelsturm bzw. Ometheon zu suchen. Hat sie ihre Suche damals aufgegeben, weil sie als Einzige überlebt hat und daher ihr Schicksal nicht weiter herausfordern wollte? Bzw. wartete sie darauf, welchen Weg ihr das Schicksal vorbestimmen würde? Denn mit Nurtis Träne hätte sie sich auch alleine auf den weiteren Weg machen können - evtl. hatte sie auch einfach Skrupel, die Götter weiterhin herauszufordern, nachdem der Tod ihrer Begleiter als Wink des Schicksals angesehen werden konnte. Durch die Träne und Galandels Hilfe könnte Phileassons Ottajasko einen Vorteil gegenüber Beorn haben, was die Suche nach Ometheon betrifft. Andererseits wissen wir nicht, über welches Wissen Galayne verfügt.


    Apropos Galayne: sein Geheimnis haben wir noch nicht erfahren und auch nicht, warum er Beorn dringend benötigt. Kurz kam mir der Gedanke, ob er Beorn als Opfer für irgendwas am Himmelsturm benötigt, so wie er Hrolf als Opfer brauchte. Wenn das der Fall wäre, ist es mir aber ein Rätsel, warum es gerade Beorn sein muss.


    Dass Vascal Leomara nicht zurücklassen möchte, kann ich gut verstehen, auch wenn ihre Mission sicherlich gefährlich wird. Aber ob sie in Thorwal wirklich in Sicherheit wäre, wage ich auch zu bezweifeln, wenn sie eine ihrer Visionen bekommen sollte. Dann hätte ich auch lieber das Mädchen um mich rum, wo ich noch eine Chance habe, ihr helfen zu können, wie tage- und wochenlang nicht zu wissen, wie es ihr ergeht. Und ja, ich gebe zu, ich möchte auch ungern auf ihre Visionen verzichten, die der Ottajasko helfen können. Bei Vascal habe ich überlegt, ob er vielleicht einer der Gelehrten oder Ärzte an der Akademie sein könnte, die damals Leomara untersucht haben, dass er vielleicht Mitleid mit dem Mädchen hatte und deswegen mit ihr auf der Flucht ist. Seine Wissbegier könnte für so was stehen. Oder er ist wirklich ihr Onkel und ist deswegen mit ihr geflohen. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob ihre Eltern ihre Tochter, mit der sie in der Gesellschaft glänzen wollten, so einfach haben gehen lassen. Dafür könnte auch sprechen, dass Vascal so hartnäckig bei Phileasson um ihre Mitnahme auf die Wettfahrt gefeilscht hat. Da schon einige Male erwähnt wurde, dass er sie liebevoll ansah und er sich auch wirklich Sorgen um sie zu machen scheint, glaube ich aber nicht, dass er sie nur benutzt, sondern dass ihm wirklich etwas an ihr liegt, ob er nun mit ihr verwandt ist oder nicht.


    Die Stimmung an der alten heiligen Stätte der Elfen war sehr gut beschrieben, finde ich, man hat die Erhabenheit des Ortes gut gespürt. Hier hat mir Phileasson wiederum sehr gut gefallen, wie er diesem Ort seine Ehre erweist, während Ohm und Crottet eher misstrauisch bleiben. Die Wirkung, die dieser Ort auf Leomara hat, ist ja mysteriös: geht die Wärme, die sie in sich spürt, von den Göttern aus? Aus dem Stegreif würde ich sagen, dass Wärme positiver als Kälte ist, aber wer weiß. Vom wem spricht Leomara in der Ich-Person? Zuerst dachte ich, aus ihr würde einer der Götter sprechen, aber das ist nicht wirklich eindeutig, scheinbar wurde sie zuerst besucht und dann erst die Götter erstellt.


    Und plötzlich kommt Cellyana wieder ins Spiel - weiterhin glaube ich nicht, dass sie einfach nur neugierig auf die Elfen ist, sondern dass da mehr dahinter steckt. Ist die Frau, die tränend den Edelstein fortnimmt, eine Vorfahrin von Cellyana? Nicht unbedingt familiär, sondern innerhalb einer Art Organisation, deren Symbol die geflügelte Sonne ist? Es hört sich so an, als ob das Entfernen des Edelsteins damals das Chaos beendet hat: die Blitze und die schnell steigende und sinkende Sonne hören sich nicht gerade positiv und friedlich an. Aber warum weinte sie dabei, was haben sie oder/und Andere dabei verloren? Und wie passt das mit Ometheon zusammen?


    Seufz, jetzt ist der erste Band zu Ende und nachdem wir nun den Kurs haben, müssen wir knapp 3 Monate warten, bis wir endlich zum Himmelsturm aufbrechen können :'(


    Aber dann ... :barbar:


    Mich konnte dieser Auftaktband voll überzeugen.


  • Der letzte Satz „„Wir haben unseren Kurs“, sagte Phileasson“ finde ich super. Ein besseres Ende für den Ersten Band kann man nicht schreiben.


    Den Satz fand ich auch sehr gelungen.



    Berührendste Stelle? Als Phileasson den toten Ragnor alleine zurück tragen will, weil er schließlich sein Drachenführer sei!


    Ohja, das fand ich auch großartig von Phileasson.


    Zu Bernds Fragen werde ich später bzw. morgen noch ausführlicher schreiben :winken:

  • So nun ist die erste Aufgabe also geschafft. Und der erste Band der Saga ist zu ende :'(
    Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Vielen Dank an die Autoren für dieses tolle Buch und die fantastische Begleitung unserer Leserunde :herz: :blume:


    Ich war etwas überrascht und auch amüsiert, dass das Krebsessen wirklich nur ein Krebsessen war. Ich bin auch weiterhin noch nicht 100%ig davon überzeugt, dass Fianna und Zidaine die selbe Person sind. Es wäre möglich oder auch nicht. Ich schließe eine Leserfalle der Autoren nicht aus. Da müssen wir Leser wohl noch etwas warten, bis wir hier eine Antwort bekommen.


    Die Mammutjagd war sehr spannend und ich konnte Phileasson förmlich vor mir sehen, wie er lachend an dem riesigen Mammut hängt. Leider hat Ragnor die Jagd nicht überlebt. Ich bin da auch etwas enttäuscht / verärgert über Phileasson. Meiner Meinung nach hätte Ragnor noch leben können, wenn Phileasson sich für das andere Mammut entschieden hätte. In dem einen Punkt, wenn es darum geht Beorn zu übertrumpfen, hat die Vernunft bei Phileasson schlechtere Karten. Naja irgendeinen Makel muss der sonst so perfekte Phileasson ja haben, das macht ihn nur menschlich.


    Die Szene auf dem Plateau mit den Götterstatuen und der Opfergabe von Phileasson hat mir auch sehr gut gefallen. Was es wohl mit dem warmen Energiefluss auf sich hat, den Leomara an diesem Ort spürt? Aber ich denke nicht, dass es sich hier um etwas Böses handelt. Vielleicht sind es ja die Schwingungen der Götter, die sie an diesem besonderen Ort verspürt. Die Vision von Leomara macht mich sehr neugierig und ich, möchte unbedingt wissen, was sie bedeutet und wer da durch Leomara spricht.


    Die zwölf Recken, die sich auf die Reise zum Himmelsturm begeben stehen fest. Ich finde die Auswahl von Phileasson gut. Ich denke er hat eine gute Mischung zusammengestellt und somit gute Chancen, die Aufgabe vor Beorn zu lösen. Besonders mit Galandels Hilfe und der Träne.


    Ich bin jetzt sehr gespannt, wie es weitergeht.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Also - welche Stelle war für Euch die spannendste oder berührendste? Bei welcher hättet Ihr Euch gewünscht, dass die Geschehnisse knapper behandelt würden? Welche Figuren findet Ihr interessant (nicht unbedingt: sympathisch), welche haben Euch kalt gelassen? Was hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht, und was hat gefehlt?
    Und, da es eine Reihe ist: Wenn Ihr eine Frage stellen könntet, die in den Folgebänden beantwortet wird - welche wäre es?


    Nun zur Beantwortung der Fragen:


    Spannendste Stelle:
    Die Fahrt im Nebel und die Begegnung mit dem Robbenfänger.


    Berührendste Stelle:
    im Sinne von extrem traurig: der Überfall von Beorns Ottajasko auf die Schneeschrate
    im Sinne von menschlich berührend: als Phileasson Ragnor nach der Mammutjagd zurückträgt


    Bei welcher hättet Ihr Euch gewünscht, dass die Geschehnisse knapper behandelt würden?
    Für mich gibt es in diesem Buch nichts, was knapper hätte behandelt werden müssen. Eher im Gegenteil. Ich hätte mir bei manchen Stellen etwas ausführlichere Erklärungen oder Darstellungen gewünscht. Es gibt einige Dinge, die nur kurz erwähnt werden und dann nicht mehr weiter behandelt werden. Zum Beispiel als Tylstyr sich bei den Magiern erkundigen will, ob der Sturm einen natürlichen Ursprung hatte. Was ist dabei herausgekommen?


    Welche Figuren findet Ihr interessant (nicht unbedingt: sympathisch), welche haben Euch kalt gelassen?
    Es gibt viele Figuren, die ich interessant bzw. faszinierend finde. Da kann ich mich gar nicht so richtig festlegen.
    Auf jeden Fall Phileasson, Leomara und Salarin, aber auch Ohm, Irulla, ... eigentlich alle die jetzt mit Phileasson auf die Reise zum Himmelsturm gehen. Und Eddrik, wenn er auch nur einen kurzen Part hatte.
    Bei Beorns Ottajasko gibt es kaum jemanden. Beorn, Galayne und Zidaine. Aber ansonsten sind die anderen für mich eher sehr blass und noch wenig interessant. Eventuell noch Olav.


    Was hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht, und was hat gefehlt?
    Was mir an diesem Buch ganz besonders gefällt, ist die Spannung, die das ganze Buch über aufrecht gehalten wird. Es ist wahnsinnig schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen. Wenn die Leserunde nicht gewesen wäre hätte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen.


    Wenn Ihr eine Frage stellen könntet, die in den Folgebänden beantwortet wird - welche wäre es?
    Nur eine? Ich habe definitiv mehr als eine! da kann ich mich nicht auf nur EINE festlegen....
    Was ist mit Fianna passiert? Wo ist Eddrik? Steckt Fianna wirklich hinter den Morden? Warum haben sich Phileasson und Beorn entzweit? Was genau hat Galayane vor und warum kann er im Mondlicht nur mit Helm herumlaufen? Was genau hat es mit den Eisigeln auf sich? .... ??? ??? ??? Um nur ein paar zu nennen. ;)

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Bin nun auch endlich durch, werde mir mit dem Fazit aber noch paar Tage Zeit lassen.


    Mein Highlight aus dem Abschnitt ist Salarins Sternenmal. Das erklärt so Einiges.



    Die Stimmung an der alten heiligen Stätte der Elfen war sehr gut beschrieben, finde ich, man hat die Erhabenheit des Ortes gut gespürt. Hier hat mir Phileasson wiederum sehr gut gefallen, wie er diesem Ort seine Ehre erweist, ...


    Zustimmung. Das war überraschend gut.


    Ja der Satz am Ende ist toll.


    Dito!

  • Das Sternenmal hatte ich ganz vergessen: ist das ein Zufall, dass er das Mal an der gleichen Stelle hat wie Nurti ihren Edelstein? Ich denke nicht.


    Das ist mir noch gar nicht aufgefallen. Gut das du so genau gelesen hast.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Galandel gibt interessante Hinweise zum Norden und wird nun auch die Gruppe begleiten.


    Das ist übrigens eine Abweichung zur Kampagne, an der sich auch zeigt, wo Rollenspiele und Romane unterschiedliche Anforderungen haben.
    Im Rollenspiel ist Galandel eine sogenannte "Nichtspielerfigur", was bedeutet, dass der Spielleiter ihre Aktionen beschreibt. Das macht sie automatisch zu einer Nebenfigur, denn die wesentlichen Aktionen zur Lösung der Aufgaben sollen natürlich von den Spielern ausgehen. Aus dem gleichen Grund agiert Phileasson in der Kampagne etwas passiver als in den Romanen.
    Eine mächtige Figur wie Galandel in die Gruppe zu integrieren, ist im Rollenspiel schwierig. Es kann dazu führen, dass die Spieler zu oft auf Galandel (beziehungsweise den Spielleiter) schauen und bitten: "Galandel, hilf uns!" Das wird schnell langweilig und kann sogar frustrierend sein, wenn die Spieler das Gefühl haben, nur noch mitzulaufen, statt die Geschichte zu gestalten. Deswegen bleibt Galandel im Abenteuer auf der Insel der Schneeschrate zurück.
    Im Roman ist Galandel aber eine Figur wie jede andere auch. Wenn durch ihre Präsenz andere in den Hintergrund treten, gibt es keinen Spieler, der deswegen betrübt wäre. Es gibt nur Leser, und wenn die Galandel interessant finden, werden sie froh sein, noch etwas mehr über sie zu lesen.
    Wir als Autoren finden sie jedenfalls interessant genug, um noch etwas mehr über sie zu schreiben, und deswegen ist sie jetzt mit von der Partie und darf gemeinsam mit Phileasson das Ziel ansteuern, vor dem sie drei Jahrhunderte lang zurückgeschreckt ist.



    Das Besondere an diesem Buch ist, dass ich keine Sekunde Langeweile hatte und ich ohne Leserunde das Buch an einem Wochenende durchgelesen hätte.


    :freu:



    Wie war den für die Autoren diese Leserunde? Gab es neue Erkenntnisse? Bestätigungen? Vielleicht sogar Überlegungen, Pläne zu ändern? Dinge bzw. Meinungen, mit denen Ihr nicht gerechnet hättet?


    Oh ja. Manchmal haben wir uns bestätigt gefühlt, andere Dinge haben uns überrascht. Zum Beispiel, mit wie viel Sympathie Ohm Follker bedacht wird. Er ist durchaus als netter Typ angelegt, aber dass man ihn so sehr mag, haben wir nicht erwartet. Schade eigentlich, dass er in Band II ...
    Nein, kleiner Scherz. ;D
    Auch Kleinigkeiten sind für uns interessant, zum Beispiel, dass durchaus präsent ist, dass "Asleif" der Vorname von Phileasson ist, obwohl dieser Vorname vergleichsweise selten gebraucht wird.



    Und wenn Bernhard das noch mit den Zitaten lernt, wird es sogar noch besser


    Das war Thema auf unserem gestrigen Arbeitstreffen ... ;)



    Berührendste Stelle? Als Phileasson den toten Ragnor alleine zurück tragen will, weil er schließlich sein Drachenführer sei!


    Das freut mich, weil in einer Rückmeldung an anderer Stelle bemängelt wurde, diese Szene sei vollkommen emotions- und lieblos abgehandelt worden. Es scheint also doch eher am jeweiligen Leseempfinden zu liegen. :)



    Es war eine Freude, das wohl! ;)


    Bei Swafnirs Fluke, das Vergnügen ist ganz unsererseits!



    Im Gegenteil, ich finde es toll, wieviele Ideen, schöne Beschreibungen und vielschichtigen Charaktere ihren Platz finden. Es kommen immer wieder neue Aspekte oder Figuren zum Tragen und die Geschichte bleibt immer spannend. Die Charaktere finde ich gut ausgewogen und viele bieten tolle Möglichkeiten für die nächsten Bände.


    :freu:
    Gerade was die neuen Motive angeht, können wir für die Folgebände viel versprechen. Natürlich gibt es das verbindende Element der Wettfahrt, aber jeder Roman hat darüber hinaus eine ganz eigene Stimmung, ein individuelles Setting. Das wird schon in Himmelsturm sehr deutlich werden.



    Sicherlich wird [Beorn] bewusst so dargestellt, aber ich hätte mir gewünscht, dass es mir als Leser schwerer fällt meine Wahl zu treffen. Ich hätte gerne mit beiden mitgefiebert und mehr gehadert. Nach jetzigem Stand wünsche ich nur Asleif den Sieg.



    Beorn und seine Mannschaft sind für meinen Geschmack etwas zu negativ dargestellt.


    In Band II werdet Ihr zweifeln, in Band III wird Euch Ratlosigkeit überkommen, was die Frage angeht, wem Deine Sympathien gelten sollten ...
    :wahrsager:




    Tylstyr ... Bis jetzt kann er "nur" Licht machen. Ich hätte schon erwartet, dass er ein wenig mehr Magie zeigt.


    Der Flammenstrahl ist ja durchaus auch magisch ...



    Also, weiter so.


    Jawohl! Kurs liegt an: Nord-Nord-Ost! Nächster Halt: Himmelsturm!



    Aber auch von Salarin, Orm, Eichward, Urulla, Vascal möchte ich mehr erfahren.


    Orm. Der alte Skalde verzog das Gesicht. Was hatte Norhild da nur angerichtet? Jetzt wusste das junge Gemüse um seinen Namen, und das würde ihm ewig nachhängen ...



    Schade, dass dieses jetzt schon zu ende ist. Es war eine tolle Reise und so spannend, dass die Seiten wie in einer Strömung dahingeschmolzen sind. Für mich gab es keine Durchhänger und jede Menge Spannung.


    :freu:



    Ragnor wird den Kampf genauso genossen haben und ich denke für einen Thorwaller auch ein schöner Tod.


    Ein tröstlicher Gedanke. :trost:



    Sehr blass blieb auch die Traviageweihte bei Beorn.


    Lenya läuft sich bereits warm. Im Himmelsturm hat sie ihren großen Auftritt. ;)



    Wäre doch schön, wenn es ein Begleitbuch geben würde mit allen Figuren und Landschaften drin und kompakten Hintergrundinfos UND schönen Illustrationen. Wer weiß. Vielleicht kommt sowas wenn die Saga erfolgreich wird? Wäre doch klasse!


    Tatsächlich denkt Ulisses, der Rollenspielverlag, über eine Publikation in dieser Art nach. Im Moment kommt das noch nicht in Schwung, weil man dort so viele andere Projekte auf dem Tisch hat, aber das kann noch kommen ... ;)


  • Wobei ich Phileasson zugute halte, dass er das Tier im fairen Kampf besiegen wollte und nicht mit "faulem Zauber". Wobei der Zauber ebenfalls Ragnors Gesundheit vielleicht besser getan hätte.


    Ich finde, darüber lohnt sich ein wenig nachzudenken.
    Hat man lieber einen netten Chef, der einem aber schadet, oder einen fiesen Chef, der einen weiterbringt?
    Phileasson sorgt für eine angenehme Atmosphäre in seiner Ottajasko, aber Ragnor geht drauf, und im Wettkampf liegt man derzeit ein bisschen hinten.
    Beorn führt eher durch Druck, und wer den Erwartungen nicht entspricht, bekommt das (machmal mit finaler Deutlichkeit) zu spüren. Aber er hatte sein Mammut eher gefangen, und auf seinen Plünderfahrten ist so mancher reich geworden.
    Mit diesem Wissen - bei wem würde man anheuern? Beim netten Kerl - oder beim Siegertypen?
    Okay, das ist jetzt sehr einseitig dargestellt ... Aber ich möchte ja nur ein paar Überlegungen anregen ... ;D



    Habe ich das jetzt richtig verstanden: Phileasson hat die erste Aufgabe bestanden, auch wenn das Mammut bei der Überfahrt die Knorre zum Sinken bringen sollte?


    Die Oberste Hetfrau sagt:
    [quote author=Seite 185f]
    Fahrt zunächst zur Insel der Schneeschrate und überwindet
    dort einen der riesenhaften zweizahnigen Kopfschwänzler! Gebt
    acht und fangt das Tier lebend, damit es in die Ottaskin der Hetleute
    gebracht werde. Sobald die Bestien gefangen sind, sollt ihr
    Kapitäne mit wenigen Auserwählten in den äußersten Norden
    aufbrechen, ...[/quote]
    Die Interpretation überlasse ich Euch - ich bin schließlich nicht der Oberste Hetmann. ;D



    Das ist doch sehr beruhigend, dass dasselbe Böse, wie in den Eisigeln, auch im Norden lauert, wahrscheinlich am/im Himmelsturm


    Wenn Dich das "sehr beruhigt", möchte ich nicht wissen, was Dich in Aufregung versetzt ...
    Ich sag's ja ... meine Leserinnen! Eiswasser im Blut!
    :D



    Ich bin gespannt, welche Version schlussendlich richtig ist.


    Alle ... und keine ... ;)



    Galandel brach damals mit ihren Gefährten tatsächlich auf, um den Himmelsturm bzw. Ometheon zu suchen. Hat sie ihre Suche damals aufgegeben, weil sie als Einzige überlebt hat und daher ihr Schicksal nicht weiter herausfordern wollte? Bzw. wartete sie darauf, welchen Weg ihr das Schicksal vorbestimmen würde? Denn mit Nurtis Träne hätte sie sich auch alleine auf den weiteren Weg machen können


    Ich erinnere an Salarins Überlegungen im Traviatempel dazu, wie er ein defektes Dach reparieren würde ... So eine Elfe lässt sich schon mal ein bisschen Zeit ... Die neigt nicht zu überhastetem Aktionismus ... ;)



    Dass Vascal Leomara nicht zurücklassen möchte, kann ich gut verstehen, auch wenn ihre Mission sicherlich gefährlich wird. ... Bei Vascal habe ich überlegt, ob er vielleicht einer der Gelehrten oder Ärzte an der Akademie sein könnte, die damals Leomara untersucht haben, dass er vielleicht Mitleid mit dem Mädchen hatte und deswegen mit ihr auf der Flucht ist. Seine Wissbegier könnte für so was stehen.


    Lasst uns noch ein bisschen bei Vascal bleiben. Er hätte ja durchaus eine weitere Option gehabt: Gemeinsam mit Leomara umzukehren und den Kopfschwänzler zurück nach Thorwal zu begleiten, oder gemeinsam mit Leomara in Swafnilds Gruppe bei der Seeschlange zu warten, statt die gefahrvolle Reise zum Himmelsturm anzutreten. Wieso tut er das nicht?



    Und plötzlich kommt Cellyana wieder ins Spiel ... sondern innerhalb einer Art Organisation, deren Symbol die geflügelte Sonne ist?


    Hm ...
    ;)



    Mich konnte dieser Auftaktband voll überzeugen.


    :freu:



    Es war spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Vielen Dank an die Autoren für dieses tolle Buch und die fantastische Begleitung unserer Leserunde :herz: :blume:


    Wir bedanken uns für die rege Teilnahme. Einige Anregungen, die wir aus der Leserunde gewonnen haben, fließen definitiv in die Folgebände ein.



    Meiner Meinung nach hätte Ragnor noch leben können, wenn Phileasson sich für das andere Mammut entschieden hätte. In dem einen Punkt, wenn es darum geht Beorn zu übertrumpfen, hat die Vernunft bei Phileasson schlechtere Karten.


    So ist es ... Was seine Rivalität mit Beorn angeht, ist sein Standpunkt ebenso flexibel wie der einer hundert Jahre alten thorwalschen Eiche. ::)



    Vielleicht sind es ja die Schwingungen der Götter, die sie an diesem besonderen Ort verspürt.


    Hm, wieso hat sie dann nichts Ähnliches berichtet, als sie in den Tempeln von Travia und Swafnir in Olport war?



    Für mich gibt es in diesem Buch nichts, was knapper hätte behandelt werden müssen. Eher im Gegenteil. Ich hätte mir bei manchen Stellen etwas ausführlichere Erklärungen oder Darstellungen gewünscht.


    Da habe ich auch mehrfach gedacht: "Gut, dass wir die Leserunde haben - da kann ich ein paar Zusatzinformationen geben." Ich überlege inzwischen, ob ich einen Extrakt der wichtigsten Erläuterungen auf phileasson.de online stelle ...



    Was mir an diesem Buch ganz besonders gefällt, ist die Spannung, die das ganze Buch über aufrecht gehalten wird. Es ist wahnsinnig schwer, dieses Buch aus der Hand zu legen. Wenn die Leserunde nicht gewesen wäre hätte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen.


    :freu:



    Zustimmung. Das war überraschend gut.


    Dieses Buch steckt eben voller Überraschungen ...
    :D


  • So ist es ... Was seine Rivalität mit Beorn angeht, ist sein Standpunkt ebenso flexibel wie der einer hundert Jahre alten thorwalschen Eiche. ::)


    Wenn das sein einziger Fehler ist, dann ist das schon in Ordnung. Ich denken viele von der Mannschaft denken wie er, denn sie lieben ihren Kapitän und sind zum größten Teil auch Thorwaler. Ich kann verstehen, dass er nicht ein kleines Mammut nimmt, denn dann hätte er Beorn nachgeahmt, das würde ich auch nicht tun. Auch wenn es nicht besonders klug ist. Außerdem wäre dann meine Lieblingsszene nicht im Buch.


  • Wenn Dich das "sehr beruhigt", möchte ich nicht wissen, was Dich in Aufregung versetzt ...
    Ich sag's ja ... meine Leserinnen! Eiswasser im Blut!
    :D


    Leser gewöhnen sich eben an bestimmte "Grausamkeiten" und "Bösartigkeiten". Da weiß man doch wenigstens, wo der Feind hockt und wie er agiert. Aber so wie ich Euch kenne, erfindet Ihr das Böse immer wieder neu :o



    Oh ja. Manchmal haben wir uns bestätigt gefühlt, andere Dinge haben uns überrascht. Zum Beispiel, mit wie viel Sympathie Ohm Follker bedacht wird. Er ist durchaus als netter Typ angelegt, aber dass man ihn so sehr mag, haben wir nicht erwartet. Schade eigentlich, dass er in Band II ...
    Nein, kleiner Scherz. ;D


    Spiel nicht mit unseren Gefühlen. Auch Leser können grausam sein.... >:D

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Wir bedanken uns für die rege Teilnahme. Einige Anregungen, die wir aus der Leserunde gewonnen haben, fließen definitiv in die Folgebände ein.


    Mich würde ja sehr interessieren, inwiefern wir hier Einfluss haben bzw. was ihr da so konkret mitnehmen könnt und für welche Charaktere. ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • So, jetzt mal zu Bernds Fragen.



    Also - welche Stelle war für Euch die spannendste oder berührendste? Bei welcher hättet Ihr Euch gewünscht, dass die Geschehnisse knapper behandelt würden? Welche Figuren findet Ihr interessant (nicht unbedingt: sympathisch), welche haben Euch kalt gelassen? Was hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht, und was hat gefehlt?
    Und, da es eine Reihe ist: Wenn Ihr eine Frage stellen könntet, die in den Folgebänden beantwortet wird - welche wäre es?


    Welche Stelle war für mich die spannendste?
    Die Szene im Nebel kurz vor dem Treffen mit den Robbenfängern. Aber auch der Kampf von Fiannas Vater gegen das Element Wasser und überhaupt einige Szenen, die auf den Schiffen spielten, denn die Beschreibungen, wie die Figuren die Manöver, Unwetter usw. empfinden, fand ich sehr gelungen.


    Welche Stelle fand ich am berührendsten:
    Als Phileasson den toten Ragnor zurück trägt, als Phileasson dem heiligen Ort der Elfen seine Aufwartung macht und als Fiannas Vater am Strand zu ihr sagt, dass sie nun sicher wären und er in den folgenden Sekunden totgeschlagen wird.


    Welche Geschehnisse hätten knapper dargestellt werden können:
    Da fällt mir jetzt nichts ein. Wäre das Buch ein Einzelband, dann hätte ich die Länge des Prologs und das Vorgeplänkel, bis Beorn und Asleif in See stechen, im Verhältnis zur Seitenzahl und aufgrund des Klappentextes etwas lang empfunden, aber da das erst der Auftakt war, passt es perfekt.


    Welche Figuren findet Ihr interessant (nicht unbedingt: sympathisch), welche haben Euch kalt gelassen?
    Richtig interessant finde ich Phileasson, Salarin, Galandel, Galayne, Leomara und Vascal, Zidaine, Irulla, Cunia und Cellyana, weil sie alle noch Geheimnisse haben, die mich interessieren, auch wenn es teilweise nur Nebenfiguren (bisher) sind.


    Interessant finde ich aber auch Eichward mit seinem inneren Konflikt, Tjorne und Tylstyr und die Frage, ob sie irgendwann als Krebsfutter enden bzw. wie sie das verhindern wollen, Ursa, weil sie gefährlich ist. Beorn ist für mich bisher auch noch etwas einseitig und farblos, aber da er einer der Drachenführer ist, bin ich mir sicher, dass er schon noch seinen Auftritt haben wird.


    Seltsamerweise ist Olav eine der Figuren, zu der ich bisher kaum einen Bezug habe, wenn er da ist, ist er da, wenn nicht, dann ist es auch egal. Aber das kann sich auch noch ändern. Bisher hatte Beorns Ottajasko ja einen kleineren Auftritt. Ich könnte mir aber vorstellen, dass das Geheimnis am Himmelsturm alles auf den Kopf stellen könnte.


    Was hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht, und was hat gefehlt?
    Toll finde ich mal, dass man dem Buch überhaupt nicht anmerkt, dass zwei Autoren daran geschrieben haben, ich habe keine Dissonanzen oder störende Brüche empfunden. Gut gefallen hat mir auch, dass man ohne Wissen über Rollenspiele dieses Buch sehr gut lesen konnte. Außerdem war es durchweg spannend, ich hatte das Gefühl, viel weniger Seiten gelesen zu haben, weil es so kurzweilig war. Was hat gefehlt? Da fällt mir nicht viel ein, höchstens vielleicht das Wissen über die Götter, das zwar nicht relevant für das Verständnis der Handlung ist, aber mich einfach so interessieren würde. Wobei wir hier in der Leserunde den Vorteil haben, dass ihr einiges dazu geschrieben habt.


    Wenn Ihr eine Frage stellen könntet, die in den Folgebänden beantwortet wird - welche wäre es?
    Die Frage nach der Körperbehaarung der Elfen :D
    Alle anderen Fragen wurden schon von meinen Mitlesern gestellt, denen schließe ich mich einfach mal an. Ich weiß nicht, ob die Frage nach Beorns und Asleifs gemeinsamer Vergangenheit und der toten Schwestern gestellt wurde? Deren Antwort würde mich auch noch interessieren.

  • Dieses Kapitel ist für mich eher durchwachsen. Klar liest es sich gut. Aber mich stellt es nicht zufrieden.


    Zitat

    Natürlich verlief die Einladung glimpflich.


    Sehr schade, das diese Begegnung zwischen Zidaine und Tlystyr in einem Satz abgehakt wird. Sie wurde vorher so ausführlich vorbereitet. Und dann nichts. Bedauerlich.


    Zitat

    Die Jagd nach dem Korbschwänzler war sehr spannend. Der Erste Versuch ging auch daneben und kostete Ragnor das leben.


    Ich fand diese zweite Jagd (nach Beorn) eher nicht mehr sonderlich interessant. Und dann benötigt Phileasson auch noch zwei Versuche.
    Beim ersten Versuch versucht er den Leitbullen mit einem Netz zu fangen. Ich weiß jetzt langsam, was er für ein toller Typ ist. Im Augenblick brauche ich das nicht noch mal.
    Und dann der erste 'wichtige' Tote auf Phileassons Seite. Warum? Für die Quote? Damit auch in seiner Ottajasko jemand stirbt, der zwar kein Hauptdarsteller, aber auch kein Namenloser ist. In meinen Augen war das nicht nötig.


    Zitat

    Die Szene bei den Elfenstatuen fand ich ein wenig gespenstig


    Für mich die beste Szene in diesem Leseabschnitt. Geheimnisvoll und sagenumwoben, die alten Götter der Elfen. Die Szene war wundervoll. Herrlich wie Salarin versucht möglichst den Ort tief auf sich wirken zu lassen. Das konnte ich gut nachspüren.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()

  • Welche Stelle war für mich die spannendste?
    Der Prolog ist für mich eine der spannendsten Szenen. Die beste Kampfszene ist die, als Phileassons Ottajsko nachts im ewigen Eis von Banditen überfallen wird. Diese Szene sehe ich jetzt noch in vielen Einzelheiten vor mir.
    Und die Sturmfahrt, die Phileassons Seeadler in den Hafen von Olport zwingt. Ich spüre jetzt noch das kalte Wasser auf der Haut und den Salzgeschmack auf den Lippen.


    Welche Stelle fand ich am berührendsten?
    Berührend fand ich das gemeinsame Mal in der Traviakirche in Olport. Oder als Tylstyr das erste Mal auf die gefangene und gequälte Fianna trifft.


    Welche Geschehnisse hätten knapper dargestellt werden können?
    Ich hätte die zweite Mammutjagd nicht so ausführlich gebraucht. Aber wirklich kürzen würde ich nichts. Allein schon damit von eurer spannenden Schreibe nichts verloren geht.


    Welche Figuren findet Ihr interessant (nicht unbedingt: sympathisch), welche haben Euch kalt gelassen?
    Ich bin mit diesem Roman zu einem Elfenfreund geworden. Salarin ist mir mittlerweile doch ans Herz gewachsen. Seine aus menschlicher Perspektive einzigartige Weltsicht ist schon faszinierend. Galayne ist undurchsichtig, aber irgendwie faszinierend. Und auch Galande, Mutter der Schrate, hat mich neugierig auf das Elfenvolk (Aventuriens) gemacht.
    Phileasson ist mir zu gut, zu perfekt, ein Mann ohne Makel. Der wird mir auf Dauer zu eintönig. Bei Beorn überwiegen die negativen Charaktereigenschaften. Aber er ist am Ende des Romans für mich der interessantere Kapitän geworden.
    Meine Lieblingscharaktere sind Tylstyr (ich mag den Magier mit all seinen Selbstzweifeln) und die Traviageweihte Shaya (vor allem ihre Warmherzigkeit und ihr Einfühlungsvermögen).
    Und da ich mittlerweile selbst in die Jahre komme, freue ich mich immer, wenn auch alte Helden an der Geschichte maßgeblich beteiligt sind: Ohm Folker, der Skalde hat meine Sympathie und auch Olav, der Steuermann hat mein Wohlwollen. An ihrem Überleben liegt mir was.


    Was hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht, und was hat gefehlt?
    Der Handlungsort Aventurien hat den Roman für mich zu etwas besonderem gemacht. Ich mag die Welt. Und freue mich immer, wenn ich lesend dort sein kann. Das Thema Thorwaler (Wikinger) mag ich sehr. Ich lese gerne Geschichten in nordischen Welten.
    Gefehlt hat mir eine ausgewogene Darstellung beider Ottajaskos. Gefühlt hat Phileasson viel mehr Textanteil als Beorn. Das macht es nicht immer leicht, die beiden besten Kapitäne der Thorwaler gerecht zu beurteilen.
    Das Mysterium um das Elfenvolk Aventuriens hat das Buch ebenfalls für mich lesenswert gemacht.


    Wenn Ihr eine Frage stellen könntet, die in den Folgebänden beantwortet wird - welche wäre es?
    Wird Tylstyr Fiannas Rache entgehen? Wird es zu so etwas wie einem Verzeihen zwischen den beiden kommen?

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Hm, wieso hat sie dann nichts Ähnliches berichtet, als sie in den Tempeln von Travia und Swafnir in Olport war?


    Vielleicht ja, weil es Elfengötter sind?
    Oder vielleicht ist dieses Plateau ja ein ganz besonderer Ort, an dem sich irgendwelche Magie/Energie-Linien kreuzen oder so. Und Leomara kann sie wahrnehmen.



    Da habe ich auch mehrfach gedacht: "Gut, dass wir die Leserunde haben - da kann ich ein paar Zusatzinformationen geben." Ich überlege inzwischen, ob ich einen Extrakt der wichtigsten Erläuterungen auf phileasson.de online stelle ...


    Die Idee finde ich gut. :daumen:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

    Einmal editiert, zuletzt von anschu74 ()

  • Mich würde ja sehr interessieren, inwiefern wir hier Einfluss haben bzw. was ihr da so konkret mitnehmen könnt und für welche Charaktere. ;D


    Ja das würde ich auch SEHR gern wissen.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Da habe ich auch mehrfach gedacht: "Gut, dass wir die Leserunde haben - da kann ich ein paar Zusatzinformationen geben." Ich überlege inzwischen, ob ich einen Extrakt der wichtigsten Erläuterungen auf phileasson.de online stelle ...


    Das finde ich ebenfalls eine sehr gute Idee.


  • Ich kann verstehen, dass er nicht ein kleines Mammut nimmt, denn dann hätte er Beorn nachgeahmt, das würde ich auch nicht tun. Auch wenn es nicht besonders klug ist. Außerdem wäre dann meine Lieblingsszene nicht im Buch.



    Ich fand diese zweite Jagd (nach Beorn) eher nicht mehr sonderlich interessant. Und dann benötigt Phileasson auch noch zwei Versuche.


    So unterschiedlich sind die Wahrnehmungen: Lieblingsszene versus eher langeweilig.
    Beides hat seine Berechtigung, es kommt eben darauf an, was man gern liest. Wir als Autoren können nur versuchen, einen Mix zu bieten, in dem jeder etwas für sich findet. ;)



    Und dann der erste 'wichtige' Tote auf Phileassons Seite. Warum? Für die Quote? Damit auch in seiner Ottajasko jemand stirbt, der zwar kein Hauptdarsteller, aber auch kein Namenloser ist. In meinen Augen war das nicht nötig.


    Auf erzählerischer Ebene finde ich es wichtig, auch die Gefahren eines Abenteuers zu verdeutlichen - gerade auch bei einer Serie, in der (hoffentlich) noch viele Bände folgen. Speziell in Phileassons Truppe habe ich das "Problem", dass sie sehr starke Heiler hat. Wenn jemand nicht stirbt, können Galandel, Salarin und Shaya ihn in aller Regel auch wieder hinkriegen. Das kann die Spannung rausnehmen, weil man als Leser denkt: "So richtig schlimm wird es schon niemanden treffen." Ragnor soll da der Warnschuss sein: Doch, trotz aller Fähigkeiten kann es (beinahe) jeden treffen. Und es wird auch noch weitere treffen. Sagt nicht, der freundliche Autor hätte Euch nicht darauf vorbereitet ...
    ;D



    Für mich die beste Szene in diesem Leseabschnitt. Geheimnisvoll und sagenumwoben, die alten Götter der Elfen. Die Szene war wundervoll.


    :freu: