10 - Seite 417 bis 450 (Beginn Kapitel 7 bis "... ist stark bei ihr.")

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  • Für Leomaras Eltern stehen wohl auch Eltern aus der realen Welt Pate, die alles tun, um über ihr Kind berühmt zu werden und Aufmerksamkeit durch Medien zu bekommen. Dieser Eingriff in den Kopf des Mädchens (ohne Betäubung, denn das gibt es ja nicht, oder?) Ist vielleicht auch symbolisch zu sehen, denn es ist auch ein Eingriff, wenn man einem Kind seine Kindheit stiehlt und es manipuliert

    Dazu eine traurige Randnotiz. Auch in unserem Land hat man noch in den fünfziger Jahren OP´s an Babys ohne Betäubung durchgeführt, weil man glaubte, dass die den Schmerz nicht fühlen. Vollkommen unvorstellbar!!! Und doch wahr

  • Ich bin froh, dass Shaya nun diesen Eisigelstachel los ist. Meine Vermutung hat also gestimmt, dass davon ein Stück in ihr steckt und sie damit indirekt für die Angstträume der anderen verantwortlich ist. Solange Shaya in der Nähe war, konnte dem ja keiner entgehen. Nur dass sie selbst keine Träume haben sollte, das stimmte dann doch nicht, auch wenn es im vorherigen Abschnitt auf mich noch so wirkte (oder ich es überlesen habe).


    Salarin traut sich nun auch wieder in ihre Nähe, um einen Heilzauber auszuführen. Er ist dem Einfluss des Stachels dann wohl tatsächlich instinktiv ausgewichen. Ich finde es jedenfalls sehr befreiend, dass das Ding nun weg ist und damit die drückende Stimmung in der Gruppe.



    Und dann ist sie da: Die Szene des Wiedersehens zwischen Zidaine/Fianna und Tylstyr und Tjorne. Die Beschreibung „..Sie übte eine düstere Faszination auf ihn aus..“ passt wie Faust aufs Auge. Die ganze Szene ist irgendwie düster und….gruselig. Die Einladung zu Meeresfrüchten, natürlich mit Krebsen, und der dezente Hinweis darauf, dass diese schreien wie kleine gequälte Mädchen erinnert irgendwie an eine Hitchcock-Szene. Man sieht und ahnt den Mörder…..tadam….tadam…. :aaa:


    Ja, die Szene schrie eigentlich laut "Fianna, Fianna". Da passten einige Bemerkungen und diese so auffällige Einladung zum Krebse-Essen ließ mir eine Gänsehaut über den Rücken laufen. Und ich finde, auch Irullas Worte, dass "der Tod bei ihr stark ist" oder so ähnlich, wirkt wie ein Hinweis auf Fianna. Wenn sogar Irulla spürt, dass sie den Tod ausstrahlt... Es passt so zu ihrer Rache im Prolog. Da sind ja jetzt einige auf sie passende Hinweise zusammengekommen, die mich an einem Zufall eher zweifeln lassen und auch bei mir meine Vermutung verstärken, dass es Fianna ist. Nur ein Punkt passt für mich immer noch nicht zu ihr, nämlich ihre "Anmache", ihre erwähnte Art, sich Männer nach Lust und Laune zu holen. Nach so einer Tat wie damals eine so auffällige "Spielerei" mit Männern, die nach Vergnügen aussieht? Das geht mir nicht in den Kopf. Das stört mich gewaltig. Wenn sie es am Ende NICHT ist, wäre das für mich einerseits also verständlich, andererseits wäre der Leser hier arg mit Gemeinsamkeiten geködert worden, die dann eine glaubhafte anderweitige Erklärung fordern. ;) ;D


    Ich bin gespannt!



    Und Tylstyr nimmt augenscheinlich naiv und freundlich die Einladung an. Entweder hat er total keine Ahnung oder er fordert sein Schicksal heraus und sieht darin seine gerechte Strafe. Denn immerhin umtreibt ihn noch seine Schuldgefühle.


    Ich glaube bei der Szene nicht, dass er die Frau mit Fianna bewusst in Verbindung bringt, sondern sein Unbehagen oder seine seltsame Faszination eher unterbewusst agiert und er vielleicht erst noch einen AHA-Moment bekommt. Andererseits, wenn beide, er und Tjorne, das Mächten nicht wiederkennen, ist sie es vielleicht doch gar nicht. Man verändert sich zwar, aber würde man Fianna nicht gerade deshalb wiederkennen, weil man sich doch mit großen Schuldgefühlen plagt (und zwar beide). Wenn man sich gerade erst vor der Abreise mit ihr und ihrer Tat beschäftigt hat und Tylstyr sogar extra mit Tjorne auf das Schiff gegangen ist, um ihr zu entgehen, ist sie dann nicht eigentlich gedanklich so präsent, dass man sie hier gleich erkennen würde, wenn sie es wäre? Mir kommt es unrealistisch vor, dass man beim Anblick eines Mädchens, das wie Fianna aussieht und Bemerkungen macht, die zu damals passen, sie nicht damit in Verbindung bringt, wenn man gerade extra vor ihr flieht. ???




    Dass Beorn als erster einen Kopfschwänzler mit Hilfe des Elfs fängt, gefällt mir natürlich gar nicht.


    Aber echt! Gut, dass es nicht darauf ankommt, wer ihn zuerst erbeutet hat. Phileasson wird es aber bestimmt nicht so einfach haben, es sein denn, er bekommt auch magische Hilfe. Vielleicht könnte Vascal versuchen, eins der Tiere zu überreden mitzukommen. ;D ;)


    Richtig mies fand ich Beorn hier wieder, dass er schon wieder ein Mitglied seiner Crew opfern wollte, um sein Ziel zu erreichen. Er konnte ja nicht wissen, was der Elf vorhat und hat den Tod des Mannes in Kauf genommen. Dass er eine Mammut-Mutter aus ihm macht, konnte keiner ahnen .... war aber eine lustige Überraschung. Über das Bild des jungen Tieres, das seine neue Mama begrüßt, musste ich auch schmunzeln. Trotzdem fies, das arme Tier so zu veräppeln. >:(


    Leomara tut mir leid. Meine Güte, das arme Kind :o Den Eltern sollte man Löcher in ihre Köpfe bohren, ein Seil durchziehen und sie damit am größten Turm des Landes aufhängen. >:(


    Etwas unheimlich finde ich Ohms Worte, als er Phileasson sagte, er traue Vascal nicht. Sie hätten ja keinen Beweis darüber, dass er wirklich ist, was er behauptet. Und sein fehlender Finger könnte ein Zeichen für ein Opfer für die Mächte der Finsternis sein. Ich finde Vascal bisher eigentlich sympathisch und werde jetzt ganz unsicher Toll gemacht, liebe Autoren. >:( ;D Was, wenn er wirklich böse ist und ganz bewusst das Mädchen zu Phileasson gebracht hat, um eigene Ziele zu verfolgen? :o So wie Galayne sich wegen seiner Mission auf Beorns Schiff eingeschleust hat... Auf jedem der Schiffe wäre dann eine nicht identifizierbare Gefahr?

  • Das war ja mal wieder ein spannender Leseabschnitt. Ich wollte das Buch eigentlich gar nicht wieder weglegen.


    Es werden ein paar Fragen beantwortet und der Leser merkt deutlich, dass wir jetzt kurz vor dem Ende des ersten Buches angekommen sind. Die Spannung steigert sich nochmals.
    Shaya hatte tatsächlich einen Splitter von einem Eisigel im Körper und dieser ist dann auch noch in ihr weitergewachsen. Huh :o
    Die Eisigel verursachen also, wie bereits vermutet, die Alpträume und Ängste. Und da Shaya sozusagen einen im Gepäck hatte, als blinden Passagier, hatte die ganze Ottajasko darunter zu leiden. Zum Glück konnte Galandel den Eisigel herausholen. Aber die Schmerzen, die Shaya dabei aushalten musste. Die Arme, ich habe mit ihr gelitten. Die Szene war auch sehr gut beschrieben, ich hatte beim lesen fast selbst Schmerzen in der Seite. Ich hätte mir nur gern etwas mehr Erklärung zu den Eisigeln gewünscht.


    Was denkt Ihr, was könnte das für ein Wesen sein, aus dessen Perspektive Leomara bei der Begegnung mit den Eisigeln gesprochen hat? Ein Gott? Ein Dämon? Ein Magier? Oder etwas ganz anderes?


    Ich habe so die leise Vermutung, dass die Eisigel irgendetwas mit dem Himmelsturm, seinen Wächtern und irgendeinem Gott (der vielleicht den Himmelturm bewohnt) zu tun haben. Nur was ? ???


    Beorn hat nun schon mal einen Kopfschwänzler gefangen. Die Jagd war interessant und ach die Gedanken, die Beorn sich über Ursa macht waren einerseits aufschlußreich und andererseits verwirrend. Warum hat er sich mitgenommen, wenn er so über Ursa denkt? Und Beorn ist mal wieder bereit, ein Mitglied seiner Ottajasko rücksichtslos zu opfern, um sein Ziel zu erreichen >:( Ich musste dann aber doch über den Zauber von Galayne schmunzeln und bei der Vorstellung, dass der Jungbulle Annar jetzt für seine Mutter hält. Netter Trick.


    Die Begegnung von Tylstyr und Tjorne mit Zidaine (Fianna?) war irgendwie ein wenig gruselig. Die offenen Andeutungen, die gemacht werden (Kehle aufschneiden, die Halsketten, Krebse, Schreies gequälten Mädchens)führen den Leser doch sehr zu dem Glauben, dass Zidaine und Fianna die selbe Person sind. Aber vielleicht ist das ja auch wieder nur eine Finte der Autoren? Möglicherweisse ist ja Zidaine die Geliebte von Fianna und sie wurde von Fianna in alles eingeweiht und die beiden sind auf einem gemeinsamen Rachefeldzug ;) ;D Wer weiß, den Autoren ist ja anscheinend alles zuzutrauen .....
    Ich frage mich allerdings, warum Tylstyr die Einladung angenommen hat. Ist er wirklich so blind und sieht die Gefahr nicht? Hat er Fianna erkannt und hofft jetzt darauf, mit ihr reden zu können um sie von ihrem Rachefeldzug abzubringen? Will er sie bekämpfen, um Tjorne und die anderen zu schützen? Ich bin sehr gespannt!


    Irulla hat mich sehr fasziniert und ein wenig gegruselt. Vor allem die Spinnen, die sie immer begleiten. Bei der Szene mit den Spinnenbeinen, gefolgt von der Handtellergroßen Spinne war ich kurz vorm schreien und weglaufen. :wegrenn:

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich habe ihn schon verstanden, oder ich denke, dass ich ihn verstanden habe. ER kann manches nicht verändern, beim Eis ging es nicht, weil das zu fest gefügt war. Vielleicht konnte er in Shayas Lied nicht eingreifen, weil er Angst hatte vor der fremden Melodie. Vielleicht hat er sich nicht getraut, da einzugreifen? Vielleicht gibt es auch Konsequenzen, wenn man die falsche Melodie wählt? Schließlich ist er von zuhause weg, weil er die Harmonie gestört hat. Er kann also seine Melodie nicht einfach ändern. Es gibt also Melodien, die ihm widerstehen.


    Ich bin auf die Erklärung für Salarins Verhalten sehr gespannt. Es hat mich schon ziemlich überrascht, wie er sich Shaya gegenüber verhalten hat.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Aber echt! Gut, dass es nicht darauf ankommt, wer ihn zuerst erbeutet hat. Phileasson wird es aber bestimmt nicht so einfach haben, es sein denn, er bekommt auch magische Hilfe. Vielleicht könnte Vascal versuchen, eins der Tiere zu überreden mitzukommen. ;D ;)


    Ja leider war Beorn der erste. Aber ich denke das passt schon, das erhöht den Spannungsbogen. Vascals Überredungskünste Mammuts gegenüber wären sicherlich eine interessante Möglichkeit. Aber bei dem Gespräch zwischen Phileasson und Ohm beim baden, werden ja beim Leser bewusst Zweifel Vascal betreffend gesät. Da bin ich mal gespannt, wo das noch hinführt.



    Leomara tut mir leid. Meine Güte, das arme Kind :o Den Eltern sollte man Löcher in ihre Köpfe bohren, ein Seil durchziehen und sie damit am größten Turm des Landes aufhängen. >:(


    Ja das mit Leomara hat mich auch schockiert. Das arme Mädchen. Wie können Eltern nur sowas zulassen und Menschen im Dienste der Wissenschaft so etwas machen? >:(

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Was Galayne und das Mammutkälbchen angeht, schließe ich mich der mehrheitlichen Meinung an. Ich fand es auch supersüß und es hat den Sympathiefaktor des "Dunkelelfen" nicht geschmälert. Und Irulla ist ganz kurz davor, Salarin als Lieblingscharakter zu entthronen.



    Ja, das haben sie getan - sonst gäbe es heute keine Nachwirkungen. Und vielleicht verdankt Leomara die Deutlichkeit ihrer Visionen - in der manche in dieser Leserunde ihren besonderen Wert für Phileasson vermuten - genau dieser grausamen Prozedur?


    Gut möglich.

  • Für Leomaras Eltern stehen wohl auch Eltern aus der realen Welt Pate, die alles tun, um über ihr Kind berühmt zu werden und Aufmerksamkeit durch Medien zu bekommen. Dieser Eingriff in den Kopf des Mädchens (ohne Betäubung, denn das gibt es ja nicht, oder?) Ist vielleicht auch symbolisch zu sehen, denn es ist auch ein Eingriff, wenn man einem Kind seine Kindheit stiehlt und es manipuliert

    Dazu eine traurige Randnotiz. Auch in unserem Land hat man noch in den fünfziger Jahren OP´s an Babys ohne Betäubung durchgeführt, weil man glaubte, dass die den Schmerz nicht fühlen. Vollkommen unvorstellbar!!! Und doch wahr



    Wirklich? :o:'( Das ist ja mehr als gruselig. Jetzt ist mir auch klar, wo ihr Eure Ideen herholt: aus der Realität

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Zitat

    Richtig mies fand ich Beorn hier wieder, dass er schon wieder ein Mitglied seiner Crew opfern wollte, um sein Ziel zu erreichen. Er konnte ja nicht wissen, was der Elf vorhat und hat den Tod des Mannes in Kauf genommen.


    Ja das ist ganz bestimmt kein feiner Zug von ihm. Aber ich fand seine Überlegungen im Vorfeld sehr interessant.
    Er hat Annar ausgesucht, weil er mit seinen Gedanken eh schon mehr bei seinem getöteten Freund war. Die Thorwaler sind doch eher ein lebensbejahendes Volk. Ganz leben, intensiv und total. Oder sehe ich das falsch. Vielleicht denkt beorn, er tue Annar damit indirekt einen Gefallen.


    Zitat

    die Gedanken, die Beorn sich über Ursa macht waren einerseits aufschlußreich und andererseits verwirrend. Warum hat er sich mitgenommen, wenn er so über Ursa denkt?


    Ja das fand ich auch spannend. Ich denke, Beorn hat Ursa völlig falsch eingeschätzt. Das ist ihm deutlich geworden bei der Pelzjagd auf die Schneeschrate. Da ärgert er sich maßlos über sich selbst. Deshalb hat er diese krassen Gedanken über Ursa. Vielleicht ist er ja kein so großer Menschenkenner? Da hat ihm Phileasson einiges vorraus.


    Zitat

    Zum Glück konnte Galandel den Eisigel herausholen. Aber die Schmerzen, die Shaya dabei aushalten musste. Die Arme, ich habe mit ihr gelitten


    Die Szene hat mich auch extrem mitgenommen. Ich konnte es regelrecht in den Eingeweiden spüren. Und ich hatte wirklich Angst um sie. Gerade als klar wurde, das das Blut bei der OP nur so aus ihr herausfloss. Travia sei Dank, sie hat überlebt.
    Wie sie sich innerlich an ihre Gefährten geklammert hat, fand ich großartig. Sie hat nicht aufgegebn. Das haben die Eisigel nicht geschafft ihr alle Hoffnung zu nehmen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

    Einmal editiert, zuletzt von Torshavn ()

  • Zitat

    Etwas unheimlich finde ich Ohms Worte, als er Phileasson sagte, er traue Vascal nicht.


    Ohms Argumentation kam mir ein bißchen aus der Luft gegriffen vor. So als suchte er krampfhaft nach einem Grund, Vascal schlecht zu machen. Der Dialog hat mich nicht überzeugt.
    Die Szene mit den beiden im See fand ich schön. Sie hatten hier ein bißchen Zeit ihre alte Freundschaft zu pflegen und auch schon mal die Crew für den Weg zum Turm zusammenzustellen.
    Unnötig fand ich diese Riesenlibellen. Sie haben die Szenerie gestört. Die beiden haben schon genug Stress und Belastungen hinter sich. Da wäre ein bißchen reine Idylle schjön gewesen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Zitat

    Wie geht es denn nun aus? Was wird Phileasson tun - wird er Erfolg haben? Kann er mit Beorn gleichziehen - oder geht der Blender nach der ersten Aufgabe in Führung?


    Im Augenblick hat Beorn die besseren Karten. Und ich denke, er wird nach dieser ersten Aufgabe in Führung gehen nach Punkten.
    Irgendwie glaube ich nicht, das Phileasson auf den letzten dreißig Seiten noch ein 'Mammut' fängt. Immerhin muss ja auch noch das Verhältnis zwischen Shaya und Salarin geklärt werden. Und auch Tylstyr und Tjorne haben noch eine Verabredung, die sie nicht verpassen dürfen.
    Aber Phileasson wird den Rückstand schnell wett machen, wenn es um die Geheimnisse des Turms geht. Da ist er mit seinen Leuten einfach besser aufgestellt. Da wird er Beorn alt aussehen lassen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Von wegen, die Schrate seien nur hirnlose Bestien: die Regelung, wann welcher Stamm Mammuts jagen darf, ist ja wohl nicht hirnlos. Und dass Beorn nicht bei den Schraten um Erlaubnis fragt, war ja wohl klar. Dadurch, dass er sich nicht mit Höflichkeiten aufhält, ist er Phileasson gegenüber wiederum im Vorteil. Die Überlegungen, warum sie ein kleines Mammut fangen sollten, sind clever - aber bei den menschlichen Männer muss es natürlich gleich wieder ein riesiges Tier sein, das Eindruck macht ;D


    Köstlich fand ich die Szene, als Beorn wieder bereit ist, einer seiner Leute zu opfern, damit Galayne seinen Zauber durchführen kann. Ich dachte, Galayne wird ihn doch wohl nicht vor den Augen aller opfern wollen, das ruft doch garantiert dann eine Revolte hervor - aber er braucht nur ein Opfer, das als Muttertier herhält :D Manchmal ist Galayne echt drollig. Das Muttertier hat mir allerdings leid getan, dieser Zauberball muss doch recht beängstigend auf sie gewirkt haben.


    Beorn hat mit Ursa ein immenses Problem, ich habe fast den Eindruck, dass er Angst vor ihr hat, so wie er darauf hofft, dass er sie loswerden kann.


    Der Eisigel, der in Shayas Leib wächst, ist ja fies - und er ist tatsächlich für die Albträume aller verantwortlich. Salarin hat mich hier ein wenig enttäuscht, weil er zuerst zögerte, Shaya zu helfen. Ihm scheinen die Eisigel äußerst zuwider zu sein. Gut, dass Vascal in dem Moment so deutlich wird. Ich glaube, es wäre für Shaya ein Segen gewesen, wenn sie während der OP das Bewusstsein verloren hätte, das war ja ziemlich blutig und schmerzhaft, aber ja, das Ding musste raus. Ich hoffe, es bleibt jetzt nichts davon mehr übrig. Und warum ist eigentlich keiner neugierig genug, Galandel genauer zu den Eisigeln zu befragen, sie scheint zu wissen, um was es sich genau dabei handelt. Ich hätte das jetzt schon gerne gewusst ;D


    Bei der Saga des Himmelsturm habe ich mich gefragt, ob das alte Volk vielleicht Elfen waren und gar nicht Menschen, wie diese vermuten. Riefen sie damals verbotenerweise Götter in die Welt, was dann zu deren Vertreibung führte? Haben sie sozusagen vom Apfel der Erkenntnis gekostet? Ich hatte es so verstanden, dass die Elfen an dem Ort (Tempel unter dem Himmelsturm) geschmäht sind. Oder lebten damals Menschen und Elfen dort? Ist das der Grund, warum Galayne einen Menschen (Beorn) braucht, um das Geheimnis am/im Himmelsturm zu ergründen?


    Das ist ja furchtbar, was Leomaras Eltern mit ihrer Tochter gemacht haben: wer tut den so was und lässt seiner Tochter den Kopf aufbohren :o Gut, dass Vascal seine Nichte mit sich genommen hat. Schade finde ich, das Ohm eine Abneigung gegen Vascal hegt, seine Argumentation finde ich etwas fadenscheinig. Bisher gibt es wirklich keinen Grund, warum man ihm misstrauen sollte. Vielleicht sagt er nicht die ganze Wahrheit, vielleicht befindet er sich zusammen mit Leomara auf der Flucht, aber das schadet erstmal nicht der Ottajasko.


    Diese Libellen sind ja gruselig, hoffentlich gibt es von diesem Viechzeugs nicht noch mehr :o dann lieber ein paar Spinnen.


    Ich denke, wir denken bei der jungen nackten Frau in der Quelle alle an Fianna, oder nicht? Ist sie Zidaine? Ich weiß nicht, ob schon mal Zidaines Haarfarbe zuvor erwähnt wurde. Fianna hatte jedenfalls rabenschwarzes Haar, das würde passen. Aber wenn sie wirklich Fianna ist, dann haben weder Tylstyr noch Tjorne sie erkannt. Und nicht mal den kleinsten Hauch von Ahnung haben die beiden. Bei den Andeutungen, von wegen Kehle "auf"schneiden, die Anspielung auf die Halsketten und das Krebsessen, hätten doch sämtliche Alarmglocken schrillen müssen. Entweder sind sie so davon überzeugt, Fianna dort draußen nicht zu begegnen, zumal sie sie nicht zu erkennen scheinen oder aber der Anblick der nackten Frau versetzte das Gehirn der beiden in den Standby-Modus ;D Tjorne war zwar sogar misstrauischer als Tylstyr, aber an Fianna denkt er ebenfalls nicht. Als Tylstyr zur Irulla sagt, dass die Unbekannte eine Massenmörderin sei, dachte ich kurz, ob er doch was ahnt, aber das ist nicht der Fall. Die beiden wollen doch jetzt nicht ernsthaft zu dem Essen gehen :o Andererseits, wenn es sich wirklich um Fianna handelt, dann wäre es etwas riskant, ihre Rache hier durchzuziehen, denn dann ist beiden Gruppen klar, dass jemand von ihnen der Täter sein muss.


  • Zusätzlich liegt "die finale Frage" nahe: Wie geht es denn nun aus? Was wird Phileasson tun - wird er Erfolg haben? Kann er mit Beorn gleichziehen - oder geht der Blender nach der ersten Aufgabe in Führung? Ich freue mich auf Eure Spekulationen ... ;)


    Im Moment deutet alles daraufhin, dass Beorn in Führung gehen wird, was mich allerdings auch wurmt, weil er es mit fiesen Tricks geschafft hat. Aber wer weiß, was noch passiert, vielleicht kann Phileasson doch noch das Ruder rumreissen.



    Und typisch finde ich auch wieder, dass Beorn bei Asleif angeben will. Irgendwie können die beiden auch nicht ohne den anderen und ich habe irgendwie das Gefühl, dass trotz der Rivalität und des Streits ganz tief in ihnen eine Zuneigung besteht. Sonst würden sie sich nicht so viel Mühe geben, dass der andere den einen beachtet. Das ist wie teilweise mit Geschwister, sie lieben und sie hassen sich.


    Ja, und man liest auch immer mal wieder raus, dass sie doch auch voreinander Respekt haben.



    Was denkt Ihr, was könnte das für ein Wesen sein, aus dessen Perspektive Leomara bei der Begegnung mit den Eisigeln gesprochen hat? Ein Gott? Ein Dämon? Ein Magier? Oder etwas ganz anderes?


    Ich habe, ehrlich gesagt, keine Idee, die ich favorisieren würde, für mich ist alles möglich. Es könnte einer der Götter sein, die Ometheons Volk damals rief. Oder vielleicht kam damals noch etwas Anderes mit in die Welt, das hier nichts verloren hat. Oder aber derjenige, der sich damals durch das Rufen der anderen Götter auf den Schlips getreten fühlte, hat die Eisigel geschaffen, um die Menschen/Elfen zu strafen.



    Dazu eine traurige Randnotiz. Auch in unserem Land hat man noch in den fünfziger Jahren OP´s an Babys ohne Betäubung durchgeführt, weil man glaubte, dass die den Schmerz nicht fühlen. Vollkommen unvorstellbar!!! Und doch wahr


    Oh Gott :o :'(



    Nur ein Punkt passt für mich immer noch nicht zu ihr, nämlich ihre "Anmache", ihre erwähnte Art, sich Männer nach Lust und Laune zu holen. Nach so einer Tat wie damals eine so auffällige "Spielerei" mit Männern, die nach Vergnügen aussieht? Das geht mir nicht in den Kopf. Das stört mich gewaltig. Wenn sie es am Ende NICHT ist, wäre das für mich einerseits also verständlich, andererseits wäre der Leser hier arg mit Gemeinsamkeiten geködert worden, die dann eine glaubhafte anderweitige Erklärung fordern. ;) ;D


    Andererseits ist das die beste Art, das Hirn der Männer auszuschalten und jemanden wie Atagord unter eine Brücke zu locken, indem man ihm irgenwelche erotischen Versprechungen macht.



    Ich finde Vascal bisher eigentlich sympathisch und werde jetzt ganz unsicher Toll gemacht, liebe Autoren. >:( ;D Was, wenn er wirklich böse ist und ganz bewusst das Mädchen zu Phileasson gebracht hat, um eigene Ziele zu verfolgen? :o So wie Galayne sich wegen seiner Mission auf Beorns Schiff eingeschleust hat... Auf jedem der Schiffe wäre dann eine nicht identifizierbare Gefahr?


    Mensch, Heimfinderin, ich war ja nun auch schon verunsichert nach Ohms Unkereien, aber jetzt kommst du auch noch mit solchen Theorien :o ;D

  • Mensch, Heimfinderin, ich war ja nun auch schon verunsichert nach Ohms Unkereien, aber jetzt kommst du auch noch mit solchen Theorien :o ;D


    Daran hätte ich jetzt im Leben nicht zu vermuten gewagt. :o Aber das ist trotzdem ein sehr interessanter Gedanke und wäre für mich ziemlich überraschend. Von einem Geweihten würde ich so viel Bösartigkeit auch nicht erwarten.
    Ich vermute, dass Bernard und Bernhard hier doch zumindest eine klitzekleine Andeutung gemacht hätten, wenn noch ein Mitglied ein eigenes Süppchen kocht.


    Inzwischen fliegen hier doch ziemlich viele düstere Theorien rum. Irgendwie wird den Autoren ganz schön viel Übles zugetraut. Dem muss hier doch auch mal entgegengewirkt werden. ;)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ich traue zumindest einem Autor (von dem anderen kenne ich zu wenig) alles böse zu! Allerdings bei dem Zauber, den er gesprochen hat wurde mir gesagt, ist er ein reiner Nandu Geweihter auf höherer Ebene. Da ist also noch ein Gott im Spiel. Leider weiß ich nicht viel über den Gott (sollte ich eigentlich, Schande über mich) aber ich dachte, ein Gott des Wissens, sollte doch ein guter Gott sein, oder?


  • Aber nichtsdestotrotz denke ich, dass [Beorn] den Tod Annars durchaus in Kauf genommen hätte.



    Aber das ist es ja auch, warum ich Beorn so unsympathisch finde, er denkt nicht wirklich drüber nach, was mit seinen Leuten passiert. Ich befürchte, dass er jeden opfern würde um sein Ziel zu erreichen, so schätze ich ihn bis jetzt ein.



    Richtig mies fand ich Beorn hier wieder, dass er schon wieder ein Mitglied seiner Crew opfern wollte, um sein Ziel zu erreichen. Er konnte ja nicht wissen, was der Elf vorhat und hat den Tod des Mannes in Kauf genommen.


    In die Runde gefragt: Sieht das jemand anders?



    Ich denke eine kleine Führung hat der Blender rausgeschlagen, aber zu welchem Preis? Er hat jetzt schon mehrfach seine Leute verraten und etliche wegen schlechter Entscheidungen verloren.


    Zum Himmelsturm sollen die Kapitäne aber nur "wenige Auserwählte" mitnehmen - solange die Besten aus Beorns Mannschaft bei ihm bleiben, sollte sich zumindest für die zweite Aufgabe kein Nachteil für ihn ergeben ...



    Die Kontaktaufnahme durch Zidaine mit Tjorne und Tylstyr hat uns doch Angstachauer über den Rücken gejagt.


    :freu:
    Äh, ich meine natürlich: Wir sind tief betrübt, falls wir Euch erschreckt haben sollten. :'(


    Ich finde Vascal bisher eigentlich sympathisch und werde jetzt ganz unsicher Toll gemacht, liebe Autoren.


    :freu:
    Äh, ich meine natürlich: Es betrübt unsere Herzen, sollten wir jemanden verunsichert haben. :'(



    Mir hat gefallen, dass Beorn Asleif respektiert. Das hätte ich jetzt in diesem Maß gar nicht so vermutet.


    Auf eine gewissen Ebene ist das gegenseitig. Erinnert Ihr Euch an die Szene, in der Beorn nachts an der Insel vorbeizieht, auf der Phileassons Ottajasko lagert, und alle auf die Schilde schlagen?



    Wenn sogar Irulla spürt, dass sie den Tod ausstrahlt...


    Das "sogar" finde ich interessant.
    :D
    Wer ist denn mit dem Dunklen Cumpan noch intensiver "per Du" als Irulla?



    Man verändert sich zwar, aber würde man Fianna nicht gerade deshalb wiederkennen, weil man sich doch mit großen Schuldgefühlen plagt (und zwar beide). Wenn man sich gerade erst vor der Abreise mit ihr und ihrer Tat beschäftigt hat und Tylstyr sogar extra mit Tjorne auf das Schiff gegangen ist, um ihr zu entgehen, ist sie dann nicht eigentlich gedanklich so präsent, dass man sie hier gleich erkennen würde, wenn sie es wäre?


    Wenn wir bei Tylstyr bleiben: Erinnert Ihr Euch, unter welchen Umständen und wie lange er das Mädchen von damals gesehen hat? Wie waren die Lichtverhältnisse? Haben sie miteinander gesprochen? Und die Geschehnisse liegen zehn Jahre zurück - und zwar solche, in denen man sich entscheidend verändert. Zwischen 14 und 24 geschieht körperlich eine Menge ...
    In der Leserunde heben wir auf die Gemeinsamkeiten zwischen Fianna und Zidaine ab, aber wenn man schaut, wie Zidaine den beiden erscheinen muss ... Sie spricht Thorwalsch, hat eine feste Position in Beorns Ottajasko, war mehrmals mit ihm auf Plünderfahrt, kleidet sich und agiert als Kriegerin ... Sooo offensichtlich ist die Verbindung zwischen Fianna und Zidaine auch wieder nicht, falls sie denn existiert ... ;)

  • Aber sollte man nicht bei Krebsen wenigstens kurz innehalten? Ich dachte, dass die beiden Männer die kleinen Flusskrebse nicht mehr ohne Angst sehen können.

  • Zitat

    In die Runde gefragt: Sieht das jemand anders?


    Ich hatte schon mal etwas dazu gesagt, Bernard, zu Beorns Bereitschaft hier wieder jemanden zu opfern:

    Zitat

    Ja das ist ganz bestimmt kein feiner Zug von ihm. Aber ich fand seine Überlegungen im Vorfeld sehr interessant.
    Er hat Annar ausgesucht, weil er mit seinen Gedanken eh schon mehr bei seinem getöteten Freund war. Die Thorwaler sind doch eher ein lebensbejahendes Volk. Ganz leben, intensiv und total. Oder sehe ich das falsch. Vielleicht denkt beorn, er tue Annar damit indirekt einen Gefallen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Das war ja mal wieder ein spannender Leseabschnitt. Ich wollte das Buch eigentlich gar nicht wieder weglegen.


    :freu:



    Die Eisigel verursachen also, wie bereits vermutet, die Alpträume und Ängste. Und da Shaya sozusagen einen im Gepäck hatte, als blinden Passagier, hatte die ganze Ottajasko darunter zu leiden.



    Der Eisigel, der in Shayas Leib wächst, ist ja fies - und er ist tatsächlich für die Albträume aller verantwortlich.


    Possierliche Tierchen, nicht wahr? ;D
    Und sehr dankbar für Autoren, die über die Albträume ihre Protagonisten charakterisieren können.



    Ich hätte mir nur gern etwas mehr Erklärung zu den Eisigeln gewünscht.


    Indirekt wird das noch kommen ... Nicht zu den Eisigeln selbst, aber zu der Macht, die sie geschaffen hat ... ;)



    Warum hat er sich mitgenommen, wenn er so über Ursa denkt?


    Ich habe gelesen, dass als Schlachtross nur solche Pferde taugen, die einen ungebrochenen Willen haben ... Je stärker sie sind, desto größer ihre Wirkung im Kampf, aber desto schwieriger sind sie auch unter Kontrolle zu halten ...



    Und Irulla ist ganz kurz davor, Salarin als Lieblingscharakter zu entthronen.


    Liebes Tagebuch,
    die Exoten schlagen sich in der Lesergunst wacker ...



    Die Thorwaler sind doch eher ein lebensbejahendes Volk. Ganz leben, intensiv und total.


    Das stimmt. Dieser Charakterzug wird allerdings auch von der Swafnirkirche aufgenommen und religiös verbrämt mit dem Jenseitsbild, dass die besonders Starken und Tollkühnen, die das Leben herausfordern und immer bis an die Grenze gehen, später an die Seite des Gottwals gerufen werden. Ein Thorwaler könnte also "tpyisch thorwalsch" handeln, weil es ihm einfach in die Wiege gelegt ist - oder weil er im Sinne des Swafnirglaubens besonders fromm ist.



    Travia sei Dank, sie hat überlebt.


    Ich merke schon - Ihr geht voll mit. :D



    Unnötig fand ich diese Riesenlibellen. Sie haben die Szenerie gestört. Die beiden haben schon genug Stress und Belastungen hinter sich. Da wäre ein bißchen reine Idylle schjön gewesen.


    In einem Interview hat man mich mal gefragt, ob ich gern ein Protagonist in einem meiner eigenen Romane wäre. Nein, wäre ich nicht - da wird einem nämlich dauernd übel mitgespielt und wenn man mal ein bisschen am Planschen im warmen Wasser ist, kommt auch noch eine Riesenlibelle an. ;D



    Aber Phileasson wird den Rückstand schnell wett machen, wenn es um die Geheimnisse des Turms geht. Da ist er mit seinen Leuten einfach besser aufgestellt. Da wird er Beorn alt aussehen lassen.


    Wir haben in dieser Leserunde bereits überlegt, welche Ottajasko bei einem direkten Gefecht überlegen wäre. Du führst diese Überlegung nun weiter, indem Du anders geartete Aufgaben, wie das Rätsellösen im Himmelsturm, in den Blick nimmst. Da kann man auch noch weiter gehen und spekulieren, was am Ende wohl für die gesamte Reise entscheidend sein wird: Seemannskunst? Kampfkraft? Magische Macht? Klugheit? Zusammenhalt?
    Um die Antwort vorwegzunehmen: Alles davon. ;)




    Salarin hat mich hier ein wenig enttäuscht, weil er zuerst zögerte, Shaya zu helfen. Ihm scheinen die Eisigel äußerst zuwider zu sein.


    Jaaa, genau ... ;)



    Bei der Saga des Himmelsturm habe ich mich gefragt, ob das alte Volk vielleicht Elfen waren und gar nicht Menschen, wie diese vermuten. Riefen sie damals verbotenerweise Götter in die Welt, was dann zu deren Vertreibung führte? Haben sie sozusagen vom Apfel der Erkenntnis gekostet? Ich hatte es so verstanden, dass die Elfen an dem Ort (Tempel unter dem Himmelsturm) geschmäht sind. Oder lebten damals Menschen und Elfen dort? Ist das der Grund, warum Galayne einen Menschen (Beorn) braucht, um das Geheimnis am/im Himmelsturm zu ergründen?


    Ein klein wenig kommt dazu noch im letzten Leseabschnitt ... und eine Menge mehr dann im zweiten Roman der Reihe, wie Ihr aus dem Titel desselben zweifellos bereits messerscharf geschlossen haben werdet. ;)



    Schade finde ich, das Ohm eine Abneigung gegen Vascal hegt, seine Argumentation finde ich etwas fadenscheinig. Bisher gibt es wirklich keinen Grund, warum man ihm misstrauen sollte.


    Ich habe dazu mal ein schönes Beispiel gelesen. Man wurde eingeladen, sich in einen Truthahn hineinzuversetzen, der von seinen Besitzern gefüttert wird.
    Vermutlich wird er die Menschen als sehr freundliche Wesen empfinden. Sie bauen ihm ein schickes Gehege, das sie auch noch für ihn sauber halten, und jeden Morgen gibt es lecker Essen.
    Nette, freundliche Leute, oder?
    Und dann kommt Thanksgiving, und der nette Typ hat statt Futter das Hackebeil dabei ... ;D



    Andererseits, wenn es sich wirklich um Fianna handelt, dann wäre es etwas riskant, ihre Rache hier durchzuziehen, denn dann ist beiden Gruppen klar, dass jemand von ihnen der Täter sein muss.


    Angenommen, Zidaine wäre Fianna - hätte sie dann in dieser Umgebung die Möglichkeit, eine Hinrichtung gemäß ihres üblichen Schemas vorzunehmen?



    Von einem Geweihten würde ich so viel Bösartigkeit auch nicht erwarten.


    "Geweihter" ist in Aventurien ein weiter Begriff. Auch der Namenlose Gott hat Geweihte, die allerlei Übles tun. Und man hat auch von Geweihten gehört, die sich von ihrer Gottheit zurückgesetzt fühlten und dann auf die Gegenseite wechselten ...
    Allerdings verlieren sie dabei die Gnade ihrer Gottheit, die ihre Bitten um Wunder werden nicht mehr erhört.
    Wiederum andererseits vermögen auch die Mächte der Finsternis, wundersame Dinge zu vollbringen ...



    Leider weiß ich nicht viel über den Gott (sollte ich eigentlich, Schande über mich) aber ich dachte, ein Gott des Wissens, sollte doch ein guter Gott sein, oder?


    Nandus ist der Sohn von Hesinde und Phex, zweier der Zwölfgötter. Nach der Lehre der Zwölfgötterkirche mach ihn das zu einem Halbgott, obwohl beide Eltern Götter sind. Er gehört demnach zum erweiterten Pantheon der Zwölfgötter.
    Im Großen und Ganzen gelten diese Götter als "die Guten", weil sie die Welt erhalten und den Menschen oft helfen.
    Andererseits steht Nandus auch für das ungezügelte Streben nach Wissen. Es wird Nandus-Anhänger geben, die das Aufbohren eines Kinderschädels zum Zwecke des Erkenntnisgewinns durchaus gutheißen würden ...



    Inzwischen fliegen hier doch ziemlich viele düstere Theorien rum. Irgendwie wird den Autoren ganz schön viel Übles zugetraut. Dem muss hier doch auch mal entgegengewirkt werden. ;)


    :bussi:


  • Ich habe dazu mal ein schönes Beispiel gelesen. Man wurde eingeladen, sich in einen Truthahn hineinzuversetzen, der von seinen Besitzern gefüttert wird.
    Vermutlich wird er die Menschen als sehr freundliche Wesen empfinden. Sie bauen ihm ein schickes Gehege, das sie auch noch für ihn sauber halten, und jeden Morgen gibt es lecker Essen.
    Nette, freundliche Leute, oder?
    Und dann kommt Thanksgiving, und der nette Typ hat statt Futter das Hackebeil dabei ... ;D


    Du willst jetzt aber hoffentlich nicht Leomara mit einem Truthahn vergleichen :o :D



    Angenommen, Zidaine wäre Fianna - hätte sie dann in dieser Umgebung die Möglichkeit, eine Hinrichtung gemäß ihres üblichen Schemas vorzunehmen?


    Stimmt, das wäre auch schwierig geworden.