08 - Seite 336 bis 378 ("Tylstyr Hagridson spürte ..." - Ende Kapitel 5)

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  • Die Eisigel machen mir Sorgen. Irgendetwas Dunkles verbirgt sich dahinter. Und was ist mit Tylstyr los? Wie ein Wahnsinniger mit Wahnvorstellungen rennt er volle Kanne gegen einen Eisigel, mit dem ich freiwillig keinen Kontakt hätte aufnehmen wollen. Der wird doch wohl nicht zum Pflegefall in diesem Team? :D


    Die Schneeschrate greifen Beorn an, was ich immerhin besser finde als wenn sie Asleif angreifen würden. Obwohl das ja noch kommen könnte (ich hoffe aber nicht). Ich fand gut, dass der Anführer der Schneeschrate Beorn herausforderte und alle anderen abwarteten. Das hatte was. Allerdings hat er es alleine ja nicht geschafft, sondern nur Mithilfe von Ursa, die ich immer noch nicht leiden kann. Und dann natürlich wieder durch Galayne. Immerhin, Gera hat es nicht geschafft, eine weniger ;D


    Olaf gefällt mir an der Seite von Beorn ganz gut. Scheint ein treuer Gefährte zu sein.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • In diesem Abschnitt haben wir Beorn jetzt einmal von einer anderen Seite kennengelernt. Er stellt sich dem Anführer der Schneeschrate um seine eigenen Leute zu schützen. Schließlich will er ja König der Meere werden, dann muss er auch wie ein König handeln - und ein König stellt sich immer vor die Seinen, wenn Gefahr droht (wenn es mal immer so wäre). Aber in diesem Fall - obwohl Beorn wusste, dass er eigentlich keine wirkliche Chance hat - ein Feigling ist er nicht. Das macht ihn mir jetzt aber nicht wirklich sympathischer. Daran sieht man nur, dass ein Mensch immer zwei Seiten hat. Hat Zidaine wirklich nur nicht geschossen, weil sie Angst hatte ihr Ziel zu verfehlen und vielleicht Beorn zu treffen?
    Aber an der Szene sieht man doch, dass auch die Schneeschrate gewisse Regeln haben. Sonst hätten die anderen nicht abgewartet, was beim Kampf zwischen beiden Anführern raus kommt. War jedenfalls eine sehr spannenden, aufwühlende Szene.


    Ich hoffe nur, dass Asleif, wenn er durch das Gebiet zieht, nicht auch noch von den Schneeschraten angegriffen wird. Da er ja die Toten von Beorn schon gefunden hat und sie sich auch schon sicher sind, dass die Selbigen nicht von Menschenhand gestorben sind, werden sie ja wohl hoffentlich jetzt vorsichtiger sein und nicht mit offenen Augen in ihr Verderben laufen.


    Meint Galayne das jetzt wirklich ernst? Hat er Beorn wirklich bis aufs Letzte kämpfen lassen, weil er seine Herrschaft wieder herstellen wollte? Weil er angeblich erkannt hat, dass er seine Vormachtstellung vor seinen Leuten in Gefahr gebracht hat? So wirklich kann ich das gar nicht glauben. Wenn ich doch nur wüsste, was dieser Elf vorhat. Aber ich befürchte mal, dass werden wir in diesem Buch nicht mehr erfahren. Das finde ich immer so gemein an diesen Geschichten mit so vielen Teilen, man muss so ewig lange warten bis es weiter geht.

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  • Die Eisigel machen mir Sorgen. Irgendetwas Dunkles verbirgt sich dahinter. Und was ist mit Tylstyr los? Wie ein Wahnsinniger mit Wahnvorstellungen rennt er volle Kanne gegen einen Eisigel, mit dem ich freiwillig keinen Kontakt hätte aufnehmen wollen.


    Behaltet diese Passage mit den Eisigeln bitte während der nächsten zwei Leseabschnitte im Gedächtnis ... ;)
    Die Leserstimmen, die wir wahrgenommen haben, ergeben ein recht gemischtes Bild, was Leomara angeht. Das reicht von "Kinder gehören nicht in eine solche Geschichte" bis zu "eine ausgesprochen faszinierende Figur". Wie nehmt Ihr Leomara und ihre Visionen wahr?



    In diesem Abschnitt haben wir Beorn jetzt einmal von einer anderen Seite kennengelernt. Er stellt sich dem Anführer der Schneeschrate um seine eigenen Leute zu schützen.


    Denkt Ihr, Phileasson hätte das auch getan? Sind sich die beiden vielleicht ähnlicher, als man zunächst meint ...? Schließlich agieren sie in derselben Position, als Drachenführer eine Ottajasko.


    Es lohnt sich auch, Ursa in den Blick zu nehmen: Welche Rolle spielt sie in Beorns Ottajasko?

  • Was ist nur mit Tylstyr los? Er scheint ein sehr sensibler Zeitgenosse zu sein. Ein Scheitern und er kämpft derart mit sich, dass er Panik Attacken bekommt, wenn er nur schon an Feuer denkt! Zudem die ständige Angst, dass die Anderen es merken. Tylstyr gibt in diesem Kapitel eine sehr schlechte Figur ab. Was ich nicht ganz nachvollziehen kann: Ein Magier hat sicherlich ein e umfangreiche Ausbildung hinter sich und während dieser muss er doch auch mal Rückschläge erlebt haben und die Fähigkeit daran zu wachsen? Doch hier ist er gänzlich überfordert! Das hat mich etwas enttäuscht. Er ist inzwischen ein erwachsener gut ausgebildeter Magier. Da müsste er doch auch mit so etwas umgehen können? Irgendwie hat mich das sehr gestört. Zum ersten Mal, dass mich an Tylstyr etwas gestört hat! Noch könnte er die Kurve kriegen, wenn er daran wächst und reift statt in Panik zu versinken. Ich wünsche es ihm und mir sehr 😉 In diesem Abschnitt wird deutlich, dass der Unterschied zwischen Beorn und Phileasson vielleicht gar nicht so groß ist. Ein punktet in dem er sich vor seine Mannschaft stellt. Dass er keinen Mumm hat kann man ihm nicht nach sagen. Mal sehen, wie es Phileassons Mannschaft mit den Schneeschraten ergeht. Galayne führt etwas im Schilde. Sehr seltsam sein Verhalten in diesem Abschnitt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Zu Tylstyrs Ehrenrettung kann man anführen, dass sein Zauber nicht nur fehlgeschlagen ist, sondern sich gegen ihn selbst gerichtet hat - er wurde zu einer lebenden Fackel und wäre beinahe daran gestorben. Ähnlich wie ein Soldat, dem das Gewehr in der Hand explodiert und der danach zunächst Hemmungen hat, wieder eine Waffe anzufassen.
    Zudem: Memento Eisigel ... ;)

  • Ich hatte es so aufgefasst, dass etwas magisches von den Eisigeln ausgeht und diese so Tylstyrs Panik verstärkt haben. Ich kann mich auch täuschen.
    Was mich auch etwas verstimmt ist, dass Tylstyr neidisch auf Salarin ist. Wieso? Er ist ein Magier. Er hat schon so viel erreicht und sucht doch immer nur nach den Dingen die er nicht kann oder andere besser beherrschen.
    Das hätte er eigentlich gar nicht nötig. Neid ist etwas, das mich aufregt und meiner Meinung völlig unnötig ist.



    Die Leserstimmen, die wir wahrgenommen haben, ergeben ein recht gemischtes Bild, was Leomara angeht. Das reicht von "Kinder gehören nicht in eine solche Geschichte" bis zu "eine ausgesprochen faszinierende Figur". Wie nehmt Ihr Leomara und ihre Visionen wahr?


    Ich finde es äußerst spannend, wie und wann sich ihre Visionen äußern und hoffe, dass sie Phileassons Mannschaft noch aus so mancher Gefahr rettet.
    Das Kinder nicht in eine solche Geschichte kann ich weder nachvollziehen noch gut heißen. Wenn man Dinge/Personen/Handlungen grundsätzlich ausschließt, wie sollen dann noch gute Geschichten erzählt werden.
    Hier muss jeder für sich selbst differenzieren, aber das kann nicht das Problem eines Autors sein.



    Denkt Ihr, Phileasson hätte das auch getan? Sind sich die beiden vielleicht ähnlicher, als man zunächst meint ...? Schließlich agieren sie in derselben Position, als Drachenführer eine Ottajasko.


    Natürlich hätte Asleif auch so gehandelt. Für mich hätte sich eher die Frage gestellt, ob es Beorn getan hätte.
    Nur weil sich der Blender dem Kampf stellt, heißt das nicht, dass sich die beiden ähnlich sind. Beorn hat schon ein Verantwortungsgefühl gegenüber seiner Mannschaft. Aber allein der Gedanke Ursa zu töten, weil sie Probleme macht ist für mich der falsche Ansatz eine Gemeinschaft zu führen. Man kann Probleme auch schließlich anders lösen. Siehe die Bestrafung von Ragnor. Auch Ursa könnte man in ihre Schranken weisen.


    Btw: Ich hab mich gefreut, dass Beorn eins in die Fr...e bekommen hat. ;D



    Es lohnt sich auch, Ursa in den Blick zu nehmen: Welche Rolle spielt sie in Beorns Ottajasko?


    Im Moment sieht es ein bißchen so aus, als wollte sie Beorn den Rang ablaufen, wobei dieser seine Stellung ja wieder gefestigt hat. Bestimmt wird sie es wieder probieren und jede Schwäche ausnutzen.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Also diese Eisigel sind mir nicht geheuer. :o "Ich habe die Eisigel geschaffen, um die Qual in das Land zu tragen." Wer genau war das wohl? Ich denke, dass diese Eisigel die Ängste reflektieren und, wenn man Ihnen zu nahe kommt, Wahnvorstellungen (wie sie Tylstyr hatte) hervorrufen. Man wird dann direkt mit seinen Ängsten konfrontiert und das kann dann wohl schon mal tödlich enden. Die seltsamen Träume, die alle haben, werden bestimmt auch von den Eisigeln hervorgerufen. Die scheinen ja über das ganze Land verteilt zu sein.


    Die Schneeschrate haben dann also Beorn und seine Mannschaft gefunden. Der Kampf zwischen Beorn und dem Anführer war spannend geschrieben. Gut, dass die Schneeschrate Regeln haben und somit die Sache in einem - leider nicht ganz fairen - Zweikampf der Anführer entschieden wurde. Ich hoffe, dass Phileasson und seine Truppe nicht auch noch von den Schneeschraten angegriffen werden, aber ich glaube, diese Hoffnung wird wohl nicht erfüllt werden. Naja wenigsten sind sie nach dem Fund der Leichen und der abgetrennten Schneeschrat-Hand nicht gänzlich unvorbereitet.


    Tylstyrs Selbstbewusstsein hat leider, wie schon befürchtet einen ziemlich schlimmen Knacks abbekommen. Ich hoffe, er fängt sich wieder. Ansonsten wird er der Mannschaft wohl nicht mehr sehr nützlich sein. Zumindest was seine Zauberei angeht.


    Shaya gefällt mir immer besser und sie ist, wie ich schon am Anfang sagte, absolut kein Weichei.

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)

  • Die Leserstimmen, die wir wahrgenommen haben, ergeben ein recht gemischtes Bild, was Leomara angeht. Das reicht von "Kinder gehören nicht in eine solche Geschichte" bis zu "eine ausgesprochen faszinierende Figur". Wie nehmt Ihr Leomara und ihre Visionen wahr?


    Ich finde Leomara faszinierend. (Ich als "Hexe" :wahrsager: fühle mich ihr sehr verbunden ;) ) Ich mag sie und möchte definitiv mehr über sie erfahren.



    Denkt Ihr, Phileasson hätte das auch getan? Sind sich die beiden vielleicht ähnlicher, als man zunächst meint ...? Schließlich agieren sie in derselben Position, als Drachenführer eine Ottajasko.


    Ich denke, wenn es darauf ankommt, stellt auch Phileasson sich vor seine Mannschaft, um seine Leute zu retten. "Der Kapitän verlässt als Letzter dass sinkende Schiff."



    Es lohnt sich auch, Ursa in den Blick zu nehmen: Welche Rolle spielt sie in Beorns Ottajasko?


    Das frage ich mich wirklich. Ich werde noch nicht so richtig schlau aus ihr. ???

    Liebe Grüße Andrea

    "Von seinen Eltern lernt man lieben, lachen und laufen. Doch erst wenn man mit Büchern in Berührung kommt, entdeckt man, dass man Flügel hat. "(Helen Hayes)


  • Ich hatte es so aufgefasst, dass etwas magisches von den Eisigeln ausgeht und diese so Tylstyrs Panik verstärkt haben.



    Ich denke, dass diese Eisigel die Ängste reflektieren und, wenn man Ihnen zu nahe kommt, Wahnvorstellungen (wie sie Tylstyr hatte) hervorrufen. Man wird dann direkt mit seinen Ängsten konfrontiert und das kann dann wohl schon mal tödlich enden. Die seltsamen Träume, die alle haben, werden bestimmt auch von den Eisigeln hervorgerufen.


    Da gibt es ja schon interessante Spekulationen zu den Eisigeln ... ;) Warten wir ab, ob sie sich bestätigen! Oder bietet noch jemand eine andere Theorie?



    Was mich auch etwas verstimmt ist, dass Tylstyr neidisch auf Salarin ist. Wieso? Er ist ein Magier.


    Vermutlich ist genau das der Grund: Salarin überflügelt ihn in genau der Disziplin, die Tylstyr ausmacht. Seine Überlegungen dazu schildert er im Gespräch mit Ohm in Olport (Seite 247f). Ob Salarin der richtige Vergleich ist, kann man natürlich fragen. Es war Tylstyr, nicht Salarin, der die Seeadler aus der Umklammerung der Eisberge befreite ...



    Das Kinder nicht in eine solche Geschichte kann ich weder nachvollziehen noch gut heißen. Wenn man Dinge/Personen/Handlungen grundsätzlich ausschließt, wie sollen dann noch gute Geschichten erzählt werden.


    Ich finde das ebenfalls schwierig. Letztlich erzählen alle Romane irgendwie vom Menschsein. Dazu gehören Licht und Schatten, Schmerz und Freude, Helden und Schurken und natürlich auch Kinder, Greise und Erwachsene mittleren Alters - jedenfalls für mich.



    Das frage ich mich wirklich. Ich werde noch nicht so richtig schlau aus ihr. ???


    Vielleicht hilft es, sich einige Fragen zu stellen:
    - Sind Beorn und sie (vielleicht sogar enge) Freunde?
    - Ist sie in der Ottajasko isoliert, oder hat sie Unterstützung?
    - Ist sie eine Wortführerin oder eine Mitläuferin?
    - Was will sie, was sucht sie auf dieser Fahrt?
    - Was schätzt Beorn an ihr, was missfällt ihm an ihr?

  • Yetis, ha ich hatte es geahnt :banane:


    Beorn hat in dem Kampf zwar seinen Mut bewiesen, daran hatte ich aber auch nicht gezweifelt. Ob Zidaine absichtlich nicht geschossen hat, darüber bin ich mir nicht sicher. Möglicherweise hatte sie wirklich nur Angst ihn zu treffen.
    Galayne glaube ich, dass er sich zurückgehalten hat, um die Machtposition von Beorn in der Gruppe zu stärken. Der Elf hat noch etwas vor und dafür braucht er einen Schiffsführer, dem die Mannschaft folgt.



    Es lohnt sich auch, Ursa in den Blick zu nehmen: Welche Rolle spielt sie in Beorns Ottajasko?


    Sie möchte eigentlich selbst Kapitän bzw. Kapitänin der Meere werden. Dafür müsste sie aber zunächst beide Anwärter beseitigen, ob sie das wirklich vorhat? Obwohl, zuzutrauen wäre ihr das schon.



    Denkt Ihr, Phileasson hätte das auch getan? Sind sich die beiden vielleicht ähnlicher, als man zunächst meint ...? Schließlich agieren sie in derselben Position, als Drachenführer eine Ottajasko.


    Phileasson hätte sich auch vor seine Leute gestellt, da bin ich mir ganz sicher.


    Sie haben sicherlich einige Ähnlichkeiten. Vielleicht hatten die beiden früher auch eine andere Beziehung, evtl. sogar Freundschaft und ein einschneidendes Ereignis hat das zerstört. Möglicherweise hatte Phileasson eine Liebelei mit Beorns' Schwester :nachdenk:


    Die Eisigel verstärken bestimmt die Ängste desjenigen, der sich in ihrer Nähe befindet. Vielleicht eine Art von Halluzinogen, das in der Luft freigesetzt wird.

    Liebe Grüße Claudia

    Einmal editiert, zuletzt von Delena ()


  • Yetis, ha ich hatte es geahnt :banane:


    :klatschen:



    Galayne glaube ich, dass er sich zurückgehalten hat, um die Machtposition von Beorn in der Gruppe zu stärken. Der Elf hat noch etwas vor und dafür braucht er einen Schiffsführer, dem die Mannschaft folgt.


    Falls das stimmt, benutzen Beorn und Galayne sich gegenseitig, denn Beorn hat Galayne ja überhaupt nur an Bord geholt, weil er denkt, dass der Elf seinem Ziel, König der Meere zu werden, dienlich sei. Wenn ihre Ziele in Konflikt geraten sollten - was denkt Ihr, wer behält die Oberhand? Der sinistre Elf oder der Schrecken der südlichen Meere?



    Die Eisigel verstärken bestimmt die Ängste desjenigen, der sich in ihrer Nähe befindet.


    Schauen wir mal, das der nächste Leseabschnitt dazu verrät ... ;)

  • Ich liebe Eisigel! Hat mich sehr gefreut, sie in dem Buch wieder zu finden!


    Mit Leomara konnte ich bis jetzt nichts anfangen. Klar, sie ist niedlich und unterhaltsam aber wenn ich daran denke, was Phileasson noch alles vor sich hat: Die Saga ist nichts für Kinder. Aber "ihre" Worte: "Ich habe die Eisigel geschaffen, um die Qual in das Land zu tragen" waren so cool und ließen mich kurz frösteln. (An alle Uneingeweihten: :P)


    Mir ist aufgefallen, dass Lenya für mich bis jetzt gar nicht präsent war. Im Nachhinein hätten mich ein paar mehr Einblicke in ihre Psyche interessiert. Wie empfand sie als Traviageweihte zum Beispiel die "Auseinandersetzung" mit den Eisschraten, die ja eigentlich nur ihr "Heim und Familie" beschützen wollten und sogar so gastfreundlich reagiert haben?


    Das Beorn die ganze Schuld im Nachhinein auf Ursa schiebt, gefällt mir nicht. Sowohl Galayne als auch Ursa haben vielleicht seine Autorität gefährdet, aber ein Anführer sollte erhaben genug sein, keine falschen Entscheidungen zu treffen, weil andere an seiner Position kratzen. Im Endeffekt hat er die Erlaubnis gegeben, die Yetis anzugreifen. Nun sollte er auch dazu stehen.


    Noch ein toller Abschnitt: "Sie nennen uns Landhaie. In ihren Augen haben wir viel zu wenig eigenes Fell, um Geschöpfe mit Seele zu sein." :daumen:


  • Falls das stimmt, benutzen Beorn und Galayne sich gegenseitig, denn Beorn hat Galayne ja überhaupt nur an Bord geholt, weil er denkt, dass der Elf seinem Ziel, König der Meere zu werden, dienlich sei. Wenn ihre Ziele in Konflikt geraten sollten - was denkt Ihr, wer behält die Oberhand? Der sinistre Elf oder der Schrecken der südlichen Meere?


    Im Moment sieht es so aus, als wäre der Elf Beorn immer einen Schritt voraus. Beorn hechelt immer ein bißchen hinterher und ist eher nur am reagieren und ausgleichen.
    Beorn ist zwar klug, aber Galayne ist meiner Meinung nach intelligenter und denkt viel weiter voraus...er hat allerdings auch den Vorteil, dass er genau weiß, was Beorn vor hat. Beorn weiß aber nichts von ihm.

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ich finde es äußerst spannend, wie und wann sich ihre Visionen äußern und hoffe, dass sie Phileassons Mannschaft noch aus so mancher Gefahr rettet.
    Das Kinder nicht in eine solche Geschichte kann ich weder nachvollziehen noch gut heißen. Wenn man Dinge/Personen/Handlungen grundsätzlich ausschließt, wie sollen dann noch gute Geschichten erzählt werden.
    Hier muss jeder für sich selbst differenzieren, aber das kann nicht das Problem eines Autors sein.


    Hier müsste man wieder differenzieren. Ist die Frage, ob diese Aussage eher von Lesern kam, die die Saga schon kennen. In meinem Fall ist es so. Da ich weiß, was noch in den folgenden elf Bänden passiert, ist die Vorstellung, dass ein Kind dabei ist, nicht angenehm. Hätte ich bis vor Tagen aber nicht gewusst, was "Phileasson" überhaupt ist, hätte mich das gar nicht gestört.



    Denkt Ihr, Phileasson hätte das auch getan? Sind sich die beiden vielleicht ähnlicher, als man zunächst meint ...? Schließlich agieren sie in derselben Position, als Drachenführer eine Ottajasko.


    Mit Sicherheit!



    Was mich auch etwas verstimmt ist, dass Tylstyr neidisch auf Salarin ist. Wieso? Er ist ein Magier.


    Für die Elfen gehört Magie zu ihrer Natur. Sie wachsen damit auf, als wäre es etwas Selbstverständliches wie Atmen oder Laufen. Magier müssen hart schuften und über Jahre Thesen lernen und immer wieder praktizieren. Das sind zwei ganz unterschiedliche Herangehensweisen und vielen Magiern erscheint es so, als würden Elfen einfach so nebenbei zaubern, ohne sich anstrengen zu müssen.


  • Mit Leomara konnte ich bis jetzt nichts anfangen. Klar, sie ist niedlich und unterhaltsam aber wenn ich daran denke, was Phileasson noch alles vor sich hat: Die Saga ist nichts für Kinder.


    Schauen wir mal, was in diesem Kind noch steckt ... ;)



    (An alle Uneingeweihten: :P)


    :D



    Mir ist aufgefallen, dass Lenya für mich bis jetzt gar nicht präsent war. Im Nachhinein hätten mich ein paar mehr Einblicke in ihre Psyche interessiert. Wie empfand sie als Traviageweihte zum Beispiel die "Auseinandersetzung" mit den Eisschraten, die ja eigentlich nur ihr "Heim und Familie" beschützen wollten und sogar so gastfreundlich reagiert haben?


    Genau, Lenya, die Traviageweihte, die Beorn begleitet! Von der haben wir noch nicht viel erzählt, aber ein paar Dinge doch ... Woran erinnert Ihr Euch?



    Das Beorn die ganze Schuld im Nachhinein auf Ursa schiebt, gefällt mir nicht. Sowohl Galayne als auch Ursa haben vielleicht seine Autorität gefährdet, aber ein Anführer sollte erhaben genug sein, keine falschen Entscheidungen zu treffen, weil andere an seiner Position kratzen. Im Endeffekt hat er die Erlaubnis gegeben, die Yetis anzugreifen. Nun sollte er auch dazu stehen.


    Wie sieht das die Runde? Hat Ursa Beorn in die Ecke gedrängt? Falls ja - was sagt das über ihre Stärke innerhalb der Ottajasko? Falls nein - wieso hat Beorn dann so entschieden?



    Beorn ist zwar klug, aber Galayne ist meiner Meinung nach intelligenter und denkt viel weiter voraus...er hat allerdings auch den Vorteil, dass er genau weiß, was Beorn vor hat. Beorn weiß aber nichts von ihm.


    Demnach hätte Galayne einen Informationsvorsprung. Sofern er nicht kontinuierlich weitere Informationen erhält, die Beorn verborgen bleiben, müsste dieser Vorsprung aber ja zusammenschmelzen ...



    ... und vielen Magiern erscheint es so, als würden Elfen einfach so nebenbei zaubern, ohne sich anstrengen zu müssen.


    Damit haben diese Magier sogar recht, solange der Elf seine Magie mit dem Lied der Welt singt. Wenn er eine Disharmonie einbringen will oder auch nur das Lied entgegen seiner natürlichen Entwicklung umbiegt, fällt das sehr viel schwerer. Erinnert Ihr Euch an die Begründung, weshalb Salarins Magie nicht helfen konnte, als das Langschiff in den Eisbergen eingeschlossen war? ;)

  • Das Beorn die ganze Schuld im Nachhinein auf Ursa schiebt, gefällt mir nicht. Sowohl Galayne als auch Ursa haben vielleicht seine Autorität gefährdet, aber ein Anführer sollte erhaben genug sein, keine falschen Entscheidungen zu treffen, weil andere an seiner Position kratzen. Im Endeffekt hat er die Erlaubnis gegeben, die Yetis anzugreifen. Nun sollte er auch dazu stehen.


    Da hast du vollkommen Recht. Beorn trägt letztendlich die Verantwortung.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Es geschieht nun viel in dem Abschnitt und für mich bewahrheitet sich, dass Beorn nichts sympathisches für mich hat. Er stellt sich vor seine Mannschaft, denn es bleibt ihm nichts weiter übrig. Wenn er das nicht tut, verliert er sein Gesicht. Aber siehe da er kämpft von Anfang an mit dem Ziel unfair zu sein. Nun wird es viele geben, die seinen Kampf so bewundern wie seine Mannschaft - ich bewundere ihn nicht, denn er mußte so kämpfen und das ist auch das was er kann. Er wäre ein besserer Anführer gewesen, wenn er sich nicht in die Situation gekommen wäre. Er hat sich von Ursa provozieren lassen. Da er weiß wie Ursa ist und wo ihre Ziele liegen war das in vieler Hinsicht ein Fehler. Er hat zugelassen, dass sie ihm unterstellt, sich vom Elfen Vorschriften machen zu lassen, gegen diesen zu hetzen und dann auch noch so schnell wie möglich Tatsachen zu schaffen. Hier hätte er als Anführer Ursa in die Schranken weisen müssen. Warum tut er das nicht? Warum überlegt er, ob er sie umbringen sollte oder denkt, dass sie ihn umbringen möchte? Hat Ursa zu viel Unterstützung in der Mannschaft? Sie hat auf alle Fälle die Frauen auf ihrer Seite und einige der Frauen haben Männer auf ihrer Seite. Hat also der große Beorn Angst vor ihr? Also, ich mag ihn nicht und wenn es jemanden gibt, den ich noch weniger mag, dann ist es Ursa.
    Beide sind für mich Leute ohne Ehre.
    Keine Frage, dass sich Phileasson vor seine Mannschaft stellen würde, aber er hätte keine solche Entscheidung getroffen, denn er ist nicht dumm. Ich fände es total ungerecht, wenn er die Dummheit des anderen ausbaden müßte.


    Wieso sollen Kinder in einer Geschichte nichts zu suchen haben? (ich meine Bernd du hast Kinder nun schon in schlimmeren Geschichten gehabt, oder?) Ich glaube, dass die Kleine völlig richtig ist dort wo sie ist. Man sollte ihr bloß die Aufmerksamkeit widmen, die sie braucht, um wirksam zu werden. Sie hat doch etwas über die Eisigel gesagt, und keiner denkt darüber nach, was das bedeuten könnte.
    Ich bin auch davon überzeugt, dass sie etwas hypnotisches haben und mit Angst foltern. Die Frage ist, warum tun sie das und ist es eine Art Angriff, auf wen, direkt auf Phileasson? Oder hocken sie dort als eine Art Wächter? Wer will hier wen quälen?


    Mir macht Shaya Sorgen. Was ist mit ihren Verletzungen? Sie wird doch hoffentlich nicht zu stolz sein um den Elf um Hilfe zu bitten?
    Übrigens erinnern sich noch einige daran, sie als weinerlich und zu weich betrachtet zu habe?
    Und Tylstyr hat mein volles Mitgefühl. Er will ja gar nicht mehr neidisch sein, er will lernen von Salarin. Dass er Angst vor Feuer hat ist doch ziemlich klar nachdem was passiert ist. Aber er denkt auch darüber nach, dass er diese Angst überwinden muss. Ich hoffe eigentlich, dass die Mannschaft einen Weg findet, den Eisschraten zu zeigen, dass sie anders sind. Ist das zuviel verlangt, liebe Autoren?
    Noch ein Gemetzel muss nicht sein und Duell hatten wir auch schon, wie wäre es mal mit Verstand?


  • Hier hätte er als Anführer Ursa in die Schranken weisen müssen. Warum tut er das nicht? Warum überlegt er, ob er sie umbringen sollte oder denkt, dass sie ihn umbringen möchte? Hat Ursa zu viel Unterstützung in der Mannschaft? Sie hat auf alle Fälle die Frauen auf ihrer Seite und einige der Frauen haben Männer auf ihrer Seite. Hat also der große Beorn Angst vor ihr?


    An dieser Überlegung - was Ursas Stellung in der Ottajasko angeht - könnte etwas dran sein - oder was meint Ihr?
    Ich weiß nicht, ob "Angst" Beorns Empfinden ihr gegenüber richtig erfasst. Wenn Deine Überlegung zutrifft, ist sie so etwas wie eine Rivalin innerhalb der Ottajasko, die seinen Platz übernehmen könnte, falls er zu viel Schwäche zeigen sollte. Andererseits ist sie aber auch sehr wertvoll, gerade weil sie Führungsqualitäten hat: Wenn er die Ottajasko teilen muss, hat er mit Ursa eine Unterführerin, die den anderen Trupp in seinem Sinne ( = sehr ähnlich, wie er es selbst täte) leiten wird.



    Ich bin auch davon überzeugt, dass sie etwas hypnotisches haben und mit Angst foltern. Die Frage ist, warum tun sie das und ist es eine Art Angriff, auf wen, direkt auf Phileasson? Oder hocken sie dort als eine Art Wächter? Wer will hier wen quälen?


    Das sind nützliche Fragen ... ;)

  • Und wieder ein sehr spannender und atmosphärischer Abschnitt! Gerade die Szene mit den Eisigeln und dem Wrack mit den Toten hatte wieder eine so schön unheimlich Stimmung.



    Also diese Eisigel sind mir nicht geheuer. :o "Ich habe die Eisigel geschaffen, um die Qual in das Land zu tragen." Wer genau war das wohl? Ich denke, dass diese Eisigel die Ängste reflektieren und, wenn man Ihnen zu nahe kommt, Wahnvorstellungen (wie sie Tylstyr hatte) hervorrufen. Man wird dann direkt mit seinen Ängsten konfrontiert und das kann dann wohl schon mal tödlich enden. Die seltsamen Träume, die alle haben, werden bestimmt auch von den Eisigeln hervorgerufen. Die scheinen ja über das ganze Land verteilt zu sein.


    Genau das war auch mein Gedanke beim Lesen. Als klar wurde, dass Tylstyr nicht wirklich brannte, hatte ich auch gleich den Verdacht, dass die Eisigel Ängste derart verstärken, dass sie im schlimmsten Fall die Psyche desjenigen beherrschen bzw. Halluzinationen ausüben. So schlimm, wie Tylstyr es erlebt hat, vielleicht besonders bei direktem Kontakt mit den Igeln (je näher man ihnen kommt, desto mehr Einfluss haben sie und Tylstyr ist ja wohl dann sogar in so einen Stachel reingerannt). Ist man etwas weiter entfernt, ist der Einfluss vielleicht schwächer, aber immer noch da, denn die anderen haben ja Alpträume gehabt, bzw. Ängste gespürt und zwar immer ganz persönliche Angste, die sie in sich tragen. So kann man "Qual ins Land bringen", indem man die Leute mit ihren Ängsten quält und sie "verrückt werden lässt".


    Aber wer hat sie wohl ins Land gebracht, das frage ich mich auch. Gruselig ist jedenfalls Salarins Erkenntnis, dass die Eisigel "leben, aber das sollten sie nicht" und "Sie sind falsch, sie gehören nicht zu dieser Welt" . Wenn etwas lebt, was nicht leben sollte, dann müsste es ja entweder nicht existieren dürfen oder eigentlich tot sein (Zombies? ;) ) Ich bin gespannt, was noch weiter mit ihnen passiert.



    Letztlich erzählen alle Romane irgendwie vom Menschsein. Dazu gehören Licht und Schatten, Schmerz und Freude, Helden und Schurken und natürlich auch Kinder, Greise und Erwachsene mittleren Alters - jedenfalls für mich.


    Ich habe auch kein Problem damit, dass ein Kind hier in der Geschichte mitspielt. Ich wäre gar nicht auf die Idee gekommen, das irgendwie zu kritisieren, denn in einer Gesellschaft sind Kinder eben auch vorhanden und wenn schlimme Dinge passieren, dann passieren sie auch Kindern. Wie im richtigen Leben. Ich lese dann zwar nicht gerne davon, aber extra in einer Geschichte Kinder ausblenden, dafür sehe ich keinen Grund. :-\


    Ich hoffe nur, ihre Vision über die Eisigel wird auch noch an Phileasson weitergegeben, damit auch er noch mitbekommt, dass mit denen was nicht stimmt. Ihre Worte gingen ja etwas unter ...


    Was Tylstyr betrifft, finde ich es auch etwas schade, dass er immer noch so neidvoll auf Salarin reagiert. Für einen ersten Moment kann ich das nachvollziehen, aber er sollte doch als mittlerweile erwachsener Mann etwas weniger kindisch reagieren und er hat durch seine Ausbildung als Magier doch bestimm auch eine besondre Reife erhalten, die ihn davon abhalten sollten, derart eifersüchtig zu bleiben. Und z. B nur widerwillig die Nähe des Elfen sucht, um seine Schuld zu begleichen. Das ist für ihn ja nur eine unangenehme Pflicht und kein wirkliches Bedürfnis und das finde ich etwas unreif. Hat er auf der Akademie nicht gelernt, dass gerade Elfen eine besondere und ganz andere Begabung haben, Magie zu wirken, so dass er davon eigentlich nicht so negativ überrascht sein sollte? Ich finde hier jedenfalls, er übertreibt und ich hoffe, diese Eifersucht zieht sich jetzt nicht noch ewig hin...



    Denkt Ihr, Phileasson hätte das auch getan? Sind sich die beiden vielleicht ähnlicher, als man zunächst meint ...? Schließlich agieren sie in derselben Position, als Drachenführer eine Ottajasko.


    Beorn hat sich zwar demonstrativ vor seine Leute gestellt, aber für mich fühlte sich das nicht so an, wie es sich bei Phileasson anfühlte. Beorn wirkte dabei "aufgesetzt", irgendwie "eitel". Ich weiß nicht, wie ich es beschreiben soll, aber es fühlt sich für mich eher so an, als dass er es bewusst tat, um gut dazustehen, weil es seine Pflicht ist. Bei Phileasson würde sich die gleiche Szene nach meinem bisherigen Empfinden anders anfühlen, nämlich selbstloser. Er würde sich instinktiv und selbstverständlich vor seine Leute stellen und nicht, weil er das besser mal tun sollte. Und außerdem hat sich Beorn ja abgesichert, indem er nicht fair kämpfte und sich durch den Armbrustschuss im voraus schon einen unfairen Vorteil verschafft hat. Das wirkte einfach hinterhältig. Ob Phileasson das auch getan hätte, irgendwie glaube ich das nicht.



    Ob Zidaine absichtlich nicht geschossen hat, darüber bin ich mir nicht sicher. Möglicherweise hatte sie wirklich nur Angst ihn zu treffen.


    Ich hatte hier seltsamerweise den Eindruck, dass sie nicht aus Angst nicht geschossen hatte, sondern dass sie ihm nicht helfen WOLLTE. Aber warum, kann ich nicht sagen. Von ihr wissen wir ja noch nicht viel und kennen nicht ihre Motivation, sollte sie eine andere haben, als Beorn ein gutes Crew-Mitglied zu sein. Mir kommt es nur merkwürdig vor, dass Beorn gerade sie bittet, den Schuss zu tätigen. Er müsste also eigentlich davon ausgehen, dass sie gut schießen kann. Sie aber behauptet nun im Nachhinein, dass sie keine gute Schützin sei. Das ist doch seltsam. Ich würde doch von keinem einen Schuss ausüben lassen, der mein Leben retten soll, ohne zu wissen, dass er gut schießen kann. ???



    Nach meinem Empfinden wäre Ursa gerne selbst Kapitänin. Zumindest ist sie jemand, der sich nicht gerne sagen lässt, was sie tun soll und was nicht. Und ich glaube, sie hat einige Anhänger um sich herum gescharrt, die, sollte es zu einer Meuterei kommen, auf ihrer Seite sein könnten. Warum hat Beorn sie auf sein Schiff genommen? Er hatte ja die Wahl. Bestimmt sind ihre Fähigkeiten wertvoll (mit der Armbrust kann sie auch umgehen ;) ) das wird er wohl gewusst haben. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie etwas verbindet. Vielleicht waren sie mal ein Paar. Aber das muss gar nicht sein. Sie können Freunde oder auch einfach nur Seegefährten gewesen sein oder sonst miteinander zu tun gehabt haben. Auf jeden Fall habe ich ein bisschen das Gefühl, dass Beorn sie aus irgendeiner, vielleicht emotionalen oder schuldigen, Verpflichtung heraus auf sein Schiff genommen haben könnte. Nicht gerne , aber vielleicht wären die Konsequenzen für ihn auf irgendeine Weise nicht so gut gewesen, wenn er sie einfach übergangen hätte.



    Mir macht Shaya Sorgen. Was ist mit ihren Verletzungen? Sie wird doch hoffentlich nicht zu stolz sein um den Elf um Hilfe zu bitten?


    Das macht mir auch etwas Sorgen, dass sie sich nur um andere kümmert und sich selbst vernachlässigt und sich damit Schaden zufügt.