07 - Seite 299 bis 336 (Beginn Kapitel 5 bis "... in Lachen auf dem Eis.")

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  • Der Kampf auf dem Eis


    Dieser war sehr anschaulich und rückte Asleif noch mehr in den Fokus des guten, heldenhaften Anführers. Es war schön zu sehen, wie er seine Truppe zusammenhält, aber sich gleichzeitig unerschrocken in den Kampf stürzt. Es war spannend, aber so richtig gebangt habe ich um meine Helden nicht. Sie hatten alles zu jeder Zeit gut im Griff.


    Die Schneeschrate


    Die weißen Riesen waren mir auf Anhieb sympathisch. Wie könnten sie auch nicht, nach so einer friedvollen Geste. Der Vergleich mit den Gorillas oder auch Orang Utans liegt Nahe. Ich hoffe, sie rächen sich ordentlich...allerdings wird auch Asleif diese Rache zu spüren bekommen.


    Unsympathische "Kampfweiber"


    Volle Zustimmung. Hier ist es wirklich um Niemanden schade. Aber das schließt bei mir die gesamte Truppe Beorns ein. Wenn´s nach mir geht, könnten sie alle in einer Gletscherspalte verschwinden. Allerdings wäre die Fahrt dann leider schon vorbei. Ich hoffe ja immer noch, dass sich auf der Seeschlange wenigstens ein Charakter befindet, den man etwas Sympathie entgegen bringen kann.


    Ist Shaya ein Weichei?


    Meine Meinung ist Nein. Sie integriert sich gut in die Gruppe und hilft wo sie kann. Sie schlägt sich sehr wacker und ist jetzt schon ein großer Halt für die gesamte Mannschaft.


    Galayne


    Der Elf hat in diesem Abschnitt bei mir gepunktet. Auch wenn er vermutlich finstere Absichten verfolgt hat er hier viel "Menschlichkeit" gezeigt. Er hat Respekt vor den Tieren und der Natur, das hat mich ihm ein Stück näher gebracht. Er tötet nicht grundlos. Endlich mal jemand der nicht nur draufhaut. Was ich nicht erwartet hätte ist, dass er nach dem Kampf gegen die Schneeschrate für mich der verständlichste Charakter ist, dem ich mein größtes Wohlwollen entgegen bringen kann. Er beweist einmal mehr seine Intelligenz und seinen Wert. Der Rest der Truppe ist einfach hirnlos und gewalttätig. Beorn hingegen ist nur gewalttätig.


    Wieso macht Galayne das Licht des Mondes Probleme?


    Anmerkungen


    Bernd, vielen Dank für die eingefügte Szene über Tylstyr. Es ist toll viel um das Drumherum dieses Buches zu erfahren! :)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Und die Spannung lässt nicht nach :)


    Der Kampf zwischen der Truppe von Philasson und den Nirwesen auf der einen und den Piraten auf der anderen Seite zeigt deutlich, was für ein umsichtiger Kämpfer Asleif ist. Er wird auf seiner Fahrt um Aventurien sicher viele Freunde finden.


    Und dann im Gegensatz dazu Beorn und sein mieser Haufen. Ursa und Gera... :tststs:. Ganz schlimm fand ich die Szene, als dem gutmütigen Schneeschrat, der nur um etwas Rücksicht für seine Sippe bat und hallo sagen wollte, einfach ein Bolzen in den Kopf gejagt wurde. Hoffentlich bekommen Beorn und seine Leute die Folgen noch zu spüren. Wenn Asleif darunter zu leiden hätte, wäre das wirklich schlecht. Vielleicht haben die Schneeschrate schon des öfteren mit anderen Spezies zu tun gehabt und wissen, dass nicht alle so sind wie Beorn.
    Galayne hat mich hier überrscht, er wäre der Auseinandersetzung mt den Schneeschraten gern aus dem Weg gegangen.
    Mich haben die Schneeschrate an Yetis erinnert. Helles langes Fell, zwei Arme hoch erhoben beim Angriff, so stelle ich sie mir vor :-[


    Als der Feuerzauber von Tylstyr nach hinten los ging, hatte ich vermutet, dass er durch die vergiftete Speerspitze keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte und der Zauber deshalb misslang.
    @ Bernd: Vielen Dank für die Original-Szene, ich hätte sie gerne im Buch gehabt :)


    Shaya ist ein Gewinn für die Gruppe und kein Weichei. Sie hilft an Bord mit, ist Heilerin und hat sich mit erhobenem Stab vor das Mädchen gestellt, als der Piratenangriff kam.


  • Hier ist es wirklich um Niemanden schade. Aber das schließt bei mir die gesamte Truppe Beorns ein. Wenn´s nach mir geht, könnten sie alle in einer Gletscherspalte verschwinden.
    ...
    Der Elf hat in diesem Abschnitt bei mir gepunktet. Auch wenn [Galayne] vermutlich finstere Absichten verfolgt hat er hier viel "Menschlichkeit" gezeigt. Er hat Respekt vor den Tieren und der Natur, das hat mich ihm ein Stück näher gebracht. Er tötet nicht grundlos. Endlich mal jemand der nicht nur draufhaut. Was ich nicht erwartet hätte ist, dass er nach dem Kampf gegen die Schneeschrate für mich der verständlichste Charakter ist, dem ich mein größtes Wohlwollen entgegen bringen kann. Er beweist einmal mehr seine Intelligenz und seinen Wert.


    Na, da kann der Elf der Herzen doch vielleicht auch ein bisschen Sympathie für Beorns oft ausgegrenzte Leute erringen?
    :flirt:



    Der Rest der Truppe ist einfach hirnlos und gewalttätig. Beorn hingegen ist nur gewalttätig.


    ... damit immerhin schon mal nicht hirnlos.
    :D



    Und die Spannung lässt nicht nach :)


    :freu:



    Der Kampf zwischen der Truppe von Philasson und den Nirwesen auf der einen und den Piraten auf der anderen Seite zeigt deutlich, was für ein umsichtiger Kämpfer Asleif ist. Er wird auf seiner Fahrt um Aventurien sicher viele Freunde finden.


    Und wenn er einmal keine Freundschaft schließen kann, dann kann er sich auf seinen Kumpel Fejris verlassen. ;)
    :schwert:




    Mich haben die Schneeschrate an Yetis erinnert. Helles langes Fell, zwei Arme hoch erhoben beim Angriff, so stelle ich sie mir vor :-[


    Behalte das bitte für den nächsten Leseabschnitt im Kopf (und sei bitte besonders aufmerksam auf Seite 371). ;)


  • Na, da kann der Elf der Herzen doch vielleicht auch ein bisschen Sympathie für Beorns oft ausgegrenzte Leute erringen?


    Leider macht ein Goldklumpen in einem Misthaufen nicht den ganzen Haufen schön. ;)

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Liebes Tagebuch,
    eine oft ausgegrenzte Berufsgruppe ist die der Plünderfahrer. Wegen einiger Begleiterscheinungen der in diesem Job praktizierten nonverbalen Kommunikation wird der segensreiche Einfluss des Plünderfahrers auf das Gemeinwesen vollkommen ignoriert.
    Der Plünderfahrer sorgt für eine Vermögensumverteilung und trägt damit zur panaventurischen Gerechtigkeit bei.
    Er selbst arbeitet viel an der frischen Luft, und auch bei sitzender Tätigkeit betätigt er sich körperlich durch kraftvolles Pullen der Riemen. Damit gibt er ein inspirierendes Beispiel, wie Herzgefäßerkrankungen vorzubeugen ist.
    Zudem hält er gleichsam wie ein Hecht im Karpfenteich die Kauffahrer und Dorfbewohner fit, indem er sie nachdrücklich zu gemeinsamen Übungen animiert.
    Auch Teamarbeit wird gefördert - das Plündern ist kein Beruf für Eigenbrötler, man arbeitet immer in der Gruppe. Sozialkompetenz ist also gefordert, im Schildwall wie im Sturm.
    Ich hoffe, dass sich diese Erkenntnisse bald durchsetzen und man dem netten Plünderfahrer von nebenan mit dem Wohlwollen begegnet, das man ihm so lange ungerecht vorenthalten hat.

  • Phileasson ist wieder mal sehr klug und wachsam, ein Anführer wie er im Buche steht. ‚Zuerst dachte ich auch, dass es ein Überfall war im Auftrag von Beorn, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass er die Leute hätte motivieren können. Außerdem weiß ich nicht, ob die Regeln erlauben, auch die neutralen Unterstützer anzugreifen. Die Entscheidung, was mit den Räubern passiert war ziemlich kurz gefallen und ich mußte noch mal nachlesen, ob das wirklich jetzt der Urteilsspruch war. Obwohl ich sicher bin, dass es fast einer Todesstrafe gleichkommt, frage ich mich, wer dafür war, sie am Leben zu lassen. Das hätte mich schon interessiert. Zwar hat ja Phileasson selbst ins Gespräch gebracht, dass sie keine ÄHilfe erwarten können, aber wie sieht das aus, wenn sie direkt auf ihre Leute treffen? Wozu die Geiseln, frage ich mit. Schließlich glaubt doch keiner, dass sie für die anderen Räuber von Wert sind?
    Reichen jetzt die Vorräte noch? Wie stark ist die Mannschaft dadurch behindert?
    Nun sie haben dank der Voraussicht und der menschengewinnenden Art des Anführers nun einen Ortskundigen. Hoffentlich gereicht es ihnen zum Vorteil.
    Muss eigentlich jeder alle Aufgaben erfüllen? Das wäre ja blöd, wenn es Aufgaben gibt, die nur der jeweils erste von ihnen lösen kann.
    Als Beorn diesmal auftaucht dachte ich zunächst, dass er doch ein guter Führer sein könnte, denn er hat seine Mannschaft gut im Griff und spürt die Probleme, die alle mit dem Elfen haben. Ich hielt mir aber immer vor Augen, was er getan hat und welche Art von Recken er in seine Mannschaft genommen hat. Siehe da, er ist ein Monster. Macht es seine Sache besser, dass ihm die Entscheidung aus der Hand genommen wird? Er lässt zu, dass vor seiner ausdrücklichen Entscheidung eine der Frauen Tatsachen schafft. Diese Frauen kann ich übrigens nicht leiden und ich möchte auch nicht eine verunglückte Kindheit als Entschuldigung lesen oder so. Selbst wenn Fianna dabei wäre, was haben die Schrate ihnen getan? Mörder!
    Der Elf wird mit sympathischer und jetzt kommt also eine Figur, die grau ist. Seine Überlegungen zu den Schraten fand ich sehr elfisch und noch besser, dass er sich nicht am Kampf beteiligen will. Aber auch hier kommt, dass er Beorn am Leben halten muss – warum? Ist das etwas, was er sich selbst aufgegeben hat? Oder hat er einen Auftraggeber? Hat er Beorn ausgesucht, weil er der rohen Gewalt mehr vertraut oder ist er zu Beorn geschickt worden als Ausgleich. Soll auf beiden Schiffen dafür gesorgt werden, dass die Kapitäne am Leben bleiben, zumindest solange bis sie ihre Aufgabe erfüllt haben oder zumindest einer von ihnen. Interessant ist, dass der Elf solche Probleme hatte, einen Schrat umzubringen, aber keinen, einen Menschen zu opfern. Ist das Einstellung, hält er Menschen für weniger wichtig oder geht es darum, dass das eine ein notwendiges Opfer war und das anders sinnlos? Letzteres würde ich ihm zutraun.
    Als die Szene vorbei war und ich noch wütend zur Erholung zu Phileassons Mannschaft zurückkehren durfte, fiel mir auf einmal sieden heiß ein, dass sie ja hinter den anderen sind. Werden die Schrate Unterschiede sehen und machen? Oder werden sie in ihrer Wut Rache an allem nehmen, was nach Mensch riecht?


  • Diesen Spannungsbogen den ganzen Roman lang aufrecht zu erhalten ist leider nicht vielen Geschichten gegeben. Der / die Leser werden es danken ! Man darf gespannt sein auf mehr........


    Ich vergesse immer, getrieben von dem Wunsch etwas zum Inhalt zu sagen, genau das auszudrücken. Vermutlich muss ich auch mal ein Buch von Bernhard lesen, Von Bernd bin ich solche Spannung ja gewöhnt. 8)

  • Wie Vascal die Sprache der Piraten beherrschte bzw. es einrichtete, dass sie sich gegenseitig verstehen, fand ich schon faszinierend. Das hätte ich als total Sprachunbegabte auch gerne.


    Ich glaube ich muss im Regelwerk noch mal nachlesen, was man mit Nandus Wissen so alles kann, ich habe das wohl viel zu wenig ausgebeutet.


  • Danke für die Szene, ich dachte, der Zauber wäre missglückt, weil er getroffen wurde. Es ist ja immer das Problem des Zauberers keine richtige Rüstung zu haben. Ich finde solche Stellen immer wieder so toll, als drei Recken abkommandiert werden, um den Zauberer zu decken mußte ich an WoW denken, wo wir die Heiler auch immer überwachen müssen. Während eines Zaubers ist man ja völlig hilflos.


  • Ich kann deine Gefühle sehr gut nachempfinden, liebe anschu74. Mir ging es genauso. Irgendwie finde ich diese Schrate knuffig.


    Ging mir auch so, aber an Grausamkeiten dieser Art bin ich nun auch gewöhnt, abgehärtet sozusagen. Weinen mußte ich nicht mehr.


  • Ich finde solche Stellen immer wieder so toll, als drei Recken abkommandiert werden, um den Zauberer zu decken mußte ich an WoW denken, wo wir die Heiler auch immer überwachen müssen. Während eines Zaubers ist man ja völlig hilflos.


    In WoW gibt es für das Battlefield so ein mieses Add-on namens "Healers must die". Da hatte ich als Paladin-Heiler eine Markierung über dem Kopf, damit mich auch ja jeder Gegner findet und verprügeln kann >:(. An meiner Plattenrüstung und den Schilden haben die sich trotzdem die Zähne ausgebissen ;D. Auch hier im Buch gilt also: Schützt den Heiler. Das gefällt mir :)


  • Zuerst dachte ich auch, dass es ein Überfall war im Auftrag von Beorn, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass er die Leute hätte motivieren können.


    Wie wär's mit Gold und der Aussicht auf Beute? :capone:



    Außerdem weiß ich nicht, ob die Regeln erlauben, auch die neutralen Unterstützer anzugreifen.


    [quote author=Garhelt Rorlifsdottir-Jandasdottir]
    Nun, edle Drachenführer! Vernehmt die Regeln, die für euer Duell gelten: Ihr werdet zwölf Aufgaben zu lösen haben, und euer Weg wird um das bekannte Aventurien führen, das wohl! Manchmal sogar darüber hinaus.
    Ihr dürft eure Konkurrenten behindern, aber es ist euch verboten, sie zu töten. Ihr werdet als Fürsten und als Bettler reisen.
    Mut und Stärke allein werden zu wenig sein, um euch ans Ziel zu bringen.
    Achtzig Wochen gebe ich euch, dieses gewaltige Abenteuer zu bestehen. Um zu bezeugen, dass ihr die Aufgaben auf ehrenvolle Weise löst, wird jede Gruppe von einer Traviageweihten begleitet.
    Die Geweihten wachen darüber, dass bei dem Rennen die Regeln der Ehre eingehalten werden. Ihr Urteil kann am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden.
    Eure ersten beiden Aufgaben erfahrt ihr nun, die restlichen werden euch im Verlauf der Reise enthüllt. Mutter Cunia wird sie den Geweihten zum passenden Zeitpunkt übermitteln.
    Fahrt zunächst zur Insel der Schneeschrate und überwindet dort einen der riesenhaften zweizahnigen Kopfschwänzler! Gebt acht und fangt das Tier lebend, damit es in die Ottaskin der Hetleute gebracht werde. Sobald die Bestien gefangen sind, sollt ihr Kapitäne mit wenigen Auserwählten in den äußersten Norden aufbrechen, um dort den Turm zu finden, mit dem die Welt am Himmelsgewölbe aufgehängt ist und den die Firnelfen deswegen Himmelsturm nennen. Ergründet seine Geheimnisse, bevor ihr nach Riva reist, um dort eure dritte Aufgabe zu erfahren.[/quote]
    Man könnte die Passage mit der Ehre so deuten, dass sie einem Angriff auf Neutrale entgegensteht - aber wird man das in Thorwal so sehen?



    Obwohl ich sicher bin, dass es fast einer Todesstrafe gleichkommt,


    Wenn die entkommenen Sturmpfeifen kein Risiko mehr darin sehen, ihre Kameraden einzusammeln - wieso sollten sie es nicht tun? Sie werden allerdings sicher warten, bis die Kameraden außerhalb der Sichtweite des Lagers sind - ein langer Marsch in der Kälte steht ihnen sicher bevor.



    Wozu die Geiseln, frage ich mit. Schließlich glaubt doch keiner, dass sie für die anderen Räuber von Wert sind?


    Vielleicht war auch das etwas ... drastisch formuliert. :)



    Muss eigentlich jeder alle Aufgaben erfüllen? Das wäre ja blöd, wenn es Aufgaben gibt, die nur der jeweils erste von ihnen lösen kann.


    Beide haben 80 Wochen Zeit. Wenn einer in der Zeit ankommt und der andere zu spät, hat der erste gewonnen.
    Wenn beide innerhalb der 80 Wochen bleiben, gewinnt derjenige, der mehr Aufgaben gelöst hat. Bei der ersten Aufgabe können noch beide jeweils einen Punkt gewinnen, unabhängig davon, wie der andere abschneidet. Das wird nicht bei jeder Aufgabe so sein ...



    Aber auch hier kommt, dass er Beorn am Leben halten muss – warum? Ist das etwas, was er sich selbst aufgegeben hat? Oder hat er einen Auftraggeber?


    Ein interessanter Gedanke ... Wer könnte dieser Auftraggeber sein?



    Als die Szene vorbei war und ich noch wütend zur Erholung zu Phileassons Mannschaft zurückkehren durfte, fiel mir auf einmal sieden heiß ein, dass sie ja hinter den anderen sind.


    Sehr richtig. >:D



    Ich glaube ich muss im Regelwerk noch mal nachlesen, was man mit Nandus Wissen so alles kann, ich habe das wohl viel zu wenig ausgebeutet.


    Die Liturgie, mit der dieses Wunder erbeten wird, heißt im Regelwerk "Hoftag der Sprachen". ;)

  • Das war ein kampfreicher Abschnitt! Ich habe erst auch gedacht, dass Beorn hinter dem Angriff steckt, aber das entspricht bestimmt nicht den Regeln, außerdem ist er ja dabei, seine Aufgabe zu lösen, ha also gar keine Zeit für solche "Scherze". Mit Räubern hätte ich trotzdem nicht gerechnet, aber eigentlich hätte ich das tun sollen, denn Versorgungsschiffe und Händler haben nun mal Waren, die auch von anderen gut gebraucht werden können. Der Kampf war actionreich und auch ich hatte irgendwann beim Lesen das Gefühl, nicht mehr zu wissen, wer in dem Getümmel Freund und Feind ist und schon hat Phileasson seine Leute zurückgerufen, um sich zu sortieren. Das war wieder mal richtig schön atmosphärisch und zum mitfiebern beschrieben worden.



    Ich bin am Ende dieses Abschnittes den Tränen nahe. Die armen Schneeschrate. Das war völlig unnötig, brutal, blutrünstig, .... ich bin sprachlos und sehr traurig. :'(


    Ja, das ging mir auch so. Solche Szenen gehen mir auch immer sehr nah. Das war richtig fies. :'( Diese blöden Frauen, ich konnte sie vorher schon nicht leiden und nun sind sie völlig unten durch. >:( Ebenso Beorn. Wieso nimmt er es hin, dass ein Mitglied seiner Mannschaft selbst entscheidet und Tatsachen schafft? Hätte Beorn nicht eher die Frau in die Schranken weisen sollen, um seine Position als Kapitän klar zu machen? Könnte ja jetzt jeder kommen und machen was er will.... Oder hätte er das im Normalfall vielleicht sogar gemacht, nur deshalb nicht, weil er im Gegenzug sich dabei Galaynes Wünschen unterworfen hätte, der darum bat die Schrate zu verschonen? Und bei Galayne ärgert es ihn ja sowieso schon, dass der so autoritär daher kommt. Dann hat er wohl lieber sein Crewmitglied gewähren lassen, als Galayne recht zu geben...


    Galayne war mir hier unerwarteter Weise tatsächlich auch sympathischer geworden, weil er die Schrate als familiäre Lebewesen wahrnahm, die Respekt verdienten, und nicht als "Fell-Lieferanten". So ganz brutal und kalt wie er anfangs erschien, scheint er also nicht zu schein. Trotzdem geht seine Aufgabe bzw. sein Ziel, das er verfolgt, über alles andere und dafür ist es also wichtig, dass Beorn am Leben bleibt und daher rettet er ihn und nimmt die Abschlachterei in Kauf. Hmmmmm...... Gefällt mir alles trotzdem nicht, ich traue dem Elf nicht über den Weg, solange ich nicht weiß, ob seine Absichten gute oder böse Folgen haben (für die Welt, nicht für ihn ;) )


    Jetzt habe ich etwas Angst, dass Phileassons Crew, die mit der Sache gar nichts zu tun hat, die Rache der Schrate abbekommt. :( Denn Galayne warnte ausdrücklich davor, mit den Schraten einen Krieg zu beginnen, denn der würde viel Blut kosten.


    Tylstyr hat sich selbst entzündet. Hilfe, das muss schrecklich sein! :o irgendwie habe ich das Gefühl, er muss doch noch ein bisschen mehr üben. ;) Danke für die zusätzliche Szene zu dieser Sache, Bernd. Leserunden sind so schön bereichernd. :) Vielen Dank an dieser Stelle mal für deine so besonders vielen Antworten und Hintergrundinformationen. Du bist und bleibst einer unserer schreibfreudigsten Autoren hier in den Leserunden! :-*


  • Beide haben 80 Wochen Zeit. Wenn einer in der Zeit ankommt und der andere zu spät, hat der erste gewonnen.
    Wenn beide innerhalb der 80 Wochen bleiben, gewinnt derjenige, der mehr Aufgaben gelöst hat. Bei der ersten Aufgabe können noch beide jeweils einen Punkt gewinnen, unabhängig davon, wie der andere abschneidet. Das wird nicht bei jeder Aufgabe so sein ...


    Hm... man könnte es sich doch einfach machen und versuchen, den Gegner so außer Gefecht zu setzen, dass er keinesfalls in 80 Wochen ankommt. Der andere könnte dann ohne eine Aufgabenzu lösen nach 79 Wochen erholt auflaufen und hätte gewonnen. Also mal rein theoretisch. Für ein 12bändiges Epos natürlich ein No go

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Wie wär's mit Gold und der Aussicht auf Beute? :capone:


    Tja, aber sind die wirklich so dumm, sich auf einen so ungleichen Kampf einzulassen? Gibt es keine Aufklärung vor dem Überfall?


    [quote author=Garhelt Rorlifsdottir-Jandasdottir]
    Die Geweihten wachen darüber, dass bei dem Rennen die Regeln der Ehre eingehalten werden. Ihr Urteil kann am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden.


    Man könnte die Passage mit der Ehre so deuten, dass sie einem Angriff auf Neutrale entgegensteht - aber wird man das in Thorwal so sehen?[/quote]
    Wie werden das die Schiedsrichter sehen? Schließlich würden dann die Unterstützer von ihnen in Gefahr geschickt. Ich weiß ja nicht, ob die dort auch Kämpfer angeheuert haben mit der Gefahr im Hintergrund zu Kollateralschaden zu werden? Und wer bringt dann die Mammute heim.


    Wenn die entkommenen Sturmpfeifen kein Risiko mehr darin sehen, ihre Kameraden einzusammeln - wieso sollten sie es nicht tun? Sie werden allerdings sicher warten, bis die Kameraden außerhalb der Sichtweite des Lagers sind - ein langer Marsch in der Kälte steht ihnen sicher bevor.


    Na immerhin was.


    Ein interessanter Gedanke ... Wer könnte dieser Auftraggeber sein?


    Vielleicht der gleiche, der das Wettrennen selbst ersonnen hat?



    Die Liturgie, mit der dieses Wunder erbeten wird, heißt im Regelwerk "Hoftag der Sprachen". ;)


    Danke!


  • Tja, aber sind die wirklich so dumm, sich auf einen so ungleichen Kampf einzulassen? Gibt es keine Aufklärung vor dem Überfall?


    Das scheint der entscheidende Fehler der Sturmpfeifen gewesen zu sein:
    [quote author=Seite 319]
    »Vor drei Tagen haben wir das Signalfeuer entdeckt und euch seither beobachtet.«
    »Aber von der Ankunft der Seeadler haben eure Kundschafter nichts mitbekommen«, meinte Phileasson zufrieden.
    »Nein. Auf eine halbe Hundertschaft zusätzlicher Kämpfer waren wir nicht vorbereitet.«[/quote]


  • Hätte Beorn nicht eher die Frau in die Schranken weisen sollen, um seine Position als Kapitän klar zu machen? Könnte ja jetzt jeder kommen und machen was er will....


    Sehen das alle so - oder glaubt Ihr, Ursa hat eine besondere Stellung?



    Gefällt mir alles trotzdem nicht, ich traue dem Elf nicht über den Weg, solange ich nicht weiß, ob seine Absichten gute oder böse Folgen haben (für die Welt, nicht für ihn ;) )


    :D
    Was traut Ihr Galayne zu - wie groß ist sein Plan angelegt? Geht es ihm um den eigenen Vorteil - oder handelt er in einem größeren Rahmen?



    Vielen Dank an dieser Stelle mal für deine so besonders vielen Antworten und Hintergrundinformationen.


    Gern geschehen. Mir machen Leserunden großen Spaß. :)

  • Ich frage mich immer, womit fange ich an, wenn schon eigentlich alles über einen Abschnitt gesagt ist.


    Dieser Leseabschnitt hat mich richtig mitgerissen. So sehr, das ich den Bleistift für Unterstreichungen habe liegen lassen und damit ganz bei der Handlung war.
    Phileassons Instinkte sind wirklich großartig. Er spürt die Gefahr, hört etwas das kaum wahrnehmbar ist und handelt sofort, obwohl gerade erst aus dem Schlaf gerissen.
    Beeindruckend wie so nach und nach heraus kam, worin eigentlich die Gefahr lag: ein Piratenüberfall.


    Schön fand ich, welchen Status sich Tylstyr mit seinem ersten Flammenstrahl erstritten hatte. Er ist jetzt der Magier. Die Überraschungswaffe, das Zünglein an der Waage, das geschützt werden muss. Drei Männer stellt Phileasson dafür ab. Und wo waren die, als Tylstyr von einem Pfeil getroffen wird und den Flammenstrahl verreißt und selbst in Brand gerät?
    Vielen Dank Bernard für das Einfügen der gestrichenen Szene :), die mir deutlich gemacht hat, das der Fehler wohl beim Magier selbst lag und nicht durch den Pfeil hervorgerufen wurde.


    Phileasson ist ein gerechter Mann, der auch die gefangenen Piraten fair behandelt. Er hört sogar seine Mannschaft zum Thema. Die Szene war allerdings wirklich zu kurz. Die Mannschaftsbefragung wurde erst groß angekündigt und dann für den Leser nicht erlebbar durchgeführt. Wir haben nur das Ergebnis gesehen. Schade eigentlich.


    Shaya ist jetzt voll in die Ottajasko integriert. Sie ist wichtig geworden, und wird mit ihrer Meinung ernst genommen. Bewunderswert wie sie die Operation an Tylstyr durchgeführt hat. Sie weiß wirklich, was sie tut. In meinen Augen hat sie längst ihre 'Neutralität' verloren. Sie mag die Menschen um sie herum, das spürt man.
    Mir imponiert auch ihre Haltung gegenüber den gefangenen Piraten. Sie will ihnen helfen, obwohl sie diesen Überfall nur mit Glück überstanden haben. Ihr ist Grausamkeit zuwider. Sie lebt ihren Glauben, und hilft wo immer Hilfe nötig ist. Ich bin gespannt, ob sie da mal mit Phileasson in offenen Konflikt kommt.
    Ihre Schwester (sagt ma das so in den Orden Aventuriens?) auf Beorns Schiff hat es da sicherlich schwerer...

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL