06 - Seite 237 bis 297 (Kapitel 4 "Im Reich des Wals")

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  • Zitat

    Allerdings wundert mich, wie schlecht seine Ausbildung war, wenn dieses Manko innerhalb von 10 Jahren nicht behoben werden konnte


    So wie ich das bisher sehe, sind Zauberer arge Theoretiker. Die Praxis scheint zumindestens im akademischen Bereich nicht so wichtig zu sein. Und Tylstyr unterrichtet ja auch. Wahrscheinlich Magietheorie.
    Bisher scheint er ja auch nur herumgereist zu sein (die Reise zu einem Druiden wird erwähnt) und Magietheorie gesammelt zu haben.
    Jetzt muss er sich im praktischen Leben beweisen. Und das scheint schwerer zu sein, als er es sich vorgestellt hat. Aber Lebensgefahr für ihn und andere scheint ihn zumindestens anzuspornen (siehe Kletterszene).
    Ich bin jedenfalls gespannt, was er noch so alles drauf hat, bzw. in sich entdeckt.
    (diese Aventurien Magier sind so anders als z.B. die aus D&D).

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Ganz ehrlich: ich bin kein Fan von Kindern mit dem Zweiten Gesicht, mit spöökenkieker Fähigkeiten und visionären Anwandlungen. Mich nervt Leomara eher. Mir ist auch nicht wirklich verständlich, warum Phileasson sie mit nimmt. Immerhin hat er einen Hellsichtmagier bei sich. Das sollte ausreichen. I


    Ich hatte hier den Eindruck, dass Leomara nicht der Hauptgrund war, sondern sich der Onkel als evtl. noch sehr hilfreich für Phileasson dargestellt hatte und er sie deshalb beide (auch) mitgenommen hat. Der Onkel hat doch besonderes Wissen (gehört dem Gott des "Wissens" an. Ich habe das Buch gerade nicht und weiß nicht genau den Namen) und sagte von sich, er sei ein guter "Rätsel-Löser und damit perfekt für die Ergründung des Geheimnisses des Himmelsturms.


  • Meiner Meinung nach ist Tjorne über sein Verbrechen in der Jugend hinausgewachsen und er schämt sich dafür. Es gibt keine bessere Strafe als ein Gewissen.


    Tylstyr hat ja inzwischen einige Freunde in der Leserunde gewonnen, die mit ihm bangen und hoffen, dass er seine Kräfte zur Entfaltung bringen kann.
    Wie ist es mit Tjorne? Seht Ihr es wie Rhea, oder wünscht Ihr ihm, dass er doch noch bestraft wird? Ebenso hart wie seine Jugendfreunde, die bei lebendigem Leibe von Krebsen aufgefressen wurden, oder vielleicht doch etwas "zivilisierter"? Oder ist die Sache jetzt so lange her, dass man sie ruhen lassen sollte, weil Tjorne inzwischen ein anderer Mensch geworden ist?



    Nun, mindestens einem Autor würde ich zutrauen, dass sie zu Opfern werden.


    Bernhard! Sie reden von Dir!
    ;D



    Allerdings wundert mich, wie schlecht seine Ausbildung war, wenn dieses Manko innerhalb von 10 Jahren nicht behoben werden konnte und er auch nichts über Elfenzauber weiß (oder zumindest wenig)


    In letzterem Gebiet hatte er das Pech, dass seine Ausbildung beinahe abgeschlossen war, als Elfenexpertin Cellyana an die Akademie kam - sonst wüsste er jetzt bstimmt mehr über die Magie dieses Volkes.



    Der Vater ist ein weitgereister und scheinbar auch kluger Mann.


    Vascal ist Leomaras Onkel. Ihre Eltern spielten eine andere Rolle in ihrem Leben ...


    Wer hat dafür gesorgt, dass das Mädchen zufällig da ist, wenn es gebraucht wird? Ich bin davon überzeugt, dass sie ein wichtiges Zünglein an der Waage sein wird.


    Eine valide Frage ... ;)



    Besonders hat mir die Zeit der Ottajasko in Olport gefallen. Diese Stadt ist irgendwie faszinierend. Kommt die Mannschaft vielleicht noch mal dahin zurück?


    Grundsätzlich sollen sie "Aventurien umrunden", was ja eher impliziert, dass sie sich in einer Kreisbahn in einer Richtung bewegen. Andererseits ist das letzte Etappenziel, das Garhelt angegeben hat, die Stadt Riva, wo die dritte Aufgabe verkündet werden soll, und ein Blick auf die Karte zeit, dass es von dort aus zumindest nicht auf dem Meer weitergeht ... ;)



    Mich nervt Leomara eher. Mir ist auch nicht wirklich verständlich, warum Phileasson sie mit nimmt. Immerhin hat er einen Hellsichtmagier bei sich. Das sollte ausreichen.


    Nun, Leomara war diejenige, die gesehen hat, dass Ragnor noch am Leben ist und wo er sich befindet - nicht Tylstyr. Möglich, dass Tylstyr es auch gekonnt hätte, aber vielleicht möchte Phileasson sich absichern?
    Für uns als Autoren bietet Leomara einige Vorteile. Einer davon ist, dass ein Kind immer schutzbedürftig erscheint. Wir bieten dem Leser also eine Figur an, um die er sich sorgen darf, ohne dass das diese Figur schwächt. Die anderen Figuren werden bestrebt sein, Leomara zu schützen, was schöne Handlungsoptionen bietet.
    Leomara hat weitere Vorteile, die ich aber an dieser Stelle noch für mich behalten möchte ... ;)



    Wie groß ist Olport im Vergleich zu Thorwal?


    Thorwal hat etwa drei- bis viermal so viele Einwohner wie Olport.



    Der Mann [Phileasson] scheint keine Schwächen, keine gravierenden Laster oder Fehler zu haben. So perfekt, kann das sein?


    Einige hier in der Leserunde fanden, Phileasson sei ein wenig unbeherrscht, wenn Beorn in seiner Nähe ist ... ;) Und sein Ehrgeiz erschien einigen auch über das gesunde Maß hinaus ausgeprägt ...



    So wie ich das bisher sehe, sind Zauberer arge Theoretiker. Die Praxis scheint zumindestens im akademischen Bereich nicht so wichtig zu sein. Und Tylstyr unterrichtet ja auch. Wahrscheinlich Magietheorie.
    Bisher scheint er ja auch nur herumgereist zu sein (die Reise zu einem Druiden wird erwähnt) und Magietheorie gesammelt zu haben.


    In jedem Fall brauchen sie ein theoretisches Verständnis, was sie tun, um einen Zauber wirken zu können. Sie entwickeln dazu viele Theorien, forschen an magischen Matrizen und "Thesen" (die magische These ist so etwas wie die entscheidende Formel, durch die der Zauber wirkt). Das ist langwierig und alles andere als intuitiv.
    Durch diesen magischen Unterbau können sie allerdings auch extrapolieren und Dinge tun, auf die niemand intuitiv käme - weil ihre Formeln ihnen zeigen, dass es funktionieren müsste. Sie haben auch einige Dinge kodifiziert, wie etwa die Stabzauber, die den Zauberstäben innewohnen und die als einmalig für diese magische Tradition gelten. Auch zu diesen werden wir noch kommen ... später. ;)



    Ich hatte hier den Eindruck, dass Leomara nicht der Hauptgrund war, sondern sich der Onkel als evtl. noch sehr hilfreich für Phileasson dargestellt hatte und er sie deshalb beide (auch) mitgenommen hat. Der Onkel hat doch besonderes Wissen (gehört dem Gott des "Wissens" an. Ich habe das Buch gerade nicht und weiß nicht genau den Namen) und sagte von sich, er sei ein guter "Rätsel-Löser und damit perfekt für die Ergründung des Geheimnisses des Himmelsturms.


    Das stimmt - Vascal ist ein Geweihter des Nandus, und für diese Geweihten ist das lösen von Rätseln ebenso eine heilige Aufgabe wie das Bewahren von Heim und Herd für Traviageweihte.

  • Ha, Phileasson hat uns nicht enttäuscht und er lässt wirklich nach Ragnor suchen und nimmt dabei in Kauf, sein eigenes Leben und das einiger seiner Leute aufs Spiel zu setzen. Gut, vielleicht hat Leomara schlussendlich den Ausschlag gegeben, indem sie andeutete, dass Ragnor noch leben würde - aber nein, er war so oder so bei Ragnor mit den Gedanken, dabei bleibe ich jetzt ;D


    Leomara und ihr Onkel sind wiederum zwei neue spannende Charaktere, die mich sehr neugierig machen. Nur gut, dass sich der Onkel um Leomara kümmert und sie beschützt, so gut es geht; man sieht ja, wozu die abergläubische Dorfgemeinschaft bereit ist, wenn sie sich in ihrer Annahme, dass sie eine Unheilbringerin ist, bestätigt sehen würden.
    Wer verwendet das kleine Mädchen als Medium? Es muss ja beinahe jemand sein, der selber nicht körperlich anwesend sein kann, vielleicht jemand aus dem Jenseits? Oder der-/diejenige ist so gebrechlich, dass er/sie sich eines jungen Körpers bedienen muss? Aber warum gerade Leomara? Ist sie eine Art Gegenspielerin zu Galayne? Eine ihrer Visionen zeigt etwas Altes, das auf den Fluten fährt und dessen Herz härter als das Eis der Gletscher sei, bezieht sich sich hier auf den mysteriösen Elfen? Und was meint sie genau mit "Altes Leid gebiert neues Unglück"? Eine Art alte Rechnung, die noch offen ist, die dann beglichen werden soll, wenn irgendwas aufgeweckt wird? Ist Galayne daher so viel daran gelegen, dass Beorn als Erster (und er mit ihm) sein Ziel erreicht?


    In diesem Abschnitt wird auch klar, warum Phileasson so ein brillanter Kapitän ist: was Manöver u.ä. angeht, hat er es wirklich drauf. Außerdem kann er gut mit seinen Mannschaftsmitgliedern umgehen, wie er dafür sorgt, dass sie wirklich als eine Gruppe handeln oder wie er Tylstyr dazu bringt, nicht mehr zu zaudern, sondern seine Magierfähigkeiten zu testen. Gefallen hat mir auch, dass er nicht mit dem Schicksal hadert, weil sie ein paar Tage in Olport festsitzen.


    Und dass Salarin mit an Bord ist, hat sich inzwischen schon mehr als einmal als Vorteil herausgestellt: ohne ihn hätten sie Ragnor garantiert nicht so schnell, wenn überhaupt, gefunden. Und meine Hoffnung aus dem letzten Abschnitt, dass Salarin oder Tylstyr bemerken, dass mit dem Sturm nicht alles mit rechten Dingen zuging, erfüllt sich hier auch.


    Bislang hatte ich ja echt Geduld mit Tylstyr und seinem Zaudern, aber in diesem Abschnitt hätte ich ihn ebenfalls mal am liebsten geschüttelt. Hier tropft ihm das Selbstmitleid aus sämtlichen Poren. Na klasse, erst sich anheuern lassen und dann direkt zu Anfang der Reise abspringen wollen. Und dann noch rumjammern, dass es dem Elfen so leicht mit dem Zauber fällt, während er sich dafür anstrengen muss. Bernd hat es ja im letzten Abschnitt schon geschrieben, dass die Elfen und Zauberei einfach zusammengehören und sie ihn eher instinktiv ausüben, wenn die Melodie zu passt. Nur gut, dass sowohl Salarin als auch Phileasson Tylstyr nicht so schnell vom Haken lassen, als er diesen Feuerzauber erwähnt. Ich hoffe mal, dass dieser Zauber und seine Intensität ihm endlich etwas mehr Selbstvertrauen geben.


    Ohm Follker heißt eigentlich Orm und er hört diesen Namen gar nicht gerne; jetzt bin ich natürlich neugierig, wieso. Gut gefallen hat mir, dass sich Shaya nun zur Ottajasko bekennt.


    O.k., jetzt weiß ich, was Bernd damit meinte, dass Gespräche mit Irulla etwas speziell wären :D Und Leomara ist auch nicht viel besser mit ihren Horrorgeschichten, die Zwei ergänzen sich doch prima. Ich finde es gut, dass Vascal und Leomara an Bord kommen - nun sind Drei gegangen und zwei Neue dazugekommen. Vascal kann es nur recht sein, wenn er mit seiner Nichte von Olport wegkommt, aber ich denke auch, dass er mit seiner Fähigkeit, Rätsel zu lösen, eine Bereicherung für die Gruppe ist. Und Leomaras Visionen können ihnen ebenfalls helfen. Phileasson muss nur aufpassen, dass der Aberglaube bzgl. Leomaras Fähigkeiten keine Unruhe in der Mannschaft bringt.


    Ein zweizahniger Kopfschwänzler ist ein Mammut? Ich hatte mir da was ganz anderes vorgestellt: irgendein ein saurierähnliches Tier mit so Platten als Haut, also eher wie ein Gürteltier. Dabei ist dichtes Fell viel logischer bei den Temperaturen. Und bei den zwei Zähnen habe ich direkt an Giftzähne gedacht - hier ist die Phantasie eindeutig mit mir durchgegangen ;D


    Sehr spannend fand ich die Szene, kurz bevor die Seeadler den Robbenfängern begegnet. Ich hatte das Gefühl, selbst mit an Bord zu sein, mit dem alles erstickenden Nebel rundum und den Eisplatten auf dem Wasser, die gegen den Schiffsrumpf klackern. Und dann noch diese unheimliche Glocke ... gruselig. Als klar war, dass es sich "nur" um Robbenfänger handelt, habe ich erstmal erleichtert ausgeatmet.


    Von Beorn bekommen wir nichts mit, nur über die Robbenfänger, dass er fünf Tage Vorsprung hat, kein Wunder, wenn man mit dem Sturm quasi unter einer Decke steckte.


    Tylstyrs Zauber war genial, ich dachte, das darf jetzt echt nicht wahr sein, dass das Schiff zwischen den beiden Eisbergen festsitzt, während Beorn fröhlich-munter davonschippert.


  • Denkt Ihr, dass sie damit ihre Rolle als Schiedsrichterin verlässt? Könnte sie dafür Ärger bekommen?


    Ich weiß ja nicht, inwiefern sie von Cunia instruiert wurden, was sie tun dürfen/sollen und was nicht. Wenn man so lange Zeit auf so engem Raum zusammensitzt und gemeinsam Unwetter und Gefahren trotzt, fällt es einem doch immer schwer, völlig unparteiisch zu bleiben, finde ich. Vor allem dann, wenn sie herausbekommen, das Beorn indirekt hinter dem Sturm steckt.



    Und das Treffen mit den Walen fand ich sehr schön beschrieben. Wie die Tiere das Schiff in ihre Mitte nehmen, das muss für die Besatzung ein ganz besonderes Gefühl gewesen sein, vor allem, da der Wal ja eine besondere Bedeutung in der Götterwelt hat.


    Ja, das Treffen mit den Walen fand ich auch sehr schön. Wobei ich mich frage, ob die Walfänger aus Regionen kommen, für die Swafnir bzw. überhaupt die Götter keine Rolle spielen? Für die der Wal einfach nur ein Nahrungsmittel darstellt, so wie die Robbenjäger den Robben nachstellen, die keine heiligen Tiere sind.



    Mit kommt es so vor, als ob sie nur besonders morbide ist und sich gerne mit dem Thema beschäftigt.


    So kommt mir Irulla momentan auch vor ;D



    Ach und zu Ohm bzw. Orm..
    Ich hatte ein wenig gegogelt und gelesen, dass Orm im dänisch/schwedischen mit Wurm bzw. Schlange übersetzt wird. Hat seine Abneigung zu seinem Namen damit möglicherweise zu tun ?


    Ach, das könnte ein Grund sein, zumal er so eine Abneigung gegen Beorn und seine Seeschlange hat.



    Mein erster Gedanke bei ihrem Anblick: Fiannas Tochter! Die Suche nach Fianna steckt seit dem Prolog irgendwie in mir und daher habe ich sie wohl auch in dem Mädchen gesehen. Dass sie nicht alleine ist und einen Onkel zur Begleitung dabei hat, hat mich erst mal wieder davon abgebracht, aber nicht lange. Denn warum sollte Fianna nicht Unterschlupf gefunden haben, eine Tochter zur Welt gebracht haben und dann das Kind in guter Obhut zurückgelassen haben. Onkel kann sich auch ein Ziehonkel nennen....


    Allerdings erwähnte Vascal ihre Eltern, denen es eher darum ging, mit dem Talent ihrer Tochter in der Gesellschaft Eindruck zu schinden, wenn ich es richtig verstanden habe.



    Grinsen musste ich öfter bei ihren klugen Fragen und Bemerkungen. Besonders, als sie und ihr Onkel Phileasson vorschlugen, doch einfach irgendein Mammut zu fangen, die gäbe es schließlich auch in ungefährlicheren Gegenden. Wo sie recht haben, haben sie recht. ;D


    Da musste ich auch grinsen, ganz blöd war diese Feststellung nicht. Wenn Beorn einfach einen Sturm gegen Phileasson schickt, kann er doch auch ein Mammut in einer zugänglicheren Gegend fangen ;D



    Sehr rätselhaft war ja das Gespräch zwischen Ohm, Tylstyr und Norhild, als sie von ihr mehr Informationen über den Himmelsturm erfahren wollten. Ometheon ist für sie und Ohm der Name des Himmelsturms, für Tylstyr aber der Name des Begründers der Magierphilosophie. Das allein ist ja noch nichts besonderes, aber als dann die Aussage dazu kam, dass "jeder der genug Verständnis über die Geheimnisse der Welt erlangt, zu einem Gott wird" wurde ich stutzig, denn von den alten Geheimnissen der Welt, "an denen gerührt werden wird", hat schon der unheimliche Elf Gaylane gesprochen, als er Beorn auf der Insel traf. Geht es dem Elfen darum, zu einem Gott zu werden? Hat er deshalb dafür gesorgt, mit auf das Schiff zu kommen und ist es das, was ihn antreibt?


    Die beiden Dinge habe ich noch nicht richtig zusammenbekommen, aber ich denke, dass Tylstyrs Wissen über Ometheon nicht nur reiner Unsinn ist. Guter Gedanke, dass Galayne sich vielleicht zu einem Gott erheben möchte. Oder aber es geht um jemanden, der es geschafft hat, zu einem Gott zu werden, das aber irgendwie nicht so gut war, denn "Altes Leid gebiert neues Unglück". Oder es ist damals etwas schief gelaufen mit dem Gottwerden.



    Na gut, dass habt ihr beiden prima hinbekommen :totlach:


  • Aber warum gerade Leomara? Ist sie eine Art Gegenspielerin zu Galayne? Eine ihrer Visionen zeigt etwas Altes, das auf den Fluten fährt und dessen Herz härter als das Eis der Gletscher sei, bezieht sich sich hier auf den mysteriösen Elfen?


    Die Beschreibung könnte passen ... oder? Was meint die Runde?



    In diesem Abschnitt wird auch klar, warum Phileasson so ein brillanter Kapitän ist: was Manöver u.ä. angeht, hat er es wirklich drauf.


    Bernhard auch. Ich musste an keinen Stellen so viel feilen wie an denen, in denen es um Seefahrt geht, um die gefurchte Stirn meines Kollegen zu glätten.
    :D



    Nur gut, dass sowohl Salarin als auch Phileasson Tylstyr nicht so schnell vom Haken lassen, als er diesen Feuerzauber erwähnt. Ich hoffe mal, dass dieser Zauber und seine Intensität ihm endlich etwas mehr Selbstvertrauen geben.


    Ich bitte hier zu beachten, was Salarin dazu sagt, wieso er selbst seine Magie an dieser Stelle nicht zum Vorteil der Gruppe einsetzen kann ... ;)



    Ein zweizahniger Kopfschwänzler ist ein Mammut? Ich hatte mir da was ganz anderes vorgestellt: irgendein ein saurierähnliches Tier mit so Platten als Haut, also eher wie ein Gürteltier.


    Ein beliebter Gag der Spielleiter der Phileasson-Kampagne besteht darin, ihre Spieler zeichnen zu lassen, wie sie sich einen "zweizahnigen Kopfschwänzler" vorstellen. Dadurch sind unsterbliche Werke der surrealen Kunst entstanden.



    Wobei ich mich frage, ob die Walfänger aus Regionen kommen, für die Swafnir bzw. überhaupt die Götter keine Rolle spielen? Für die der Wal einfach nur ein Nahrungsmittel darstellt, so wie die Robbenjäger den Robben nachstellen, die keine heiligen Tiere sind.


    So ist es. Auf der Karte im Buch ist der Golf von Riva eingezeichnet. Die Halbinsel, die diesen Golf im Westen begrenzt, ist ganz grob das Ende Thorwals. Enqui ist (zur Zeit der Phileasson-Saga) eine unabhängige Stadt, die nur über das Meer zu erreichen ist. Sie profitiert vom Handel zwischen Thorwal und Riva, ist aber auch für ihre Walfänger bekannt. Einen Swafnirtempel gibt es dort bezeichnenderweise nicht.



    Allerdings erwähnte Vascal ihre Eltern, denen es eher darum ging, mit dem Talent ihrer Tochter in der Gesellschaft Eindruck zu schinden, wenn ich es richtig verstanden habe.


    :daumen:



    Na gut, dass habt ihr beiden prima hinbekommen :totlach:


    Na also, geht doch! ;D


  • Die Beschreibung könnte passen ... oder? Was meint die Runde?


    Etwas Altes mit einem harten Herzen könnte der Elf sein. Ein interessanter Gedanke. Ich hatte dabei gar nichts Bestimmtes im Kopf, sondern eher gedacht, es wäre etwas, das wir jetzt noch nicht sehen/kennen und sich noch offenbaren wird. Beorn ist jedenfalls nicht alt. ;D




    :daumen:


    OK, ich ergebe mich ;D ...... [size=7pt]aber "Eltern" kann man sich auch nennen, wenn man vor der Haustür ein abgelegtes Baby gefunden hat, das man großzog....[/size] :wegrenn:;)


  • Bernhard auch. Ich musste an keinen Stellen so viel feilen wie an denen, in denen es um Seefahrt geht, um die gefurchte Stirn meines Kollegen zu glätten.
    :D


    Das bestätigt meine Theorie, dass du die Passagen mit Phileasson schreibst. Bernhard hatte ich von Anfang an in Verdacht, dass er sich mehr Beorn und seiner Gefolgschaft zuwendet.

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen

  • Etwas Altes mit einem harten Herzen könnte der Elf sein. Ein interessanter Gedanke. Ich hatte dabei gar nichts Bestimmtes im Kopf, sondern eher gedacht, es wäre etwas, das wir jetzt noch nicht sehen/kennen und sich noch offenbaren wird. Beorn ist jedenfalls nicht alt. ;


    Ich habe mir auch noch nichts konkretes vorgestellt und vermutet, dass es etwas düsteres ist, was wir noch nicht kennen. "Nur" ein Elf wäre mir da zu einfach

    Lieben Gruß Pat



    Motto: Leben und leben lassen


  • Bernhard auch. Ich musste an keinen Stellen so viel feilen wie an denen, in denen es um Seefahrt geht, um die gefurchte Stirn meines Kollegen zu glätten.
    :D


    Huiuiui :D



    Ich bitte hier zu beachten, was Salarin dazu sagt, wieso er selbst seine Magie an dieser Stelle nicht zum Vorteil der Gruppe einsetzen kann ... ;)


    Stimmt, das kommt noch dazu, daher könnten die beiden sich gut ergänzen.


  • Beorn ist jedenfalls nicht alt. ;D


    Beorn sehe ich im Moment eher als Mittel zum Zweck für Galayne, um an sein Ziel zu kommen. Ich könnte mir vorstellen, dass er sich Beorn ausgesucht hat, weil dieser skrupelloser ist. Ich denke nicht, dass sich Phileasson auf den Handel Hrolf gegen Sturm eingelassen hätte.



    Was uns direkt zu der Frage führt: Ist Galayne "nur" ein Elf?
    >:D


    Im Moment tendiere ich eher dazu, dass es sich bei ihm nicht "nur" um einen Elfen handelt. Immerhin ist er auch in der Lage in die Schwarzen Augen zu sehen, von denen Bernd uns verraten hat, dass das keine Kunst ist, die jeder Hinz und Kunz beherrschen kann.

  • Im Moment tendiere ich eher dazu, dass es sich bei ihm nicht "nur" um einen Elfen handelt. Immerhin ist er auch in der Lage in die Schwarzen Augen zu sehen, von denen Bernd uns verraten hat, dass das keine Kunst ist, die jeder Hinz und Kunz beherrschen kann.


    Hmmm...vielleicht ist er ja ein in der Kunst der Magie ausgebildeter Elf. Also ein Magier, der zufällig der Spezies der Elfen angehört?

  • 6. Teil



    Wenigstens hat unser Phileosson auf das Mädchen gehört und konnte so Ragnor aus den Fluten befreien. Gleichzeitig hat Salarin bewießen, dass er nicht unnütz an Bord ist. gut gemacht! Ich weiß allerdings nicht, ob ich in der gleichen Lage das Mädchen am Strand für voll genommen hätte. Glücklicherweise war Phileasson wahrscheinlich zu abgelenkt vom durchlebten Sturm und der erhofften Rettung Ragnors um den kleinen Strohhalm den sie zur Rettung reichte nicht anzunehmen.
    Ich wusste, dass die am Ende mit aufs Schiff kommt. Jawohl :)


    Warum ist sich Tylstyr ein paar Tage nach Aufbruch noch schon wieder unsicher ob er überhaupt mit soll. Weiß dieser Mensch irgendwann in seinem Leben mal was er will und kann das auch vertreten? >:(
    Was soll eigentlich dieses bescheuerte Verhalten am Ende des Abschnitts mit dem eingeklemmten Schiff? Erst bin ich total unsicher, dann schaff ich mal so schnell nebenbei ein paar Griffe aus dem Eis zu zaubern. Dann bin ich noch viel unsicherer, hab aber eine Idee von der ich überzeugt bin, dass sie nicht funktioniert, muss sie aber trotzdem erstmal erzählen. Und nachdem mir alle dann ordentlich den Bauch gepinselt haben kann ich auf einmal Unglaubliches womit ich selber angeblich nie gerechnet hätte völlig problemfrei fertigbringen.
    Er kommt mir vor wie diese Leute damals in der Schule, Ausbildung, Studium... Sucht es euch aus... Diese Mitschüler, die vor jeder Klausur verängstig dieses *Oh mein Gott, ich werde durchfallen,*-Mantra aufsagen und denen man, obwohl man selber weiß, dass man kaum gelernt hat erstmal bestätigen muss, dass sie das auf jeden Fall schaffen. Und dann, bei Rückgabe der Klausur haben die ne 1 mit voller Punktzahl (natürlich...) und man selbst hat es mit Ach und Krach auf eine 3 geschafft.... Ich bin sicher, dass jeder hier solche Typen kennt. Ich hasse dieses Verhalten. Und ich kann den Typen hier immer weniger leiden....
    Ich hatte wirklich gehofft, er macht seinen Plan wahr und bleibt einfach auch in dem Dorf. Schade.


    Übrigens fand ich diese gesamte Szene in dem Eismeer im Nebel unglaublich atmosphärisch. Das beklemmende Gefühl konntet ihr gut transportieren. Und der Moment an dem sie das andere Schiff getroffen haben... Erst die totale Anspannung ob der möglichen Totenschiffe, dann die Befreiung, dass es einfach normale Menschen auf der Jagd sind... Ich fand das Klasse!


  • Warum ist sich Tylstyr ein paar Tage nach Aufbruch noch schon wieder unsicher ob er überhaupt mit soll. Weiß dieser Mensch irgendwann in seinem Leben mal was er will und kann das auch vertreten?


    Vielleicht ist er einfach zu intelligent? Intelligente Menschen ändern ihre Meinung bei Kenntnis neuer Fakten. ;D
    Er hat jetzt den direkten Vergleich seiner eigenen Fähigkeiten mit denen eines Elfen, und er macht nun die Erfahrung der Reise in einem Drachenboot - zwei neue Faktoren für ihn. Beim Erklettern des Eisbergs schöpft er Selbstvertrauen aus dem Umstand, dass sein Jugendfreund, mit dem er früher an den Möwenfelsen geklettert ist, mit dabei ist.
    Hast Du die Eindrücke der anderen Leserundenteilnehmer verfolgt? Steige ruhig in die Diskussion ein - eine Leserunde lebt vom Austausch. ;)



    Übrigens fand ich diese gesamte Szene in dem Eismeer im Nebel unglaublich atmosphärisch. ... Ich fand das Klasse!


    :freu:

  • Das Mädchen ist also ein Medium, ein Fenster in die Welt der Geister! Da stellt sich natürlich die spannende Frage, ob durch sie viele verschiedene Geister sprechen oder ob es einen bestimmten gibt, der da überwiegt. Ich tendiere momentan zu letzterem, weil ihre Aussagen für mich gut zusammenpassen. Also das zu dem Alten auf den Fluten mit dem wanderndem Fleisch und dem ahnungslosen Geist, der den Frevel beschwört. Aber wer ist dieser Geist? Der Stimme nach jemand, der noch südlich des Mittelreichs aufgewachsen ist ... Und warum hilft der Geist Phileasson?


    Natürlich spekuliere ich auch, wer mit diesen Andeutungen gemeint ist. Etwas Altes, das auf den Fluten fährt mit einem Herz härter als Gletschereis: Da musste ich an die Schlangeninsel denken, wie der Sturm entstanden ist. Nicht nur durch Galayne, sondern vor allem durch die Verbindung von Blut und dem Wohlwollen der großen Schlange. Ich denke da ja immer an "die" Seeschlange, aber diese Andeutung bzgl. einer Jungfrau ... Vielleicht ja auch ein Drache?
    Weißes Fleisch wandert, wo es nicht sein sollte: Bei "weißes Fleisch" bin ich mir noch nicht so ganz sicher, aber es geht um Orte, wo dieses nicht sein sollte. Vielleicht ein Ort, den Menschen nicht aufsuchen sollten, der aber zu einem Aufgabenpunkt der Reise gehört. Ich muss da an den Himmelsturm denken.
    Ahnungsloser Geist beschwört den Frevel der Alten: Firun vertrieb die Erbauer des Himmelsturms, weil es ihn erzürnte. Kann dieser Frevel etwas mit den Geheimnissen des Himmelsturms zu tun haben? Und der ahnungslose Geist reist auf einer der Drachenboote?


    Tylstyrs Selbstzweifel kann ich gut nachvollziehen, immerhin wirkt Salarin seine Magie so "leicht", fast spielerisch. Und er selbst muss sich nicht nur mit dem Lernen abmühen, sondern hat in manchen Situationen eben auch nicht den passenden Zauber parat. Das zeigt mir wieder seine sensible Seite, er denkt zuviel nach und vergleicht Äpfel mit Birnen. Und quält sich selbst.


    Mir gefällt es in Olport sehr, vor allem die Runajasko hat es mir angetan. Allein dass die Magie dort als Teil des gemeinschaftlichen Lebens betrachtet wird und neben Schiffbau und Skaldensang eine der drei hohen Künste ist. Da würde ich gerne länger bleiben ... Aber vielleicht ist es so besser, weil ich sonst dem einen oder anderen sicher Löcher in den Bauch fragen würde.
    Wussten die Magier der Runajasko jetzt etwas über diesen Wind? Das kam nicht wieder zur Sprache ...


    Die Diskussion zu Ometheon halte ich für wichtig. Diese umstrittene Magierphilosophie wird noch eine Rolle spielen. Vielleicht gibt es jemanden, der auf diese Weise zu einem Gott werden will - oder es gab jemanden, und da ist irgendwas schief gelaufen bzw. der neue Gott wurde von den anderen Gottheiten bestraft. Es gibt ja reichlich ... "Der Frevel der Alten" könnte sich ja auch darauf beziehen. Und da mich die Schlangeninsel nicht loslässt ... Vielleicht geschah die Bestrafung dort. Vielleicht hat Galayne ja die Wiedererweckung dieses Wesens oder dieser Macht gesehen. Und wer ist dieser Rohal? Ein Weiser, aber sonst? Könnte es da eine Verbindung geben? Galayne weiß da sicher mehr ... Auch über Unsterblichkeit. Bei seinem "Auftritt" auf der Seeschlange sagte er doch auch, dass Unsterblichkeit sein Geschäft sei - oder sowas ähnliches.


    Die Beschreibung der Nordlichter fand ich wunderschön, auch wenn diese auf den Foggwulf diesmal zornig wirkten. Ich hatte da sehr tolle Bilder im Kopf und habe mich auch über die Verbindung mit Mythen gefreut - allerdings habe ich auch eine Schwäche für Nordlichter. Ebenso für Wale, deshalb waren die Szenen mit ihnen für mich etwas ganz Besonderes. Walfänger müssen für die Thorwaler ein großer Frevel sein, die Entscheidung von Phileasson war die richtige. Immerhin hatten sie ja schon so viele Tage verloren ... Das sagt meine vernünftige Stimme, die andere hätte die Walfänger gern platt gemacht. ;)


    Der Foggwulf kann Menschen gut einschätzen und so fördert und fordert er Tylstyr, ohne ihn zu sehr unter Druck zu setzen. Dazu noch Salarin, der ihm helfen will, seine Zweifel zu ignorieren. Nicht jeder Magier kann alles können, jede Akademie hat ja auch andere Schwerpunkte. Und die Gastdozenten sind ja sicher auch nicht Jahre da. Tylstyrs Wille war aber stärker als seine Zweifel und es zeigt sich, dass er als ausgebildeter Magier auch dort stärkere Kräfte hat - und natürlich ist der Wille in so einer Situation auch stärker als in einer Übung an der Akademie (zumindest wenn man vorher nicht einknickt). Das nenne ich doch mal ein Erfolgserlebnis. :)

  • So wie ich das bisher sehe, sind Zauberer arge Theoretiker. Die Praxis scheint zumindestens im akademischen Bereich nicht so wichtig zu sein. Und Tylstyr unterrichtet ja auch. Wahrscheinlich Magietheorie.
    Bisher scheint er ja auch nur herumgereist zu sein (die Reise zu einem Druiden wird erwähnt) und Magietheorie gesammelt zu haben.


    Die Druiden haben ihm Runenkunde gelehrt. Und Magier sehe ich wohl weniger pauschal - also nicht so, dass jeder ausgebildete Magier alles können muss. Die Akademien haben verschiedene Richtungen - und es kommt ja auch auf den einzelnen Magier an, wo sind seine Stärken und welche Ziele hat er? Tylstyr ist gut im Erforschen von Dingen, wenn ich da jetzt nichts verwechsele. Der Zauber, an den er sich dann doch getraut hat, kannte er durch einen Gastdozent - und es ist eigentlich ein Kampfzauber. Und da Erforschen und Kämpfen nicht unbedingt zusammengehören, empfand ich das nicht als Manko.



    Wer verwendet das kleine Mädchen als Medium? Es muss ja beinahe jemand sein, der selber nicht körperlich anwesend sein kann, vielleicht jemand aus dem Jenseits? Oder der-/diejenige ist so gebrechlich, dass er/sie sich eines jungen Körpers bedienen muss?


    Sie ist ein Fenster in die Welt der Geister, also muss derjenige ein Geist sein. :)



    In diesem Abschnitt wird auch klar, warum Phileasson so ein brillanter Kapitän ist: was Manöver u.ä. angeht, hat er es wirklich drauf.


    Die Manöver fand ich auch großartig! Überhaupt die ganze Atmosphäre und dass ich selbst bei ruhigeren Szenen förmlich an den Seiten geklebt habe und in meinem Kopf ganze Filme abliefen ... Alles so nah und stimmungsvoll! Noch ein Buch, weswegen ich von Gletschern und so träume ... ;)



    Bislang hatte ich ja echt Geduld mit Tylstyr und seinem Zaudern, aber in diesem Abschnitt hätte ich ihn ebenfalls mal am liebsten geschüttelt. Hier tropft ihm das Selbstmitleid aus sämtlichen Poren.


    Das habe ich ganz anders empfunden, viel nachvollziehbarer und vor allem nicht nervig. Aber es ist wohl einfach so, dass eher unsichere Menschen es nicht nur im Leben sondern auch als Buchfigur viel schwerer haben ...



    Ein zweizahniger Kopfschwänzler ist ein Mammut? Ich hatte mir da was ganz anderes vorgestellt: irgendein ein saurierähnliches Tier mit so Platten als Haut, also eher wie ein Gürteltier.


    Da hatte ich auch nicht schlecht gestaunt! Mein Bild war wieder ganz anders, irgendwie mehr ein riesiger Eiszeit-Ungeheuer-Krebs.



    Die Beschreibung könnte passen ... oder? Was meint die Runde?


    Leomara, weil sie eben ein Medium ist und es davon nicht soviele gibt.
    Ich sehe Galayne nicht als direkten Gegenspieler zu Leomara. Durch sie gibt es diese Warnungen bzw. geheimnisvollen Andeutungen, dass es da eine Verbindung zwischen einem alten Frevel und den Geschehnissen in der Gegenwart oder nahen Zukunft gibt. Ein wenig wie ein Orakel. Und Galayne weiß vieles ganz direkt, ist irgendwie mit dieser großen Schlange verbunden (oder weiß zumindest einiges) und hat in der Zukunft die Erweckung von etwas gesehen, bei der er gern dabei sein will (dafür kann es ja auch ganz unterschiedliche Gründe geben).
    Und zu der Vision ... Da denke ich an die große Schlange. Beorn hat ihr Wohlwollen und durch die Blutmagie, mit der der Sturm gerufen wurde, ist sie bzw. ihre Macht ja irgendwie ein Teil der "Seeschlange". Auch weil der Zauber dafür gesorgt hat, dass dem Schiff nichts passiert.



    Wenn ich alleine an den miesen Elf auf dem anderen Schiff denke...


    Den habt ihr wohl alle in die schwarze Schublade gesteckt?


  • Das Mädchen ist also ein Medium, ein Fenster in die Welt der Geister! Da stellt sich natürlich die spannende Frage, ob durch sie viele verschiedene Geister sprechen oder ob es einen bestimmten gibt, der da überwiegt. Ich tendiere momentan zu letzterem, weil ihre Aussagen für mich gut zusammenpassen.


    Ich denke auch, dass es sich um einen bestimmten Geist handelt. Leomara spricht immer mit derselben tiefen Stimme, ich vermute, es handelt sich um einen männlichen Geist.


    Den habt ihr wohl alle in die schwarze Schublade gesteckt?


    Im Moment schon, da ist bestimmt das Autorenteam daran Schuld ;)

  • Im Moment schon, da ist bestimmt das Autorenteam daran Schuld ;)


    iNaja, sie geben sich Mühe darzustellen, dass der Elf eigentlich nicht blutrünstig ist und auch nicht böse, sondern seine Taten einem Ziel unterordnet. Allerdings kennen wir das Ziel nicht.

  • Die Druiden haben ihm Runenkunde gelehrt. Und Magier sehe ich wohl weniger pauschal - also nicht so, dass jeder ausgebildete Magier alles können muss. Die Akademien haben verschiedene Richtungen - und es kommt ja auch auf den einzelnen Magier an, wo sind seine Stärken und welche Ziele hat er? Tylstyr ist gut im Erforschen von Dingen, wenn ich da jetzt nichts verwechsele. Der Zauber, an den er sich dann doch getraut hat, kannte er durch einen Gastdozent - und es ist eigentlich ein Kampfzauber. Und da Erforschen und Kämpfen nicht unbedingt zusammengehören, empfand ich das nicht als Manko.


    Das meinte ich auch nicht. Ich meinte das Manko seines Selbstbewußtseins. DAS hätten sie ihm doch nun mal nehmen können. Es kommt ja daher, dass er sich bei seinem Vater immer als unwürdig und schlechter als die anderen fühlte.