04 - Seite 143 bis 181 (Kapitel 2 "Reisevorbereitungen")

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  • Aber ja ...... [size=7pt]und ich sollte mich vielleicht auch ab und zu mal daran erinnern, dass ich eigentlich ein Pferd bin [/size] ;D ;)


    Das ist interessant, da ist die Angst vor dem Wolf wirklich berechtigt, aber wenn er ein Pferd hatte ist er satt ;D ;)

  • Zitat

    Saladin spricht den Elfenzauber, der im allerersten Regelwerk von Das schwarze Auge "Bannbaladin - Dein Freund ich bin" hieß. Das ist ein Freundschaftszauber.
    Saladin meint das nicht böse, er tut das vermutlich noch nicht einmal absichtlich. Für Elfen sind die Welt, die Melodien und die Magie eng miteinander verbunden. Er bringt eine magische Melodie in die Welt ein, wie andere Leute vor sich hin summen.
    Diese Gewohnheit der Elfen führt manchmal dazu, dass sie ihre Zauberkraft für sinnlose, wenn auch ganz nette Dinge verpulvern und diese dann vorübergehend erschöpft ist, wenn es mal wirklich drauf ankäme ...


    Na dann wollen wir mal hoffen, das es die Menschen genauso locker sehen, wenn sie das mal herausbekommen. Wer läßt sich schon gerne bezaubern ;D

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL


  • Na dann wollen wir mal hoffen, das es die Menschen genauso locker sehen, wenn sie das mal herausbekommen. Wer läßt sich schon gerne bezaubern ;D


    Diese Eigenheit der Elfen führt tatsächlich oft zu Konflikten mit den Menschen. Wenn ich mich richtig erinnere, gibt es im mittelreichischen Kaiserreich unter anderem deswegen ein besonderes Gesetzeswerk zum Umgang mit Elfen. Man kann sie - im Vergleich zu einem Magier - nicht für alles voll verantwortlich machen, was sie in magischer Hinsicht tun. Und auch in manch anderer Hinsicht.

  • Wenn es ohne Arglist passiert, dann lasse ich mich gern bezaubern. Der Spruch ist auch in Mittelerde einer der ersten Sprüche, die ich mir als Zauberer ausgesucht habe. Der klappt aber dort nicht immer, denn es gibt ja einige, die Magie resistent sind. Mir ist nun aber klar, warum mein Sohn immer Elfen spielen will, wenn er nicht meistert :). Von unserem Elfen, den mein Mann spielt verlangt, er, die Zauber zu singen, aber zweistimmig bekommt er einfach nicht hin :).


  • Der Spruch ist auch in Mittelerde einer der ersten Sprüche, die ich mir als Zauberer ausgesucht habe. Der klappt aber dort nicht immer, denn es gibt ja einige, die Magie resistent sind.


    Kleine Offtopic- Frage: Nach welchem Regelsystem spielt ihr in Mittelerde?


    Zitat

    Wenn es ohne Arglist passiert, dann lasse ich mich gern bezaubern.


    Ob mit Arglist oder nicht, bezaubert werden, würde mir nicht gefallen.

    Literatur erweitert unser Dasein...Durch das Lesen großer Literatur werde ich zu tausend Menschen und bleibe doch ich selbst. CSL

  • Kleine Offtopic- Frage: Nach welchem Regelsystem spielt ihr in Mittelerde?



    Ob mit Arglist oder nicht, bezaubert werden, würde mir nicht gefallen.


    Wenn man sich jemandem mit Zauberei zum Freund macht und dieser irgendwann verblasst, könnte das ganz schön in die Hose gehen...bzw. diese Sympathie könnte ganz schnell Antipathie werden...

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Von unserem Elfen, den mein Mann spielt verlangt, er, die Zauber zu singen, aber zweistimmig bekommt er einfach nicht hin :).


    Hallo Rhea.
    Da würde ich ja zu gerne mal zuhören ;)

  • Ich mag es, wie sich hier Schnipsel der verschiedenen Figuren miteinander verbinden und man etwas von den Hintergründen und Schicksalen erfährt. Man erhascht die ersten Eindrücke zu den Geschichten und Eigenarten vieler Figuren. Dadurch wirkt der Roman sehr facettenreich und bietet viele Geschichten innerhalb der Geschichte.


    Die Handlungsweise der drei Nostrier kann ich nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht sympathisch finde. Fischer, die den Tod ihrer Schwester rächen wollen. Natürlich wissen sie nicht, ob Eichward ihre Schwester getötet hat - er ist für sie zu einem Symbol für diesen Tod geworden. In dem ganzen Chaos weiß Eichward ja nicht einmal, ob er es war oder nicht. Ungleiche Gegner, aber die Nostrier sind sehr motiviert.


    Eichward stand ich im letzten Abschnitt noch relativ neutral gegenüber, aber hier zeigt er etwas von seiner Seele. Von seiner Enttäuschung, dem verlorenen Sinn des Lebens. Eine tragische Figur, die nicht unnötig töten will - und auch nie wieder für eine Sache kämpfen will, die er nicht versteht. Sein Gespräch mit Phileasson hat mir sehr gefallen, auch weil man dort etwas von der Weisheit des Foggwulfs spürt und es immer wieder Szenen gibt, in denen er sehr "in sich ruhend" auf mich wirkt.


    Auch Shaya ist mir sehr viel näher gekommen. Mir gefällt, dass sie stark genug ist, ihre Traurigkeit darüber zu zeigen, dass sie den Tempel und die Stadt verlassen muss. Sie strahlt so viel Wärme aus, daher kann ich mir auch vorstellen, dass es ihr besonders schwer fällt, ihr Heim zu verlassen. Vor allem weiß sie ja nicht, ob sie zurückkehren wird - auf dieser Fahrt kann alles passieren. Sie mag traurig sein, aber sie nimmt diese Aufgabe an.


    Über Salarin musste ich grinsen, aber gleichzeitig bin ich sehr neugierig auf diese andere Sicht auf die Welt. Und so, wie er viele Fragen stellt um die Rosenohren möglichst gut zu verstehen, würde ich ihm wohl Löcher in den Bauch fragen, um möglichst viel über seine Sichtweise und die Welt der Elfen herauszubekommen. Melodien, Magie und Zaubersprüche scheinen für ihn etwas ganz natürliches zu sein. Etwas, das er auch unterbewusst benutzt. Um Shaya Antworten zu entlocken oder Phileasson ein Gefühl der Verbundenheit zu vermitteln. Gut, vielleicht wirkt er manchmal ein klein wenig schräg, aber nett-schräg. ;)


    Tylstyr hat dafür gesorgt, dass sein Jugendfreund raus aus der Gefahrenzone kommt - und gehört deshalb nun auch zu Phileassons Mannschaft. Das musste so kommen, zumindest war ich mir da wegen seiner Magie sehr sicher. Jemand, der mit seiner Magie Dinge erforschen kann, gehört doch einfach auf so eine Abenteuerfahrt. Sicher hat er bei seinen bisherigen Reisen auch noch einiges gelernt ... Phileasson weiß natürlich nicht, was seine Begabung ist - und wollte es auch gar nicht wissen. Er wollte nur einen Magier mit dabei haben, und die sind ja nicht sehr häufig anzutreffen. Ich würde ja auch darauf tippen, dass Fianna an Bord der Seeschlange ist - oder vielleicht kommt, wenn Beorn der Nachricht aus dem letzten Abschnitt folgt ...


    Irullas Lieblingsthema scheint ja der Tod zu sein, was mich nicht nur neugierig auf ihr Volk sondern auch auf ihre Geschichte macht. Auch wenn das ziemlich unheimlich werden könnte, dieses riesige Spinnen-Tattoo wirkt zumindest auf mich schon sehr einschüchternd. Aber die Spinnen und ich, wir werden keine Freunde mehr (zumindest die größeren).


    Die Szene zwischen Phileasson und Ohm hat mich doch tatsächlich zum Kichern gebracht. Sie werden mich wohl dafür schlagen, aber ich fand das richtig niedlich. Der eine grummelt und denkt, dass er vergessen wurde, während es für den anderen gar keine Frage ist, dass nur dieser Skalde mitkommen kann. :)

  • Jetzt habe ich ein Bild von einem Elfen im Kopf, der im Wald auf einer Lichtung sitzt und viele bunte, lustig herumflatternde Schmetterlinge wie Seifenblasen in der Luft "entstehen" lässt, während ein großer Wolf nur darauf wartet, bis seine Zauberkraft mit dieser Spielerei verbraucht ist, um sich den Elf dann zu schnappen. :D


    Denn der Elf ist sehr verträumt und mit dem Kopf wieder ganz woanders, so dass er auch völlig vergessen hat, dass er zu einem wichtigen Treffen muss. Glücklicherweise ist sein Freund, der Wolf, da besser organisiert und sorgt auf seine zielstrebig-sensible Art dafür, dass der Elf das Treffen nicht versäumt. Immerhin geht es um wichtige Dinge. Petitionen wollen aufgesetzt werden! Die gegen die Verleumdung der Wölfe als böse Wesen. Und die gegen die Darstellung aller Elfen und Feen als glitzerbestäubte kleine Wesen. ;)


  • Denn der Elf ist sehr verträumt und mit dem Kopf wieder ganz woanders, so dass er auch völlig vergessen hat, dass er zu einem wichtigen Treffen muss. Glücklicherweise ist sein Freund, der Wolf, da besser organisiert und sorgt auf seine zielstrebig-sensible Art dafür, dass der Elf das Treffen nicht versäumt. Immerhin geht es um wichtige Dinge. Petitionen wollen aufgesetzt werden! Die gegen die Verleumdung der Wölfe als böse Wesen. Und die gegen die Darstellung aller Elfen und Feen als glitzerbestäubte kleine Wesen. ;)


    ;D


  • Man erhascht die ersten Eindrücke zu den Geschichten und Eigenarten vieler Figuren. Dadurch wirkt der Roman sehr facettenreich und bietet viele Geschichten innerhalb der Geschichte.


    Manche davon werden wir im Lauf der Saga zu Ende erzählen. Andere sind zum selbst weiterträumen gedacht. ;)



    Über Salarin musste ich grinsen, aber gleichzeitig bin ich sehr neugierig auf diese andere Sicht auf die Welt. Und so, wie er viele Fragen stellt um die Rosenohren möglichst gut zu verstehen, würde ich ihm wohl Löcher in den Bauch fragen, um möglichst viel über seine Sichtweise und die Welt der Elfen herauszubekommen.


    Rosenohren und Elf gemeinsam werden auf dieser Reise noch viel über ihre Welt lernen, was schon lange in Vergessenheit geraten ist. ;)
    :wahrsager:

  • Suse

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