01 - Kapitel 1 bis 3

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  • Liebe Clara, liebe Mitleser/innen,


    hier treffen wir uns zur Leserunde zu dem Buch "Der Wahnsinn, den man Liebe nennt" und ich begrüße alle TeilnehmerInnen und ganz besonders Autorin Clara Römer - schön, dass Du uns bei dieser Runde begleitest!


    Ihr dürft die Autorin duzen.


    Bitte lest Euch kurz vorher nochmal die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch.
    Postet hier bitte erst, wenn ihr angefangen habt und etwas zu dem Buch zu sagen oder fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze zu sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.
    Auch ist es nicht nötig, den Inhalt nachzuerzählen, wir lesen ja alle das gleiche Buch.


    Es wäre schön, wenn ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Grobe Faustregel ist hierbei, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte!


    Viel Spaß uns allen beim Lesen und Diskutieren! :winken:




    Hier könnt ihr zum Inhalt von Kapitel 1 bis 3 schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Ich mache dann mal den Anfang. Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil gefällt mir. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben.


    Susa ist eine sympathische Hauptfigur, aber mir kommt es so vor, als wäre sie ein bisschen blind vor Liebe. Sie scheint Wolf mehr zu lieben, als er sie. Außerdem leben sie etwas nebeneinander her. Er arbeitet viel, sie hat einen eigenen Laden und beruflich ist Wolf auch viel unterwegs… Zeit zu zweit bleibt da nicht wirklich. Auch die Wohnung ist mehr nach seinen, als nach ihren Wünschen eingerichtet… Diese Beziehung kommt mir deshalb nicht sehr glücklich vor.


    Der Anruf wegen des Kühlschranks lässt Susa hellhörig werden. Meine Meinung ist aber: Wenn beide wirklich glücklich miteinander wären, dann würde ein solcher Gedanke erst gar nicht aufkommen. Aber sie irrt sich wohl leider nicht - es scheint eine andere Frau in Wolfs Leben zu geben. Ich bin gespannt, wie sie es letztendlich rausfinden wird…


    Wolf scheint aber abgebrühter zu sein, als ich dachte. Er spielt den Vorfall herunter und verreist mit Susa, um sie zu beschwichtigen. Wie lange hätte er dieses Spiel noch gespielt? Ich hoffe, dass Susa bald aufwacht und sich von ihm lösen wird… Sie hat was Besseres verdient!

  • Hi,


    ich hab auch schon gelesen und gut in die Geschichte gefunden. Es liest sich gut von der Hand weg, aber ich empfinde es als ein wenig kühl oder nüchtern geschrieben. Das kann sich aber noch ändern. Der Abschnitt war ja sehr kurz.


    Der Rückblick auf den gerade erlebten Sex liest sich so als ob die Beiden sich gerade sehr genossen haben. Grundsätzlich denke ich aber, dass ihre Beziehung nicht soooooo eng und kuschelig ist, sondern der leidenschaftliche Sex gerade eine Ausnahme war.


    Susa hat den Laden ihres Vaters übernommen und dieser befindet sich in dem hoch verschuldeten Haus ihrer Mutter. Steht hier ihre Existenz auf der Kippe? Wenn die Geschäfte ihres Mannes so gut gehen, wieso leiht er seiner Schwiegermutter nicht das Geld und sie zahlt es ihm statt der Bank? Das schießt mir jetzt gerade durch den Kopf. Beim Lesen habe ich das noch gar nicht so empfunden.


    Ich kann es noch nicht wirklich an irgend etwas festmachen, aber da muss doch schon etwas gewesen sein, warum Susa so hellhörig ist als es um den Kühlschrank geht. In einer normalen und intakten Beziehung hätte sie - meiner Meinung nach - ihrem Mann gesagt, dass da ein Anruf gewesen ist und mit seiner Begründung warum das so war, hätte es doch normalerweise dann auch gut sein müssen.


    Susa hingegen sucht den Geschäftspartner ihres Mannes auf und "stolpert" dann auch noch über die gut aussehende und gar nicht so neue Sekretärin. Sie stöbert ja schon regelrecht hinter ihrem Mann her. Das macht man doch nicht, wenn man eine intakte Beziehung führt? Sie hat also entweder einen konkreten Verdacht oder es gab schon einen Vorfall.


    Wolf macht mir einen sehr glatten Eindruck. Er ist für mich nicht greifbar und anhand des Textes auf der Buchrückseite ist dem Leser auch fast schon klar, dass Wolf Susa betrügt und zumindest mal ein Kind mit einer anderen Frau hat. Und das, wo er doch Susa nach ihrer Not-OP geschworen hat, dass Kinderlosigkeit kein Hindernis für ihre Partnerschaft sein wird.


    Nun führt er Susa zu einem Ort, an dem sie früher schon einmal (glücklich?) waren. Möchte er alte Dinge aufwärmen oder sie von irgend etwas ablenken?

  • Der erste Abschnitt war viel zu kurz! :)
    Ich bin schon so gut in der Geschichte drin, dass ich noch länger hätte weiterlesen können.
    Das Buch liest sich quasi wie von selbst und es gefällt mir bisher richtig gut.


    Allein von den Eindrücken her, die Susa so beschreibt, hätte man wirklich meinen können, dass die beiden ein Traumpaar sind. Allerdings bekommt dieses Bild Risse, wenn man zwischen den Zeilen durchlesen kann, dass Susa zweifelt. Da frage ich mich, was alles vorgefallen ist oder ob das wirklich so eine Art siebter Sinn ist, den sie da entwickelt hat. Denn diese Unruhe, die an ihr nagt, scheint ja nicht unbegündet zu sein. Ob das wirklich „nur“ auf die Differenzen während des Umzugs hinweist? Oder ob sich da einfach Kleinigkeiten angehäuft haben, die Susa nur immer ins Unterbewusstsein gedrängt hat?


    Auf alle Fälle kommt das Misstrauen, welches sie in kleinen Dosen befällt, gut rüber. Und so richtig traut man Wolf selbst nicht über den Weg.


    Dass sein Kompanion Gerd Bescheid weiß – das geht gar nicht. So ein Verhalten finde ich ganz schlimm. Loyalität dem Freund gegenüber hin oder her… so etwas kann ich einfach nicht verstehen.


    Aber auch Susa und Wolf scheinen ja schon einiges mitgemacht zu haben. Durch die kursiv eingeschobenen Rückblicke erfährt man ja auch immer ein bißchen über ihre „Vergangenheit“.
    Wobei ich mich frage, wie lange die beiden eigentlich schon verheiratet sind. So richtig geht es aus der Geschichte noch nicht hervor, oder? Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie schon „richtig lange“ zusammen sind. Erst so um die 5-10 Jahre? Gibt es dazu nähere Infos und ich habe sie nur erst übersehen?


    Der einzige Punkt, den ich nicht verstanden habe (aber eigentlich will ich da auch gar nicht weiter drüber nachdenken… es ist mir nur beim Lesen als nicht ganz schlüssig erschienen): warum ruft der Kühlschrank Mann bei Susa an? Wenn Wolf den Kühlschrank für Hahn bestellt – warum dann nicht gleich bei Hahn anrufen? Oder aber, warum nicht bei Bergmann zu Hause? Ich kann mir vorstellen, dass der Name nicht unbedingt selten ist (allein zwei meiner Kollegen – weder verwandt noch verschwägert, heißen so), vor allem in einer Großstadt. Und warum sollte er dann ausgerechnet in Sousa`s Papeterie (die doch sicherlich auf Susanne Bergmann im Telefonbuch steht) anrufen? Aber: wie gesagt, nicht weiter „schlimm“; ich habe mich nur gefragt, warum ;-)


    Ansonsten: ich kann es kaum erwarten, dass es weitergeht.

  • Ein wirklich guter Einstieg ins Buch der erste Abschnitt. Es wurde zwar nicht erwähnt wie alt Susa ist, aber Ü40 wird sie wohl sein, wenn sie beim Kennenlernen von Wolf schon 31 war. Auch die Namen der Protagonisten sprechen dafür, dass sie schon älter sind, denn Bille, Susanne und Co sind nicht gerade Vornamen von heute. ;)


    Wolf erinnert mich total an meinen Chef, der von sich total überzeugt ist und fast nur 1 bis 2 Tage die Woche überhaupt zu Hause ist.


    Das zwischen Susa und Wolf ging ja richtig fix, kaum kennengelernt und dann gleich heiraten. Was hat sich Wolf davon versprochen? Auch seltsam fand ich, dass er beim ersten Treffen keine Kontaktlinsen drin hatte und später auch seine Brille abnimmt. Hat er überhaupt gesehen, mit welcher Frau er da anbandelt? Ist mir aktuell noch sehr seltsam sein Verhalten.


    Susa hat es nicht gerade leicht. Ihr Laden ist zwar gut besucht, aber reich wird sie damit nicht. Ich habe mich gefragt, wo man überhaupt mit so etwas Speziellem Erfolg haben kann? Bei uns auf dem Land würde keiner solch einen Laden besuchen, weil man gar nicht das Geld dafür hat.


    Gut finde ich die kursiven Einschübe über das Kennenlernen. Hier hat mich am meisten berührt wie das mit der Schwangerschaft abgelaufen ist. Da bisher von keinen Kindern die Rede war, gehe ich davon aus, dass Susa nach der Eileiterschwangerschaft keine Kinder mehr bekommen konnte, was echt ein hartes Los ist. Ich konnte mich da total einfühlen, weil ich in einer ähnlichen Situation stecke. Irgendwie fühlt man sich nicht ganz als Frau, wenn man keine Kinder bekommen kann und hat Sorge den Partner zu verlieren. Schließlich kann ein Mann auch noch mit 50 oder älter Kinder zeugen, sofern er denn dann die entsprechende Partnerin hat.


    Mich hat gewundert, warum Susa nicht gleich zu der Straße gefahren ist als der Kollege von Wolf so seltsam reagiert hat. Ich hätte das sofort gemacht, um auf Nummer sicher zu gehen, anstatt mich wie Susa vom Ehemann einlullen zu lassen. Wolf trägt doch wirklich arg dick auf mit der Bluse und der Fahrt an den Chiemsee im Cabrio, da muss man doch stutzig werden, oder? Ich bin jedenfalls gespannt wie sie es raus bekommt. Der Klappentext hat ja schon einiges verraten.

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Susa ist eine sympathische Hauptfigur, aber mir kommt es so vor, als wäre sie ein bisschen blind vor Liebe. Sie scheint Wolf mehr zu lieben, als er sie. Außerdem leben sie etwas nebeneinander her. Er arbeitet viel, sie hat einen eigenen Laden und beruflich ist Wolf auch viel unterwegs… Zeit zu zweit bleibt da nicht wirklich. Auch die Wohnung ist mehr nach seinen, als nach ihren Wünschen eingerichtet… Diese Beziehung kommt mir deshalb nicht sehr glücklich vor.


    Ja Susa scheint ihm mehr verfallen zu sein als er ihr. Irgendwie kommt sie mir auch ein wenig unterdrückt vor, weil er alles entscheidet. Wahrscheinlich wäre sie in der alten Wohnung glücklicher als in der riesigen, die sie jetzt haben, wo sie eh meist alleine ist.


    Schlimm fand ich, dass Wolf so wage bleibt, was seine Rückkehr aus Berlin betrifft. Man hat doch Termine und die sind irgendwann vorbei. Außerdem wage ich zu bezweifeln, dass er überhaupt in Berlin war.


    Was glaubt ihr woher er den neuen, schicken Anzug hatte? Hat die Andere den gekauft? Normalerweise kaufen Kerle doch so etwas zusammen mit ihren Frauen, oder?

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Da frage ich mich, was alles vorgefallen ist oder ob das wirklich so eine Art siebter Sinn ist, den sie da entwickelt hat. Denn diese Unruhe, die an ihr nagt, scheint ja nicht unbegündet zu sein. Ob das wirklich „nur“ auf die Differenzen während des Umzugs hinweist? Oder ob sich da einfach Kleinigkeiten angehäuft haben, die Susa nur immer ins Unterbewusstsein gedrängt hat?


    Na ja also mich hätten an Stelle von Susa folgende Sachen stutzig gemacht:


    1. der neue Anzug


    2. die Dienstreisen, wo er nicht mal klar das Ende davon benennen kann


    3. der spontane Sex, das wirkte auf mich nicht so als wenn sie das in der Form regelmäßig haben. Vielmehr kam es so rüber, als wenn Wolf es getan hat, um Susa in Sicherheit zu wiegen


    4. das angeblich kaputte Handy, an das er nicht gegangen ist

    "Das Buch als Betriebssystem ist noch lange nicht am Ende" (H.M. Enzensberger)


  • Es liest sich gut von der Hand weg, aber ich empfinde es als ein wenig kühl oder nüchtern geschrieben. Das kann sich aber noch ändern. Der Abschnitt war ja sehr kurz.


    Das stimmt. So kommt es mir auch etwas vor. Aber vielleicht ändert das sich nicht noch im Laufe der Zeit...



    Susa hingegen sucht den Geschäftspartner ihres Mannes auf und "stolpert" dann auch noch über die gut aussehende und gar nicht so neue Sekretärin. Sie stöbert ja schon regelrecht hinter ihrem Mann her. Das macht man doch nicht, wenn man eine intakte Beziehung führt? Sie hat also entweder einen konkreten Verdacht oder es gab schon einen Vorfall.


    Genau meine Meinung! Sie muss insgeheim gewusst haben, dass er ein Geheimnis hat oder sie betrügt. Sie wollte es vielleicht gar nicht wahrhaben die ganze Zeit über. Aber bei einer intakten, glücklichen Beziehung wäre das so nie gewesen und sie wäre nicht direkt so misstrauisch gewesen.

  • Was glaubt ihr woher er den neuen, schicken Anzug hatte? Hat die Andere den gekauft? Normalerweise kaufen Kerle doch so etwas zusammen mit ihren Frauen, oder?


    Da hatte ich auch das Gefühl, dass ihn entweder die Neue gekauft hat, oder aber er mit ihr zusammen.

  • Ich finde Susa auch richtig sympathisch , zwar scheint sie sehr verliebt in ihren Mann zu sein. aber irgendwie denke ich auch, dass sie Wolf nicht hundertprozentig vertraut. Ich dachte nur , wenn er Makler ist und Wohnungen wieder herrichtet, wieso geht ihr der Anruf wegen einer Kühlschranklieferung so nahe?
    Ich habe mich allerdings auch gefragt, wieso der Anruf bei Susa landet.
    Und auch wenn Susa und Wolf "heißen Sex" haben, kommt es mir vor, als sei Susa doch von Wolf bevormundet. Ich habe den Eindruck, sie sei mit der neuen Wohnung nicht ganz glücklich.
    Die Alarmglocken hätten aber bei mir geklingelt, wenn mein Mann in einem neuen Anzug gekommen wäre, bestmmt gibt es auch Männer, die alleine Klamotten kaufen gehen, aber irgendwie glaube ich das bei Wolf nicht.


  • Was glaubt ihr woher er den neuen, schicken Anzug hatte? Hat die Andere den gekauft? Normalerweise kaufen Kerle doch so etwas zusammen mit ihren Frauen, oder?


    Weiß jetzt nicht ob das normal ist, dass Männer so etwas zusammen mit ihrer Frau kaufen. Mein Mann kauft sich Kleidung durchaus auch alleine.

  • Meine Lieben, solche Männer wie Wolf kaufen sich IMMER alleine die Klamotten ...
    woher ich das weiß????
    Was ich euch hier erzähle, ist meine eigene Geschichte ...
    Nein, ich heiße nicht Susa, und ich habe auch keine kleine Papeterie, aber die Gefühle, die ich beschreibe - und das Ausmaß eines solchen Verrats sind echt ...
    darum muss ich fast ein bisschen kichern, wenn ihr schreibt, es sei "nüchtern" erzählt ...
    nüchtern ist es bestimmt nicht. Ich wollte es nur nicht gleich anfangs überladen, denn die kommen noch, da seid ganz gewiss ...



    Süß finde ich auch, dass ihr so für die Gleichberechtigung von Mann und Frau seid. Das war und bin ich natürlich auch. Aber es gibt doch soooooooooo viele Beziehungen und Ehen, wo die ganz aus dem Gleichgewicht gerät. Der Mann, der beruflich voranstürmt, die Frau, die auch arbeitet, aber eher damit in den Hintergrund tritt ... das ist doch sehr üblich ... leider ...
    Und ja: einer liebt (vielleicht) immer mehr als der andere. Das macht ihn veletzlich. Besonders, wenn der andere das ausnützt ...
    alles Liebe von Clara :)

  • Übrigens sind Wolf und Susa 10 Jahre zusammen, als die Bombe platzt ... ich glaube, das steht auch irgendwo im Text ...
    sie ist also 41, er ist 45 ...
    also mitten im Leben ....


    alles Liebe von Clara

  • Ich bin auch dabei und sehr gespannt auf dieses Buch, das so gar nicht meinen üblichen Genres entspricht. Aber manchmal muss man ja mal über den Teller- bzw Buchrand hinausschauen ;)


    Ich glaube, mich könnte man total leicht betrügen, ich bin ja so gar nicht misstrauisch. Den Anzug, den Kühlschrank, das hätte ich alles noch als Zufälle abgetan. Pannen können ja wirklich passieren und dass sich ein Mann einen neuen Anzug kauft, finde ich nicht so ungewöhnlich.
    Einzig das mysteriös nicht funktionierende Handy würde mich vielleicht argwöhnisch machen, gerade bei so einem Typ wie Wolf, den ich so einschätze, dass er schnurstracks in den nächsten Laden läuft und ein neues, teures Smartphone kauft, wenn das alte Zicken macht!
    Und dann natürlich der herumdrucksende Geschäftspartner, aber da war Susa ja schon misstrauisch.


    Und dann kommt Wolf früher heim und hat einen ganzen Sack voll Überraschungen dabei, die auf uns als Außenstehende doch schnell als Ablenkung wirken...
    Ich bin gespannt, wie Susa da nun drauf reagiert, ob sie sich ablenken lässt oder das Misstrauen wächst.


    Ich frage mich aber nun vor allem, was Wolf will. Wenn er eine Affäre hat, scheint er aber dennoch Susa (noch) nicht verlieren zu wollen. Will er beides? Die langjährige Ehefrau und dazu noch eine aufregende, neue Geliebte?


    Wir haben ja schon oft in Leserunden über das Thema Treue diskutiert und ich sehe das meist entspannter als die meisten anderen. Mit einem einmaligen Seitensprung hätte ich kein Problem, würde ich gar nicht wissen wollen.
    Eine dauerhafte Affäre nebenbei ist aber dann doch was anderes. Und da würde mich noch weniger die andere Frau stören als die Lügen, die der Mann auftischt!

  • Ich frage mich aber nun vor allem, was Wolf will. Wenn er eine Affäre hat, scheint er aber dennoch Susa (noch) nicht verlieren zu wollen. Will er beides? Die langjährige Ehefrau und dazu noch eine aufregende, neue Geliebte?


    Nach seinem Verhalten her zu urteilen, glaube ich, dass er wirklich denkt, dass er beides haben könnte. Eine aufregende Affäre und eine Ehefrau. Manche Männer glauben wirklich, dass das auf lange Sicht möglich sei. Aber ich hoffe, er wird bald eines Besseren belehrt. Im Endeffekt kommt immer irgendwann die Wahrheit ans Licht - egal wie vorsichtig man ist...

  • Das fällt mir trotzdem immer noch schwer zu begreifen. Warum? Was hat man davon, außer Stress? Auf der einen Seite der "sichere Hafen, die Ehefrau, das traute Heim".
    Auf der anderen Seite "die Affäre ". Was bietet das, wenn man versucht, in zwei Leben gleichzeitig zu sein? Wo ist da der Anreiz, was "hat man(n)" davon? Ich verstehe das nicht so ganz...

  • Für solche Männer fühlt es toll an, so viel Kontrolle zu haben - quasi "Master of the Universe" zu sien ... zwei Familien, dazu eine Geliebte - und die Tendenz steigt. Das hat mir die nette Anwältin gesagt, die mich hier betreut hat ...
    Den Vogel schoss Charles Lindbergh ab (und das schon ium 1960): VIER (!) Familien auf 2 Kontinenten, jeweils mit Kindern, zwei davon sogar Schwestern ... :(


  • Für solche Männer fühlt es toll an, so viel Kontrolle zu haben - quasi "Master of the Universe" zu sien ... zwei Familien, dazu eine Geliebte - und die Tendenz steigt. Das hat mir die nette Anwältin gesagt, die mich hier betreut hat ...
    Den Vogel schoss Charles Lindbergh ab (und das schon ium 1960): VIER (!) Familien auf 2 Kontinenten, jeweils mit Kindern, zwei davon sogar Schwestern ... :(


    Ganz davon abgesehen, dass ich dafür gar nicht die nötige Energie hätte ;), wäre mir das viel zu stressig! ;D
    Und irgendwann muss man doch damit auffliegen, oder? Puh...