#01 - Anfang bis Kapitel 5

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.
  • Hallo Ihr Lieben,


    nun startet die Leserunde zu "Das Haus der verlorenen Kinder". Ich begrüße alle TeilnehmerInnen herzlich - ganz besonders Nicole (Linda Winterberg), die Autorin. Wir freuen uns sehr, dass Du uns bei Deinem neuen Roman begleitest!


    Bitte lest Euch kurz die Informationen zu Leserunden und auch die Ausführungen zur Netiquette durch. Postet bitte erst, wenn Ihr mit der Lektüre begonnen habt und etwas zum Buch zu schreiben oder zu fragen habt. Die Beiträge "Buch liegt bereit, ich fange heute Abend an" ziehen das Ganze sehr in die Länge und passen besser in den Buchvorschlag.


    Es wäre schön, wenn Ihr darauf achtet, nicht einzeln zu sehr vorzupreschen, damit wir größtenteils zusammenbleiben können. Als grobe Faustregel gilt hier, dass pro Tag nicht mehr als ein Abschnitt gelesen und dazu gepostet werden sollte.


    Hier könnt Ihr zum ersten Abschnitt - Anfang bis einschließlich Kapitel 5 - schreiben.
    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.


    Ich wünsche uns allen viel Spaß bei der Lektüre und natürlich auch beim Austausch!


    Liebe Grüße
    Tabea

  • Hallo ihr Lieben,


    dann mache ich hier mal den Anfang. Los geht es mit diesem doch recht traurigen Prolog. Da steht eine Frau am Fenster und hat von ihrem Liebsten bloß noch einen Brief. Der Krieg hat sie berührt und ihnen etwas angetan. Was ist hier nur geschehen, dass der Mann fort ist, die Freundin keine Freundin mehr und auch ihr Kind scheint fort zu sein. Welches traurige Schicksal verbirgt sich hier? Ich bin gespannt.


    Dann geht es erst mal weiter im Jahre 2005. Hier lernen wir Menschen kennen die auf den ersten Blick nichts zu verbinden scheint. Marie, eine junge Frau ohne Familie. Sie war mir gleich sympathisch. Statt nur mit ihrem Schicksal zu hadern, packt sie es an. Es gehört schon etwas Mut dazu, die eigene, vertraute Stadt zu verlassen und in einer ganz anderen Welt neu zu beginnen. Auch wenn dieser Neuanfang nur befristet ist. Sie wird mit einer ungewöhnlichen Freundschaft belohnt. Sie lernt Betty kennen. Sie steht am Ende ihres Lebens und scheint hier in Deutschland keine Familie mehr zu haben. Beide Frauen zieht es irgendwie zueinander hin. Ob sie vielleicht etwas gemeinsames haben? Dann tritt dieser Jan in Maries Leben und auf den ersten Blick scheint es hier zu funken. Aber schnell klärt sich die Situation, Jan war nur hinter dem Tagebuch her. Was wohl in diesem Buch steht, dass für ihn wichtig ist? Ich denke ja irgendwie, dass Betty und Lisbeth ein und die selbe Person sind, und dass das Tagebuch von Betty stammt. Die Frage ist nur wie es zu dem Großvater von Marie gelangen konnte und natürlich was da so wichtiges drin steht, dass es geklaut werden muß.


    Dann lernen wir auch noch das kleine Städtchen Loshaven kennen. Hier ist der Krieg weit weg, so dachten die Bewohner jedenfalls, aber dann kommen die Deutschen und alles ändert sich. Für Lisbeth und ihre Freundin Oda, bedeutet die Besetzung zunächst, dass sie Männer kennenlernen, die sie eigentlich hassen sollen, aber es nicht können. Beide Seiten entdecken die Gemeinsamkeiten der Traditionen wie die Feuer zu Johanni.


    Bei den Beschreibungen der Landschaft von Loshaven und den Schärengärten muß ich die ganze Zeit eher an Ferien auf Saltkrokan denken. Ich weiß, dass liegt in Schweden und nicht in Norwegen. Aber gleicht es sich nicht trotzdem? Vor allem kam mir der Gedanke als Lisbeth in das kleine Haus auf der Insel zog. Ich stelle es mir einfach sehr idyllisch vor.


    Der Erzählstil gefällt mir hier übrigens gut. Lässt sich angenehm lesen. Ich mag es auch, wenn auf zwei Zeitebenen erzählt wird, dass hebt doch irgendwie die Spannung, oder?

  • Hallo ihr Lieben,


    dieses Buch ist mein erstes Buch von der Autorin und bisher gefällt es mir sehr gut. Schon der Prolog hat mich direkt gefangen genommen, ich wollte danach sofort wissen, was mit Lisbet und ihrem Kind, Oda und Erich geschehen ist. Was ist zwischen dem Geburtsdatum und dem letzten Eintrag geschehen? Wer ist mit „sie“ gemeint, die plötzlich still war? Meint sie damit Oda oder ihre Tochter?


    Der Brief von Erich ist so liebevoll – die Szene wird dadurch noch trauriger. Ich habe mir überlegt, ob Erich damals in Russland war, die im Brief erwähnte Eiswüste könnte dafür sprechen. Falls er wirklich auf dem Weg nach Stalingrad ist, hatte ich zuerst den Verdacht, dass Erich den Krieg nicht überlebt haben könnte, aber das ist nicht der Fall, wie wir später erfahren. Erich Bauer ist der Großvater von Marie, bedeutet das, dass ihre Mutter die von Lisbet geborene Tochter ist?


    Bei Betty gehe ich momentan davon aus, dass es sich bei ihr um Lisbet handelt, das würde vom Namen passen und auch der Hinweis auf das Haus Sonnenschein. Wenn das der Fall ist, bedeutet das, dass Betty nichts von ihrer Enkelin weiß. Sind sich Lisbet und Erich nach dem Krieg nicht mehr begegnet? Immerhin kam sie nach dem Krieg nach Deutschland. Dachten sie, dass der jeweils Andere nicht mehr leben würde? Ging Lisbet davon aus, dass ihre Tochter nicht mehr lebte? Sehr mysteriös und ich bin gespannt auf die Auflösung.


    Da ich nach dem Prolog am liebsten Lisbets Erzählstrang weitergelesen hätte, fand ich es beinahe schade, dass wir dann zuerst nach Wiesbaden gereist sind ;D Marie ist mir sehr sympathisch und Betty sowieso, die alte Dame hat Charakter. Marie wirkt haltlos, was kein Wunder ist, da sie keine Familie und mit ihren Pflegefamilien schlechte Erfahrungen gemacht hat. Da ist es natürlich, dass man wissen möchte, woher man kommt und wohin man gehört.


    Wie kommt Lisbets Tagebuch und Foto zum Berliner Jugendamt? Da unter dem Adressaufkleber zuvor Erichs Adresse stand, muss er irgendwann das Tagebuch ja bekommen haben.


    Ich muss gestehen, als der gut aussehnde Jan auftauchte und Julia direkt mit ihm zu flirten beginnt, hatte ich kurz die Befürchtung, dass sich das Verhältnis zwischen den Dreien zu klischeehaft entwickeln könnte. Aber damit bin ich völlig falsch gelegen, mit der Entwicklung hatte ich überhaupt nicht gerechnet. Es sieht so aus, als ob Jan es darauf angelegt hat, in Maries Nähe zu gelangen. Warum hat er das Tagebuch geklaut, wer ist er genau und welches Interesse hat er daran? Betty war er auf Anhieb unsympathisch. Ich bin gespannt, ob Jan überhaupt noch im Pflegeheim sein wird. Von der Beschreibung her könnte Jan ein Enkel von Oda sein, bei beiden wird der dunkle Teint erwähnt. Aber warum trägt er ebenfalls den Kummer eines verlorenen Lebens?


    Lieselotte Bauer – ist das Lisbets Tochter? Alle Unterlagen wurden ins Haus Sonnenschein weitergeleitet? An Betty? Oder bezieht sich die Notiz auf die entfernte Vergangenheit, wir kennen bisher noch nicht das Datum, das darauf notiert steht.


    Lisbets und Erichs Beziehung hatte es schwer in der damaligen Zeit. Bei Oda und Günter bin ich mir nicht sicher, ob auf Odas Seite die Liebe so groß ist wie bei Lisbet – oder ob sie eher nur auf die Chance hofft, wegzukommen.


  • Dann lernen wir auch noch das kleine Städtchen Loshaven kennen. Hier ist der Krieg weit weg, so dachten die Bewohner jedenfalls, aber dann kommen die Deutschen und alles ändert sich.


    Hier interessiert mich auch, warum Lisbet zum Zeitpunkt des Prologs nicht mehr Loshaven sein kann.



    Beide Seiten entdecken die Gemeinsamkeiten der Traditionen wie die Feuer zu Johanni.


    Das zeigt schön, wie es in Friedenszeiten sein könnte, wenn man sich nicht im einem Krieg gegenübersteht.



    Ich mag es auch, wenn auf zwei Zeitebenen erzählt wird, dass hebt doch irgendwie die Spannung, oder?


    Damit hatte ich gar nicht gerechnet, dass das Buch auf zwei Zeitebenen spielt. Gefällt mir aber auch gut und bisher greifen die beiden Teile perfekt ineinander.

  • Hallo Ihr Lieben,


    ich habe den ersten Abschnitt auch schon gelesen und bin von dem Erzählstil auch sehr begeistert. Auch wenn das Thema mir jetzt schon ganz schön nahe geht, empfinde ich den Schreibstil so schön, dass es sich doch irgendwie nach "Wohlfühlbuch" anfühlt. Ich hoffe ihr versteht, was ich ausdrücken möchte :-[.



    dieses Buch ist mein erstes Buch von der Autorin und bisher gefällt es mir sehr gut. Schon der Prolog hat mich direkt gefangen genommen, ich wollte danach sofort wissen, was mit Lisbet und ihrem Kind, Oda und Erich geschehen ist. Was ist zwischen dem Geburtsdatum und dem letzten Eintrag geschehen? Wer ist mit „sie“ gemeint, die plötzlich still war? Meint sie damit Oda oder ihre Tochter?


    Genau das sind die Fragen, die mir bei dem Prolog auch gleich durch den Kopf gegangen sind. Bis jetzt vermute ich irgendwie, dass es Oda ist, die auf einmal "still" war, andererseits könnte es auch das Kind von Oda sein und die Freundschaft zerbricht daran? Aber da Lisbeth ja denkt, dass sie ihre beste Freundin irgendwie verloren hat, vermute ich fast, dass Oda bei der Geburt gestorben ist... :o Gleichzeitig bin ich auch sehr neugierig, was mit der Tochter von Lisbet passiert ist und ob sie und Erich sich wieder gefunden haben oder nicht. Wenn Lieselotte Bauer die Tochter von Lisbet ist, müssten Erich und sie ja wieder zueinander gefunden haben oder wurde Lisbet das Kind weggenommen, es aber dem Vater gegeben und diesem erklärt, dass Lisbet tod sei? Das wäre ja richtig grausam! :o



    Aber schnell klärt sich die Situation, Jan war nur hinter dem Tagebuch her. Was wohl in diesem Buch steht, dass für ihn wichtig ist? Ich denke ja irgendwie, dass Betty und Lisbeth ein und die selbe Person sind, und dass das Tagebuch von Betty stammt. Die Frage ist nur wie es zu dem Großvater von Marie gelangen konnte und natürlich was da so wichtiges drin steht, dass es geklaut werden muß.


    Das finde ich mal eine harte Nummer. Bis jetzt hoffe ich ja immer noch so ein bisschen, dass Jan das Tagebuch nur eher zufällig mitgenommen hat, aber wenn er wirklich Marie nur "rumgekriegt" hat, damit er an das Tagebuch kommen kann, finde ich das ja richtig übel. Betty hatte ja gleich kein gutes Gefühl bei ihm, aber das würde ich dann schon heftig finden. Vor allem warum spricht er nicht offen mit Marie, wenn er vermutet, dass sie irgendwas über seine Vergangenheit wissen könnte? Aber anscheinend weiß er ja auch wer Betty ist und sagt dazu nichts? Alles sehr seltsam... :-\


    Ich vermute ja auch, dass Lisbeth und Betty ein- und dieselbe Person sind, aber dann wundere ich mich, wieso sie alleine in dem Altenheim sitzt und sie und Erich sich dann nicht mehr gesehen haben? Sie wusste doch in etwa wo er wohnt? Seltsam!


    Auf jeden Fall gibt es eine Verbindung zwischen Marie und Betty und es freut mich für beide, dass sie so gerne Zeit miteinander verbringen. Bei Marie hört sich das auch sehr hart an: Die Eltern so früh verloren und dann nur so schreckliche Pflegefamilien. :o Ich frage mich ja immer, wie das sein kann: Da gibt es doch Auflagen für Pflegefamilien und dann hört man das so oft, dass die Kinder da Schreckliches durchmachen... Schockt mich jedesmal aufs Neue!


    Marie finde ich auch sehr tapfer, so alleine nach Wiesbaden zu gehen. Ich wünsche ihr ja schon, dass sie endlich doch noch ein bisschen Familie findet und nicht mehr so einsam ist. Die Arme!


    Damit hatte ich gar nicht gerechnet, dass das Buch auf zwei Zeitebenen spielt. Gefällt mir aber auch gut und bisher greifen die beiden Teile perfekt ineinander.


    Ich war auch gar nicht darauf gefasst, dass die Geschichte auf zwei Zeitebenen spielt, aber ich mag das immer sehr gerne. Obwohl ich dann immer das "Problem" habe, dass ich am liebsten immer ganz schnell weiterlesen würde, um zu erfahren, wie es in der jeweiligen Zeit weitergeht. :-[


    Die Rückblenden in die Jugend von Lisbeth und Oda haben mir aber auch schon sehr gut gefallen, auch wenn man jetzt als Leser ja schon so ein bisschen weiß, dass das wohl nicht gut ausgehen wird. Schlimm ist das, wenn man quasi den "Feind" beherbergt und dabei feststellen muss, dass der "Feind" eigentlich sehr nett ist und man viel gemeinsam hat... Das ist doch irgendwie auch schlimm!



    Der Brief von Erich ist so liebevoll – die Szene wird dadurch noch trauriger. Ich habe mir überlegt, ob Erich damals in Russland war, die im Brief erwähnte Eiswüste könnte dafür sprechen.


    Stand nicht irgendwo etwas von "Ostfront"? Ich war der Meinung ich hätte "Ostfront" gelesen und habe Erich daher wirklich gleich nach Russland geistig sortiert, bin mir aber nicht mehr sicher. Aber so wie er das alles im Brief beschreibt, hört es sich definitiv nach Russland an. Aber anscheinend wird er es ja überleben. :o


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:


  • Hallo ihr Lieben,


    Der Prolog ist wunderschön geschrieben, man spürt die tiefe Verbundenheit von Lisbet zu ihrer Heimat und dem Meer. Der Brief von Erich ist sehr
    berührend. Die beiden haben sich geliebt, sie hat eine Tochter von ihm bekommen und dann beginnt eine Zeit der Trauer. Die Rolle ihrer Freundin Oda ist mir noch nicht klar, dazu haben wir noch zuwenig Informationen. Ich vermute dass Lisbet von ihrer Tochter getrennt wurde, weil der Vater ein deutscher Soldat war. Die Deutschen waren noch viele Jahre nach dem Krieg in Norwegen nicht gern gesehen. Ich erinnere mich an ein Vorkommnis aus den 70er Jahren, als wir in Norwegen nicht auf einen Campingplatz durften, weil wir aus Deutschland kamen. Vielleicht ein Einzelfall, aber das fiel mir bei diesem Thema wieder ein.
    Der Zeitsprung in das Jahr 2005 zu der alten Betty im Altersheim war unerwartet und ich wäre auch fast lieber bei Lisbet in Norwegen im Jahr 1942 geblieben. Es werden sehr viele Informationen in diesen Abschnitt gepackt und mir schwirrte der Kopf wegen der vielen Namen und Personen. So habe ich mich auf Marie und Betty konzentriert und ihr vorsichtiges Kennenlernen, das immer wieder steckenbleibt, als gäbe es unsichtbare Hindernisse.
    Wer ist dieser Jan und warum nimmt er das alte Tagebuch mit? Ich spekuliere mal drauflos: vielleicht ist er mit dieser Oda verwandt und möchte nicht, dass Dinge bekannt werden, die seine Familie betreffen, denn falls Lisbet das Tagebuch geschrieben hat, wissen wir, dass Oda oft darin genannt wurde.
    Ich habe mich gefreut, als die Zeitebene wieder gewechselt hat und wir erfahren haben, wie sich Lisbet und Erich kennengelernt haben. Oda ist auch stets präsent gewesen und ein wichtiger Mensch für Lisbet, allerdings macht sie auf mich einen dominanten Eindruck.
    Ich bin gespannt, wie es weitergeht ....


  • Vor allem warum spricht er nicht offen mit Marie, wenn er vermutet, dass sie irgendwas über seine Vergangenheit wissen könnte? Aber anscheinend weiß er ja auch wer Betty ist und sagt dazu nichts? Alles sehr seltsam... :-\


    Das habe ich mich auch gefragt. Und ja, dass er weiß, um wen es sich bei Betty handelt, hat mich ebenfalls verwundert.



    Ich vermute ja auch, dass Lisbeth und Betty ein- und dieselbe Person sind, aber dann wundere ich mich, wieso sie alleine in dem Altenheim sitzt und sie und Erich sich dann nicht mehr gesehen haben? Sie wusste doch in etwa wo er wohnt? Seltsam!


    Und sie scheint mir auch beinahe noch zu fit zu sein, um in einem Alten-/Pflegeheim zu sitzen.



    Stand nicht irgendwo etwas von "Ostfront"? Ich war der Meinung ich hätte "Ostfront" gelesen und habe Erich daher wirklich gleich nach Russland geistig sortiert, bin mir aber nicht mehr sicher. Aber so wie er das alles im Brief beschreibt, hört es sich definitiv nach Russland an. Aber anscheinend wird er es ja überleben. :o


    Ups, das könnte sein, dass irgendwo was von der Ostfront stand :-[


  • Die Deutschen waren noch viele Jahre nach dem Krieg in Norwegen nicht gern gesehen. Ich erinnere mich an ein Vorkommnis aus den 70er Jahren, als wir in Norwegen nicht auf einen Campingplatz durften, weil wir aus Deutschland kamen. Vielleicht ein Einzelfall, aber das fiel mir bei diesem Thema wieder ein.


    Über die Rolle der Deutschen in Norwegen während des Zweiten Weltkriegs weiß ich einfach zu wenig, daher finde ich dieses Buch auch so spannend. Und auch deine Erfahrungen dazu.



    Wer ist dieser Jan und warum nimmt er das alte Tagebuch mit? Ich spekuliere mal drauflos: vielleicht ist er mit dieser Oda verwandt und möchte nicht, dass Dinge bekannt werden, die seine Familie betreffen, denn falls Lisbet das Tagebuch geschrieben hat, wissen wir, dass Oda oft darin genannt wurde.


    Entweder das oder aber er sucht ebenfalls nach Informationen, die seine Familie betreffen, da Betty an sein "verlorenes Leben" denkt.

  • Über die Rolle der Deutschen in Norwegen während des Zweiten Weltkriegs weiß ich einfach zu wenig, daher finde ich dieses Buch auch so spannend. Und auch deine Erfahrungen dazu.



    Entweder das oder aber er sucht ebenfalls nach Informationen, die seine Familie betreffen, da Betty an sein "verlorenes Leben" denkt.


    Das ist auf jeden Fall ein spannendes Stück Zeitgeschichte. Ich habe mich aber gewundert, dass die deutschen Soldaten bei norwegischen Familien einquartiert wurden. Das hat ja die Nähe zu den jungen Frauen begüngstigt und es konnte nicht ausbleiben, dass sich das eine oder andere Paar zusammenfindet. Dennoch ist es schön und romantisch, wie vorsichtig und sensibel Erich mit Lisbet umgeht und sie irgendwann ihre Zweifel abstreift. Die beiden passen gut zusammen, beide haben sie einen Sinn für Dichtung und die Schönheiten der Natur. Das ist eine stabilere Basis als bei Oda und Günter, weil ihre Ziele vordergründiger sind.Sie sehnt sich nach dem bunten aufregenden Leben in einer Großstadt, was ich allerdings auch verstehen kann.
    Irgendetwas steht in diesem Tagebuch, was Jan und seine Familie betrifft. Sie sind alle miteinander verbunden - Betty/Lisbet , Marie, Jan, Erich, Oda...

  • Hallo Ihr Lieben,


    jetzt melde ich mich hier auch mal zu Wort. Es ist schön, dass Ihr alle gut in die Geschichte reingefunden habt. Mir persönlich bedeutet diese Geschichte unglaublich viel. Ich bin den Spuren der sogenannten Deutschenmädchen bis nach Norwegen gefolgt, was ein großartiges Erlebnis gewesen ist. Ich war sehr emotional beim Schreiben und für mich werden Marie und Betty, Lisbet, Oda immer etwas ganz Besonderes bleiben.
    Was ist ein Deutschenmädchen, werdet Ihr Euch jetzt fragen. Lisbet und Oda waren Deutschenmädchen. Sogenannte Tyskerjente. Frauen, die in Norwegen etwas mit deutschen Soldaten angefangen haben, was von den Deutschen übrigens ausdrücklich erwünscht war, um das deutsche Volk aufzunorden. Die nordische Rasse war bei den Deutschen beliebt. Der Lebensbornverein der SS hat sich in Norwegen sehr stark engagiert. Es gab Entbindungskliniken und Kinderheime. Die schwangeren Frauen wurden unterstützt. Viele Kinder nach Deutschland gebracht und dort zur Adoption freigegeben, dabei wurden auch oft Namen gefälscht... Später wurden die Akten des Lebensborn im großen Stil vernichtet. Viele Deutschenkinder suchen noch heute nach ihren Wurzeln, wissen nicht, wer ihre Väter waren oder sind, suchen ihre Geschwister und Angehörigen. Manche werden niemals fündig werden. Geschichten, irgendwo in den Akten des Lebensborn verschwunden. Nach dem Krieg wurden die Deutschenmädchen wie Hexen durch die Straßen gejagt. In Lager interniert, die Kinder in Heimen schlecht behandelt, ihr Leben lang ausgegrenzt, auch Selbstmorde sind vorgekommen. Genauere Infos zu den historischen Hintergründen findet Ihr auch noch im Nachwort.


    Kurz zu Jan. Er hat Marie nicht aus Berechnung verführt. Das er das Tagebuch bei ihr findet ist eher Zufall. Was er genau damit macht und warum er es mitgenommen hat, klärt sich natürlich noch auf. Nur so viel. Er nimmt keine sehr große Rolle im Buch ein, war mir aber sehr sehr wichtig, weil er einen gewissen Punkt der Historie repräsentiert.


    Haus Sonnenschein in Wiesbaden. Eigentlich heißt es Antoniusheim, im zweiten Weltkrieg war es Haus Taunus, ein Lebensbornheim. Dort befinden sich immer noch Lebensbornakten im Keller, auch aus Norwegen. Warum Betty genau in diesem Heim sitzt, klärt sich im Roman auch noch auf.


    Ja, Erich war an der Ostfront. Ein Wort zu ihm: Er ist im Roman tot, auch Lieselotte, Maries Mutter ist tot. Was dazu führt, dass vielleicht einige Dinge nicht erzählt werden können. Eine Sache möchte ich nur kurz sagen, bevor Fragen aufkommen. Es lag ein ganzer Krieg dazwischen! Ein Satz, der viele eurer Fragen beantworten wird. Ostfront, Drama, Gefangenschaft, unendliches Leid. Er kann es uns nicht erzählen, denn er lebt nicht mehr. Mir war es wichtig, dass vielleicht nicht alle Fragen beantwortet werden können. Denn im richtigen Leben werden sie das für die vielen Betroffenen auch nicht. Soviel also dazu!


    Leider werde ich ab morgen Eure vielen Fragen nicht gleich beantworten können, denn ich bin für das nächste Buch auf Recherchereise und komme erst am Montagabend zurück. Aber dann schaue ich hier wieder rein.
    Ich wünsche Euch allen viel Spaß beim Lesen. Und ich hoffe, ihr werdet meine Mädels genauso sehr ins Herz schließen wie ich es getan habe.


    :winken:

  • Hallo Nicole,


    vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag.



    Der Lebensbornverein der SS hat sich in Norwegen sehr stark engagiert. Es gab Entbindungskliniken und Kinderheime. Die schwangeren Frauen wurden unterstützt. Viele Kinder nach Deutschland gebracht und dort zur Adoption freigegeben, dabei wurden auch oft Namen gefälscht... Später wurden die Akten des Lebensborn im großen Stil vernichtet. Viele Deutschenkinder suchen noch heute nach ihren Wurzeln, wissen nicht, wer ihre Väter waren oder sind, suchen ihre Geschwister und Angehörigen. Manche werden niemals fündig werden. Geschichten, irgendwo in den Akten des Lebensborn verschwunden. Nach dem Krieg wurden die Deutschenmädchen wie Hexen durch die Straßen gejagt. In Lager interniert, die Kinder in Heimen schlecht behandelt, ihr Leben lang ausgegrenzt, auch Selbstmorde sind vorgekommen. Genauere Infos zu den historischen Hintergründen findet Ihr auch noch im Nachwort.


    Meine Güte, wie grausam :'( Gerade die Kinder können ja wirklich überhaupt nichts dafür.



    Haus Sonnenschein in Wiesbaden. Eigentlich heißt es Antoniusheim, im zweiten Weltkrieg war es Haus Taunus, ein Lebensbornheim. Dort befinden sich immer noch Lebensbornakten im Keller, auch aus Norwegen. Warum Betty genau in diesem Heim sitzt, klärt sich im Roman auch noch auf.


    Das stelle ich mir ziemlich gruselig vor, wenn man in diesem Keller ist. Wurden denn die Akten aufgearbeitet, damit vielleicht wenigesten ein paar Kinder etwas über ihre Herkunft erfahren haben?


    Viel Spaß bei der Recherchereise :winken:

  • Über die Rolle der Deutschen in Norwegen während des Zweiten Weltkriegs weiß ich einfach zu wenig, daher finde ich dieses Buch auch so spannend. Und auch deine Erfahrungen dazu.


    Mir geht es auch so, ich habe zwar schon einige Romane zu dem Thema 2WK gelesen, aber noch nicht aus Norwegen.


    Entweder das oder aber er sucht ebenfalls nach Informationen, die seine Familie betreffen, da Betty an sein "verlorenes Leben" denkt.


    Irgendwie hängt auf jeden Fall alles zusammen. Ich bin gespannt auf die Auflösung


    Nicole: Vielen Dank für deine ausführlichen Informationen. Tatsächlich habe ich über dieses Thema noch nie was gelesen. Ich finde es zwar sehr traurig aber gleichzeitig auch spannend.

  • Ich kann mich den Lobeshymnen leider nicht anschliessen.
    Bisher gefällt mir das Buch leider überhaupt nicht.
    Das kann natürlich daran liegen, dass Blumen auf dem Cover sind (wenn auch nur sehr zart). ;D
    In der letzten Zeit habe ich einige schlechte Erfahrungen mit Blumenbüchern gemacht und wollte eigentlich keine mehr lesen - hier habe ich auf dem Amazonbildchen die Blumen nicht identifizieren können.


    Der Schreibstil ist sehr einfach, es gibt einige sehr unlogische Stellen (zB die Stelle mit dem Schachspiel - es gibt keine Situation in der man Schachmatt "abwenden" kann - entweder ist man matt oder nicht. Dann die Tatsache dass in dem Tagebuch oft Lisbet (und Oda) zu lesen ist. Wenn man Tagebuch schreibt erwähnt man seinen eigenen Namen quasi gar nicht - warum auch. Das waren jetzt die zwei Sachen an die ich mich grade erinnere. Beim Lesen ist mir andauernd etwas in der Richtung aufgefallen ::) ).


    Was ich auch sehr komisch finde sind die Stellen wo ein Protagonist zum anderen sagt "ohhh, wie viel du weisst" oder die Überlegung, dass man noch nie so viel über seine eigenen Gefühle geredet hat, dabei war die Menge an Text total vernachlässigbar und in Echtzeit wären das nur ein paar wenige Sekunde gewesen.
    Auch total seltsam die Stelle in der die Fahrräder angefahren werden. Weiss nicht mehr genau, was mich da gestört hate, aber es war einfach sehr irreal.


    Insgesamt wirken die Dialoge hölzern und konstruiert. Es gibt sehr viele Wortwiederholungen, die in dem Fall (wie zB bei Christoph Marzi, oder auch bei Antonia Michaelis) nicht als Stilmittel durchgehen.
    Dann werden total belanglose Dinge gross und breit erwähnt, obwohl sie augenscheinlich für die Geschichte keine Bedeutung haben (OK das kann sich bis zum Ende des Buches ja noch anders herausstellen, auch wenn ich das nicht glaube).


    Wie oft erwähnt wird wie Erich riecht - habe irgendwann aufgehört zu zählen. Ebenso wie zitternde und kribbelnde Körperteile. ::)
    Und warum darf Lisbet auf einer einsamen Insel wohnen, wenn es angeblich so gefährlich mit den Deutschen ist. Hm...


    So wie dieses Buch geschrieben ist stelle ich mir diese Groschenromane vor (hab noch nie einen gelesen), aber wie gesagt bin ich wohl einfach nicht der Adressat.


    Ich werde es vermutlich weiter lesen, aber ob ich hier immer wieder nur meinen Unmut äussern möchte, um damit die Autorin und die Mitleser denen es vielleicht gefällt, zu ärgern, weiss ich nicht.


    Falls nicht ende ich hier mit "hello" und "good by". :winken:

    Greetz,<br />Weratundrina<br /><br />...alll I ever wanted, all I ever needed - is here in my arms... DM


  • Kurz zu Jan. Er hat Marie nicht aus Berechnung verführt. Das er das Tagebuch bei ihr findet ist eher Zufall. Was er genau damit macht und warum er es mitgenommen hat, klärt sich natürlich noch auf. Nur so viel. Er nimmt keine sehr große Rolle im Buch ein, war mir aber sehr sehr wichtig, weil er einen gewissen Punkt der Historie repräsentiert.


    Schade, dass Jan dann erst recht nicht das Gespräch mit Marie sucht, denn ihre Geschichten scheinen ja irgendwie miteinander verknüpft zu sein.

  • Sorry, aber wir hatten diese Wochen Riesenstress mit unserem Internetanschluss. Da ging einfach gar nix. Schrecklich, wenn man feststellen muss, wie abhängig man schon davon ist... :)


    Das Buch liest sich einfach wunderschön, wieder so ein Suchtfaktorroman, den man nicht gern aus der Hand legt.


    Schon den Prolog fand ich wahnsinnig traurig, aber auch spannend, man kann praktisch jede Menge hineininterpretieren und es steigert die Neugier auf die Auflösung dieses Rätsels.


    Die zwei Handlungsebenen ergänzen sich in ihrer Ablösung wunderbar und steigern auch die Spannung und die Schnelligkeit beim Lesen. Der Handlungszweig in der Gegenwart ist ebenso schön geschrieben wie der vergangene Part. Marie tut mir irgendwie leid, sie ist so eine verlorene Seele, immer auf der Suche. Ich kann verstehen, dass sie endlich mehr wissen möchte, woher sie kommt, wer ihre Familie war. Die Freundschaft zu Betty finde ich richtig toll, auch wenn sie ungewöhnlich ist aufgrund des Altersunterschiedes. Aber beide wirken irgendwie verloren, auch wenn Betty eher eine härtere Art zeigt. Hier zeigt sich auch, wie einfühlsam Marie doch ist. Beide Frauen bedeuten einander etwas. Obwohl Betty anderen gegenüber eher abweisend ist oder ironisch, Marie gegenüber ist sie offen und gutgelaunter. Ich glaube fest daran, dass Betty in Wirklichkeit Lisbeth ist, die wir im zweiten Handlungsstrang kennenlernen.


    Dieser Jan ist ein Blender, schade, dass Marie auf ihn hereingefallen ist. Das geht ja mal gar nicht, jemanden zu beklauen und ausgerechnet noch das Tagebuch. Wie kann man so etwas tun, obwohl man doch sicher wissen muss, dass dieses Buch einen besonderen Wert für jemanden hat? Der Typ ist bei mir schon untendurch, egal welche Gründe ihn dazu bewegten.


    Lisbeth wächst wohlbehütet in Loshaven auf und ist mit Oda befreundet, als der Krieg in ihr kleines Dorf einzieht. Schnell befreunden sich die beiden jungen Frauen mit den deutschen Soldaten wohl wissend, dass dies nicht gern gesehen ist. Lisbeth gefällt mir sehr gut, sie ist mitfühlend und auch ein wenig in sich gekehrt. Obwohl Oda eine quirlige Person ist und Lisbeth oft aus ihrem Schneckenhaus holt, habe ich das Gefühl, Lisbeth investiert mehr in diese Freundschaft als Oda. Irgendwie mag ich Oda nicht sonderlich.


  • Kurz zu Jan. Er hat Marie nicht aus Berechnung verführt. Das er das Tagebuch bei ihr findet ist eher Zufall. Was er genau damit macht und warum er es mitgenommen hat, klärt sich natürlich noch auf. Nur so viel. Er nimmt keine sehr große Rolle im Buch ein, war mir aber sehr sehr wichtig, weil er einen gewissen Punkt der Historie repräsentiert.


    Der Diebstahl des Tagebuchs hat mir Jan sofort unsympathisch gemacht. So etwas Persönliches entwendet man einfach nicht, egal, wie sehr ihm das Buch wichtig ist. Ich bin froh, dass er nicht mehr Raum in dem Buch einnehmen wird. :winken:

  • Schade, dass Jan dann erst recht nicht das Gespräch mit Marie sucht, denn ihre Geschichten scheinen ja irgendwie miteinander verknüpft zu sein.


    Marie ist ohne diesen Kerl bestimmt besser dran, auch wenn ich hoffe, dass sie das Buch zurück bekommt. Von Jan muss ich wirklich nichts mehr hören und sehen nach dieser Aktion.

  • Hallo Ihr Lieben,



    Meine Güte, wie grausam :'( Gerade die Kinder können ja wirklich überhaupt nichts dafür.


    Hilfe, das ist ja echt grausam! :o Vor allem in Heimen interniert, weil sie eine Affäre mit einem Deutschen hatten... Unglaublich! Mir war ehrlich gesagt gar nicht bewussst, dass die Deutschen sich in Norwegen breit gemacht haben und dass sie entsprechend auch lange nicht beliebt waren. Das ist ja mal heftig! Und für die armen Kinder tut es mir auch leid. Einerseits sind dann die, die zur Adoption freigegeben worden sind wahrscheinlich / hoffentlich glücklicher aufgewachsen, gleichzeitig ist es natürlich grausam, wenn man nichts über seine wahre Herkunft erfahren kann und einfach damit leben muss wahrscheinlich nie Antworten darauf zu erhalten. Oh je! :o


    Das stelle ich mir ziemlich gruselig vor, wenn man in diesem Keller ist. Wurden denn die Akten aufgearbeitet, damit vielleicht wenigesten ein paar Kinder etwas über ihre Herkunft erfahren haben?


    Oh ja, das würde mich auch interessieren! Ist das Heim dann heute auch wirklich ein Altenheim?


    Liebe Grüße
    Tammy :winken:

  • Ich hab mir gestern auch mal das Buch gegriffen und ein bisschen reingelesen und schließe mich euch daher an. Ich weiß allerdings nicht, wieviel ich in den nächsten Tagen zum Posten komme, da ich beruflich unterwegs sein werde.


    Ich mag ja Geschichten, die auf 2 Zeitebenen spielen und wenn dann noch ein Familiengeheimnis dazukommt, bin ich auf jeden Fall erstmal angefixt ;)


    Wie ist Betty in diesem Haus Sonnenschein gelandet? Ist sie Lisbet, die wir als junge Frau in Norwegen in der anderen Erzählebene kennengelernt haben? Was ist aus Oda geworden?
    Was ist die Verbindung zwischen Betty und Marie? Als Marie kurz überlegt hat, der alten Dame das Foto zu zeigen, war ich schon sehr gespannt. Aber damit wäre das Rätsel wahrscheinlich viel zu früh aufgelöst worden ;)


    Dieser Jan ist merkwürdig. Stammt er auch aus Norwegen? Zuerst wirkte er sehr sympathisch, aber nun sieht es aus, als wäre er nur auf das Tagebuch aus gewesen? Warum? Was steht da drin, das Marie nicht erfahren soll? Und wer ist Jan, dass er das verhindern will? Alles sehr rätselhaft!


    Ich könnte mir vorstellen, dass Lisbet damals das Kind weggenommen wurde, haben die Nazis solche Kinder nicht in ihre Lebensborn-Heime gesteckt?
    Und da sie sich mit einem Deutschen eingelassen hatte, ist sie möglicherweise von ihrer Familie verstoßen worden und deswegen nach Deuschland gegangen?

  • Ah, jetzt habe ich eure Beiträge und vor allem den von Nicole gelesen und sehe mich also teilweise bestätigt. Ich bin aber dennoch sehr gespannt, wo das alles hinführen wird.