09: Seite 410 - Seite 450 (Kap. 17)

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  • Wie hast du für dich zum Schreiben das Schlachtengeschehen nachgestellt? Blatt Papier und Stift oder mit Figuren nachgestellt? Oder womöglich alles im Kopf?


    Ich hebe Blätter auf, die nur einseitig bedruckt sind. Die benutze ich bei solchen Gelegenheiten, aber auch manchmal, wenn ich einen Handlungsstrang oder eine Szene konzipiere, als Skizzenpapier. Da es ohnehin schon verbrauchtes Papier ist, habe ich auch keine Hemmungen, darauf herumzukrakeln und 10 oder 20 Blätter in die Tonne zu werfen, bevor ein brauchbarer Ansatz dabei ist.
    Anders ist das bei Sachen, die ich immer wieder anschauen muss, um sie über die Dauer des Romans konsistent zu beschreiben. Das war bei Rotes Gold die Umgebungskarte von Ygôda. Die habe ich in einem Malprogramm am PC gezeichnet. Die Datei konnte ich dann auch dem Kartenzeichner Timo Kümmel als Vorlage zur Verfügung stellen.


  • Ich hebe Blätter auf, die nur einseitig bedruckt sind. Die benutze ich bei solchen Gelegenheiten, aber auch manchmal, wenn ich einen Handlungsstrang oder eine Szene konzipiere, als Skizzenpapier. Da es ohnehin schon verbrauchtes Papier ist, habe ich auch keine Hemmungen, darauf herumzukrakeln und 10 oder 20 Blätter in die Tonne zu werfen, bevor ein brauchbarer Ansatz dabei ist.
    Anders ist das bei Sachen, die ich immer wieder anschauen muss, um sie über die Dauer des Romans konsistent zu beschreiben. Das war bei Rotes Gold die Umgebungskarte von Ygôda. Die habe ich in einem Malprogramm am PC gezeichnet. Die Datei konnte ich dann auch dem Kartenzeichner Timo Kümmel als Vorlage zur Verfügung stellen.


    Ja, ansonsten verliert man doch allzu leicht mal den Überblick, denke ich. Und da ist die gute alte analoge Vorgehensweise auch sehr praktisch, wenn man erstmal sortieren muss. Hast du während des Schreibens die Umgebungskarte von Ygôda nochmal umändern müssen, damit es zur Handlung passte?


  • Hast du während des Schreibens die Umgebungskarte von Ygôda nochmal umändern müssen, damit es zur Handlung passte?


    Während des Schreibens hat es für mich gut gepasst.
    Danach kam dann allerdings Timo Kümmel mit vielen Fragen, weil ich nicht alles, was ich im Kopf hatte, auch auf der Zeichnung vermerkt habe: Welche Wappen führen Harlef, Ygôda und der Klingenrausch? Wir sehen die Feldlager aus - sollen Palisaden angedeutet werden? Wie ist die Stadtmauer beschaffen? Was für Architektur herrscht in Ygôda vor?
    Viele dieser Sachen standen im Romantext, aber für die Karte braucht der Zeichner natürlich eine kompakte Beschreibung. Wobei Timo Kümmel auch gern seitenlange Auszüge zu einer Location hat, damit er sich in die Stimmung hineinversetzen kann.


  • Danach kam dann allerdings Timo Kümmel mit vielen Fragen, weil ich nicht alles, was ich im Kopf hatte, auch auf der Zeichnung vermerkt habe: Welche Wappen führen Harlef, Ygôda und der Klingenrausch? Wir sehen die Feldlager aus - sollen Palisaden angedeutet werden? Wie ist die Stadtmauer beschaffen? Was für Architektur herrscht in Ygôda vor?
    Viele dieser Sachen standen im Romantext, aber für die Karte braucht der Zeichner natürlich eine kompakte Beschreibung. Wobei Timo Kümmel auch gern seitenlange Auszüge zu einer Location hat, damit er sich in die Stimmung hineinversetzen kann.


    Das finde ich toll, dass sich Timo Kümmel so in die Illustrationen reinkniet :daumen:

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen