07: Seite 308 - Seite 360 (Kap. 13 - einschl. Kap. 14)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 308 bis Seite 360 (Kapitel 13 "Der Plan" - einschl. Kapitel 14 "Dämonisches Wirken") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Neeee >:(
    Rin in de Gefühle in wieder raus! S hin wieder kommt mir Eivora vor wie ein kleines Mädchen, das versucht ein Held zu sein und scheitert. Könnte sie nicht erfragen wann die Wachablösung kommt?
    Kein Plan b? Man konnte doch damit rechnen, dass nach der Kiste gefragt wird! Überhaupt : im Prolog schien der Stein ein etwas auffälligeres Schmuckstück zu sein. Wieso s hleüpen sie eine Kiste mit, in der ein Wagenrad sein könnte? Nix verstehn!
    Dann auch noch keine Hilfe für die Kameraden.Eine lebt noch und die hatte Eivora Schönliteratur gerettet. Abgesehen, dass sie schlimme Schmerzen hat. Was ist, wenn sie, wie der Gefangene auch lebend in die Hände der Feinde fällt? Und Gunthwr,der durch sie abgelenkt verwundet wurde? Rette sich wer kann? Scheiss Befehl!
    Aber nun ist klar, warum die beiden den Stein zurück holen. Ich hoffe mal, dass Gunter nicht tot ist und deshalb nicht dabei.



    Der Gefangene hat mir Achtung abgerungen. Sicher wußte er auch, dass sie ihn nicht leben lassen können. Da hat er mit dem Rest noch was für seine Stadt getan.
    Ich habe das nächste Kapitel erst angefangen aber die Empörung mußte erst mal raus!


    Dann aber gleich noch ein großes Lob, bevor ich weiter lese. Ich glaube, das ist immer das Beste an deinen Büchern, Bernd. Sie verlangen zu denken, sich mit nicht ganz einfachen philosophischen Fragestellungen.
    Der Dialog von Fiafila mit dem Dämon ist sehr interessant und ich denke wir werden uns mit der Frage auseinander setzen, ob man verliert. Wenn man sich mit dem Bösen verbindet und was eigentlich das Böse ist. Sind wir Menschen eigentlich böse? Oder ist Eigennutz einnatürliches überlebensgen?
    und du hast also wieder eine Überraschung für mich parat gehabt. Es hat sich angedeutet, aber ich wollte es wohl nicht wahr haben. Ich gehe jetzt erst mal schlafen mit dem Nachdenken über die Fage, was ist Wahrheit. total spannend!!


  • im Prolog schien der Stein ein etwas auffälligeres Schmuckstück zu sein. Wieso s hleüpen sie eine Kiste mit, in der ein Wagenrad sein könnte? Nix verstehn!


    Das Schmuckstück im Prolog ist tatsächlich eine Brosche - es ist aber nicht der Blitzstein. Der wurde in einem früheren Leseabschnitt als immerhin so schwer beschrieben, dass man ihn sinnvollerweise mit einem Karren transportiert:
    [quote author=Seite 151]
    »Unser Avatar wird euch mit ein paar Sklaven besuchen. Sie werden jedem eine Kiste bringen, in der ein Stein liegt, der ebenso schwer wiegt wie das Artefakt. Alle Kisten sehen gleich aus. Derjenige, der den Blitzstein hat, wird ihn über Nacht gegen den Stein in der Kiste austauschen. Am nächsten Tag werden wir die Kisten mit einem Karren abholen und sie in ein Feuer kippen. Niemand wird zugegen sein, wenn das Holz verbrennt.«[/quote]



    Rette sich wer kann? Scheiss Befehl!


    Wir wollen Eivora zugute halten, dass es für sie der erste Einsatz dieser Art ist und sie unter Stress entscheiden muss. ;)



    Der Gefangene hat mir Achtung abgerungen. Sicher wußte er auch, dass sie ihn nicht leben lassen können. Da hat er mit dem Rest noch was für seine Stadt getan.


    Das stimmt. Glaubt Ihr, Leronn wird die Drohung wahrmachen, den verwundeten Kameraden des Spähers, der sich noch in der Gewalt des Klingenrauschs befindet, dafür zu töten?

  • So langsam nähern wir uns den Ereignissen im Prolog an. Der Plan, wie Eivora mit ihrem kleinen Trupp in die Stadt kommt, wird jetzt geschmiedet. Und siehe da, Nirto begleitet sie nicht, weil er Eivoras Mentor ist oder ihr hilft, sondern weil er mit sie mit seiner Spuckerei herausgefordert und ihre Entscheidungen in Frage gestellt hat. Dafür dass sein Name an Nitro erinnert, habe ich allerdings noch wenig von seinem Feuer erkennen können. Er wirkt eher teilweise etwas gedankenlos auf mich, auch seine Herausforderung hat er nicht wirklich durchdacht. Sehen wir noch irgendwann, wie er gezündet wird? :explodier:


    Und Gonter kommt mit. Das war ja klar, er sucht das Abenteuer, durch die Zeit beim Klingenrausch blüht er ja förmlich auf, endlich steht er nicht mehr unter der Fuchtel seines Vaters. Doch dass er Eivora mit dem Wissen um den Blitzstein erpresst, ihn mit auf die gefährliche Mission zu nehmen ... tzz, tzz, tzz. :boahnee: Das macht man nicht und prompt gerät er zur Strafe in die Gewalt der Ygôder, wo er seine Identität verrät, um nicht an Haken über die Stadtmauer geworfen und in Sichtweite der Legion aufgehängt so werden. So viel Abenteuer ist ihm dann doch zu viel. Doch ob er wirklich von seinem Vater gerettet wird und dieser das Lösegeld zahlt? Ich glaube, dass wir eventuell bald König Harlef explodieren sehen, weil Gonter seine schönen Pläne zerstört hat.


    Und die Reihen werden weiter dezimiert. Deani ist nach dem Fallgitter so gut wie tot, auch wenn sie da noch zur Abschreckung an der Stadtmauer hängt. Ulv war einmal, doch dass ausgerechnet Fiafila ihn auf den Scheiterhaufen bringt. Puh, da sieht man es schon, dass es keine gute Idee von ihr war, einen Pakt mit Ignuto einzugehen. Ignuto mag zwar mit den Schändungen aufhören, aber he, er ist ein dämonischer Diener! >:D


    Angeblich hat Ignuto sie vor dem bösen Chastro beschützt, ist klar, er ist :unschuldig: :ernst:


    Ignuto enthüllt hier seinen ganzen Egoismus. Er will nicht mit seinem dämonischen Herren wiedervereint werden, er will leben und dient seinem Herrn nur widerwillig. Unterwerfen und zerstört werden sollen mal schön die anderen, wenn es um ihn selbst geht, sagt er Nein, danke. Ich bin gespannt, wann Harnastes ihm dafür die Quittung gibt. Irgendwie ist mir klar, Ignuto macht es auch nicht mehr lange, auch wenn ich nicht sagen kann, ob er im ersten oder im zweiten Band das Zeitliche segnet. Ich bin gespannt, was dann mit Fiafila passiert. Sie ist immerhin mehr mit Ignuto innerlich verschmolzen, als es Chastro war. ???


    Komischerweise befindet sich Fiafila bei mir immer noch in der neutralen Ecke. Trotz des Faustischen Paktes mit dem Homunkulus, der nicht gut ausgehen kann. Man sieht ja jetzt schon, wie sehr sie sich verändert. Den geliebten Wildgänsen ihres Windgottes Basäon bei lebendigem Leib die Federn ausreißen zu lassen, die Idee stammt von ihr. Auch in ihr steckt also etwas Dunkles.


    Ich muss gestehen, genauso sehr wie es mich reizt weiterzulesen und zu sehen, wie es mit Fiafila-Ignuto weitergeht, reizt es mich, die Kommentare der Fiafila-Anhänger zu lesen. :P


    Sieh an, da hat uns Bernd wieder geschickt in die Irre geführt. Dadurch dass er Pirlitu als nette Freundin von Eivora eingeführt hat, wollte er verschleiern, dass sie den Tod von Zigûn zu verantworten und den Blitzstein gestohlen hat. Nun wird sie von Fiafila-Ignuto entlarvt und wird von Leronn zum Kampf im Feuerkreis herausgefordert. Auf den Ausgang bin ich schon gespannt. :)

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

    Einmal editiert, zuletzt von Nicole Gozdek ()


  • Das Schmuckstück im Prolog ist tatsächlich eine Brosche - es ist aber nicht der Blitzstein. Der wurde in einem früheren Leseabschnitt als immerhin so schwer beschrieben, dass man ihn sinnvollerweise mit einem Karren transportiert:


    Mein Fehler ich dachte im Prolog das sei der Blitzstein o.k. Dann scheint dieser Auftrag dazu zu dienen in der Stadt zu überleben.





    Der Gefangene hat mir Achtung abgerungen. Sicher wußte er auch, dass sie ihn nicht leben lassen können. Da hat er mit dem Rest noch was für seine Stadt getan.


    Das stimmt. Glaubt Ihr, Leronn wird die Drohung wahrmachen, den verwundeten Kameraden des Spähers, der sich noch in der Gewalt des Klingenrauschs befindet, dafür zu töten?
    [/quote]
    Das wäre vermutlich dumm, denn er ist der einzige, der Ihnen noch etwas über die Stadt erzählen kann.

  • Liebe Nicole ich arbeite mit dem iPad und deshalb diktiere ich nicht das ist zu umständlich.


    Todes Angst können wir glaube ich nicht nachvollziehen. Wäre er so stolz gewesen wie seine Gefährten, dann wäre er jetzt schon tot. Allerdings wird es für ihn nicht leicht falls er zurück kommt. Er wird sich selbst verachten.


    Ja, der humunkulus hat sie beschützt aus Eigennutz, aber beschützt. Da er die Triebkraft des Menschen im Eigennutz sieht, wie übrigens die meisten Menschen, hat er also im Rahmen seiner Ethik gut gehandelt.


  • Todes Angst können wir glaube ich nicht nachvollziehen. Wäre er so stolz gewesen wie seine Gefährten, dann wäre er jetzt schon tot. Allerdings wird es für ihn nicht leicht falls er zurück kommt. Er wird sich selbst verachten.


    Ich kann Gonters Todesangst schon nachvollziehen. Auch dass er seine Identität verrät, um zu überleben. Was ich damit sagen wollte, ist, dass Gonter auf diese Situation nicht vorbereitet ist. Echte Kampfhandlungen hat er bislang nur aus der Ferne gesehen, er musste sich nie die Frage stellen, was ihm passieren könnte, weil er ja auch Leibwächter hatte. Er sieht die gefährliche Mission als ein Abenteuer an, bei dem er sich beweisen kann. Ich glaube nur nicht, dass er großartig über ihr Scheitern oder seinen möglichen eigenen Tod nachgedacht hat. Immerhin konnte er ja auch eine Übermacht aus Söldnern beim Übungskampf in Schach halten, bis Nitro ihn mit einem Trick besiegt hat. Seine eigene Sterblichkeit wird ihm erst bewusst, als sie Deani über die Mauer hängen. Seine Todesangst ist da sehr verständlich.

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  • Ja, die Todesart ist wirklich eine langsame und sehr schmerzhafte Folter. :(

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  • Ich glaube, dass wir eventuell bald König Harlef explodieren sehen, weil Gonter seine schönen Pläne zerstört hat.


    Ja, als König hat man es ohnehin schon schwer - und dann kommt der eigene Bub und bringt alles durcheinander! Dabei sollte der doch nur heiraten ...



    Angeblich hat Ignuto sie vor dem bösen Chastro beschützt, ist klar, er ist :unschuldig:


    Habt Ihr bemerkt, dass er an einer nicht ganz unwesentlichen Stelle während des Zwiegesprächs lügt?



    Den geliebten Wildgänsen ihres Windgottes Basäon bei lebendigem Leib die Federn ausreißen zu lassen, die Idee stammt von ihr. Auch in ihr steckt also etwas Dunkles.


    Vermutlich ist kein Mensch gänzlich ohne Dunkelheit. Was Fiafila zudem einbringt, ist ein Wissen über Götter, das dem Homunkulus unbekannt ist.


    Ja, der humunkulus hat sie beschützt aus Eigennutz, aber beschützt. Da er die Triebkraft des Menschen im Eigennutz sieht, wie übrigens die meisten Menschen, hat er also im Rahmen seiner Ethik gut gehandelt.


    ... womit man schnell bei der Überlegung wäre: Wenn es wirklich Homunkuli gäbe, die die eigene Leistungsfähigkeit immens steigern würden ... Und man mit ihnen einen Pakt schließen könnte, an den sie sich halten (für den man aber natürlich auch einen Preis zahlen müsste) ... Was glaubt Ihr, gäbe es viele Menschen, die sich dann um einen solchen Homunkulus bewerben würden und freiwillig Träger werden wollten?

  • Es ist sehr schwer zu sagen wann er lügt. Nach unserer Kenntnis wollte seinTräger Fiafila nicht loswerden. Er war verwirrt wegen seiner Gefühle. Ich bin davon ausgegangen, dass diese Gefühle von dem humunkulus kamen. Sicher aber hat er gelogen dass Chastro die Schändungen geliebt hat, denn von der Szene wo er wach war und Ignuto schlief wissen wir, dass er über diese Grausamkeit verzweifelt war bis zum selbstmord.


  • Ja, als König hat man es ohnehin schon schwer - und dann kommt der eigene Bub und bringt alles durcheinander! Dabei sollte der doch nur heiraten ...


    :totlach:



    Habt Ihr bemerkt, dass er an einer nicht ganz unwesentlichen Stelle während des Zwiegesprächs lügt?


    Nur an einer? Ich unterstelle ihm hier mal, dass er, um seinen Willen zu bekommen und weiterexistieren zu können, aus Eigennutz lügen und manipulieren würde, dass sich die Balken biegen. Ehrlichkeit und dämonische Wesen sind keine zwei Dinge, die für mich Hand in Hand gehen. Er hält sich vermutlich nur solange an die Absprache, wie es seinen Zwecken nützt, da ist er genauso wie die Dämonen, wie du schon mal zu Anfang festgestellt hast, Bernd.


    Und ob die Schändungen trotz des Paktes aufhören, nun ja, ich habe Zweifel. Vermutlich hat er schon ein Schlupfloch im Pakt gefunden.

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  • Also war es wohl nicht die Stelle die ich benannt habe? Gut dann die andere Stelle. Es ist die Szene als man sie als Nährboden für Homunkuli nutzen wollte. Dort hat sie ein Priester beschützt nicht Ignuto.