07: Seite 308 - Seite 360 (Kap. 13 - einschl. Kap. 14)

Leserunden.de wurde am 31.12.2018 eingestellt. Registrierungen und Antworten sind nicht mehr möglich. Der Betrieb geht im Bücherforum von Literaturschock weiter.
Leserunden.de positioniert sich. Nazifreie Zone, denn wer neben Nazis marschiert, ist entweder selbst ein Nazi oder eine nützliche Marionette der Nazis. Andere Kategorien gibt es nicht.

  • Ich glaube, ich muss mal eine Lanze für Eivora brechen. So schwach finde ich sie nicht. Klar, sie macht Fehler, aber ich habe den Eindruck, sie ist lernfähig. Und das muss sie auch, wenn sie in einer Legion wie dem Klingenrausch überleben will. Hier kann jeder Fehler der letzte sein.


    Eivora ist für mich ganz schwer zu greifen. Ich fiebere schon mit ihr mit und halte zu ihr. Lernfähig ist sie definitiv, aber in ihrer Position macht sie einfach zu viele Fehler bzw. es läuft zu vieles schief, was ja auch nicht immer ihr verschulden ist. Was aber letztlich aufs selbe rauskommt.
    Mir kommt immer öfter der Gedanke, dass sie einfach keine Führungspersönlichkeit ist. So richtig verdient hat sie ihre Position nicht. Eigentlich gibt es keine Rechtfertigung dafür, dass sie immer noch Befehle erteilen darf. Es gibt einfach zu viele Personen, die einen höheren Anspruch auf ihre Position hätten.



    Ehrlich gesagt, auf mich wirkt Fiafila schwächer als Eivora, eben weil sie auf die "Angebote" von Ignuto eingeht. Und wenn man dann noch sieht, wie schnell sie dem Einfluss des Homunkulus unterliegt. Sorry, aber ich warte die ganze Zeit darauf, dass ihr Gefühl für richtig und falsch endgültig verloren geht. Für mich kämpft sie nicht genug gegen Ignuto - wie auch, sie scheint ja nicht mehr zu erkennen, dass sie beeinflusst wird, wie wir an ihrem Umgang mit Ulv und Yra erkennen konnten. :( Aber ich weiß, ich stehe mit meiner Meinung wohl ziemlich alleine da.


    Nein, du bist nicht allein. Mir geht es auch wie dir. Bisher haben wir Fiafila relativ stark, selbstbewusst und unbeugsam erlebt. Das ist im Kampf mit Ignuto völlig verloren gegangen. Natürlich kann es sein, dass er einfach zu stark für sie ist, aber das wäre irgendwie schade.
    Wenn man das, was sie getan hat als Gegenwehr bezeichnen kann, war es doch sehr dürftig. Ich hätte mir erhofft, dass es der Homunkulus wesentlich schwerer hat.



    Ignuto scheint das zu glauben - aber wäre diese mächtige Avatar ein Fluch oder ein Segen für die Menschen in ihrer Umgebung?


    Aber woraus bestünde denn diese Macht? Sie kann ja in diesem Sinn keine Zauber wirken, die Schaden verursachen. Ich meine Flammentisch und den Klingenrausch teleportieren sind wertvoll, aber dazu hätte Chastro-Ignuto gereicht.
    Ich frage mich was sich Ignuto wirklich verspricht…es muss allein damit zusammen hängen, Harnastes zu widerstehen. Aber wie will er das anstellen? Ich denke, dass so ein halber Dämon auch mit Fiafila nicht wirklich viel gegen ihn ausrichten kann…



    Als Deanis vom Enterhaken durchbohrt und von der Mauer gehängt wird, hat sich mir regelrecht der Magen umgedreht. Kopfkino ist doch echt schlimm - aber ich kann es dann auch nicht ausschalten. Und die Vorstellung wie lange sie da wohl noch hing, bis ihr Todeskampf vorbei war?


    Ich habe das schon in Guy Richies Sherlock Holmes mit Robert Downey jr. gesehen und da ging es mir schon durch Mark und Bein. Das war echt übel und ein ziemlich krasser Kontrast zu den Szenen davor. Gonter dabei mit Gesang zu demütigen ist schon makaber.
    Aber dass Gonter so reagiert hat wie er reagiert habe ist für mich nur allzu menschlich und nur allzu nachvollziehbar. Welcher Mensch würde bei dem, was er erblicken muss nicht auch so handeln?



    Also, ich weiß jetzt nicht, wie ich es sagen soll ... ich muss gestehen, in diesem Abschnitt bin ich ein Fan von Ignuto geworden :-[ Ja, ich weiß, von wegen Kopf-ab und so, aber tja, was geht mich mein Geschwätz von gestern an ;D


    Verrat! Also das kann ich jetzt wie Nicole gar nicht glauben. :)
    Wobei ich die Zwiesprache von Fiafila und Ignuto nicht schlecht finde. Endlich bekommt das kleine Wesen auch mal eine „Stimme“, auch wenn diese nicht gerade die Wahrheit erzählt. Aber irgendwann wird sich „Kopf-ab“ nicht vermeiden lassen, liebe Karin… ;)



    Pirlitu ist angeklagt, den Blitzstein entwendet zu haben: hm, ich kann nicht sagen, ob es so ist oder nicht, aber ich tendiere eher dazu, dass Fiafila-Ignuto die Wahrheit sagt. Pirlitu reagiert ziemlich unbeherrscht auf den Vorwurf, so ganz anders wie damals, als Eivora wegen dem Diebstahl zu ihr kam. Allerdings steht die Kampfherrin momentan sowieso unter Druck, weil alles schiefgeht. Und immerhin will sie sich dem Feuerkreis stellen - oder wird sie versuchen, Leronn zuvor noch aus dem Weg zu räumen?


    Hm, was haben wir gelernt. Vertraue niemals dem Auto. Dass Pirlitu den Blitzstein gestohlen hat, wurde ja wieder relativiert. Das heißt, dass man eigentlich nichts Genaues weiß, aber es wird dennoch bestimmt spannend, wenn es im Feuerkreis zur Sache geht.
    Ich setze schon mal auf Pirlitu. Leronn ist einfach zu alt. Ich glaube, dass er es nicht bringen wird, auch wenn ich ihm das Beste wünsche!

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

    Einmal editiert, zuletzt von Tonlos ()


  • Liebes Tagebuch,
    keiner erwähnt mein schönes Liedchen! Dabei habe ich mir beim Dichten solche Mühe gegeben. Früher, ja, früher, da wusste man in der Leserschaft die feine Kunst der Poesie noch zu schätzen.
    :'(


    Feine Kunst ist gut. Ich glaube das geht noch etwas besser! ;) ;D

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Eivora ist für mich ganz schwer zu greifen. Ich fiebere schon mit ihr mit und halte zu ihr. Lernfähig ist sie definitiv, aber in ihrer Position macht sie einfach zu viele Fehler bzw. es läuft zu vieles schief, was ja auch nicht immer ihr verschulden ist. Was aber letztlich aufs selbe rauskommt.
    Mir kommt immer öfter der Gedanke, dass sie einfach keine Führungspersönlichkeit ist. So richtig verdient hat sie ihre Position nicht. Eigentlich gibt es keine Rechtfertigung dafür, dass sie immer noch Befehle erteilen darf. Es gibt einfach zu viele Personen, die einen höheren Anspruch auf ihre Position hätten.


    Das komische ist, dass sie als Strategin eigentlich sehr gut ist, aber ich finde, sie versagt als Taktikerin und sie hat mit sich ein Problem. Sie denkt, sie muss ständig beweisen, dass sie gut ist und das wird ihr dann immer wieder zum Verhängnis. Ein guter Anführer muss nicht bei jedem Auftrag dabei sein. Er wird die besten für die jeweilige Aufgabe heraussuchen und sich dabei nicht selbst überschätzen. Da eivora aber denkt, sie muss überall dabei sein, kommen dann eben auch ihre Schwächen stärker hervor. Das Dumme ist, dass sie weiß, welche Schwächen sie hat und trotzdem genau das macht, wo sie nicht gut ist.


  • Das komische ist, dass sie als Strategin eigentlich sehr gut ist, aber ich finde, sie versagt als Taktikerin und sie hat mit sich ein Problem. Sie denkt, sie muss ständig beweisen, dass sie gut ist und das wird ihr dann immer wieder zum Verhängnis. Ein guter Anführer muss nicht bei jedem Auftrag dabei sein. Er wird die besten für die jeweilige Aufgabe heraussuchen und sich dabei nicht selbst überschätzen. Da eivora aber denkt, sie muss überall dabei sein, kommen dann eben auch ihre Schwächen stärker hervor. Das Dumme ist, dass sie weiß, welche Schwächen sie hat und trotzdem genau das macht, wo sie nicht gut ist.


    Ja, das stimmt. Delegieren kann sie nur schwer.
    Aber vielleicht ist das auch bei dieser Einheit üblich, dass Cheffe mit an vorderster Front kämpft. Es lässt sich vermuten, dass das bei Zigun auch der Fall war...
    Sie bräuchte einfach mal einen Erfolg, der für alle sichtbar ist... Allein schon, dass sie Gonter mitnimmt, trotz seiner Argumente, ist einfach nicht klug...sie kann nicht automatisch davon ausgehen, dass schon alles gut gehen wird und spielt so dem Feind einen erheblichen taktischen Vorteil zu und das auch noch völlig unnötig...

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • Ja, das stimmt. Ich glaube, Eivoras Problem ist einfach, dass sie weiß, dass das Sturmbanner ihr nicht vertraut und sie versucht ihre Söldner zu beeindrucken, um zu zeigen, dass sie eine von ihnen ist. Aktuell steht sie ja außen vor.


    Aber vermutlich wäre es besser gewesen, sie hätte mehr versucht, sich die Unterstützung einzelner alter Hasen wie Leronn zu sichern, einen nach dem anderen, als zu versuchen, alle auf einmal zu beeindrucken. - Aber andererseits wäre sie dann vermutlich nicht so häufig mitten drin im Geschehen gewesen und vielleicht hätte der Autor dann ein Problem gehabt, dass ihm eine bestimmte Figurensicht fehlt. Oder, Bernd?

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Aber woraus bestünde denn diese Macht? Sie kann ja in diesem Sinn keine Zauber wirken, die Schaden verursachen. ...
    Ich frage mich was sich Ignuto wirklich verspricht…es muss allein damit zusammen hängen, Harnastes zu widerstehen. Aber wie will er das anstellen? Ich denke, dass so ein halber Dämon auch mit Fiafila nicht wirklich viel gegen ihn ausrichten kann…


    Ja, das sind valide Überlegungen ...
    Ignuto ist in dieser Verbindung derjenige mit den übersinnlichen Fertigkeiten ... Er spürt hin und verändert dann die Wirklichkeit ... Wenn er sich von Fiafila etwas verspricht, dann vermutet er in ihr Fertigkeiten, von denen sie selbst nichts ahnt, oder es geht ihm nicht um die Veränderung der Wirklichkeit.
    Gegen einen mächtigen Dämon wie Harnastes wird Fiafila sicher nichts ausrichten können. Also braucht Ignuto etwas oder jemanden anderes, als Fiafila ... Aber vielleicht ist Fiafila da ja Mittel zum Zweck? Erinnert Ihr Euch, wer Interesse an ihr bekundet hat ...? ;)



    Aber dass Gonter so reagiert hat wie er reagiert habe ist für mich nur allzu menschlich und nur allzu nachvollziehbar. Welcher Mensch würde bei dem, was er erblicken muss nicht auch so handeln?


    Ich finde, an diesem Beispiel kann man in der Leserunde beobachten, dass Literatur und echtes Leben unterschiedlich funktionieren. Wenn ein Freund uns in einem Café von einer ähnlichen Lage erzählen würde, dann würden wir ihm wohl alle sagen: "Du hast es richtig gemacht - gut, dass Du Dich gerettet hast." Aber von einer Figur in einem Roman erwarten wir oft, dass sie "größer" ist, eher so, wie wir sein wollen, als so, wie wir sind ...
    Nur: In dieser Situation hätte Gonters Widerstand vermutlich niemandem geholfen.



    Das komische ist, dass sie als Strategin eigentlich sehr gut ist, aber ich finde, sie versagt als Taktikerin und sie hat mit sich ein Problem. Sie denkt, sie muss ständig beweisen, dass sie gut ist und das wird ihr dann immer wieder zum Verhängnis. Ein guter Anführer muss nicht bei jedem Auftrag dabei sein. Er wird die besten für die jeweilige Aufgabe heraussuchen und sich dabei nicht selbst überschätzen.


    Das ist eine sehr wichtige Beobachtung!
    Ein Kollege von mir war Offizier, und er meinte, für ihn sei es sehr schwer gewesen, auf Manövern den Befehl zu erteilen, dass seine Gruppe seinen Schlaf zu bewachen habe. Dabei ist die Überlegung dahinter sehr rational: Der Offizier muss denken. Um klug zu denken, muss man ausgeschlafen sein. Also schläft er wenigstens sechs Stunden, auch wenn das bedeutet, dass alle anderen in seiner Gruppe kaum Schlaf bekommen, weil sie längere Wachschichten übernehmen müssen. Aber das muss man erst einmal mental umsetzen: Die eigen Erholung ist wichtiger als die der anderen - sie ist sogar überlebenswichtig für alle ... Ein Offizier, der nicht mehr klar denkt (weil übermüdet), ist genauso nutzlos wie ein Gewehrschütze ohne Munition.
    Eivora hat aber ein weiteres Problem: Befehle nützen nur etwas, wenn sie auch befolgt werden, und damit ihre Befehle befolgt werden, muss sie respektiert werden. Wie bekommt sie Respekt, wenn sie nicht ganz vorn mit dabei ist? Zumal ...


    Aber vielleicht ist das auch bei dieser Einheit üblich, dass Cheffe mit an vorderster Front kämpft. Es lässt sich vermuten, dass das bei Zigun auch der Fall war...


    Dafür spricht Zigûns Waffensammlung und die Tatsache, dass er sich vor seinem Tod recht lange gegen eine Übermacht behaupten konnte.



    Allein schon, dass sie Gonter mitnimmt, trotz seiner Argumente, ist einfach nicht klug...


    Schade, dass wir das nicht im vorigen Leseabschnitt diskutiert haben, als noch unklar war, wie die Sache ausgeht! Ich könnte mir denken, dass man dann auch zu der Einschätzung hätte kommen können, es sei sehr geschickt, einen so hervorragenden Fechter mitzunehmen ...



    Aber andererseits wäre sie dann vermutlich nicht so häufig mitten drin im Geschehen gewesen und vielleicht hätte der Autor dann ein Problem gehabt, dass ihm eine bestimmte Figurensicht fehlt. Oder, Bernd?


    Als Autor brauche ich eine Figur, die im Geschehen ist. Dabei geht es nicht so sehr darum, wie viel Macht oder Einfluss sie global gesehen hat - König Harlef ist zum Beispiel sehr einflussreich, aber er ist in den Kämpfen nicht unmittelbar betroffen.
    Diese Funktion übernimmt in weiten Teilen Eivora. Andererseits hätte ich aber ja auch die Freiheit gehabt, eine andere Figur in den Vordergrund zu stellen - zum Beispiel Deani oder Nirto. Bei Rotes Gold erlaubt die Struktur der Geschichte eine Vielzahl von Perspektiven.


  • Aber vielleicht ist Fiafila da ja Mittel zum Zweck? Erinnert Ihr Euch, wer Interesse an ihr bekundet hat ...? ;)


    War das der Dämonenpriester? ??? Ich bringe es gerade nicht mehr zusammen...



    Schade, dass wir das nicht im vorigen Leseabschnitt diskutiert haben, als noch unklar war, wie die Sache ausgeht! Ich könnte mir denken, dass man dann auch zu der Einschätzung hätte kommen können, es sei sehr geschickt, einen so hervorragenden Fechter mitzunehmen ...


    Hm, da könntest du natürlich recht haben. Natürlich rede ich mich jetzt im Nachhinein ziemlich leicht. ;D Was ich aber wirklich gedacht habe war: "Oh nee, bleib doch zu Hause!"
    Ob ich so weit gedacht hätte, dass er evtl. eine Geisel werden könnte...wohl eher nicht...

    Schweigen ist das Element, in dem sich große Dinge gestalten. (Thomas Carlyle)

  • War das der Dämonenpriester? ??? Ich bringe es gerade nicht mehr zusammen...


    Ich habe jetzt auch überlegt, aber außer dem Dämonenpriester ist mir auch niemand eingefallen. Höchstens noch diese eine Avatar, die die Homunkuli züchtet.



    Hm, da könntest du natürlich recht haben. Natürlich rede ich mich jetzt im Nachhinein ziemlich leicht. ;D Was ich aber wirklich gedacht habe war: "Oh nee, bleib doch zu Hause!"
    Ob ich so weit gedacht hätte, dass er evtl. eine Geisel werden könnte...wohl eher nicht...


    Ich hätte in dem Moment garantiert auch nicht gedacht, dass man Gonter evtl. als Geisel nehmen könnte und damit dem Feind in die Hände spielt. Ich denke, da muss man schon über einiges an Erfahrung verfügen, um an so etwas direkt zu denken. Erschwerend kommt hier noch dazu, dass Eivora sowieso keine Zeit zum Nachdenken hatte, dann hat sie eine Schwäche für Gonter und hat Verständnis dafür, dass es ihm nicht passt, von seinem Vater so kurz gehalten zu werden.



    Aber irgendwann wird sich „Kopf-ab“ nicht vermeiden lassen, liebe Karin… ;)


    Aber bitte nicht so schnell :D

  • Hallo liebe Leserunde.
    erstmal möchte ich mich bei euch und dem Autoren entschuldigen, dass ich die letzten Abschnitte nicht kommentiert habe. Ich habe auch keine findige Ausrede parat. Ich wusste einfach nicht was ich dazu sagen soll ... :nachdenk:
    Einerseits war ich mehrfach kurz davor doch nicht weiterzulesen weil mir gewisse Figurenentwicklungen einfach ziemlich doof vorkamen, andererseits fand ich die ganze Anreise zur Stadt und den Aufbau des Lagers ehrlich gesagt ziemlich langweilig. Ich mag einfach keine so großartigen Strategiesachen, demnach könnte ich nicht mal unter Strafe jetzt hersagen welche Einheit wo stand, lag, umzog oder angegriffen wurde.
    Zusätzlich war noch Eivoras völlig überflüssige Tändelei mit Gonder. Ich war ja bisher durchaus Fan von Eivora aber hier hat sie halt so nach und nach deutlich an Sympathie verloren. Ich erinnere an die Szene im Wald als sie so laut nach ihrem doofen Salamander ruft, dass sie Ihre Position hätte verraten können. Hier dasselbe unbedachte und für eine Kämpferin in den Fußstapfen ihres Vaters strategisch völlig hirnrissige Verhalten ihren Liebhaber von dem sie weiß, dass er nicht gerade viel reale Kampferfahrung hat, bei so einer wichtigen Mission mitzunehmen.... Mir fehlen die Worte... Aber die hatte ich eigentlich auch schon verloren, als sie ihn einfach so zum Blitzsteinzelt mitnimmt und das größte Geheimnis des Klingenrausches aus einer unbedachten Laune heraus offenlegt. Schon allein für diesen Zug hätten die anderen Kampfherren ihr ihre Position wieder aberkennen sollen.
    Gonder nervt einfach nur. Der muss mal echt noch paar Jahre auf die Weide ehe man den auf die Menschheit loslassen kann. Da helfen auch alle von Eivora so bewunderten Muskeln nichts...Dass er hier am Ende dann um sein Leben singt war allerdings durchaus passend. A, passt es absolut zu seinem Charakter und B, hätte wohl jeder von uns dasselbe getan beim Anblick des Fleischerhakentodes.
    Was mich jetzt eigentlich doch noch am Buch hält, sind zum einen die Frage ob Nirto noch ein bisschen an Substanz gewinnt, denn bisher hat er zwar ein paar interessante Ansätze gezeigt, die allerdings dann gleich wieder überspielt wurden. Zum anderen:



    Also, ich weiß jetzt nicht, wie ich es sagen soll ... ich muss gestehen, in diesem Abschnitt bin ich ein Fan von Ignuto geworden :-[ Ja, ich weiß, von wegen Kopf-ab und so, aber tja, was geht mich mein Geschwätz von gestern an ;D


    Ja, ähm... Ich finde den auf einmal auch nur noch halb so daneben und bin sehr interessiert wie die Geschichte von Fiafila-Ignuto noch weitergeht. :-[
    Ich finde auch nicht, dass sich Fiafila hätte mehr gegen den Homunkulus wehren können. Was hätte sie denn genau tun können? Ihn aus der Schulter reißen wäre ja körperlich sicher nicht möglich, und dass der Homunkulus sich hätte rausschneiden lassen oder erdolchen oder was weiß ich, das glaube ich auch weniger. Da hätte er sicher eine Möglichkeiten gefunden da Einfluss auf die Handlung/Bewegung zu nehmen. Andererseits muss er ziemlich sicher gewesen sein, dass Fiafila ihn annimmt, denn die andere , viel leichtere Option, Prekesta, hat er ja offensichtlich gar nicht in Betracht gezogen, und alles andere würde für ihn ja den Tod bedeuten den er ja nicht erleiden will.
    Da wird es also noch spannend werden mit Fiafila-Ignuto hoffe ich.
    Also doch weiterlesen....

  • Rotes Gold hat zwei Haupthandlungsstränge. Einer dreht sich um die Thematik von Söldnern und Kriegführung, der andere um die Dämonen und Avatare. Wenn der erste Dich weder mit den Figuren noch mit der Handlung packt, Raidrier, hat das Buch zwangsläufig ein Problem bei Dir - zumal es der umfangreichere Handlungsstrang ist. :(
    Nun ja, die Geschmäcker sind verschieden ...

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen