03: Seite 96 - Seite 159 (Kap. 6 - einschl. Kap. 8)

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  • Hier könnt Ihr zum Inhalt von Seite 96 bis Seite 159 (Kapitel 6 "Der Überfall" - einschl. Kapitel 8 "Der Rat") schreiben.


    Spoilermarkierungen sind aufgrund der Seitenbeschränkung nicht vorgesehen.

  • Die Illustration gefällt mir wieder super. Aber Timo macht überhaupt tolle Bilder. :)

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Aber kommen wir jetzt zum 3. Abschnitt. Wie gefesselt ich vom Buch bin, merkt man daran, dass ich gleich nach dem Aufstehen weiterlesen musste und noch keine Zeit zum Frühstücken hatte.


    Ich habe ja mit einigem gerechnet, auch dass Zigûn Pläne hat, die Legion zu verlassen oder die Führung an sich zu reißen, aber nein, es kommt alles anders. Und plötzlich sieht es ganz schlecht aus für die Legion: Feldzeichen verbrannt, kein Anführer, interne Machtkämpfe und dann auch noch die Geheimwaffe, der Blitzstein, gestohlen. Übrigens, dafür dass der Blitzstein so wichtig ist, habe ich noch keine Ahnung, wie er genau funktioniert. Die Erwartungen auf seinen Einsatz schürst du jedenfalls sehr geschickt, lieber Bernd.


    Es kommt ein bisschen so, wie ich es erwartet habe, ein Teil von Chastro hat in der Gewalt des Homunkulus überlebt und der ist nicht so böse, wie der Avatar es uns hat vermuten lassen. Mit dem Wahnsinn lag ich auch nicht so daneben, kein Wunder, wenn man so ein bösartiges Wesen in sich trägt, dass alle Gefühle und Gedanken verdreht. Und nachdem wir jetzt auch ein bisschen was darüber erfahren haben, wie so ein Homunkulus in einen Menschen heranwächst, tut Chastor mir auch leid.


    Treskor, der Meister der Qualen mit seiner silbernen Schlange, ist mir hingegen recht unheimlich. Ich habe den Eindruck, er plant etwas für die Legion und für Eivora, etwas Übles. Und warum hat er Fiafila gerettet?


    Da hatte ich Kester schon abgeschrieben, immerhin ist er tot, doch Treskors Verhalten und Eivoras Sichtung des Totenhelms lassen nun vermuten, dass da noch was kommt und dass Eivoras Vater möglicherweise noch eine Rolle im Folgenden spielen wird. Ich bin jedenfalls gespannt.


    Eivoras verzweifelter Plan trägt unerwartete Früchte. Sie ist, wie ich dachte, zu Berechnung fähig, behält aber dabei das große Ganze im Blickfeld. Ihr geht es in erster Linie um die Legion, nicht um die eigene Macht und daher gönne ich ihr den Aufstieg zur Kampfherrin auch. Insgesamt möchte ich hier auch noch mal erwähnen, dass wir mehr weibliche Kampfherren kennen lernen als männliche, obwohl der Anteil der Frauen in der Legion nur bei einem Drittel liegt. Sind die Frauen durchsetzungsfähiger, verschlagener oder vorsichtiger im Machtgerangel?


    Fiafila wird am Ende des Abschnitts nicht mehr erwähnt, aber Eivora sucht sie auch nicht mehr. Was also ist mit ihr geschehen? Aber bestimmt erfahren wir das bald. :)

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"

  • Aber kommen wir jetzt zum 3. Abschnitt. Wie gefesselt ich vom Buch bin, merkt man daran, dass ich gleich nach dem Aufstehen weiterlesen musste und noch keine Zeit zum Frühstücken hatte.


    Geht mir genauso, wobei ich schon gestern Abend mit dem dritten Abschnitt begonnen habe und heute morgen dann lediglich Kapitel 8 noch zu lesen hatte. Das ging aber während dem Frühstück... :D


    ...


    Hier geht auch das Auf und Ab mit Chastro-Ignutos Sympathie weiter, dass ich schon bei meiner Empfindung zum zweiten Leseabschnitt angesprochen habe. Man merkt, wie Nicole auch schon angerissen hat, dass der Homunkulus auf keinen Fall volle Gewalt über den Avatar hat. Ich möchte allerdings keinen Homunkulus an meinem Körper haben. Den Darstellungen zu Folge wäre das nicht sonderlich Erstrebenswert.


    Zur Figur Treskor erscheint mir sehr mystisch. Bisweilen auch unheimlich, besonders weil seine Beweggründe für seine Taten (besonders die Gründe der Rettung Fiafilas) geheim bleiben. Zumindest zunächst. Ich bin aber sehr optimistisch, dass in den nächsten Leseabschnitten die Aufklärung kommen könnte.


    Ich bin auch gespannt wie sich die "Beziehung" zwischen der frischgebackenen Kampfherrin Eivora und Chastro-Ignuto weiterentwickeln wird. Sein Gedanke, dass die kleine Schlampe es tatsächlich geschafft hat, lässt eventuell erahnen, dass es zwischen den beiden sehr spannend werden könnte.


    Die Sache, dass Eivora Kampfherrin wird, fand ich allerdings irgendwie 'vorhersehbar'. Aber irgendwie glaube ich, dass das für den weiteren Handlungsverlauf noch sehr wichtig sein wird...
    Was ich mich im Hindblick auf Eivora wie Nicole auch frage ist, warum Eivora nicht mehr nach Fiafila sucht... Ich hoffe das ich das schon erfahren werde, wenn ich heute abend mit dem nächsten Leseabschnitt beginne. Das lässt mich irgendwie nicht los :/


    Hmm... und der Blitzstein... wie wird der Blitzstein verwendet werden?


    Spannend bleibt es auf jeden Fall!

    Ein gutes Buch ist wie gute Musik: Wenn man einmal im Groove ist, kommt man so leicht nicht mehr raus!


  • Aber kommen wir jetzt zum 3. Abschnitt. Wie gefesselt ich vom Buch bin, merkt man daran, dass ich gleich nach dem Aufstehen weiterlesen musste und noch keine Zeit zum Frühstücken hatte.



    Geht mir genauso, ...


    :freu: :freu:



    Und plötzlich sieht es ganz schlecht aus für die Legion: Feldzeichen verbrannt, kein Anführer, interne Machtkämpfe und dann auch noch die Geheimwaffe, der Blitzstein, gestohlen.


    So ist es ... Wobei ja wenigstens der Blitzstein wieder da ist.
    Und was es mit dem auf sich hat ... ich glaube, den Großteil davon könnte man bereits erraten. ;)



    Mit dem Wahnsinn lag ich auch nicht so daneben, ...


    ... eher sogar voll im Schwarzen. ;)



    Und nachdem wir jetzt auch ein bisschen was darüber erfahren haben, wie so ein Homunkulus in einen Menschen heranwächst, tut Chastor mir auch leid.



    Hier geht auch das Auf und Ab mit Chastro-Ignutos Sympathie weiter, dass ich schon bei meiner Empfindung zum zweiten Leseabschnitt angesprochen habe.


    :jakka: :jakka:



    Sind die Frauen durchsetzungsfähiger, verschlagener oder vorsichtiger im Machtgerangel?


    Die Überlegung erinnert mich an Ausführungen innerhalb des Rollenspiels Vampire: Die Maskerade. Da wurde erklärt, dass die wirklich alten Vampire in aller Regel einen vorsichtigen Charakter besitzen - wer zu Wagnissen neigt, wird irgendwann einmal einen Fehle machen, und das setzt seiner Lebenserwartung Grenzen ... ;D



    Ich möchte allerdings keinen Homunkulus an meinem Körper haben. Den Darstellungen zu Folge wäre das nicht sonderlich Erstrebenswert.


    Was denkst Du, wieso sieht Prekesta das anders - weshalb will sie so gern selbst eine Avatar werden?



    Die Sache, dass Eivora Kampfherrin wird, fand ich allerdings irgendwie 'vorhersehbar'.


    Damit niemand durcheinanderkommt:
    Kester war ein Flammenbringer, damit der Befehlshaber der gesamten Legion von 3.800 Kriegern Sollstärke.
    Eivora ist eine Kampfherrin, der nur ein einziges Banner untersteht (100 Krieger) - wobei dies das Sturmbanner ist, die Eliteeinheit. Wegen dieses Elitestatus ist sie eine Kampfherrin (normalerweise wird ein Banner von einer Bannerherrin angeführt). Razonn dagegen befehligt ganze sieben Banner Pikeniere ...



    Was ich mich im Hindblick auf Eivora wie Nicole auch frage ist, warum Eivora nicht mehr nach Fiafila sucht...


    Sie hat mit Gonter verabredet, dass dieser nach ihr sucht:
    [quote author=Seite 126f]
    Noch immer sah Gonter nichts von Fiafila und Brohn.
    ...
    Das Vorhaben, die Priesterin wohlbehalten in der Kaserne des Klingenrauschs abzuliefern, gestaltete sich unerwartet schwierig. Doch Prinz Gonter würde unter keinen Umständen das Versprechen brechen, das er Eivora gegeben hatte.[/quote]
    Außerdem ist Fiafila doch inzwischen wieder in der Kaserne des Klingenrauschs angekommen (Seite 134f) und nicht mehr im Glühenden Tempel.
    Aber sicher habt Ihr mir ohnehin nicht unterstellt, ich könnte einer so liebenswerten Figur etwas antun. :heybaby:

  • Ehrlich gesagt, dass Fiafila in der Kaserne ist, hatte ich so nicht verstanden. Ich habe mich zwar gewundert, wo sie ist, aber dadurch dass sie selbst nicht ganz auf der Höhe ist, kam das nicht so deutlich bei mir an, dass sie gerettet ist. ???

    "Namensmagie ist die stärkste Macht der Welt." - bekannte Volksweisheit aus "Die Magie der Namen"


  • Sie hat mit Gonter verabredet, dass dieser nach ihr sucht:
    [quote author=Seite 126f]
    Noch immer sah Gonter nichts von Fiafila und Brohn.
    ...
    Das Vorhaben, die Priesterin wohlbehalten in der Kaserne des Klingenrauschs abzuliefern, gestaltete sich unerwartet schwierig. Doch Prinz Gonter würde unter keinen Umständen das Versprechen brechen, das er Eivora gegeben hatte.


    Außerdem ist Fiafila doch inzwischen wieder in der Kaserne des Klingenrauschs angekommen (Seite 134f) und nicht mehr im Glühenden Tempel.


    [/quote]


    hmm... dann muss ich da irgendwas missverstanden haben... oder ich war beim Lesen unaufmerksam und hab manches nicht richtig aufgenommen... :/





    Was denkst Du, wieso sieht Prekesta das anders - weshalb will sie so gern selbst eine Avatar werden?


    So wie ich es verstanden habe, ist der Zustand des Avatars ein Zustand der von den Menschen dort respektiert wird. Außerdem hätte Prekestas "Sadismus" als Avatar einen höheren Nutzen. Vielleicht hat es aber auch einen anderen Grund: Als Avatar kann sie Chastro-Ignuto näher sein, Ihn komplett verstehen... Vielleicht empfindet sie ja etwas wie Liebe für den Avatar, sodass sie sich erhofft, dass diese Lieber erwidert werden könnte, wenn sie ebenfalls eine Avatar ist. Allerdings spricht momentan nicht viel dafür, dass sie überhaupt so positive Gefühle wie Liebe empfinden kann. Vielleicht täusche ich mich ja auch... ???

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  • Und weiter geht es in den Abgrund der Hölle. So zumindest kommt es einem vor. Seite 104:


    Prekesta verharrte vor dem Eingang und starrte in das Knäuel nackter Leiber, von denen ein vielstimmiges Stöhnen ausging, in dem Qual und Lust ineinander übergingen. „Ist es wahr, dass manchmal Dämonen in diese Körper fahren?“
    Und weiter dreht sich mein Gefühlskarussell in Sachen Faszination und Abscheu. Ich habe Bilder von der Hölle vor Augen, wie man sie sich früher ausgemalt hat. Kunstbilder, die es dazu gibt mit schreienden Leibern im Höllenfeuer. Daran erinnert mich diese Szene sehr stark!


    Wir lernen den „Meister der Qualen“ kennen auf Seite 114. Natürlich ist er mir mehr als unheimlich und dennoch: Irgendetwas an ihm mag ich. Seltsamerweise. Warum, ich weiß es nicht so genau. Ich vermute er erscheint mir immerhin als eine gerechte Instanz und natürlich macht es ihn etwas sympathisch, dass er die Anweisung gibt, Fiafila muss unangetastet bleiben. Noch hoffe ich, dass dem nicht nur so ist, um sie einem noch grausameren Schicksal zuzuführen. Für’s Erste darf ich aufatmen was die Priesterin betrifft. Oder doch nicht? Die Spannung bleibt auch hier erhalten, da man sich nie sicher sein kann in dieser grausamen dämonischen Welt. Im Übrigen bin ich mehr als froh, nicht in einer solchen leben zu müssen. Im selben Moment kommt mir aber der Gedanke in den Sinn: Ist unsere Welt wirklich besser? Mein Fazit ist ernüchternd.


    Auf Seite 115 erfahren wir, dass Chastro-Ignuto Erleichterung empfindet, dass er Fiafila zu Eivora zurückbringen soll. Das ist verwunderlich und lässt erahnen, irgendwie ist er zwiegespalten. Kein Wunder in Anbetracht seines kleinen „Freundes“ . Vielleicht steckt also doch noch ein weicher Kern in ihm? Plötzlich erscheint er in der Tat nicht mehr in dem dunkelsten Licht…dort begeben sich anscheinend auch genug andere gerade hin.


    Eivora gewinnt endlich an Zuversicht und Selbstsicherheit dazu, das wird besonders deutlich auf Seite 126: Plötzlich war etwas vom Befehlston ihres Vaters in ihrer Stimme.


    Dann wäre da noch die schon in vorherigen Kapiteln als sehr stark rüberkommende Figur Jakena. Und tatsächlich stellt sie sich gegen Eivora und spricht ihr die Akzeptanz der Kampfherren ab.“Ich werde die nächste Flammenbringerin des Klingenrauschs-oder niemand! Das ist mal eine Ansage würde ich sagen. Ich bin mir sicher, diese Frau wird noch eine ganz ernste Bedrohung für Eivora. Was auch immer kommen mag, sie wird sicherlich einiges daran setzen Eivora jede Form von Macht streitig zu machen!


    Wieder gibt uns der Autor ein Bild in die Hand, um etwas zu verstärken. Auf Seite 134 können wir Folgendes lesen: Sie dachte an die vier Schmiedegesellen, die, verlassen von ihrem Meister, an der Esse arbeiteten. Sie waren ganz auf ihre Arbeit konzentriert, jeder schwang seinen Hammer, und gemeinsam zwangen sie das Eisen in die Form.
    Eine sehr tolle Stelle wie ich finde und eigentlich DAS Bild für Eivoras weiteres Handeln und Denken! Das hat mir sehr gut gefallen.
    Die arme Fiafila wacht derweil an einem unbekannten Ort auf (Seite 137), ist völlig daneben, kann sich kaum an etwas erinnern. Nicht ganz glaubwürdig erschien mir in dieser Situation, dass sie prompt wieder ins Bett kriecht und weiterschläft, ohne zu wissen wo sie überhaupt ist. Also das könnte ich mit Sicherheit nicht einfach so. Hat sie keine Angst? Kann man in der Situation einfach wieder einschlafen?


    Ein Satz der mir sehr gefiel und der natürlich absolut wahr ist: „Angst war ansteckend wie Fäulnis“ (Seite 139) Wer kann das schon leugnen?


    Etwas sehr Weises kommt dann auch noch von Xerohn: „Verdienst kann Schuld nicht aufwiegen, und ein Versäumnis schmälert keine Ruhmestat…..“ Das ist doch wirklich etwas Wahres. Bedeutet aber am Ende in letzter Konsequenz doch auch, dass man niemals frei von Sünde sein wird, egal was man sonst noch tut….Schuld bleibt unauslöschbar bestehen. Ein sehr essentieller Gedanke.
    Im Übrigen ist mir Xerohn sehr sympathisch. Auch wenn mir die armen Kerle an den Pfählen leid tun. Waterboarding de luxe sozusagen, aber naja….er handelt im Sinne aller und eine Gemeinschaft ist immer nur so stark wie ihr schwächstes Glied, nicht wahr?


    Auf Seite 143 kommt wieder ein Satz der mich nachdenklich stimmt und der soooo viel über die Stimmung aussagt, in diesem Fall vermutlich um die von Chastro-Ignuto. Gemeint sind eigentlich die Mücken am Kohlebecken wenn es da heißt: „Sie suchten Wärme und fanden den Tod.“ Und doch assoziiere ich diesen Satz mit Chastro-Ignutos Leiden. Er hat einmal etwas anderes gesucht, als er die Heimat und seine Eltern verließ, doch gefunden hatte er etwas anderes.
    Auf Seite 144 kommt dann Chastros (!) Verzweiflung zum tragen. Er erwägt den Versuch sich diesen Homunkulus rauszuschneiden. Hier wird auch deutlich, dass er in sein Denken und Handeln eingreift: „Er wühlte auch darin herum, veränderte und zwang hinein, was ihm gefiel.“ Ich bekomme also doch etwas Mitleid für diese tragische Figur, die vielleicht eines Tages in edr Geschichte auf eine Art erlöst wird und eine neue Chance bekommt? Kann man sich wandeln? Kann man das Böse, das Dämonische was einen beherrscht loswerden und dennoch überleben? Neu anfangen? Solche Fragen kommen mir in den Sinn.
    „Der Tod wäre eine Erlösung“ und wieder wird die Tragik in vollem Ausmaß deutlich.
    Auch auf Seite 146 erfahren wir dann dass auch ein Chastro-Ignuto sich schämt. Er hat seine Eltern verlassen, sie im Stich gelassen und daran trägt er bis heute schwer und bestraft sich vielleicht auch etwas selbst mir allem was er tut.
    Ein sehr sehr aufschlussreicher Abschnitt. Am Ende gewinnt Eivora durch ihren geschickten Schachzug deutlich an Macht. Doch die Drohung des Meisters der Qualen am Ende lässt uns weiter den Atem anhalten. Und wieder greift die Sogwirkung und ich bin ziemlich platt von diesem Abschnitt, er hat mich sehr aufgewühlt.

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.

  • Achso was ich noch hinzufügen muss. Dieser Gonter ist ja echt ein schmieriger Prinz. Und Eivora hat auch noch etwas für ihn übrig. Och neee ich finde Eivora braucht einen markigeren Kerl und nicht so einen Schmalzi :D Wie findet ihr denn diesen Gonter? Ich finde ihn absolut unsexy :totlach: sorry, aber irgendwie kommt der nur schmierig rüber ::) erst recht in einer Welt voller böser Buben ;D

    Es gibt Bücher, die uns in einer Stunde mehr leben lassen, als das Leben uns in zwanzig Jahren gewährt.


  • Achso was ich noch hinzufügen muss. Dieser Gonter ist ja echt ein schmieriger Prinz. Und Eivora hat auch noch etwas für ihn übrig. Och neee ich finde Eivora braucht einen markigeren Kerl und nicht so einen Schmalzi :D Wie findet ihr denn diesen Gonter? Ich finde ihn absolut unsexy :totlach: sorry, aber irgendwie kommt der nur schmierig rüber ::) erst recht in einer Welt voller böser Buben ;D


    Ich glaube, dass sich die Darstellung des schmierigen Prinzen wandeln wird...

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  • Mir ist ein ganz interessanter Gedanke gekommen. Was, wenn es am Ende Fiafila ist, die Chastro-Ignuto irgendwie "rettet" oder "erlöst"? Vielleicht hat er deshalb solche Hemmungen ihr etwas anzutun, weil sein Schicksal auf irgendeine Art an Fiafila gebunden ist?

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  • Aber ich bin mir sicher, Chastro-Ignuto wird ihn irgendwann wieder los. Nur ob Chastro-Ignuto das überleben würde?

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  • gauwin: So tief wie der Homunkulus in Chastros Körper verwurzelt ist, ist die Überlebenschance glaube ich eher gering... Obwohl ja noch niemals versucht wurde einen Dämon von einem Menschenkörper zu trennen...
    [/quote]


    Aber ich denke die tragische Figur Chastro-Ignuto sollte irgendwann erlöst werden, um uns Hoffnung zu machen, dass auch etwas Unmögliches möglich sein kann und man wieder zu einem Mensch werden kann frei von dämonischem Gedankengut. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Fiafila daran Anteil haben wird. Aber vielleicht ist das auch nur meine naive Hoffnung, dass jeder sich ändern kann, wenn er nur die Kraft aufbringt es wirklich zu wollen! Und selbst wenn er es nicht überleben würde, würde er erlöst werden und hätte bis zum Ende gekämpft, um nicht hinzunehmen, dass er weiter zu solch grausamen Taten fähig wäre. Also wäre selbst sein eigener Tod ein Sieg in einer von Dämonen beherrschten Welt.

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  • @gauwin: ich füge hier unsere Theorie ein, da im vorherigen Abschnitt nicht erwähnt werden sollte, dass Chastro-Ignuto Hemmungen hat. das gehört hierher. Du kannst DEine Anmerkungen dazu, ja dann auch löschen und hier her kopieren!


    Stimmt... ist der Spoiler wegen besser...



    Mir ist ein ganz interessanter Gedanke gekommen. Was, wenn es am Ende Fiafila ist, die Chastro-Ignuto irgendwie "rettet" oder "erlöst"? Vielleicht hat er deshalb solche Hemmungen ihr etwas anzutun, weil sein Schicksal auf irgendeine Art an Fiafila gebunden ist?



    Aber ich denke die tragische Figur Chastro-Ignuto sollte irgendwann erlöst werden, um uns Hoffnung zu machen, dass auch etwas Unmögliches möglich sein kann und man wieder zu einem Mensch werden kann frei von dämonischem Gedankengut. Und irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass Fiafila daran Anteil haben wird. Aber vielleicht ist das auch nur meine naive Hoffnung, dass jeder sich ändern kann, wenn er nur die Kraft aufbringt es wirklich zu wollen! Und selbst wenn er es nicht überleben würde, würde er erlöst werden und hätte bis zum Ende gekämpft, um nicht hinzunehmen, dass er weiter zu solch grausamen Taten fähig wäre. Also wäre selbst sein eigener Tod ein Sieg in einer von Dämonen beherrschten Welt.


    Ich denke auf jeden Fall, dass Fiafila noch etwas "großes" bewerkstelligen wird, da sie mit Sicherheit nicht einfach so eine Protagonistin in der Handlung ist. Unsicher bin ich mit allerdings, ob es mit einer Trennung von Chastro und Ignuto zusammenhängt... Aber da noch niemals ein Dämon von einem Menschen getrennt wurde, kann man sich gut vorstellen, dass so etwas im weiteren Verlauf ausprobiert wird... :lesen:

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  • Hm, interessante Theorie. Ich kann mir gut vorstellen, dass Chastro irgendwann vom Homunkulus erlöst wird. Dafür spricht meiner Meinung nach, dass wir ihn frei von dessen Einfluss kennen lernen durften und dass er sich sein Selbst bis jetzt bewahren konnte (oder durfte? Es könnte natürlich auch eine ganz fiese Folter des Homunkulus sein).
    Aber ich glaube nicht, dass Schicksal oder wie auch immer man es nennen will, dafür verantwortlich ist, dass der Avatar Fiafila nichts antut. Das muss aus seinem Inneren (sprich durch Chastro) oder durch eine unmittelbare Kraft von außen (ein Fluch, Zauber, dämonischer Einfluss) kommen. Schicksal ist mir zu indirekt, zu weit in die Zukunft gerichtet. Woher soll er wissen, dass es ihr Schicksal ist, ihn zu retten - und warum sollte das seine Absichten vereiteln?

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  • Ich denke, dass er vielleicht einfach eine Art Intuition hat, die ihm sagte, dass er Fiafila nichts tun soll, eben weil er noch auf sie angewiesen sein wird. Jeder kennt doch so eine Art "Bauchgefühl" , das einen von etwas abhält und irgendwann stellt man erstaunt fest, dass das gar nicht so falsch war.

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