Charlotte Engmann - Kjartan der Vitländer "Wolkenherr" Episode 4

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  • Ich muss leider sagen, dass mir diese Episode überhaupt nicht gefiel. Lining war eine dermaßen doofe zickige Kuh, dass Kjartan sie ruhig auf den Felsen hätte lassen können ;)
    Als es hieß, er würde sie mitnehmen, habe ich schon befürchtet, sie den gesamten Rest des Buches über ertragen zu müssen, aber zum Glück geht sie ja mit ihrer jüngeren Schwester mit.
    Irgendwie fehlt mir bei dieser Episode der Charme, den die vorherigen hatten. Vielleicht liegt es auch an der Umgebung und den so unsympathischen Figuren, wie dem Wolkenherrn und die um ihn herum.


    LG
    Maren

  • Hui, jetzt wirds asiatisch! Ist sonst ja nicht ganz so mein Terrain, aber das hier hat mir gefallen - vielleicht auch, weil nicht ganz viel asiatisches auf einmal auf mich eingestürzt ist, sondern nur stückchenweise. Details wie die Verzierungen am Haus des Wolkenherrn mit Drachen, Feuervögeln, Lotusblumen und Mandelblüten fand ich da schön - sie erzeugten gleich eine passende Stimmung bei mir.


    Unverständnis aufgrund der doch sehr unterschiedlichen Kulturen ist da vorprogrammiert. Li Ning war zwischendurch zwar auch mal überheblich, aber doch sehr offen. Und geduldig mit Kjartan, bei den vielen Fragen. Sie hätte darauf auch gar nicht eingehen und eben nur überheblich schweigen können. Durch ihren Schattengeliebten und ihre Gedanken ist sie für mich auch sehr menschlich - und ich bin froh, dass sie überlebt hat und nun bei ihrer Schwester bleiben kann. Vitland wäre doch zu krass für sie gewesen. Und erneut zeigt sich, wie einfühlsam und sensibel Kjartan ist. :)


    Der mit Winden und Hagel um sich werfende Wolkenherr war eine tolle Szene, ich konnte mir das richtig gut vorstellen. 8)


    Wer ist eigentlich diese Rabenherrin, die Hrothgar auf Seite 41 anruft - als sie die Aussicht genießen? Eine Art Göttin?


    Und was glaubt ihr, warum der Wolkenherr ein Einsiedler geworden ist? Verbannung oder Flucht?
    Ich glaube, es war die Flucht vor den Menschen - und um seine Macht zu verheimlichen...

  • Also eigentlich muss ich sagen, dass das bis jetzt für mich die beste Episode ist, wenn ich auch hier einige Fragen sehe. So kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Volk höchst erfahrener Seefahrer, die ja auch vorher schon einmal auf der Insel waren, nicht das Prinzip eines Flaschenzuges kennen... dann finde ich schade, dass man weder die jüngere Töchter, noch die Frau des alten Kauzes kennenlernt. Insgesamt finde ich "asiatsiche" Flair gut gemacht, aber es wird auch viel mit Klischees gespielt und bei einer eigentlich von uns unabhängigen Fantasywelt finde ich es dann doch sehr einfallslos, dass man sich derart an den realen "Asiaten" orientiert...


    Da es sich je eher auch um ein einfach gestricktes Jugendbuch handelt, ist das Ende auch keine Überraschung. Li Ning wird gerettet. Schade. Ich hätte sie den Sturz nicht überleben lassen, was sicher zu einem interessanten Konflikt geführt hätte.


    Eine Frage kommt mir aber auf: Tao kennt keine der beiden Töchter. Er ist ein Fremder. Und es ist laut Story üblich, dass die Töchter dem Alter nach "an den Mann gebracht" werden... wieso also zum Teufel bittet Tao um die Hand der jüngeren Tochter? Das macht keinen Sinn.


    Also insgesamt eine bessere Episode als die davor. Die Charaktere sind ein wenig flach, Kjartan der Klugscheisser wie immer, der alles weiss und immer genau die richtige Idee hat. Der Prinz ist inzwischen König, aber man kann nicht wirklich erkennen, dass alle bekannten Charaktere 6 Jahre mehr Lebenserfahrung haben... Bin mal gespannt, wenn die beiden wieder zu Hause sind, denn in 6 Jahren sollte man in einer solchen Welt mind. 3 Kinder produziert haben... ;)


    Schau mer mal weiter.


    Marc


    PS: östliche See und so.... interessant..... auf ner Karte könnte man nun nachvollziehen, wie sehr die da so rumkommen mit dem Drachenboot.

  • @Marc:
    Kannst das mit der Karte nicht sein lassen, oder? *kicher* :P


    Ansonsten sehe ich das so wie Kjartan: Es ist grausam seine Familie mit ins Exil zu nehmen, egal ob freiwillig gewählt oder nicht! Im Fernöstlichen ist es einfach Tradition das die Schande eines, die Schande der gesamten Familie ist, ... also das wäre sicher ein Grund.
    Mein Onkel hat vor einigen Jahren eine Japanerin geheiratet, ... ich habe bereits mit 2 Japanern in der Bäckerei gearbeitet, ... auf der Insel leben die Menschen nach wie vor (zumindest auf dem Land) noch immer nach ihren Traditionen.
    Ich finde das in dieser Geschichte sehr schön beschrieben, ... einfach weil man so auch andere "Völker" vermittelt bekommt.


    Ansonsten wird es nicht meine Lieblingsgeschichte.


    Ich zumindest hatte gehofft das sie den Sturz überlebt. :)


    Herzlichst,
    Tanja
    PS: Die noch ein paar Tage nachschreiben muß!


  • Da es sich je eher auch um ein einfach gestricktes Jugendbuch handelt,


    1. Das ist KEIN Jugendbuch.
    2. Das ist KEIN Jugendbuch.


    3. Wenn das Buch wirklich so einfach gestrickt ist, wie kommt es, dass Du die einfachsten Dinge offensichtlich überliest? Ist wohl doch nicht so einfach gestrickt. :P


    Liebe Grüße,
    Charlie

  • Maren, wenn Du mir gegenüber wiederholt persönlich beleidigend werden willst, dann tob Dich aus... da steh ich drüber und ich denke, dass die Moderation schon irgendwann eingreifen wird.


    Charlie: Also bis jetzt geht es als Jugendbuch durch..... so sehe ICH das, das ist meine Meinung. Und wo hab ich einfachste Sachen überlesen?


    Mal ehrlich... wenn ich hier nicht die Fragen stellen darf, die mir beim Lesen durch den Kopf gehen, sondern die Leserunde nur dafür da ist, dem Autor Puder in den Hintern zu blasen, dann bin ich hier offensichtlich falsch.


    Und was das Thema Karte angeht: Ich KANN mir die Welt vorstellen... ich habe schon so viel Phantasie. Ich habe nur mehrfach erwähnt, dass eine Karte nett wäre, einfach damit man die Vorstellungen auch vergleichen kann... und wenn man deswegen hier blöde angemacht wird, oder aber jemand meint, ich sei zu dumm (!) für ein Buch ohne Karte oder mir ähnliches unterstellt wird, dann sorry... dann habt ihr offensichtlich nicht mein Diskussionsniveau.


    Marc (leicht angesäuert)

  • Hi Charlie!


    Die Episode liest sich leicht und locker flockig. Die Idee mit dem Schattengeliebten finde ich gut, erinnert sehr an die europäischen Succubi/Incubi.


    Ehrlich gesagt kann ich den Wolkenherren und seine Reaktion nicht nachvollziehen. - Aber das ist ja auch nicht nötig für das Verständnis. (Also ich weiß schon, warum er das macht...Ich meine nur: Es ist halt nicht unsere Kultur und Tradition und ich würde eben nicht so handeln :))


    Ich weiß, Du hast es schon einmal geschrieben, dass es kein Jugendbuch ist. Trotzdem muss ich widersprechen: Es ist (zumindest auch) ein Jugendbuch. Zumindest fühlt es sich wie eines an. (Was ja nicht negativ gemeint ist. Harry Potter ist ja auch ein Jugendbuch ;D)
    *So und jetzt laufe ich so schnell ich kann*


    Liebe Grüße,
    Jenni


  • Trotzdem muss ich widersprechen: Es ist (zumindest auch) ein Jugendbuch. Zumindest fühlt es sich wie eines an. (Was ja nicht negativ
    gemeint ist. Harry Potter ist ja auch ein Jugendbuch ;D)
    *So und jetzt laufe ich so schnell ich kann*


    Lauf, Jenni, lauf. :)


    Also, der "Kjartan" ist kein Jugendbuch, weil er nicht in einem Jugendbuchverlag erschienen ist, nicht zu einer Jugendbuchreihe gehört und - was noch viel wichtiger ist, - nicht für Jugendliche geschrieben wurde. Er hat keine jugendlichen Protagonisten (wie Harry Potter), und er behandelt auch keine jugendspezifischen Probleme.


    Der Stil ist relativ einfach, denn er soll nicht von der Handlung ablenken, und z.B. verzichte ich auf moderne Ausdrücke oder Fremdworte, weil sie nicht in den kulturellen Kontext von Vitland passen. Da es Kurzgeschichten sind, bleibt die Handlung sehr gradlinig, und die Figuren werden nur leicht angerissen, da es um die Abenteuer und nicht die Charaktere geht. Es ist also auch kein Entwicklungsroman.


    Das Buch ist leichte Unterhaltungsliteratur für Erwachsene. Natürlich kann es auch von Jugendlichen und sogar von Kindern gelesen werden, aber sie sind nicht die Zielgruppe. Die Geschichten funktionieren nicht nur auf einer einfachen, oberflächlichen Ebene, sondern sie bieten auch viele Feinheiten. Sie eignen sich sogar für das ältere Publikum, die Senioren, die bisher nur wenig oder gar keinen Kontakt mit Fantasy hatten.


    Und ansonsten finde ich dieses Labeling einfach nur nervig. Harry Potter z.B ist alles andere als einfach gestrickt und dennoch ein ausgesprochenes Jungen(!)buch. Die Romane von Karl May und Jules Verne werden als Jugendbücher vermarktet und wurden doch für Erwachsenen geschrieben. Pommes Frites werden am liebsten von Kindern gegessen, und doch bezeichnet niemand sie als "Kinderessen".


    Liebe Grüße,
    Charlie



    Modified: Leere Absätze rausgenommen, um Layout zu verbessern.


  • Mal ehrlich... wenn ich hier nicht die Fragen stellen darf, die mir beim Lesen durch den Kopf gehen, sondern die Leserunde nur dafür da ist, dem
    Autor Puder in den Hintern zu blasen, dann bin ich hier offensichtlich falsch.


    Für mich stellt sich nur die Frage: ist das dann alles in der Leserunde - jeder sagt seine Meinung und gut ist? Jeder schreibt seine Fragen, aber eine Antwort gibt es nicht? Darf es nicht geben? Oder wollen wir darüber reden, was jeder so meint? Das ist übrigens eine Frage, die hier an alle geht, die mitmachen.




    aber es wird auch viel mit Klischees gespielt und bei einer eigentlich von uns unabhängigen Fantasywelt finde ich es dann doch sehr einfallslos,
    dass man sich derart an den realen "Asiaten" orientiert...


    Aber dass die vitländische Kultur gar nicht unabhängig und vollständig an den realen Wikingern orientiert ist, findest Du nicht einfallslos? Seltsam...



    Zitat

    Li Ning wird gerettet. Schade. Ich hätte sie den Sturz nicht überleben lassen, was sicher zu einem interessanten Konflikt geführt hätte.


    Schauen wir mal:
    Frage: Wo ist denn Li Ning, Wolkenherr?
    Antwort: Die Klippen herabgestürzt; ein tragischer Unfall.
    Reaktion: Oh, wie schrecklich. Tut uns leid. Aber Li Hse darf trotzdem Prinz Tao heiraten?
    Antwort: Na klar, und eine gute Reise noch.



    Zitat

    Eine Frage kommt mir aber auf: Tao kennt keine der beiden Töchter. Er ist ein Fremder. Und es ist laut Story üblich, dass die Töchter
    dem Alter nach "an den Mann gebracht" werden... wieso also zum Teufel bittet Tao um die Hand der jüngeren Tochter?


    Es wird 2 mal explizit gesagt:


    S. 43: Prinz Tao erzählt: "Die Wichtigkeit dieser Entscheidung veranlasste mich, die Sterne zu befragen und die Ratgeber meines Vaters." Und: "Er berichtete von den Antworten und wie diese zu dem Entschluss führten, den Herrn der Wolken aufzusuchen." (und um wider die Tradition die jüngere Schwester zu freien - implizite Folgerung).


    S. 57 unten: "Aus diesem Grund hatten die Sterne Prinz Tao geraten, Li Hse zu freien: Sie wussten von der Schande der älteren Schwester."



    Zitat

    Bin mal gespannt, wenn die beiden wieder zu Hause sind, denn in 6 Jahren sollte man in einer solchen Welt mind. 3 Kinder produziert haben... ;)


    hi hi. Ich verweise da mal auf S. 38: Alfrune fragt: "Wärst du sehr enttäuscht, wenn wir keine eigenen Kinder bekämen?" ...




    Und was das Thema Karte angeht: Ich KANN mir die Welt vorstellen... ich habe schon so viel Phantasie. Ich habe nur mehrfach erwähnt, dass eine Karte nett wäre, einfach damit man die Vorstellungen auch vergleichen kann...


    Und ich habe es schon beim ersten Mal verstanden. Warum also weiter auf dem Thema herumreiten? Das nervt nämlich auch.


    Liebe Grüße,
    Charlie

  • Um mal zu dem Hassthema Jugendbuch etwas zu sagen... ich hab da eine etwas andere Definition... für mich sind Bücher für Eerwachsene Bücher, die entweder sehr gewalttätig sind, höchst erotisch (Huhu, Jenni :winken: ) oder aber vom Inhalt, der Aussage oder vom sprachlichen Stil so schwer oder kompliziert, dass man das Buch keinem Jugendlichen in die Hand drücken kann... Hier bei Kjartan mag es sein, dass Du als Zielgruppe nur Erwachsene gehabt hast, aber faktisch ist es (soweit ich bis jetzt gelesen habe) ein Buch auch für Jugendliche, in meinen Augen sogar sehr von der Art her auf Jugendliche zugeschnitten... Wenn ich einen Verlag hätte und/oderLektor wäre, dann hätte ich es als Jugendbuch vermarktet.


    Marc


  • Maren, wenn Du mir gegenüber wiederholt persönlich beleidigend werden willst, dann tob Dich aus... da steh ich drüber und ich denke, dass die Moderation schon irgendwann eingreifen wird.


    Da ist man mal einen Tag nicht da... ::)


    Also: Ich finde nicht, dass man hier gleich persönlich werden sollte nur weil jemand das Buch vielleicht anders sieht als man selbst oder eben Verbesserungsvorschläge hat, die man selbst nicht für verbesserungswürdig hält.


    Ich denke wir sollten alle tolerant genug sein um jedem seine Meinung zu lassen und sachlich mit ihm darüber zu diskutieren. Womit ich schon beim nächsten Punkt wäre:

    Für mich stellt sich nur die Frage: ist das dann alles in der Leserunde - jeder sagt seine Meinung und gut ist? Jeder schreibt seine Fragen, aber eine Antwort gibt es nicht? Darf es nicht geben? Oder wollen wir darüber reden, was jeder so meint? Das ist übrigens eine Frage, die hier an alle geht, die mitmachen.


    Natürlich darf es Fragen geben und es sollte auch Antworten geben. Aber es sollte sich schon alles ein wenig im Rahmen bewegen. Das heißt nur weil jemand eine andere Meinung hat sollte er nicht zur Zielscheibe werden. In einer Leserunde kann es nur funktionieren wenn jeder sagt was er meint. Aber sagen und sagen können zwei Paar Schuhe sein.


    Ich finde es ist ein tolles Buch und auch wenn jeder mit unterschiedlichen Erwartungen ran gegangen ist und in dem ein oder anderen Punkt enttäuscht wurde dann gehören auch diese Eindrücke zu einer Leserunde. Das muss dann eben der Autor tolerieren, denn damit muss man eben rechenen wenn man ehrliches Feedback erwartet und als Mitleser muss man es eben auch tolerieren.


    Und jetzt habt euch lieb!

    *Pausenmelodie*


    Und jetzt zur Episode, die ich schon Dienstag gelesen habe, ich hatte aber einfach keine Zeit *sorry*


    "Wolkenherr" fand ich super, zum einen schonmal, weil die Episode etwas länger war und man ein gefühl für die Situation entwickeln konnte. Der Wolkenherr selbst ist ja ziemlich unheimlich. Linings Handlungen konnte ich allerdings verstehen. So ein Schattenfreund ist sicher nicht das Schlechteste ;)


    Was ich nicht verstanden habe war das mit Der Aussprache ihres Namens... Wo war da jetzt der Unterschied?

  • Natürlich darf es Fragen geben und es sollte auch Antworten geben. Aber es sollte sich schon alles ein wenig im Rahmen bewegen. Das heißt nur weil jemand eine andere Meinung hat sollte er nicht zur Zielscheibe werden. In einer Leserunde kann es nur funktionieren wenn jeder sagt was er meint. Aber sagen und sagen können zwei Paar Schuhe sein.


    Eine Leserunde verstehe ich immer noch als einen Austausch von Gedanken und Gefühlen zum Buch. Da ist es normal, dass es verschiedene Meinungen gibt - und gerade dadurch entstehen interessante Diskussionen und die Möglichkeit, gewisse Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive zu sehen.
    Dies kann allerdings nur passieren, wenn man respektvoll und offen miteinander umgeht. Beleidigungen und das Beharren auf die eigene ultimativ richtige Meinung sind da meiner Meinung nach völlig fehl am Platz.



    Was ich nicht verstanden habe war das mit Der Aussprache ihres Namens... Wo war da jetzt der Unterschied?


    Meinst du LiNing und Lining? Oder später, als es um die Betonung ging?

  • Seychella schrieb:
    > Und was glaubt ihr, warum der Wolkenherr ein Einsiedler geworden ist? Verbannung oder Flucht?
    > Ich glaube, es war die Flucht vor den Menschen - und um seine Macht zu verheimlichen...


    Ich muss zugeben, so genau hatte ich es mir nicht überlegt, aber er wird gut versorgt durch jährliche Lebensmittellieferungen, er hat seine Familie mitgenommen und lebt in einem vornehmen Haus - das spricht gegen eine Verbannung. Am wahrscheinlichsten ist also, dass er der Menschen überdrüssig wurde, die nur hinter seiner Macht her waren und auch seinen hohen Ansprüchen nicht genügen konnten. Der Wolkenherr ist ja sehr von sich und seiner Herrlichkeit überzeugt.



    > Dies kann allerdings nur passieren, wenn man respektvoll und offen miteinander umgeht. Beleidigungen und das Beharren auf die eigene
    > ultimativ richtige Meinung sind da meiner Meinung nach völlig fehl am Platz.


    Da möchte ich noch rasch ergänzen: Sehr oft kommt es auf die Art und Weise an, wie man etwas formuliert, in Foren aber auch in Emails und Briefen. Gerade die eher unangenehmen Dinge wie Kritik werden oft ernster und beleidigender aufgefasst, als die Verfasser beabsichtigen -und ich weiß, wovon ich spreche. :) Denn he, ich bin Schriftstellerin, ich nehme es sehr genau mit der Sprache. 8):)



    Lucy schrieb:>> Was ich nicht verstanden habe war das mit Der Aussprache ihres Namens... Wo war da jetzt der Unterschied?
    Seychella schrieb: > Meinst du LiNing und Lining? Oder später, als es um die Betonung ging?


    Ich nehme an, es ging um den Wortwechsel mit der Betonung. Vorlage ist da eindeutig Babylon 5, wo es eine ähnliche Szene gibt, wo Wächter auf einem Mond scheinbar alle gleich heißen. Aber es ist auch das Klischee, dass für europäische Ohren chinesische oder japanische Wörter oft gleich klingen. Kjartan ist es nicht gewohnt, und so kann er den Unterschied nicht hören.


    Liebe Grüße
    Charlie

  • Suse

    Hat das Thema geschlossen